Montag, 19.08.2019
um 20:15 Uhr

Schwabacher Marionettenbühne
Wittelsbacherstraße 1
91126 Schwabach


Tickets




mit Julius Weckauf, Sönke Möhring, Luise Heyer
Ruhrpott 1972: Hans-Peter wächst geborgen bei seiner fröhlich-feierwütigen Verwandtschaft auf. Sein Talent, andere zum Lachen zu bringen, baut er, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird, immer weiter aus. Nichts kann den kleinen Jungen von seinem Weg, andere mit seiner komödiantischen Begabung zum Lachen zu bringen, abbringen und so wird aus ihm einer der größten Entertainer Deutschlands: Hape Kerkeling!

ab 6, Regie: Caroline Link

Einlass: 1 Std. vor Veranstaltungsbeginn

Karten nur noch an der Abendkasse erhältlich.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Bert Jäger zum 100. Geburtstag

Der Freiburger Künstler Bert Jäger, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, wird anlässlich seines Jubiläums mit einer umfassenden Werkschau von den 50er Jahren bis zu seinem Tod gewürdigt. Als eine der profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten am Oberrhein fügt sich der 1998 verstorbene Maler nahtlos in die große Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ ein, die zeitgleich einen Überblick über das außerordentlich reiche Kunstschaffen der trinationalen Region bietet.
Die Biografie von Bert Jäger ist in vielfältiger Hinsicht mit der Entwicklung und Verortung der Bildenden Kunst am Oberrhein nach 1945 verwoben. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Baden zurück und nahm seine künstlerische Arbeit wieder auf: Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sein Werk ist stark von der französischen Avantgarde, von Informel und Abstraktem Expressionismus geprägt und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei, Bild und Sprache, Farbflächen und Linien.

Mi bis Fr 14.00-18.00Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr

Durbach

23.09.2019
André Ficus

Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen – hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber im mediterranen Süden. Die Ausstellung im Roten Haus zeigt, dass der als intellektuell und weltläufig bekannte Maler sich innerlich mehr und mehr von der Welt zurückzog. Der überraschende Fund eines Briefwechsels gibt – anlässlich von Ficus‘ 100. Geburtstag – Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Künstlers.

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags: 11-17 Uhr

Meersburg

23.09.2019
Ausstellung: Neubau Linden-Museum

Im Sommersemester 2019 stellt sich das Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Alexander Schwarz der Frage nach der baulichen Zukunft des Linden-Museums. Die fiktive Aufgabenstellung orientiert sich dabei an der realen Vorstellung des angestrebten Neubaus. Unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innenstadt werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für das ethnologische Museum diskutiert. Die jeweilige städtebauliche Disposition stellt spezifische Anforderungen an die Museumsentwürfe und bietet Raum für zeitgenössische kuratorische Ansätze. In der Ausstellung im Linden-Museum werden Modelle und Zeichnungen verschiedener Entwurfspositionen präsentiert. Die in universitärer Freiheit entstandenen Entwürfe sollen auch zur Diskussion über die Bedeutung des Linden-Museums für den öffentlichen Stadtraum im Stuttgarter Zentrum anregen.

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

23.09.2019
Führung durch das Zeppelin Museum

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen? Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

In unserer Kunstabteilung zeigen wir Ihnen die Ausstellung "Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand" und "Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten".

Öffentliche Führung.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

Friedrichshafen

23.09.2019
00:14 Uhr
Eigentum verpflichtet.

Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne? Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, sowie von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

 

Öffentliche Führung. Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

 

Friedrichshafen

23.09.2019
00:11 Uhr
Livespeaker

Die transdisziplinär konzipierte Ausstellung beschäftigt sich erstmals mit dem heutigen Einsatzspektrum von Drohnen als logischer Weiterentwicklung von unbemannten Ballonen, Flugzeugen und Fernlenkwaffen. Zeitgenössische KünstlerInnen analysieren ihre Hybridform als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor und holen die häufig unsichtbaren Technologien so in den Bereich des Sichtbaren zurück. Sie verhandeln Fragen der Technikmystifizierung, Überwachung/Gegenüberwachung und des Objekt-/Subjektstatus von Drohnen.

Halten Sie immer sonntags Ausschau nach unseren Livespeakern, die gerne mit Ihnen über die Ausstellung ins Gespräch kommen.

 

11-16 Uhr

Friedrichshafen

23.09.2019
Game of Drones

Drohnen gelten als die wichtigste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe. Ohne Gefahr für eine sich sonst an Bord befindende Besatzung können Drohnen ferngesteuert eingesetzt werden, z.B. für gezielte militärische Aktionen. Gegenwärtig sind Drohnen noch keine autonom operierenden Systeme, die Entscheidungen selbst treffen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz können sie aber zu unheimlichen Kriegswaffen werden. Dieser Ausbau zu lernenden und autonom agierenden Maschinen wirft ethische Fragen auf, die vor allem vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und militärischer Interessen reflektiert werden müssen.

Als unbemannte Fluggeräte werden Drohnen nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch für unterschiedlichste zivile Zwecke eingesetzt: u.a. zur Kontrolle von Grenzen, Überwachung, Datensammlung sowie in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor. Drohnen sind damit im Massenmarkt angekommen. 2020 werden voraussichtlich 1,2 Millionen unbemannte Flugobjekte allein in Deutschland unterwegs sein. 

Heutige Drohnen sind Weiterentwicklungen von unbemannten Ballonen, Fernlenkwaffen und Modellflugzeugen für zivile und militärische Zwecke. Ausgehend von dieser historischen Verortung beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Einsatz von Drohnen und ihrer hybriden Funktion als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor. Als eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint, zeigt die Ausstellung deren Widersprüchlichkeit in all ihren Facetten auf: vom Überwachungsapparat zum Instrument des Widerstands und Protests, vom animistisch beseelten Objekt bis hin zum Einsatz in der strategischen Kriegsführung.

Teilnehmende KünstlerInnen: Ignacio Acosta, Korakrit Arunanondchai, Anohni, Frédérick A. Belzile, James Bridle, Gonçalo F. Cardoso & Ruben Pater, Omer Fast, Adam Harvey, Lawrence Lek, Martha Rosler, Raphaela Vogel

 

täglich 9-17 Uhr

Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

23.09.2019
11:00 Uhr
Die F.N.-Schlaufe. Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche

„Die F. N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“
Graphic Novel und Malerei des Rebellen und Romantikers THOMAS ZIEGLER (1947– 2014)

14. Juli bis 20. Oktober 2019

Der Künstler Thomas Ziegler setzt Friedrich Nietzsches philosophisches Leben ins Werk und gestaltet mit Text und Bild den Schelmenroman „Die F.N.-Schlaufe“. Das Werk ist eine tollkühn rasende Bild-Text-Achterbahn, die das historisch verbürgte Personenarsenal – etwa Richard Wagner und Lou von Salomé, Jacob Burckhardt und Elisabeth Förster-Nietzsche – mit Figuren aus Märchen und Mythologie, aus Politik und Religion, aus Film und Comic anreichert – sowie mit Tieren, immer wieder mit Tieren. Die F. N.-Schlaufe ist zugleich komisch und ernst. Kunst wird hier zur fröhlichen Wissenschaft, denn sie darf alles, was die akademische Wissenschaft nicht darf. Indem sie verfremdet, indem sie alle Register des Grotesken und des Burlesken zieht und gegen das weihevolle Pathos selbsternannter Nietzsche-Jünger ausspielt, kann sie die so peinlich auf ihre feierliche Würde achtende Wissenschaft zurückführen – zurückführen zur Philosophie, die stets mit sich selbst im Unreinen ist, zurückführen zu Nietzsche.

„Kunst ist nicht / artig“, beginnt ein Sechszeiler aus Zieglers Feder. Zieglers Kunst ist eine Meisterin der Kombinatorik, sie ist frech und erfrischend respektlos. Und so wird sie genau das, was sie laut Nietzsche sein sollte: „Die Kunst ist das grosse Stimulans zum Leben“. Hier wird die Nähe zur Frühromantik offenbar und soll mit den Werken Zieglers ihre Präsenz entfalten.

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr montags geschlossen

Jena

23.09.2019
Kriegerhelm und Irisblüte

In Japan erhalten Bücher normalerweise einen Eignerstempel. Doch es gibt auch gedruckte Exlibris, deren Größe zwischen einer großen Briefmarke und einer kleinen Postkarte schwankt. Die Gestaltung dieser originellen Klein-Kunstwerke zeigt eine große Vielfalt und reicht von filigranen, detailreichen Szenen zu flächigen Darstellungen. Samurai-Krieger und Theatermasken finden sich dort ebenso wie Landschaften, Pflanzen und Kinderspielzeug. Das Siebold-Museum zeigt rund 400 dieser Miniaturdrucke aus der Sammlung des Exlibris-Experten Paul G. Becker, die dieser der Siebold-Gesellschaft gestiftet hat.

