Montag, 23.04.2018

Literatur ab 21,90 €
Jan Weiler - Und ewig schläft das Pubertier
23.04.2018 in Ulm

JAN WEILER:
Und ewig schläft das Pubertier

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier.

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört.
Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.


Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin.
2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“
Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.

„Ein großartiger Schreiber“ (Hamburger Abendblatt)
„Jan Weiler spielt gewitzt mit Sprach– und Nationenstereotypen“ (DER SPIEGEL)
„Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.“ (Brigitte)

Dienstag, 24.04.2018

Mittwoch, 25.04.2018

Donnerstag, 26.04.2018

Rock & Pop ab 20,80 €
SWR1 Hits und Storys - Die Große Schneidewind-Show
26.04.2018 in Ulm

SWR1 Moderator Günter Schneidewind trifft auf die Musik-Kabarettisten Sascha Bendiks und Simon Höneß

Insbesondere während der SWR1 Hitparade erzählt Günter Schneidewind von seinen spannenden Begegnungen mit den Musikgrößen unserer Zeit. Diese Tatsache hatte ihm einst die Bezeichnung „Der Große Schneidewind“ eingebracht. Seit 2011 gibt es seine Geschichten auch gebunden zum Nachlesen. Und gelegentlich liest Günter Schneidewind auch vor Publikum. Jetzt legt er noch eine ordentliche Schippe drauf und kommt mit Sascha Bendiks (Gesang & Akkordeon) und Simon Höneß (Klavier) auf Tour – oder besser gesagt „In Teufels Küche“. Das gleichnamige Programm der beiden Kabarettisten, für das sie 2013 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg gewonnen haben, bringt eindrucksvoll zu Gehör, wie himmlisch sich „Teufelsmusik“ anhören kann, wenn man ihr die Stromgitarre wegnimmt. Was dabei herauskommt, wenn der SWR1-Moderator und Musik-Kabarettisten jetzt gemeinsame Sache machen, gibt´s im ROXY zu hören und zu sehen.
Wie schnell man in Teufels Küche landen kann, erlebte Günter Schneidwind beim Interview mit Paul Mc Cartney. Mit dem Musiker und Ex-Beatle unterhielt er sich bestens und hätte das auch gerne noch über die vereinbarten 20 Minuten hinaus getan, wenn nicht seine damaliger Frau Heather Mills dazwischen gegangen wäre. Diese und andere Geschichten hat er mit dabei. Mit dem Gerücht, dass Musik Teufelswerk sei, beschäftigen sich auch Bendiks und Höneß – etwa, dass sich satanische Botschaften ergeben, wenn man Songs rückwärts laufen lässt. Nur mit Stimme und Tasten verneigen sich die beiden vor den einstigen Schwermetall-Helden und verblüffen etwa mit einer Tangovariante von Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ oder „T.N.T“ von AC/DC als Polka.
Kunst & Kultur ab 13,00 €
Württembergisches Kammerorchester 5. Ulmer Konzert 2017/2018
26.04.2018 in Ulm

KLANGWELT DES NORDENS

Peteris Vasks // Concerto für Viola und Streichorchester (Deutsche Erstaufführung)
Edvard Grieg // Streichquartett Nr. 1 g-Moll op. 27 (in der Fassung für Streichorchester von Alf Årdal)

