Sonntag, 15.12.2019
um 17:00 Uhr

darmstadtium
Schlossgraben 1
64283 Darmstadt




In diesem Jahr erwartet Darmstadt das brandneue Projekt des Kultur-Musikfestival-Teams. Unter dem Slogan, “Kultur, die Stimme des Universums“ erleben Sie im Darmstadtium am 15. Dezember 2019 eine unvergessliche Reise in die Tiefen der Weltkulturen, wobei Sie unter anderem Stücke von Beethoven & Aşık Veysel als auch Fuat Saka (türkischer Sänger) zu hören bekommen werden. Der eine gehörlos, der andere ohne Augenlicht. Sowohl Aşık Veysel als auch Beethoven waren Komponisten, die vielerlei Schicksalsschläge hinnehmen mussten. Keines dieser Ereignisse jedoch, hielt sie davon ab, sich ausnahmslos der Musik hinzugeben. Im laufe Ihres Lebens komponieren Sie unzählige Werke, welche heutzutage in aller Munde sind und die Musik maßgeblich prägen. Ludwig van Beethoven Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) war ein deutscher Komponist und Pianist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der “Musik der Romantik“ den Weg. Zu Beginn seiner musikalischen Karriere machte sich Beethoven zunächst als Klaviervirtuose einen Namen. Zu seinen Stärken gehörte das freie Improvisieren und Fantasieren auf dem Instrument. Nach dem Umzug von Bonn nach Wien führte ihn sein Talent bald in die höchsten gesellschaftlichen Kreise der habsburgischen Metropole. Ein Gehörleiden, das sich im Laufe der Zeit zur völligen Taubheit verschlimmerte, setzte seiner Karriere als Pianist jedoch ein vorzeitiges Ende. Mit der Verschlechterung seines Gehörs konzentrierte sich Beethoven mehr und mehr auf das Komponieren. Während andere Komponisten ihre Werke oft schnell zu Papier brachten, rang Beethoven um jede Note. Immer wieder wurde nachgearbeitet und verbessert. Aus seinem umfangreichen konzertanten Werk stechen insbesondere die neun Sinfonien und seine Klavierwerke hervor, speziell die fünf Klavierkonzerte und 32 Klaviersonaten. Daneben schuf er u. a. ein Violinkonzert, die Oper “Fidelio“, die “Missa Solemnis“ sowie eine Vielzahl kammermusikalischer Werke. Beethoven ist seinem Anspruch, ein bleibendes musikalisches Werk für die Nachwelt zu hinterlassen, gerecht geworden. Seine Popularität ist ungebrochen, und heute gehört er zu den meist-gespielten Komponisten der Welt. Aşık Veysel Âşık Veysel Şatıroğlu, meist nur Aşık Veysel (1894 - 1973) war einer der berühmtesten und prägendsten türkischen Bağlama-Spieler, Sänger und Dichter aus dem anatolischen Raum. Aşık Veysel wurde in Sivas (türkische Stadt) geboren. Veysel verlor sein linkes Augenlicht im Alter von sieben Jahren während einer Pockenepidemie, die zu dieser Zeit in Sivas grassierte. Seine beiden älteren Schwestern waren bereits vor seiner Geburt an dieser Krankheit gestorben. Das rechte Auge verlor er später durch einen Unfall, den sein Vater mit einem Ochsenstachel verursachte. Um seinen Sohn zu trösten, kaufte sein Vater dem Zehnjährigen eine Langhalslaute (Bağlama). 1933 beeindruckte er beim landesweiten Aşık-Festival Staatspräsident Atatürk. In den folgenden Jahren zog Aşık Veysel in der Tradition der anatolischen Aşık-Sänger von Dorf zu Dorf, sang poetische Lieder und bereiste so fast die gesamte Türkei. Atatürk hatte ihn gebeten, auch die vom Staat neu eingerichteten Volkshäuser zu besuchen und dort zu unterrichten. Eine Weile arbeitete er als Bağlama-Lehrer in einem Dorfinstitut, das der Schullehrer-Ausbildung diente. 1965 wurde ihm aufgrund seiner "Verdienste um Sprache und nationale Einheit" eine lebenslange monatliche Rente von 500 Lira zuerkannt. 1973 starb Aşık Veysel im Alter von 78 Jahren in seinem Geburtshaus. Heute ist sein Haus ein Museum.

Einlass: 16:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

28.01.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

28.01.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

28.01.2020
Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

28.01.2020
11:00 Uhr
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)

Eintritt 4€ / 2€

 

Mi bis So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

28.01.2020
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

28.01.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

28.01.2020
Rituals of Care. Performancereihe

Zu Beginn des Programms 2020 zeigt der Gropius Bau eine Performancereihe, die sich mit Themen besonderer aktueller Dringlichkeit, wie Land und dem Anthropozän, Gewalt und Reparatur auseinandersetzt. Die Reihe Rituals of Care knüpft an die Geschichte des Ausstellungshauses, den Ort und die physischen Eigenschaften des Gebäudes an, das noch heute durch sichtbare Reparaturen ganz bewusst die Spuren der Kriegsschäden zeigt.

Mit Jelili Atiku, boychild mit Josh Johnson und Total Freedom, Pan Daijing, Cevdet Erek, Marcelo Evelin, Bill Fontana, Maria Hassabi, Mette Ingvartsen mit Will Guthrie, Baba Murah und Candomblé Berlin, Antonija Livingstone und Nadia Lauro mit Mich Cota, Kennis Hawkins, Stephen Thompson und anderen

Die Performancereihe vereint experimentelle Choreografie, Heilungspraktiken, Klanginstallationen und gemeinschaftliches Zusammenkommen. Die interdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit den grundlegenden Bedingungen, wie wir gemeinsam handeln und mit unserer Umwelt, der physischen wie auch spirituellen Welt und anderen Lebewesen umgehen können. Mit einer Reihe von körperlichen Techniken, queeren Re-Interpretationen und indigenen Perspektiven zeigen die Performances radikale Maßnahmen der Fürsorge und Reparatur.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal und Noémie Solomon

CONNECT, BTS ist eine internationale Initiative, die in Zusammenarbeit mit Kurator*innen aus fünf Metropolen entwickelt wurde – London, Berlin, Buenos Aires, Seoul und New York. Ziel des Projekts ist es, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden, die ihre gegenwärtige Situation, ihre Einstellungen und Möglichkeiten neu bewerten. Zentrale Motive von CONNECT, BTS beziehen sich teilweise auf die Philosophie von BTS, die sich unter anderem um Diversität, Liebe und Fürsorge für die Peripherie dreht. Durch die Zusammenarbeit mit 22 zeitgenössischen Künstler*innen schafft BTS die Möglichkeit für eine fruchtbare und gleichberechtigte Begegnung zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Popmusik. Dieses Projekt unterstützt die zeitgenössische Kunst in ihrer Praxis und möchte eine Grundlage für neue Synergien schaffen.

Genaue Zeiten bitte gropiusbau.de entnehmen.

Berlin

28.01.2020
WEITERHIN (Internationalising!)

Zehn Künstler*innen aus sieben Ländern haben im Rahmen des Kunstprojekts Internationalising! entschieden, sich gemeinsam den Themen Liebe, Flucht und Grenzüberschreitung zu widmen. Für die zweite Ausstellung des Projekts werden die Kunstschaffenden nicht nur Einzelbeiträge mit eigenständigen im Prozess entstandenen Positionen oder gemeinsam erarbeiteten Synergien, von Performance über Installation, Malerei zu Plastik, Video und Text zeigen, sondern gemeinsam das partizipative Turmbauprojekt „polyphonia“ entwickeln. Bei „ployphonia“ arbeiten die Künstler*innen sowie die Besucher*innen an dem gemeinsamen Ziel, einen Turm bis zum Himmel zu bauen. Beim spielerischen Versuch, das Unmögliche in die Realität zu überführen, soll Raum für die Überwindung der Grenzen des eigenen Handelns geschaffen werden.

Die zweiteilige Ausstellungsserie wird von der Initiatorin des Projekts Marie Lienhard kuratiert.

Für das grafische Gesamtkonzept sowie die fotografische Dokumentation konnte der Stuttgarter Fotograf und Grafiker Sven Weber gewonnen werden. Zur Ausstellung erscheint ein Online-Katalog.

Vernissage WEITERHIN
Fr 17.01.2020 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.01.2020–13.03.2019

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34 Mo–Fr von 10:00–17:00 Uhr besucht werden, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Mo bis Fr von 10:00 bis 17 Uhr, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

28.01.2020
Fasnet hoch 4

Überlingen feiert 2020 sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Seit mehr als 500 Jahren leistet die Narretei ihren Beitrag zur Stadtgeschichte. Im Rahmen der Ausstellung mit vier Themenbereichen präsentieren die Mitglieder des Viererbundes – die Narrenzünfte von Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil – die Urform der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Die schwäbisch-alemannische Fasnet hat viele Künstler von regionaler wie nationaler Bedeutung inspiriert. Im größten Ausstellungsbereich werden unter anderem Werke von Viktor Mezger, Werner Gürtner, Barbara Michel-Jägerhuber und Siegfried Lauterwasser, aber auch solche von Otto Dix und anderen überregional berühmten Künstlern zu sehen sein.

Lustig geht es im Bereich „Geschichtle“ zu: Hier werden Anekdoten und  kleine Geschichten aus dem Viererbund präsentiert, wie z. B. die hänselefreie Zone in Elzach und die weißen Hänsele in Sipplingen.

Zur Fasnet gehören Besenwirtschaften. In Überlingen gab es den inzwischen legendären „Besen“ der Familie Gäng. Er wird in der Ausstellung weitgehend original nachgebildet und macht beispielhaft den Charme und die Einzigartigkeit von Besenwirtschaften erlebbar.