Di - So 14.30 - 17.30 Uhr

Würzburg

23.09.2019
SÜSSKRAM – NASCHEN IN NEUSS

Gesüßte Speisen waren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit etwas sehr Seltenes. Und ohne die Römer hätte es sogar noch weniger Süßes am Niederrhein gegeben: Sie machten vor fast 2000 Jahren den Obstanbau in der Region bekannt. Die von ihnen hier erstmals angebauten Äpfel, Pflaumen oder Trauben konnten zu Gelee gekocht und zum Süßen von Speisen verwendet werden.

Im Hochmittelalter brachten dann Kaufleute Rohrzucker aus dem Orient nach Europa. Zucker war zu dieser Zeit ein Luxusgut. Aber wer es sich leisten konnte, aß kandierte Früchte und Nüsse als „Confect“ zum Abschluss eines opulenten Festmahls.

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte eine wahre Geschmacksexplosion ein! Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde der Zucker immer billiger. Überall im Rheinland entstanden nun Konditoreien, zu deren Spezialitäten vor allem Torten gehörten, so auch in Neuss. 1826 eröffnete hier Carl Herkenrath eine Konditorei, in der er seinen Kunden „Bisquit-, San-, Orangen-, Citron-, Wiener-, Schweizer- und Punsch-Torten aller Art“ anbot.

Durch den Anbau der neu gezüchteten Zuckerrübe wurde Zucker ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Produkt, das sich immer mehr Menschen leisten konnten. Von Bonbons über die Milchschokolade bis hin zum Eis strömten zahlreiche neue Süßigkeiten auf den Markt und ermöglichten den Kunden vielfältige Entdeckungen in einem geschmacklichen Neuland.

Am Niederrhein, einem der Hauptanbaugebiete der Zuckerrübe, siedelten sich bald große Süßwarenfirmen an. Neuss wurde dabei zu einem Zentrum der rheinischen Süßwarenindustrie. Zu den namhaften Produzenten gehörte die 1881 gegründete „Zuckerwarenfabrik Otto Mayser“, die vor allem Bonbons und Lutscher herstellte. Internationale Bedeutung erreichte der Kakao- und Schokoladenhersteller Novesia. 1860 von dem Apotheker Peter Ferdinand Feldhaus gegründet, erlebte die Schokoladenfabrik in den 1960er Jahren die Blütezeit ihrer 120-jährigen Geschichte. Zu ihren bekanntesten Produkten gehörte die „Novesia Goldnuss-Schokolade“ mit garantiert 27 ganzen Haselnüssen.

Di bis Sa von 11:00 bis 17:00 Uhr Sonn- und Feiertage: 11:00 bis 18:00 Uhr

Neuss

23.09.2019
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg bis zum 31.10.2019 künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

Zu den Ausstellungen erscheint der Katalog „B.A.R.O.C.K.“ mit Textbeiträgen von Mark Gisbourne, herausgegeben von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Verlag der Edition Cantz. Er ist für 24,80€ zu erwerben.
Außerdem gibt es wundervolle Künstlerinnen-Editionen in unserem Shop.

 

In Kooperation mit

Stiftung Preussische Schlösser und Garten Berlin-Brandenburg

 

Bild: Luzia Simons, Stockage 97, 2011, 160 x 140 cm, Lightjet Print diasec © VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

Mi-Mo von 12:00 bis 18:00 Uhr, Di geschlossen

Berlin

23.09.2019
Revier

In der Nacht, wenn der Lärm Berlins verstummt, trägt das Schlagen und Schluchzen der Nachtigallen im Frühling über mehrere Straßen. Bei der Wahl ihres Revieres scheinen nicht wenige die Schallverstärkung durch Brückenkörper zu nutzen, die Lautstärke einer S-Bahn übertönen sie spielend.

Auf nächtlichen Streifzügen hat sich Daniela Friebel auf die Suche nach Nachtigallen in Tempelhof-Schöneberg begeben und diese Orte anschließend bei Tageslicht fotografiert. Die Bilder zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg zeigen Orte, die sonst wenig Beachtung finden und reflektieren den Begriff Revier auf vielschichtige Weise.

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Joan Miró

Anfangs noch vom Dadaismus und Surrealismus beeinflusst, vollzog der spanische Künstler Joan Miró Mitte der 1920er Jahre einen grundlegenden Stilwechsel, der ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne machte. Als Maler und Bildhauer schuf der in Barcelona geborene Künstler ein bedeutendes Œuvre, das in einer Reihe mit Werken von Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque steht. Späte Arbeiten der Jahre 1970-82 werden ab 24. August bis 24. November 2019 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen sein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Yorkshire Sculpture Park statt.


Joan Miró (1893-1983) gehört zu den Künstlern, die die klassischen Moderne begründet haben. Nach seinem Kunststudium in Barcelona setzt sich sein anfänglich noch gegenständliches Schaffen ab den 20er Jahren zunehmend mit den von Frankreich aus die Welt erobernden Kunstströmungen auseinander. Mit seiner Übersiedlung nach Paris zeigt sein Werk zunächst noch fauvistische und kubistische Einflüsse, bevor er sich dem Surrealismus anschließt. Wie andere namhafte Künstler seiner Zeit betätigt er sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern mit zunehmendem Alter auch als Keramiker. Ebenso bedeutsam ist sein bildhauerisches Schaffen, das einen wesentlichen Teil seines OEuvres ausmacht.

April bis Oktober Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr November bis März Freitag bis Sonntag, 11-17 Uhr Der Skulpturenpark ist an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

Wuppertal

23.09.2019
On Tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas

Eine Ausstellung des StadtMuseum Bonn in Kooperation mit der Gesellschaft der Mu­sikfreunde in Wien - Archiv, Bibliothek und Sammlungen und in Verbindung mit dem Robert-Schumann-Haus Zwickau.

Mi-Sa 13-17 h, So 11.30-17 h

Bonn

23.09.2019
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

23.09.2019
01:40 Uhr
subversiv

Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler_innen werden in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2019 gezeigt.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Familie aktiv!

Anlässlich des 50. Jubiläums der bemannten Mondlandung richtet sich der Blick auf unser Sonnensystem: Wie heißen die Planeten? Und wieso kann man auf dem Mond so hoch springen? Die selbstentwickelten Weltraumspiele der Klassen 6b und 6c des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen laden zur „Reise ins Weltall“ ein. Universum-Begeisterte und solche, die es werden wollen, sei auch die kleine Ausstellung „Vom Sputnik-Schock zum Weltraum-Schick“ auf Ebene A empfohlen (ab 14.7.2019).

14.30-16.30 Uhr

Mannheim

23.09.2019
„Das stärkste, was Morgen heute bietet.“ Der Sturm in Jena

Als Herwarth Walden am 6. Juli 1924 im Jenaer Kunstverein die Ausstellung „Der Sturm – Gesamtschau“ mit Werken von Alexander Archipenko, Rudolf Bauer, Willi Baumeister, Georges Braque, Marc Chagall, Robert Delaunay, Oskar Fischer, Albert Gleizes, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Franz Marc, Laszlo Moholy-Nagy, Johannes Molzahn, Iwan Puni, Lothar Schreyer, Kurt Schwitters, William Wauer und anderen eröffnete, hatte der „Träumer mit Bodenhaftung“ bereits viele seiner Ziele erreicht und der neuen, unabhängigen Kunst ein Forum geschaffen, das wesentlich zur Durchsetzung der modernen Stilrichtungen im nationalen und internationalen Kunstbetrieb beitrug.



Die Ausstellung „Der Sturm in Jena“ will das programmatische Wirken des Jenaer Kunstvereins an der Berliner Galerie Der Sturm spiegeln und dabei vor allem die Verortung der Bauhaus-Meister und deren Umfeld im Wirken der beiden Ausstellungs­plattformen betrachten. Die Beziehungen der Künstler, Autoren und Galeristen sind inhaltlich vielfältig und eröffnen auf Haupt- und Nebenwegen einen Blick auf eines der interessantesten Kapitel der modernen Kunstgeschichte. Einmal mehr spiegelt der Blick auf regionale Zusammenhänge den Blick auf Muster, die sich auch im Großen bestätigen und die in all ihrer (disparaten) Fülle, jene Vielfalt anstoßen, die bis in die aktuelle Kunst ertragreich ausblüht. 


