Dienstag, 27.09.2022
um 20:00 Uhr

Aula der alten Universität
Universitätsstraße 1
36039 Fulda



Neue Kammermusik:

ensemble via nova, Weimar
Ewelina Zielonka, Sibylle Magel
und Joanna Gruberska, Tanz

kinesis – Neue Musik und Tanz

Ein ganz besonderes Ereignis verspricht dieses Konzert mit dem ensemble via nova aus Weimar und den Tänzerinnen Ewelina Zielonka, Sibylle Magel und Joanna Gruberska zu werden, das am Dienstag, den 27. September um 20 Uhr in der Aula der Alten Universität Fulda stattfindet.

Via nova ist eines der herausragenden Ensembles der zeitgenössischen Musik, das regelmäßig auf internationalen Bühnen in ganz Europa und Asien gastiert und die Fachwelt mit seinen ungemein intensiven Interpretationen und zugleich mit seiner enormen Vielseitigkeit begeistert.

Dabei lotete das Ensemble immer wieder völlig neue Konzertformate aus, Präsentationsformen jenseits der gängigen Standards, die die ganze Bandbreite künstlerischer Möglichkeiten erkunden und die Elektronik, Improvisation, szenische Elemente sowie Lichtinstallationen mit einschließen wie z.B. in ihrer vielbeachteten Konzertreihe „REFLEXIONEN – CO|:N:|ECT – TRANSFORM – FUSION“ in der Kunsthalle Erfurt.
Auch im Fuldaer Konzert geht es um eine vitale und intensive Verbindung ausgesprochen anspruchsvoller Werke der Neuen Musik, die alle in den letzten acht Jahren entstanden sind, mit subtil gestalteten Elementen des zeitgenössischen Ausdruckstanzes.

Dabei reicht das ästhetisch enorm vielseitige Programm von Johannes K. Hildebrandts „fünf“ (2017) über Yukiko Watanabes „Impersonate“ (2014) und Michael Quells „energeia aphanés III – physis“ (2019) bis hin zu „Wirrwar Song Nr. 4: Vergänglichkeit“ (2021) der aus Zagreb stammenden Komponistin Margareta Ferek-Petrich, deren Werke von Farbenreichtum, und einem charakteristischen tiefgründigen Humor, einer ironischen Behandlung traditioneller Musikästhetik gekennzeichnet sind und Gwyn Pritchards „Linear Magic“ (2022), eine Musik, die das Entstehen des Klangs aus der Stille heraus zelebriert.

Zwischen den einzelnen Werken fügt das Ensemble kurze Improvisationen ein und spielt dabei mit den Möglichkeiten des Raums.

Das Ensemble spielt in der Formation
Marianna Schürmann, Flöte
Moritz Schneidewendt, Klarinette
Nikita Geller, Violine
Daniel Gutiérrez, Violoncello
Neza Torkar, Akkordeon

© carenpauli

19:30

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Schelmengeschichte mit dem türkischen Till Eulenspiegel

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Thomas Sutter hat den im türkischen Kulturkreis enorm erfolgreichen Stoff als musikalische Erzählung für die Zeltbühne angepasst. Sinem Altan stattet das türkische Märchen mit der passenden Musik aus und lässt Carsten Klatte (Zupfinstrumente) und Claudia Renner (bekannt aus „Die kleine Meerjungfrau“) die Schelmengeschichte ebenso lustig, spielfreudig und sehr musikalisch erzählen.

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Das große Weihnachtskonzert - Die Alpenländische Weihnacht
DAS GROSSE WEIHNACHTSKONZERT – „DIE ALPENLÄNDISCHE WEIHNACHT“ wurde am 10. Dezember 1995 in der weltbekannten Basilika zu Ottobeuren vor rund 4.000 begeisterten Zuhörern uraufgeführt. Seine Einzigartigkeit liegt in der homogenen Verschmelzung von Wort und Musik, die dem Publikum ein musikalisches Erlebnis besonderer Art garantiert. In genialer Weise gelingt es, die biblische Handlung der Geburt Christi mit der alpenländischen Landschaft und Kultur zu verbinden und jedem Konzertbesucher nahezubringen.

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Einlass ab 17 Uhr

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Ingo Siegners großer Bucherfolg kommt nun endlich und exklusiv als aufwendiges Kindermusical auf die große Bühne! Begleiten Sie den beliebten Drachenhelden „Kokosnuss“, den Fressdrachenjungen „Oskar“, sowie das kluge Stachelschwein „Matilda“ auf ein spannendes Abenteuer. Der kleine Drache Kokosnuss ist die zur Zeit erfolgreichste Kinderbuchfigur Deutschlands. Absolut zu recht, erlebt Kokosnuss stets lustige und lehrreiche Abenteuer mit seinen Freunden.

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Eine Theater Lichtermeer Produktion 2019
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Musik: Timo Riegelsberger
Regie: Timo Riegelsberger
Gestaltung Bühnenbild: Jan Radermacher

Einlass Foyer ab 14 Uhr / Einlass Saal ab 14:30 Uhr
Birdly - Der Traum vom Fliegen 2022 - Virtual Reality zum Abheben!
Der Traum vom Fliegen: Virtual Reality zum Abheben!

Liebe Flugbegeisterte,

mit dem Flugsimulator "Birdly" über die Dächer des historischen Ulm fliegen. VR-Brille auf – und los geht’s: direkt hinter dem Ulmer Münster wird der Traum vom Fliegen wahr. Wie ein Vogel schwebt Ihr durch die historische Altstadt Ulms im Jahre 1890.

Vor Eurem Flug erhaltet Ihr eine kurze Einweisung im m25. Startzeit ist die auf dem Ticket angegebene Uhrzeit. Die Flugzeit beträgt 3 Minuten 40 Sekunden.

Bei Buchung mehrerer Tickets unter einem Namen, könnt Ihr als Gruppe direkt nacheinander fliegen und Eure Flüge gegenseitig über einen Monitor verfolgen.

Leider gelten für den Birdly einige Beschränkungen. Er kann benutzt werden ab 7 Jahren, ab 1,40 Meter Körpergröße, ab 1,10 Meter Arm-Spannweite und bis maximal 150 Kilogramm.
Der Flug ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Herzproblemen. Abzuraten ist vom Flug, wenn Sie an Reiseübelkeit, extremer Höhenangst oder Epilepsie leiden.

Alle bereits bezahlten, aber nicht eingelösten Tickets in den Zeiträumen 20.03.2020 -03.07.2020, 02.11.2020 - 12.03.2021 und 30.03.2021 - 04.06.2021 können ab jetzt wie Gutscheine verwendet werden. Ruft oder schreibt uns dazu einfach direkt an.

Gutscheine können außerdem zum Preis für 5 Euro direkt im m25 erworben werden.

Bei einem Besuch gelten die aktuell geltenden Corona-Regeln. Die Maskenpflicht (mindestens med. OP-Maske oder FFP2) und die allgemeine Abstands- und Hygienepflicht ist weiterhin zu beachten.

Wir freuen uns mit Euch gemeinsam abzuheben!

Euer Birdly Team

E-Mail: m25@ulm.de
Tel. 0731/60270003
Homepage: m25.ulm.de

Ihr habt noch genug Zeit vor oder nach dem Birdly-Flug?!
Dann könnt ihr im städtischen Erlebnisraum m25 kostenlos Eindrücke in die Arbeit der Münsterbauhütte und in aktuelle stadtpolitische Themen bekommen. Die Münsterbauhütte erhält mit ihrem Wissen und ihren Restaurierungsarbeiten das Ulmer Wahrzeichen und präsentiert im m25 ihre Arbeit. Sie steht in einer langen Tradition und zählt zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Der weitere Bereich des m25 bietet wechselnde Ausstellungen zu aktuellen Themen, die die Stadt bewegen. Die Stadtverwaltung informiert hierin über Schwerpunktthemen. Ergänzt werden die Wechselausstellungen um einen unterhaltsamen Streifzug durch die Ulmer Stadtgeschichte.