Maxim Rysanov // Viola
Ruben Gazarian // Dirigent

Eine Deutschlandpremiere für die Bratsche als Soloinstrument mit dem WKO! Peteris Vasks, einer der meistgespielten Komponisten unserer Zeit, will der Seele des Zuhörers Nahrung geben. Der Schöpfer eines unverkennbar spirituellen, naturalistischen und gesanglichen Stils möchte mit jedem seiner Werke ein Stück Harmonie erschaffen. Er stammt aus dem nordischen Baltikum, das seine Identität über alle Zeiten in einer reichen Singkultur bewahrt hat. Streichinstrumenten und ihrer Fähigkeit zum „ewigen Gesang“ schenkt er deswegen besondere Aufmerksamkeit. 2014/2015 hat er das Concerto für Viola und Streichorchester geschrieben, das 2016 mit dem ukrainisch-britischen Bratscher Maxim Rysanov uraufgeführt wurde. Mit ihm und dem WKO unter Ruben Gazarian erklingt es in der Heilbronner Harmonie zum ersten Mal in Deutschland. Das Orchester setzt damit seine Verbindung mit der Klangwelt des Nordens wie etwa schon mit Werken von Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür oder Heino Eller fort.
Zu ihnen gehört zweifelsohne auch der Norweger Edvard Grieg, der sein einziges vollendetes Streichquartett an den Fjorden vor seiner Heimatstadt Bergen verfasst hat. Die Liebe zur Natur und
Folklore seiner Heimat sind fantasievoller Ideengeber und Kern seines Schaffens.

Maxim Rysanov
Maxim Rysanov hat sich längst als einer der charismatischsten und dynamischsten Bratscher weltweit etabliert. Er ist außerdem auch immer öfter als Dirigent auf der Bühne zu erleben. Der 1978 in der Ukraine geborene und heute in London lebende Musiker studierte an der Zentralen Musikschule Moskau und an der Guildhall School of Music and Drama in London. Er widmet sich besonders der zeitgenössischen Musik und ist Widmungsträger zahlreicher Neukompositionen.

Ruben Gazarian // Dirigent
Klassik-Konzert
5. Ulmer Konzert
26.04.2018 in Ulm

Pēteris Vasks // Concerto für Viola und Streichorchester (Deutsche Erstaufführung)



Edvard Grieg // Streichquartett Nr. 1 g-Moll op. 27 (in der Fassung für Streichorchester von Alf Årdal)



 



Maxim Rysanov // Viola



Ruben Gazarian // Dirigent



Württembergisches Kammerorchester Heilbronn



 



Eine Deutschlandpremiere für die Bratsche als Soloinstrument mit dem WKO! Pēteris Vasks, einer der meistgespielten Komponisten unserer Zeit, will der Seele des Zuhörers Nahrung geben. Der Schöpfer eines unverkennbar spirituellen, naturalistischen und gesanglichen Stils möchte mit jedem seiner Werke ein Stück Harmonie erschaffen. Er stammt aus dem nordischen Baltikum, das seine Identität über alle Zeiten in einer reichen Singkultur bewahrt hat. Streichinstrumenten und ihrer Fähigkeit zum „ewigen Gesang“ schenkt er deswegen besondere Aufmerksamkeit. 2014/2015 hat er das Concerto für Viola und Streichorchester geschrieben, das 2016 mit dem ukrainisch-britischen Bratscher Maxim Rysanov uraufgeführt wurde. Mit ihm und dem WKO unter Ruben Gazarian erklingt es in der Heilbronner Harmonie zum ersten Mal in Deutschland. Das Orchester setzt damit seine Verbindung mit der Klangwelt des Nordens wie etwa schon mit Werken von Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür oder Heino Eller fort.



Zu ihnen gehört zweifelsohne auch der Norweger Edvard Grieg, der sein einziges vollendetes Streichquartett an den Fjorden vor seiner Heimatstadt Bergen verfasst hat. Die Liebe zur Natur und



Folklore seiner Heimat sind fantasievoller Ideengeber und Kern seines Schaffens.



 



Maxim Rysanov



Maxim Rysanov hat sich längst als einer der charismatischsten und dynamischsten Bratscher weltweit etabliert. Er ist außerdem auch immer öfter als Dirigent auf der Bühne zu erleben. Der 1978 in der Ukraine geborene und heute in London lebende Musiker studierte an der Zentralen Musikschule Moskau und an der Guildhall School of Music and Drama in London. Er widmet sich besonders der zeitgenössischen Musik und ist Widmungsträger zahlreicher Neukompositionen.