Im vierten Bereich präsentieren die vier Narrenzünfte aus Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil ihre Stadt und die Besonderheiten ihrer Fasnet.

Di bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa, So, Fei von 11 bis 17 Uhr, Mo (außer an Feiertagen) geschlossen

Überlingen

28.01.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

28.01.2020
DAUERKARTE inklusive Varieté-Abend* und Specials** - 32. Internationale Kulturbörse
Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) findet 2020 bereits zum 32. Mal statt. Diese große internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene.
Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 400 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.
Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.

Für Inhaber einer Dauerkarte sind alle Veranstaltungen im Rahmen der IKF inklusive (Specials, Varietéabend). Für die Abendveranstaltungen (Trygve Wakenshaw, Poetry Slam, Vocal Night, Varieté-Abend) werden vor Ort gesonderte Karten ausgegeben. Diese sind am jeweiligen Veranstaltungstag ab 10.00 Uhr an der INFORMATION erhältlich; solange der Vorrat reicht. Die Karten gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.

Internationale Kulturbörse vom 26. - 29. Januar 2020
Messe Freiburg
Neuer Messplatz 1
79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 26.01.2020 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 27.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 28.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 29.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

28.01.2020
Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma?
*WOLLTEN SIE NICHT IMMER SCHON EINMAL EINEN "ECHTEN STAR" KENNENLERNEN? EINEN DARSTELLER, DEN SIE GERADE EBEN NOCH AUF DER BÜHNE BEWUNDERT HABEN, EINEN AUGENBLICK SPÄTER PERSÖNLICHE FRAGEN STELLEN KÖNNEN? GEMEINSAM EINEN DRINK GENIEßEN DÜRFEN? DIESE MÖGLICHKEIT HABEN SIE JETZT BEI ZWEIMAL UM DIE WELT IM FIRST STAGE. IM RAHMEN UNSERER VIP KATEGORIE ERHALTEN SIE EIN GLAS PROSECCO, EIN FÜR SIE SIGNIERTES PROGRAMMHEFT UND EIN PLAKAT. DAZU ERLEBEN SIE UNSERE DARSTELLER IN EINEM PERSÖNLICHEN MEET AND GREET!

Und darum geht´s:

Die 80-jährige Martha Kramer sitzt vergessen in einem Seniorenheim in Hamburg Altona, in dem der Tod öfter zu Besuch kommt als die eigene Familie. Schaut ihre gestresste Tochter wider Erwarten doch auf einen Sprung vorbei, dreht sich alles nur um die pubertierenden Enkelkinder und die Frage, ob Bloggerin ein ernst zu nehmender Beruf mit Rentenansprüchen ist. Keiner interessiert sich für Marthas Befürchtung, der neue syrische Pfleger könnte es auf ihre Ersparnisse abgesehen haben, oder ihre Angst, weil wieder ein Kleidungsstück zu groß geworden ist. Als auch noch ihre beste Freundin im Seniorenheim verstirbt, steht Marthas Entschluss fest. Der syrische Pfleger soll ihr zur Flucht verhelfen - immerhin kennt der sich damit aus.

Aber wird überhaupt jemand bemerken, dass Martha mit der Urne ihrer Freundin zu einer letzten Reise aufgebrochen ist? Begleiten Sie Mutter und Tochter in dieser turbulenten Schlager-Komödie musikalisch um die Welt und erfahren Sie, warum Sie nie in einem knallroten Gummiboot auf die Flucht gehen sollten. Eine Show für alle Generationen. Verrückt, verkalkt und herrlich schräg.

Mit Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma präsentiert das First Stage Theater seine erste Hausproduktion. Es konnte hierfür Hubertus Borck, den Autor und kreativen Kopf des Hamburger Musik-Comedy Duos Bo Doerek, gewinnen, das bis zu seiner Trennung 2007 zum festen Bestandteil der deutschen Comedyszene gehörte. 2017 feierte das Duo im ausverkauften Schmidt Theater die zehnjährige Trennung als Bo Doerek und brachte dadurch das Team des First Stage Theaters auf die Idee einer künstlerischen Zusammenarbeit. Hubertus Borck schrieb das Buch und wird auch die Inszenierung übernehmen.

Spieldauer: 2 Std. 15 Min. inkl. Pause
German Open 2020 - Dienstag
Showdown in der Ottostadt: Zum ersten, großen Test im Olympiajahr empfängt Magdeburg erneut die absolute Weltspitze des Tischtennis bei den German Open 2020!

Freuen Sie sich auf Chinas Welt- und Olympiasieger und unterstützen Sie die deutschen Asse um Timo Boll, Europameister Dima Ovtcharov & Co. bei Ihrem Heimspiel.


Allgemeine Informationen/U-18 Ticketaktion:

Am Freitag, 31. Januar erhalten Kinder/Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre eine kostenfreie Tageskarte an der Tageskasse. Für Kinder bis 16 Jahre ist eine Begleitperson notwendig, die sich eine Eintrittskarte kaufen muss (keine Bestellung notwendig, ausreichend Kapazitäten vorhanden)!

Vom Dienstag, 28. Januar bis Freitag, 31. Januar besteht für Tageskarten freie Sitzplatzwahl (ausgenommen abgesperrte Bereiche).


Ermäßigungsinformationen:
Kinder bis einschließlich drei Jahren erhalten kostenfreien Eintritt („Schoßkarte“), auf Verlangen ist ein Altersnachweis vorzuzeigen.
Für Kinder ab 4 Jahre, Schüler und Studenten, Jugendliche bis 18 Jahre, Schwerbehinderte, Rentner, Pensionäre sowie Bundesfreiwillige gibt es Ermäßigungen auf Tageskarten der Kategorien 1 & 2. Bitte einen Ausweis beim Einlass bereithalten.
Am Dienstag, 28.01. und Mittwoch, 29.01. gibt es keine Ermäßigungen auf Eintrittskarten.

Rollstuhlfahrer & Schwerbehinderte mit Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis erhalten kostenfreien Zutritt (max. 15 Plätze/Tag vorhanden!). Eine Voranmeldung bei der Tischtennis Marketing GmbH ist notwendig (Tel.: 06039-9221-0; E-Mail: info@tt-marketing.de). Es ist eine Begleitperson nötig, die ebenfalls kostenfreien Zutritt erhält.

VIP-Infos:
VIP-Tickets beinhalten den nummerierten Sitzplatz in separaten VIP-Boxen (separate Boxen mit jeweils 13 Sitzplätzen, welche sich im Zuschauerumlauf der GETEC-Arena hinter den Tribünen A, S und R befinden) sowie Zutritt zur VIP-Lounge und einen Parkplatz.

Öffnungszeiten der VIP-Lounge:
Samstag, 01.02.: 9:30 Uhr bis 45 min nach Spielende (spätestens 23 Uhr)
Sonntag, 02.02.: 9:30 Uhr bis 45 min nach Spielende

Einlass: 9:30 Uhr
nichts, was uns passiert
Sommer 2014.
In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert.
Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich.
Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat.

Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert?
Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild.

Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.
Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Von Joachim Meyerhoff / Bühnenfassung: Gil Mehmert

Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Trauer über den Unfalltod seines älteren Bruders und der Enge seiner kleinen, norddeutschen Heimatstadt, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. Zu seiner großen Überraschung besteht er aber auch die eher en passant absolvierte Aufnahmeprüfung an der Otto Falckenberg Schule und zieht, in Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers, bei seinen Großeltern ein, die hochherrschaftlich in einer alten Villa am Nymphenburger Schlosspark residieren. Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen Schauspielausbildung, in der er physisch wie psychisch nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und nur sehr spärlich wieder zusammengesetzt wird, und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtränkten Alltag mit seinen Großeltern.

Eine schier unendliche Reihung von tragikomischen Ereignissen und aberwitzig skurrilen Begebenheiten in beiden Welten lässt den nach dem Sinn des Lebens und des Schauspielerdaseins im Besonderen suchenden jungen Mann ein ums andere Mal staunend, lernend, aber auch überfordert und gerädert zurück. Die Lücken, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts für ihn aufwartet, sind, wie er feststellt, gewaltig und noch lange nicht gefüllt.

"Ja, da ist Rhythmus drin: Mehmert hat ein Timing im Sketchhaften fast wie Billy Wilder; überhaupt inszenierte er auch mit minimalen Mitteln cineastisch - diesmal lässt er den Vorhang vor- und zurückgleiten wie Hitchcock den Bildhintergrund bei Zooms auf geschockte Gesichter." Süddeutsche Zeitung

"Die Theatermaschine, die Mehmert mit seinem Team gebastelt hat, funktioniert prächtig." Abendzeitung

"Das Publikum liebt die Inszenierung. Zu Recht." Münchner Merkur

Einlass: 19:30 Uhr

Diese Veranstaltung ist ausverkauft.
Island & Grönland in 3-D
Island & Grönland – Naturparadiese des Nordens

Feuerball und Eisland zugleich, sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Fauchende Geysire, tosende Wasserfälle, bunte Bergmassive und gewaltige Gletscher in endloser Weite wechseln mit kargen Schotterwüsten. Per Auto, Fahrrad, Schiff und zu Fuß hat der 3D Fotograf Stephan Schulz beide Inseln zu allen Jahreszeiten besucht und auf dem Rücken von Islandpferden ritt er über die Hochlandwüste des Sprengisandur.
In humorvollen Erzählungen beschreibt er, wie er sich sich mit dem Fahrrad auf z.T. fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft, auf denen das Furten von eiskalten Gletscherflüssen noch den angenehmsten Teil darstellt oder wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten muß, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Straße geweht zu werden...
Auch aus fotografischer Sicht war Stephan Schulz von diesen Inseln fasziniert. Durch die ständig wechselnden Wetterverhältnisse entstehen einmalige Lichtstimmungen und die langen Winternächte werden von unglaublich schönen Polarlichtern erhellt.
Die klare Luft und die intensiven Farben ließen Stephan Schulz diese Inseln auch immer wieder per Hubschrauber, Flugzeug und Drohne in spektakulären Aufnahmen aus der Luft dokumentieren.
Auch unter Wasser offenbarten sich für ihn dort wahre Schätze: Er tauchte mit Robben und riesigen Buckelwalen, erlebte das mit 120m Sichtweite klarste Wasser der Welt sowie einen spektakulären Unterwasserschornstein, wie er sonst nur in der Tiefsee vorkommt. Per Hundeschlitten fuhr er mit Eistauchausrüstung über den zugefrorenen Sermilikfjord um in -3 Grad kaltem Wasser im Eis eingefrorene Eisberge unter der Eisdecke zu betauchen.
Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Stephan Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang, Massentourismus oder energieintensive Aluminiumhütten die die Isländer vor einen Scheideweg in Sachen Umweltpolitik stellen.
Auf seiner Reise lernte er auch einige ungewöhnliche Menschen kennen: Da ist der enthusiastische Fußballmoderator Gummi Ben oder der Eishai verarbeitende Hildibrandur, für den der etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack dieses Fisches eine Delikatesse darstellt. In Grönland begegnete er den Inuit für die der Klimawandel und der Einzug der westlichen Lebensweise einen drastischen Kulturschock und Identitätsverlust bedeutete.
Tauchen Sie ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.