Ausverkauft!
Roger Eno
The Turning Year, Roger Enos Solodebüt bei Deutsche Grammophon, machte greifbar, was diesen zurückhaltenden britischen Komponisten bewegt. Seine Reflexionen über den Wechsel der Jahreszeiten sind im April dieses Jahres erschienen, es sind Stücke voll Schönheit und Stille, einfacher Freude, aber auch Trauer. Nun hat Eno sich mit seinem Repertoire noch einmal auseinandergesetzt und es für eine Reihe von EPs erweitert. The Turning Year · Rarities enthält neue Bearbeitungen sowie bisher unveröffentlichte Perlen der einstigen Aufnahmesitzungen.
Eno arbeitet hier mit der Geigerin Rosie Toll zusammen, mit Mitgliedern des deutschen Streicherensembles Scoring Berlin und seinen Töchtern Cecily und Lotti Eno, und er ist solo zu hören.

Die erste EP, Rarities · Piano, erschien am 9. September 2022, Rarities · Bells folgt am 11. November, und Rarities · Quartets kommt im Frühjahr 2023 heraus, zeitgleich mit einer LP-Edition, die sämtliche Rarities-Stücke und einen Bonustrack enthält.

»Diese EPs – eng verwandt mit The Turning Year – waren ein schöner Anlass, die noch nicht gehörte Musik zu veröffentlichen, die zum Teil während der Berliner Sessions entstanden ist. Es sind durchaus einige persönliche Highlights zu hören«, verspricht Eno.

Rarities · Piano eröffnet mit einer Fassung für Klavier solo von »The Turning Year«. Wie so oft bei Enos Kompositionen gründet das Stück in seiner Biografie.

»Dass es nie in Vergessenheit geriet, ist meiner jüngeren Tochter zu verdanken«, erklärt Eno. »Jahrelang hieß es schlicht ›Lottis Lieblingslied‹, denn jedes Mal, wenn sie es mich spielen hörte, bekundete sie, wie sehr sie es mochte. Licht und Dunkel kommen darin zusammen, etwas, womit ich häufig arbeite.«

Diese erste EP stellt außerdem drei bisher unveröffentlichte Stücke vor: zwei weitere für Klavier solo – »Or So I’ve Read« und »Softly« –, die gemeinsames musikalisches Material aus auffallend unterschiedlichen Perspektiven erforschen, und »Still Day«, eine wehmütige Improvisation von Rosie Toll, in deren Titel und Musik sich die Mehrdeutigkeit von Enos Arbeit spiegelt.

Im Dezember kommt Roger Eno nun solo nach Hamburg und Berlin um uns in zwei wunderschönen Sälen The Turning Year und die EP Rarities · Piano persönlich vorzustellen.

Einlass: 19:00
Die kleine Weihnachtsshow - Der Weihnachtsdrache 2022
Die kleine Weihnachtsshow
Der Weihnachtsdrache
(nach einer Geschichte von Anne Ameling)

Die Weihnachtsshow für unsere kleinen Gäste wird aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Kritiken im vergangenen Jahr auch im Winter 2022 wieder fester Bestandteil des First Stage Theaters sein.

Wer jemals im First Stage Theater die große Weihnachtsshow erlebt hat, wird nicht eine Sekunde daran zweifeln, dass hier ausnahmslos ALLE Augen strahlen – von den kleinen und den großen Besuchern.
Schon beim Betreten des Theaters funkelt und glitzert es aus allen Ecken und Enden. Es duftet nach gebackenen Äpfeln, Zimt und Kinderpunsch. Der Weihnachtsmann lässt es sich natürlich nicht nehmen, die kleinen Gäste persönlich zu begrüßen und in seine magische Welt zu entführen.

Doch was hat es nur mit diesem Weihnachtsdrachen auf sich? Wer es schaffen sollte, sein Kind aus dem schillernden Foyer in das Innere des Theaters zu locken, kann sich auf eine hinreißende Geschichte freuen.
Wie jedes Jahr kauft Papa Heinze erst auf den letzten Drücker den Weihnachtsbaum und wie jedes Jahr geht auch dieses Mal wieder etwas schief. Nicht dass der Baum, wie die Jahre vorher, alle Nadeln verlor, völlig krumm, viel zu klein oder zu groß war - nein, dieses Mal ist er einfach fürchterlich schwer!
Und dann der Schock am nächsten Morgen: der Baum ist weg!! Gerade als Papa Heinze sich auf Einbrechersuche begeben will, fällt er fast um vor Schreck. In seinem Schrank befindet sich ein grüner Stacheldrache!! Wie um Himmels Willen ist der dahin gekommen? Was soll er mit dem Ungetüm jetzt anfangen und wo kann er jetzt noch einen Baum herbekommen? Fragen über Fragen!
Erleben Sie an der Seite Ihrer Kleinen, wie Familie Heinze Weihnachten rettet und was für eine Rolle die Erdbeermarmelade von Oma dabei spielt.

Wir versprechen Ihnen: Keiner, egal ob groß oder klein, wird diesen zauberhaften Tag im First Stage je vergessen!

Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren

Stücklänge: ca. 50 Minuten, ohne Pause

Termine: 16. November bis 22. Dezember 2022
Uhrzeiten: 10:00 Uhr, 12:30 Uhr + 15:00 Uhr
Ort: First Stage Theater, Thedestr. 15 in Hamburg Altona

Kartenpreis: ab 17 Euro inkl. VVK-Gebühr + HVV

Hier keine Tickets verfügbar
Der Nussknacker - Familienballett mit Erzähler
Der Nussknacker

...in einer kindgerechten, unterhaltsamen
Aufführung mit Erzähler!

bereits für Kinder ab 4 Jahre


Tschaikowskys Ballett Welt -- sie ist eine Welt des Zaubers, des Wunderlandes und der Märchen. Die Partitur zu Tschaikowskys beliebtem Nussknacker ist eine der genialsten und brillantesten, die je für ein Ballett komponiert wurde, und von extremer Eleganz. Berühmte Nummern wie der Blumenwalzer, der Schneeflockenwalzer, die Motive des Divertissement bezaubern Kinder und versetzen Erwachsene in ihre Kindheit zurück.

Die Geschichte des Nussknackers ist so weihnachtlich wie der Duft von Bratäpfeln und das ewige glitzernde Lametta: Die Geschichte von Kindern, denen am Weihnachtsabend ein geschenkter Nussknacker im Traum ferne Länder und ferne Völker zeigt, verzückt immer wieder als Weihnachtsballett Jung und Alt.

Hier kommt nun eine ganz besondere, wunderschöne Version dieses Ballettklassikers für alle Kinder im Alter von 4 bis 94 Jahren auf die Bühne, für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch! Die liebevolle Vorstellung wird von einem hochkarätigen Ballettensemble mit hervorragenden internationalen Solisten anspruchsvoll und mit großer Eleganz getanzt. Farbenfrohe Kostüme und ein fantasievolles Bühnenbild versprechen jedes Kinderherz zu verzaubern.

Ganz besondere Erwähnung verdient der Erzähler, der durch die ganze Vorstellung führt. Eingängige kleine Gedichte voller Witz, Charme und Liebe ziehen Jung und Alt in ihren Bann.

Die Vorstellung entführt ihre kleinen und großen Besucher in das Wunderland des Verspielten und Romantischen, Märchenhaften und Träumerischen, das Teil eines jeden Kindertraums sein sollte!

