Donnerstag, 18.01.2018

Kunst & Kultur
DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM
18.01.2018 in Villingen-Schwenningen

Ein Einsatzkommando der Polizei stürmt die Wohnung einer jungen Frau. Katharina Blum, so ihr Name, sitzt gerade am Frühstückstisch. Sie hat am Abend zuvor auf einer Party Ludwig Götten kennengelernt und mit ihm die Nacht verbracht. Der des Mordes und des Bankraubs verdächtige Götten wurde beschattet, konnte aber vor dem Zugriff aus der Wohnung fliehen. Für den ermittelnden Kommissar Beizmenne und Staatsanwalt Hach ein blamabler Fehlschlag. Umso rücksichtsloser wird nun mit Katharina verfahren: Nicht nur, dass man die bisher Unbescholtene in die Rolle einer gewaltbereiten Anarchistin drängt; die halbgaren Ergebnisse des Verhörs werden gleich an den Reporter Tötges weitergereicht, der sie für die ZEITUNG ausschlachtet und Katharina an den gesellschaftlichen Pranger stellt.



Heinrich Bölls Erzählung beschreibt die zugespitzte gesellschaftspolitische Lage in der Bundesrepublik der siebziger Jahre und bleibt darüber hinaus ein Lehrstück über das fragile Gleichgewicht zwischen den Rechten des Individuums, staatlichen Machtbefugnissen, Pressefreiheit und Menschenwürde. Die Regisseurin Margarethe von Trotta hat ihre Fassung der Erzählung zusammen mit Volker Schlöndorff im Jahr 1975 verfilmt. Unsere Inszenierung von Die verlorene Ehre der Katharina Blum wird begleitet von einer Live-Band, die mit Songs aus den Siebzigern das Lebensgefühl dieser Zeit wieder aufleben lässt.



 



Inszenierung: Carsten Ramm



Ausstattung: Dietmar Teßmann



Musikalische Leitung: Hennes Holz



Lichtgestaltung: Tilo Schwarz



 


Sonntag, 21.01.2018

Donnerstag, 25.01.2018

Samstag, 27.01.2018

Sonntag, 28.01.2018

Revue / Tanz
Salzburg Ballett - Mythos Coco
28.01.2018 in Villingen-Schwenningen

Als Coco Chanel 1954 in Salzburg urlaubt, inspiriert sie ein junger Liftboy in einem kurzen Trachtenjanker zu ihrem wohl bekanntesten Kleidungsstück: der klassischen Chanel-Jacke. So erzählt es die Markenhistorie – und die Geschichte passt zu Chanels Bemühen, schon zu Lebzeiten Mythen über sich aufzubauen.

1909 eröffnet die früh verwaiste Gabrielle ´Coco´ Chanel, die immer neue Geschichten über ihre Herkunft in Umlauf bringt, ein Hutatelier in Paris. Was für sie zählt, sind Geradlinigkeit und natürliche Bewegungsfreiheit. Sie lässt sich die Haare abschneiden und trägt Hosen – revolutionär für die damalige Zeit. Und erfolgreich: 1915 nennt Coco ein Modehaus ihr Eigen und tummelt sich in den 20er-Jahren im illustren Kreis aus Intellektuellen, Künstlern und reichen Industriellen. Zu ihren Freunden zählen Igor Strawinsky, Jean Cocteau, Pablo Picasso, Winston Churchill und der Herzog von Windsor, daneben hat sie zahlreiche Liebschaften.

Besonders brisant ist ihre Affäre mit dem deutschen Diplomaten Hans Günther von Dincklage, Sonderbeauftragter des Reichssicherheitshauptamts in Frankreich. Als Agentin soll Chanel in der ´Operation Modellhut´ Winston Churchill zu Gesprächen mit den Deutschen über ein mögliches Kriegsende überreden. Was damals genau passiert sei, so heißt es heute aus dem Modehaus, werde »ohne Zweifel für immer ein Mysterium bleiben« – ganz im Sinne von Coco Chanel.

Choreograph Peter Breuer widmet sich in seinem biographischen Handlungsballett dem Mythos einer Frau, die die Modewlt revolutionierte, die Kunstwelt ihrer Zeit inspirierte und sich selbst schon zu Lebzeiten zu einer Legende machte. Die Kostüme der Produktion, bei deren Umsetzung Chanels Credo nach Schlichtheit und Eleganz einfloss, sind von bestechender Eleganz.

