Sonntag, 19.01.2020
um 20:00 Uhr

Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden




»Wild at Brecht«
Shisha statt Zigarren.
Brecht und internationale Blasmusik für alle!
BANDA INTERNATIONALE feat. BERNADETTE LA HENGST | Deutschland

Die Musiker:
THABET AZZAWI Oud • CHRISTIAN STOLTZ Gitarre • MICHAL TOMASZEWSKI Klarinette, Kalimba • RICHARD EBERT Saxophon • FELIX KORTE Posaune • MARTIN SCHULZE Posaune • ARNE MÜLLER Schlagzeug • PETER BIRKENHAUER Tuba • QUTAIBA ABU RASHED Percussion • MOHAMED ADNAN Violine • ARYSTAN PETZOLD Trompete • JULIAN LOEHR Saxophon • ALFRED HABERKORN Tuba • KRISHAN ZEIGER Percussion • GERMI RIESS Trompete
BERNADETTE LA HENGST Gitarre, Gesang

»Heiße Beats vom Balkan. Psychedelisches aus dem Orient. Tanzbares aus Äthiopien. Dramatisches aus Russland. Das ist der Dresdner Sound of Heimat! So klingt das junge Dresden.«
Mitteldeutscher Rundfunk


Das mittlerweile fast 20-köpfige Kollektiv mit Musikern aus Syrien, Burkina Faso, Palästina, Iran, Irak u.a. Ländern, welches sich um die ehemals rein regionale BANDA COMUNALE gebildet hat, hat seit dem Jahr 2015 zahlreiche Preise gewonnen und mehr als 300 Konzerte in Dresden, in Sachsen und ganz Deutschland gespielt. Großes, gemeinsames Ziel war es, Heimatmusik neu zu interpretieren, Herzen zu öffnen, Vorurteile und Ressentiments abzubauen und zur Verständigung zwischen neuen und alteingesessenen Sachsen, Deutschen, Europäern, Menschen, beizutragen.

Dies erkannte sogar die Bundesregierung an: Die BANDA INTERNATIONALE gehörte zu den im Mai 2016 von Kulturstaatsministerin Monika Grütters für den neuen »Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen« Nominierten und erhielt den 1. Preis. Darüber hinaus wurde die Banda mit weiteren Preisen ausgezeichnet, u.a. dem »Sächsischen Förderpreis für Demokratie«, dem »Sächsischen Preis für Soziokulturelles Engagement« und als »Ausgezeichneter Ort in Deutschland, Land der Ideen« durch die Deutsche Bank.

Im Februar 2017 erhielt das Ensemble den »Deutschen Förderpreis für Weltmusik« und jüngst den mit 50.000 Euro dotierten Preis »Power of Arts« der Initiative »Netzwerk Junge Ohren« und der Phillip Morris GmbH. Dazu gab es im Dezember 2017 noch den »EuroMed Dialogue Award 2017« der Anna Lindh Foundation, der ihnen in Tallinn von der Bürgermeisterin der Gemeinde Lampedusa, Guiseppina Maria Nicolini, überreicht wurde.
Aus 650 Bewerbungen der 42 Netzwerkstaaten gehörten die BANDA zu den drei nominierten Projekten.
Das ist Beweis für die öffentliche Anerkennung der besonderen Leistungen dieses multi-ethnischen Kollektivs.

Doch es erzählt noch nichts vom besonderen vielfarigen Klang und der famosen Kraft der Musik, welche dieses Ensemble entstehen lassen kann. Jeder, der sie schon mal gehört hat, wird es bestätigen: Da geht die Post ab!

Durch Kooperationen mit den Landesbühnen Sachsen, der Dresdner Hochschule für Musik, der Philharmonie
und dem Staatsschauspiel Dresden sowie namhafter Musikern wie Sting, BAP, Jan Vogler und Konstantin Wecker sammelten die geflüchteten Musikerkollegen vielfältige Erfahrungen und etablierten sich als professionelle und gefragte Musiker in ihrer neuen Heimat. Und es geht weiter: Gemeinsam mit der Berliner Elektro-Pop-Chanteuse und Musikerin BERNADETTE LA HENGST sind sie im Februar ´20 eingeladen zum Brechtfest in Augsburg.