Restkarten eventuell an der Abendkasse erhältlich.
Liese-Lotte Lübke - „und wenn schon.." - Abenteuerkabarett
Was bedeutet Abenteuerkabarett?
Einerseits ist ein Besuch des Kabarettprogramms von Liese-Lotte Lübke ein Abenteuer. Andererseits ist es abenteuerlich, wie mutig und direkt diese Künstlerin mit ihrem wilden Charme ihr Publikum begeistert. So wie sich Liese-Lotte als Gleitschirmpilotin von den höchsten Bergen stürzt, so ist ihr Soloprogramm: aufregend, frech, stürmisch, frei und frisch!
Unerwartet spricht sie gesellschaftliche Tabuthemen an, die unter die Haut gehen und man merkt oft erst später, dass sie das eine oder andere Lied im Grunde genau für uns singt.
Ihre selbstgeschriebenen Texte und -komponierten Lieder, zu denen sie sich am Klavier begleitet, sind eine Mischung lebensnaher Themen, die sie mit viel Herz, berührend, ertappend, manchmal mahnend und immer aufrichtig mit ihrem Publikum teilt.
Liese-Lotte LübkeEin Abend voller Politik des Privaten, voll von frechem Humor und ganz auf der Suche nach der Verantwortung bei uns selbst. Lassen wir uns darauf ein! Und auf die Energie dieser impulsiven Künstlerin. „Selten hat ein so unterhaltsam dargebrachter, tiefgründiger Abend, so nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen“, sagte ein Zuschauer nach dem Konzert.
Was immer uns also im Alltag zurückhält, nehmen Sie es an die Hand, gehen Sie trotzdem los und sagen Sie - wie Liese-Lotte - „…und wenn schon...“!
Denn das Leben steckt voller noch unentdeckter Abenteuer …

Foto: Dirk Bahl

Einlass 19:30 Uhr

Der Vorverkauf startet am 29.11.2021
3 Mann in einer Not
Wie beschreibt man eigentlich das Wort „Not“? Vielleicht so. Wenn man durch eigene Schuld in irgendetwas hinein geraten ist und weiß aber nicht wie man aus dieser Situation glimpflich wieder raus kommt. Es könnte aber sein, dass man durch das Tun und Handeln anderer Personen in Not gerät. Oft durch Zufall oder widerwärtiges Kalkül von Personen, die einem das bisschen Glück, das man hat, nicht gönnen, weil diese widerwärtigen Personen das bisschen Glück, das man hat, auch noch auf ihre Seite ziehen wollen. Wir reden hier aber nicht nur von Politikern. Neid und Missgunst ist in dieser sogenannten Demokratie ein ungeliebter Stützpfeiler im Umgang der Menschen miteinander. Welche Worte aber verbindet man eigentlich mit „Not“? Nun, zum Beispiel den Terminus: Geldnot! Oder Notdurft! Am schlimmsten aber ist geistige Not! Viele, die in Not leben, wissen gar nicht, dass sie in Not leben. Sie ergeben sich ihrem Schicksal und halten das dann auch noch für „Not“wendig. Selbst wenn sie darauf kommen könnten, den „Not“ruf zu nutzen, um einen „Not“arzt zu rufen. Der Notarzt untersucht sie dann und stellt aber keine körperlichen Gebrechen fest und verlässt genervt die Wohnung. Du aber sagst: Ich bin in großer Not! Der Arzt meint dann beim Hinausgehen: Genau so sieht es hier auch aus!. Aber ich habe da noch einen Tipp für sie. Das Ende aller Not ist nun mal der Tod! Aber achten sie darauf das der Gottesacker nicht Not“dürftig gepflegt wird. Ich wünsche ihnen noch ein langes Leben. Und mit der Not müssen sie eben lernen um zugehen. Das scheint mir am „Not“wendigsten.

Einlass ab 14:00 Uhr
Auftritt des Bundesjugendballetts in der Sole-Therme Otterndorf
Das Bundesjugendballett tanzt wieder im leergepumpten Schwimmerbecken der Sole-Therme Otterndorf. Sei dabei, wenn die acht eindrucksvoll tanzenden Tänzer:innen des Balletts in der ungewöhnlichen Atmosphäre der Sole-Therme ihr Können zeigen.

Unter der künstlerischen und pädagogischen Direktion von Kevin Haigen führt das Bundesjugendballett wieder einmal ein abendfüllendes Programm auf, bestehend aus Wiederaufnahmen und Stücken aus ihrem vielfältigen Repertoire. Gemeinsam mit jungen Musiker:innen zeigt das junge Ensemble Choreografien ihres Intendanten John Neumeier sowie Werke von Gastchoreograf*innen und Eigenkreationen der Compagnie.

Das Bundesjugendballett will bewegen: 2011 von John Neumeier gegründet, trägt die junge Compagnie deutschlandweit und international das Ballett und den Tanz raus aus dem Opernhaus und rein ins Leben der Menschen. Ziel der Compagnie ist, das Ballett an neue, ungewöhnliche Orte zu bringen und vor allem junge Zuschauende für die Kunstform Tanz zu begeistern.

Die acht Tänzerinnen und Tänzer (Almudena Izquierdo, Ayumi Kato, Giuseppe Conte, João Vitor Santana, Kieren Bofinger, Lormaigne Bockmühl, Milla Loock, Moisés Romero) haben eine professionelle Ausbildung absolviert, sind zwischen 18 und 23 Jahren alt und maximal zwei Jahre Mitglied im Bundesjugendballett.

Foto: Silvano Ballone

Einlass: 19.00 Uhr

Restkarten ggfls. an der Abendkasse erhältlich
Weihnachtsleuchten - Das MEDLZ Konzert
Weihnachten, das ist die Zeit des Innehaltens und Besinnens, des Staunens und Beisammenseins. Und wer könnte den Zauber der Weihnachtstage wohl besser zum Klingen bringen, als vier bezaubernde Frauenstimmen? Die Dresdner A-cappella-Band MEDLZ zündet auf ihrer Tour „Weihnachtsleuchten“ ein Licht an im Herzen ihrer Zuhörer. Die MEDLZ, das sind drei facettenreiche Soprane und eine wohlig warme Altstimme, die mit traditionellen Weihnachtsliedern und Popsongs einen stimmungsvollen Abend lang die Zeit anhalten, Herzen wärmen, Gedanken zum Fliegen bringen und mit ihrer Musik tief im Innersten berühren.

Mit fantasievollen Arrangements von Weihnachtsliedern aus der ganzen Welt laden Nelly Palmowske, Sabine Kaufmann, Silvana Mehnert und Juliane Köbe in der stillsten Zeit des Jahres dazu ein, den Alltag ein paar Momente lang zu vergessen. In der jeweiligen Landessprache interpretiert, tragen sie musikalische Weihnachtsbräuche aus verschiedenen Nationen in die Herzen der Zuhörer und erinnern mit Eigenkompositionen wie „Sind wir noch dankbar“ an all die kleinen Dinge, die in unserer hektischen Zeit oft allzu selbstverständlich scheinen. In festlich ausgeleuchteten Kirchen lassen die MEDLZ im Advent jene heiter besinnliche Atmosphäre aufscheinen, die mancher seit der Kindheit längst verloren glaubte – und bescheren leuchtende Augen bei ihrem Publikum.

Die Veranstaltungen mit Saalplänen enthalten Platzsperrungen. Die Tickets werden nach den Hygienebestimmungen des letzten Jahres mit Mindestabständen verkauft. Je nach den Entwicklungen, behalten wir uns vor noch weitere Plätze in den Verkauf zu geben.

Einlass: 18:00 Uhr
THE OHOHOHS - Pandemia - Eine musikalische Vanitas
THE OHOHOHS machen Beethoven tanzbar, mischen Pop mit Sopran, lassen den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren. Von den Untergrund-Kellern und Festivals wie der Fusion trieb es sie weiter in Theater und Clubs und sogar ins ARD-Morgenmagazin. Mit ihrem ganz eigenen Genre KONZERTANTE KLUBMUSIK erreichen sie ein breites Publikum - dies alles mit nur vier Händen und zwei Instrumenten: Piano und Schlagwerk.
Die Sopranistin Maja Bader stammt aus Luzern, ist dort am Theater tätig und gibt Solo-Konzerte. Sie wirkte an Aufnahmen von „Sturm und Drang“, des im letzten Jahr erschienenen Debütalbums von THE OHOHOHS mit. Als Streichquintett haben OMNIAstrings schon letztes Jahr beim Record-Release-Konzert der OHOHOHS aufgespielt und waren dieses Jahr gemeinsam mit ihnen auf der Fusion. Für das heutige Konzert erweitert sich das Quintett unter Leitung von Michael Strecker zu einem 14-köpfigen OMNIA-Orchester.