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DON QUIJOTE / DONKEY SHOT / DONE QUICHE HOT - DON CONQUISTA / DON E. COYOTE
In ihrer neuen Arbeit umkreisen Showcase Beat Le Mot Miguel de Cervantes’ berühmte Geschichte vom “Ritter von der traurigen Gestalt“: “Als sie ihre Rüstung fertig gestellt und mit allen möglichen Hilfsmitteln, die ihnen gerade zur Hand waren, notdürftig an ihrem Leib befestigt hatten, bestiegen sie mit Mühe ihr Pferd und ritten in die Mittagshitze hinaus. Sie zogen den ganzen Tag herum, ohne dass sie auf etwas stießen, das der Erzählung würdig war, worüber sie fast verzweifelten, denn sie wünschten nur Gelegenheit, um sogleich an irgendwem die Tapferkeit ihres starken Armes erproben zu können. Aber alles, was hierin erforscht werden konnte und was in den Jahrbüchern von La Mancha geschrieben steht, ist, dass sie den ganzen Tag herumirrten, ohne auch nur ein einziges Abenteuer zu finden, und dass am Abend ihr Pferd und sie vor Hunger beinah gestorben waren.”

The new work by Showcase Beat Le Mot revolves around Miguel de Cervantes’s famous story of the “Knight of the Woeful Countenance”: “Accordingly their armour being secured and attached to their bodies with any and all aids that happened to be at hand, they climbed onto their horse and rode out into the midday heat. That whole day did they travel, without encountering anything worth mentioning: a circumstance that grieved him sorely, for he had expected to find some object on which he could try the prowess of his valiant arm. But all that can be averred of the matter, in consequence of what was found recorded in the annals of La Mancha, is, that having travelled the whole day without coming across a single adventure, his horse and he, about twilight, found themselves excessively wearied and half dead with hunger.”

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Ankommen is WLAN - Ein inszeniertes Pop - Konzert
Ein inszeniertes Pop-Konzert
Für Zuschauer ab 12 Jahren

Ankommen? Was bedeutet das? Was bedeutet es für wen, in welchem Kontext?
Wir begeben uns auf eine gemeinsame Entdeckungsreise – wir starten in Deutschland mit Künstler*innen des GRIPS Theaters, wie der Schauspielerin Nina Reithmeier, dem Gitarristen Michael Brandt und der Musikerin Öz Kaveller, sowie Gastkünstler*innen, wie dem in Berlin lebenden Rapper Matondo Castlo unter der Regie von Theresa Henning.

Wir reisten Anfang 2019 nach Uganda und treffen dort zwei ugandische Künstler, den Tänzer Robert Ssempijja und den Beatboxer Moses Mukalazi, die Teil dieses Projekts werden.

Am Ende des Projektes, das in unterschiedliche Recherche- und Reisephasen aufgeteilt ist, steht ein sinnliches Theaterstück, welches in Deutschland und Uganda aufgeführt wird.
Vorherrschendes künstlerisches Mittel wird die universelle, grenzüberwindende Sprache der Musik sein.

Wir werden ein inszeniertes Pop – Konzert auf die Bühne bringen.

Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen wie Rap, europäische Klassik, Rockmusik, Tanz, Schauspiel, Beatboxing und Videokunst treffen hier aufeinander und entzünden ein kreatives Feuerwerk, das dem Publikum Lust macht, sich mit dem Thema „Ankommen“ auseinanderzusetzen oder einfach eine intensive, musikalische Show zu erleben.

Regie und Text: Theresa Henning
Textdramaturgie: Ellen Uhrhan
Musikdramaturgie: Thomas Keller
Bühne und Kostüme: Raissa Kankelfitz
Theaterpädagogik: Oana Cirpanu, Géraldine Mormin

Mit: Nina Reithmeier, Matondo Castlo, Michael Brandt, Öz Kaveller

Ein Projekt des GRIPS Theaters

Ein Projekt des GRIPS Theaters Berlin
Ludwig Güttler & Leipziger Bach Collegium - Festliches Barock
Er ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern,
Musikwissenschaftler und Vorsitzender der Stiftungsgesellschaft der Frauenkirche zu Dresden, für
deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb:
Ludwig Güttler.
Am Mittwoch, den 06. November 2019, gibt der weltberühmte Virtuose aus Sachsen in der
Nikolaikirchekirche Freiberg ein Konzert. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Zusammen mit seinem Kammerorchester, das sich aus führenden Solisten der Staatskapelle
Dresden und dem MDR Symphonieorchester zusammensetzt, spielt Güttler Kompositionen von G.
Ph. Telemann, J. Ch. Bach, J. S. Bach, G. Finger u.a. (Änderungen vorbehalten).
Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein
Wunder also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen
musiziert.
Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen
der Gegenwart. Annähernd fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als
Kammermusiker, Solist und Dirigent Werke für Trompete und Corno da caccia interpretiert.
Das Leipziger Bach-Collegium hat sich 1976 auf Anregung Ludwig Güttlers gebildet, um eine
spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen. Das Ensemble spielt
in der Besetzung Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello, Kontrabass und Cembalo. Diese
Kammermusikvereinigung verwendet nicht historische Instrumente, sondern sie hat sich die
Aufgabe gestellt, mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium die historische Spielweise zu
realisieren. Das bisher erschlossene Quellenmaterial aus jener Zeit gibt umfassende Auskunft über
die besondere Eigenart der jeweiligen Aufführungspraxis. So wird namentlich das alte, weithin in
Vergessenheit geratene Verzierungswesen bis hin zur Improvisation wiederbelebt.
Das Repertoire konzentriert sich auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen,
greift aber auch in die Frühklassik hinein. Das Ensemble beabsichtigt, das überlieferte Erbe aus
dem 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu erhalten, indem es bei seinen Darbietungen zu zeigen
versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit „Freiheit des spielenden Geistes“ ist.

Einlass: 19:00
Koi Auskomma mit dem Einkomma - Fritz Wempner / schwäbische Fassung Monika Hirschle
KOI AUSKOMMA MIT DEM EINKOMMA
In einer Bearbeitung von Axel Preuß
Schwäbische Fassung von Monika Hirschle

Die Komödien-Stars Monika Hirschle und Reinhold Weiser in zwei Paraderollen des Unterhaltungstheaters! Wenn die Rente nicht reicht, muss die gute Stube untervermietet werden – notfalls doppelt!

Das Rentnerpaar Ida und August entschließt sich, einen Untermieter aufzunehmen. Wobei: August will eine Untermieterin und verspricht das Zimmer der attraktiven Lisa. Ida hingegen will einen Untermieter und vermietet an den jungen Klaus, der wie Lisa händeringend eine Unterkunft sucht. Nun teilen sich also zwei Untermieter ein Zimmer! Da rollt der Rubel. Aber die beiden dürfen sich auf keinen Fall begegnen. Doch lässt sich das dauerhaft verhindern?

„Kein Auskommen mit dem Einkommen“ ist einer der Klassiker der Komödienliteratur. Frisch von Monika Hirschle ins Schwäbische übertragen, passt die Geschichte perfekt nach Stuttgart. Ob Rentenniveau oder Wohnungsnot – Ida und August haben auf alles eine Antwort!
2018 wurde die Bedeutung regionaler Mundarten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewürdigt. Seit über 30 Jahren wird in der Komödie im Marquardt Theater auf Schwäbisch gespielt. Regelmäßig wird hier ein wichtiger Beitrag zur Mundartpflege geleistet. So sahen allein in der vergangenen Spielzeit rund 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauer „Tratsch em Treppahaus“.

Dieser Tradition verpflichtet, inszeniert Intendant Axel Preuß erstmals an der Komödie. Neben Monika Hirschle ist ein wunderbares Ensemble zu erleben – ond nadierlich schwätzet älle schwäbisch!

