Mittwoch, 17.07.2019
um 20:00 Uhr

Münzhof Langenargen
Marktplatz 24
88085 Langenargen




Die Musiker haben die Platten ihrer Eltern aus dem Keller gezogen und sie zur Religion gemacht. Nun zelebrieren The Black Byrds die Sixties in ihrer rauen Art, vielleicht so, wie wir uns dunkle Nächte im Hamburger Kaiserkeller, Astra oder Silber Club vorstellen. Das heißt keine Lichtshow, kein Subwoofer-Spektakel oder anderer technischer Schnickschnack.
Authentisch, auf alten Amps, alten Klampfen lassen The Black Byrds dabei den rohen Garagen-Sound der sechziger Jahre rüber schwappen. Auch wenn in ihren Sets hin und wieder ein wenig Indierock und Britpop gerät, sind The Black Byrds die Coverband für jeden, der es Retro mag.
Die Musik ist nichts für Leute, die "Summer of 69" einen Hit finden oder so gerne zu Helene Fischer tanzen. Sixties Garage Tribute Cover Freakout ist hier angesagt.
Seit sechs Jahren ist die Kapelle unterwegs. Im Mai 2015 haben The Black Byrds dort gespielt, wo alles begann: Im Liverpooler Cavern Club. Auf der Bühne, die von McCartney, den Kinks und anderen Größen betreten wurde.
Die Blackbyrds sind: Jonathan, Julius, Javier und Matthias!

Einlass ab 19 Uhr. Verkaufte Karten können nicht zurückgenommen werden. Keine Sitzplätze im Saal!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Alles mit der Zeit. Eine Mitmach-Ausstellung für kleine und große Zeitgeister
Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? Vom 30. Mai 2019 bis 2. Februar 2020 widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen dieser interessanten Frage und präsentieren in Kooperation mit dem Grazer Kindermuseum FRida & freD die spannende und abwechslungsreiche Sonderausstellung „Alles mit der Zeit. Eine Mitmach-Ausstellung für kleine und große Zeitgeister“. Die von der Klaus Tschira Stiftung ermögliche Ausstellung bietet Kindern die Gelegenheit, sich nach Lust und Laune aktiv mit dem vielseitigen Thema „Zeit“ zu beschäftigen.
Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahre anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, das Thema spielerisch kennen. Sie werden Teil vielfältiger und spaßiger Aufgaben: schnell sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh wecken, gärtnern durch die Jahreszeiten oder als Dirigent den Takt vorgeben.
Kinder ab 8 Jahren begegnen den vielfältigen Zeitthemen auf einer außergewöhnlichen Entdeckungstour von den Tiefen eines Urwaldes über den Trubel einer Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper, springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.
Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung.

Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen und in der Sommerpause geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
http://www.rem-mannheim.de

Mannheim

27.01.2020
11:00 Uhr
Tickets
ab 7,00 €
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

27.01.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

27.01.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

27.01.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

27.01.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

27.01.2020
Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

27.01.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

27.01.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

27.01.2020
11:00 Uhr
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)

Eintritt 4€ / 2€

 

Mi bis So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

27.01.2020
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

27.01.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

27.01.2020
Rituals of Care. Performancereihe

Zu Beginn des Programms 2020 zeigt der Gropius Bau eine Performancereihe, die sich mit Themen besonderer aktueller Dringlichkeit, wie Land und dem Anthropozän, Gewalt und Reparatur auseinandersetzt. Die Reihe Rituals of Care knüpft an die Geschichte des Ausstellungshauses, den Ort und die physischen Eigenschaften des Gebäudes an, das noch heute durch sichtbare Reparaturen ganz bewusst die Spuren der Kriegsschäden zeigt.

Mit Jelili Atiku, boychild mit Josh Johnson und Total Freedom, Pan Daijing, Cevdet Erek, Marcelo Evelin, Bill Fontana, Maria Hassabi, Mette Ingvartsen mit Will Guthrie, Baba Murah und Candomblé Berlin, Antonija Livingstone und Nadia Lauro mit Mich Cota, Kennis Hawkins, Stephen Thompson und anderen

Die Performancereihe vereint experimentelle Choreografie, Heilungspraktiken, Klanginstallationen und gemeinschaftliches Zusammenkommen. Die interdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit den grundlegenden Bedingungen, wie wir gemeinsam handeln und mit unserer Umwelt, der physischen wie auch spirituellen Welt und anderen Lebewesen umgehen können. Mit einer Reihe von körperlichen Techniken, queeren Re-Interpretationen und indigenen Perspektiven zeigen die Performances radikale Maßnahmen der Fürsorge und Reparatur.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal und Noémie Solomon

CONNECT, BTS ist eine internationale Initiative, die in Zusammenarbeit mit Kurator*innen aus fünf Metropolen entwickelt wurde – London, Berlin, Buenos Aires, Seoul und New York. Ziel des Projekts ist es, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden, die ihre gegenwärtige Situation, ihre Einstellungen und Möglichkeiten neu bewerten. Zentrale Motive von CONNECT, BTS beziehen sich teilweise auf die Philosophie von BTS, die sich unter anderem um Diversität, Liebe und Fürsorge für die Peripherie dreht. Durch die Zusammenarbeit mit 22 zeitgenössischen Künstler*innen schafft BTS die Möglichkeit für eine fruchtbare und gleichberechtigte Begegnung zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Popmusik. Dieses Projekt unterstützt die zeitgenössische Kunst in ihrer Praxis und möchte eine Grundlage für neue Synergien schaffen.

Genaue Zeiten bitte gropiusbau.de entnehmen.

Berlin

27.01.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

27.01.2020
WEITERHIN (Internationalising!)

Zehn Künstler*innen aus sieben Ländern haben im Rahmen des Kunstprojekts Internationalising! entschieden, sich gemeinsam den Themen Liebe, Flucht und Grenzüberschreitung zu widmen. Für die zweite Ausstellung des Projekts werden die Kunstschaffenden nicht nur Einzelbeiträge mit eigenständigen im Prozess entstandenen Positionen oder gemeinsam erarbeiteten Synergien, von Performance über Installation, Malerei zu Plastik, Video und Text zeigen, sondern gemeinsam das partizipative Turmbauprojekt „polyphonia“ entwickeln. Bei „ployphonia“ arbeiten die Künstler*innen sowie die Besucher*innen an dem gemeinsamen Ziel, einen Turm bis zum Himmel zu bauen. Beim spielerischen Versuch, das Unmögliche in die Realität zu überführen, soll Raum für die Überwindung der Grenzen des eigenen Handelns geschaffen werden.

Die zweiteilige Ausstellungsserie wird von der Initiatorin des Projekts Marie Lienhard kuratiert.

Für das grafische Gesamtkonzept sowie die fotografische Dokumentation konnte der Stuttgarter Fotograf und Grafiker Sven Weber gewonnen werden. Zur Ausstellung erscheint ein Online-Katalog.

Vernissage WEITERHIN
Fr 17.01.2020 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.01.2020–13.03.2019

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34 Mo–Fr von 10:00–17:00 Uhr besucht werden, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Mo bis Fr von 10:00 bis 17 Uhr, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

27.01.2020
Fasnet hoch 4

Überlingen feiert 2020 sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Seit mehr als 500 Jahren leistet die Narretei ihren Beitrag zur Stadtgeschichte. Im Rahmen der Ausstellung mit vier Themenbereichen präsentieren die Mitglieder des Viererbundes – die Narrenzünfte von Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil – die Urform der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Die schwäbisch-alemannische Fasnet hat viele Künstler von regionaler wie nationaler Bedeutung inspiriert. Im größten Ausstellungsbereich werden unter anderem Werke von Viktor Mezger, Werner Gürtner, Barbara Michel-Jägerhuber und Siegfried Lauterwasser, aber auch solche von Otto Dix und anderen überregional berühmten Künstlern zu sehen sein.