Zu ihrem bis heute ambitioniertesten Projekt „Pandemia“ laden The OHOHOHS in die Katharinenkirche ein. Das Frankfurter Duo hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Musik vergangener Pandemien beschäftigt. Vom Bild des „Totentanzes“ während der Pestepidemie im 14. Jahrhundert über die spanische Grippe bis zur Corona-Pandemie laden The OHOHOHS ihre Zuhörer:innen zu einer Reise ein, in der die Musik als verbindendes Element Schicksale von heute und damals vereint. Als Moment kollektiver Krisenbewältigung werden bedeutende musikalische Werke in OHOHOH‘scher Manier bearbeitet und gemeinsam mit namenhaften Musiker:innen auf die Bühne gebracht. Die Spannbreite reicht dabei von Händel über Verdi bis zu Queen. Im Zentrum des Konzertes steht die Welturaufführung ihrer neuesten Komposition „Corona-Sinfonie“.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ durch den Deutschen Musikrat im Namen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Einlass: 19:00 Uhr

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NICHT MEIN 🔥
Uraufführung
NICHT MEIN 🔥

Text: Laura Naumann
Regie: Magdalena Schönfeld
Es spielt: Morris Weckherlin
Ausstattung: Magdalene Buschbeck
Dramaturgie: Jana Gmelin

Premiere Samstag: 26. November 2022
Weitere Termine 3./8./16.*/27./29./31. Dezember 2022, 5./7./12./28. Januar, 24. Februar
Immer um 20 Uhr; Einführung 19.40 Uhr; Silvester-Aufführung 19 Uhr
Ort: Zimmertheater
* Nachgespräch im Anschluss

Alleinunterhalter*in Jo probt die Beerdigung der Erde. Niemand wollte sich wirklich ändern, zu wenige etwas tun. Alle waren lahmarschig, uneinsichtig, ignorant. Und jetzt ist es zu spät. Jo weiß es. Und sucht Trost in der Vorbereitung auf das Ende. Abschied ist ein Prozess, von dem niemand überrascht werden möchte. Also besser üben: Songs einstudieren, Reden schreiben, Kostüme anprobieren, dem Heimatplaneten die Liebe erklären, bevor er nicht mehr ist. Was sonst bleibt übrig?
Im Suchen nach den richtigen Worten und dem richtigen Umgang im Angesicht des drohenden Endes entspinnt sich in diesem Solo mit Ensemblemitglied Morris Weckherlin eine liebevolle Abschiedserklärung an die Welt, wie wir sie kennen - bunt und lebendig.

Das sagt die Pressekritik:
Weckherlin spielt den peinlichen Alleinunterhalter, […], er ist ein ziemlich guter Musiker , er verformt, hält Monologe und spielt Szenen. Das alles ohne im Chaos zu versinken: Das Stück bleibt stringent, in keiner Situation verliert Weckherlin sein Publikum auch nur für eine Sekunde. Als Zuschauer muss man sich ab und zu in Erinnerung rufen, dass er das alles alleine macht auf der Bühne.
Dass die Handlung immer gut lesbar bleibt, dennoch Gedanken- und Gefühlswelt im Vordergrund stehen, liegt auch an der starken Textgestaltung. Laura Naumann beobachtet die Gesellschaft präzise, lässt ihre Figur sich selbst beobachten, was manchmal absurd, aber eben auch authentisch oder symptomatisch wirkt, aber allzu plakative Aussagen vermeidet.
„Nicht mein Feuer“ ist eine sehenswertes Klimakrisen-Stück, das ohne erhobenen Zeigefinger, mit minimaler Handlung - und mit einem einzigen Schauspieler auskommt. Und der glänzt in seiner Rolle.
Moritz Siebert, Schwäbisches Tagblatt
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Der Abend glänzt mit Ernst und Komik, Slapstick und Tragik. Ständig in Aktion auf der Bühne, immer wieder klettert Weckherlin auf den kahlen Baum, halb Zuflucht, halb Podest für seine Wutrede an die Menschheit (oder zumindest die fiktiven Partygäste).
Die rund 90 Minuten sind also quirlig unterhaltsam und durchaus lustig, dann auch wieder ernst, alles getragen von einem furios aufspielenden, auch toll singenden und Gitarre spielenden Weckherlin.
Armin Knauer, Reutlinger Generalanzeiger


Wohlfühlen im Theater
In allen unseren Spielstätten kommen hocheffizierte UVC- und H-13 Luftreinigungsanlagen zum Einsatz.
Die komplette Raumluft wird mehrmals pro Stunde desinfiziert - so haben Aerosole keine Chance.
Falls Sie möchten, bieten wir auf Wunsch am Einlass flauschige Fleecedecken an. Unsere Theaterbar verwöhnt Sie ab 19 Uhr mit heißen Getränken.
BACHIANAS: Signum Saxophone Quartet & Konstantin Manaev
ntellekt und Intuition – bei den Saxern von Signum sind sie eins. Wie bei Konstantin Manaev, der mit sechs Jahren Cello lernen wollte, weil Bachs 1. Suite ihn gepackt hatte, als seine Mutter sie auf dem Klavier spielte. In seinen „Bachianas“ feiert das Quintett Bach mit bearbeiteten Werken des Barockmeisters und Stücken von Komponisten, die sich auf ihn beziehen.
Leicht und leidenschaftlich hebt Signum mit Bachs 1. Orchestersuite an. Damals eröffnete Bach mit ihr die Konzerte, die er mit dem Collegium Musicum im Leipziger „Kaffeehaus Zimmermann“ als Konzertmeister leitete: Esprit, Unterhaltung vom Feinsten. Bachs Cellosuiten waren für Pablo Casals „die Quintessenz“ von Bachs Schaffen und „Bach selbst die Quintessenz der Musik“. Manaev huldigt dem Gott unter den Komponisten mit der 3. Cellosuite. Bewegend die Sarabande, bizarr burlesk die Gigue. Zum Ruhme Gottes hat der Leipziger Thomaskantor immer komponiert, auch sein 3. Brandenburgisches Konzert, das in seinen vielfältigen Dreierelementen die Dreifaltigkeit des christlichen Gottes erinnert. Doch auch die, die nicht glauben, erhebt diese Musik; rauschhaft-ekstatisch Mit Signum und Manaev das Allegro am Schluss, dies Achteldreiklänge, hochvirtuosen Sechzehntelläufe.
Villa-Lobos verbindet in seinen „Bachianas“ Bachsche Polyphonie mit der Folklore seiner brasilianischen Heimat. Piazzolla schöpft aus der Volksmusik in Kneipen und Bordellen. Den argentinischen Tango revolutionierte er, indem er von Bachs Kontrapunkt, anderen „Klassikern“ und vom Jazz lernte. Das zeigt sein Grand Tango aufs Schönste, der im ekstatischen Finale mit Doppelgriffen und Glissandi höchste Anforderungen an den Cellisten stellt.

Programm: BACHIANAS
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Orchestersuite No. 1 C-Dur, BWV 1066 | Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur, BWV 1009 | Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048
Astor Piazzolla (1921–1992): Le Grand Tango
Heitor Villa-Lobos (1887–1959): Bachianas Brasileiras No. 5
David Popper (1843–1913): Hungarian Rhapsody, op. 68

Musiker:innen
SIGNUM SAXOPHONE QUARTET
Blaž Kemperle, Sopran
Hayrapet Arakelyan, Alt
Alan Lužar, Tenor
Guerino Bellarosa, Bariton

Konstantin Manaev, Cello

Veranstaltungsort:
Das Baufachzentrum LUEB+WOLTERS wurde 1899 gegründet. Das mittelständische Unternehmen wird heute von Familie Baier in der vierten Generation geführt, seit 2020 ist der Neubau an der Landwehr in Borken mit rund 50.000 qm Unternehmenssitz und Schauraum.
Partner des Handwerks, beliefert das Unternehmen über 1.200 Verarbeiter in der Region mit Bauprodukten aller Art. Mehr als 140 kompetente Mitarbeiter, eine ansprechende Türen- und Parkettausstellung, eine Indoor-Baustoff- und eine 1000 qm Gala-Ausstellung, ein Fachmarkt sowie ein umfassendes Lagersortiment machen LUEB+WOLTERS für jeden Profi- und Privatkunden zu einer wichtigen Anlaufstelle im Münsterland.
2021 erhielt LUEB+WOLTERS mehrere Auszeichnungen, u.a. als einziger Holz- und Baustoffhandel das TOP 100 Siegel für den Top-Innovator des Jahres, den Parkett Star für den Bereich „Bester Neubau im Baustoffhandel“ und den Woody Award des Verbands für den Holzfachhandel, GD Holz, in der Kategorie „Innovativer Holzhandel Neubau“.
Fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie, die neben den ökonomischen die sozialen und ökologischen Folgen unternehmerischen Handelns immer im Blick hat, ist es, junge Menschen nachhaltig zu unterstützen. So engagiert sich LUEB+WOLTERS für junge Künstler:innen, Sportler:innen und gemeinnützige Zwecke und fördert die Arbeit lokaler Vereine und Einrichtungen am Standort.