»Das Stück [...] enthält alles, was man von einem Handlungsballett verlangt: gut gezeichnete Charaktere, eine nachvollziehbare Handlung auch mit Rückblenden [...] . Und vor allem eine schlüssige Choreografie, die der Truppe alles abverlangt.«
tanznetz.de

Ballett
Idee und Choreographie
Peter Breuer

Libretto und Dramaturgi:
Maren Zimmermann

Bühne und Kostüme:
Bruno Schwengl

Musikarrangement:
Eduardo Boechat

Choreographische Assistenz:
Alexander Korobko

Salzburg Ballett

Eine Produktion des
Salzburger Landestheaters

Einlass: 19:30 Uhr

Freitag, 02.02.2018

Samstag, 24.02.2018

Show
Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen!
24.02.2018 in Villingen-Schwenningen

Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen!

Magie der Travestie nimmt Sie auch dieses Jahr wieder mit auf eine Reise an die Grenzen von Illusion und Wirklichkeit. Für zwei Stunden entführen wir Sie aus dem stressigen Alltag und zeigen Ihnen die schillernd funkelnde Welt der Travestie mit Gesang, Tanz, Parodie, Comedy und Erotik.

Freche Moderationen strapazieren Ihre Lachmuskeln, pompöse Kostüme sorgen für leuchtende Augen und unvergleichliche Starimitationen lassen Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Singen Sie mit zu Evergreens, mit denen Sie garantiert den einen oder anderen schönen Moment in Ihrem Leben verbinden. Denn eines ist sicher: Die Paradiesvögel in ihren hinreißenden Kleidern werden nichts unversucht lassen, um die Stimmung im Saal zum Brodeln zu bringen.

Das schrille Dreiergespann von „Divine Carousel“ begeisterte schon 2016 Jury, Publikum und Zuschauer der Castingshow „Das Supertalent“ und ist nun bei uns als Special Guest auf der Bühne. Leuchtende Kostüme, engelsgleiche Stimmen und feurige Choreografien werden Sie von Ihren Sitzen reißen. Seien Sie Ihrem Lieblingsstar ganz nah und halten Sie diesen einzigartigen Abend in einem Erinnerungsfoto für die Ewigkeit fest. Denn unsere Künstler sind alles andere als publikumsscheu.

Mal sehen, ob es Ihnen nach der Show noch gelingt, zwischen Mann und Frau unter-scheiden zu können. Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - ganz viel Spaß und Vergnügen!

Einlass ab 19:00 Uhr

Mittwoch, 28.02.2018

Freitag, 02.03.2018

Show
Max Raabe & Palast Orchester - Der perfekte Moment ...wird heut verpennt
02.03.2018 in Villingen-Schwenningen

Max Raabe, bürgerlich Matthias Otto, ist Leiter des Palast Orchesters und der wohl berühmteste deutsche Sänger im Stimmfach Bariton.

Der staatlich geprüfte Opernsänger steht für einen besonderen Gesangs- und Musikstil, mit dem er fast vergessene Klassiker der 1920er und des Great American Songbooks wieder aufleben lässt. Zusätzlich produziert er auch Eigenkompositionen, so beispielsweise den verspielten Song „Kein Schwein ruft mich an“, der einschlug wie eine Bombe und Max Raabe auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes Bekanntheit verleite. Seine Stücke leben von seiner hochkarätigen, wandlungsfähigen Stimme, die direkt ins Ohr geht und dem lässigen melodischen Swing. Textliche Finesse, viel Wortwitz und der Charme der 1920er sorgen für das gewisse Etwas und verleihen seinen Varieté-artigen Aufführungen einen humoristischen Anstrich. Mit Hits wie „Küssen kann man nicht alleine“ und „Für Frauen ist das kein Problem“ etablierte sich Max Raabe endgültig in der Bestenliste deutschsprachiger Spitzenmusiker.

Nicht nur musikalisch ist der noble Künstler ein echtes Unikat. Max Raabe serviert Ihnen Eleganz für Augen und Ohren. Er ist ein Ausnahmemusiker, der mit Bariton und eigenem Repertoire durch die Hitparade tigert. Freuen Sie sich auf die humorvollen und qualitativen Inszenierungen des charmantesten deutschen Opernsängers.

