Montag, 02.08.2021
von 12:00 bis 12:30 Uhr

Klimahaus Bremerhaven 8° Ost
Am Längengrad 8
27568 Bremerhaven



Der Eintritt ist auf eine festgelegte Anzahl an Gästen pro 30 Minuten-Zeitfenster beschränkt. Eine Buchung eines festen Zeitfensters über unseren Onlineshop ist daher empfehlenswert. Ein Einlass ist ausschließlich im gebuchten Zeitfenster möglich. Für die Aufenthaltsdauer in der Ausstellung gibt es keine Beschränkung.

Für Kinder unter 5 Jahren muss nur eine Terminbuchung über "Ticket bereits vorhanden, nur Terminbuchung" erfolgen. Ein gültiges Ticket wird nicht benötigt. Bitte bring zur Kontrolle einen Altersnachweis mit.

Falls du bereits im Besitz eines gültiges Tickets bist (Jahreskarte, Vorverkaufsticket o. Ä.), musst du dir nur kostenfrei einen Besuchstermin buchen. Wähle hierzu im weiteren Verlauf "Ticket bereits vorhanden, nur Terminbuchung" aus (1x pro Person). Bring das gültige Ticket auf jeden Fall mit, dieses wird für den Zutritt benötigt!

"Print at home"-Tickets können ebenfalls auf dem Smartphone genutzt werden.

Weitere aktuelle Informationen für deinen Besuch findest du unter:
http://www.klimahaus-bremerhaven.de/corona

Hier keine Tickets verfügbar

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

20.09.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

20.09.2021
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

20.09.2021
gemeinsam einsam

Das Museum am Dom zeigt zur Wiedereröffnung ab Samstag, dem 13. März 2021 eine neue Foyer-Ausstellung unter dem Titel „gemeinsam einsam“.

Anhand von Gemälden, Fotografien und Skulpturen werden Bilder von menschlicher Gemeinschaft, aber auch von Einsamkeit und Alleinsein in Erinnerung gerufen, die wir alle auf die eine oder andere Art aus eigener Erfahrung kennen  - und die wir in den vergangenen Monaten erlebt und durchlebt haben.

Dabei zeigt sich, dass Einsamkeit und Gemeinsamkeit sich oft näher sind, als man denkt: der Einsame kann gehalten, unsichtbar begleitet sein; und Gemeinschaft verbirgt oft großes Alleinsein.

Die Ausstellung ist eine Einladung, über diese Verbindungen und Zusammenhänge und über unsere Erfahrungen mit Distanz, Abstand und Maskierung in den vergangenen Monaten nachzudenken - und sich an den Kunstwerken zu erfreuen.

Di bis Sa 9 bis 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr

Trier

20.09.2021
Schwieriges Erbe. Ausstellung

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

20.09.2021
Orte jüdischen Lebens in Trier

Über Jahrhunderte bestand eine jüdische Gemeinde in Trier und brachte der Stadt nachhaltige Impulse. Bis heute zeugen die historischen Häuser der Judengasse oder der jüdische Friedhof in der Weidegasse sichtbar von dieser Vergangenheit. Viele Orte in Trier erzählen von diesem jüdischen Leben: Es sind Geschichten alteingesessener Familien, hoffnungsvoller Geschäftsleute und talentierter Kunstschaffender. Aber die Häuser, Straßen und Plätze erzählen auch von Pogromen, Verfolgungen und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Über 30 Video-Interviews an den Schauplätzen in Trier und der Großregion lassen die Spuren dieser Geschichte ebenso sichtbar werden wie die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

20.09.2021
Achim Mende – Crazy Little Planet

Achim Mende ist einer der prominentesten Fotografen im deutschen Südwesten. Seine erste Ausstellung in der Städtischen Galerie Überlingen erzielte 2013 einen Besucherrekord. 2021 präsentiert er die wunderbare „verrückte" Welt der 360-Grad-Photographie. In atemberaubenden Panoramen zeigt Mende seine Wahlheimat Überlingen, den Bodensee, Baden-Württemberg und den Rest der Welt, von Venedig bis zum Uluru (früher: Ayers Rock) in Australien.

Die Ausstellung korrespondiert mit der begehbaren Panorama-Rotunde auf dem Gelände der baden-württembergischen Landesgartenschau in Überlingen.

Di bis Fr 14 bis 17 Uhr. Sa, So, Fei 11 bis 17 Uhr

Überlingen

20.09.2021
BarabásiLab

Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 20 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt. 

Die aktuelle Welt produziert so viele Daten pro Tag wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, bedarf es einer neuen Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern.

Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene. Unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb Natur, Gesellschaft, Sprache und Kultur können somit nicht nur erforscht, sondern auch sichtbar gemacht werden. Barabásis Netzwerkansatz verspricht eine umfassende, universelle Methode, die es erlaubt, viele Phänomene mit wissenschaftlicher Präzision zu beleuchten. 

Im Rahmen der Ausstellung können BesucherInnen einen umfassenden Einblick in die unter anderem sehr aktuellen Anwendungsbereiche der Netzwerkwissenschaft gewinnen. Die Netzwerkdiagramme und -strukturen werden in vielfältiger Weise und mittelst modernster Technik visualisiert, sodass die wissenschaftlichen und zugleich höchst ästhetischen Beiträge von Prints und Skizzen, über Videos bis hin zu realen und virtuellen Datenskulpturen reichen.

»BarabásiLab. Hidden Patterns« ist eine Zusammenarbeit mit dem Ludwig Museum, Budapest, wo die Ausstellung vom 10. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 gezeigt wird.

 

Mehr zur Ausstellung:https://zkm.de/de/ausstellung/2021/03/barabasilab-hidden-patterns

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

20.09.2021
Tadeusz Rozewicz "Unser älterer Bruder"

Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Neuerscheinung im März 2021!

Tadeusz Różewicz (1921–2014), einer der großen polnischen Lyriker, hat in dieser ergreifenden Anthologie seinem älteren Bruder Janusz (1918–1944) ein literarisches Denkmal gesetzt. Janusz, der für ihn eine wichtige Vorbildfunktion hatte, wurde wegen seiner Untergrundaktivität während des Krieges von den Deutschen verhaftet und ermordet. Der Band enthält Gedichte, Prosafragmente und ausgewählte Briefe von Janusz, zahlreiche Erinnerungen an ihn sowie eine Reihe von Gedichten Tadeusz Różewiczs über seinen Bruder. Ergänzt durch Abbildungen entwirft diese Text-Collage das faszinierende Bild eines vielseitig begabten jungen Mannes, dessen Leben viel zu früh endete.

Tadeusz Różewicz
Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Hrsg./ aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, Polnische Profile 11
Deutsches Polen-Institut Darmstadt
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf
Erscheinungsdatum: März 2021.

In Buchhandlungen erhältlich.

Düsseldorf

20.09.2021
Everything Is Just for a While

Für diese Ausstellung wurden ca. 1000 Stunden Filmmaterial aus öffentlichen und privaten Archiven gesichtet. Daraus wurden über 5 Stunden in Bild und Ton restauriert und zu drei Videoinstallationen montiert, die sowohl Nachrichten, Diskurs und Kunst aus 70 Jahren zeigen. Die 3-Kanal-Videoinstallation, die sich Kunstpositionen aus allen Festivalbereichen widmet (260'), reist chronologisch durch die Berliner Festspielgeschichte und wird zweimal täglich gezeigt.

 

Bislang kaum bekannte historische Videoaufnahmen aus eigenen, öffentlich-rechtlichen und privaten Archiven werden in „Everything Is Just for a While” anlässlich des 70. Geburtstags der Berliner Festspiele als kühner Zusammenschnitt präsentiert und laden zu einem neuen Blick auf heute immer noch verblüffende Kunstpositionen aus der ganzen Welt ein.