Bildnachweis: GWK

Restkarten an der Abendkasse
Kinder der Sonne - Premiere
Ensembleprojekt des 3. Jahrgangs Schauspiel in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild der Universität der Künste Berlin

KINDER DER SONNE
von Maxim Gorki (Deutsch von Ulrike Zemme)

„Ihr seid doch alle blind! Macht endlich die Augen auf! Ihr seid betrunken
von euren schönen Gedanken und Worten und ignoriert alles andere.“

Die Temperaturen steigen und steigen. Wer es sich leisten kann, bleibt in gekühlten Räumen. Nur wer draußen arbeiten muss, geht noch hinaus.
Eine Gruppe jüngerer Intellektueller und Künstler lebt abgeschirmt von Hitze und Dürre in ihrer Blase, doch das Auftreten einer Epidemie droht auch in ihren Kreis einzudringen. Ihr kleiner Zirkel, ihre Sorgen und Liebesnöte, ihr Versuch einer Weltflucht in den Traum von einem neuen, idealisierten Menschengeschlecht wird zunehmend durch wütende Arbeiter, geldgierige Hausbesitzer und die eigenen Ängste gestört. Es scheint nicht länger möglich, die Augen vor der herandrängenden Realität zu verschließen.
Sehnsucht nach einem besseren Leben prallt auf die harte Realität.

Als eine solch aktuell erscheinende Erzählung liest die Regisseurin Laura Linnenbaum zusammen mit dem 3. Jahrgang Schauspiel der UdK Berlin Maxim Gorkis Stück KINDER DER SONNE aus dem Jahr 1905. Während bei Gorki die heraufziehende Revolution das Leben der intellektuellen Mittelschicht aufstörte, so sind die Gründe für gesellschaftliche Unruhen und ausbrechende Krankheiten heute andere – erschütternd und lebensbedrohlich wirken sie immer noch und lassen den Klassiker heute umso aktueller erscheinen.

Regie: Laura Linnenbaum
Bühnenbild: Geoffrey LaRue und Ins Meyer (Studiengang Bühnenbild)
Kostüme: Charlotte Schwärmer (Studiengang Kostümbild)
Musik: Jan Preißler
Dramaturgie: Marion Hirte

Es spielen: Lena Brückner, Constantin von der Decken, Eva Gerngroß, Tim Otto Göbel, Sofia Iordanskaya, Paul Kutzner, Alois Mai, Alina Sokhna M’Baye, Lasse Boje Haye Weber

ausverkauft - evtl. Restkarten an der Abendkasse

Tübingen

03.12.2022
15:00 Uhr
Tickets
ab 23,20 €
LADIES NYGHT - es gibt noch Karten an der Abendkasse!
Ladies NYGHT – Get Up And Christmaaas!!

Die brandneue, groovige, glitzernde, gutgelaunte XXmas-Show der drei Weihnachts-Expertinnen Nanni Byl, Elke Diepenbeck und Annika Klar fordert unmissverständlich zur fröhlichsten Weihnachtsparty des Jahres auf. Couch potatoe war gestern – nun heisst es wieder Bommelmützen aufziehen, raus aus dem Haus und durch verschneite Gassen zum festlich erhellten Konzertsaal ziehen, in der Nase den Duft von Glühwein, Bratapfel und Zimtsternen… ach, das klingt zu märchenhaft? Naja, im Advent darf geträumt werden….
Aus dem unerschöpflichen Fundus an Weihnachtshits aus aller Welt haben die Ladies wieder die besten Songs herausgesucht und in ladyliker Weise arrangiert, die Schatztruhe mit Choreographien und witzigen Moderationen gefüllt und die Traumknechte an Gitarre, Bass und Schlagzeug in ihre besten Abendanzüge gesteckt. In der innigen Hoffnung auf eine einschränkungsfreie und friedliche Adventszeit freuen wir uns auf einen höchst musikalischen und vielseitigen Abend voller Überraschungen. Wie der alljährliche Spagat zwischen Familie, Bratensoße, Geschenke verpacken und dabei noch traumhaft aussehen gelingt, ohne nach den Feiertagen im Koma zu versinken, dafür gibt es in der neuen Show vergnügliche Anleitung. So wird der stressige Dezember für eine kleine Weile zur tatsächlich schönsten Zeit des Jahres … und übrigens: es dürfen auch Männer mit!
Die Karten vom letzten Jahr gelten natürlich noch!

Einlass 19 Uhr, bestuhlt und behockert, freie Platzwahl
Jazz Connects RheinMain - Karl Ivar Refseth - solo
Karl Ivar Refseth – Vibraphon
Ein Vibraphonist zwischen melodischer Schönheit und seelenvoller Intensität.

Mit seinem unverkennbar persönlichen Sound ist Karl Ivar Refseth als Solist, Bandleader und Sideman bekannt geworden. Seit rund sieben Jahren spielt der Vibraphonist bei Deutschlands innovativsten Indierockern The Notwist, aktuell brilliert er auch an der Seite von Songschreiber Gisbert zu Knyphausen. Im unkonventionellen Tied & Tickled Trio mit Drum-Legende Billy Hart setzen Refseths harmonische und rhythmische Kaskaden ebenso Akzente wie in den ersten Produktionen des Andromeda Mega Express Orchestras.
Vor gut zwei Jahren veröffentlichte der in Berlin lebende Norweger sein zweites eigenes Album Praying (Traumton Records), aufgenommen mit Saxophonist Christian Weidner und Kontrabassist Matthias Pichler. Die von Refseth geschriebenen Stücke fesselten mit einer individuellen Ästhetik, die zwischen melodiöser Kontemplation und subtilem Kammer-Jazz changierte. „Eine staunenswerte Reise für die Sinne und Emotionen“, befand etwa das Schweizer Radio SRF und Tor Hammero konstatierte: „there´s a hidden Norwegian jazz-treasure in Berlin.“ Das Trio gab gefeierte Konzerte u.a. bei den Festivals Enjoy Jazz, X-Jazz Berlin und Anjazz Hamar.

