Sonntag, 12.01.2020
um 11:30 Uhr

Gemeindesaal der Emmauskirche
Bültenweg 18,
21365 Adendorf


Tickets
ab 19,50 €




Beethoven sprengt bereits in seinem frühen Klaviertrio op. 1 Nr. 2 in G-Dur die Vorgaben der Klassik, indem er Sinfonisches auf die Gattung des Klaviertrios überträgt. Lili Boulanger gewann als 20-Jährige den „Prix de Rome“. Ihre zwei Stücke für Klaviertrio entstanden kurz vor ihrem Tod 1918. Tod und Schicksal thematisiert auch Smetana in seinem Klaviertrio g-Moll op. 15. Das erste Klaviertrio Schostakovitschs ist ein geniales Jugendwerk und zeigt in einem einzigen, umfangreichen Satz bereits die für den Komponisten typische Zerrissenheit.

Das 2010 gegründete Trio Gaspard ist eines der gefragtesten Klaviertrios seiner Generation und gastiert regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall und der Berliner Philharmonie oder bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling. Es gewann drei große internationale Wettbewerbe und gibt seine Erfahrungen bereits in Meisterkursen für Kammermusik weiter. Das Konzert in Adendorf ist für das Trio Gaspard der Auftakt zur anschließenden USA-Tournee.


© Foto: Andrej Grilc

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Neujahrskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 15:00 Uhr
Neujahrskonzert - Ungarische Kammerphilharmonie u. Ltg. v. Antal Barnás
Die ungarische Kammerphilharmonie unter der Leitung von Prof. Antal Barnás gastiert am 01.01.2020 erstmalig auf der Insel Usedom.
Das Orchester in authentischer Besetzung der einstigen Strauß´schen Tourneekapelle mit 25 MusikerInnen hat einen Abend mit Kompositionen aus der Straußdynastie vorbereitet.
Das Konzert beginnt um 16:00 Uhr und die Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen und Tourismusinformationen erhältlich.

Zum Orchester:
Dieser ungarische Klangkörper wurde 1999 von Antal Barnás gegründet. Er setzt sich aus Mitgliedern der führenden Orchester in Budapest zusammen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Ensemble einen hervorragenden Ruf in ganz Europa erworben (Wien: Goldener Saal des Wiener Musikvereins, Mödling, Graz, Steyr, Salzburg, Konzerthaus Klagenfurt, Nürnberg, Frankfurt/Oder, Freising, Freyung, Schloß Lancut ....) und zählt bereits zum fixen Bestandteil der europäischen Kulturszene. 
Das Orchester ist unter der Leitung von Antal Barnás zu einem Klangkörper mit höchstem künstlerischen Niveau gereift. Das bestätigt der große Publikumserfolg bei den Konzerten und die Presse. Die Ungarische Kammerphilharmonie unternimmt jährlich mit Herrn Antal Barnás eine Neujahrskonzerttournee in Österreich, Deutschland und in der Schweiz und tritt mit ihm bei verschiedenen Festivals und in vielen europäischen Konzertsälen auf.
Konzerttournee mit Otto Schenk: Wien Konzerthaus, Salzburg Mozarteum, Salzburg Haus für Mozart, Graz Stefaniensaal, Linz Brucknerhaus, Musiktheater Linz, Festspielhaus Bregenz, 
Festspielhaus St. Pölten, Museumsquartiere Wien, Innsbruck, Congress,
München Prinzregententheater usw.

Einlass: 15:00 Uhr
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Neujahrskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:00 Uhr
Blechschaden mit Bob Ross - Neujahrskonzert
Blechschaden: 2020 mit neuem Programm on Tour

