Montag, 19.02.2018

Ausstellung
Sturm auf den Winterpalast
19.02.2018 in Dortmund

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass widmet sich das Projekt Sturm auf den Winterpalast: Forensik eines Bildes jener Fotografie, die wie keine andere zum Symbolbild dieser Revolution geworden ist: dem Sturm auf das Winterpalais. Allerdings stammt das Foto nicht vom historischen Ereignis selbst, sondern von einem theatralen Reenactment. 1920 erhielt der russische Theaterregisseur und -theoretiker Nikolaj Evreinov den Auftrag, zum 3. Jahrestag der Revolution die Einnahme des Winterpalais nachzustellen. Der Sturm selbst hatte jedoch in dieser Form so nie stattgefunden. Und doch wurde aus der Fotografie eines Theaterereignisses ein ‚historisches Dokument’. Die Ausstellung Sturm auf den Winterpalast: Forensik eines Bildes präsentiert alle erhalten gebliebenen Aufnahmen des Reenactments von 1920 (ein Film, ca. 100 Fotografien) und die Dokumentwerdung des Fotos in der sowjetischen Geschichtsschreibung in Bildbänden, Schulbüchern, Zeitungsreportagen und Ausstellungen. Neben der minutiösen Rekonstruktion der Aufnahmesituation werden zeitgenössische Künstler*innen eingeladen, neue Arbeiten zu produzieren, die auf Evreinov antworten bzw. ihn kommentieren und sich mit den Themen Geschichte, Erinnerung, Reenactment und Wiederholung auseinandersetzen.



Eine Ausstellung mit Arbeiten von Chto Delat, Nikolaj Evreinov, Waldemar Fydrych (Orange Alternative), Cristina Lucas, Kazimir Malevich, Milo Rau, Peter Watkins, u.a.



Kuratiert von Dr. Inke Arns (HMKV) und Prof. Dr. Sylvia Sasse (Universität Zürich)



Förderer und Kooperationspartner:

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Schweizerischer Nationalfonds



Kooperationspartner: Universität Zürich (CH), Partner Gessnerallee, Zürich (CH), Muzeum Sztuki, Lodz (PL)



Hauptförderer HMKV Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität



Medienpartner HEIMATDESIGN



 




Di & Mi 11-18h
Do & Fr 11-20h
Sa & So 11-18h
Mo Geschlossen
Ausstellung
Afro-Tech and the Future of Re-Invention
19.02.2018 in Dortmund

Eröffnung der Ausstellung und der Festivalwoche:

Freitag, 20. Oktober 2017, 19:00 Uhr

 

Die von Inke Arns und Fabian Saavedra-Lara kuratierte Ausstellung Afro-Tech and the Future of Re-Invention stellt eine Verbindung zwischen Afrofuturismus und alternativen technologischen Energien und Imaginationen her. Die in den künstlerischen Arbeiten formulierten spekulativen Narrative werden mit realen Erfindungen aus der Makerszene aus verschiedenen Ländern Afrikas in Beziehung gesetzt. So entsteht eine doppelte Verfremdung: Während die künstlerischen Arbeiten dezidiert afrikanische und diasporische Science-Fiction-Narrative entwerfen, erscheinen die realen Erfindungen als Beweise einer bereits begonnenen technologischen Entwicklung. Die Ausstellung präsentiert Afrika als Kontinent der technologischen Innovation.

 

Künstler*innen in der Ausstellung

Sherif Adel (EGY), John Akomfrah (GHA), Jean-Pierre Bekolo (CAM), Neïl Beloufa (FR), Frances Bodomo (GHA), Drexciya (US), Kiluanji Kia Henda (AGO), Louis Henderson (UK), Jaromil (IT/NL), Wanuri Kahiu (KEN), Kapwani Kiwanga (CAN/FR), Abu Bakarr Mansaray (SLE), Cristina de Middel (ESP), Fabrice Monteiro (BEN), Wangechi Mutu (KEN), The Otolith Group (UK), RAMMELLZEE (US), Tabita Rezaire (FR/ZA), Simon Rittmeier (DEU), Soda_Jerk (AUS)

Tech-Projekte in der Ausstellung BRCK (KEN), CardioPad (CAM), Chowberry (NGA), CladLight (KEN), Educade (ZA), GiftedMom (CAM), Juakaliscope (KEN), Kayoola Solar Bus (UGA), M-PESA (KEN), Robohand (ZA), Shiriki Hub (RWA), Uko Wapi (DEU)

Eine Ausstellung des HMKV (Hartware MedienKunstVerein)

in Kooperation mit Interkultur Ruhr - ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Africa Positive e.V.

Kuratiert von Dr. Inke Arns (HMKV) und Fabian Saavedra-Lara (Interkultur Ruhr)

Förderer und Kooperationspartner

Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Hauptförderer des HMKV Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität

Kooperationspartner Interkultur Ruhr - ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Africa Positive e.V.

Medienpartner HEIMATDESIGN



 




Mo geschlossen, Di - So von 11 bis 18 Uhr, Do & Fr von 11 bis 20 Uhr
Ausstellung
The Hard Drawing
19.02.2018 in Dortmund

Dortmunder U | auf allen Ebenen | 27. August 2016 - 31. August 2018



Eröffnung: am 4. September um 15:00 Mehr Infos hier.