 

Labor und Experiment, Seismograf des Zeitgeists, Ausstellungsort und Debattierklub, Radical Art und Workshops für Jugendliche, Feuerwerk und Sport, wochenlang afrikanische Kunst, Städteplanung und Autor*innenförderung, Wissenschaftskolleg und Festumzug mit Wasserkorso und immer wieder Plattform der internationalen Kunstszene – all das waren die Berliner Festspiele in den vergangenen 70 Jahren. Im Geburtstagsjahr zeigt „Everything Is Just for a While” einen Zusammenschnitt aus bislang kaum bekannten Bewegtbildern, ein Spiegelkabinett der Erinnerungen. Die Videoinstallationen werden von einer Infowand gerahmt, die die Identität und die Geschichte der Berliner Festspiele veranschaulichen.

 

Die Videoinstallationen und Filme begutachten die Risse und Querschläger, die Extreme und Experimente der Festspielgeschichte und laden zur Erforschung der Frage ein, was diese vergangenen Orchester- und Jazzkonzerte, elektronischen Pionierarbeiten, Theateraufführungen, Stadtraumaktionen, Ausstellungen, Diskursreihen, Zirkusvorstellungen, Rituale, Tanzproduktionen, Jugendwettbewerbe, Kinoprojekte, Planetarienfilme, Künstler*innengespräche und Eröffnungsreden uns heute noch zu sagen haben. Das Wagemutige, das Out-of-the-box-Denken, die Bestrebung und Geduld zu sehen, was kommt und was wird, war unsere Ausrichtung bei der Recherche. Und sicher verrät die Art, wie wir unsere Geschichte betrachten und reflektieren, einiges darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.

 

So entstehen die Konturen einer niemals zu Ende erzählten Biografie einer Institution, die von zahllosen Mitarbeiter*innen und ihren höchst spezifischen Kompetenzen und Interessen geprägt wurde und wird. Der Strom an Ereignissen in dieser Erzählung erlaubt, einige Leitlinien im Engagement zu erkennen – die Beschäftigung mit Künstler*innen und Tendenzen in Osteuropa, Afrika, Amerika und Südostasien, mit der Geschichte der künstlerischen Avantgarden oder mit politischen Zäsuren prägen damals und heute die Festspielarbeit. Dreißig Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer ist rückblickend zudem der politische Gegensinn zur Situation in der DDR erkennbar. Die ursprüngliche Rolle als „Schaufenster des Westens“, aber auch die ständig wachsende Neugier auf andere Blickwinkel vieler nicht westlicher und indigener Kulturen und auf Strategien des nachhaltigen Wandels und des Umweltschutzes spiegeln sich in den Festivals und Programmen.

Mittwoch bis Montag, 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen

Berlin

20.09.2021
ANTONY GORMLEY

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 13.06.2021 eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen
Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem Praemium
Imperiale zählt er zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Werken aus der Sammlung
Schaufler und aus dem Studio des Künstlers – darunter Arbeiten, die bisher nie öffentlich zu sehen waren –
ist es die bedeutendste Werkschau Gormleys, die je in Deutschland zu sehen war.

 

Zentrales Thema von Gormleys Schaffen ist der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Ausgehend von
seinem eigenen Körper, den er als Material, Werkzeug und Motiv nutzt, zeigt er Figuren in unterschiedlichen
Zuständen: Enthüllung, Isolation, Herausschälen und Wachstum sind in der Ausstellung zu finden. Frühe
Skulpturen, wie die Bodenarbeit FLAT TREE (1978) und ONE APPLE (1982), zeigen Gormleys Interesse an Zeit
und ihrer Darstellung. 

 

Einige Werke sind umschlossen, andere offener und durchlässiger. Die fortwährende Infragestellung, wo ein
Körper beginnt und wo er endet, wird in Skulpturen erkundet, die sich von der Leere zur Masse entwickeln,
von der Linie zur Fläche, von der geradlinigen zur organischen Form und Struktur: von der fast gewichtslosen
linearen „Zeichnung im Raum“ bei FLARE II (2008) über die dichte Masse von CUMULATE (BREATHE II)
(2018) bis zur raumgroßen abgeschlossenen Dunkelheit von HOLD (2016). Drei großformatige
architektonische Werke – ROOM (1980), HOLD (2016) und MURMUR (2014) – stehen im Mittelpunkt der
Ausstellung und vermitteln zwischen dem individuellen Raum des Körpers und dem kollektiven Raum.

 

Nach der pandemiebedingten Verschiebung des Projekts im letzten Jahr, äußert sich der Künstler nun
begeistert über die Umsetzung ab Juni 2021: „Es freut mich, diese Ausstellung in den einzigartigen
ehemaligen Industriehallen des SCHAUWERK Sindelfingen zu machen. Die Räume sind großzügig, offen und
mit einem natürlichen Licht von oben erfüllt.“

Die Ausstellung zeigt Gormleys Transformation der Skulptur von rein materiellen und formalen Fragen hin zu
einer Erkundung des Lebens selbst. „Unser eigener Körper und seine Beziehung zu den ausgestellten Werken
ist ebenso Thema wie die Arbeiten selbst: der Körper als Behältnis, als Energiefeld, als Aggregat von Teilen, als
provisorischer Stapel, als Masse, als neuronales Netzwerk.” (Antony Gormley)

Di, Do 15:00-17:00 Uhr (öffentliche Führung) Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

20.09.2021
Germanenmythos und Kriegspropaganda. Der Illustrator Wilhelm Petersen (1900–1987)

National-konservativ geprägt, orientierte Wilhelm Petersen sich bereits in den 1920er Jahren an völkischen Ideologien. 1933 trat er in die NSDAP ein. Durch Alfred Rosenberg massiv gefördert, wurden seine Werke in Ausstellungen, als Illustrationen und Kunstdrucke vermarktet und von führenden Nationalsozialisten erworben. Seine Bildmotive prägten die Vorstellung von vor- und frühgeschichtlichen Germanen und „nordischen Idealfiguren“. 1938 verlieh ihm Adolf Hitler den Professorentitel. Als Kriegszeichner der Waffen-SS trugen Petersens Zeichnungen dazu bei, den Mythos der Waffen-SS als kämpferische Elite zu verbreiten. Nach dem Krieg wurde er als einer der Zeichner der Igelfigur „Mecki“ für die  Zeitschrift „Hör Zu!“ bekannt. Bis zu seinem Tod 1987 distanzierte sich Wilhelm Petersen nicht von seiner Rolle als NS-Künstler, sondern blieb im Netzwerk ehemaliger Nationalsozialisten und Mitglieder der Waffen-SS fest verwurzelt.


Im Burgsaal der Wewelsburg
Eintritt frei

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

20.09.2021
Die Galerie der Straße / Die montierte Stadt

Die Galerie der Straße - Plakatkunst von Picasso zu Pollock
Die Ausstellung „Die Galerie der Straße – Plakatkunst. Von Picasso zu Pollock“ vereint 90 Plakate, mit denen in den 1950er- bis 1980er-Jahren Präsentationen von großen Künstlern wie Marc Chagall, Henri Matisse, Joan Miró und Pablo Picasso beworben wurden. Auch die amerikanische Avantgarde ist mit Jackson Pollock und Keith Haring in der Schau vertreten. Die farbenfrohen Werke der Sammlung KÖNA werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie entstanden vornehmlich als Lithografien in der Pariser Druckerei Mourlot, die auch eine Dépendance in New York eröffnete.  Mit französischen, amerikanischen und deutschen Werken widmet sich die Ausstellung dem Plakat als eigentümlichem Mischwesen zwischen der Welt der Kunst und der Welt des Kommerzes.