Lustig geht es im Bereich „Geschichtle“ zu: Hier werden Anekdoten und  kleine Geschichten aus dem Viererbund präsentiert, wie z. B. die hänselefreie Zone in Elzach und die weißen Hänsele in Sipplingen.

Zur Fasnet gehören Besenwirtschaften. In Überlingen gab es den inzwischen legendären „Besen“ der Familie Gäng. Er wird in der Ausstellung weitgehend original nachgebildet und macht beispielhaft den Charme und die Einzigartigkeit von Besenwirtschaften erlebbar.

Im vierten Bereich präsentieren die vier Narrenzünfte aus Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil ihre Stadt und die Besonderheiten ihrer Fasnet.

Di bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa, So, Fei von 11 bis 17 Uhr, Mo (außer an Feiertagen) geschlossen

Überlingen

27.01.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

27.01.2020
Kein Thema 4

Bereits zum vierten Mal in Folge startet der Kunstverein KunstHaus Potsdam mit einer umfassenden Auswahl an Werken seiner Mitglieder in das neue Ausstellungsjahr. Mit äußerster Offenheit, d.h. ohne konkrete Themenvorgabe, wurden alle gezeigten Arbeiten vor Ort in den Ateliers von Vorstand und Team des Kunstvereins ausgewählt. Zur Eröffnung am Sonntag, 12. Januar 2020, um 16h versammeln sich 45 Positionen im großzügigen lichten Ausstellungsraum und füllen den Kunststandort am Ulanenweg mit neuen inspirierenden Ideen.

Im Zusammenspiel der unterschiedlichsten Medien und künstlerischen Konzepte eröffnen sich ungeahnte Bezüge und Perspektiven und nicht zuletzt auch die kenntnisreichen und individuellen Blicke derjenigen, die die Werke auswählten. Kein Thema: Wie in den vergangenen Jahren wird die breit gefächerte Präsentation einen nachhaltigen Eindruck der Vielfalt von künstlerischen Sprachen in der Hauptstadtregion vermitteln und darüber hinaus die künstlerische Produktion der zahlreichen Künstler*innen-Mitglieder – als wesentlichen Bestandteil des mitgliederstärksten Kunstvereins in Brandenburg – würdigen. Die Ausstellung wird von zwei Rundgängen im Gespräch mit den Künstler*innen begleitet, um den Besucher*innen den direkten Austausch und Blick hinter die Kulissen des im Atelier Erdachten und Geschaffenen zu ermöglichen.

 

Kein Thema 4 (12.1. – 23.2.2020) mit Werken von: Marion Angulanza, Juliane von Arnim, Theresa Beitl, Sabine Benz, Christine Sophie Bloess, Stefan Bohnhoff, Christiane Conrad, Giuliana Del Zanna, Annette Domberger, Christian Fleming, Rüdiger Gau, Elisabeth Gerke-Puck, Birgit Ginkel, Harald Gnade, Gerhard Göschel, Rainer W. Gottemeier, Sabine Hannesen, Eleonora Heidler, Margareta Hesse, Margret Höper, Christin Kaiser, Simone Kornfeld, Manfred Kriegelstein, Bernd Kuhlmey, Volker Martin Ledderhos, Katrin von Lehmann, Dörte Lützel-Walz, Silvia Masur, Jub Mönster, Florian Neufeldt, Sabine Ostermann, Daniela Pukropski, Brigitta C. Quast, Maren Reblin, Gabriele Schade-Hasenberg, Sabine Schiffer-Nasserie, Ulrike Schmelter, Anja Isabel Schnapka, Evelyn Sommerhoff, Charlotte I. F. Sonntag, Sibylle Wagner, Evelyn Werhahn, Kerstin Wüstenhöfer, Oliver Zabel, Gabriele Zimmermann.

Di-So 12-17 Uhr

Potsdam

27.01.2020
Kettcar - Support: Schrottgrenze
Kettcar - Zwischen den Runden

Das Kettcar-Debüt "Du und wie viel von deinen Freunden" war eine Platte, die vieles geändert hat in der deutschen Musikszene. Die ein Feld bestellt hat, auf dem andere ernten – und zwar bis heute. Viele gute, aber auch jede Menge durchschnittliche Musiker und Bands berufen sich auf Kettcar. Zum Teil offen, zum Teil indirekt, zum Teil vielleicht sogar, ohne es zu wissen und zu wollen. So läuft es eben, wenn man den Status Quo umkrempelt. Kettcar haben neue Worte und neue Klänge gefunden, die bis heute widerhallen, und allein dafür gebührt ihnen Respekt. Doch fast noch größer ist die Leistung, die die Band nach ihrem erfolgreichen Start hingelegt hat und die ihr mit jeder Platte aufs Neue gelingt. Denn Kettcar richten sich nicht im Bewährten ein. Hier wird kein Markt erforscht, keinem realen oder vermuteten Fan nach dem Mund geschrieben. Bei Kettcar muss es weitergehen, immer weiter. Befindlichkeitsfixiert war vorgestern. Wer der Band heute noch vorwirft, sie würde nur in Postkartensongs um ihr eigenes Ich kreisen, hat schon beim Vorgänger nicht richtig zugehört. Aber auch die Zeit des Bruchs und der Verweigerung, die den Vorgänger "Sylt" geprägt hat, ist vorbei.

ZWISCHEN DEN RUNDEN ist der nächste Schritt auf dem Weg einer Band, die den Horizont anpeilt, anstatt in den Kreisverkehr abzubiegen. Und es ist eine Platte, die einen zunächst am Kragen packt und umwirft: "Wenn das der Frieden ist, musst du den Krieg nicht noch erfinden" heißt es in "RIP". Es fällt auf, wie viele Kampf- und Kriegsmetaphern man hier findet – siehe den Albumtitel ZWISCHEN DEN RUNDEN. Luftholen, Trinken, Zahnausspucken, Weitermachen: Ein Motto, das nicht nur für den Boxer gilt. Sondern für alle, die sich schon etwas länger durchkämpfen durch dieses seltsame Ding namens Leben. Die Einschläge kommen näher, das wissen Kettcar. Und deshalb geht diese Platte auch oft an die Substanz. "Vielleicht, vielleicht ist es nicht leicht, das alles zu ertragen / Die Hoffnung ist schon vorgerannt, das Grab schon mal zu graben", heißt es in "Kommt ein Mann in die Bar", und das ist einer der vielen Momente der Platte, an denen man schlucken muss, tief durchatmet, und beginnt, sich selbst ein bisschen zu schämen. Weil man so viel verdrängt und so wenig an sich ranlässt und deshalb manchmal eine Band wie Kettcar braucht, die einem hilft, den Panzer zu sprengen.

Ausverkauft! Keine Karten an der Abendkasse!
DAUERKARTE inklusive Varieté-Abend* und Specials** - 32. Internationale Kulturbörse
Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) findet 2020 bereits zum 32. Mal statt. Diese große internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene.
Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 400 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.
Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.

Für Inhaber einer Dauerkarte sind alle Veranstaltungen im Rahmen der IKF inklusive (Specials, Varietéabend). Für die Abendveranstaltungen (Trygve Wakenshaw, Poetry Slam, Vocal Night, Varieté-Abend) werden vor Ort gesonderte Karten ausgegeben. Diese sind am jeweiligen Veranstaltungstag ab 10.00 Uhr an der INFORMATION erhältlich; solange der Vorrat reicht. Die Karten gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.

Internationale Kulturbörse vom 26. - 29. Januar 2020
Messe Freiburg
Neuer Messplatz 1
79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 26.01.2020 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 27.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 28.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 29.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Tageskarte MONTAG inklusive Specials* - 32. Internationale Kulturbörse
Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) findet 2020 bereits zum 32. Mal statt. Diese große internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene.
Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 400 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.
Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.