Vorstellungen 16.1. bis 8.3.2020

Mit Diana Gantner, Monika Hirschle, Volker Jeck, Armin Jung, Rose Kneissler, Antonia Leichtle, Jörg Pauly,
Reinhold Weiser
Regie Axel Preuß
Bühne und Kostüme Tom Grasshof
Dramaturgie Annette Weinmann
Ab in den Süden
60 Jahre deutsche Musikgeschichte, 50 der beliebtesten deutschen Hits aus Rock, Pop & Schlager, gesungen von 6 namhaften Musical-Stars, das ist Espen Nowacki´s Erfolgsmusical AB IN DEN SÜDEN. Seit der Premiere 2016 wird die turbulente Komödie vom Publikum an deutschen Bühnen frenetisch gefeiert. Bereits über 100 Mal aufgeführt, freuen sich die Veranstalter über eine treue und enorm wachsende Fan-Gemeinde dieser rasanten und bunten Show. 6 professionell ausgebildete Musicaldarsteller zeigen mit großem Enthusiasmus ihre Bühnen-Erfahrung. Die Darsteller der Hit-Komödie AB IN DEN SÜDEN standen bereits mit ELISABETH, PHANTOM DER OPER, LES MISERABLES, MY FAIR LADY, ABBA u.v.m. auf internationalen Bühnen.

AB IN DEN SÜDEN ist eine unterhaltsame Urlaubsreise durch die Welt der deutschen Musik. Drei Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen im Ferienhotel an Italiens Mittelmeerküste aufeinander und sorgen mit ihren Flirts, Launen und liebenswerten menschlichen Dramen für einige Verwirrung und Kuriositäten. In der professionell choreografierten Show verbinden sich Klassiker wie ANITA, ATEMLOS, ER GEHÖRT ZU MIR, TAGE WIE DIESE, SCHULD WAR NUR DER BOSA NOVA, VERDAMMT, ICH LIEB DICH, WAHNSINN, MAJOR TOM u.v.m.gekonnt mit der Story. Schnell überträgt sich die spritzige Stimmung von der Bühne auf das Publikum, das sich anhand der eingängigen Hits, der perfekt sitzenden Pointen und der brillanten Ton- und Lichtshow des Mitsingens und Mitfeierns nach kürzester Zeit nicht mehr entziehen kann.

Konzipiert und stetig weiterentwickelt wurde die Hit-Komödie von Espen Nowacki, der in Norwegen geboren wurde. Nach seinem Diplom zum Musical-Darsteller spielte Espen Nowacki unzählige Hauptrollen an den großen Musical-Bühnen Europas. Heute produziert er seine eigenen Konzert- und Kulturveranstaltungen und arbeitet als Künstlerischer Leiter für die verschiedensten Produktionen.

Eine komödiantisch absolut gelungene Story - sechs an internationalen Hochschulen ausgebildete Darsteller mit langjähriger Bühnen-Erfahrung - mitreißende Hits - die enorme Professionalität und Erfahrung in Konzept und Umsetzung: das sind die Gründe des großen Erfolgs dieses außergewöhnlichen Musicals.

Das Ensemble von AB IN DEN SÜDEN ist schon jetzt voller Vorfreude auf die kommende Saison mit seinem Publikum, das wieder in ausgelassener Stimmung mitsingen, mitfeiern und jede Menge Spaß haben wird! Die ausnahmslos positiven, begeisterten Pressestimmen der letzten Jahre bestätigen das Urteilsvermögen der Zuschauer, so dass AB IN DEN SÜDEN wohl auch dieses Jahr wieder auf Erfolgskurs geht und den Zuschauern zwei Stunden schönsten Urlaub vom Alltag garantiert!

Weitere Infos unter
http://www.ab-in-den-sueden-show.de und auf der Facebook-Seite.


Abstract:
Das erfolgreiche Schlager-Musical wieder auf Tournee! Mit dabei die besten deutschen Hits und bekannte Musical-Stars!

Einlass: 19:00 Uhr

Zwickau

28.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 28,90 €
Menschen im Hotel - Schauspiel nach Vicki Baum
„Ich könnte aufstehen und tanzen. Zuerst auf einer Stelle, und dann drei Kreise auf den Spitzen. Ich lebe ja. Ich werde neue Tänze tanzen, ich werde Erfolge haben“, macht sich die Primaballerina Grusinskaja Mut. Im Grand Hotel trifft sie auf weitere Gäste. Darunter ist der windige Baron Gaigern, der kranke Buchhalter Kringelein, die lebensfrohe Sekretärin Flämmchen und der vor der Pleite stehende Fabrikant Preysing. Alle sind sie in einer Art Schwebezustand auf der Suche nach sich selbst – und den anderen. Sie lieben sich, betrügen sich oder geraten in Streit. Im Zuge einer Kontroverse tötet Preysing den Baron – und für die Verweilenden ist die Zeit gekommen, existentielle Entscheidungen zu treffen …

Vicki Baums Roman „Menschen im Hotel“ erschien 1929 und wurde später u.a. in Hollywood mit Greta Garbo verfilmt. Die Bühnenfassung entwirft ein Gesellschaftspanorama, in dem Zufallsbegegnungen schicksalshafte Verflechtungen erfahren. Menschen werden aus den Bahnen des Gewohnten geworfen und sind im Bestreben, eine persönliche Heimat zu finden, gezwungen, sich neu zu erfinden. – Begleitet von musikalischen Live-Einlagen, versteht sich der Theaterabend als Spiel mit den Möglichkeiten, die uns das Leben tagtäglich bietet. Und er verspricht einen ebenso humorvollen wie sinnlichen Start des Schauspiels in die neue Saison.


Besetzung -

Elisabeth Andrejewna Grusinskaya — Michaela Fent
Christine Flamm, genannt Flämmchen, eine Schreibkraft — Steffi Baur
Otto Kringelein, ein Buchhalter — Lars Fabian
Dr. Otternschlag — Fredi Noel
Baron von Gaigern — Bernhard Meindl
Generaldirektor Preysing — Jens Peter
Der Portier Senf — Markus Löchner
Suzanne — Joanna Nora Lissai
Pianist — NN

Inszenierung — Caro Thum
Bühnen- und Kostümbild — Christian Klein
Studienleitung — Philipp Haag
Dramaturgie — Peter Oppermann
Kanada Alaska – North of Normal
Kanada Alaska – das Traumland für Abenteurer und Geschichtenerzähler, wie den amerikanischen Schriftsteller Jack London, dessen Bücher über den Goldrausch im Yukon Thomas Sbampato bereits in jungen Jahren veranlassten, auf den Spuren der Goldgräber über das pazifische Küstengebirge zu steigen, den Yukon runterzupaddeln und im Klondike nach Gold zu schürfen.

Mittlerweile verbrachte Sbampato über fünf Jahre in Kanada – Alaska, veröffentlichte sechs Bücher, unzählige Artikel und hielt über tausend Vorträge über den Norden Nordamerikas. Erstmalig präsentiert der Fotograf und Buchautor die eindrücklichsten Bilder, abenteuerlichsten Anekdoten und humorvollsten Geschichten in einem best of Vortrag. Dabei gibt er intime Einblicke in das Leben seiner Freunde. Es sind knorrige Charaktere, die verwurzelt sind mit der Weite des Nordens und ihren Nachbarn wie Bären, Elche, Wölfe und Wale. Er begleitet John Hall, der nur mit Pickel und Schaufel ausgerüstet, sich zehn Jahre durch den Permafrost der Brooks Mountains wühlte, bis er auf eine reiche Goldader stiess, berichtet über das Leben von Jeanne Keane, die als Eagle Lady berühmt wurde, zeigt warum die Braut bei der Cowboyhochzeit auf den Strauss schiesst und erlebt den Alltag der Inuits in einem kleinen Dorf in der Arktis, wo seine Frau als Lehrerin an der Schule die Kinder unterrichtete. Sbampato erzählt aus seinem Leben als Tierfotograf und wie er als einziger Europäer über zehn Jahre lang eine Fahrerlaubnis für den Denali Park besass. So gelangen ihm in der Serengeti des Nordens, am Fusse der Alaska Range, aussergewöhnliche Aufnahmen von Grizzlies, Wölfen und kämpfenden Elchen, von denen einige Bilder in einer permanenten Ausstellung im Visitor Center des Parks ausgestellt sind.
Thomas Sbampato präsentiert in einem fulminanten Bilderreigen und mitreissenden Geschichten ein Kanada und Alaska wie es nur wenige kennen, von den farbigen Wäldern im Osten, über die polaren Gebiete im Norden, den Rocky Mountains im Westen, bis hin zu den letzten Ausläufern der sturmumtosten Aleuteninseln Alaskas. Erleben Sie ein vielschichtiges und spannendes Porträt vom Norden Nordamerikas, erleben Sie das Abenteuer Wildnis und lassen Sie sich inspirieren vom rauen Flair der Freiheit von „North of Normal“.

Einlass ab 19:00 Uhr. Änderungen vorbehalten!
Willkamen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. Für die Zeit seiner Abwesenheit macht er den Vorschlag, sein Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung zu
stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten dagegen ist gedeckt, die WG-Älteste hat nicht vor, daheim soziale Experimente zu machen. Und wenn Mitbewohner Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee genial – aber der Lärm ...
Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammen- ziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der Sozialarbeiter Achmed äußert unverblümt seine überraschenden Ansichten.

Ob nun Mülltrennung, Biofleisch, Nachhaltigkeit oder Willkommenskultur: Politisch korrekt zu leben ist mitunter gar nicht so leicht. Wie steht es also um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzu-
geben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die
mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist. Lutz Hübner zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern, seine Stücke werden international gespielt und für Kino und Fern-
sehen verfilmt.



Inszenierung: Harald Weiler
Ausstattung: Lars Peter
Mit: Achmed Ole Bielfeldt, Birthe Gerken, Birte Kretschmer,
Anton Pleva, Marco Reimers, Norhild Reinicke
DANCEPERADOS OF IRELAND - "Whiskey you are the devil " - Tour 2020
AN AUTHENTIC SHOW OF IRISH MUSIC, SONG AND DANCE
TELLING THE STORY OF IRISH WHISKEY

Bereits der Name dieser Tanzshow versinnbildlicht die Begeisterung
für den irischen Stepptanz. Frei aus dem Englischen übersetzt
heißt sie „Die Tanzwütigen“. Ja, die Iren können das Tanzen, Singen
und Spielen nicht sein lassen. Es liegt ihnen im Blut.
Aber auch für andere Kunstfertigkeiten und Leidenschaften sind sie
weltberühmt. Dazu gehört ohne Wenn und Aber der irische Whiskey.
Wie beim irischen Tanz oder Gesang wird auch hier das Wissen und
Können von Generation zu Generation weitergegeben. Ein großer
Whiskey muss jahrzehntelang reifen und gewinnt so immer mehr an
Charakter. So ist es auch mit großen Künstlern.