„Musik kann starke Aussagen machen, manchmal gerade in leisen, meditativen Momenten“, ist Karl Ivar Refseth überzeugt. Nach dem sensiblen Album Prayer geht er mit seinem neuen Soloprogramm noch einen Schritt weiter. Seine Kompositionen setzen auf die Schönheit einfacher Melodien, sein Spiel berührt durch eine in der Ruhe liegende Kraft und beseelte Tiefe. Bewusst verzichtet er auf elektronische Effekte, entwickelt rein akustisch eine umso stärkere, lebendige Intensität – und überraschend vielfältige Klanglandschaften.
Fans von Jazz und Pop, Minimal- und Groove-Music sind gleichermaßen beeindruckt.

fotocredits: Stefanie Marcus

Einlass 19:00
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 16:00 Uhr
"Nikolaus-Express" zum Weihnachtsmarkt nach Breslau / Wroclaw (PL)
Weihnachtlicher geht es nicht, denkt sich der Besucher, wenn vor der romantischen Kulisse des mittelalterlichen Marktplatzes die große Weihnachtspyramide leuchtet, inmitten eines Lichtermeers geschmückter Holzbuden und Tannen. In einer Hand Glühwein, in der anderen eine Thüringer Bratwurst, erstanden von einem Magdeburger Stand: Kurz wähnt man sich in Deutschland – bis der würzige Duft von gegrilltem Oscypek die Nase kitzelt, köstlicher Räucherkäse aus der polnischen Tatra. Wenn dann noch ein Kinderchor konsonantenreiche Weihnachtslieder singt und ein riesiger Zwerg vorbeikommt, weiß man wieder, wo man ist: auf dem Weihnachtsmarkt in Breslau, der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 mit ihrer wechselhaften und schmerzvollen deutsch-polnischen Geschichte. Er vereint Weihnachtstraditionen beider Länder und wurde zu Recht in viele Bestenlisten gewählt. Weihnachtsmärkte „made in Germany“ sind auch in Polen beliebt. Der in Breslau ist seit der Premiere 2008 enorm gewachsen, heute erstreckt er sich mit 160 Buden weit über den Marktplatz (Rynek) hinaus. Es gibt Dresdner Striezel und Pralinen, deutschen und Breslauer Glühwein mit Rum, polnische Würste, Schlesische Klöße, aber auch Elsässer Flammkuchen oder türkische Baklava – kulinarische Weltreise heißt das Konzept. Die Geschenkideen reichen von Volkskunst aus Sachsen oder Sambia über arabische Kosmetik bis hin zu polnischer Keramik und Bernsteinschmuck. Das Programm ist bunt, mit Eisskulpturenwettbewerb, Blechkapellen und fantasievollen Paraden. Eine Besonderheit sind die Breslauer Zwerge. Früher Symbol einer Politkunst-Aktivistengruppe, bevölkern sie nun als Bronzeminiaturen die Stadt. Über den Weihnachtsmarkt laufen größere Versionen – und wer dem Geschenkezwerg „Prezentus“ drei Mal auf die Mütze tippt, darf auf Erfüllung seiner Wünsche hoffen. Der Breslauer Weihnachtsmarkt ist einer der schönsten Schlesiens.

Fahren Sie mit unserem Sonderzug, welche von der Dampflok 03 2155 gezogen werden soll, zu einen der schönsten Weihnachtsmärkte Europas. Am Ziel angekommen haben wir wieder interessante Ausflüge für Sie vorbereitet, welche gern dazu gebucht werden können.

Ausflüge 1, 2 und 3

Eine Weihnachtliche Stadtrundfahrt/gang mit Besuch der Jahrhunderthalle und Mittagessen ist unser Ausflug 1, Stadtrundfahrt/gang mit Besuch des Sky-Towers, sowie Mittagessen ist Ausflug 2. Wer sich lieber auf den Weihnachtsmarkt und die Stadt selber konzentrieren möchte kann dies mit Ausflug 3 - Stadtrundfahrt/gang mit Mittagessen. Natürlich haben wir auch ein Leckerbissen für unsere Eisenbahnfans im Programm.

Ausflug 4

"Eisenbahn von Breslau bis Schweidnitz" heißt unser Ausflug 4.- Diese Strecke gehört zu den landschaftlich reizvollen Linien Polens.
Ausgangspunkt der Strecke ist der Breslauer Hauptbahnhof. Eingeweiht im Jahre 1898, gilt die Nebenbahn von Breslau über und entlang des Zobten als landschaftlich reizvollste Bahnlinie, die vom Knotenpunkt Breslau ausgeht. Von Anfang an war sie insbesondere für den Ausflüglerverkehr geplant, war und ist doch das Bergmassiv Zobten damals wie heute ein sehr beliebtes Nahreiseziel der Breslauer. Das Bergmassiv und Landschaftsschutzgebiet des Zobten wird auf seiner nordwestlichen Seite von der Bahnstrecke umrundet, um in südlicher Richtung Schweidnitz zu erreichen. Somit ergeben sich unterwegs landschaftlich reizvolle Ausblicke auf den Zobten sowie das Eulengebirge. 2000 stellte man den Personenverkehr ein, der Güterverkehr wurde streckenweise beibehalten, sodass die Strecke glücklicherweise nicht gänzlich stillgelegt oder gar entwidmet wurde. Ab 2020 war man dabei, die Strecke für den SPNV-Betrieb wieder fit und technisch startklar zu machen, um diesen im Dezember 2021 wieder aufzunehmen.

Das knapp 60 000 Einwohner zählende Schweidnitz war seit dem 13. Jh. neben Breslau eine der wichtigsten Städte Niederschlesiens. Der mittelalterliche Stadtkern ist während des 2.Weltkrieges unzerstört geblieben. Sowohl Marktplatz als auch der Dom des Hl. Wenzel und Stanislaus mit seinem 103m hohen Turm sind bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unangefochten an erster Stelle steht jedoch die evangelische Friedenskirche von 1657, welche von Anfang an als Holzkirche errichtet werden musste. 2001 wurde dieses wertvolle Juwel protestantischer Kirchenarchitektur in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Auch für das leibliche Wohl wird für Sie vor Ort mit einer polnischen Spezialität gesorgt sein. An historischen Informationen rundum diese interessante Bahnstrecke sowie der reizvollen Landschaft soll es nicht fehlen. ACHTUNG!!! Bei diesem Ausflug bleibt keine Zeit für ein Besuch Breslaus und den Weihnachtsmarkt!


Zustiege über Lausitzer Dampflok Club e.V. buchbar:
Cottbus, Spremberg, Weißwasser, Horka, Görlitz

Zustiege über Flügelradtouristik e.V. buchbar:
Dresden Hbf, Bischofswerda, Bautzen


Bitte beachten Sie

Bei den Ausflügen sind immer Fußwege dabei!
Die Fahrt findet nur bei Erreichen der Kostendeckung/Mindestteilnehmerzahl statt. Bei Fahrtausfall erhalten Sie selbstverständlich ihren Fahrpreis vollständig zurück, weitere Ansprüche sind jedoch ausgeschlossen. Das gültige Zahlungsmittel in Polen ist der Zloty, nicht der Euro (auch wenn der stellenweise angenommen wird). Da es sich um eine Fahrt ins Ausland handelt, ist das Mitführen eines Ausweisdokumentes Pflicht, auch für Kinder! (Personalausweis oder Reisepass).

Versorgung im Sonderzug

Während der Reise verwöhnt Sie unser Serviceteam im Imbiss- oder Bistrowagen mit deftigen Speisen und Getränken zu günstigen Preisen, u. a. mit Bier aus der Landskron BRAU-MANUFAKTUR Görlitz, Mineralwasser und Bauer Fruchtsäfte aus Bad Liebenwerda. Da wir auch die Erlöse aus der Versorgung für die Erhaltung unserer Fahrzeuge benötigen, bitten wir Sie, auf das Mitbringen von Speisen und Getränke zu verzichten.

Die geplanten und aktuellen Fahrzeiten erhalten Sie auf
http://www.ldcev.de, unter Fahrzeiten.

Bitte erfragen Sie die gültigen Fahrzeiten ca. 3 Tage vor der Fahrt unter http://www.ldcev.de oder Telefon 03 55 - 3 81 76 46.

Restkarten ggf. im Zug erhältlich

Cottbus

03.12.2022
05:30 Uhr
Tickets
ab 99,00 €
Erdmöbel - „Weihnachten mit Erdmöbel“
Weihnachten mit Erdmöbel!

