Montag, 23.07.2018

Dienstag, 24.07.2018

Mittwoch, 25.07.2018

Theater & Comedy - Sonstige ab 20,00 €
Das Spiel von Liebe und Zufall - Komödie von Marivaux - Open-Air-Sommertheater
25.07.2018 in Potsdam

Silvia und Dorante, von ihren Vätern füreinander bestimmt, verfallen beide auf die gleiche List, um den potentiellen Partner inkognito zu beobachten und überhaupt erst einmal kennenzulernen. Sie tauschen jeweils mit ihren Dienern die Rollen.

Entsetzt blicken sie dann aus der Dienstbotenperspektive auf die ihnen zugedachten Partner, als sich Lisette und Arlequin, die die Herrschaft spielen, einander vorstellen. Niemals könnte Dorante diese obszön lachende Frau lieben, die er da sieht. Der Mann, der sich als Dorante vorstellt, missfällt Silvia ebenfalls vom ersten Augenblick an.

Lisette und Arlequin allerdings finden sich unwiderstehlich und verlieben sich prompt ineinander. Für Dorante und Silvia aber scheinen die Gefühle, die sie füreinander entwickeln, ein Problem zu sein, glauben doch beide, sich in einen einfachen Dienstboten zu verlieben.
Das vergnügliche Verwirrspiel mit tempo- und geistreichen Dialogen nimmt seinen Lauf…

Marivaux´ geistreiche Komödie ist weit mehr als ein köstliches Verwirrspiel, sie erzählt über gesellschaftliche Konventionen, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten mit der Liebe, und die vielen Äußerlichkeiten, die der Liebe oft im Wege stehen. Erstaunlich heutig, obwohl das Stück vor fast dreihundert Jahren geschrieben wurde…

Es spielen: Willi Händler (Monsieur Orgon), Felix Isenbügel (Mario, sein Sohn), Clara Schoeller (Silvia, seine Tochter), Andreas Klopp (Dorante), Julia Borgmeier (Lisette, Kammerzofe der Silvia), Jörg Vogel (Arlequin, Diener des Dorante), Olaf Mücke (Musiker).

Regie: Andreas Hueck
Ausstattung: Janet Kirsten

Einlass ab 1 Stunde vor Beginn, Open-Air-Vorstellung: bitte richten Sie sich auf die Witterungsbedingungen ein.

Donnerstag, 26.07.2018

Theater ab 35,10 €
Nabucco - Jubiläumstournee 200 Jahre Giuseppe Verdi
26.07.2018 in Potsdam OT Marquardt

Eine aufwendige Inszenierung in Originalfassung mit großem Orchester, Ballett, Chor und Solisten. Prachtvolle Kostüme und imposante Bühnenbilder anläßlich des Jubiläums von Giuseppe Verdi. 200. Geburtstag des Meisters großer Opernwerke die Jubiläumstour in Deutschland. NABUCCO gehört seither zu den monumentalen Opernaufführungen aller großen Konzerte und Theaterhäusern. Auch diese Inszenierung beweist die Unvergänglichkeit dieses gigantischen Werkes in einer unverwechselbaren Inszenierung, welche bereits triumphale Begeisterungsstürme beim Publikum weckte. Das imposante Bühnenbild, den Originalschauplätzen im Detail nachempfunden, bildet den optischen Rahmen für fast 100 Akteure auf der Bühne, die in aufwendigem Kostümwechsel dieses Werk in Szene setzen. Hervorragende Starsolisten mit besten Referenzen großer Opernaufführungen zelebrieren dieses Werk in vollendeter Meisterschaft. Diese Inszenierung versetzt den Zuschauer in das Zeitgeschehen um Verdis kompositorisches Schaffen. Blicken wir zurück, wie alles begann: Das Jahr 1842 soll für den Italiener Giuseppe Francesco Verdi der Durchbruch als Opernkomponist werden. Selbst persönlich in einer Lebenszeit tiefgreifender Schicksalsschläge gelang mit der Oper NABUCCO sein erstes großes Werk als Opernkomponist. NABUCCO wurde zu einem rauschenden Triumph. Verdi, selbst Anhänger der italienischen Einigungsbewegung, hatte den Nerv seiner Landsleute mit diesem Thema getroffen. Seine Musik setzte Emotionen frei und begeisterte bald das Publikum. Die Oper eroberte alle großen Opernbühnen Europas und setzte ihren Siegeszug bis in unsere Tage fort. Mit NABUCCO gelang Verdi ein Werk mitreißender musikalischer Kraft, getragen von großen Gefühlen wie Liebe, Eifersucht aber auch Hass und Irrtum. Das dramatische Geschehen zieht Parallelen zum Widerstand gegen vielfache Fremdherrschaft, der Sehnsucht nach nationaler Selbstbestimmung und der Hoffnung nach Freiheit. Der Chor in der Oper Va, pensiero, sullàli dorate auch oft Gefangenen oder Freiheitschor genannt, gehört zu den populärsten Musiknummern der Operngeschichte und gilt als Fanal für den Freiheitskampf auch späterer Generationen und Völker.