Anlässlich seines zwanzigjährigen Jubiläums lädt der HMKV den rumänischen Künstler Dan Perjovschi ein, der bereits 2001 in der HMKV-Ausstellung „new ideas – old tricks“ vertreten war. Dort war ein Faxgerät installiert, über das der Künstler täglich neue Zeichnungen in den Ausstellungsraum schickte – unter anderem auch eine zum HMKV selbst („verein with no webpage“).



Dan Perjovschi setzt sich in seinen spontanen und raumgreifenden Zeichnungen kritisch und ironisch mit gesellschaftlich relevanten Ereignissen auseinander. Seine Arbeit besteht aus der temporären Bemalung institutioneller Räume mit politischen Kommentaren. Seine Kunstwerke sind mit der Ausstellungseröffnung keine fertigen Arbeiten, vielmehr entstehen sie sukzessive – über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen.



Diesen Entstehungsprozess können die Besucher vor Ort miterleben. Da Perjovschi aktuelle Ereignisse aufgreift, ist jedes Ausstellungsprojekt einmalig, unvorhersehbar und damit ein spannendes Spiegelbild unserer Gegenwart.



Ab Samstag, 27. August 2016 kann man dem international bekannten rumänischen Künstler Dan Perjovschi live bei der Arbeit zusehen: Während einer Woche (bis Sonntag, 4. September) zeichnet er vor Ort in der Vertikale des Dortmunder U – direkt auf die Wände. Die so auf allen Etagen (0-6) entstehenden Wandzeichnungen, die sich auf das aktuelle Weltgeschehen beziehen, werden für zwei Jahre – bis Ende August 2018 – unter dem Titel The Hard Drawing zu sehen sein.



Dan Perjovschi arbeitet während der normalen Öffnungszeiten des Dortmunder U: Di-So 11-18 Uhr, ggf. auch Do+Fr bis 20 Uhr.



 



Dan Perjovschi

The Hard Drawing

Markerzeichnung auf weißer Wand, Dortmunder U, Vertikale, Ebenen 0-6

ab 27. August 2016 – bis Ende August 2018

Eintritt frei

 

Produziert von

HMKV (Hartware MedienKunstVerein)

 

In Zusammenarbeit mit

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität




Ausstellungsfläche im Dortmunder U:
Di, Mi, Sa, So 11-18 Uhr
Do - Fr 11-20 Uhr
Ausstellung

Dienstag, 20.02.2018

Ausstellung
Sturm auf den Winterpalast
20.02.2018 in Dortmund

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass widmet sich das Projekt Sturm auf den Winterpalast: Forensik eines Bildes jener Fotografie, die wie keine andere zum Symbolbild dieser Revolution geworden ist: dem Sturm auf das Winterpalais. Allerdings stammt das Foto nicht vom historischen Ereignis selbst, sondern von einem theatralen Reenactment. 1920 erhielt der russische Theaterregisseur und -theoretiker Nikolaj Evreinov den Auftrag, zum 3. Jahrestag der Revolution die Einnahme des Winterpalais nachzustellen. Der Sturm selbst hatte jedoch in dieser Form so nie stattgefunden. Und doch wurde aus der Fotografie eines Theaterereignisses ein ‚historisches Dokument’. Die Ausstellung Sturm auf den Winterpalast: Forensik eines Bildes präsentiert alle erhalten gebliebenen Aufnahmen des Reenactments von 1920 (ein Film, ca. 100 Fotografien) und die Dokumentwerdung des Fotos in der sowjetischen Geschichtsschreibung in Bildbänden, Schulbüchern, Zeitungsreportagen und Ausstellungen. Neben der minutiösen Rekonstruktion der Aufnahmesituation werden zeitgenössische Künstler*innen eingeladen, neue Arbeiten zu produzieren, die auf Evreinov antworten bzw. ihn kommentieren und sich mit den Themen Geschichte, Erinnerung, Reenactment und Wiederholung auseinandersetzen.



Eine Ausstellung mit Arbeiten von Chto Delat, Nikolaj Evreinov, Waldemar Fydrych (Orange Alternative), Cristina Lucas, Kazimir Malevich, Milo Rau, Peter Watkins, u.a.



Kuratiert von Dr. Inke Arns (HMKV) und Prof. Dr. Sylvia Sasse (Universität Zürich)



Förderer und Kooperationspartner:

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Schweizerischer Nationalfonds



Kooperationspartner: Universität Zürich (CH), Partner Gessnerallee, Zürich (CH), Muzeum Sztuki, Lodz (PL)



Hauptförderer HMKV Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität



Medienpartner HEIMATDESIGN



 




Di & Mi 11-18h
Do & Fr 11-20h
Sa & So 11-18h
Mo Geschlossen
Ausstellung
Afro-Tech and the Future of Re-Invention
20.02.2018 in Dortmund

Eröffnung der Ausstellung und der Festivalwoche:

Freitag, 20. Oktober 2017, 19:00 Uhr

 