Einlass: 19:00 Uhr

Samstag, 03.03.2018

Klassik-Konzert
Stuttgarter Philharmoniker - Thomas Hampson
03.03.2018 in Villingen-Schwenningen

Alban Berg Sieben frühe Lieder
Richard Strauss Orchesterlieder
Richard Strauss ´Ein Heldenleben´, Tondichtung op. 40

Thomas Hampson ist ein Superstar seine Genres: Der US-amerikanische Bariton gilt als einer der bedeutendsten Konzert-, Liedund Opernsänger unserer Zeit und blickt auf eine einzigartige internationale Karriere als Solist, Aufnahmekünstler und ´Botschafter des Liedes´ zurück. Hampson engagiert sich auch in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie und wurde unlängst in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Die Liste seiner Auszeichnungen ist sehr lang und reicht von Kammersänger der Wiener Staatsoper über viermal ECHO-Klassik bis hin zu drei Ehrendoktorwürden. Besonders am Herzen liegt Hampson die Liedkunst – er ist einer der wichtigsten Interpreten des romantischen deutschen Liedes.

Als ´junge Wilde´ fangen viele Komponisten und Interpreten an und bleiben voller Leidenschaft bis ins hohe Alter. Selbst wenn Richard Strauss kein wildes Leben führte, dachte er bei ´Ein Heldenleben´ wohl durchaus an sich selbst. Auch wenn er abstritt, selbst der ´Held´ zu sein, gab er zu, als dessen Widersacher seine eigenen Kritiker portraitiert zu haben. Während man im ´Heldenleben´ den typischen Strauss erkennen mag, entfalten die zahlreichen Lieder stärker seine lyrischen Qualitäten. Alban Berg widmete sich ebenfalls früh der Liedkunst, einige der ´Sieben frühen Lieder´ stellte er mit Anfang 20 vor. Der junge Komponist schrieb sie für Singstimme und Klavier, doch hielt er noch 20 Jahre später so viel von ihnen, dass er sie für Stimme und Orchester bearbeitete.

Diese beiden ´jungen Wilden´ stehen im Mittelpunkt des Programms der Stuttgarter Philharmoniker. Seit 2015 ist Dan Ettinger, einer der international gefragten Dirigenten, Chef des Orchesters und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart.

Dan Ettinger
Leitung

Thomas Hampson
Bariton

Konzerteinführung
um 19:15 Uhr
im Raum Aktionen 1

Einlass: 19:30 Uhr
Vortrag
Unter Bären
03.03.2018 in Villingen-Schwenningen

Vor über 15 Jahren reiste der damals 25-jährige Biologe David Bittner zum ersten Mal nach Alaska. Sein Kindheitstraum: Lachse während ihrer Laichwanderung zu beobachten. Aber wo Lachse sind, sind auch Bären meist nicht weit. David Bittner war fasziniert von der Erhabenheit dieser mächtigen Tiere in der Wildnis Alaskas.

Seitdem reist der promovierte Biologe und renommierte Fotograf fast jährlich zu ihnen, lebt oft monatelang in der Wildnis und ernährt sich zum größten Teil von selbst gefangenem Fisch. Mit viel Einfühlungsvermögen, Zeit sowie Geduld ist es ihm gelungen, ein Vertrauensverhältnis mit einigen Grizzlys aufzubauen. Bala, Berta und Balu, um ein paar zu nennen, fressen und schlafen an seiner Seite.

In seiner äußerst authentischen Art erzählt der Abenteurer und Biologe von seinen einzigartigen Erlebnissen mit ‚seinen‘ Bären. Er geht auf Tuchfühlung und lebt wahrhaftig Aug in Aug mit den Grizzlys in der Wildnis Alaskas. David Bittners Erlebnisse sind berührend und einzigartig. In seinem exklusiven Live-Vortrag erzählt er jedoch nicht nur von Grizzlys, sondern vom gesamten beeindruckenden Ökosystem, welches die Welt dieser Bären umgibt. David Bittner möchte in seinem Vortrag das Bewusstsein dieser letzten unberührten Regionen, unserer letzten wilden Naturparadiese dieser Erde verstärken. Seine Bilder und Filme gehören zu den aufregendsten und spektakulärsten Aufnahmen, die je von Begegnungen mit wilden Bären gemacht wurden, und machen seinen Vortrag zu einem wahren Erlebnis für jeden naturbegeisterten Besucher. Ein Vortrag für die ganze Familie.

Einlass ab 19:00 Uhr