Die Wiege des künstlerisch gestalteten Plakats steht im Paris der Belle Époque. Schon in den 1890er-Jahren wird es zum begehrten Sammlerobjekt. Entsprechend der französischen Bezeichnung für diesen Werbeträger („Affiche“) kommt es sogar zu einem Plakatwahn (Affichomanie). Die Begeisterung für dieses Medium steckt schon bald den Rest Europas und die USA an. Es werden Plakatkunstausstellungen veranstaltet und Preise ausgelobt. Auch im 20. Jahrhundert bleibt Paris mit seinen auf künstlerische Grafik spezialisierten Druckereien die führende Metropole der Plakatkunst.

Plakate, so stellte einst der deutsche Philosoph und Schriftsteller Max Wiese fest, sind Netze, in denen sich unsere Wünsche verfangen sollen. In diesem Sinne gibt es viel Verfängliches in der Ausstellung zu sehen.

Die montierte Stadt - Von Fernand Léger bis Sergei Eisenstein
Elektrisches Lichtspektakel und dröhnender Verkehr, schier unendliches vertikales Wachstum von Wolkenkratzern, die Verschmelzung von Arbeits- und Freizeitraum und die generelle Beschleunigung des Lebens: In den 1920ern-Jahren übten die urbanen Architekturen in den Metropolen New York, Paris, Berlin und Moskau zunehmend einen Angriff auf die Sinneswahrnehmung ihrer Bewohner aus. Die Studioausstellung „Die montierte Stadt – Von Fernand Léger bis Sergei Eisenstein“ vereinigt 14 Filme, Foto- und Malerbücher von Künstlern wie Sergei Eisenstein, Fernand Léger, Erich Mendelsohn und Lázló Moholy-Nagy, die auf eindrucksvolle Weise eine neue Ästhetik der urbanen Raumwahrnehmung demonstrierten. Im Rahmen der Ausstellung lädt das Picasso-Museum mit Leihgaben aus Bibliotheken, Antiquariaten und Privatsammlungen zu einer künstlerischen Zeitreise in die Weltmetropolen der Goldenen Zwanziger ein.

Durch die Medien der Moderne – Fotografie und Film – und ihre revolutionären technisch-ästhetischen Verfahren entstand eine neue Ästhetik des Sehens in der Großstadt. Der russische Filmpionier Sergei Eisenstein entwickelte in diesem Zusammenhang eine einflussreiche Theorie der filmischen Montage, die er als Produkt des Urbanismus beschrieb, begrifflich verortet „halb in der Sphäre des Produktionsbetriebes, halb in der Sphäre der Music Hall.“ Die Vertreter dieser neuen Raumwahrnehmung propagieren einen völlig neuen Künstlertypus, der sich als Ingenieur einer technischen Avantgarde, einer neuen Zeit und eines neuen Sehens begreift.

Die Ausstellung veranschaulicht auf dialogische Art und Weise das Gestaltungsprinzip der filmischen und fotografischen Montage urbaner Sinneseindrücke.

Di-So: 10-18 Uhr, feiertags geöffnet

Heinz Mack

Heinz Mack
Skulpturen
4. Juli 2021 bis 2. Januar 2022

Heinz Mack feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt ihn mit einer Ausstellung, die Macks Schaffen in seiner vielfältigen Beziehung zu Licht, Bewegung und Raum würdigt. Die Ausstellung bezieht nicht nur das Freigelände des Parks an besonders markanten Punkten ein, sondern nutzt zugleich auch alle drei Austellungshallen. Sie wird von Heinz Mack und Tony Cragg gemeinsam kuratiert.

Am 8. März dieses Jahres feierte Heinz Mack, Mitbegründer der Gruppe ZERO, seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt den großen Maler und Bildhauer aus diesem Anlass mit einer Ausstellung, die ausschließlich seinem plastischen Schaffen gewidmet ist. In seinen drei Ausstellungshallen und im offenen Gelände präsentiert der Skulpturenpark 50 Skulpturen Heinz Macks, darunter zahlreiche Arbeiten, die bislang noch nie öffentlich gezeigt wurden. Auch wenn man rückschauend längere Zeiträume ins Auge fasst, wird die Ausstellung eine der großen Werkschauen des Künstlers.

Für Heinz Mack haben Kunstwerke neben der Erscheinung, mit der sie sich dem Auge des Betrachters präsentieren, ein Innenleben, dessen Eigenheiten die Philosophie erschließt. Er selbst sagt dazu: „Das Irritierende, Rätselhafte, Wunderbare, welches in der Kunst sichtbar wird, zeigt sich auf den Oberflächen. Wo sollte es sich sonst zeigen? Dasjenige, welches in der Kunst nicht erklärbar ist, verbirgt sich unter diesen Oberflächen …“. In diesem Sinne sieht Mack in Raum, Zeit und Licht konstituierende Faktoren plastischer Kunst. Über das rein Phänomenologische hinausgehend bedingt aber vor allem das Licht nicht nur die materielle Erscheinung des Kunstwerks. Es gewinnt für ihn darüber hinaus eine besondere Strahlkraft, die weit ins Metaphysische reicht, indem Licht auch die „entmaterialisierte“ Energie seiner Skulpturen wahrnehmbar macht.

Vor diesem Hintergrund bietet der Skulpturenpark Waldfrieden vor allem für die noch nie öffentlich gezeigten Arbeiten des Künstlers einen besonderen Rahmen, zumal Heinz Mack es schon immer für eine der wichtigsten Aufgaben plastischer Kunst hielt, Natur- und Kunstschönes in Verbindung zu bringen.

11-17 Uhr

Wuppertal

20.09.2021
Marlene Dietrich – Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis.

Marlene Dietrich war der erste deutsche Weltstar. Wer kennt sie nicht als Lola aus dem Filmklassiker „Der blaue Engel“ oder hat nicht schon einmal „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ gehört? Bis heute verbinden sich mit ihr viele schillernde Bilder: Sexsymbol und Mutter, Schauspielerin und Sängerin, Ehefrau und Geliebte, Kunstfigur und Stilikone, Weltstar und Diva.

Unzählige Ausstellungen und Publikationen rund um den Globus beleuchteten mit höchst unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen Marlene Dietrich. Sie machten eine Frau sichtbar, die ihre Zeit verändert hat und nicht nur mit langen Beinen, rauchiger Stimme und laszivem Blick Männern wie Frauen den Kopf verdrehte.

Einen weniger beachteten Bereich ihres Lebens bildet ihre entschiedene Haltung gegenüber den Nationalsozialisten und ihr angespanntes Verhältnis zu ihrer Heimat nach 1945.

Marlene Dietrich mied seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ihre Heimat Deutschland. Sie ließ sich auf keine Zusammenarbeit mit den Nazis ein und unterstützte stattdessen deutsche Emigranten. 1939 wurde sie aus Überzeugung US-amerikanische Staatsbürgerin. Seit 1942 warb sie Kriegsanleihen für die USA ein und ging 1944 für die US-amerikanische Truppenbetreuung nach Europa. Dies wurde ihr noch 1960 bei ihrer Deutschland-Tournee von Teilen der Öffentlichkeit vorgeworfen. Marlene Dietrich kehrte danach nur noch selten in ihre Heimat zurück. Mitte der 80er Jahre nahm die Diva Kontakt mit Beate und Serge Klarsfeld auf, deren Leistungen als „Nazijäger“ sie bewunderte.

Die von der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Marlene Dietrich Collection Berlin realisierte Wanderausstellung rekonstruiert die ablehnende Haltung der Dietrich zum Nazi-Regime und ihr Verhältnis zu Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Presseartikel und Filmmaterialien. Die Ausstellung folgt dabei dem Lebensweg des Weltstars von Deutschland in die USA, zu den Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs bis zurück ins Nachkriegsdeutschland und weiter nach Polen, Israel und schließlich Paris, wo sie 1992 verstarb.