Für Inhaber einer Tages-/ Dauerkarte sind alle Veranstaltungen im Rahmen der IKF am jeweiligen Tag inklusive (Specials). Für die Abendveranstaltung Trygve Wakenshaw werden vor Ort gesonderte Karten ausgegeben. Diese sind ab 10.00 Uhr an der INFORMATION erhältlich; solange der Vorrat reicht. Die Karten gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.


Internationale Kulturbörse vom 26. - 29. Januar 2020
Messe Freiburg
Neuer Messplatz 1
79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 26.01.2020 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 27.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 28.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 29.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Karel van Laere “The Non-present Performer” - (Choreografie: Amos Ben- Tal)
CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

Mit Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere und vielen weiteren.

Das CTM Festival lotet alljährlich die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Unter dem Titel “Liminal” wirft sich CTM 2020 in den Limbo von Grenzphänomenen. Liminale Phänomene und liminoide Zustände sind Übergangsphasen, in denen eine vertraute Ordnung destabilisiert, außer Kraft gesetzt oder in ihr Gegenteil verkehrt wird. Sie versetzen uns in Grauzonen, ins Zwischen einer nicht mehr gültigen Vergangenheit und einer im Kommen bleibenden Zukunft. In den Auseinandersetzungen um Klimawandel, Postdemokratie, soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Migration, Hybridisierung oder Digitalisierung zeigt sich die liminale Natur unserer Gegenwart – das Alte ist nicht mehr brauchbar, doch Lösungen für eine ermutigende Zukunft bleiben vielfach außer Sicht. Immer jedoch geht es um Grenzen und Grenzauflösungen. Gerade in der Musik werden Schwellenerfahrungen und Akte der Überschreitung immer schon verhandelt. Sie spiegeln nicht nur die Übergangszustände unserer verunsicherten Gegenwart, sondern öffnen zugleich Experimentierräume für kommende Zukünfte. Das Liminale ist auch eine Kontaktzone mit dem “Anderen”, dem Unbewussten und veränderter Formen des Selbst. Können wir dort alternative Denkweisen produzieren, neue Vergemeinschaftungen erproben und Handlungsspielräume entdecken? Wann werden Machtkonstellationen lediglich aktualisiert und wann lassen sich tatsächlich kulturelle Freiheits- und Durchlässigkeitsgewinne erreichen? CTM 2020 erkundet Schwellenzustände und Grenzphänomene in und mittels Musik und Sound, um nach den Potenzialen einer experimentellen Politik im liminalen Raum zu fragen, die bis auf weiteres ohne greifbare Utopien auskommen muss.

http://www.ctm-festival.de

CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

With Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere, and many more.

CTM Festival pairs daring artistic content with with critical discussions, framing today’s sounds and music cultures within a shifting, hybrid global society. With “Liminal,” CTM 2020 focuses on transitional phases in which a familiar order is destabilized. Liminal phenomena and states place us in grey zones, between a past that is no longer valid and a future yet to come. The ambivalence encircling us in endless and uneasy transitions is everywhere. Be it climate change, post-democracy, social justice, renationalization and globalization, migration, hybridization, digitalization—all currently urgent disputes involve a negotiation or borders and thereby highlight the liminal nature of our present. In music, boundary-disturbing experiences and acts of transgression are perpetually re-negotiated. Yet they should not be blindly celebrated—rather, praise should be supplemented with critical evaluation. How do such experiences and practices affect political and cultural structures? Can transformative potential and the emergence of new ideas arise through liminal experiences? When do they merely serve to reinforce known hierarchies? Is it enough to practice forms of experimental politics in a liminal space that has to make do without tangible utopias? With Liminal, CTM 2020 throws itself into limbo in hopes of stimulating a critical discussion of our present and possible futures.

http://www.ctm-festival.de

Berlin

27.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Auch Spinat kann träumen - Neujahrs-Kabarett 2020
Wird 2020 noch verrückter als 2019? Überlebt die SPD? Und darf Ralf Stegner den Sargtext formulieren? Im dritten Abendprogramm von Klaus-Ulrich schlägt der Zeitgeist mächtig zu: Politisch korrekte Sprache, Gemüse mit unaussprechlichen Namen, Empörungsgehabe und ein Yogaabend im Kloster sind feste Bestandteile dieser zwei Stunden. Nach "Kant reloaded" und "Der Zeitgeist klingelt nicht" macht dieses Programm uns Deutsche fit für das Zeitalter der digital-globalen Demenz und stimmt uns ein auf die Segnungen der Künstlichen Intelligenz: Dass Denken hierzulande steuerlich gefördert wird, man möglichst sein eigenes Fettnäpfchen dabei haben und niemandem sein Vertrauen schenken sollte, weil es dann ja weg ist - fast im Minutentakt jagt eine Zukunftserkenntnis die nächste.

Wortgewaltig, sprachgewandt, hintergründig und abseitig satirisch führt der Künstler sein Publikum durch den Abend, entlarvt die Realität als Spiegelbild unserer selbst und unsere typisch deutschen Ängste als jahrhundertelange Verarbeitung einer missglückten Grillparty bei Karl dem Großen. Ein Abend voller souveräner Spitzfindigkeiten, die wir schon oft gehört, aber nie geglaubt haben.

Und wenn zum Schluss des Abends der digitale Börsengang des Menschen selber ansteht, ohne Ausgabeaufschlag, aber mit Glocke auf dem Parkett und salbungsvollen Worten, dann geht wenigstens jeder Besucher geläutert mit seinem individuellen Börsenwert nach Hause. Erfahrungsgemäß häufen sich an diesen Abend und aus diesem Anlass Selbstmorde, todbringende Brückensprünge und weinerliche Softieauftritte bei Kerzenschein.

Wenn Sie selber zur Avantgarde gehören wollen, zu den Machern, den Gestaltern und nie Zweifelnden, dann ist dieser Abend absolute Pflicht, damit Sie vorbereitet sind, wenn die Zukunft an ihrer Tür klingelt.

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.

Konstanz

27.01.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Fotografien aus Auschwitz-Birkenau – neue Erkenntnisse zum „Lili Jacob-Albums“
Neben den Zeitzeugen-Berichten von Überlebenden, Akten und Dokumenten sind es die Schwarz-Weiß-Fotografien des „Auschwitz-Albums“, die uns die Gräueltaten des Holocausts sichtbar machen und sich in unser ikonographisches Gedächtnis eingebrannt haben. Die SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hofmann haben darin die Abläufe im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau – Ankunft an der Rampe, Weiterleitung der Deportierten, Massenraub ihrer letzten Habe – als „effiziente Verwertungskette“ dokumentiert.
Die als „Auschwitz-Album“ bezeichneten Fotografien wurden 1945 von Lili Jacob am Ende ihrer Haft im Konzentrationslager Dora-Mittelbau als Zufallsfund entdeckt. Sie waren nie als Propaganda-Fotos gedacht, sondern dokumentierten die Abläufe während der Vernichtungsaktion in Auschwitz.
Die drei Autoren setzten in langjährigen Forschungen und arbeitsintensiver Puzzlearbeit die ursprüngliche Reihenfolge der Fotografien zusammen, und in ihren Bildanalysen erlangten sie neue bahnbrechende Erkenntnisse über Personen und Vorgänge.