Alle Jahre wieder kommen Erdmöbel in eure Metropole. In schönen Locations feiern Erdmöbel Weihnachten mit ihrem Publikum. Die Glücklichen, die schon dabei waren, wissen: Es wird eigenwillig und lustig, feierlich und mitreißend!
Sie sind die deutsche - und dabei eigentlich so gar nicht typisch deutsche - Antwort auf die britische Christmas-Pop-Kultur. Weihnachten sollte ja eigentlich schön sein. Denkt jeder, will jeder. Auch gegen Weihnachtslieder ist eigentlich nichts einzuwenden, wenn sie doch nur etwas, oder sagen wir: viel mehr Spaß machen würden. Erdmöbel-Weihnachten ist da unkompliziert. Lustig, melancholisch, ironisch, lästerlich und doch ernsthaft feierlich. Ein echtes Fest! Genauer: eine Party!
Es war im Jahr 2006 als Erdmöbel mit „Weihnachten ist mir doch egal“, ihrer inzwischen legendären Version von Whams „Last Christmas“, ein erstes Jahresendlied veröffentlichten. Ab dann kam jedes Jahr mindestens ein Lied dazu. Seither hat sich ein kompletter Kanon angesammelt, der schließlich mit „Geschenk“ als Album, kurz darauf auch als Songbuch veröffentlicht wurde. „Geschenk“ ist etwas, das uns alle vor der elenden Routine rettet. Eine
Sammlung, die uns die (Vor-) Freude auf Weihnachten wieder zurückgibt. Darunter Hits wie „Lametta“ (mit Maren Eggert), „Ding Ding Dong (Jesus weint schon)“ oder „Goldener Stern“, welcher wie schon seine Vorgänger bei den guten Radiosendern rauf und runter lief.
Die (meist ausverkauften) Konzerte der bisherigen Weihnachtstourneen von Erdmöbel wurden in den letzten Jahren zu Leuchttürmen in der düsteren Adventszeit. „Jetzt kann Weihnachten kommen!“war der meistgehörte erleichterte Seufzer der Konzertbesucher. Auch in diesem Jahr gehen Erdmöbel wieder auf Tour und ganz sicher wird wieder gemeinsam die „Hoffnungsmaschine“ angeworfen!

Einlass: 19:00 Uhr

Hier kein Verkauf mehr.
Mitgliederausstellung 1

Mitgliederausstellung 1

55 Postionen

Young-Ja Zimmermann | Volker Martin Ledderhos | Verena Schirz-Jahn | Ute Manoloudakis | Ulrike Hogrebe-Nitsche | Ulrike Lösing | Ulf Schüler | Sylvia Seelmann | Sue Hayward | Su Weiss | Stefan Bohnhoff | SOOKI | Simone Kornfeld | Sibylle Wagner | Sabine Schiffer-Nasserie | Rüdiger Gau | Reinhard Haverkamp | Regina Roskoden | Oliver Zabel | Monika Schulz-Fieguth | Monika Denis | Monika Funke Stern | Margret Höper | Maren Krusche | Manfred Kriegelstein | Kerstin Wüstenhöfer-Loges | Juliane von Arnim | Jens Heller | Hubertus von der Goltz | Helga Maria Bonenkamp | Harald Gnade | Hans-Jürgen Diehl | Gudrun Fischer-Bomert | Gabriele Schade-Hasenberg | Frauke Schmidt-Theilig | Frauke Beeck | FRANEK | Elvira Zimmermann | Eleonora Heidler | Dominique Raack | Dagmar Weissinger | Corinne Holthuizen-Habermann | Christoph Müller-Stüler | Christin Kaiser | Christiane Conrad | Brigitta C. Quast | Bettina Albrecht | Bettina Hünicke | Bettina Schilling | Bernd Kuhlmey | Beatrice Falck | Annette Domberger | Anke Doepgen | Anastasia Wiggert | Achim Mogge

Potsdam

03.12.2022
12:00 Uhr
Das Neinhorn

Das NEINhorn von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn steht ganz vorne auf den Kinderbuch-Bestsellerlisten. Marc-Uwe Kling, der schon die  ‘Känguru-Chroniken’ schrieb, hat ein lustiges, freches Kinderbuch über ein Einhorn geschrieben, das aus seiner Zuckerwattewelt ausbricht und fortan nur noch tut, was es will. Nun bringt es das Junge Theater Bonn auf die Bühne.

Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, so dass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt. Eines Tages bricht das NEINhornaus. Es trifft den WASBären, einen Waschbären, der nicht zuhören will, den NaHUND, dem echt alles schnuppe ist, und dann die KönigsDOCHter, eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!

Das Junge Theater Bonn (JTB) hat das Recht erworben, ‘Das NEINHorn’ für die Bühne zu bearbeiten und als Theaterstück mit viel Musik zu spielen. Musical-Komponist Marc Schubring hat die Bühnenbearbeitung geschrieben und die Musik dazu komponiert. Bernard Niemeyer inszeniert das Stück in der von Katha Kastner gestalteten Bühne.

Bonn

03.12.2022
11:00 Uhr
Alma Hoppe: Finale Arrabbiata - Das Letzte kommt zum Schluss

Ist ein Ende in Sicht? Und wenn ja:In welcher Hinsicht? Und warum eigentlich?

Das Kabarett Alma Hoppe rechnet ab und auf. Mit sich, der Welt, den Widrigkeiten unseres persönlichen Universums. Ein Heidenspaß im Hier und Jetzt unserer verpassten Zukunfts-Chancen.

Sie wissen: Die Maßnahmen der Regierung kommen nie zu spät. Die Probleme kommen immer nur zu früh. Es herrscht Schieflage in der Waagschale der Unwägbarkeiten. Deshalb sezieren sie unaufhaltsam nationale, internationale und persönliche Krisen, werden zum akribischen Horchposten deutscher Befindlichkeit auf dem Weg zur Weltvergessenheit.

Sie mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet: Worthülsen gefüllt mit Pfeffer, ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit.

„Eine engagierte, brisante, aber überaus unterhaltsame Mixtur aus Politik-, Wirtschafts- und Gesellschafts-Satire mit hohem Spaß-Faktor. Alma Hoppe bietet dem Liebhaber tiefschwarzen Humors einen unterhaltsamen Abend, zartbesaiteten Gästen wird so manches Mal der Atem gestockt haben.“ (Hamburger Abendblatt)

„Mit einem Programm, „das selbst die kühlsten Hanseaten im Mikrowellentempo auftauen lässt.“ (NDR)

Das unverwechselbare Markenzeichen: „Mit den heiklen Tagesordnungspunkten des aktuellen deutschen Kabaretts verfahren sie dramaturgisch und darstellerisch überzeugend, manchmal sogar drastisch. Und sie sind frech, rotzfrech, wenn sie unverhohlen auf die Zuschauer losgehen.“ (SZENE, Hamburg)

Eine dreiste Volldampf-Abschieds-Show: Mit dem Neuesten von heute, morgen und gestern: brandaktuellen neuen Nummern, explosiver Satire und den Lieblings-Krachern aus mittlerweile 65 Programmen.

Ist ein Ende in Sicht? Warum eigentlich? Das Beste kommt zum Schluss. Das Finale Arrabbiata.

Regie: Henning Venske

Angewandte Kunst und Skulpturen

Eine Reise durch das Kunstschaffen Europas und der Welt von der Antike bis ins 18. Jahrhundert mit rund 3.000 Objekten aus den Sammlungsbereichen Angewandte Kunst und Skulpturen bietet das zweite Obergeschoss des Museums - in Szene gesetzt vor leuchtenden Farben!

In Purpur und Zitronengelb, Violett und Grasgrün, leuchtend Rot und Himmelblau erstrahlen die Wände der Ausstellungsräume. Gemeinsam mit der Präsentation in modernster Ausstellungstechnik stehen die vielfältigen Sammlungen so auf einer idealen Bühne.

In den straßenseitigen Ausstellungsräumen können ausgewählte Sammlungsbestände wie Fürstenberger Porzellan, französisches Maleremail, italienische Majolika, sowie ostasiatische und ethnologische Objekte ihre volle Pracht entfalten. In zwei Räumen werden Marmor- und Bronzeskulpturen freistehend präsentiert.

Parkseitig erwarten Sie Themenräume, die sammlungsübergreifend konzipiert wurden. Ob Lifestyle, Branding oder gemeinsames Essen – die Themen knüpfen nahtlos an unsere Gegenwart an.

Ein Highlight dieses Ausstellungsbereiches ist die Kunstkammer, ein mit unterschiedlich großen Fächern gestalteter Raum voller wundersamer Objekte.

Braunschweig

03.12.2022
11:00 Uhr
Gemäldegalerie

Rund 320 Gemälde sind in der 2016 neu eingerichteten Gemäldegalerie im 1. Obergeschoss des Museums zu sehen.