Di bis Fr von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen

Osnabrück

20.09.2021
DU LEBST NUR KEINMAL

Inszenierung, Provokation, Tabubrüche, Gewalt – die Werke des Paares Uwe Lausen (1941–1970) und Heide Stolz (1939–1985) sind in den 1960er Jahren ohne Entsprechung. Die Fotografien von Stolz und die Leinwände von Lausen erzählen von der Rolle des Individuums im sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext, aber auch von engem künstlerischen Austausch und gegenseitiger Beeinflussung. 

 

 

Mi-Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

20.09.2021
Das Zweite Gesicht

Meersburg verwandelt sich ab Ende Juli in eine begehbare Museumslandschaft. In der Kooperationsausstellung „Das Zweite Gesicht“ widmen sich drei Orte zugleich dem faszinierenden Wechselspiel menschlicher Rollen und Identitäten: das Neue Schloss, die Galerie Bodenseekreis im Roten Haus und das vineum bodensee. Jeder Ausstellungsort entwickelt seine eigene, charakteristische Vision zum Thema. Zwischen Installation und Videokunst, Malerei und Skulptur, Fotografie und Film bewegt sich der gemeinsame Inszenierungsbogen. Künstlerisch gestaltete Bilder laden das Publikum ein zu einer inneren Reise in die Tiefen menschlichen Bewusstseins.

 

11-18 Uhr

Meersburg

20.09.2021
Das schönste Bild bei mir zuhaus

Den diesjährigen 40. Todestag des Verlegers, Kunstsammlers und Stifters Kurt Fried (30. März 1906 bis 22. März 1981) nimmt das Museum Ulm zum Anlass zu einer Wiederauflage seines 1971 initierten Ausstellungsprojekts „Das schönste Bild bei mir zuhaus“.

Vor 50 Jahren konnte Kurt Fried eine für die damalige Zeit außergewöhnliche und in ihrer Art einmalige Ausstellung eröffnen. Mit „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ wurde die Bevölkerung eingeladen, persönliche Lieblingsstücke aus den eigenen vier Wänden in die Galerie studio f zubringen. Damit öffnete sich dem Publikum ein heimlicher Blick auf privaten Wandschmuck und den individuellen Kunstgeschmack von Bekannten und Unbekannten.

Ein halbes Jahrhundert später, in einer Zeit, in der Partizipation und Interaktion im Ausstellungswesen immer mehr im Fokus stehen, greift das Museum Ulm über seine digitale Plattform nextmuseum.io die Idee von Kurt Fried auf und transformiert sie in die Gegenwart. Dabei sollen auch Fragen diskutiert werden wie: Warum umgeben wir uns in unseren Lebensräumen mit Kunst, Bildern, Objekten? Was hängen wir zuhause auf? Wo liegt der Unterschied zum Museum? Was sammeln und präsentieren wir im öffentlichen Auftrag? Wie unterscheidet sich unser persönlicher ästhetischer Geschmack? Ist er zeit- und trendabhängig?

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

20.09.2021
Kunstreichgewächse

In einer Zeit der Dystopien, in der multiple Krisen unsere Welt aus den Angeln heben und die Zukunft grau erscheint, macht das Museum Ulm mit dieser ersten über die digitale Plattform nextmuseum.io kuratierten Ausstellung sich auf die Suche nach dem paradiesischen Garten Eden. Der verwunschene Garten war, ist und bleibt als Ort des Rückzugs und der Idylle ein Sehnsuchtsmotiv.  Als Ideal verklärt, steht der Garten heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Seine Schönheit vermittelt eine Idee des Überirdischen und der Herrlichkeit des Paradieses, nach dem sich die Menschen seit Jahrhunderten sehnen.

Einem botanischen Garten vergleichbar sammelt, pflegt und zeigt das Museum Ulm in seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 15.-20. Jahrhunderts Kostbarkeiten aus 40.000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Die ausgewählten künstlerischen Positionen zum Thema Paradiesgarten werden im Ausstellungsprojekt zusammengeführt und das Museum in einen alternativen Ort des Staunens, Erlebens und Wiederentdeckens verwandelt.

Mit Werken u.a. von:

Marija Avramovic & Sam Twidale I Johanna K Becker I Janieke Bekasinski & Meike Schröder I Elisabeth Eberle I Alper Goldenberg I Barbara Herold & Florian Huth I Lena Violetta Leitner I Eva-Maria Lopez I Bas Meeuws I Anselma Murswiek I RaumZeitPiraten I Janina Schmid I Calebe Simões I Bea Targosz I Khyati Trehan I Cynthia van Wijngaarden

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

20.09.2021
Christina Chirulescu

Die Nürnberger Künstlerin Christina Chirulescu (geb. in Sibiu, Rumänien) studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Klasse von Prof. Peter Angermann. Mit dem Titel der Meisterschülerin schloss sie 2005 die Akademie ab.
Christina Chirulescus Malerei ist das Prinzip des Mäanderns eigen. Sie changiert zwischen figürlicher und abstrakter Form und ist stets das Ergebnis eines gleichermaßen reflektierten wie experimentellen, prozessualen Vorgangs. Immer wieder lotet sie die klassischen Kategorien von Malerei und Tafelbild aus. Die Künstlerin erweitert beides um unterschiedlichste Techniken, wobei sie z. B. Collagetechniken, druckgrafische Prozesse wie etwa Risografie, herkömmliche Kopierverfahren oder Fotografien einbindet. Und im Ausstellungskontext verlässt ihre Malerei mitunter auch die Leinwand und sucht sich Wände oder Fenster als temporären Träger. Ihre Ausstellungen bewahren sich so einen prozessualen Charakter. Für die Ausstellung in der kunst galerie fürth ist ein umfassender Überblick zum malerischen Schaffen der Künstlerin geplant, bei dem zugleich die zentrale, fünf Meter hohe Wand des Galerieraums zum Terrain für ihre ergebnisoffene Arbeitsweise wird.

 

Abb.: Christina Chirulescu, o.T, 2016, Acryl, Papier, Sprühlack, 30 x 20 cm © Christina Chirulescu

Mi-Sa 13-18 Uhr So und Feiertag 11-17 Uhr

Fürth

20.09.2021
Dauer- und Mitgliederkarten HC Erlangen e.V. Saison 2021/2022
Die Dauerkarte gilt bei ALLEN zahlungspflichtigen Spielen des HC Erlangen e.V. in der Saison 2021/22.
Bei den Damen und U23 in der 3.Liga, der weiblichen und männlichen A-Jugend in der Jugendbundesliga und der U21 in der Landesliga.

Die HC e.V. Mitgliederdauerkarte ist ausschließlich unseren aktiven und passiven Vereinsmitgliedern vorbehalten und darf nur von diesen erworben werden.

Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt, der Einlass ist aufgrund eingeschränkter Zuschauerzahlen (aktuell max. 1000) aber unter Vorbehalt.

Nur Dauerkartenbesitzer haben eine sichergestellte Möglichkeit auf den Einlass zu den Heimspielen der oben genannten Mannschaften.
Eine Tages- und Abendkasse könnte es aufgrund eingeschränkter Zuschauerzahlen (aktuell max. 1000) nicht regelmäßig geben.

Bitte bringt bis zum Erhalt der Dauerkarte im Scheckkartenformat die Buchungsbestätigung, das Print @ Home Ticket und einen Ausweis mit zum Einlass. Diese Dokumente zählen temporär als Dauerkartennachweis.

Bei unseren Heimspielen gilt die 3G-REGEL. Bitte zeigt am Eingang UNAUFGEFORDERT einen entsprechenden Nachweis der Impfung, der Genesung oder einen aktuellen Coronatest vor!!!
Sollte kein Nachweis vorzeigbar sein kann kein Einlass zu unserer Veranstaltung erfolgen.

Aktuell herrscht bei unseren Heimspielen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen Schutzes (Medizinische Maske), auch am Sitzplatz. Beachtet hier bitte das ein Verstoss strafbar ist.