Tal Bruttmann, Historiker

Dr. Stefan Hördler, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen

Christoph Kreutzmüller, Historiker und Pädagoge in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Aktives Museum Faschismus und Widerstand, Berlin

Moderation: NN

In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg) und dem Haus der Wannsee-Konferenz
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Island & Grönland in 3-D
Island & Grönland – Naturparadiese des Nordens

Feuerball und Eisland zugleich, sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Fauchende Geysire, tosende Wasserfälle, bunte Bergmassive und gewaltige Gletscher in endloser Weite wechseln mit kargen Schotterwüsten. Per Auto, Fahrrad, Schiff und zu Fuß hat der 3D Fotograf Stephan Schulz beide Inseln zu allen Jahreszeiten besucht und auf dem Rücken von Islandpferden ritt er über die Hochlandwüste des Sprengisandur.
In humorvollen Erzählungen beschreibt er, wie er sich sich mit dem Fahrrad auf z.T. fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft, auf denen das Furten von eiskalten Gletscherflüssen noch den angenehmsten Teil darstellt oder wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten muß, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Straße geweht zu werden...
Auch aus fotografischer Sicht war Stephan Schulz von diesen Inseln fasziniert. Durch die ständig wechselnden Wetterverhältnisse entstehen einmalige Lichtstimmungen und die langen Winternächte werden von unglaublich schönen Polarlichtern erhellt.
Die klare Luft und die intensiven Farben ließen Stephan Schulz diese Inseln auch immer wieder per Hubschrauber, Flugzeug und Drohne in spektakulären Aufnahmen aus der Luft dokumentieren.
Auch unter Wasser offenbarten sich für ihn dort wahre Schätze: Er tauchte mit Robben und riesigen Buckelwalen, erlebte das mit 120m Sichtweite klarste Wasser der Welt sowie einen spektakulären Unterwasserschornstein, wie er sonst nur in der Tiefsee vorkommt. Per Hundeschlitten fuhr er mit Eistauchausrüstung über den zugefrorenen Sermilikfjord um in -3 Grad kaltem Wasser im Eis eingefrorene Eisberge unter der Eisdecke zu betauchen.
Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Stephan Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang, Massentourismus oder energieintensive Aluminiumhütten die die Isländer vor einen Scheideweg in Sachen Umweltpolitik stellen.
Auf seiner Reise lernte er auch einige ungewöhnliche Menschen kennen: Da ist der enthusiastische Fußballmoderator Gummi Ben oder der Eishai verarbeitende Hildibrandur, für den der etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack dieses Fisches eine Delikatesse darstellt. In Grönland begegnete er den Inuit für die der Klimawandel und der Einzug der westlichen Lebensweise einen drastischen Kulturschock und Identitätsverlust bedeutete.
Tauchen Sie ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!
Ein gewisser Charles Spencer Chaplin
Regie: Rüdiger Wandel
Bühne: Jan A. Schroeder

Darsteller: Wolfgang Bahro, Brigitte Grothum, Elinor Eidt, Viktoria Feldhaus,
Karsten Kramer, Oliver Nitsche, Herbert Schöberl, Judith Wegner & Jörg Westphal

Die außergewöhnliche Geschichte des wohl populärsten Menschen des 20. Jahrhunderts: Charles Spencer Chaplin (1889 - 1977).

Ein schwingendes Stöckchen, ein abgewetzter Anzug, eine Melone auf dem Kopf: In diesem Kostüm begeisterte Charlie Chaplin jahrzehntelang ein Millionenpublikum. Mit untrüglichem Gespür für die Rolle, hartem Arbeitseinsatz und dem Mut, alles auf eine Karte zu setzen, arbeitete sich der Künstler an die Weltspitze vor.

Doch wer war dieser Charlie Chaplin ohne sein Kostüm? Was dachte, fühlte, tat diese grandiose Persönlichkeit in ihrem Privatleben? Wen liebte dieser Mann, wem vertraute er? Wo war seine Familie? Wie ging der Weltstar mit Schicksalsschlägen um?

In einem reichen Bilderbogen fasst der französische Autor Daniel Colas den Lebensbogen dieses Genies zusammen. Er schafft einen Helden zum Anfassen: Einen Menschen, der seine Familie liebt. Einen Mann, der glasklar weiß, wie er sein Publikum zu Jubelstürmen hinreißen und seine Medienpräsenz für politische Zwecke einsetzen kann.

Ins Deutsche übersetzt wurde das Stück, das am 23.09.2015 am Pariser Théâtre Montparnasse uraufgeführt wurde, von Dieter Hallervorden.

Einlass ab 19:30 Uhr. Die Mitnahme von Mänteln und Jacken in die Veranstaltungsräume ist nicht gestattet.
Jaimie Branch - Fly or Die II - Jaimie Branch - Fly or Die II
Ganz klar: Es geht um alles. Fly or Die. Ein Aufschrei, der für Unbehagen sorgt, aber in den groovenden Momenten auch sagt: die Revolution sollte auch tanzbar sein.

Jaimie Branch kommt aus Chicago und gilt als einer der markantesten "Neuzugänge" der New Yorker Szene. Sie ist eine Avantgarde-Trompeterin mit glasklarem Ton und fundierter Ausbildung. Sie agiert nicht nur im Jazz, sondern auch in Punk, Noise und Hip-Hop. Jaimie Branch ist ein Kraftpaket mit Punk-Attitüde, das herrlich und lautstarken frischen Wind durch die Jazzbühnen wirbelt.

Über ihr aktuelles Album Fly or Die II: „Das Abstrakte von instrumenteller Musik trägt so viel Schönheit in sich, aber wir leben nicht in besonders schönen Zeiten, deswegen bin ich diesmal etwas deutlicher geworden. Die Stimme eignet sich sehr gut dafür“. Jaimie Branch klagt die „naiven Rassisten“ an, während schneidende Trompeten über einen massigen Blues improvisieren oder sie lacht ihnen mit „Love Song (for assholes [&] clowns)“ mitten ins Gesicht. Mit einer Musik als unerschrockene Mischung aus Wut und Humor ist Branch und ihre Band auf der Suche nach musikalischer Erfüllung und beschwören magische Momente echter Erkenntnis. Oder wie sie es formuliert: “Now sound the trumpets and get ready to roll”.

“It’s a true joy to listen to Jaimie Branch’s Fly or Die. Jaimie’s masterful trumpet playing sits at the helm of this gorgeous record, richly supported by a stellar cast of musicians, and upheld by strong and provocative composition.” – Sarah Neufeld (Arcade Fire)
[nbsp]
"Super out tunes that continually open new doors to strange, sweet, and psychedelic grooves. Band is constantly cracking some ancient alien code here. Seamless and effortless compositions from Branch. An absolute “must jam” for anyone interested in the future of mind expansion." – Ryley Walker
[nbsp]

Einlass 19:30 h · anschl. Monday Night Session

Restkarten noch an der Abendkasse erhältlich.
Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma?
*WOLLTEN SIE NICHT IMMER SCHON EINMAL EINEN "ECHTEN STAR" KENNENLERNEN? EINEN DARSTELLER, DEN SIE GERADE EBEN NOCH AUF DER BÜHNE BEWUNDERT HABEN, EINEN AUGENBLICK SPÄTER PERSÖNLICHE FRAGEN STELLEN KÖNNEN? GEMEINSAM EINEN DRINK GENIEßEN DÜRFEN? DIESE MÖGLICHKEIT HABEN SIE JETZT BEI ZWEIMAL UM DIE WELT IM FIRST STAGE. IM RAHMEN UNSERER VIP KATEGORIE ERHALTEN SIE EIN GLAS PROSECCO, EIN FÜR SIE SIGNIERTES PROGRAMMHEFT UND EIN PLAKAT. DAZU ERLEBEN SIE UNSERE DARSTELLER IN EINEM PERSÖNLICHEN MEET AND GREET!

Und darum geht´s:

Die 80-jährige Martha Kramer sitzt vergessen in einem Seniorenheim in Hamburg Altona, in dem der Tod öfter zu Besuch kommt als die eigene Familie. Schaut ihre gestresste Tochter wider Erwarten doch auf einen Sprung vorbei, dreht sich alles nur um die pubertierenden Enkelkinder und die Frage, ob Bloggerin ein ernst zu nehmender Beruf mit Rentenansprüchen ist. Keiner interessiert sich für Marthas Befürchtung, der neue syrische Pfleger könnte es auf ihre Ersparnisse abgesehen haben, oder ihre Angst, weil wieder ein Kleidungsstück zu groß geworden ist. Als auch noch ihre beste Freundin im Seniorenheim verstirbt, steht Marthas Entschluss fest. Der syrische Pfleger soll ihr zur Flucht verhelfen - immerhin kennt der sich damit aus.