Warum also nicht diese beiden Kulturen zusammenbringen? Ein Schelm wer dabei Böses denkt … Das „Whiskey you are the devil“ Progamm ist keine abendfüllende Huldigung an den Alkohol und die bekannte Trinkfreudigkeit der Iren. Das wäre zu einfach. Die Iren tranken oft um Unterdrückung, Hunger und Perspektivlosigkeit zu verdrängen. Die Kolonialherren wussten genau, dass Menschen, die an der Flasche hängen einfach zu beherrschen sind. Viele Arbeitsplätze hingen vom Wohl der Whiskeyindustrie ab. Den Preis dafür zahlten jedoch viele mit ihrer Abhängigkeit. Der Whiskey war seit dem Mittelalter eng mit dem politischen, sozialen und ökonomischen Zustand der grünen Insel verbunden. Er wurde immer wieder durch die englischen Kolonialherren und brutale Steuern in die Illegalität verdrängt. So sollte die Whiskeysteuer die Kriege gegen Napoleon finanzieren. Der Kampf um den Whiskey war auch immer mit dem Kampf um die irische Unabhängigkeit verbunden und dutzende Folksongs kreisen um dieses Thema. Als die lang ersehnte Unabhängigkeit im Jahre 1920 erreicht wurde, rächten sich die Engländer und bestraften alle irischen Exporte in das gesamte Commonwealth mit drakonischen Steuern. Dann kamen die Prohibition in den USA, das „Temperence Movement“ und unfähige Politiker in Irland. Das alles zusammen führte Mitte des letzten Jahrhunderts fast zum Aussterben des Whiskeybrennens. Zu dieser Zeit wären auch beinahe der irische Folk und irischer Tanz verschwunden. Doch jetzt gibt es wieder eine Renaissance, sowohl des Whiskeys als auch des traditionellen Tanzes und der Musik.
Die Danceperados nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Tour durch die illegalen Pubs, genannt „Sheebens“, in denen nicht nur exzessiv getrunken, sondern auch wild musiziert und getanzt wurde. Dann geht es weiter über den Atlantik in die USA in die Zeit der Prohibition, in der irische Gangster das flüssige Gold schmuggelten und die Sheriffs clever austricksten. Auch bizarre irische Gesetze wie die „Holy Hour“ oder „bona fide traveller“ dürfen dabei nicht fehlen und lassen den Zuschauer amüsiert schmunzeln. Die Show hat jedoch noch viel, viel mehr zu bieten, aber das wird hier noch nicht verraten. Eine auf Musik und Tanz fein abgestimmte Multivision mit irischen Landschaften und Motiven rund um den Whiskey gibt dem Publikum das Gefühl, mittendrin – also in Irland – zu sein.

Mit seinen zwei Debüt-Shows, die von 2014 bis 2017 unermüdlich auf Tournee waren, hat das Ensemble bewiesen, dass das Konzept sowohl zu unterhalten als auch irische Geschichte kreativ zu interpretieren, den Zeitgeist trifft. Die Zuschauer gehen mit dem Gefühl nach Hause, sie hätten einen großen Kinofilm gesehen, dessen Handlung ihnen bis unter die Haut ging. Was die Danceperados von einer herkömmlichen Tanzshow unterscheidet, ist die Qualität der Tänzer, Musiker und Sänger. Sie leisten sich den Luxus, gleich ein Sextett mit auf Tour zu nehmen. Die Musiker und Sänger gehören zur Crème de la Crème des Irish Folk und wurden international mehrfach ausgezeichnet. Für die Choreographie ist der zweimalige „World Champion“ Michael Donnellan zuständig. Er war sowohl Solist bei Riverdance als auch bei Lord of the Dance. Nach Michael Flatley dürfte er wohl der Stepptänzer mit dem größten Profil und einer beeindruckenden Biografie sein. Aus einem großen Pool an Bewerbungen hat Michael die Besten ausgewählt. Die Klasse der Tänzer/innen kann man daran ersehen, dass es alle zusammen auf mehr als 40 World Dancing Champion oder All Ireland Titel bringen. Ohne Playback zu arbeiten ist jedoch das wichtigste Alleinstellungsmerkmal. Das Publikum auf diese Weise zu täuschen, wie es so oft bei anderen Produktionen üblich ist, können die Tanzwütigen nicht mit ihrem Ethos vereinbaren. Die Tänzer und Musiker lieben die künstlerische Herausforderung ohne Netz und doppelten Boden zu steppen und zu spielen. Nur so kann man spontan reagieren und auch improvisieren. Statt das Publikum mit Showeffekten zu blenden, überzeugen die Danceperados mit überschäumenden Lebendigkeit und Authentizität. Alles ist live! Jetzt können die Weltmeister endlich zeigen, was sie können! Die Danceperados haben sich an die Spitze einer Bewegung gesetzt, die den irischen Stepptanz aus den Klauen der großen Produzenten befreien und ein Stück menschlicher, freier und näher an die Ursprünge bringen möchte. Die Medien und Fans sind von der Kraft und der Kompetenz dieses neuen und ehrlichen Konzepts elektrisiert. Mit „standing ovations“ feiern sie ein Ensemble, dem es gelungen ist, Show und Kultur miteinander zu versöhnen.
http://www.youtube.com/watch?v=wtZpQ_AgwnA

Einlass 19:00 Uhr

Mainz

28.01.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 36,50 €
BEST OF HARLEM GOSPEL - LIVE 2019/2020
REV. GREGORY M. KELLY &
The BEST OF HARLEM GOSPEL
Musik und Gesang im Auftrag des Herrn
Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht davon träumt, einmal im Leben in New York gewesen zu sein. Für all diejenigen, die diesen Traum bisher noch nicht verwirklichen konnten, bringt Veranstalter RGV EVENT GmbH einen Teil von New York einfach nach Deutschland – und zwar den wichtigsten: den Gospel aus Harlem.
Genau deshalb ist dieser Gospel-Chor mit keiner anderen Gospel-Formation vergleichbar.
Denn bei Konzerten von REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL spielt die
Religion eine genauso wichtige Rolle wie im Leben des Großteils der Bevölkerung Harlems.
Hier ist Gospel keine reine musikalische Show-Einlage, sondern Bestandteil einer Messe, die aus vollem Herzen und mit grandiosen Stimmen gefeiert und zelebriert wird.
Aus dem Publikum wird eine zusammenhängende Gemeinde, in der jeder – ganz gleich, ob jung oder alt, katholisch oder evangelisch, konfessionslos oder noch ungläubig – willkommen ist. Denn das, was alle Gäste trotzdem miteinander verbindet, sind die Liebe zur Musik und die Bereitschaft, sich auf diese einzulassen, sie zu hören, zu spüren und mit allen Sinnen zu erleben.
Unter der Leitung von Grammy-Preisträger Reverend Gregory M. Kelly, der bereits mit Musikgrößen wie Stevie Wonder und Diana Ross zusammengearbeitet hat und bereits mit einem Grammy ausgezeichnet wurde, hat sich also ein Chor firmiert, dessen Namen der einzelnen Sänger sich wie das Who is Who der aktiven US-Gospel-Szene lesen. So gehören zu REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL auch die weiteren Hochkaräter:
Reverend Dr. Charles R. Lyles, Timothy Riley, Steven McCaster, Dorrey Lin Lyles, Dominique
Smith, Segdrick Marsh, Briana Young und Tiffany Mosley.
Insgesamt neun Stimmen, mit denen die unbeschreibliche Atmosphäre, wie sie in jeder Gospelkirche in Harlem herrscht, im kommenden Winter endlich auch nach Deutschland transportiert wird. Denn: Harlem - das Viertel im New Yorker Stadtteil Manhattan – ist noch immer berühmt für die Blütezeit afroamerikanischer Kultur in den zwanziger Jahren, die unter dem Namen „Harlem Renaissance“ bekannt ist und Legenden wie Louis Armstrong und Duke Ellington in genau dieses Viertel zog. Und auch heute noch zeigt Harlem stolz seine afroamerikanischen Wurzeln, seine lebhafte Kultur, seinen festen Glauben und seinen
musikalischen Rhythmus.
Kein Wunder also, dass bei dem Chor pure Lebensfreude, Energie und Dynamik durch die Stuhlreihen schwappen und sowohl für ausgelassene Stimmung als auch bei den zurückhaltenderen Stücken für echte Gänsehautmomente sorgen. Denn nichts anderes ist die in Harlem gelebte Religion: Musik und Gesang im Auftrag des Herrn.
Das Repertoire der Künstler umfasst dabei sowohl traditionelle als auch zur Vorweihnachtszeit gehörende Gospels – angefangen bei den berühmten und allseits beliebten Gospelklassikern, die von “Oh happy day“ und “Amen“ über “Whole world in his hands“ bis hin zu “Go, tell it on the mountain“ reichen – wird darüber hinaus aber auch unbekanntere Stücke präsentieren.
Kurz: In seinem etwa zweistündigen Programm bietet REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL alles, was Gospel-Musik so einzigartig, so mitreißend und so bewegend macht.
Neugierig geworden?
Dann verbringen Sie einen Abend im multikulturellen New Yorker Stadtteil Harlem und mischen Sie sich unter die Gemeinde. Werden Sie ein Teil davon und spüren Sie selbst die bewegende Wirkung von Gospel-Musik.