Die erworbene Dauerkarte ist personalisiert und nicht übertragbar. Auch nicht für einzelne Spiele.
Die Dauerkarte ist bei der U23 in der 3.Liga sitzplatzbezogen und kann daher auch zur Dokumentation und Kontaktverfolgung dienen.

Bei Spielen in der 3. Liga der Damen, der weiblichen und männlichen A-Jugendbundesliga, sowie der U21 in der Landesliga herrscht dagegen eine FREIE Wahl des Sitzplatzes. Der angegebene Sitzplatz auf der Dauerkarte hat hier KEINE Gültigkeit.
Bei den Heimspielen dieser drei Mannschaften dient uns gegebenenfalls die "Luca-App" am Sitzplatz oder am Halleneingang als Dokumentationsmittel zur Kontaktnachverfolgung.

Die Spiele der oben genannten Mannschaften finden grundsätzlich in der Karl-Heinz-Hiersemannhalle statt.

Bei coronabedingten Ausfällen von Spielen erfolgt keine Rückerstattung der Dauerkarte.
Bei einem Abbruch der Saison werden wir im Einzelfall eine gemeinsame Lösung finden.

Einen Ausschank von Alkohol nehmen wir aktuell nicht vor.

Bitte haltet Euch an die Wegbeschreibungen in der Halle und die Anweisungen des Ordnungspersonals.

Ein Besuch unserer Heimspiele erfolgt immer auf eigenes Risiko.

Euer HC Erlangen e.V.
State of High Performance

To-do-Listen, Zeitmanagement, konstante Leistungssteigerung, Stressbewältigung … Das Credo einer hohen Produktivität ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig.

Doch was versteht man eigentlich unter Produktivität? Warum scheinen wir konstant produktiv sein zu müssen und inwieweit wirkt sich dieser Effizienzdruck ebenso auf die künstlerische Produktion aus?

Die Gruppenausstellung „State of High Performance“ beleuchtet einzelne Facetten dieses Leistungsprinzips und zeigt künstlerische Arbeiten von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala, die dem Leitbild der Produktivität auf ironische, widerständige oder kritische Weise nachspüren.

Mithilfe der Übertragung des Produktivitätsdrangs auf die eigene künstlerische Arbeitsweise, die bewusste Überzeichnung des Prinzips oder seine konsequente Umkehrung, reflektieren die gezeigten Werke weiterhin nicht nur die Strukturen jenes Gebots, sondern befördern ebenso eine kritische Hinterfragung des permanenten Produktivitätszwangs und dessen Folgen.

 

Kuratiert von Christin Müller

Di bis Fr 14 bis 19 Uhr Sa + So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

20.09.2021
Die relative Vermessung der Welt. Künstlerbücher aus der Sammlung Opitz-Hoffmann

Die Schenkung der Sammlung Opitz-Hoffmann im Jahr 2014 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Kunstsammlung Jena und prägt diese als bedeutendste Schenkung der letzten Jahrzehnte bis heute. Neben der großen Vorstellung im Jahre 2016 und weiteren Beteiligungen in thematischen Ausstellungen 2018 und 2019 steht nun ein zentrales Thema dieser Sammlung im Mittelpunkt: die Künstlerbücher.

Das Thema ist speziell und vielschichtig, tiefsinnig und heiter – und inhaltlich spannend obendrein. Dennoch ist es ein Kapitel, welches nur selten in Ausstellungen behandelt wird. Wir wagen einen Versuch und zeigen Kunstwerke, die nicht unbedingt in hermetischer Versenkung erblättert werden müssen, sondern wie Skulpturen und Bilder erkundet werden können und von der Freude am Entwickeln und Ausleben künstlerischer Ideen zeugen. Viele der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler wurden von Renate Brandt porträtiert. Eine Auswahl dieser Farbfotografien zeigen wir als Ausstellung in der Ausstellung.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr Montag geschlossen

Jena

20.09.2021
Markus Lüpertz

Prof. Markus Lüpertz (*1941 Liberec/Böhmen) „Er selbst nennt sich, als einer unter vielen Begabten, das herausragende Genie. Diese Selbstbezeichnung ist eine kräftige Aussage, die Lüpertz aber nicht zu Lasten anderer verstehen will. Doch er war und ist immer stark im Austeilen, Bewerten und Beurteilen. Mit großer Sicherheit verfolgt er ohne Kompromisse sein eigenes Kunstwollen, das er als einen großen Reichtum an die Gesellschaft weitergibt, in der Hoffnung, dass die mündigen Betrachter seine Reinstellungen und Meinungen erkennen und für sich verarbeiten.“ (Dieter Ronte)

Vom 4. September bis 3. Oktober 2021

Öffnungszeiten:
Mi bis So 15 – 18 Uhr
Auch am Feiertag, Sonntag 3. Okt. 2021, ist die Ausstellung geöffnet!

Ort der Ausstellung:
Kulturzentrum Englische Kirche
Ferdinandstraße 16
61348 Bad Homburg vor der Höhe

Ausstellungstelefon: 0171 385 4113
Michael M. Marks, Galerie am Dom

Informationen bezüglich möglicher Restriktionen aufgrund der aktuellen Lage entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
Mundschutz und 1,5 m Abstand sind obligatorisch.

 

15-18 Uhr

Bad Homburg v. d. H.

20.09.2021
Süße Frucht und blaue Wellen

Sonderschau vom 8. September bis 31. Oktober 2021 im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung

Die Künstlerinnen Gudrun Gaube, Silvia Klöde und Sabine Wachs entwarfen seit den 80er Jahren Porzellane für die Serienfertigung und gestalteten zahlreiche Unikate aus Meissener Porzellan. Die Meissen Porzellan-Stiftung zeigt rund 40 Arbeiten der Künstlerinnen in einer Sonderschau.

 

Designerin Gudrun Gaube (*1961) kam 1990 als Dekorgestalterin an die Meissener Manufaktur. Sie entwarf Dekore für Service und Staffagen für Figuren. Gaubes Malerei lebt von der Liebe zum Detail. Ihre Inspiration ist die Natur, aber auch traditionelle asiatische Dekore und die Kalligrafie finden sich wieder. Für Unikate wagt sie sich auch an die Formgestaltung. Seit 2011 arbeitet Gaube freischaffend für mehrere Manufakturen. Derzeit arbeite sie an Unikaten aus Meissener Porzellan. Gudrun Gaube feiert am 8. September 2021 ihren 60 Geburtstag.

Die Künstlerin Silvia Klöde (*1956) lernte das Porzellinerhandwerk von der Pike auf. Nach Bossiererausbildung und Kunststudium kam sie 1983 als diplomierte Plastikerin zurück an die Manufaktur, wo sie anfangs mit der Gestaltung von Medaillen betraut wurde. In ihrer Figurengestaltung bilden Frauendarstellungen den Schwerpunkt. Regelmäßig arbeitete die Künstlerin auch mit dem rotbraunen Böttgersteinzeug und gestaltete Gefäße. Seit 2011 ist sie freischaffende Künstlerin. Am 15. Oktober 2021 wird Silvia Klöde 65 Jahre alt.

Designerin Sabine Wachs (*1960) entwarf ab 1985 zahlreiche Gefäße, Vasen oder umfangreiche Service. Jahrelang war sie Chefdesignerin bei Meissen. Sie gestaltete die 1996 vorgestellte Serviceform „Wellenspiel“. Mit seinen inzwischen 25 Jahren ist das Wellenspiel längst ein Klassiker der Meissener Tafelkultur. Sabine Wachs entwickelte Dekore und schuf architektonische Wandgestaltungen wie das 2004/5 aus Porzellan und Fotobeton entstandene Wandbild an der Fassade des Meissen Porzellan-Museums. Seit 2011 arbeitet Sabine Wachs freischaffend im eigenen Porzellanstudio. Hier entwirft sie Unikate, individuelle Porzellaninterieurs und gestaltet Produkte für verschiedene Porzellanmanufakturen.

