Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Sonntag, 21.04.2019 bis Sonntag, 09.06.2019



Eröffnung


Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



 



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



 



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

weitere Termine

Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

21.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

22.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

23.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

24.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

25.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

26.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

27.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

28.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

29.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

30.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

31.05.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

01.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

02.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

03.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

04.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

05.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

06.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

07.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

08.06.2019
Rune Mields / ZEITEN UND ZEICHEN

Rune Mields (*1935, Münster) übersetzt ordnende Strukturen und Schemata in Kunst, wobei sich Logik und Ratio mit Poesie und Magie verbinden. Die Einbindung von Symbolen unterschiedlicher Ordnungssysteme, auf denen unsere Gesellschaft basiert, wie Zahlen, Worte, Noten, aber auch abstrakte Zeichen und Ornamente, kennzeichnen ihre meist in Schwarz, Weiß und Grau gehaltenen und bei aller Konzeptualität sehr stark visuell geprägten Gemälde und Zeichnungen. Der Erforschung und Visualisierung von Zahlensystemen stellt sie die in vielen Kulturen existierende magische oder rituelle Bedeutung der Zahlen zur Seite, wissenschaftliche Konzepte und Fragestellungen werden von mythischen oder metaphysischen Ideen überlagert. So stellen sich als zugrundeliegende Elemente ihrer Arbeiten die Visualisierbarkeit der Unendlichkeit und die Limitierung unseres Denk- und Vorstellungsvermögens heraus.

 



Der Fokus der für ZEITEN UND ZEICHEN ausgewählten Arbeiten liegt einerseits auf der Darstellbarkeit von Zeit in Form von Zahlen, andererseits auf der Darstellung von Zahlen und anderen Zeichen in unterschiedlichen Zeiten und Systemen.



Am Ende des Rundgangs begegnet uns die Künstlerin in einem Selbstportrait mit Telefon (2015), das ein Selbstbildnis Maria Lassnigs zitiert. Sie tritt hinter diesem Attribut in den Hintergrund, verdeutlicht aber den subjektiven, künstlichen Eingriff, der hinter jeder Darstellung von Abstraktem steht. Rune Mields macht Unsichtbares sichtbar, das wiederum von den Betrachter*innen als verschlüsselt wahrgenommen wird und entschlüsselt werden muss. Beides geschieht mittelbar und innerhalb der Grenzen, die uns Denkvermögen und Verfügbarkeit von Zeichen setzen. Während die Werke die Betrachter*innen also dazu zwingen, genau hinzusehen und zu versuchen, die Überschneidungen verschiedener inhaltlicher sowie bildlicher Ebenen zu enträtseln, gilt für Mields Arbeiten doch immer die im gleichnamigen Gemälde (2014) zitierte Aussage des Physikers und Aphoristikers Georg Friedrich Lichtenberg: „Die Hauptsache ist immer unsichtbar“.



Rune Mields (*1935, Münster) begann ihre künstlerische Laufbahn Ende der 1960er und gilt heute als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Deutschlands. 1968 war sie Mitbegründerin des Kunstvereins Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in Aachen. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin. 1989 war sie Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Ihre Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Ludwig Museums, des Kunstmuseums Bonn, des Landesmuseums Mainz und des der Nationalgalerie Berlin vertreten. Sie erhielt u. a. den Harry Graf Kessler-Preis, den Kulturpreis Köln, den Gabriele Münter Preis und zuletzt den Zonta Cologne Art Award 2016. Sie lebt und arbeitet in Köln.



Bildrechte: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden



 




Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do, 14–20 Uhr,
Sa, So + Feiertage außer Mo, 11–18 Uhr

Wiesbaden

09.06.2019

Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier