Freitag, 22.11.2019
um 21:00 Uhr

St. Ludwig Kirche
Julius-von-der-Wall-Straße 1
29221 Celle






Musik des Mittelalters ist im Konzert selten zu hören, dabei hat sie ihren ganz eigenen Reiz. Um 800 n. Chr. entstand der einstimmige Gregorianische Choral, der seit dem 9. Jahrhundert, zunächst in sog. Neumen, schriftlich überliefert wurde. Parallel dazu entwickelten sich frühe Formen mehrstimmiger Musik, die sogenannten „Organa“. Die Entwicklung mündete im 12. und 13. Jahrhundert in der Notre-Dame-Schule.

Das „ensemble VOX WERDENSIS“ hat sich unter der Leitung seines Gründers Stefan Klöckner zu einem international profilierten Interpreten des Gregorianischen Chorals und der mittelalterlichen Musik entwickelt.Das Ensemble wirkte bei zahlreichen Festivals alter Musik in Europa mit. Dabei werden die Programme der sechs Sänger häufig ergänzt durch instrumentale Improvisationen, gespielt von Dominik Schneider auf mittelalterlichen Flöten und Quinterne, einem mittelalterlichen Saiteninstrument.

Bei dem Konzert in Celle wird VOX WERDENSIS bei einigen Stücken mit dem Workshop „Musik des Mittelalters“ zusammenwirken, der im November unter der Leitung von Professor Stefan Klöckner und
Dekanatskirchenmusiker Klaus-Hermann Anschütz in Celle stattfindet.

Gefördert durch:
Niedersächsische Sparkassenstiftung
Diözese Hildesheim
Stadt Celle

Einlass: 20:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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mit Ulrike Bergmann

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Mittelalterliche Musik in unseren Breiten war vorwiegend einstimmig. Es war eine Musik, in der Instrumente eine viel geringere Rolle spielten, als etwa in unserer Zeit, der Schwerpunkt
lag beim Gesang. Zudem ist die überwiegende Mehrzahl der überlieferten Gesänge religiös ausgerichtet.

So spannt sich der Bogen dieses Konzerts, beginnend mit einem Ausschnitt aus dem „Leben Jesu“ von Frau Ava (1060 – 1127), der ersten Dichterin, die in deutscher Sprache geschrieben hat, über Gesänge Hildegards von Bingen, über Gregorianischen Gesang
und Beispiele aus den Carmina Burana (um 1230), den Mönch von Salzburg, Oswald von Wolkenstein bis hin zu Prozessions- und Geißlerliedern des Spätmittelalters und endet mit einem Marienruf von 1512.

An Instrumenten kommen eine ungarische Bassdrehleier sowie eine alemannische Leier (Nachbau eines Instruments aus dem 6. Jahrhundert) zum Einsatz.
Ein stimmungsvolles Konzert mit Ulrike Bergmann.

Veranstalter: Kulturbüro


Feuchtwangen

14.12.2019
19:00 Uhr