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

23.09.2019
Ruhe vor dem Sturm

Essen auf Rädern, Rollator, Anti-Aging-Mittel zum Jungbleiben und Kreuzfahrten – ist das alles, was uns zum Älterwerden einfällt? Im Gegensatz zu solchen gängigen Stereotypen bedeutet Alter auch Erfahrung, Weisheit, Lebenslust und Gelassenheit gegenüber gesellschaftlichen Konventionen. Mit ihren Fotos, Bildern und Statements wollen die Künstlerin Akkela Dienstbier und die Fotografin Christine Henke eine wertschätzende Sicht auf das Alter vermitteln. Wie wird Älterwerden heute erlebt?

Öffnungszeiten: Mi - So / 11 - 18 h
Eintritt 4 € / 2 €

Mi bis So von 11:00 bis 18:00

Bremen

23.09.2019
Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
Der Unterschied in Ähnlichkeit

Zwei Ausstellungen im Rahmen des 30. Jubiläums der Städterpartnerschaft Warschau - Düsseldorf

DER UNTERSCHIED IN ÄHNLICHKEIT
Mateusz Choróbski, Thomas Musehold, Marzena Nowak, Katja Tönnissen
Eröffnung: Mittwoch 4. September 2019, um 19 Uhr
Bis 25.10.2019
Öffnungszeiten zu DC Open:
Freitag, 06.09.2019: 18-22 Uhr
Samstag, 07.09.2019: 12-20 Uhr
Sonntag, 08.09.2019: 12-18 Uhr
Sonderführung zum Tag des Offenen Denkmals: Sonntag, 08.09.2019, 11.00 Uhr

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski
Eröffnung: Donnerstag, 7. November 2019, um 19 Uhr
Bis 17.01.2020

In gleich zwei Gruppenausstellungen anlässlich des runden Jubiläums der 30-jährigen Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf holen die Kuratorinnen von Curated Affairs ein Stück Warschau nach Düsseldorf. In dialogorientierter Präsentation werden junge, zeitgenössische Positionen beider Städte in den Medien Fotografie, Installation und Skulptur gezeigt und auf mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht.

Die Ausstellungen laden zu einer internationalen Spurensuche ein, bei der sich Kunstschaffende zweier Kulturen begegnen und gemeinsam fragen: Vor welcher Obliegenheit stehen moderne Künstlerinnen und Künstler an Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und politischer Praxis?

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Duesseldorf

23.09.2019
19:00 Uhr
periphic

Unter dem Arbeitstitel: periphic begann der in Tempelhof lebende Künstler Christoph Schieder 2016 mit einem neuen fotografischen Projekt. Beeinflusst von seinem Interesse an zeitgenössischer skandinavischer Fotografie fokussiert Schieder in verfremdeter ästhetischer Anmutung auf Stadtlandschaften. Es geht dem Künstler in dieser in dunklen Grautönen gehaltenen Arbeit um Wandel und Stillstand, um den inneren Zwiespalt konträrer Wünsche im Spektrum von Beständigkeit und Aufbruch.

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Stripburger in print: Seit 1992

Seit 1992 bietet das slovenische Comicmagazin »Stripburger« ein lebendiges Forum für verschiedenste internationale Comickünstler*innen, Zeichen- und Erzählstile. Die Neurotitan Gallery stellt eine Auswahl der besten Arbeiten aus den letzten 27 Jahren Magazinproduktion vor und führt damit ins Herz von Europa. Unter den ausgestellten Künstler*innen sind: David Krančan [SLOWENIEN], Andrej Štular [SLOWENIEN], Igor Hofbauer [HU], Atak [D], Max Andersson [S], Marcel Ruijters [NL] und viele mehr.

Eröffnung am 6. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei 

06 09 19 – 28 09 19 mo – sa: 12.00 – 20.00

Berlin

23.09.2019
Stripburger in print: Since 1992

Mitwirkende KünslerInnen: David Krančan | Andrej Štular | Gašper Rus | Kaja Avberšek |Marko Kociper | Martin Ramoveš | Matej Stupica | Ciril Horjak | Matej Lavrenčič | Matej de Cecco | Saša Kerkoš | Nez Pez | Leon Zuodar |Mina Fina | Zoran Pungerčar (SI) | Marcel Ruijters (NL) | Max Andersson | Lars Sjunnesson (SE) Atak | Till Lukat | Arkadi (DE) | Danijel Žeželj | Igor Hofbauer | Dunja Janković (HR) | Lars Fiske | Bendik Kaltenborn (NO) |Matti Hagelberg | Jyrki Heikkinen (FI) | Javier Triviño Murillo (ES) | Stephane Blanquet | Pakito Bolino (FR) |Filipe Abranches | Oficina Arara (PT) | Mateusz Skutnik (PL) | Matei Branea (RO) | Andrea Bruno (IT) and some more! 

Das slowenische Comicmagazin Stripburger steht für einen einzigartigen Zusammenschluss von Künstler*innen, Stilarten und vielschichtigen Narrativen. Bereits seit den Anfängen im Jahr 1992 begann Stripburger, eine Vorreiterposition für die Veröffentlichung unabhängiger Comics in Slowenien einzunehmen.

Von Anfang an war es das Ziel, nationale Grenzen zu überschreiten, internationales Interesse zu wecken und Künstler*innen aus der ganzen Welt einzubeziehen. Heute ist Stripburger bekannt für den unablässigen Einbezug von Comicautor*innen und der lokalen Comicszene. Dies verbunden mit exzellenten Comics aus aller Welt, machen das Magazin so einzigartig und aktuell.

Die Ausstellung zeigt das Beste aus 27 Jahre Stripburger! Dazu zählen nicht nur Originalseiten ausgewählter Comics, sondern auch eine Vielzahl an anderen grafischen und gedruckten Artikeln: Siebdruckplakate, Cover, Comic-Bücher und Sondereditionen wie Honey Talks, Greetings from Cartoonia, GolažGollage, Stripble und Workburger.

Die ausgestellten Werke wurden von einer Reihe slowenischer und ausländischer Comiczeichner*innen signiert und präsentieren eine breite Palette an originellen Ausdrucksformen, künstlerischen Stilen und technischen Lösungen. Die Ausstellung soll dem internationalen Publikum einen Einblick in die vielfältigen und außergewöhnlichen zeitgenössischen Comics und grafischen Produktionen von Künstler*innen geben, die sich rund um das Stripburger Magazin versammelt haben.

Stripburger ist ein internationales Comic-Magazin, das im slowenischen Ljubljana veröffentlicht wird. Mit der ununterbrochenen Veröffentlichung seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist es heute eines der international bekanntesten Phänomene in der slowenischen Comicszene und ein wichtiges Mitglied der "worldwide independent comics 'conspiracy' ". Im Laufe der Jahre strebte Stripburger immer mehr danach, gesellschaftskritische und auch prekäre Themen zu behandeln wie Wahnsinn, Behinderungen, Sexualität, Ökologie, Krieg und Menschenrechte. Sie alle sind zu Spezialthemen des Magazins geworden. Das Neueste unter ihnen ist Workburger, eine Sammlung von Comics, die sich mit zeitgenössischen Arbeitsverhältnissen befasst. Weitere Aktivitäten des Magazins liegen außerdem bei Comic-Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und ähnlichen Projekten mit dem Ziel, die Comic-Kultur und Kreativität in Slowenien und im Ausland zu fördern.

www.stripburger.org

www.facebook.com/stripburgercomix

www.instagram.com/stripburger

Mo-Sa von 12.00-20.00Uhr

Berlin

23.09.2019
Warum hast du mir nicht geschrieben?

Mit Briefen und Postkarten, Tagebuchfragmenten, Fotos und Filmen aus Ghettos und Konzentrationslagern berichtet die Ausstellung über die Verfolgung von Juden, Roma und Sinti sowie Gegnern des nationalsozialistischen Regimes im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen fünf Menschen, wir folgen ihnen durch Deutschland, die besetzten Niederlande, die NS-Lager und Ghettos in Polen bis zu ihrem Tod oder der Befreiung.

In Kooperation mit der Lotty Veffer Foundation, Niederlande.