Seit über 30 Jahren auf der Bühne, jedes Ensemble-Mitglied ein ausgewiesener Spitzenmusiker, da läge es nahe, der Gruppe Blechschaden das Etikett „altbewährt und nie erreicht“ aufzukleben. Aber das ist ja nur die eine Seite der Blech(bläser)-Medaille; die andere, für die sie von ihrer treuen Fangemeinde geliebt wird, ist ihr unermüdliches Engagement, der Musik ihre spaßige Seite abzugewinnen und dabei jeden Versuch, unbedingt zwischen U- und E-Musik unterscheiden zu wollen, geradezu ad absurdum zu führen. Die weltweit bekannte „Spaßfraktion“ der Münchener Philharmoniker zeigt mit jedem ihrer Auftritte, dass jede Art von Musik, egal ob Pop oder Oper, Musical oder klassische Symphonie, zum Vergnügen werden kann, bietet man sie nur richtig, also unkonventionell, dar.
Auch im neuen Programm für ihre Tournee 2020 mixen die philharmonischen „Fremdenlegionäre“ die verschiedenen musikalischen Genres zu einem höchst unterhaltsamen Melodien-Cocktail, garniert mit urkomischen Moderationen und Einlagen. Vor allem ihr schottischer Leiter Bob Ross greift dabei ganz unschottisch großzügig in die Humor-Kiste. Ob „Klassik, aber mit Humor“ („Nessun dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“), Musical-Hits „in Blech“ („I Don’t Know To Love Him“ aus Webbers „Jesus Christ Superstar“) oder eine plötzlich orchestral erklingende Pop-Hymne („Earth, Wind and Blechschaden Fire“): Bei all der ernsthaften Professionalität, mit der die Musiker ihre Instrumente, beherrschen, steht für Blechschaden immer eines im Vordergrund: Dem Publikum Spaß an der und um die Musik herum zu bereiten. Geht das in Bayern ohne Bayerisches? Natürlich nicht! Also darf auch etwas Zünftiges wie der „Steingadener Musikantenmarsch“ nicht fehlen.
Der Münchner Merkur beschrieb die außergewöhnliche Fähigkeit des Ensembles um seinen Gründer Bob Ross, musikalische Perfektion mit höchster Unterhaltungskunst zu verbinden, treffend so: „Blechschaden bedeutet die perfekte Aufhebung aller Grenzen zwischen E- und U-Musik“ und die Neue Westfälische Zeitung fasste das Resümee eines Blechschaden-Konzert in die goldenen Worte: „´We are the Champions´ klingt es sinfonisch kompakt durch den Raum – ja fürwahr, das sind sie, und die Zugaben von ´Rocky´ bis zu einem knackigen irischen Rundtanz sind ebenfalls vom Feinsten – kein Wunder, dass sie schon zweimal den ‚Echo-Klassik‘ gewannen.“
Doch der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten hören: „Blechschaden“ ist wieder live on Tour – diesen humorvollen Ausflug in die Welt der Musik sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Einlass ab 19:00 Uhr
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Neujahrskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:00 Uhr
Alexander Bühl Sextett: „All About Gershwin“ - Neujahrskonzert
Besetzung: Alexander Bühl ts, arr/ Simon Plötzeneder tp/ Timothy Hepburn tb/ Andreas Feith p/ Max Leiß b/ Julian Fau dr

Das Sextett um den Saxophonisten Alexander Bühl pflegt die Tradition prägender Sextett-Formationen des Jazz.

Die Musiker gehören zum Besten was der junge deutsche und österreichische Jazz zu bieten hat. Sie sind regelmäßig bei der WDR- und der SWR-Bigband zu Gast und teilten die Bühne schon mit Jazzgrößen wie Joe Zawinul, Sheila Jordan, Thomas Gansch oder Mike Stern.

Zum einzigartigen Bandsound tragen vor allem auch die Arrangements des Bandleaders bei, die er seinen Mitmusikern quasi auf den Leib schreibt. Dabei schafft er es, bekannten Gershwin-Klassikern wie „It Ain’t Necessarily So“, „I Got Rhythm“ oder “I Loves You Porgy“ seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken, ohne dabei das Original aus den Augen zu verlieren.

„Life is a lot like jazz … it’s best when you improvise“ – getreu diesem Gershwin-Zitat stehen dabei immer die herausragenden Solisten im Mittelpunkt und sorgen dafür, dass auch im 21. Jahrhundert Jazzfans von Gershwins zeitlosem Genie begeistert werden.

