Montag, 21.01.2019

Klassik-Konzert ab 6,10 €
Dvorak Quartett Zyklus #Interaktiv I
21.01.2019 in Berlin

Warum #Interaktiv? Woran denken wir, wenn man uns nach einem Streichquartett von Dvorak fragt? Meistens wohl an das ?Amerikanische? ? dabei ist das nur eines von den 14 wunderschönen - zum größten Teil vergessenen - Quartetten des tschechischen Komponisten. Im Rahmen unseres innovativen Zyklus werden wir alle diese 14 Quartette zur Aufführung bringen ? auf der Suche nach dem schönsten. In den Konzerten werden immer zwei Quartette vorgestellt und das Publikum wählt am Ende des Abends seinen Liebling, das dann in die nächste Runde weiterkommt. Schließlich wird in den Finalkonzerten das Sieger Quartett von unseren #Interaktiven Zuhörern gewählt. #Konzerte mit #jungen Künstlern Die Berliner Konzertdirektion concerts PAMPLONA concert management wurde im Frühling 2018 gegründet. Der Schwerpunkt von cPAMPLONAcm liegt auf der Konzeption und Durchführung von Konzerten mit jungen Spitzenmusikern. Eine enge zusammenarbeit verbindet die Konzertdirektion mit dem Orsini String Trio (Mitglieder der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker) ? früher unter dem Namen François Thirault & Ensemble bekannt. Mit dem Dvo?ák String Quartet Mayumi Kanagawa (Violine) Jonathan Schwarz (Violine) Friedemann Slenczka (Viola) Simone Drescher (Violoncello) Grußwort Holger Wemhoff (Klassik Moderator) Programm Antonin Dvorak Streichquartett Nr. 5 f-Moll op. 9 Antonin Dvorak Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106 Die Künstler Holger Wemhoff Holger Wemhoff ist einer der bekanntesten Klassik Moderatoren Deutschlands und begeistert seit Jahren durch seine Radio-, Bühnen- und TV-Präsenz mit aktuellen, erfrischenden und humorvollen Moderationen, immer darauf bedacht, sie einem breitem Publikum zugänglich zu machen. ?Die Liebe zur Klassik?, erzählt Holger Wemhoff gerne, ?die war bei mir bereits entbrannt, als ich 6 Jahre alt war. Ich habe heimlich am Nachmittag Fernsehen geschaut, Georges Bizets Carmen gehört und war geflasht, wie im Fieber.? Also beschloss er, Opernregisseur zur werden. Aber nachdem ?ich bei einem meiner ersten Einsätze als Abendspielleiter am Staatstheater am Gärtnerplatz in München nicht nur die Bühne, sondern auch den Orchestergraben und den Dirigenten mit der Nebelmaschine versorgt hatte, dachte ich: Versuch es doch mal beim Radio?. Seitdem ist es ihm in unzähligen Radiosendungen, Bühnenauftritten und Interviews ? von Anna Netrebko über Lang Lang bis Jonas Kaufmann ? gelungen, seine stürmische Liebe zur Klassik und Filmmusik auf Tausende von Zuhörern und Zuschauern zu übertragen. Holger Wemhoff ? dies ist Musik-Enthusiasmus pur. Das Dvorak String Quartet Mayumi Kanagawa Die 1994 in Frankfurt geborene, japanisch-amerikanische Geigerin Mayumi Kanagawa fing mit vier Jahren an Geige zu spielen. In New York und Los Angeles aufgewachsen, studiert sie zur Zeit bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik ?Hanns Eisler? Berlin. Mayumi Kanagawa gewann den 1. Preis u.a. bei dem Princess Astrid Wettbewerb in Trondheim (Norwegen), dem Irvin M. Klein Competitions in San Francisco (USA) und dem Jascha Heifetz Competitions in Vilnius (Litauen). Solistisch trat sie mit mehreren Orchestern, wie dem Los Angeles Chamber Orchestra, Lithuanian National Symphony, der Kremerata Baltica und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, auf. Mayumi Kanagawa hat an vielen internationalen Kursen und Festivals teilgenommen, einschließlich der Verbier Festival Academy, Yellow Barn Festival und Aspen Music Festival. 2012 wurde sie in der Performance Today Young Artist Series vorgestellt und mit den Aufnahmen und Interviews landesweit im National Public Radio übertragen. Zu Ihren ehemaligen Lehrern zählen u.a. Yoshiko Nakura, Masao Kawasaki am Juilliard Pre-College und Robert Lipsett an der Colburn School. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt der jungen Künstlerin eine Violine von Petrus Guarnerius (Mantua Ende 17.Jh.) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung. Jonathan Schwarz Der 1996 in Lübeck geborene Geiger Jonathan Masaki Schwarz begann im Alter von 6 Jahren Geige zu spielen und wurde ab seinem 14. Lebensjahr im Frühförderinstitut (ISMA) der Musikhochschule Lübeck von Heime Müller unterrichtet. Seit 2015 studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Nora Chastain. Weitere musikalische Impulse gaben ihm zuvor die Zusammenarbeit mit Axel Gerhardt sowie Meisterkurse bei Ingolf Turban, Shmuel Ashkenasi, Anthony Spiri und Elisabeth Kufferath. Durch mehrere 1. Bundespreise beim Wettbewerb ?Jugend musiziert? machte der Geiger früh auf sich
Theater ab 15,10 €
Mein Kampf - Farce von George Tabori - Schülertickets erhalten Sie für 5 Euro unter karten@theater-poetenpack.de
21.01.2019 in Kleinmachnow