Natürlich werden da ein paar alte Brecht-Nummern gänzlich und heutig neu dargeboten. Flucht und Vertreibung ist ein Phänomen, so alt wie die Menschheit selbst. Niemand verlässt leichtfertig seine Heimat, seine Sprache, seine Kultur. Auch Bertolt Brecht, dem Dichter und Stückeschreiber aus Augsburg fiel es schwer, seine Heimat und seinen Sprachraum zu verlassen. Seine Schriften sind voll des Schmerzes über das Exil und der Schande seiner deutschen Herkunft. Diesen Brecht wollen sie sich gemeinsam vorknöpfen. Werden ihn mit- und gegen den Strich bürsten und bei dieser Gelegenheit auch (ein bisher viel zu selten lobend erwähntes Nebenprodukt interkulturellen Austauschs) seine grauslig stinkenden Zigarren gegen eine ordentlich duftende Shisha tauschen.

http://www.bandacomunale.de/

Der externe Vorverkauf ist beendet. Es gibt aber noch Tickets an den Theaterkassen und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

DAVID MUNYON | USA
»Longer Road for the Songs«
Der Dieb der Herzen mit neuer CD.

DAVID MUNYON Gesang & Gitarre

»Die Songs fließen aus mir heraus.
Ich selbst habe sehr wenig damit zu tun, ich halte nur die Gitarre, nur den Stift beim Schreiben.«
David Munyon

Bei ihm von einem guten Bekannten zu sprechen ist untertrieben.
In Dresden wird David Munyon seid über zwanzig Jahren geliebt und verehrt - und auch der Musiker hat eine sehr enge Beziehung zu dieser Stadt und ihren Menschen.
Besonders seine Konzerte in der Dreikönigskirche sind lebendige Tradition - auch deshalb, weil es keinen anderen Raum in Dresden gibt, der passender wäre für seine Musik, sein tief spirituelles Denken und Fühlen, seine ebenso stille und leise wie intensive Musik.

„Stealer of hearts“ ist er mal genannt worden, und wenn er singt ist er genau das: ein liebevoller Dieb der Herzen. Denn in seinen Liedern verwandelt er uns, heilt unsere Verletzungen, nimmt unsere alt und hartgewordenen Herzen, besingt und kuriert sie in seiner unnachahmlichen Art, bis sie wieder lieben können.

Der Singer/Songwriter aus Alabama, USA musste seine für 2019 geplante Tournee wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Das war traurig und bedauerlich für alle Beteiligten. Nun aber hat sich seine Gesundheit stabilisiert und zum Guten gewendet. Und die Vorfreude steigt, denn im Frühjahr 2020 wird er wieder nach Deutschland kommen. Mit im Gepäck hat er dabei sein neues Studioalbum »Longer Road for the Songs«.

Nur getragen von seiner intensiver Stimme, seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel und seinen zeitlos schönen Songs wird der 66 jährige Liedermacher sein Publikum erneut verzaubern.
David freut sich auf ein Wiedersehen mir seinen zahlreichen Fans besonders in Dresden, der Stadt, die ihm wie keine zweite in Deutschland aufgenommen uns seine Lieder aufgesogen hat.
Und wer David kennt, weiß, dass er sich bei seinen Konzerten nie an irgendwelche im Voraus gemachte Setlisten gahalten hat sondern immer frei war und ist, auch ältere oder selten gespielte Songperlen aus seinem umfangreichen Schaffen auch der früheren Jahre zu präsentieren.

Nur eines kann als sicher gelten:
Da, wo David Munyon singt und spielt, da ist es mucksmäuschenstill.
Da ist die Konzentration der Zuhörer ungeteilt. Da ist die Aufmerksamkeit riesengroß.
Da schlagen die Herzer höher und manchmal schnürt es einem beim Zuhören sanft die Kehle zu.
Welcome, David!


P R E S S E:

»Munyons Songs, mit denen er sich und uns bis auf die Haut auszieht, bestehen aus relativ simplen Melodien. Bei denen ihm eine gute Partnerin zur Seite steht: Seine Gitarre. Beide aber öffnen uns ein Herz so groß wie die Welt und rennen dabei offene Scheunentore ein. Ich habe wirklich endlich begriffen, was Katharsis ist: Indem der Mann von Tod, Herzschmerz und Krieg singt, befreit er sich davon. Und uns auch.«
Dresdner Neueste Nachrichten

»Mit nur wenigen, prägnanten Gitarrenakkorden schafft dieser Barde der Landstraße eine vollendet zeitlose Songpoesie.«
Stereoplay

»Der Mann spielt die Akkorde mit einer derartigen Intensität, als könne jeder sein letzter sein.«
Kölner Stadtanzeiger

»Vollendete Songs und völlig zeitlos, da an keine Zeit gewandt als an die innere Uhr.«
Die Zeit

»David ist der Standard, an dem alle anderen gemessen werden.«
Brian Wilson

»Für mich ist er eines der letzten Mysterien dieses Planeten.«
Erik Burdon