Mittwoch, 17.01.2018

Donnerstag, 18.01.2018

Freitag, 19.01.2018

Theater & Comedy - Sonstige
Der Tod und das Mädchen
19.01.2018 in Ansbach

Spät abends kehrt ein Mann zu seiner Frau nachause – eine Panne hat ihn aufgehalten, ein vorbeikommender Autofahrer war so freundlich, ihn mitzunehmen. Doch seine Frau glaubt just in diesem Retter in der Not den Mann wiederzuerkennen, der einst ihr Peiniger war – in ihrer Zeit als Gefangene des inzwischen abgelösten Militärregimes. Ihr Mann jedoch zweifelt,
und ein psychologischer Kampf um Rache und Gerechtigkeit ebenso wie um
Glaubwürdigkeit und Vertrauen entspinnt sich. Ein Spiel um Macht und Machtlosigkeit, Bedrängnis und letztlich Befreiung – real wie seelisch.
Ariel Dorfmans 1991 uraufgeführtes Kammerspiel ist ein Thriller, erschütternd und spannend zugleich, ein Psychodrama, das tief in menschliche Abgründe blicken lässt und die Fragilität scheinbar zivilisierter Gesellschaften auf eindringliche Weise aufzeigt. Angesichts der Infragestellung von scheinbar unantastbaren Menschenrechten und dem zunehmenden Verlust ethischer Paradigmen ist dieses im Südamerika der Post-Pinochet-Ära angesiedelte
Stück doch erschreckend aktuell und hochpolitisch. Und so paradox es
klingen mag – es geht dabei um Gerechtigkeit. Diese Tugend sei ein beharrlicher Wille, jedem das ihm Zustehende zukommen zu lassen. Und konfrontiert uns mit der heiklen Frage, wann der Wille zur Gerechtigkeit in Rache umschlägt; wann diese Tugend, die doch eigentlich absolut gut sei, in (Selbst-) Zerstörung umschlägt. Eine Frage, die «Der Tod und das Mädchen» stellt.
«Die Gerechtigkeit gibt es nicht, ja, sie ist sogar nur insofern ein Wert, als es
Gerechte gibt, die sie verteidigen.»

Samstag, 20.01.2018

Theater & Comedy - Sonstige
Der Tod und das Mädchen
20.01.2018 in Ansbach

Spät abends kehrt ein Mann zu seiner Frau nachause – eine Panne hat ihn aufgehalten, ein vorbeikommender Autofahrer war so freundlich, ihn mitzunehmen. Doch seine Frau glaubt just in diesem Retter in der Not den Mann wiederzuerkennen, der einst ihr Peiniger war – in ihrer Zeit als Gefangene des inzwischen abgelösten Militärregimes. Ihr Mann jedoch zweifelt,
und ein psychologischer Kampf um Rache und Gerechtigkeit ebenso wie um
Glaubwürdigkeit und Vertrauen entspinnt sich. Ein Spiel um Macht und Machtlosigkeit, Bedrängnis und letztlich Befreiung – real wie seelisch.
Ariel Dorfmans 1991 uraufgeführtes Kammerspiel ist ein Thriller, erschütternd und spannend zugleich, ein Psychodrama, das tief in menschliche Abgründe blicken lässt und die Fragilität scheinbar zivilisierter Gesellschaften auf eindringliche Weise aufzeigt. Angesichts der Infragestellung von scheinbar unantastbaren Menschenrechten und dem zunehmenden Verlust ethischer Paradigmen ist dieses im Südamerika der Post-Pinochet-Ära angesiedelte
Stück doch erschreckend aktuell und hochpolitisch. Und so paradox es
klingen mag – es geht dabei um Gerechtigkeit. Diese Tugend sei ein beharrlicher Wille, jedem das ihm Zustehende zukommen zu lassen. Und konfrontiert uns mit der heiklen Frage, wann der Wille zur Gerechtigkeit in Rache umschlägt; wann diese Tugend, die doch eigentlich absolut gut sei, in (Selbst-) Zerstörung umschlägt. Eine Frage, die «Der Tod und das Mädchen» stellt.
«Die Gerechtigkeit gibt es nicht, ja, sie ist sogar nur insofern ein Wert, als es
Gerechte gibt, die sie verteidigen.»

Sonntag, 21.01.2018

Mittwoch, 24.01.2018

Freitag, 26.01.2018

Samstag, 27.01.2018