Mittwoch, 21.02.2018

Rock & Pop
TOTO - 40 Trips Around The Sun World Tour 2018
21.02.2018 in Düsseldorf

David, Steve, Joseph und ich freuen uns über den langjährigen Erfolg der Band und sind gleichzeitig etwas ehrfürchtig, bemerkt Steve Lukather. Die Tour zum 40. Geburtstag wird für uns und alle Fans, die dabei sind, eine besondere werden. Außerdem ist es unglaublich spannend, wieder mit Sony Music zusammenzuarbeiten. Wir haben dieses Jahr viel Zeit damit verbracht, an der neuen Musik zu arbeiten und die alten Songs zu remastern. Nur wenige Gruppen haben in der Musikgeschichte einzeln oder insgesamt einen größeren Einfluss auf die Popkultur gehabt als die Mitglieder von TOTO. Als Einzelpersonen sind die Mitglieder auf überwältigenden 5000 Alben zu hören, die insgesamt auf einen Verkauf von einer halben Milliarde Alben kommen und von denen über 200 Aufzeichnungen von der National Academy of Recording Arts and Sciences für einen Grammy nominiert wurden. Auch nach fast 40 gemeinsamen Jahren und buchstäblich Tausenden Ehrungen (darunter mit Michael Jacksons Thriller das meistverkaufte Album aller Zeiten) und Auszeichnungen gehören TOTO auf Tournee sowie im Studio immer noch zu den umsatzstärksten Bands weltweit. Sie sind der Maßstab, an dem viele Künstler ihren Sound und ihre Produktion ausrichten, sie übertreffen die von der Musikgemeinschaft festgelegten Standards und sind einfach ein Synonym für musikalische Glaubwürdigkeit. Im Fernsehen und im Radio ist ihr Repertoire allgegenwärtig. TOTO sind Popkultur und eine der wenigen Bands aus den 1970er-Jahren, die die sich ändernden Trends und Stile überdauert haben und mehrere Generationen an Fans weltweit glücklich machen.

Donnerstag, 22.02.2018

Sonstige Events
Das amerikanische Engagement für die Wiederentstehung Polens 1918
22.02.2018 in Düsseldorf

VORTRAG und KONZERT



#PL100 Das amerikanische Engagement für die Wiederentstehung Polens 1918

100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens 1918-2018



Das Polnische Institut Düsseldorf und Das Amerika Haus e.V. NRW laden zum Vortragsabend und zu einem Klavierkonzert mit Werken u.a. von Ignacy Jan Paderewski herzlich ein.



Dr. Bogumił Rudawski, West-Institut Posen/ Instytut Zachodni Poznań

Dr. Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut in Darmstadt

Konrad Skolarski, Klavier, Ludwig van Beethoven Association in Warschau



Kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs und vor dem Hintergrund der breit angelegten diplomatischen Tätigkeit der Politiker und wichtiger Persönlichkeiten aus Polen, wie z.B. Ignacy Jan Paderewski, Józef Piłsudski, Roman Dmowski, präsentierte am 8. Januar 1918 der amerikanische Präsident Woodrow Wilson in seiner Rede vor beiden Häusern des US–Kongresses das sog. „14-Punkte-Programm“. Punkt 13. lautete: „Ein unabhängiger polnischer Staat sollte errichtet werden, der alle Gebiete einzubegreifen hätte, die von unbestritten polnischer Bevölkerung bewohnt sind; diesem Staat sollte ein freier und sicherer Zugang zur See geöffnet werden, und seine politische sowohl wie wirtschaftliche Unabhängigkeit sollte durch internationale Übereinkommen verbürgt werden.”



Dieses für Polen glückliche „13“ fand seinen Niederschlag im Versailler Vertrag und Polen entstand nach 123 Jahren Teilungen wieder als souveräner Staat. Nicht zuletzt der Einsatz Wilsons für die polnische Unabhängigkeit belegt die Verbundenheit zwischen USA und Polen.



Bild: Ignacy Jan Paderewski, 1900, Los Angeles, Foto: National Digital Archives Warschau


Kunst & Kultur - Sonstige
Sarah Michelson - "February2018/\PP"
22.02.2018 in Düsseldorf

Sarah Michelson

„February2018/\PP“

Do 22.02. 20:00 + Fr 23.02. 20:00

„Has it always been like this or is it like this to me now because I’m too old and my life falls in on me like a total crisis every day?“, fragt die US-amerikanische Choreografin Sarah Michelson in turbulenten Zeiten. Ihre ebenso aufwühlenden wie geistreichen Tanz-Theater-Architektur-Stücke sind immer eine mögliche Antwort, auch wenn sie es dem Publikum überlässt sie auszubuchstabieren. Denn ihre Arbeit zeichnet sich durch einen Dialog zwischen Form und Geschichte des Tanzes aus und führt ihr Publikum von Anfang an in die Irre. Auch in ihrer neuen Produktion, die im Februar 2018 auf Kampnagel Hamburg Premiere feiert, lässt Sarah Michelson menschliche Aktionen in ihre neu erfundenen Räume wie einzelne Module einfließen – übereinander gelagert oder aneinandergereiht. Gesprochener Text, Requisiten, Tanz und Musik verbinden sich zu einer bizarren, ideenreichen Welt, gleich der unlogischen Logik von Träumen. Mit erstaunlicher Klarheit überlässt sie es uns, die Unklarheiten zu bewältigen. Denn in Sarah Michelsons Arbeiten nimmt die Umgebung, in der sie stattfinden, einen ebenso hohen Stellenwert ein wie die möglichen tänzerischen Darstellungsformen selbst, deren Bewegungen sich aus der Anlage des Theaters, seiner Beschaffenheit und seiner Atmosphäre generieren.
Sarah Michelson, mehrfach mit dem „Bessie Award“ ausgezeichnet, wurde von den wichtigsten Theaterhäusern der USA ebenso wie von Museen präsentiert. So war sie als eine von zwei Choreografinnen Teil der Whitney Biennale 2012, wo sie für „Devotion Study #1 – The American Dancer“ den renommierten „Bucksbaum Award“ erhielt. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie auch als Ko-Kuratorin von Movement Research und The Kitchen eine der wichtigsten Stimmen der New Yorker Tanzszene.

„Sarah Michelson ist eine Künstlerin, der man vertrauen kann, auch ohne genau zu verstehen, was sie tut. Ihre Arbeit kann einen fesseln, auch wenn sie einen unwohl fühlen lässt – ein Risiko, das sie einzugehen bereit ist.“ „Village Voice“

Dauer: unbekannt / Do anschl. Gespräch / Fr 19:00 Physical Introduction