Sonderausstellungsraum, Zugang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Eintritt frei!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr; Sa, So und Feiertags von 10 bis 18 Uhr, Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

23.09.2019
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Karlsruhe

23.09.2019
20:00 Uhr
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

23.09.2019
Geschichten vom Fliegen für Groß und Klein

Wo sitzt der Kapitän? Welches Konstruktionsprinzip ist typisch für einen Zeppelin? Kinder haben andere Fragen als Erwachsene. In dieser Führung erhalten die Familienmitglieder abwechselnd Antworten auf ihre Fragen. Am Ender der Führung kann gemeinsam ein Andenken gestaltet werden.

 

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kosten (zzgl. Eintritt): 5 Euro pro Familie.

TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Anmeldung bis 11 Uhr am Führungstag erforderlich.

Kontakt/Anmeldung: Diskurs und Öffentlichkeit. Tel. +49 7541 3801-40

anmeldung@zeppelin-museum.de

Friedrichshafen

23.09.2019
13:00 Uhr
Revisiting Villa Khury / The Prophets’ Tower: Haifa. 1995–2019

25 Jahre sind vergangen seit die Künstlerin Ilana Salama Ortar ihr Projekt über die Ausradierung der zerstörten Villa Khury aus dem öffentlichen Gedächtnis entwickelte. Die Festung Villa Khury war die letzte arabische Hochburg in Haifa während des Krieges 1948 und ihr Sturz markierte den jüdischen Sieg in der Stadt. Im Jahr 1979 wurde an ebendiesem Ort das monumentale modernistische Einkaufszentrum und Bürogebäude The Prophets’ Tower errichtet. Durch partizipative Installationen im Einkaufszentrum The Prophets’ Tower regte die Künstlerin 1995 sowohl die jüdische wie auch die arabische Bevölkerung zum Nachdenken über Erinnerung in Haifa an.

Die Ausstellung von Ilana Salama Ortar im Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude reflektiert die gegenwärtige Situation: »Israel und Palästina sind gefangen in einer fatalen Umarmung: was den einen beeinträchtigt, hat unmittelbare Auswirkungen auf den jeweils anderen. Es sollte ein Weg gefunden werden für eine friedliche Koexistenz der unterschiedlichen Gemeinschaften, denn die einzige Alternative zu Koexistenz ist Gewalt.«

Ilana Salama Ortar vereint in der Ausstellung verschiedene Elemente: ihren aktuellen Dokumentarfilm mit Erzählungen und Geschichten von Zeitzeug*innen, die sie inner- und außerhalb der Überbleibsel des einst blühenden Einkaufszentrums The Prophets’ Tower aufgenommen hat; eine Installation, die auf den persönlichen Erfahrungen der Künstlerin mit Krieg und Frieden sowie Erinnern und Vergessen beruht; mundgeblasene Glasgefäße, ein architektonisches Modell und Arbeiten auf Papier.

Ilana Salama Ortar ist bildende Künstlerin und Forscherin für Performancekunst im öffentlichen Raum. Mit einem Doktortitel der Roehampton University, London/Großbritannien und einem Master of Arts von der Hebrew University of Jerusalem/Israel (1986) schafft Ilana Salama Ortar performative Installationen über erzwungene Umsiedlung. Der Fokus liegt auf den Themen Entwurzelung, Flucht, Immigration und Exil in Konfliktgebieten (Krieg, Besetzung, Ghettoisierung). In ihrer Arbeit nutzt sie den Austausch mit dem Publikum, um die Wirkung ihrer Erfahrungen mit Video, Klang, Zeichnung, Malerei und Architektur zu erforschen. Ilana Salama Ortar gab bereits zahlreiche Lesungen und Workshops, war Forschungsstipendiatin und Gastprofessorin an unterschiedlichen Universitäten und Institutionen und stellte unter anderem in Frankreich, den USA, England, Israel, Palästina und Deutschland aus. Sie war 2018 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.

Am 15. Oktober um 19 Uhr spricht Ilana Salama Ortar über ihre künstlerische Arbeit.
Im Anschluss findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

ERÖFFNUNG: 12. September 2019, 19 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: 13. September bis 20. Oktober 2019
ARTIST TALK: 15. Oktober 2019, 19 Uhr
​ÖFFNUNGSZEITEN: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Stuttgart

23.09.2019
Auf den Spuren von Galdós – Cuarenta Leguas por Cantabria

Benito Pérez Galdós gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der spanischsprachigen Literatur. Im Jahr 1867 bereiste der von den Kanaren stammende Autor Kantabrien, eine Region an der Nordküste Spaniens. Die Ausstellung des Fotografen Ángel Luis Aldai zum 100. Todestag des Autors folgt den Spuren Galdós auf einer eindrucksvollen Bilderreise durch Landschaft, Architektur und Traditionen Kantabriens.

Eröffnung am 12. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei

13 09 19 – 10 01 20 mo – fr: 11.00 – 14.00

Berlin

23.09.2019
Durch Mauern Gehen

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung Durch Mauern gehen auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene.

Es ist nicht lange her, dass der Fall der Mauer als eines der wichtigsten Symbole des Utopismus des 20. Jahrhunderts galt. In jüngster Zeit haben Populismus und der Anstieg extremer nationalistischer Positionen jedoch Ideologien den Weg bereitet, die immer mehr auf Spaltung abzielen. Durch Mauern gehen ist eine zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Die Berliner Mauer wird über die besonderen deutschen Umstände hinaus zu einem Ansatzpunkt für die kritische Reflexion der Auswirkungen von realen und metaphorischen Spaltungen.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von 28 internationalen Künstler*innen und umfasst eine Vielzahl von Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Audioinstallation, ortsspezifischer Intervention und Performance. Sie ist als ein umfassender, nichtlinearer Erfahrungsraum konzipiert, der drei Themenfelder miteinander verknüpft: Das erste vermittelt die physische Präsenz von Mauern und ihre Funktion als Orte der Trennung. Das zweite beschäftigt sich mit den Auswirkungen von realen und metaphorischen Mauern auf diejenigen, die mit ihnen leben. Das dritte macht die Anstrengungen sichtbar, die nötig sind, um bestehende Teilungen zu überwinden. Darüber hinaus nimmt Durch Mauern gehen direkten Bezug auf den Standort des Gropius Bau: Zahlreiche symbolische und zum Teil historisch belastete Stätten befinden sich in unmittelbarer Nähe oder sind von den Ausstellungsräumen aus sichtbar, darunter ein Reststück der Berliner Mauer.

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, José Bechara, Sibylle Bergemann, Tagreed Darghouth, Jose Dávila, Willie Doherty, Smadar Dreyfus, Melvin Edwards, Dara Friedman, Dora García, Zahrah Al Ghamdi, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Michael Kvium, Gustav Metzger, Reem Al Nasser, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Anri Sala, Fred Sandback, Aki Sasamoto, Regina Silveira, Siska, Javier Téllez, Samson Young, Yuan Yuan, Héctor Zamora

Kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
Vertriebene 1939… Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten

Die Vertreibungen von Polen bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 wurden lange Zeit nicht thematisiert und haben bis heute keinen angemessenen Platz im historischen Gedächtnis der Polen, ganz zu schweigen von Deutschland, gefunden.

Von den Vertreibungen polnischer Bürger aus den durch Nazideutschland annektierten polnischen Gebieten waren insgesamt etwa 700 000 Personen betroffen. 400 000 von ihnen wurden ins Generalgouvernement abgeschoben, weitere 300 000 wurden innerhalb der annektierten Gebiete umgesiedelt. Diese zweite Form der erzwungenen Migration bezeichneten die Täter als „Verdrängung“ der Polen. Sie bedeutete ihre Konzentration unter schlechteren Bedingungen und in kleineren Wohnungen als bisher; nicht selten wurden der polnischen Bevölkerung Wohnorte auf den schlechtesten Böden zugewiesen, wo sie in einer Art von Reservaten leben mussten. Beides zählt zu den größten deutschen Verbrechen im Verlauf des Zweiten Weltkrieges.
Die Erinnerung an ein von Nationalitätenkonflikten zerrissenes Europa, die Erinnerung an die Massenvertreibungen, die die jahrhundertelange Tradition des gemeinsamen Lebens europäischer Völker unwiederbringlich zerstörten, das Gedenken an die Opfer – all dies soll die weitere Versöhnung vertiefen und einen wichtigen Beitrag zur Debatte über die Zukunft unserer europäischen Gemeinschaft leisten.
Eine Ausstellung des polnischen Instituts für Nationales Gedenken, Abteilung Posen, in Kooperation mit dem Polnischen Städtebund (Związek Miast Polskich). Kurator: Jacek Kubiak. Die Ausstellung wird von einem deutschsprachigen Katalog begleitet.