Einlass: 19:00 Uhr
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
Musical Highlights Vol. 13 - Das Beste aus über 20 Musicals
Das Beste aus über 20 Musicals

Die vielen Musical-Freunde in Deutschland wird es freuen. Denn die Erfolgsproduktion „Musical Highlights“, die seit mehreren Jahren die Musikbegeisterten gleich nach der Jahreswende begeistert und für einen großen Teil ein Fixtermin ist, tourt auch im Frühjahr 2020 wieder mit einem neuen Programm und neuer Besetzung.

Die Show ist für viele Besucher, Medienvertreter und Fans seit Jahren bundesweit die Nr. 1. Es geht kaum besser! Das jedenfalls ist der Eindruck, wenn man die Kritiken des Publikums und der Medien nach den Touren der letzten Jahre sieht.

So urteilte das Osterholzer Kreisblatt im März 2019: „Es ist vor allem die Qualität des Ensembles, die den Unterschied zu ähnlichen Produktionen ausmacht. Die Produktion überzeugte auf ganzer Linie – wieder mal.“. Und ebenfalls im März 2019 schreiben die Verdener Nachrichten: „Die Musical Highlights sind ein Garant für einen unbeschwerten Abend. Mit erstklassigem Gesang, spritzigen Choreografien und opulenten Kostümen. Ein großes Bravo an die Produktion.“

„Ein gigantischer Abend“ (Gelnhauser Neue Zeitung), „Es stimmte alles“ (Badische Neue Nachrichten), „Höhepunkte im Minutentakt“ (Die Glocke), „Eine Galavorstellung der Extraklasse“ (Rheinpfalz), „Perfektion bis ins Kleinste“ (Borkener Zeitung), „Eine beeindruckende Show“ (Westfälische Nachrichten), „Interpreten vom Publikum begeistert gefeiert“ (Gießener Allgemeine Zeitung), „Musical Highlights reißen von den Sitzen“ (Münsterland Zeitung), „Rasanter Streifzug begeistert das Publikum“ (Oberhessische Presse), sind nur einige weitere Schlagzeilen von unzähligen positiven Kritiken, die deutlich machen, warum die einzigartige Musical-Show „Musical Highlights“ seit vielen Jahren immer mehr Besucher begeistert und sich dabei deutlich von vielen anderen Tour-Produktionen positiv unterscheidet.

Und das soll auch bei der Tour 2020 so sein.
„Musical Highlights“ setzt auf die Stärken der Künstler und eine Programmauswahl, die den Abend zu einem echten Erlebnis für jeden Musicalliebhaber werden lässt. Es werden nur die Highlights geboten, für die man sonst viele und auch kostenaufwändige Reisen in die unterschiedlichsten Musicalstädte unternehmen muss. Das Musical kommt also mit „Musical Highlights“ zu den Musikfreunden – dies macht neben der Qualität der Show den Erfolg aus. Der Einsatz modernster LED-Technik unterstützt die Show wirkungsvoll und beeindruckend.

Exzellente deutschsprachige Sängerinnen und Sänger, mit Erfolgen auf den großen Musical-Bühnen, begeistern in einer fast dreistündigen, furiosen Gala mit ihrem faszinierenden Streifzug durch die Welt des Musicals. Informationen zur Show, zu den Interpreten und zahlreiche aktuelle Medienberichte sind auf der Homepage der Produktion „musical-highlights.com“ zu finden.

Die unterschiedlichsten Musikstilrichtungen sind dafür verantwortlich, dass jeder Besucher auf hohem Niveau abwechslungsreich unterhalten wird. Musical-Höhepunkte im Minutentakt mit ausdrucksstarken Stimmen und großer Bühnenpräsenz. Gefühlvolle Balladen zum Mitschwärmen, fetzige Popnummern zum Mitschnipsen und dramatische Melodien zum Mitfühlen – alles an einem Abend, in einer schwungvollen Show mit echten Musical-Highlights.

Wer Musicals mit seinen unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen mag ist bei „Musical Highlights“ genau richtig und kann sich auf einen unterhaltsamen und schwungvollen Abend mit tollen Stimmen, bekannten Musical-Songs und „Stars zum Anfassen“ freuen.

Einlass eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Julia Hülsmann Quartett

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro

Stagnation ist ein Fremdwort für Julia Hülsmann. Mit ihrem Trio, welches in den letzten 17 Jahren des Bestehens nicht nur einen gemeinsamen Atem gefunden hat sondern ganz nebenbei auch den zeitgenössi- schen Jazz des Landes geprägt hat mit seinem essentiellen und herrlich offenen Stil, hat sie erst 2017 das Album „Sooner And Later“ bei ECM veröffentlicht. Nachdem die Pianistin immer wieder das Trio erwei- tert hatte um Instrumentalisten oder Sänger, war es an der Zeit zum Ursprung zurückzukehren und die vielen gemeinsamen Reisen zu verarbeiten. „Fern jeglicher Innerlichkeitsduselei erblühen hinreißende Sounds und Tonfolgen in einem magischen Spannungsfeld von schlichter Nüchternheit und trunkenem Schwärmen“ schrieb RONDO im März 2017 dazu und brachte den Charakter von „Sooner und Later“ auf den Punkt.

Für ihr siebtes Album bei ECM hatte Julia Hülsmann eine neue Klangfarbe vor Augen, die Uli Kempen- dorff am Tenorsaxophon beisteuert. Ihn kennen alle drei Musiker seit vielen Jahren, haben schon in den unterschiedlichsten Konstellationen mit ihm gespielt. Kempendorffs offener Geist und seine Neugier ver- bieten jedes Schubladendenken und jede Einordnung und Jazzthetik bemerkte in Kempendorffs Spiel, dass „sowohl Geschmeidigkeit als auch Ungezwungenheit im Überfluss vorhanden sind“, womit er dem Kon- zept der Hülsmann-Gruppe neue Energie verleiht.

Jedes Mitglied des Quartetts steuert originale Kompositionen bei. Ergänzt wird das Repertoire durch ein aktuelles Cover von „This Is Not America“, der 1980er-Hit-Single von David Bowie, die auf dem Album in einer Quartettversion und einer Solo-Klaviervariation erscheint.

Julia Hülsmann hat es wieder geschafft, sich gleichzeitig treu zu bleiben, ihren Bandsound auf ein neues Level zu heben und den Spannungsbogen weiter zu halten. Was für eine Freude, Zeuge dieser permanen- ten Transformation und Weiterentwicklung zu sein.

„Not Far From Here“ wurde im März 2019 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und erschien am 1. November 2019 bei ECM.

JULIA HÜLSMANN – Piano
ULI KEMPENDORFF – Tenorsaxophon
MARC MUELLBAUER – Kontrabass
HEINRICH KÖBBERLING – Schlagzeug

Anna Prohaska

Anna Prohaska, Sopran

Ensemble 1700

Dorothee Oberlinger, Blockflöte & Leitung

Dmitry Sinkovski, Countertenor, Solovioline & Konzertmeister



Programm

"Night Music"

Werke von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, John Dowland, Tarquinio Merula, Heinrich Ignaz Franz Biber, John Cage, u. a.



19.00 Uhr Einführung im Kammermusiksaal: Wolfgang-Armin Rittmeier



Eine kleine Nachtmusik. Anna Prohaska mag es unkonventionell. Sie arbeitete mit dem Regisseur Christoph Schlingensief und dem kanadischen Singer-Songwriter Rufus Wainwright zusammen. Sie hört gerne Heavy Metal und veröffentlicht zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs lieber ein Album mit Soldatenliedern, als den unzähligen Aufnahmen beliebter Arien eine weitere hinzuzufügen. Sie lässt sich in keine Schublade stecken und nimmt kein Blatt vor den Mund. "Die Welt der Musik ist ein Haifischbecken, da muss man Ellenbogen zeigen", sagte sie im Interview.

Bereits mit Anfang 20 wurde Prohaska Ensemblemitglied an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Heute ist die österreichisch-englische Sopranistin regelmäßig zu Gast auf allen großen Bühnen der Welt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Alte Musik für sie ein. "Barockmusik ist meine Leib- und Magenspeise, meine Herzblut-Musik", verriet sie Deutschlandfunk Kultur.

Davon zeugt auch das Programm, mit dem Prohaska ihre Premiere in Ludwigshafen feiert. Doch die wandlungsfähige Sängerin wird auch an diesem Abend wieder wie gewohnt durch alle Epochen der Musikgeschichte schreiten. Gemeinsam mit der Blockflötistin Dorothee Oberlinger konzipiert, beinhaltet das exklusive Konzert ausschließlich Stücke, die um das Thema Nacht kreisen.



Preiskategorie B: Karten zu 72 / 64 / 56 / 48 / 33 Euro sind im Webshop, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (zzgl. 3 Euro) erhältlich.


Ludwigshafen

28.01.2020
20:00 Uhr
Philosophisches Café mit Peter Vollbrecht

Sie gelten als die ältesten philosophischen Schriften der Welt, verfasst etwa zu der Zeit, als das Alte Testament redigiert wurde. Dabei bilden sie noch die jüngsten Schichten der Veden, den Offenbarungsschriften des alten Indien. Arthur Schopenhauer galten die Upanishaden als die wichtigste philosophische Schrift schlechthin. Peter Vollbrecht führt Sie an diesem Abend in die indische Philosophie ein und thematisiert dabei die sechs wichtigsten philosophischen Systeme des Subkontinents. Immer wieder geht es um das Geheimnis des Lebens, um Materie und Geist und um den Zusammenhang von Einzelseele und Weltseele, von Mikrokosmos und Makrokosmos.