Aber wird überhaupt jemand bemerken, dass Martha mit der Urne ihrer Freundin zu einer letzten Reise aufgebrochen ist? Begleiten Sie Mutter und Tochter in dieser turbulenten Schlager-Komödie musikalisch um die Welt und erfahren Sie, warum Sie nie in einem knallroten Gummiboot auf die Flucht gehen sollten. Eine Show für alle Generationen. Verrückt, verkalkt und herrlich schräg.

Mit Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma präsentiert das First Stage Theater seine erste Hausproduktion. Es konnte hierfür Hubertus Borck, den Autor und kreativen Kopf des Hamburger Musik-Comedy Duos Bo Doerek, gewinnen, das bis zu seiner Trennung 2007 zum festen Bestandteil der deutschen Comedyszene gehörte. 2017 feierte das Duo im ausverkauften Schmidt Theater die zehnjährige Trennung als Bo Doerek und brachte dadurch das Team des First Stage Theaters auf die Idee einer künstlerischen Zusammenarbeit. Hubertus Borck schrieb das Buch und wird auch die Inszenierung übernehmen.

Spieldauer: 2 Std. 15 Min. inkl. Pause
Norbert Gstrein - Als ich jung war
Die Braut sticht ins Herz dieses Romans. „Hat Ihnen noch niemand unterstellt, dass mit Ihnen vielleicht etwas nicht in Ordnung ist“, fragt sie Franz, den Hochzeitsfotografen. Vielleicht, vielleicht – die Ungewissheit ist hier Programm. Tags darauf liegt die Braut tot am Fuße des Schlossbergs, der über dem Restaurant von Franz’ Eltern thront. Wo war der Junior in dieser Nacht? Jahre später: In den Rocky Mountains schlägt er sich als Skilehrer durch – bis auf einer Piste sein treuester Schüler Selbstmord begeht. Und dann ist da noch diese alte Sache mit Sarah, die er nachts auf den Schlossberg geführt hat. Ist Franz, wie er von sich selber sagt, wirklich nur „Statist“ oder nicht doch „eine Art Jäger“?

Wer sich auf "Als ich jung war" einlässt, wird mit formvollendeten Sätzen aufs Glatteis geführt. Der Ich-Erzähler ist keine Bank, sondern steht unter Verdacht. In seinem mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichneten Roman macht Norbert Gstrein Anleihen beim Krimigenre, um die Untiefen männlichen Begehrens zu erkunden. Zwischen Sehnsucht, Scham und Enttäuschung mischt sich dabei nicht zuletzt auch Gewalt.

Moderation: Christoph Schröder

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, studierte Mathematik in Innsbruck und besuchte dann sprachphilosophische Seminare in Stanford und Erlange. Er lebt als freier Schriftsteller in Hamburg. Für sein literarisches Werk wurde Gstrein unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Uwe-Johnson-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet.

Foto (c) Oliver Wolf
22. Liliencron-Dozentur: Eröffnungslesung Marion Poschmann

Mit Marion Poschmann (*1969) wird die 22. Kieler Liliencron-Dozentur für Poetik an eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin verliehen, deren Lyrik und Prosa die deutsche Gegenwartsliteratur prägt. Ihr im Jahr 2017 erschienener Roman »Die Kieferninseln« (2017) stand auf der Shortlist des Man-Booker-Preises und des Deutschen Buchpreises. Zusätzlich zu ihren vier Gedichtbänden, »Verschlossene Kammern« (2002), »Grund zu Schafen« (2004), »Geistersehen« (2010) und »Geliehene Landschaften« (2016), veröffentlichte die Schriftstellerin mit »Mondbetrachtung in mondloser Nacht – Über Dichtung« (2016) eine Reflexion, welche die poetologische Ausrichtung der Liliencron-Dozentur bestmöglich flankiert. Das Marion Poschmanns Lyrik eignende Verfahren der dichten Beschreibung mündet hier wie dort in ein Nachdenken über die Möglichkeiten der Poesie. Unter dem Titel »Der Daimon der Dichtung. Über Inspiration« gibt die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin an zwei Abenden Einblicke in ihr umfangreiches dichterisches Werk und in ihre Poetologie.

Eintritt: 8,- / 5,-

Veranstalter: Literaturhaus S-H / Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der CAU Kiel

Mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis Literaturhaus S-H

Kiel

27.01.2020
19:00 Uhr
Mehr als 1.285 Namen!

Im Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland und vielen europäischen Ländern. Das Kriegsende bedeutete das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen. Gleichzeitig war es für viele jedoch nicht das Ende ihres Leidensweges, als sie feststellen mussten, dass ihre Angehörigen umgebracht worden waren oder sie kein Zuhause mehr hatten.

An der beleuchteten Wewelsburg werden während des Flashmobs die Namen der 1.285 Todesopfer des KZ Niederhagen vorgelesen.

Ein Kooperationsprojekt vom Kreismuseum Wewelsburg, „Gedenktag 2. April in Wewelsburg – Verein wider das Vergessen und für Demokratie e.V.“, Evangelische Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg, Pastoralverbund Büren – St. Jodokus Wewelsburg, Demokratie-Büro Kreis Paderborn und Bildungspartnerschulen der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945

Das Vorlesen der Namen in der Burggräfte beginnt nach der Blumenniederlegung des Vereins „Gedenktag 2. April“ am Mahnmal auf dem Appellplatz des ehemaligen KZ Niederhagen, Ahornstraße.

Die Gedenkstätte ist an diesem Tag von 16 – 20 Uhr geöffnet.

Büren-Wewelsburg

27.01.2020
17:00 Uhr
Worldwide Screening

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] ruft Individuen, Schulen, Universitäten, Medien und kulturelle Institutionen zu einer weltweiten Filmvorführung von „Shoah“ von Claude Lanzmann am 27. Januar 2020 auf. Damit knüpft das ilb an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf die Menschenrechte bezogen, organisiert hat (www.worldwide-reading.com ).

 

In dem 9½-stündigen Film kommen überlebende Opfer wie Täter der systematisch betriebenen Vernichtung der Juden durch das Deutsche Reich zu Wort. Lanzmann arbeitete an dem Film elf Jahre, 1974-1985. Die Berlinale verlieh dem Regisseur 2013 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk. Sein Film gilt als »epochales Meisterwerk der Erinnerungskultur«. Aus welchen bizarren Gründen auch immer wurde er in Deutschland im Erscheinungsjahr 1985 nur in den Dritten Programmen gezeigt, die jüngeren Generationen kennen ihn kaum noch. Angesichts dieser Umstände und angesichts des neuen Antisemitismus, der weltweit - besonders in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland - virulent ist, ist die internationale Präsentation evident. Der 27. Januar, Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt, um dem Holocaust und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 zu gedenken. Bei dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau handelte es sich um das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden hier ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer.

 

Claude Lanzmann (1925-2018) war einer der großen französischen Filmemacher und Intellektuellen:  Widerstandskämpfer im 2. Weltkrieg, Dozent an der FU Berlin Ende der 40er Jahre, Anfang der 50er Jahre Mitarbeiter (und später Herausgeber) der von Jean-Paul Sartre gegründeten Zeitschrift Les Temps modernes, Teilnehmer des Widerstands gegen den Algerienkrieg – dies sind nur einige der wichtigen Stationen seines Lebens bevor er sich dann, zu Beginn der 70er Jahre, dem Dokumentarfilm zuwandte. Seine Autobiografie „Der patagonische Hase“ (2010) verdichtet dieses Leben einzigartig.