George Taboris subversives Verwirr-Stück spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In einem Männerwohnheim in Wien mietet sich der junge Adolf Hitler ein, um sich an der Kunstakademie zu bewerben. Er trifft auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich mütterlich um den Provinzler zu kümmern beginnt. Er wird zum Schöpfer seiner charakteristischen Barttracht und unterrichtet ihn in demagogischen Kunstgriffen. Im weiteren Verlauf der mitunter grotesken Handlung wird Herzl das erste Opfer des sich allmählich ausprägenden Antisemitismus Hitlers. Im letzten Akt vermittelt Hitler eine Vorahnung von den Auswirkungen seines nunmehr geschulten Talents, er macht Jagd auf ein Buchmanuskript von Herzl, in dem er rufschädigende Passagen vermutet. Schließlich verdeutlicht er mit kaum zu überbietender Perfidie, dass er nicht allein das Buch als Archiv von Erinnerungen zu vernichten gewillt ist, sondern auch das Judentum in seiner Gesamtheit. ?Mein Kampf beschäftigt sich in komödienhafter Form mit dem Trauma der Shoah. Dabei wird Hitler interessanter Weise keineswegs als blutrünstiger Dämon, sondern im Gegenteil als unsympathischer, aber nicht durchweg abstoßender Wirrkopf dargestellt. An Brecht und Chaplin anknüpfend, entwickelte Tabori eine Hitler-Figur als komischen Charakter und bezieht sich damit auch auf eine Tradition jüdischen Humors, der er sich verpflichtet fühlt. Nach dem großen Erfolg, den das Schülerprojekt ?Nathan der Weise? mit einer intensiven Workshop-Woche und der anschließenden gemeinsamen Aufführung des Stückes in verschiedenen Städten hatte, fiel die Entscheidung, dieses Grundkonzept auf Taboris ?Mein Kampf? zu übertragen. Gemeinsam mit den Schauspielern des Theaters werden lokale Schüler*innen auf der Bühne stehen.
Jazz & Blues ab 18,55 €
Christina Lux & Teresa Bergman - Doppelkonzert
21.01.2019 in Freiburg

Christina Lux Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu. Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich. Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber. Im August 2018 wurde das Album Leise Bilder mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen ausgezeichnet. Christina Lux intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen und Momentaufnahmen. Innen und außen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt tiefenentspannt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen durchlässig auf den Punkt bringt. Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das aktuelle und neunte Album Leise Bilder produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und den deutschsprachigen Songs. Teresa Bergman Wenn über Teresa Bergman gesprochen oder geschrieben wird, steht meist ihre große Stimme und Bühnenpräsenz im Mittelpunkt. So lobt die FAZ, ?Phantastische Stimme, phantastische Songs. Einfach so. Bläst sie einen um.? Die Berliner Zeitung ergänzt: ?Ihr spielerischer Umgang mit Musik und Performance [...] wirkt ansteckend.? Und Deutschlandradio Kultur bezeichnete bereits als ?das größte Talent, das wir für Soundscout im vergangenen Jahr entdeckt haben.? In Wellington, Neuseeland, geboren, singt Bergman klares Englisch, manchmal auch auf Deutsch oder mit denglischen Wortspielen. Dass die Bühne für Teresa ein Wohlfühlort, geradezu eine Heimat ist, hat Geschichte. Zuhause trat sie 1996 schon mit 10 Jahren öffentlich auf, war ab 14 Mitglied in einem Barbershop Quartet und erreichte mit 18 die Runde der letzten fünf Bewerber bei ?NZ Idol?, dem dortigen Gegenstück zum hiesigen ?DSDS?. 2009 siedelte sie nach Deutschland um, absolvierte einen Master in Politik an der Uni Leipzig, wechselte in die Hauptstadt und begann von Berlin aus ihre musikalische Karriere in diesem Teil der Welt. Teresa Bergmans Kompositionen sind eingängig ohne dabei aufdringlich zu werden. Ihre persönlichen Songs umschiffen Plattitüden und locken Fans von Ani DiFranco, Joni Mitchell oder ZAZ an. Ihr Stimmumfang ist ihr Markenzeichen, ihre Spontanität auf der Bühne von der ersten Minute an fesselnd. Ihr Mut zu musikalischen Kontrasten, ihr Mix von Spaß und Ernsthaftigkeit und ihr Sinn für charmant-ironische Theatralik machen ihre Konzerte zu intimen wie mitreißenden Erlebnissen. Schon nach wenigen Takten weiß der Zuhörer: Hier ist eine fantastische Sängerin und Komponistin am Werk ? mit gutem Songwriting, einer gehörigen Portion Soul, mit Energie und einer besonders eigenen Persönlichkeit und Ausstrahlung. Ihre humorvollen, manchmal auch hintersinnigen Songtexte zaubern schnell ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Es wird zum breiten Lachen, wenn Bergman zwischen den Songs in akzentfreiem Deutsch lustige, teils selbstironische Geschichten erzählt. Nicht zuletzt ihr Improvisationsdrang, die Lust Songs ständig neu zu interpretieren, zu verändern und spontan auf der Bühne mit Bassist Tobias Kabiersch, Schlagzeuger Pier Ciaccio und Pianist Matt Paull zu entwickeln, machen Teresa und ihre Musiker zu einem Act den es zu genießen gilt.