Mo bis So von 9:30 bis 17 Uhr

Tutanchamun

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Erleben Sie den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes hautnah. Jung und Alt wandeln gleichermaßen auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig.

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.tut-ausstellung.com

www.rem-mannheim.de 

Di-So 11:00 - 18:00 Uhr Mo + 24.12 + 31.12 Geschlossen

Mannheim

20.09.2021
Three Point Turn

Mobilität und die dazu notwendige Infrastruktur ist eines der aktuellsten und größten Themen unserer Zeit. Analog wird auch die dafür geschaffene Infrastruktur – überdimensionierte Straßennetze und Flächenasphaltierungen in Frage gestellt und nach Alternativen gesucht. Die Künstlerinnen Ines Doleschal, Pauline Kraneis und Susanne Piotter interessieren sich seit Jahren für urbane Verwerfungen im städtischen Raum und seiner Peripherie. In dem von Menschen für Menschen gestalteten metropolen Umfeld erfassen sie verödete, dysfunktionale, vernach-lässigte oder abweisende Orte und Bauten, die (einstmals) für grenzenlose Mobilität, für hoch-funktionale Urbanität und städtebauliche Avantgarde standen, inzwischen aber als Dystopien entlarvt sind. Diese Leerstellen, Brachen und Unorte reflektieren sie in ihrem jeweiligen Medium: Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Objekt. In ihrer sperrigen Ästhetik und visuellem Reiz fordern die Arbeiten zu einer kritischen Wahrnehmung des Abgebildeten oder Para-phrasierten heraus.

Mi-So 12-17 Uhr

Potsdam

20.09.2021
Thea Djordjadze

Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. In der umfangreichen Werkschau der Künstlerin treten bestehende und neue, speziell für den Gropius Bau entwickelte Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude.

Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.

Kuratiert von Julienne Lorz

Mittwoch bis Montag 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen

Berlin

20.09.2021
Individualbesichtigung - .
Erkunden Sie in einem individuellen Rundgang die öffentlichen Bereiche des Olympiastadion Berlin und des Olympiapark Berlin und begeben Sie sich auf die Spuren deutscher Sport- und Architekturgeschichte. Sie erhalten viele Informationen über die Geschichte an den Dokumentationstafeln verteilt auf dem Gelände. Werfen Sie einen Blick auf die blaue Laufbahn und genießen Sie die beeindruckende Perspektive eines der modernsten Multifunktionsstadien Europas. (Ohne Führung)

Aufgrund der aktuellen Situation können sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich direkt vor Ihrem Besuch noch einmal auf unserer Homepage. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen. Zu Ihrem eigenen Schutz sowie zu dem der anderen Besucher*innen ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2- oder OP-Maske) in einigen Bereiche obligatorisch.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC bleibt das Besucherzentrum geschlossen. Am Tag nach einem Heimspiel kann es zu abweichenden Öffnungszeiten auf Grund von Aufräumarbeiten kommen.

Öffnungszeiten:
11.06. - 23.06. = Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
ab 24.6. täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

>>Bitte beachten: Die Tickets sind nur in dem angegebenen Zeitfenster gültig.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.

Online sales are no longer possible for this date, please choose a different date or ask about remaining allotments on site.
Flughafen Tempelhof - Der Mythos Tempelhof
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der nationalsozialistischen Ideologie und diente im Zweiten Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter. Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht. Während der deutschen Teilung blieb er für viele Menschen das Tor zur freien Welt.

Auf unseren Rundgängen führen wir Sie in ca. 2 Stunden zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes mit einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Aufgrund der baulichen Barrieren des denkmalgeschützten Gebäudes können wir leider keine behindertengerechten Führungen anbieten.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 / COVID-19 findet die Mythos Tempelhof Führung aktuell in einer etwas veränderten Form statt. Wir werden vor allem durch großflächige Bereiche mit Ihnen laufen und die Gruppengröße möglichst klein halten.

Die Teilnahme ist nur gemäß der 3 G Regel möglich: Impfnachweis, Genesennachweis oder max. 24h alter Schnelltest - ein Test vor Ort ist nicht möglich.
Zur Teilnahme an der Führung ist eine medizinische Maske notwendig.
Des Weiteren sind die Abstandsregelungen auch während der Führung einzuhalten.
Unsere Guides werden hierzu eine Einweisung am Beginn der Führung geben, welche einzuhalten ist.
Vor allem aber freuen wir uns, dass wir Ihnen dieses wunderbare Gebäude mit all seiner Geschichte wieder näher bringen können.

Bei Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an buchung@berlinkompakt.net.

Tickets an der Kasse vorzeigen
Papp a la Papp - Poetry Slam - Moderiert von Marie Gdaniec
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!

Einlass 19:00 Uhr
Von Mächtigen und Mitläufern
Politik lebt von Ritualen, im Großen wie im Kleinen: Das gilt für internationale Gipfeltreffen und dörfliche Bürgermeisterwahlen, Ostermärsche und Fridays-for-Future-Demos genauso wie für Geheimtreffen von Neonazis oder Antifa. In Clemens Meyers Roman „Als wir träumten“ fliehen vier halbstarke Jungs vor den Glatzen, kämpfen mit Fäusten um Anerkennung, nehmen Reißaus vor der Zukunft und landen immer wieder bei der Polizei. Das Debüt des Leipzigers wurde 2006 gefeiert. In seinem Buch „Die stillen Trabanten“ erzählt er auch von Ritualen, etwa in der Geschichte von einem Wachmann, der seine Runden ums Ausländerwohnheim dreht und sich in eine Frau hinter dem Zaun verliebt.
Zwei Stipendiaten des Literatur Labors Wolfenbüttel lesen ihre Kurzgeschichten über radikale Rituale: Farukh Sauerwein schickt einen Reporter zu einem inszenierten Event-Terroranschlag in einer Arena für zigtausend Zuschauer. Sie holen sich Autogramme vom Attentäter, und wer die „Zehn Minuten Grusel“ überlebt, belohnt sich mit einem Fan-Shirt vom Merchandise-Stand. Philipp Neudert erzählt vom Wochenend-Ritual einer Horde Neonazis auf dem Dorf: Sie fahren ziellos durch die öde Gegend, rauchen, saufen bis zur Besinnungslosigkeit und drohen allen, die nicht so sind wie sie. Zur „Wintersonnenwende“ ist ein „Studierter“ auf Heimatbesuch dabei, der den stumpfen Gruppenzwang nicht mehr erträgt.
Charlotte Milsch moderiert die Autorenrunde und spricht mit den Autoren über Rituale der Macht und die Macht der Rituale.
DISTEL - Skandal im Spreebezirk
Bitte informieren Sie sich in den Tagen vor der Veranstaltung über die aktuellen Corona-Zutrittsbestimmungen der Herkuleskeule über http://www.herkuleskeule.de.

Skandal im Spreebezirk
Lach- und Machtgeschichten zur Lage der Nation
Skandal ? Wo? Nirgendwo auf der Welt geht es doch so gesittet und skandalfrei zu, wie in unserer ruhigen Hauptstadt mit Regierungssitz.

Klar, auch vor unserem kleinen Spreevenedig macht Corona natürlich nicht halt – aber selbst so ein hinterhältiges Virus wütete hier nicht so schlimm wie in Venedig made in Italy. Woran das liegt? Natürlich an Mutti.

Im Gegensatz zu all den beratungsresistenten Großmäulern der westlichen und östlichen Welt hat Mutti auf Virologen Posterboy Christian Drosten gehört und den ganzen deutschen Laden beizeiten ein paar Wochen dicht gemacht.

Unsere Mutti ist eben eine furztrockene promovierte Naturwissenschaftlerin.
Sie macht selbst bei ihrem Abgang von der großen Bühne der Politik noch eine bessere Figur als Friedrich Merz beim Abiball von Phillip Amthor.