 

Wir rufen zur Beteiligung an der weltweiten Filmvorführung von „Shoah“ auf. Dies kann privat in einem kleinen Kreis, in einer Schule, in einem Kino sein oder durch einen TV-Sender erfolgen. Der Film ist mit Untertiteln auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch auch als DVD im Buchhandel erhältlich. Bitte senden Sie Informationen über die von Ihnen organisierte Vorführung an worldwidescreening@literaturfestival.com, damit wir die Veranstaltungen auf unseren Websites www.literaturfestival.com und www.worldwide-reading.com  kommunizieren können.

27.01.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

27.01.2020
Die Kerzen - Tour d´Amour Tour
ie Kerzen sind die neue Pop-Sensation aus deutschen Landen. Genauer gesagt, aus Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Nun, Pop ist ein weites Feld, daher lohnt die Präzisierung: Der Popentwurf der Kerzen kreist mindestens um die Pole Dream-Pop, Blue Eyed Soul und New Romantic. Alles Styles und Gattungen, die dank General Midi, MTV, VHS, Fanzines und Modezeitschiften bereits in den Achtziger Jahren populär wurden. 


Die Kerzen – namentlich Fizzy Blizz, Die Katze, Jelly Del Monaco und Super Luci - haben das goldene Popjahrzehnt aus Gründen später Geburt nicht miterlebt. Sie kennen die besagten Styles aus Second-Hand-Läden und dem Internet. 


Doch Die Kerzen sind beherzte Spürnasen und versierte Pop-Autodidakten. Sie kennen Bananarama eben nicht nur als Stock, Aitken & Waterman-Produkt, sondern bereits als Background-Sängerinnen aus Terry Halls Fun Boy Three. Sie haben die Popgeschichte von der Jukebox bis in die Cloud in sich aufgesogen in der Mecklenburgischen Diaspora, in der es über viele Jahre außer Kneipenabstürzen in Peters Pub und Filmen mit Al Pacino keine nennenswerten kulturellen Alternativen gab: Hits schreiben statt Abfrusten! 


Luci, Fizzy und die Katze machen schon seit Kindheitstagen gemeinsam Musik, doch erst der Einstieg von Jelly del Monaco und ihrer Querflöte markiert den Beginn der Kerzen als Die Kerzen.


„Blue Jeans“ heißt ihr lässig zurückgelehnter Album-Opener, der der Hose der Halbstarken ein slickes Ständchen widmet. Was Die Kerzen neben ihrem komplett selbst-produzierten, funky New-Wave-Pop-Update auszeichnet, sind ihre pointierten Texte zwischen coolem Wissen und deutschem Provinzpopvokabular, in dem wie im Song „Saigon“ der DJ im Berghain schon mal ganz selbstverständlich zum Tanz aufruft. Wie auf Tante Ernas 60. Geburtstag. Bei den Kerzen blenden Dorfdisco und urbane Clubkultur ineinander über in ein hochinteressantes Sittengemälde unserer Zeit (In the Mix!). Ja, all is here full of love. True Love. Und wenn die Hormone ausrasten, dann heißt es am Ende von „Saigon“ plötzlich „Japan Indonesien”. Nicht weil es zwingend einen Sinn ergibt, sondern weil es so gut klingt.
 

Die Kerzen bedienen sich im Popsupermarkt mit großer Leichtigkeit und durchmischen die Zutaten wie es ihnen gefällt. Eben weil sie sich mit alldem so gut auskennen. Und wenn es sich kurz mal komisch in der Magengrube anfühlt, dann ist es mindestens ein guilty pleasure. 
 

Also Fun, Fun, Fun und genau das, was coole Musique mit dem Haarbürsten-Mikro vor dem Schmink-Spiegel oder in der Toc-Toc-Gruppe mit den Friends immer schon war und sein sollte! Pop ist schließlich unser aller magischer wie mysteriöser Super-Ort, von dem niemand ausgeschlossen werden sollte. Everybody needs schließlich somebody: Bei den Kerzen ist Pop keine hyperironische Selbstvermarktungstechnik, sondern immer noch ein großes Versprechen.


Auf dem Covergemälde von Helmut Kraus, Freund*innen des Labels Staatsakt bekannt durch die Cover für Der Mann bis Andreas Dorau, sehen wir Die Kerzen als Binge-Watcher auf der Leder-Couch herumlungern. Als Vertreter*innen ihrer Generation, die der Autor Michele
Serra in seinem gleichnamigen Roman liebevoll „Die Liegenden“ genannt hat.
 

Aber diese extrem-smarten Mid-Twenties kriegen doch erstaunlich viel gebacken, wie man in den Achtziger Jahren noch zu sagen pflegte. Neben dem Musikgeschäft wird in Kürze tatsächlich eine eigene Modelinie folgen. Jelly Del Monaco ist schließlich nicht nur Musikerin, sondern auch Modedesignerin.


Vor Kurzem sind bis auf Super Luci alle Kerzen nach Berlin gezogen. Die Stadt, die sie im letzten Song „Solarium“ besingen. Die ganze Großstadt-Tristesse steckt in diesem Lied, die sich leider oft auch nicht besser anfühlt als die Kleinstadt-Wurstigkeit. Als hätten Die Kerzen bereits viele Berliner Winter durchlebt. Wie gut nur, dass sie immer wieder raus aus der Hauptstadt kommen. Ihr Studio befindet sich immer noch in Ludwigslust.

weniger lesen...

Einlass 19:00 Uhr
SWR Kammerkonzert Freiburg 3
JOSEPH HAYDN
Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2 Hob. III:76 (Quintenquartett)
JOHANN SEBASTIAN BACH
Kontrapunktus 1 aus der Kunst der Fuge BWV 1080
Präludium e-Moll BWV 855 aus dem Wohltemperierten Klavier
Präludium As-Dur BWV 862 aus dem Wohltemperierten Klavier
Fuge f-Moll BWV 857 aus dem Wohltemperierten Klavier
ASTOR PIAZZOLLA
Tango del angel · Milonga del angel · La muerte del angel
GUSTAV MAHLER
Lieder eines fahrenden Gesellen
(Fassung für Gesang, Violine, Horn und Klavier von Christoph Grund)
JOHANNES BRAHMS
Trio für Violine, Horn und Klavier Es-Dur op. 40

Birthe Bendixen, Gesang · Benno Trautmann, Horn ·Jermolaj Albiker, Anna Breidenstein und Andreas Ritzinger, Violine · Barbara Weiske, Viola ·Alexander Richtberg, Violoncello · Christoph Grund, Klavier

Wie grundverschieden sich Musik artikuliert, welche unterschiedlichen Gattungen sie hervorgebracht hat und immer noch hervorbringt, das zeigt dieses Programm. Ein klassisches Streichquartett aus der Feder seines Begründers Joseph Haydn eröffnet das Konzert mit im Goetheschen Sinne „vernünftigem Gespräch“. Die Werke des Argentiniers Astor Piazzolla und des großen Johann Sebastian Bach zeigen, dass sich bei der Musik in den entlegensten Instrumentierungen angemessen interpretieren lässt. Und auch die spätromantischen „Lieder eines fahrenden Gesellen“ von Gustav Mahler funktionieren in Kammerbesetzung mit Stimme und Horntrio, so wie es Johannes Brahms mit seinem in Baden-Baden geschriebenen hochromantischen Es-Dur-Trio vorgegeben hat.

Einlass ab 19.30 Uhr

weitere Karten an der Abendkasse
Manu Katché - The Scope Tour 2020
MANU KATCHÉ
›The Scope‹
Einer der größten zeitgenössischen Schlagzeuger meldet sich mit neuem Album ›The Scope‹ und neuem elektronischen Quartett zurück!