Eintritt € 8 | erm. € 6 | In Zusammenarbeit mit der VHS Esslingen

Esslingen

28.01.2020
19:30 Uhr
Die Physiker

Eine Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt (1921–1990)
 
Inszenierung: Herbert Olschok
Ausstattung: Alexander Martynow
mit Hellena Büttner, Peter Bause u.a.

 

»Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.«
Friedrich Dürrenmatt: »21 Punkte zu den Physikern«

Peter Bause und seine Frau Hellena Büttner sind seit vielen Jahren gern gesehene und immer umjubelte Gäste in Schweinfurt.


1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt, wurde »Die Physiker« sofort zum Publikumsrenner und war in der Spielzeit 1962/1963 das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Auch Jahrzehnte später gehört es noch zu den am häufigsten aufgeführten Dürrenmatt-Stücken und ist Pflichtlektüre an vielen Schulen. Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als »Komödie« betitelte Stück im Jahr 1961, als die Nukleartechnik noch jung war und der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Zum ersten Mal entstand zu dieser Zeit ein Bewusstsein dafür, dass von nun an das Ende der Welt in der Hand des Menschen liegen könnte, sei es als mögliche Folge einer aktiven Handlung oder als Folge eines Kontrollverlusts über die eigene Technik. So zeichnet das Schauspiel den Menschen als Wesen voller Mängel, konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die längst zu komplex geworden ist, als dass sie durch uns noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik noch weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

Der Schimmelreiter

DER SCHIMMELREITER


Leben im Einklang mit der Natur. Geprägt von ihrer Gewalt, geborgen in ihrer Schönheit.

Dienstag, 28. Januar 2020 - 19:30 Uhr

Hauke Haien hätte das Zeug zum Helden. Er ist einer, der die Natur versteht, der ihre Gesetze kennt und seinen Verstand gebraucht. Er könnte Märchen entmystifizieren, für die Sicherheit des ganzen Dorfes sorgen. Er hat das Wissen, die Mittel und die Position. Allein, dem Dorf fehlt der Glaube an ihn. Er überzeugt nicht, er reibt sich ab an Widerständen, die nicht da sein müssten. Und wird kein Held.
THEODOR STORMS anrührende Geschichte um Liebe und Fortschritt, um Außenseitertum und Brauch, um Macht und Meer hat JOHN VON DÜFFEL für das Theater Bremen überarbeitet. Im Bühnenbild von Thomas Rupert lässt Regisseurin Alize Zandwijk die Frage nach einem Lebenskonzept im Einklang mit der Natur auf eine Flut aus Plastik treffen. „Im ‚Schimmelreiter‘ kämpfen die Menschen noch gegen eine Naturgewalt. Eine Gewalt, die sie als göttliches Schicksal deuten“, führt Zandwijk aus. „In unserer Interpretation ist das eigentlich Tragische, dass der Deich das Dorf vor einer gesellschaftlich selbst verschuldeten Katastrophe schützen muss – einer Plastikwelle.“

Preiskategorien: 22,- € | 28,- € | 32,- €

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

 

Pressestimmen


„Aus dem Unrat erhebt sich die Fantasie der starrköpfigen Spökenkieker-Gesellschaft. Ballons aus Plastikfolien in Pferdeform werden zu Boten des Teufels aufgeblasen. Alize Zandwijk inszeniert in der wüsten Dämmerung einer apokalyptischen (Seelen-) Landschaft ein Schauermärchen – über dem ein riesiger Mond wacht als Chef der Gezeiten. […] Nach und nach demaskiert, formulieren die Darsteller den Charakter ihrer Figuren psychologisch aus für eine Inszenierung im Bilderrausch, der Assoziationen zur Verschmutzung und Erwärmung der Meere öffnet.“ (taz)
Mitwirkende:

Martin Baum
Guido Gallmann 
Nadine Geyersbach 
Bastian Hagen
Benno Ifland 
Gabriele Möller-Lukasz
Stephanie Schadeweg 
Susanne Schrader 
Alexander Swoboda 
Maartje Teussink
Inszenierung: 

Alize Zandwijk
Theater: Theater Bremen

22. Liliencron-Dozentur: Poetikvorlesung Marion Poschmann

Mit Marion Poschmann (*1969) wird die 22. Kieler Liliencron-Dozentur für Poetik an eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin verliehen, deren Lyrik und Prosa die deutsche Gegenwartsliteratur prägt. Ihr im Jahr 2017 erschienener Roman »Die Kieferninseln« (2017) stand auf der Shortlist des Man-Booker-Preises und des Deutschen Buchpreises. Zusätzlich zu ihren vier Gedichtbänden, »Verschlossene Kammern« (2002), »Grund zu Schafen« (2004), »Geistersehen« (2010) und »Geliehene Landschaften« (2016), veröffentlichte die Schriftstellerin mit »Mondbetrachtung in mondloser Nacht – Über Dichtung« (2016) eine Reflexion, welche die poetologische Ausrichtung der Liliencron-Dozentur bestmöglich flankiert. Das Marion Poschmanns Lyrik eignende Verfahren der dichten Beschreibung mündet hier wie dort in ein Nachdenken über die Möglichkeiten der Poesie. Unter dem Titel »Der Daimon der Dichtung. Über Inspiration« gibt die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin an zwei Abenden Einblicke in ihr umfangreiches dichterisches Werk und in ihre Poetologie.

Eintritt frei

Veranstalter: Literaturhaus S-H / Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der CAU Kiel

Mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis Literaturhaus S-H


 

Kiel

28.01.2020
18:15 Uhr
Jeda, der Schneemann

Die Geschichte von einem Schneemann, der einmal den Sommer erleben möchte. Eine poetische Geschichte mit leisen Tönen, coolen Songs und humorvollem Schauspiel – nach dem Bühnenstück von Mark Wetter/Paul Steinmann für Kinder ab 3 Jahren.

Eduardo Mulone –– Schauspiel und Gesang

Federico Mulone –– Posaune, Ukulele, Schattenspiel

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Teatro Baraonda

Eintritt: 6 €€ (5 €€ für Gruppen, ErzieherInnen frei), Karten/Infos: 030 7854613, info@baraonda.de

www.baraonda.de

Berlin-Steglitz

28.01.2020
10:30 Uhr
CHERUBIM


"Cherubim" ist die Geschichte des Knechts Wenzel, der Werner Fritsch sein Leben erzählt hat. Es ist die Geschichte eines Mannes, der an die Ewigkeit glaubt. Und es ist die Geschichte eines Jahrhunderts, erzählt von einem, der es von der unteren Warte erlebt hat: Erinnerungen an die arme Kinderzeit, die Arbeit als Knecht auf verschiedenen Höfen, der Aufstieg eines Mannes, der für Wenzel immer noch "der Hiltler" heißt, Wenzels tragische Ehe, seine surreal wirkenden Berichte zu den Wirrnissen der Kriegszeit, seine Flucht ins Böhmische.

Wenzel setzt der Not oft seinen ureigenen Witz entgegen, er spricht in einer Sprache, die in ihrer Einfachheit gleichzeitig tiefe Poesie und suggestive Kraft in sich trägt. Und er macht sich auf die großen Dinge seinen Reim, will eine Welt verstehen, deren Eingriffen er oft schutzlos ausgeliefert war - ein Leben wie eine knorrige Eiche.

Ein großartiger, fast zärtlicher Monolog.

Der Roman wurde mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet und 1987 unter dem Titel „Das sind die Gewitter in der Natur“ verfilmt.
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Regie Steffi Baier Licht Hans-Peter Boden

Mit Gerd Lohmeyer
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Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 15 Min. (keine Pause)
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"Ein bairisches Seelenkunstwerk (...) Dieser von der Kinderlähmung bucklichte, von einem Leben in harter Arbeit und Ausgrenzung geschlagene Wenzel hält uns 80 Minuten in Bann. (...) Menschlich ist dieser Wenzel, auch in seiner allen Schwierigkeiten trotzenden Lebenslust, seinen ohne Anzüglichkeit zugegebenen erotischen Bedürfnissen, seinem verschmitzten Humor. Und den hat Lohmeyer." (Münchner Merkur)

*Ausgezeichnet mit der tz-Rose der Woche
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Eintrittspreise
€ 19
ermäßigt € 15
juniorermäßigt € 13 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion: Luisenburg-Festspiele Wunsiedel
Veranstalter: Metropoltheater München gGmbH

Der süsseste Wahnsinn (Suite Surrender)

19.12.2019 - 02.02.2020
Mit: Ulla Wagener, Christopher Krieg, Arzu Ermen, Michaela Klarwein, Beatrice Masala, Wolff von Lindenau, Steffen Wilhelm, Ines Arndt
Florida, 1942: Den „Palm Beach Ladies für die Einheit“ ist es gelungen, die zwei großen Diven des Showgeschäfts für eine Wohltätigkeitsveranstaltung zu gewinnen. Im luxuriösen Palm Beach Hotel werden Leinwandstar Athena Sinclair und Stimmwunder Claudia McFadden bei einem glamourösen Gala-Abend auftreten, um Spenden für die Jungs an der fernen Front einzutreiben. Ist der Krieg auch fern, so wird das Nobelhotel am Nachmittag vor der Show doch zum Schauplatz eines erbarmungslosen Gefechts. Denn die beiden Hollywoodgrößen sind Erzrivalinnen und können einander nicht ausstehen. Hoteldirektor Dunlap muss peinlich darauf achten, dass sie einander um Himmel willen nicht persönlich begegnen. Das gestaltet sich
schwierig, da jede der beiden Egomaninnen wie selbstverständlich die Präsidenten-Suite für sich beansprucht. So wird die Suite zum Schauplatz für jede Menge Verwechslungen, Missverständnisse,
Türenschlagen, Nervenkrisen und um Haaresbreite vereitelte Katastrophen. An verschiedenen, gelegentlich wechselnden Fronten kämpfen dabei die Hotelpagen Francis und Otis, Athenas gutherzige Privatsekretärin Murphy und das geduldige Faktotum Mr. Pippet, ...und draußen laufen die Vorbereitungen total aus dem Ruder. Unbeirrbar jagt mitten im Trubel Klatschkolumnistin Dora del Rio der Story ihres Lebens hinterher und lässt sich davon auch durch ernste Blessuren nicht abbringen.