In Deutschland ist Pandemie und es geht wirklich keiner hin:
Die Lufthansa cancelt Flüge schneller, als Greta Thunberg „Klimawandel" sagen kann.
Die Charité kann es sich erlauben, freie Beatmungsbetten auf Air B´n B zu vermieten.
Selbst die AfD ist out ..., denn seit sich Deutsche plötzlich freiwillig verhüllen, sind verschleierte Ausländer kein Thema mehr. Auch über den Klimawandel wird nicht mehr diskutiert, die Grenzen sind wieder zu und die europäische Solidarität dahin. Selbst die 20.000 Flüchtlinge vor den EU-Außengrenzen, die als Spielball Erdogans Wind und Virus schutzlos ausgeliefert sind ..., selbst die haben nichts mit uns zu tun. Tschüß EU ... – war schön.

Wenn das so weitergeht, hilft nur beten und Engel Angie noch um eine vierte Amtszeit anzuflehen.

Währenddessen überschlägt sich der Rest der Welt in einem wahren Skandalfeuerwerk. Vor lauter Skandalen sind selbst Trumps Skandale gar keine Skandale mehr. Ein Skandal!

Berlin verkommt zur Provinz im großen Skandaltheater. Und nur ein kleines, unbeugsames Kabarett, umgeben von gefestigten Politiklagern, hält dagegen.
Die großen Traditionssatiriker mit Ostvergangenheit reißen sich selbst die Maske vom Gesicht und lassen alle bisher dagewesene Systemkritik als einfache Erkältung erscheinen. ... da kann uns keiner ´was husten.

Dresden

20.09.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 22,45 €
Chris de Burgh - Live 2021
Im Rahmen von "KULTUR.FINDET.STADT."

Chris de Burgh solo, unplugged und so nah wie noch nie – im August im Fuldaer Museumshof
Einmaliges bietet Chris de Burgh beim für 24. August kurzfristig angesetzten Aufritten im Fuldaer Museumshof. Sie finden in einem für diesen international erfolgreichen Musiker ungewöhnlich kleinen Rahmen statt!
Die Gastspielstätten lassen derzeit aufgrund der Abstandsregeln bekanntlich nur stark limitierte Zuschauerzahlen zu. Für Besucher haben die behördlichen Vorgaben allerdings einen positiven Nebeneffekt: Der beliebte Singer/Songwriter ist live so nah wie sonst nie zu erleben!
Ihre Intimität macht diese Events zu etwas ganz Besonderem: Das überschaubare Umfeld ist es, welches das einzigartige Flair der solo und akustisch präsentierten Lieder noch zusätzlich betont. Wenn der charmante Entertainer einen Querschnitt durch seinen enormen Hit-Katalog mit Songs wie „Where Peaceful Waters Flow“, „Missing You“, „Don’t Pay The Ferryman“, „High On Emotion“ und natürlich „The Lady In Red“ vorträgt, wird der Konzertabend zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis.
Die Exklusiv-Shows in Fulda und wenigen weiteren deutschen Städten sind übrigens mehr als nur eine weitere Tournee: Sie stellen ein Dankescö n von Chris de Burgh an alle Fans dar – dafür, dass sie so geduldig auf seine wegen der Corona-Pandemie zweimal verlegte Solo-Sommer-Tour warten. Diese war erst für 2020 geplant, musste wegen Covid-19 auf 2021 verschoben werden, konnte aber aufgrund der derzeit geltenden behördlichen Vorgaben bezüglich der Maximal-Kapazitäten von Konzerten dann nicht in der geplanten Form stattfinden.
Für die speziellen Chris de Burgh-Aufritte 2021, unter anderem in Fulda, wird nachdrücklich empfohlen, Karten schnell zu erwerben: Die Nachfrage wird wegen des Ausnahmestatus der wenigen Gastspiele sehr groß sein! Vorverkaufsstart ist Mittwoch, der 7. Juli um 10 Uhr.
Nataša Kramberger - Verfluchte Misteln
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Montag 20.09.21 / 19.30 h
Nataša Kramberger: Verfluchte Misteln
Moderation: Alexandra Friedrich (NDR)
Saalticket 7 / 4 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 80 Euro (34 Veranstaltungen)

„Aber Bauern müssen arbeiten.“
Im Dorf lachen alle über ihren Entschluss. Selbst ihre Großmutter zweifelt daran, dass sie dem Job gewachsen ist. Während Tausende junger Menschen auf der Suche nach neuen Möglichkeiten vom Land in die Stadt ziehen, kehrt die Erzählerin in „Verfluchte Misteln“ (Verbrecher Verlag) nach mehreren Jahren im Ausland zurück in ihr slowenisches Heimatdorf. Der Grund: Sie will den Bauernhof ihrer Mutter übernehmen. Aber anstatt mit den alten Apfelsorten muss sich die Schriftstellerin mit allerlei anderen Ärgernissen herumschlagen: dem Kauf von Landwirtschaftsmaschinen, der Unberechenbarkeit des Wetters und den sprachlichen Untiefen der staatlichen Bürokratie. Doch ihre eigentliche Geschichte hat noch tiefere Wurzeln und reicht zurück bis zu Familiengeheimnissen mehrerer Generationen, die die Gegenwart untrennbar mit der Vergangenheit verbinden. Selbstironisch und mit poetischer Raffinesse erzählt die Autorin, Umweltaktivistin und Landwirtin Nataša Kramberger in ihrem neuen Roman von Rollenbildern zwischen Urbanität und archaischem Land. Die Lesung moderiert Alexandra Friedrich vom NDR.

Während der Veranstaltung werden Livestream-Videoaufnahmen gemacht, die exklusiv für Inhaberinnen und Inhaber von Streaming-Tickets 72 Std. online sichtbar sind.

Foto: © Daniele Croci
Vitra Schaudepot Timeslots - Eintritt Sammlung
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Im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung. Im Zentrum des Gebäudes, das von Herzog & de Meuron designt wurde, steht eine Präsentation von über 400 Schlüsselstücken des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute. Unter den gezeigten Objekten sind frühe Bugholzmöbel, Ikonen der klassischen Moderne von Le Corbusier, Alvar Aalto oder Gerrit Rietveld, aber auch bunte Kunststoffobjekte der Pop-Ära oder jüngste Entwürfe aus dem 3D-Drucker. Ergänzt wird diese Präsentation um kleinere Wechselausstellungen zu sammlungsbezogenen Themen. Im Untergeschoss bietet das Vitra Schaudepot Einblick in weitere Sammlungsschwerpunkte, darunter skandinavisches und italienisches Design, die Leuchtensammlung, die Sammlung des Eames Office und eine Rekonstruktion des Büros von Charles Eames. Das Schaudepot Lab, eine Materialbibliothek mit Informationen zu Herstellungsverfahren, Entwicklungsprozessen und ca. 350 Materialproben sowie 17 Prototypen, lädt zum Entdecken, Ertasten und Kennenlernen ein.

At the Vitra Schaudepot, which is designed by Herzog & de Meuron, the Vitra Design Museum presents key objects from its extensive collection, creating one the largest permanent exhibitions and research sites on contemporary furniture design. The central focus is a selection of more than 400 key pieces of modern furniture design from the 1800s until today, including early Bugholz furniture, iconic modernist pieces by Le Corbusier, Alvar Aalto or Gerrit Rietveld, but also more recent examples of 3D-printed objects and lesser-known or anonymous objects, prototypes and experimental models. The permanent exhibition is complemented by smaller, temporary presentations focusing on items of the stored collection. On the lower ground floor, the Vitra Schaudepot offers insight into the extensive collection of Scandinavian and Italian design, the collection of lighting as well as the Collection of the Eames office and a reconstruction of Charles Eames’ office. The Schaudepot Lab located on the same floor is a Material library with information on production procedures, development processes and approx. 350 material samples as well as 17 prototypes.