Hinweis: Am Veranstaltungsort gibt es keine nummerierten Plätze. Es besteht keine Sitzplatzgarantie. Auch wenn Sie bereits im Besitz einer Karte sind, sollten Sie deshalb möglichst frühzeitig zum Konzert erscheinen. Einlass und Abendkasse haben in der Regel eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Der Eintrittspreis für Mitglieder des Jazz Studio Nürnberg e.V. bei diesem Konzert beträgt 8,00 €.

Weitere Informationen unter:
http://www.jazzstudio.de

Einlass ab 18:00 Uhr. Keine Sitzplatzgarantie

Nürnberg

04.01.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
Smetana | Die Moldau, Rachmaninoff | 2. Klavierkonzert (Andrei Gavrilov), Rimski-Korsakow | Scheherazade - Neujahrskonzert
GERMAN NATIONAL ORCHESTRA
Michael Zukernik | Dirigent
Andrei Gavrilov | Klavier, Grand Prix Tschaikowski-Wettbewerb Moskau

Bedřich Smetana | Die Moldau - 2. Sinfonische Dichtung aus dem Zyklus "Mein Vaterland"
Sergej Rachmaninoff | 2. Konzert für Klavier und Orchester in c-Moll, Op. 18
Nikolai Rimski-Korsakow | Scheherazade, Op. 35

Der Konzertabend wird mit dem berühmten Werk "Die Moldau" von Bedřich Smetana aus dem Zyklus "Mein Vaterland" (Má vlast) eröffnet. Prägnant fließt das Hauptmotiv durch das gesamte Werk, welches von Smetana aus dem berühmten Renaissance-Lied "La Mantovana" verarbeitet wurde und beispielsweise auch in der populären israelischen Nationalhymne rezipiert wird.

Es folgt als zweites Werk des Abends das 2. Konzert für Klavier und Orchester in c-Moll, Op. 18 von Sergej Rachmaninoff. Dieses Werk wurde von Rachmaninoff zwischen 1901 und 1902 nach einer schweren Schaffenskrise komponiert und kommt geradezu einer Befreiung für den russischen Komponisten gleich. Das romantische Konzert in drei Sätzen spiegelt darüber hinaus aber auch die Melancholie Rachmaninoffs wider, die ihn lange begleitete. Am Klavier sitzt hierzu der international bekannte und renommierte Pianist Andrei Gavrilov.

Im weiteren Verlauf des Abends widmet sich das Orchester der sinfonischen Dichtung von Nikolai Rimski-Korsakow: der Scheherazade, einer Erzählung aus 1001 Nacht. Der Sultan Schahriar war überzeugt von der Untreue seiner Frauen und ließ jede nach der ersten Nacht töten. Scheherazade aber rettete ihr Leben, indem sie den Sultan mit Märchenerzählungen in ihren Bann zog. Eine meisterhafte Sinfonie, voller Wohlklang und Sehnsucht. Das letzte Wort behält die "ewige" Melodie der Solovioline, also Scheherazades sanfte Stimme. So beseelt dürfen wir uns getrost auf das neue Jahr freuen.
Neujahrskonzert
WIEN – LONDON – NEW YORK
Solistin: Judith Caspari
Dirigent: Ari Rasilainen
Moderation: Insa Pijanka, Intendantin
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Werke u.a. von:

JOHANN STRAUSS SOHN (1825-1899)
MALCOLM ARNOLD (1921-2006)
ERIC COATES (1886-1957)
ANDREW LLOYD WEBBER (*1948)
AARON COPLAND (1900-1990)
GEORGE GERSHWIN (1898-1937)
COLE PORTER (1891-1964)
LEONARD BERNSTEIN (1918-1990)


Einundvierzig große Bühnen, Hunderte kleine Spielstätten, funkelnde Lichter, zauberhafte Melodien: Der Broadway gilt als Zentrum des Showbusiness. Diesem Mythos widmen sich die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und Musicaldarstellerin Judith Caspari beim Neujahrskonzert, bei dem sie mit großen „Showmelodien“ aus zwei Jahrhunderten musikalisch von Europa bis nach Amerika reisen.