Nathans Kinder

In Jerusalem tobt der Glaubenskrieg. Mittendrin verlieben sich Recha, die Tochter des Juden Nathan, und der Kreuzritter Kurt. Der Bischof und der Sultan wollen Kurt für ihre Intrigen gewinnen. Nathan verweigert Recha das Recht auf eigene Entscheidungen. Als herauskommt, dass sie ein Christenkind ist, wird er von allen Seiten angegriffen. Die Jugendlichen stellen sich zwischen die Streitenden …


Cottbus

28.01.2020
19:00 Uhr
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

Hilfe!! Eine für ausgestorben gehaltene Art der Tollwut grassiert in der internationalen Politik. Wie gut, dass im rheinischen Karneval von jeher eigene Tollitäten herrschen! Im ganzen Rheinland? Nein! Ein von unbeugsamen Karnevalisten bevölkertes Dorf im Osten Bonns hört nicht auf, Widerstand zu leisten: das Tollhaus im Pantheon ist ein kleine Enklave der Glückseligkeit!
Demnächst werden sie zur UN eingeladen, um dort über beglückende Zustände der freien, zusammenhanglosen Rede, Ironie oder gar Sarkasmus zu referieren sowie über vom Klimawandel bedrohte Redensarten: den Humor. Nahezu in Vergessenheit geraten, erfährt er hier eine Renaissance. Wenn auch Sie das kleine rebellische Dorf im Osten Bonns einmal selbst erleben wollen, dann nichts wie hin!

 

Die im Rheinland schon längst zum Kult avancierte kabarettistische Karnevalsrevue geht in die 37. Session. Mit dem erwarteten satirischen Biss werden die brennenden weltpolitischen und rheinischen Themen und selbstverständlich auch die Vereinsinterna des FKK Rhenania auf einzigartige Weise transparent gemacht. Und das Ganze natürlich nicht ohne spitzzüngige Schärfe.
3 Stunden gnadenloser, karnevalistisch-kabarettistischer Spass.

Mit:
Beate Bohr, Gabi Busch, Christina Fuchs, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
Regie: Stephan Ohm

 

 

 


www.facebook.com/Pink-Punk-Pantheon-1508374899209757/

BLB: nichts, was uns passiert

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

 

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Eberbach

28.01.2020
19:30 Uhr
Im weißen Rössl

Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg) von Hans Müller und Erik Charell | Musik von Ralph Benatzky | Texte der Gesänge von Robert Gilbert | Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Im Hotelrestaurant „Weißes Rössl“ am Wolfgangsee steht nicht nur das Glück vor der Tür, sondern auch die Urlaubssaison. Wirtin Josepha Vogelhuber hat alle Hände voll zu tun, den Betrieb am Laufen zu halten. Zu allem Überfluss hat ihr Oberkellner Leopold ein Auge auf sie geworfen und macht ihr bei jeder Gelegenheit den Hof. Das stört nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern bereitet ihr auch deshalb Verdruss, weil sie einen anderen liebt: den langjährigen Stammgast Dr. Siedler, dessen Ankunft sie jeden Moment erwartet. Doch zunächst betreten der Berliner Fabrikant Wilhelm Giesecke und seine Tochter das Hotel – und von nun an überstürzen sich die Ereignisse.

Die Operette „Im weißen Rössl“ steht ganz oben in der Publikumsgunst wegen ihres Witzes, ihres Charmes, der liebevoll-ironischen Blicke auf Alpen-Urlaubsidyllen und der mitreißenden Musik mit Ohrwürmern wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“.

Cottbus

28.01.2020
19:30 Uhr
Die Schatzinsel

‚Die Schatzinsel‘ von Robert Louis Stevenson erschien 1883 und ist einer der bekanntesten Abenteuerromane der Weltliteratur, wurde in praktisch alle Sprachen der Welt übersetzt und ist einer der am häufigsten verfilmten Romane überhaupt. Der Kampf des jungen Jim Hawkins ums Überleben zwischen Piraten und Verbrechern, die lebendige und atmosphärische Beschreibung des Piratenlebens, der Charaktere und Schauplätze sowie der Humor von Stevenson begeistern und faszinieren Leser und Zuschauer bis heute.

Jim Hawkins, Sohn des Besitzers des Gasthauses ‚Admiral Benbow‘, kommt durch die Verkettung einiger haarsträubender Umstände an eine Schatzkarte die zu der Insel führen soll, auf der der berüchtigte Captain Flint seinen Schatz vergraben hat.

Mit seinem väterlichen Freund, dem Arzt Doktor Livesey, und dem Gutsherrn John Trelawney, beschließt er mit dem Schiff ‚Hispaniola‘ eine Expedition zu der Schatzinsel zu unternehmen. Der sehr geschwätzige Trelawney erweist sich im Vorfeld jedoch als etwas zu redselig. So bekommen auch einige ehemalige Crewmitglieder von Captain Flint Wind vom Ziel der Expedition und mischen sich unter die Crew. Allen voran heuern sie den charmanten aber hinterlistigen Schiffskoch Long John Silver an, ein Bösewicht wie er im Buche steht. In einem Apfelfass versteckt belauscht Jim, wie die Verschwörer eine Meuterei planen, um den Schatz für sich einzustreichen.

Auf der Insel entbrennt bald ein Kampf zwischen den Piraten und Jims Gefährten. Es scheint, als würden die Piraten gewinnen. Doch sie hatten nicht mit Ben Gunn gerechnet, der vor Jahren von Flint auf der Insel ausgesetzt wurde, und der nun dem Geschehen eine überraschende Wendung gibt...

Jim Hawkins blickt viele Jahre später auf das große Abenteuer seiner Jugend zurück: die Reise zu Flints Schatzinsel. Während er das Erlebte niederschreibt, werden seine Erinnerungen lebendig: Wie er als Junge Dr. Livesey, dem Squire Trelawney, John Silver und all den anderen Charakteren begegnete und mit ihnen oder gegen sie darum kämpfte, das Richtige zu tun. Andreas Lachnits Bühnenbearbeitung erzählt die legendäre Geschichte im Wechsel zwischen narrativer Erinnerung und szenischer Darstellung auf der Studiobühne des JTB für Zuschauer ab 8 Jahren.


Zum Autor:
Robert Louis Balfour Stevenson war einer der herausragendsten Schottischen Schriftsteller und Poeten des viktorianischen Zeitalters. Obwohl er nur 44 Jahre alt wurde hinterließ er ein sehr umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Seine bekanntesten Werke sind der Jugendbuchklassiker 'Die Schatzinsel' und der Roman 'Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde'. Viele seiner Romane sind noch immer sehr populär und haben zahlreichen Filmen als Vorlage gedient.

Bonn

28.01.2020
18:30 Uhr
Johannes Scherer - BEST OF
Wer hätte vor rund 20 Jahren gedacht, dass man mit „Scherereien“ und perfektem Hessisch dieKabarett- und Comedybühnen des Landes erobern kann? 1998 ging Johannes Scherer erstmals aufTournee. Damals an der Seite seines kongenialen Partner und Radiokollegen Robert Treutel(„Bodo Bach“). Vier Jahre später folgte Scherers erstes Solo „Scherereien“, für das er direkt für denrenommierten Kabarettpreis „Prix Pantheon“ nominiert wurde. Über die Jahre folgten fünfweitere erfolgreiche Solo-Programme des TV- und Radiomoderators.

2019 ist es an der Zeit für eine ausgedehnte „BEST OF“ Tour, bei der Scherer, 1973 in Alzenau-Wasserlos geboren und in Schöllkrippen im Kreis Aschaffenburg aufgewachsen, sein 20jährigesBühnenjubiläum feiert und seine Fans mitnimmt auf eine Reise durch seine bisherigen Shows. In gewohnter Manier präsentiert er eine abwechslungsreiche Mischung aus Standup, Kabarett undParodie. „Es wird Auszüge aus meinen Solo-Programmen Scherereien, Scherereien 2.0 Reloaded, Dumm klickt gut, Asoziale Netzwerke und meinem aktuellen, Keinangsthasen, geben“, sagtJohannes Scherer. „Und natürlich auch einige Überraschungen.“

Johannes Scherer parodiert in seinen jüngeren Programmen seltener und holt dafür relevanteThemen auf die Bühne. Er rechnet gnadenlos ab mit verunsicherten Verbrauchern, automatischen Freundefindern, besorgten Bürgern, radikalen Thermomixizisten und allen anderen, die sonst nochungefragt und überflüssigerweise ihren Kommunikationsmüll überall hinterlassen.Das Aschaffenburger „Main-Echo“ schrieb über ihn: „Er schaut dem Volk nicht aufs Maul. Er istVolk... Und gerade bei Johannes Scherer fällt mit jedem Programm, mit jedem Auftritt deutlicherauf, wie hundsraffiniert er den vermeintlichen Kahlgründer Kalauer zum klugengesellschaftspolitischen Statement nutzt.“ Außerdem kommen nochmal die Jungs der „DFB-Kantine“ zu Wort, sein Lieblingsitaliener Luigi und der inzwischen pensionierte Terminator ArnoldSchwarzenegger, dem Johannes Scherer 2007 im Kinofilm der „Simpsons“ seine mehr oder weniger deutsche Stimme leihen durfte.

Einlass in Foyer und Bar 18:00; Einlass in den Saal 18:30

Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.