Di bis Mi 11 bis 19 Uhr, Do bis Fr 11 bis 16 Uhr

Rund ums Einstein

Die historische Salzstraße – Die Ziegelmacher – Das Herbergsviertel „In der Grube“ – Neubauten des Klinikums rechts der Isar – Der alte Haidhauser Friedhof – Die Straßenbahndepots – Das legendäre „Birdland“ – Der Hochradrennfahrer Heinrich Roth – Das Haidhausen-Museum – Münchens erste Radfahrerin Dr. Anny Schäfer – Josef Schülein und die Unionsbrauerei – Flohmarkt in der Kirchenstraße – Die Kleinkunstbühne Song Parnass – Das Sanierungsgebiet „Block 49“ und die Entstehung des Kulturzentrum Einstein - „Einstein Kultur“ heute: Gegenwart und Ausblick.

________________________
Öffnungszeiten:

Do-Sa 19:00 – 21:00 Uhr
So 12:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei
Halle 3

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirksausschuss Au-Haidhausen

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 15.09. um 19:00 Uhr statt.

Do-Sa: 19:00 - 21:00 Uhr So: 12:00 - 16:00 Uhr

München

23.09.2019
Battlefields of Cupiditas

Die in Luzern/CH und in Berlin arbeitende Künstlerin Nina Staehli (Jhg. 1961) zeigt in der städtischen Galerie eine multimediale Installation zur Erforschung des „Gierorgans“ mit pneumatischen Plastiken, Videos, Skulpturen, Malerei und Texten.

Bei einem früheren Projekt („Glory Land“) recherchierte Nina Staehli u.a. im Reservat der Cherokee-Indianer in den Südstaaten der USA. Für ihre Interviews mit Cherokee- und Choctaw-Tribes erstellte sie einen Fragebogen, dessen letzte Frage lautete, wie sich die Vertreter der Indian Nations ein „Gierorgan“ vorstellen. Eine Beschreibung war die eines Riesengeschwürs im Kopf, eine andere verortete es in der Nähe des Herzens.

Die Schweizer Künstlerin kommt ursprünglich vom Theater. Obwohl sie auch malt, zeichnet oder Gipsplastiken macht, beschränkt sie sich niemals auf zwei- oder dreidimensionale Artefakte. Sie entwirft auch Performances oder macht Videos. Für ihre künstlerische Untersuchung des Phänomens der Gier hat sie eine Form für ihr Thema gesucht und gefunden, gewissermaßen ein Sinnbild, eine dreidimensionale Metapher. Das „Gierorgan“ ist hypertroph, es wächst und wuchert, es vervielfältigt sich in zahllosen kleinen Plastiken, schwillt an in zwei zum Platzen prallen pneumatischen Plastiken.

 

Mi bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr, So u. Fei 11:00 bis 17:00 Uhr, Mo+Di geschl., Gruppen-besuche möglich

Fürth

23.09.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

23.09.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

23.09.2019
16:00 Uhr
Stephanie Senge | Konsum Erkenntnisse

Die Einzelausstellung präsentiert die ausgewiesen konsumkritische Position der Künstlerin, die mit multimedialen Mitteln arbeitet: „Wir leben in einer hochentwickelten Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Ich könnte nicht hier überleben, wenn ich dieses so komplexe, schwierige und auch mächtige Thema nicht in Form meiner Arbeit verdauen könnte. Anders als in der Politik müssen wir beim Einkaufen jeden Tag wählen. Ich will mit meiner Arbeit erreichen, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, was sie tun beim täglichen Einkaufen und sie ermutigen, starke Konsumenten zu sein, die wertschätzen können.“ (S. Senge)


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

23.09.2019
Hopfengärten & Schäffler

Der Fotokünstler Dieter Härtter und der Maler Brian Auspitz haben sich dem Thema Bier gewidmet. Jeder auf seine, sehr unterschiedliche Weise. Unbunte Fotos und farbintensive Malerei – vom Medium her könnte der Kontrast kaum größer sein, und dennoch ist das Verbindende zwar nicht unübersehbar, aber mit etwas Verzögerung, offensichtlich.

Vorlage für die großformatigen Ölbilder von Auspitz sind Handyfotos. Meist sind es Ausschnitte der ohnehin schon sehr kleinen Bilder, die voller Dynamik und Spannung stecken, aber nicht gleich ins Auge fallen.

Beeindruckt durch die außergewöhnliche Kulturlandschaft der Holledau, hat sich Härtter mit den grafisch-reduzierten Aspekten der Hopfengärten beschäftigt. Dabei entstanden Arbeiten, die das Charakteristische dieser Hopfengärten herausarbeiten.

Vernissage:
18.09.2019, 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
19.09. bis 12.10.2019

Eintritt frei. Um Anmeldung zur Besichtugung der Ausstellung wird gebeten unter: 089 5991 8414.

München

23.09.2019
19:00 Uhr
Peter Lindenberg - Kapuzinerkresse

asierend auf meiner Malerei habe ich 2008 das Skulpturenprojekt „Kapuzinerkresse" entwickelt: die Kapuzinerkresse, ein grünes sympathisches „Unkraut" und zugleich auch vielseitig einsetzbare Heilpflanze, steht für mich als Symbol für nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften.

Für meine Intention, diese Figuren in einer natürlichen Umgebung zu sehen, bot sich die Kapuzinerkresse aus vielerlei Hinsicht als Grundform an. Fläche und Linie stehen bei ihr in einem wunderbaren Kontrast zueinander, theatralische Kommunikation kann so optimal inszeniert werden.

Ihre weltweite Verbreitung ist möglich, da die Pflanze sich überall ihre Nischen sucht, was ihr eine entsprechend hohe Bekanntheit beschert.

Die einzelnen Stängel dieser Skulptur haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter, nehmen Beziehung zueinander auf und führen so theatralische Gesten wie Stolz, Abneigung und Zuneigung oder Neugierde in Gruppen pflanzlicher Formen zusammen, die ihnen menschliche Dimensionen verleihen. Sie dienen dazu, in der ansonsten eher stillen Pflanzenwelt narrative Spannungen zu erzeuge, indem sich z.B. einzelne Halme gegen die Gleichförmigkeit des Feldes richten. Die Kapuzinerkresse kann in verschiedene Größen und Variantengebaut werden, wobei ich mich auf jeden Ort anders einlasse.

Vernissage:
19.09.2019, 18 Uhr

Ausstellungsdauer:
20.09. bis 30.11.2019

Eintritt frei.

Zu den Öffnungszeiten des Münchner Künstlerhauses. Eintritt frei.

München

23.09.2019
19:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

23.09.2019
VfB Lübeck - VfB Oldenburg
Der VfB Lübeck greift auch in der Saison 2019/2020 wieder in der Regionalliga Nord an. Mit der Unterstützung ihrer Fans wollen die Fußballer diese Saison die Meisterschaft holen. Spannende Spiele und hochklassiger Fußball sind hier garantiert.

Ganz oben im Norden Deutschlands lässt ein Fußballverein die Herzen seiner Fans höherschlagen. Die Rede ist nicht vom Sportverein aus Hamburg, sondern vom VfB Lübeck. Der Traditionsverein sorgt im heimischen Stadion für packende Spiele. Die treuen Fans sind immer mit dabei und sorgen für eine atemberaubende Kulisse.

Am 1. April 1919 wurde der Verein ins Leben gerufen. Dass es sich dabei nicht um einen Aprilscherz handelte, haben die damaligen Akteure schnell unter Beweis gestellt. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich der Verein in der Stadt und konnte erste Erfolge verbuchen. Schon immer gab es beim VfB viele schöne Stunden, aber auch zahlreiche traurige Momente. Die unzähligen Auf- und Abstiege haben die Fans zu einer treuen Anhängerschaft zusammengeschweißt, aber die Mannschaft zahlte es durch sportliche Erfolge und die ein oder andere Überraschung zurück. So schaffte es der VfB zum Beispiel Anfang des neuen Jahrtausends bis ins DFB-Pokal Halbfinale. Zahlreiche Landesmeistertitel und Meisterschaften konnte das Team in den vergangenen Jahrzehnten verbuchen und natürlich sind die aktuellen Spieler ganz heiß auf den nächsten Erfolg. Im Stadion Lohmühle, das Platz für fast 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bietet, strebt der Verein den nächsten Titel an.

Lassen Sie sich die Spiele des VfB aus Lübeck auf keinen Fall entgehen. Erleben Sie unterhaltsamen Fußball in geschichtsträchtiger Atmosphäre. Hier wird der Fußball noch in Reinkultur verehrt. Jetzt Tickets sichern!