Die Hängung orientiert sich an den veränderten Sehgewohnheiten und Vorlieben der heutigen Besucher*innen. Wo früher oft die kunsthistorische Bedeutung die einzige Richtschnur bildete, liegt heute der Fokus darauf, das ganze Spektrum der Sammlung möglichst breit zu zeigen. Eine größere Auswahl der beim Publikum besonders beliebten Motive, wie Stillleben, Landschaft, Tierstück oder attraktive Damenporträts sind nun zu sehen.

Jeder Ausstellungsraum widmet sich darüber hinaus einem speziellen thematischen Motto, das unseren Besucher*innen einen neuen inhaltlichen Zugang ermöglichen soll. Dies kann künstlerische Prinzipien betreffen, wie die Beziehung zwischen den Darstellenden Künsten und der Malerei, wie das Selbstbild des Künstlers, oder auch die Kunst der Täuschung durch die Malerei. Aber auch sehr aktuell anmutende Themen sind zu entdecken, z. B. die Migration von Künstlern in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges oder die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft. Die verstärkte Besucher*innenorientierung äußert sich auch darin, dass in der neuen Galerie zum ersten Mal jedes Kunstwerk eine Einzelbildbeschreibung erhalten hat. Die kurzen Bilderläuterungen bieten im Zusammenspiel mit einem kostenlosen Booklet mit den Raumtexten die Möglichkeit zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den Themen der einzelnen Säle.

Braunschweig

03.12.2022
11:00 Uhr
ALICE


Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, fasziniert von der jungen Alice Liddell, Vorbild für die Heldin seines berühmten Kinderbuch-Klassikers "Alice im Wunderland".

„Alice“ verflicht kunstvoll das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“:
An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen lädt sich die Atmosphäre emotional und erotisch mehr und mehr auf. Die Situation droht zu eskalieren...

Ein magisch-surreales Spektakel aus Poesie, Groteske, Verlangen und Wahnsinn und eine tragisch unerfüllte Liebe.


Musik und Gesangstexte von Tom Waits und Kathleen Brennan Text von Paul Schmidt Regie, Design, Visual Concept der Originalproduktion von Robert Wilson Deutsch von Wolfgang Wiens

Regie Philipp Moschitz Musikalische Leitung und Arrangements Andreas Lenz von Ungern-Sternberg Bühne Thomas Flach Kostüme Cornelia Petz Choreographie Katja Wachter Licht Hans-Peter Boden

Mit Nick Robin Dietrich, Vanessa Eckart, Maria Hafner, Nathalie Schott, Thomas Schrimm, Andreas Thiele, Jakob Tögel

Alice-Band Emil Bekir/Monika Fuhs, Stefan Gollmitzer/Johannes Rothmoser, Rene Harder, Steffen Schmid/Ulrich Wangenheim, Andreas Lenz von Ungern-Sternberg


"Trost spendet die waidwunde Musik von Tom Waits und die Erkenntnis, dass das Theater an grandiosen Abenden wie diesem einer der besten Orte ist, kostbare Lebenszeit seiner endlichen Existenz zu verbringen."
(B2 Kultur)

* Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern der Woche
* 1x Nennung bestes Bühnenbild und beste Kostüme (Theater heute, Kritikerumfrage 2018)
* 1x Nennung bestes Bühnenbild (Die Deutsche Bühne, Saisonbilanz 2017/2018)


Eintrittspreise

€ 19 | € 25 | € 30
ermäßigt € 15 | € 21 | € 26
juniorermäßigt € 13 | € 19 | € 24 (für Schüler:innen, Studierende, FSJler:innen und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Silvester
€ 35 (nur Freundeskreis- und Juniorermäßigung)

Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Vorstellungsdauer ca. 2 Std. 20 Min. (inklusive Pause)


Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. "Alice"

Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

03.12.2022
11:00 Uhr
Elling

Die Art, in der in diesem Stück über die Wechselfälle des Lebens und den Zustand unserer modernen Welt philosophiert wird, ist von unbestechlichem Charme, hat Intelligenz, Witz und zeugt von einem scharfsichtigen Durchblick, den man diesen beiden unheroischen Helden zunächst gar nicht zutraut.

Das Leben kann wie ein Hürdenlauf wirken, wenn es Mut erfordert, ans Telefon zu gehen oder ein Restaurant zu durchqueren. Für Elling und seinen Freund Kjell Bjarne sind die alltäglichen Probleme, mit denen sie nach der Entlassung aus der psychiatrischen Klinik konfrontiert werden, eine echte Herausforderung. Um die beiden neurotischen Helden wieder in die »normale« Gesellschaft einzugliedern, stellt ihnen der norwegische Staat eine Wohnung und den Sozialarbeiter Frank, der ihnen mühsam ein paar Regeln beibringt: telefonieren, einkaufen, ausgehen. Nach anfänglichen Katastrophen, astronomisch hohen Rechnungen für Telefonsexanrufe (schließlich muss man das Gelernte anwenden) und einigen emotionalen Krisen entwickeln die beiden aber tatsächlich Spaß am Leben »draußen«. Als die schwangere Nachbarin buchstäblich in ihr Leben stürzt, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Das Theaterstück von Axel Hellstenius nach dem Bestseller-Roman von Ingvar Ambjørnsen war die Vorlage für den oscarnominierten Spielfilm von Peter Naess.

Regie: Stella Seefried
Bühne: Robert Pflanz
Kostüme: Daniela Zepper

mit Ingo Pfeiffer | Yannick Rey | Anna Schindlbeck | Tobias Wollschläger

Märchen im Grand-Hotel

Ein elegantes Hotel an der Côte d’Azur, in dem sich internationales Publikum tummelt und europäische Adelige bei Jazzbandmusik Heiratspläne schmieden – vom emsigen Personal bestens versorgt mit Cocktails. Auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Doch nichts ist wie es scheint. Der schüchterne Kellner Albert, der eigentlich Hotelerbe ist, verliebt sich Hals über Kopf in die aus ihrem Land vertriebene, mittellose spanische Prinzessin Isabella, die wiederum einem österreichischen Prinzen versprochen ist. Material genug für einen echten Hollywoodfilm – folgt man den Argumenten von Marylou, Tochter des vor dem Bankrott stehenden amerikanischen Filmproduzenten Makintosh. Die selbstbestimmte, moderne Frau hat sich in den Kopf gesetzt, die Firma ihres Vaters vor dem Ruin zu retten, platzt mitten ins Geschehen und wirbelt mit ihrem Unverständnis für die längst überholten Werte der alten Welt die fragile Ordnung der feinen Gesellschaft durcheinander. Das Grand-Hotel steht Kopf: wer schnappt sich wen, und wie wird der Film ausgehen?
Getragen durch Paul Abrahams vielseitige Musik – von Walzer bis Foxtrott, von Tango bis Jazz – entsteht ein lustvolles Verwirrspiel à la Hollywood. Der Witz der Handlung, wie auch die Partitur, sonnen sich noch im Abglanz der untergegangenen Weimarer Republik. Von Berliner Bühnen verbannt, bringen Abraham und seine Librettisten diese parodistische Liebeserkärung an die Absurditäten der Operette 1934 bereits im Exil auf die Bühne.

Von Liebe und Krieg - Führung

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen. Sie sprechen über soziale Bewegungen, darstellende und bildende Kunst, Aspekte der Alltagskultur und religiöse Vielfalt. Die Ausstellung zeigt dem Caṅkam-Zeitalter zugeschriebene archäologische Objekte, eine Auswahl von Bronzen aus der Zeit der Cōḻa-Dynastie (9.-13. Jh.), aber auch Arbeiten von Künstler*innen des Madras Art Movement aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der Kastengrenzen überschreitenden Bhakti-Mystik des Mittelalters, der „Dravidischen Bewegung“ des 20. Jahrhunderts oder dem bis 2009 andauernden Kampf der Liberation Tigers of Tamil Eelam um einen eigenen tamilischen Staat in Sri Lanka werden auch soziale Aspekte der Geschichte beleuchtet.

Gebühr: € 5,- zzgl. Eintritt

Stuttgart

03.12.2022
14:30 Uhr