Die von Inke Arns und Fabian Saavedra-Lara kuratierte Ausstellung Afro-Tech and the Future of Re-Invention stellt eine Verbindung zwischen Afrofuturismus und alternativen technologischen Energien und Imaginationen her. Die in den künstlerischen Arbeiten formulierten spekulativen Narrative werden mit realen Erfindungen aus der Makerszene aus verschiedenen Ländern Afrikas in Beziehung gesetzt. So entsteht eine doppelte Verfremdung: Während die künstlerischen Arbeiten dezidiert afrikanische und diasporische Science-Fiction-Narrative entwerfen, erscheinen die realen Erfindungen als Beweise einer bereits begonnenen technologischen Entwicklung. Die Ausstellung präsentiert Afrika als Kontinent der technologischen Innovation.

 

Künstler*innen in der Ausstellung

Sherif Adel (EGY), John Akomfrah (GHA), Jean-Pierre Bekolo (CAM), Neïl Beloufa (FR), Frances Bodomo (GHA), Drexciya (US), Kiluanji Kia Henda (AGO), Louis Henderson (UK), Jaromil (IT/NL), Wanuri Kahiu (KEN), Kapwani Kiwanga (CAN/FR), Abu Bakarr Mansaray (SLE), Cristina de Middel (ESP), Fabrice Monteiro (BEN), Wangechi Mutu (KEN), The Otolith Group (UK), RAMMELLZEE (US), Tabita Rezaire (FR/ZA), Simon Rittmeier (DEU), Soda_Jerk (AUS)

Tech-Projekte in der Ausstellung BRCK (KEN), CardioPad (CAM), Chowberry (NGA), CladLight (KEN), Educade (ZA), GiftedMom (CAM), Juakaliscope (KEN), Kayoola Solar Bus (UGA), M-PESA (KEN), Robohand (ZA), Shiriki Hub (RWA), Uko Wapi (DEU)

Eine Ausstellung des HMKV (Hartware MedienKunstVerein)

in Kooperation mit Interkultur Ruhr - ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Africa Positive e.V.

Kuratiert von Dr. Inke Arns (HMKV) und Fabian Saavedra-Lara (Interkultur Ruhr)

Förderer und Kooperationspartner

Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Hauptförderer des HMKV Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität

Kooperationspartner Interkultur Ruhr - ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Africa Positive e.V.

Medienpartner HEIMATDESIGN



 




Mo geschlossen, Di - So von 11 bis 18 Uhr, Do & Fr von 11 bis 20 Uhr
Ausstellung
The Hard Drawing
20.02.2018 in Dortmund

Dortmunder U | auf allen Ebenen | 27. August 2016 - 31. August 2018



Eröffnung: am 4. September um 15:00 Mehr Infos hier.



Anlässlich seines zwanzigjährigen Jubiläums lädt der HMKV den rumänischen Künstler Dan Perjovschi ein, der bereits 2001 in der HMKV-Ausstellung „new ideas – old tricks“ vertreten war. Dort war ein Faxgerät installiert, über das der Künstler täglich neue Zeichnungen in den Ausstellungsraum schickte – unter anderem auch eine zum HMKV selbst („verein with no webpage“).



Dan Perjovschi setzt sich in seinen spontanen und raumgreifenden Zeichnungen kritisch und ironisch mit gesellschaftlich relevanten Ereignissen auseinander. Seine Arbeit besteht aus der temporären Bemalung institutioneller Räume mit politischen Kommentaren. Seine Kunstwerke sind mit der Ausstellungseröffnung keine fertigen Arbeiten, vielmehr entstehen sie sukzessive – über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen.



Diesen Entstehungsprozess können die Besucher vor Ort miterleben. Da Perjovschi aktuelle Ereignisse aufgreift, ist jedes Ausstellungsprojekt einmalig, unvorhersehbar und damit ein spannendes Spiegelbild unserer Gegenwart.



Ab Samstag, 27. August 2016 kann man dem international bekannten rumänischen Künstler Dan Perjovschi live bei der Arbeit zusehen: Während einer Woche (bis Sonntag, 4. September) zeichnet er vor Ort in der Vertikale des Dortmunder U – direkt auf die Wände. Die so auf allen Etagen (0-6) entstehenden Wandzeichnungen, die sich auf das aktuelle Weltgeschehen beziehen, werden für zwei Jahre – bis Ende August 2018 – unter dem Titel The Hard Drawing zu sehen sein.



Dan Perjovschi arbeitet während der normalen Öffnungszeiten des Dortmunder U: Di-So 11-18 Uhr, ggf. auch Do+Fr bis 20 Uhr.



 



Dan Perjovschi

The Hard Drawing

Markerzeichnung auf weißer Wand, Dortmunder U, Vertikale, Ebenen 0-6

ab 27. August 2016 – bis Ende August 2018

Eintritt frei

 

Produziert von

HMKV (Hartware MedienKunstVerein)

 

In Zusammenarbeit mit

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität




Ausstellungsfläche im Dortmunder U:
Di, Mi, Sa, So 11-18 Uhr
Do - Fr 11-20 Uhr
Ausstellung

Mittwoch, 21.02.2018