Einlass: eine Stunde vor Spielbeginn
Hafenrundfahrt XXL 2019 - Das Original - 2-stündige Tour durch den Hamburger Hafen
Eine 2-stündige intensive Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen. Gegenüber der einstündigen Rundfahrt zeigen wir unseren Gästen die wahre Grösse des Hamburger Hafens. Sie werden erstaunt sein!

Durch die Wendigkeit der kleinen Barkassen bekommt man einen wirklich guten Überblick über die Struktur und Leistungsfähigkeit der Handelsmetropole Hamburg. Es entstehen ständig neue Schiffstypen, deren speziellen Zweck ein „Binnenländer“ ohne die ausführlichen Erklärungen des „He lücht“ an Bord gar nicht erkennen könnte.

Industriezentren wachsen enorm schnell im Hafenerweiterungsgebiet, Hafenbecken und Kaianlagen werden neu angelegt oder verändert. Wohnungen, bzw. neue Stadtgebiete wachsen ständig am Elbufer.

Über die Umschlagszahlen, Bauvorhaben, Hafenerweiterung und Modernisierung der Werften und Schiffstypen muss sich auch der Schiffsführer einer Barkasse immer wieder neu informieren und sein Wissen an seine Fahrgäste weitergeben.

Wir sind der Meinung, dass in einem Hamburg-Programm diese besondere Hafenrundfahrt mit den Barkassen nicht fehlen darf.

(Die genaue Route richtet sich immer nach der Tagesaktualität und nur bei günstigem Wasserstand kann auch die historische Speicherstadt kann daher nicht)

Bitte beachten Sie, dass unsere Schiffe nicht barrierefrei sind.


IHRE Schiffsvermietung
BARKASSEN-MEYER Touristik GmbH & Co.KG

Bitte vor Fahrtantritt melden im Ticketshop Eingang Überseebrücke
Wilhelm Tell - Friedrich Schiller
Friedrich Schiller WILHELM TELL
Schauspiel

Erstmals am Alten Schauspielhaus zu erleben: Schillers legendäre Version des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell! 1804 in Weimar uraufgeführt, bietet das Schauspiel ein politisches Lehrstück im Breitwandformat: die Vergiftung des sozialen Friedens durch Gewalt, geistige Brandstiftung und politische Willkür; der Tyrannenmord als Folge und Voraussetzung für eine zukünftige Demokratie. Eine große Erzählung vom Zusammenhalt der Gesellschaft.

Heimgesucht von den Habsburger Unterdrückern, verbünden sich Abgesandte der Kantone Unterwalden, Uri und Schwyz beim berühmten Rütlischwur. Die Unterdrückung durch den Statthalter Gessler soll beendet, die Freiheit und der Frieden wiederhergestellt werden. Nur einer fehlt: Tell. Der lebt zurückgezogen mit seiner Familie und will sich dem Freiheitskampf nicht anschließen. Doch dann wird er von Gessler gezwungen, seinem Kind einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell tut es – und wird trotzdem gefangen genommen. Nach geglückter Flucht lauert er Gessler in der Hohlen Gasse auf und erschießt ihn. Damit gibt Tell dem Freiheitskampf seiner Eidgenossen die entscheidende Wendung.

Die Geschichte von Wilhelm Tell, dem Schweizer Nationalhelden und Tyrannenmörder, erzählt Regisseur Klaus Hemmerle mit großem Ensemble; darunter Publikumsliebling Andreas Klaue als Werner Stauffacher, erstmals Gian Rupf als Wilhelm Tell sowie Lisa Wildmann als seine Frau Hedwig.

Vorstellungen 13.9. bis 19.10.2019

Mit Robert Besta, Gunnar Blume, Eva Geiler, Marius Hubel, Peter Kaghanovitch, Andreas Klaue,
Antonia Leichtle, Gian Rupf, Laura Sauer, Lisa Wildmann u.a.
Regie Klaus Hemmerle
Bühne und Kostüme Ralph Zeger
Musik Nina Wurman
Dramaturgie Axel Preuß
Circus Barus in Wiesbaden-Freudenberg - Wir bringen Freude in Ihre Stadt
„Circus Barus verbindet Tradition und moderne“.
Der Circus Barus, in welchem die 7. und 8. Genaration des 1812 gegründeten Unternehmens, für Sie ein Programm, mit allem was zu einem guten Circus gehört, zusammen gestellt hat.

Unter dem Motto „ wir bringen Freude in Ihre Stadt“ wird Sie unser neu zusammengestelltes Programm für 2019 erfreuen.
Sie sehen artgerechte Tierdressuren mit unseren gepflegten Tieren (Hunde, Pferde, Esel, Ponys, Ziegen). In diesem Jahr sehen Sie erstmals unsere Esel und Lamas in der Manege, welche Sie begeistern werden. Unsere Tierdarbietungen werden vom Chef des Hauses, Marco Giovanni Barus oder seiner Tochter Aloma Tatjana vorgeführt, welche in diesem Jahr erstmalig Ihre neue Ziegendressur zeigt. Sie werden sicherlich die Herzen der großen und kleinen Besucher erfreuen und dabei das vertrauensvolle Miteinander von Mensch und Tier feststellen.

Unsere artistischen Darbietungen sind vielfältig und werden von unseren Artistinen sehr charmant dargeboten. Sie zeichnen sich durch Ihre flüssigen Abläufe und hochwertigen Trickfolgen aus.
Hierbei erleben Sie eine gekonnte Komposition aus spannender Artistik, gepaart mit passender Musik und moderner Beleuchtung.
Die einzelnen Darbietungen wurden wieder neu zusammen gestellt und durch neue Tricks bereichert.
Neu dabei ist das Duo“ Orion“ mit einer Darbietung an den Tüchern. Unsere Artisten/innen mit Ihren Acts in der Luft, müssen keinen Vergleich mit Ihren Kollegen/innen in den großen Circusunternehmen scheuen.

Clown Marcello wird mit mehreren Streichen, durch seine lustige und sympathische Art nicht nur die Kinder zum Lachen bringen, sondern auch die erwachsenen Besucher, den Alltag vergessen lassen. Er hat sich für die Saison 2019 wieder neue Streiche ausgedacht, welche er bisher noch nicht gezeigt hat.
Weitere Überraschungen, wie z.B. unsere Feuershow, runden unser neues, ca. 2 stündiges, Programm (inkl. Pause) ab.

In der Pause könne Sie unsere Tiere besuchen und sich von der guten Pflege überzeugen. Unsere Tiere werden regelmäßig vom jeweils zuständigen Veterinäramt kontrolliert und werden nach den Leitlinien des § 11 gehalten, wobei die Anforderungen größtenteils übertroffen werden. Ebenso steht Ihnen unsere Restauration sowie unsere saubere Toilettenanlage zur Verfügung.

Wenn Sie unser Zelt nach der Vorstellung verlassen, werden auch Sie davon überzeugt sein, in einem der schönsten Familiencircusse gewesen zu sein, und sind sicherlich auch der Meinung „ dieser Circus muss weitergehen“.

Circus-Hotline: 0177-390355

Der Onlineverkauf ist beendet, Sie erhalten noch Karten an der Tageskasse am Circusplatz
12. Kleinkunstpreis „Schlumpeweck“ Gabor Vosteen und Mike & Aydin - 1. Wettbewerbsabend
Gabor Vosteen
Wer hätte sich vorstellen können, „Genie“ und „Blockflöte“ in einem Satz zu erwähnen? Flötenmann Gabor Vosteen schafft es, die Banalität des Spiels auf einem der simpelsten Instrumente der Welt - der Blockflöte - mit umwerfenden Fähigkeiten zu kombinieren und es in eine fantastische One-Man-Show zu verwandeln. Erleben Sie einen grandiosen Virtuosen auf der Blockflöte, der zudem noch unglaublich lustig ist.
“ D Blockflötist Gabor Vosteen kombiniert virtuose Blockflöten-Musik, Poesie und Comedy. Gabor Vosteen wurde international mit mehreren Preisen ausgezeichnet und war 2018 in der Konzertshow „Night of the Proms“ zu erleben.