Sein Spielstil, der auf einzigartige Weise Eleganz und Kraft verbindet, macht den französischen Schlagzeuger, Komponisten, Soundkünstler und Bandleader zu einer Ausnahmeerscheinung in der Musikwelt. Viele internationale Größen wie u.a. Peter Gabriel und Sting schwören im Studio und ihren Live-Bands auf seine Künste. Doch neben seinem Beitrag zu unzähligen Pop-Welthits wie beispielsweise Gabriels ›Sledgehammer‹ oder Stings ›Englishman In New York‹ veröffentlicht Manu Katché regelmäßig hochgeschätzte Alben unter eigenem Namen. Seine Musik zeichnet sich dabei durch eingängige und klare Melodieführung aus, die Katché gekonnt in atmosphärischen Klanglandschaften in Szene setzt. Für sein neuestes Werk ›The Scope‹ wählte Katché mit seinem neuen Quartett bewußt einen elektronischen Kontext, in dem er seinem besonderen Gespür für den Fluss der Musik freien Lauf läßt. Da der Jazz sich wie ein roter Faden durch das Werk von Manu Katché zieht, haftet seinen neuen Songs bei allem Einsatz von elektronischen Sound stets eine gewisse Melancholie an, die hervorragend mit den Attribut ›noir‹ leben können müsste. Mit seinem neuen Quartett kommt Manu Katché nun auf Deutschland-Tournee.

Besetzung:
Manu Katché – drums
Jerome Regard – bass
Jim Grandcamp – guitar
Elvin Galland – keyboards
http://www.manu-katche.com
http://www.facebook.com/manukatche
***

Einlass: 19:00 Uhr

Mainz

27.01.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 31,60 €
Simply The Best – Die Tina Turner Story
Zum 80. Geburtstag auf großer Tour: Die Erfolgs-Show um die Rock-Legende Tina Turner

2019 ist das Jahr besonderer Tina Turner-Jubiläen: Vor 35 Jahren erschien ihr über 20 Millionen Mal verkauftes und mit vier Grammys ausgezeichnetes Album „Private Dancer“, der Start eines unglaublichen Comebacks und einer Weltkarriere. Zu Ehren des 80. Geburtstags der „Queen of Rock“ geht „Simply The Best - Die Tina Turner Story“ auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und Italien.

„Simply The Best“ schildert mit viel Live-Musik und beeindruckenden Szenen das bewegte Leben der Rock-Ikone: Von den Anfangserfolgen, der harten Zeit mit einem drogensüchtigen und gewalttätigen Ehemann, dem Scheitern einer großen Liebe und schließlich, nach der Trennung, Tinas Neuanfang und raketenartiger Aufstieg in den 80ern bis hin zur Filmmusik von „James Bond 007 - Goldeneye“ Mitte der 90er.

Anna Mae Bullock, geboren am 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee (USA), aufgewachsen in Nutbush, wurde als Tina Turner zum Weltstar und zur Legende. Ab 1958 an der Seite ihres späteren Ehemannes Ike Turner. 1984 startete sie ein überragendes Comeback als Solo-Künstlerin, das in diesem Ausmaß nur mit dem von Elvis vergleichbar ist. 2009 ging die Sängerin mit dem unverwechselbaren Timbre das letzte Mal auf Welttournee. Diese Tour war der großartige Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere: Ein halbes Jahrhundert Rock-Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit Aufstieg und Fall - und über 180 Millionen verkauften Tonträgern, unzähligen Nummer 1-Hits und Chartplatzierungen wie „Simply The Best“, „Private Dancer“ oder „We Don´t Need Another Hero“.

Einlass 19:00 Uhr
Die Physiker

Eine Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt (1921–1990)
 
Inszenierung: Herbert Olschok
Ausstattung: Alexander Martynow
mit Hellena Büttner, Peter Bause u.a.

 

»Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.«
Friedrich Dürrenmatt: »21 Punkte zu den Physikern«

Peter Bause und seine Frau Hellena Büttner sind seit vielen Jahren gern gesehene und immer umjubelte Gäste in Schweinfurt.


1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt, wurde »Die Physiker« sofort zum Publikumsrenner und war in der Spielzeit 1962/1963 das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Auch Jahrzehnte später gehört es noch zu den am häufigsten aufgeführten Dürrenmatt-Stücken und ist Pflichtlektüre an vielen Schulen. Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als »Komödie« betitelte Stück im Jahr 1961, als die Nukleartechnik noch jung war und der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Zum ersten Mal entstand zu dieser Zeit ein Bewusstsein dafür, dass von nun an das Ende der Welt in der Hand des Menschen liegen könnte, sei es als mögliche Folge einer aktiven Handlung oder als Folge eines Kontrollverlusts über die eigene Technik. So zeichnet das Schauspiel den Menschen als Wesen voller Mängel, konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die längst zu komplex geworden ist, als dass sie durch uns noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik noch weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

TROTZ DES GROSSEN ERFOLGS

Das Theater ist in Aufregung: Eine Revue soll auf die Bühne, aber das Ensemble hat so etwas noch nie gemacht. Also suchen die Schauspieler*innen in Kostümen nach Figuren, die sie sein könnten. Sie laden die Konfettikanonen und zünden fast die Bude an. Sie verirren sich in Kulissen, sie erfinden Szenen und Situationen, und nebenbei sich selbst immer wieder neu. Eine große Rede muss es geben – nur wer hält sie? Und was gibt es zu sagen? Wie soll man so einen Abend überhaupt beginnen wenn man nichts hat, außer der Vergangenheit und ein paar Erinnerungen?

Doch mit einem Mal öffnet sich vor ihnen die Unendlichkeit der Zukunft mit all ihren Möglichkeiten und Hoffnungen. Und in diese Zukunft hinein bauen sie ein neues Theater, sagen der Realität den Kampf an, erleiden bittere Niederlagen und feiern die größten Triumphe. Sie wagen alles und treten noch einmal hinaus auf die Bretter.

Gemeinsam erarbeitet das Ensemble einen Theaterabend über die Sehnsucht nach Illusion, über den Wunsch nach Phantastik und Poesie. Sie feiern das Theater als hoffnungsfrohen Raum der Möglichkeiten, in dem alles gedacht und getan werden kann. Das Theater wird selbst zur Utopie.

Die Produktion vereint alle Kräfte der letzten Jahre und Jahrzehnte. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Schauspielern, die an vielen Inszenierungen mitgewirkt haben, sowie Mitgliedern des Theater Apropos, einer inklusiven Theatergruppe, die schon etliche Jahre mit dem TamS Theater eng verbunden ist.

Mit Barbara Altmann, Charlotte von Bomhard, Ante Brekalo, Lorenz Claussen,
Burchard Dabinnus, Helmut Dauner, Gabi Geist, Ines Honsel, Javier Kormann,
Catalina Navarro-Kirner, Theresa Peters, Axel Röhrle, Irene Rovan, Lorenz Seib,
Zoltan Sloboda, Anette Spola, Sophie Wendt

Regie Anette Spola und Lorenz Seib
Bühne und Kostüme Claudia Karpfinger und Katharina Schmidt
Dramaturgie Rudolf Vogel und Adrian Hermann
Choreografie Urte Gudian
Musik Max Bauer
Licht
Peter Mentzel
Regieassistenz Jan Struckmeier
Ausstattungsassistenz Theresa Raab

Vorverkauf  ab  7. Januar 2020

Reservierung  089 . 34 58 90 oder tams@tamstheater.de

BLB: Ein König zu viel

War ja klar, dass keiner der beiden für den anderen Platz machen wollte. So sind König Karl und König Fritz eben mit ihren Heißluftballons zusammengerasselt und ins Meer gestürzt. Nur gut, dass sich die beiden auf eine einsame kleine Insel retten konnten. Eine einsame kleine Insel? Mit zwei Königen? Und wer bitte gibt da den Untertan, damit der andere vernünftig regieren kann? Wettkämpfe in den Königsdisziplinen Schnick Schnack Schnuck, Scheingefecht und Sängerkrieg können jedenfalls nicht klären, wer der wahre Inselkönig ist. Denn klein beigeben ist Karls und Fritzens Sache nicht. So rangeln die beiden weiter, und zwar so heftig, bis ihnen beinahe wirklich der sprichwörtliche Zacken aus ihren Kronen bricht. 