Reisen haben die Menschen von je her fasziniert. In der Romantik hießen die Ziele Italien und Schottland, ab dem späten 19. Jahrhundert war Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Zentrum der Phantasien. Und dies zu einer Zeit, in der man nicht einfach ins Flugzeug steigen konnte.

Als Johann Strauss 1872 zum Gedenken an die Unabhängigkeitsbewegung und die Gründung der Vereinigten Staaten nach Boston aufbrach, lag erst einmal eine lange Schiffsreise vor ihm. Die Einladung der Amerikaner war eine große Ehre für den Wiener „Walzerkönig“ und Begründer des „goldenen Zeitalters“ der Operette. Innerhalb von drei Wochen nahm Strauss an insgesamt 23 Konzerten teil, vor bis zu 30.000 Zuschauern. Er brachte eine seiner Kompositionen gar mit einem 800 Mann starken Orchester dar – unglaubliche Bedingungen und sicherlich ein einzigartiges Erlebnis, das man in der heutigen Zeit sicherlich als „Show“ bezeichnen würde.

Das Neujahrskonzert erzählt Johann Strauss‘ Reise musikalisch nach. So beginnt das Programm in Wien, natürlich mit einem Walzer. Per Schiff geht es weiter nach England, wo ein kurzer Zwischenstopp eingelegt und die Unterhaltungsmusik Londons genossen wird. Und dann blitzt auch schon das Ziel der Reise am Horizont auf: die aufregende Metropole New York, in welcher der legendäre, funkelnde Broadway mit all seinen Musicals lockt.

Der Broadway und die Musicalwelt im Allgemeinen haben für Solistin Judith Caspari eine ganz besondere Bedeutung: Seit 2018 spielt sie die Hauptrolle im Musical „Anastasia“ in Stuttgart. Caspari, 1994 in Kassel geboren, studierte Gesang und Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste in Essen und sammelte Bühnenerfahrung am Musiktheater in Gelsenkirchen und am Kasseler Staatstheater, wo sie u. a. in den Musicals „The Sound of Music“ und „West Side Story“ mitwirkte. In Stuttgart wird der neue Stern am Musicalhimmel nicht nur für seine Sangeskunst gefeiert, sondern auch für seine Wandlungsfähigkeit und erfrischende Natürlichkeit.

Einlass ab 19.30 Uhr
Neujahrskonzert Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven und seine Musik kennt man überall auf der Welt. Sein 250. Geburtstag wird im Jahr 2020 rund um den Erdball gefeiert. Das Kammerorchester Sindelfingen mit seinem Konzertmeister Detlev Grevesmühl feiert zu Beginn des Jahrs 2020 in seinem Neujahrskonzert gleich ein großes Beethovenfest!
Die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 schrieb Beethoven Anfang 1806 für die Wiener Uraufführung der zweiten Fassung der Oper Fidelio. Im Druck erschien sie bereits im Juli 1810 bei Breitkopf & Härtel. Sie etablierte sich bald als eines der bekanntesten Werke Beethovens und wurde häufig im Konzert gespielt, zumal sie die
Maßstäbe der zeitgenössischen Opern-Ouvertüren in ihrer Dramatik und musikalischen
Radikalität sprengt. Die Romanze F-Dur für Violine und Orchester schrieb Beethoven im Jahr 1800,
im Vorfeld des wenige Jahre später entstandenen legendären Violinkonzerts. Wir erleben sie in einer Interpretation mit Detlev Grevesmühl als Solist. Mit der Sinfonie Nr. 1 in C-Dur – einer Tonart, die in der Wiener Klassik für die Aufklärung und den Neubeginn stand – begann für Beethoven ein musikalisches
Schaffen, das zum Zentrum seines kompositorischen Werkes werden sollte. Die barocke Instrumentalproduktion wurde von einzelnen, autonomen Werken abgelöst, die nun mit ganz eigenen, musikstrukturellen Problemen und Lösungen aufwarteten. Und so wird bei aller noch vorhandenen sinfonischen Tradition in Beethovens erster Sinfonie bereits eine persönliche, neue und mutige Ausdrucksweise deutlich. Sie entstand 1799-1800.

Einlass 18.30 Uhr