Mike & Aydin
Das neue Bühnenprogramm des preisgekrönten Kabarettduo Mike & Aydin :Nachdem das Brexit-Opfer (der Brite) und der Problemdeutsche (türkischer Herkunft) mit ihrem ersten Bühnenprogramm „Nord-Süd-Gefälle” die Unterschiede der Nord- und Südeuropäer gnadenlos auseinandergenommen haben, ist nun die Weltpolitik dran. In einer Zeit, in der eine unüberlegt geschriebene Twitter-Nachricht eines Präsidenten mit einem undefinierbaren toten Tier auf dem Kopf einen Atomkrieg auslösen kann, diskutieren die beiden selbsternannten Politikwissenschaftler mit Unterhaltungshintergrund über die UN, eine Versammlung von 193 Ländern, die nur noch damit beschäftigt sind, sich gegenseitig zu schaden.
Dabei lassen Mike & Aydin auch Politiker zu Wort kommen, die wir zu unrecht (!) verurteilen: Trump, Putin, Kim Jong-Un, Erdogan und sogar Christian Lindner. Dabei sind sie politisch wieder so unkorrekt, dass jedem Grünen-Politiker beim Zuhören die Luft wegbleibt. Noch nie waren Klischees so lustig! Ein Kabaretterlebnis mit evtl. Live-Musik!
AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
URAUFFÜHRUNG
19.9.2019, 20 Uhr
20.-21.,23.9.2019, 20 Uhr & 22.9.2019, 19 Uhr (Engl. surtitles)


AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
Theater von Toks Körner

Samo ist bildender Künstler. Seine Werke zirkulieren in der Kunstwelt. Ausstellungen und Galerieverkäufe versprechen Geld und Anerkennung. Geschickt ist es ihm gelungen, seine Werke für sich sprechen zu lassen. Seine Person selbst tauchte bisher in der Öffentlichkeit nicht auf. Das
Gesicht zu zeigen, wäre eine Sensation; eine pikante Story, eine Preissteigerung. Aber Samo zögert. Denn der Preis, den er zu zahlen hätte, könnte hoch sein, existenzgefährdend hoch. Ein Wettlauf um Selbstbestimmung und Deutungshoheit, eine erzwungene Performance beginnt.

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel zeigt einen Künstler und seine Strategie in einem weißen Markt zu überleben. Historisch gesehen hat sich, seitdem der Maler Jean-Michel Basquiat die geweißte Kunstwelt betrat und Stürme der Euphorie, der Ablehnung, der einhegenden Interpretationen auslöste, vieles verändert. Schwarze bildende Künstler*innen haben Absatz, sie scheinen Teil der weltweiten Kunstzirkulationen aus Biennalen und Messen zu sein. Aber welche Räume bieten die freien Künste? Wer kann sich darin wie behaupten?

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel entstand ausgehend von zahlreichen Interviews mit Protagonist*innen der Berliner Kunstszene. Es ist eine Betrachtung der Mechanismen der kosmopolitischen Szene, in der Autonomie, Kreativität und Freiheit zentrale Werte sind. Es ist eine scharfe Analyse der Projektionen, die im Namen der Kunstkritik über Werke und Kunstschaffende gelegt werden. Es ist eine zeitgenössische, selbstbestimmte Repräsentation eines Schwarzen Künstlers im Medium des Theaters. Der vielfach allein geführte Kampf – um Anerkennung, Würde und Auskommen – bekommt hier, mit der Produktion Aesthetics of Color – ein Kammerspiel, einen Raum, eine theatrale Form, eine Öffentlichkeit.

Der Schauspieler und Drehbuchautor Toks Körner schrieb 2017 seinen ersten Theatertext: Walking Large. Die gleichnamige Inszenierung (Regie Atif Mohammed Nor Hussein) am Ballhaus Naunynstraße war für den Monica-Bleibtreu-Preis nominiert und zu den Privattheatertagen 2018 eingeladen. Aesthetics of Color ist das zweite von ihm geschriebene Drama und sein Debut als Regisseur.


Text und Regie: Toks Körner
Mitarbeit Regie: Julien Enzanza
Lichtdesign: Raquel Rosildete
Bühne: Marian Nketiah
Kostüm: Andreina Vieira dos Santos
Dramaturgie: Jasco Viefhues
Mitarbeit Dramaturgie: Daniel Goodman
Mit: Jean-Philippe Adabra, Anja Pahl, Fernanda Santana, Johannes Suhm


Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, und des Fonds Darstellende Künste e.V.


HINWEIS
+++Während der Aufführung wird Stroboskoplicht verwendet+++
+++Please note that we use Stroboscop light during the performance+++

Kein Nacheinlass
Freiburg Kultour: Gässle, Bächle und das Münster
Bei einem Rundgang durch die Altstadt zeigen wir Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die verwinkelten „Gässle“ und die bunten Rheinkieselmosaike.

Unsere Stadtführung bringt Sie zum Münsterplatz mit seinen Bürgerhäusern und Profanbauten, dem traditionellen Bauernmarkt und den zahlreichen Cafés und Beizen. Im Mittelpunkt steht die Besichtigung des Münsters als herausragendes Beispiel der mittelalterlichen Gotik.

Dauer: ca. 1,5 Std.
Treffpunkt: Rathausplatz


English

Alleys, Waterways and the Cathedral

On this stroll through the old part of town we will show you the main streets and squares in Freiburg, its brooklets („Bächle“) and alleyways with the colourful mosaics made of Rhine pebbles, the Cathedral Square (Münsterplatz) with its merchant town houses and secular buildings, the farmers’ market (in the mornings), and describe in detail Freiburg´s rich history. 
A tour of the Gothic cathedral is the highlight of the tour.



French

Ruelles, Ruisseaux et la Cathédrale

A l’occasion d’un tour de la vieille ville, vous découvrirez les rues et les places les plus intéressantes de Fribourg, en apprendrez d’avantage sur les petits ruisseaux, les ruelles aux multiples pavés de mosaiques colorés, la place de la cathédrale avec ses maisons bourgeoises et profanes, les marchés colorés (en matinée) ou encore l’ histoire de la ville. Le point d’orgue de cette visite sera bien entendu la visite de la cathédrale gothique avec ses innombrables trésors datant du moyen-âge.
Zirkus Charles Knie - Lörrach - Große Familienvorstellung
Mit der brandneuen Show 2019 geht der Zirkus CHARLES KNIE ganz neue Wege – ein Programm der Kontraste, zwischen waghalsiger Stuntakrobatik und poetischen Momenten. Er präsentiert seine Idee vom Zirkus der Zukunft, mit überraschend jungen und frischen Künstlerinnen und Künstlern, mit Weltklasse-Artisten und in Monte Carlo preisgekrönten Tiernummern. Dabei bleibt der Zirkus CHARLES KNIE das, wofür er seit vielen Jahren steht: Zirkus in all seinen Facetten in einer atemberaubenden Inszenierung.

Ganz besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass ihnen die Verpflichtung des englischen Tierlehrers Alexander Lacey gelungen ist. „Wir freuen uns ganz besonders auf die beste gemischte Raubtiernummer der Welt“, so Sascha Melnjak, und fügt hinzu, „Wenn eine Darbietung im Zirkus so gut ist, dass Sie über jedes Maß des Erwartbaren hinaus geht, dann spricht man mit Recht von einer Weltklassedarbietung. Es gibt Alexander Lacey, und dann kommt erst einmal lange nichts, was einem Vergleich standhalten könnte.“

Alle nur denkbaren Preise hat er in seiner einmaligen Karriere abgeräumt, darunter auch die höchste Auszeichnung beim „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“.
Nach einem 6-jährigen Engagement, als Star des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus, dem größten Circus der Welt in den Vereinigten Staaten, ist Alexander Lacey mit seiner unvergleichlichen gemischten Raubtiergruppe zurück in Europa.

Darüber hinaus gehören die vielen hauseigenen Tiere zum großen rollenden Zoo des Branchenprimus. Edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, Dromedare, viele unterschiedliche exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus und Vogelstrauße werden von Tierlehrer Marek Jama liebevoll betreut, ausgebildet und in der Manege präsentiert. Im Januar 2017 wurde der große Tierfreund Jama für seine hervorragenden Tiernummern von Prinzessin Stéphanie von Monaco beim „41.Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ mit dem begehrten „Silbernen Clown“ ausgezeichnet - eine ganz hohe Auszeichnung und Ehre für Marek Jama und den Zirkus CHARLES KNIE !

Aus Brasilien kommt Daniel Diorio´s Team mit der sensationellen Motorradkugel “Splitting Globe“. Sie sind wahre „Teufelsfahrer“ mit ihren gewagten und riskanten Überholungs- und Verfolgungsrennen in der Stahlkugel. Natürlich aber nicht ohne noch einmal einen drauf zu setzen. Fünf (!) todesmutige brasilianische Fahrer befinden sich gleichzeitig im nur 4,40 m großen Globe, während dieser sich dann auch noch teilt!