Gertrud Pigors Stücke richten sich meist an sehr junges Publikum und werden von zahlreichen Bühnen aufgeführt. Ihr Theaterstreit über sture Bestimmer und andere Dickköpfe erklärt kleine Zankereien zu großen Spiegelgefechten.

Ab 4 Jahren/Kindergarten/Vorschule

Bruchsal

27.01.2020
15:00 Uhr
DAS ABSCHIEDSDINNER


Wie allen modernen Paaren mangelt es auch Pierre und Clotilde, wohlhabender Mittelstand, berufstätig, zwei Kinder, vor allem an einem: Zeit.

Um sich nicht immer wieder mit zwar langjährigen, aber mittlerweile eher lästig und uninteressant gewordenen Freunden treffen zu müssen, greifen beide die Idee ihres Freundes Boris auf: noch einmal groß aufkochen, den besten Wein servieren, von den guten alten Zeiten schwärmen, fertig ist das perfekte „Abschiedsdinner“ für die ahnungslosen Freunde, bei denen man sich danach nie wieder melden wird.

Die ersten Opfer ihrer zeitoptimierenden Maßnahmen sind Bea und Antoine. Aber Antoine kommt nicht nur überraschend allein, er kennt auch selbst die Idee des „Abschiedsdinners“ und bemerkt sehr schnell, dass ihm gerade sein eigenes serviert werden soll.
Während Pierre und Clotilde verzweifelt versuchen, sich aus der peinlichen Situation herauszuwinden, beginnt Antoine, mit allen Mitteln um seine Freundschaft mit Pierre zu kämpfen...

Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière (beide Jahrgang 1971) haben nach ihrem Erstling "Der Vorname" mit "Das Abschiedsdinner" eine leichte, schwebende Komödie voller kluger Pointen und geistreicher Spitzen geschrieben, die aber nie die entscheidende Frage aus den Augen verliert: Was bedeutet uns Freundschaft und wie viel sind wir bereit, in sie zu investieren?

Regie Philipp Moschitz Bühne Sanna Dembowski/Philipp Moschitz Kostüme Sanna Dembowski Licht Hans-Peter Boden

Mit Dieter Fischer, Winfried Frey, Judith Toth


Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 25 Min. (keine Pause)


"Peng, ein Adventskracher! Wahrscheinlich wurde im kuscheligen Anbau-Café (...) noch nie so viel gelacht (...). Irgendwie balancieren Moschitz und sein Trio schwindelfrei zwischen heimischer Brettl-Bühne und pointensattem Boulevard. Und buddeln schließlich unter kracherter Farce die versteckte Seelen-Botschaft hervor. " (Münchner Merkur)

* Ausgezeichnet bei den Privattheatertagen in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu-Preis


Eintrittspreise
€ 23
ermäßigt € 19
juniorermäßigt € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Einlass 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn, freie Platzwahl im Café Metropol


Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. "Das Abschiedsdinner"

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

27.01.2020
Krabat

Der 14jährige Krabat schlägt sich elternlos durch die Lande und lebt vom Betteln. Immer wieder hört er in seinen Träumen eine unheimliche Stimme, die ihn zu einer Mühle am Koselbruch ruft. Als die Rufe immer deutlicher werden, folgt Krabat ihnen und schlägt sich zu der Mühle durch.

Der Meister der Mühle bietet ihm an, ihn bei sich in die Lehre zu nehmen. Krabat kann sein Glück kaum fassen. Noch ahnt er nicht, dass in dieser Mühle nicht nur Korn gemahlen wird, sondern auch schwarze Magie gelehrt wird. Merkwürdige Dinge gehen nachts auf der Mühle vor, aber Krabat wagt es nicht, seine Zweifel zu äußern.

Und dann wird auch er in die Geheimnisse der Magie eingeführt. Die Macht, die er damit über andere gewinnt, fasziniert ihn immer mehr. Noch mehr ist er aber von Kantorka fasziniert, einem Mädchen aus dem Dorf in der Nähe der Mühle. Er will sie unbedingt wieder sehen, doch sein bester Freund, der Geselle Tonda, warnt ihn davor, sich mit ihr einzulassen. Denn der Meister duldet nicht, dass seine Müllerburschen Freundschaften zu den Menschen aus dem Dorf haben. Trotzdem verliebt Krabat sich in sie.

Als Tonda in der Silvesternacht unter mysteriösen Umständen stirbt, wird Krabat misstrauisch. Langsam durchschaut er, dass sein Meister einen grausamen Pakt geschlossen hat und jedes Jahr einen seiner Lehrjungen opfern muss. Krabat beschließt, gegen seinen Meister zu kämpfen, sich aus seiner Macht zu befreien und den Fluch der Mühle zu brechen…

„Krabat ist meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“
Otfried Preußler

Zum Autor:
Otfried Preußler, Jahrgang 1923, stammt aus Reichenberg in Böhmen. Er war bis 1970 Volksschullehrer und zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Mittlerweile verzeichnen die Werke von Otfried Preußler eine weltweite Gesamtauflage von 45 Millionen Exemplaren und seine Bücher liegen in 55 Sprachen und über 340 fremdsprachigen Ausgaben vor. Dass Otfried Preußler auch ein erwachsenes Publikum fesseln kann, hat er spätestens mit seiner Erzählung KRABAT gezeigt. 2013 verstarb Otfried Preußler im Alter von fast 90 Jahren in seiner Wahlheimat Prien am Chiemsee.

Bonn

27.01.2020
18:30 Uhr
BLB: Die Vermessung der Welt

Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich Gauß sind zwei der bedeutendsten deutschen Gelehrten im beginnenden 19. Jahrhundert. Zwei Wissenschaftler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten; und doch vereinte sie ein Leben lang ein und dasselbe Ziel: die Vermessung der Welt. Während sich der Empiriker Humboldt zusammen mit Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpfte, den Orinoko befuhr, in Erdlöcher kroch, die höchsten Berge bestieg und unzählige Selbstversuche machte, bewies der Analytiker Gauß die Krümmung des Raumes von seinem Schreibtisch aus. 1828 lädt Humboldt den Mathematiker zum Naturforscherkongress nach Berlin ein. Gauß, ein mürrischer Eigenbrötler und Misanthrop, hat jedoch keine große Lust, seine Heimatstadt zu verlassen. Da Humboldt aber hartnäckig bleibt, steigt er schließlich doch, wenn auch höchst widerwillig, in die Kutsche. Begleitet wird er von seinem Sohn Eugen, den Gauß für einen völlig beschränkten Nichtsnutz hält. Und so kommt es, dass sich die beiden mittlerweile gealterten Geistesgrößen zum ersten Mal begegnen. Während sie darüber debattieren, wer von beiden seinem Lebensziel näher gekommen sei und was wahre Wissenschaft ausmache, verteilt Eugen Flugblätter in der großen Stadt. Er träumt von einem freien Deutschland und wird prompt verhaftet. Mit hintergründigem Humor zeichnet Kehlmann in Die Vermessung der Welt das Bild zweier bedeutender Männer mitsamt ihren Sehnsüchten und Schwächen – und schildert phantasievoll ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Wir zeigen den philosophischen Abenteuerroman und Weltbestseller anlässlich des 250. Geburtstags des herausragenden Universalgenies Alexander von Humboldt (1769-1859).

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren. An der Universität Wien studierte er Philosophie und Germanistik. 1997 erschien mit Beerholms Vorstellung sein erster Roman. Kehlmann schreibt Essays und Rezensionen für verschiedene Magazine und Zeitungen und hatte Poetikdozenturen in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne. Er wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. mit dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis, ausgezeichnet. 2018 wurden ihm der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Frank-Schirrmacher- Preis verliehen. Mit Die Vermessung der Welt hat er einen der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit vorgelegt.

Gegebenenfalls mit Einführung 30 Minuten vor Beginn.

Offenburg

27.01.2020
20:00 Uhr