Selbst bei atemberaubender Geschwindigkeit und in 12 Metern Höhe kennen Alejandro und Michael keine Furcht auf dem sogenannten „Todesrad“. Das kolumbianische Duo Vanegas vollführt seine Salti, Sprünge und Artistik mit verbundenen Augen, innerhalb und außerhalb der drehenden Räder. Mit halsbrecherischer, akrobatischer Höchstleistung ist dieser Showact „Adrenalin pur“.

Auch alle weiteren Künstler, Artisten, Musiker und Tänzerinnen des großen Ensembles sind in der Zirkusszene bekannte und beliebte Gesichter – allesamt preisgekrönt auf vielen hochkarätigen Zirkusfestivals rund um den Globus.
Bonn Jazz Orchester

Es ist schon Tradition: Das BONN JAZZ ORCHESTER ist wieder zu Gast im Pantheon Theater Bonn.

Unter der Leitung von Oliver Pospiech steht wie immern feinste Bigband-Literatur klassischer Jazzkomponisten von Thad Jones über Bill Holman bis Brookmeyer und vieles mehr auf dem Programm.

Die Bandmitglieder sind namhafte Jazzmusiker aus der Region. Viele haben durch eigene Band- und
CD-Projekte auf sich aufmerksam gemacht, wie z.B. Oliver Pospiech, Herwig Barthes, Adi Becker und Dave Horler.

Der Bandleiter, Posaunist und Arrangeur Oliver Pospiech ist seit 2002 Leiter der Bigband der Universität
Bonn und überregional als Musikalischer Leiter der Kölner Stunksitzung bekannt.

Die Presse über das BONN JAZZ ORCHESTER

"Ein Abend mit wirklich berührenden Momenten, einem geschmeidig, auch mal aggressiv, aber immer präzise agierenden Orchester, fabelhaften Solisten und einem großzügigen Ambiente. Pospiech und sein 16-köpfiges, hochkarätiges Ensemble nahmen das begeisterte Publikum im ausverkauften Pantheon mit auf die Reise in die alles andere als verstaubte Geschichte der Big Band Musik. [ General-Anzeiger-Bonn
05-04-2017 von Thomas Kliemann - Konzert mit Dusko Goykovich / Fünf Uhr früh mit Miles in New York ]


“... Das Bonn Jazz Orchester ist unter der Leitung Pospiechs auf diesem Erfolgspfad
geblieben und überzeugte auch diesmal durch ausgesuchte und vor allem moderne Arrangements, die ein hohes Spielpotenzial der Musiker voraussetzen. Es ist ein Hochgenuss, dieser Band zuzuhören, wenn sich warme Bläsersätze mit beißenden Riffs abwechseln, herrliche
Glissandi und Tremoli erklingen und die Solisten durch brillante Einzelleistungen den einzelnen Stücken förmlich das Sahnehäubchen aufsetzen.“ [ General-Anzeiger-Bonn 30-04-2013 von Wolfgang Schneider ]

jazz-in-concert.com

Bestuhltes Konzert!

"Bis der Arzt kommt" von Mariana Leky

Mit: Christian Bergmann, N.N.

Feldforschung in der Arztpraxis: Warum ist der eine Arzt so wortkarg und der andere so schwatzhaft? Warum sehen Arzthelferinnen immer so aus, als kämen sie gerade vom Visagisten? Diese und weitere Fragen werden wir in unserer Lesung beantworten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte weder Arzt noch Apotheker.

Bremen

23.09.2019
19:30 Uhr
Vortrag

Anlässlich des 500. Geburtstags der Stadt Havanna und des 250. Geburtsjahres von Alexander von Humboldt lädt die Botschaft der Republik Kuba in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes Hamburg zu einem Vortrag und einem anschließenden Gitarrenkonzert ein.
María Milagros Franco Suárez, Absolventin des Higher Institute of International Relations of Cuba, spricht über die Entwicklung der Hochschulbildung und der Wissenschaft in Kuba von 1959 bis heute. Sie schildert den Vorrang, den dieser Sektor in den nächsten Jahren haben wird und präsentiert sowohl internationale akademischen Dienstleistungen, die in Kuba angeboten werden, als auch die wichtigsten wissenschaftlichen Projekte, an denen gearbeitet wird, vor allem in der medizinisch-pharmazeutischen Industrie und im Bereich der Biotechnologie. Außerdem wird sie die wichtigsten Projekte, die Kuba und Deutschland zurzeit gemeinsam entwickeln, vorstellen.

Im Anschluss an den Vortrag freuen wir uns auf das Gitarrenkonzert des kubanischen Gitarristen und Komponisten, Joaquín Clerch (Havanna, 1965). Auf dem Programm stehen Leo Brouwers Komposition „La ciudad de las columnas“ (Die Stadt der Säulen), das Werk „Sonata“ von Antonio José und zwei spanische Stücke, „Leyenda“ von Isaac Albéniz und „Danza española“ aus Manuel de Fallas „La vida breve“.

 

Joaquín Clerch absolvierte sein Gitarrenstudium zunächst am Instituto Superior de Artes in Havanna. Als Mozarteum-Stipendiat reiste er nach Salzburg, wo sein Studium mit höchster Auszeichnung abschloss und den Preis des österreichischen Kulturministeriums für herausragende Studierende erhielt. Des Weiteren wurde er zusammen mit Anette Maiburg und Pancho Amat für sein Album „Classica Cubana" mit einen Echo Klassik Award ausgezeichnet. Für sein Werk „Yemayá" erhielt er 1987 den ersten Preis beim National Composition Competition in Havanna und beim International Guitar Competition in Toronto. Es folgten weitere Auszeichnungen, sowie weltweite Solokonzerte und Aufzeichnungen. Derzeit ist er Professor für Gitarre an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Universität Robert Schumannde Düsseldorf).

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr

Hamburg

23.09.2019
19:00 Uhr
Lesung mit Walther Paape in Inzigkofen
Der Neutemplerorden (ONT), 1900 von dem früheren Mönch Josef Adolf Lanz gegründet, hatte rund 400 einflussreiche Mitglieder, bevor er um 1980 erlosch. Mit der Kampfschrift „Ostara“, die auch Adolf Hitler beeinflusste, verbreitete Lanz „von Liebenfels“ seine religiöse, okkultistische, rassistische und frauenfeindliche Ideologie in Österreich und Deutschland. Nach der Auswertung bisher unbekannter Archivbestände präsentiert Walther Paape erstmals einen systematischen Überblick über Akteure, Geschichte, Ideologie und Interna dieses Männerbundes.

Inzigkofen

23.09.2019
18:30 Uhr
Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel

Rasant-amüsantes Figurentheater für Kinder und Erwachsene Der Igel trickst den Hasen kräftig aus und gewinnt die Wette. Und dann? Soll‘s das nun gewesen sein? Nicht ganz, denn irgendwie gibt es ja nicht nur schwarz und weiß und nach diesem Wettlauf ist alles anders als vorher. Das Theater im Globus zeigt uns das Märchen, wie es bei den Brüdern Grimm steht, findet jedoch eine eigene Lesart und interessante Zwischentöne, die das Publikum mit Begeisterung reflektiert: rasant und zugleich präzise, witzig und liebenswert, mit besonderer Liebe für Sprachgestaltung und Ausstattungsdetails gleichsam für Kinder und Erwachsene vergnüglich.

Bühnenfassung, Regie, Ausstattungsleitung: Jost Braun

Theaterfiguren: Marita Bachmaier

Spiel: Hanne Braun

 

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalterin: Theater im Globus

Eintritt: 6,50 € (5 € für Gruppen mit JKS-Gutschein, ErzieherInnen frei)

Karten/Infos: 0170 862 27 42

www.puppenspiel-berlin.de

Berlin

23.09.2019
10:30 Uhr
Lesung mit Zdenka Becker in Wien
Wie lange dauert es, bis der innere Sturm, der während der Flucht in einem entsteht, verebbt? Wie lange dauert es, bis drohende Gefahr vergeht, ein sicherer Hafen in Sicht ist, bis man landet? Wie lange dauert es, bis Heimatgefühl entsteht, die verletzten Wurzeln regenerieren, sich mit der geborgten Erde vereinen, bis man die Sonne und den Mond entdeckt, aufblüht und gedeiht, bis man ein Teil des neuen Ganzen wird? Fragen über Fragen, die nur der beantworten kann, der die Flucht überlebt hat und bei sich angekommen ist.

Wien

23.09.2019