Au Schaudepot, conçu par les architectes Herzog & de Meuron, le Vitra Design Museum présente au public des objets majeurs de sa vaste collection. L’essentiel du Schaudepot est constitué d’une collection permanente, avec plus de 400 pièces majeures du design de mobilier moderne, de 1800 à nos jours. Parmi les objets exposés, on retrouve des meubles anciens en bois cintré, des icônes du moderne classique de Le Corbusier, Alvar Aalto ou Gerrit Rietveld, mais aussi des objets en tissus colorés de la période pop ou de récents projets en impression 3D. Cette présentation sera complétée par de petites expositions temporaires dans des thématiques liées à celles des collections, à commencer par un aperçu du mouvement « Radical Design » des années 1960. Au sous-sol, le Schaudepot explore d’autres grands axes d’exposition, comme les designs scandinave et italien, la collection de luminaires et la Collection de Charles & Ray Eames.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin oder fragen nach Restkontingenten vor Ort.
Öffentlicher Stadtrundgang Freiburg - Gässle, Bächle und das Münster
Erleben Sie das malerische und grüne Freiburg bei einem schönen Rundgang durch die Altstadt. Ihr Tourguide zeigt Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die kleinen Wasserläufe entlang der Straßen und Gassen, die verwinkelten „Gässle“ und die vielen bunten Rheinkieselmosaike, die Freiburg sein ganz besonderes Flair verleihen. Lassen Sie sich zum Münsterplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und Profanbauten führen und sehen Sie auch den traditionellen Bauernmarkt (vormittags) und die zahlreichen Cafés.

Start der Tour ist der Rathausplatz, wo Ihr Guide bereits auf Sie wartet. Schon auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche historische Gebäude zu entdecken. Von hier aus geht es dann über die Kaiser-Joseph-Straße, der ehemaligen Großen Gass´ des mittelalterlichen Freiburgs, zum Freiburger Münster, dem kulturellen Mittelpunkt der historischen Altstadt und herausragenden Beispiel mittelalterlicher Gotik.

Entdecken Sie gemeinsam mit dem Guide die bizarr geformten Wasserspeier, den filigranen Kirchturm und den bunten Bauernmarkt auf dem Münsterplatz. Im Anschluss entdecken Sie einige der historischen Sehenswürdigkeiten um das Münster herum: das historische Kaufhaus, die Alte Wache, das Haus zum schönen Eck und viele mehr. Weiter geht es dann über die Konviktstraße, eine der schönsten Gassen Freiburgs, bis hin zum „Handwerkerviertel"
20 Jahre »Toujours la Piaf«

Von Uta Motz, Nina Schindler, Alexander Seemann, Annette Ziellenbach. Regie: Uta Motz
Musikalische Arrangements: Alexander Seemann
Bühne/Kostüme: Gabie Lindner Gespielt und gesungen von Annette Ziellenbach und Alexander Seemann.

Am 21. September 2001 hatte »Toujours la Piaf« Premiere. Ein entzückender, nostalgischer Jubiläumsabend!

PRESSESTIMMEN
Mit Annette Ziellenbach in der Rolle Danielles, der Haushälterin Piafs, ist dem Theater am Leibnizplatz ein einfühlsames Stück gelungen. Der Kunstgriff, nicht die Sängerin, sondern die Haushälterin erzählen zu lassen, ist geglückt. Mit viel Feingefühl verkörpert Ziellenbach die in Trauer versunkene Haushälterin, die in einem ständigen Dialog zum Publikum versucht, ihre Beziehung zur „großen Piaf“ zu erklären. Mit gedämpfter Stimme erzählt sie vom Leben der Sängerin, untermalt mit stimmungsvollen Piaf-Chansons. Ebenso stimmig war der Einsatz von Alexander Seemann. Auf Klavier und Akkordeon spielend, nahm er den zweiten wichtigen Part in der geglückten Inszenierung ein.
Die Welt

“Toujours la Piaf” ist nicht das erste Stück über die Sängerin; immer wieder wird die Geschichte von dem verschwenderischen Leben der Frau erzählt, die von der Straßensängerin zum gefeierten Star wurde. Aber dieses, mal komisch, mal anrührende Kammerspiel bietet eine ausgewogene Mixtur aus Chanson- und Theaterabend. Und es ist eine große Liebeserklärung an Edith Piaf.
Weserkurier

“Toujours la Piaf” nur als Komödie abzustempeln, würde dem Stück nicht gerecht werden, durchläuft man doch als Zuschauer alle Gefühlslagen. Von Mitleid mit der kranken Sängerin über tränennahes Schmachten bis hin zum herzhaften Lachen über das etwas einfach gestrickte Hausmädchen. Annette Ziellenbach spielt wunderbar überzeugend die Rolle der Danielle, wie sie den Boden schrubbt, wie sie die Chansons der kleinen Diva singt: “Milord”, “Je ne regrette rien” (Ich bereue nichts). Ein einziges Wort reicht, um sie zu beschreiben: entzückend.
taz

Bremen

20.09.2021
19:30 Uhr
DER KREIS

Vor über einem Jahr verschwand die Gruppe aus unseren Leben. Sie schrumpfte auf die Größe des eigenen Haushalts plus einer weiteren Person, verpixelte sich im virtuellen Raum, wurde zu etwas Verbotenem, zur schmutzigen, sehnsüchtigen Fantasie. Und nun, da die Impfkampagne voranschreitet und der prä-pandemische Alltag zurückkehren soll? Legen wir einfach einen inneren Hebel um und alles ist, wie es niemals war? Hat all das Schützen und Fürchten, das Meiden und Sehnen, haben die Einsamkeit, das Denunzieren keine Spuren hinterlassen?

30 Personen – Zuschauer:innen und Performer:innen – begegnen sich auf dem Chlodwigplatz. Sie tragen Kopfhörer. Sie hören eine Erzählung. Oder sind sie ein Teil von ihr? Eine Gruppe scheint sich wöchentlich zu treffen. Sie üben etwas. Jemand geht über den Platz. Jemand stellt eine Frage. Einer findet eine Antwort, eine findet einen Ort. Alle finden zusammen in einen Kreis. Wirklich? Werden wir eine Gruppe? Waren wir eine Gruppe? Alle, die schon einmal neidisch auf ihre Nachbarn waren, stehen auf. Und gehen. Aber wohin? Wo ist der Ort, an den man seinen Neid trägt, seine Angst, seine Scham?

Philine Velhagen und ihr Team beobachten eine Gesellschaft, die wieder zusammenfinden darf, will, soll und muss. Sie meinen: Zeit für eine Gruppentherapie! Die Therapie einer Stadt und ihrer Bewohner:innen. Denn: Wie ging das nochmal mit dem Zusammenleben (jenseits der Familie)? Und wo könnte man alte Konzepte wie neue Dynamiken des Zusammenseins besser erfahren und durchdenken als inmitten dieser Stadt auf einem zentralen Platz in einem Kreis, der Grundform sozialer Konstellationen?

Mit Oliver Bedorf, Justine Hauer, Mirco Monshausen | Konzept, Text und Inszenierung Philine Velhagen | Ausstattung Cordula Körber | Dramaturgie Nina Rühmeier | Produktionsleitung Anne Kremer | Koproduktion Drama Köln & Freies Werkstatt Theater

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

Spielort: Chlodwigplatz
Treffpunkt am Aufzug der U-Bahn-Station

Eintritt frei. Voranmeldung im Freien Werkstatt Theater jedoch erforderlich unter Tel. 0221-327817 oder karten@fwt-koeln.de. Terminänderungen wegen des Wetters werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die Teilnehmenden erhalten einen Kopfhörer, auf den ein Pfand von 10,00 € erhoben wird.

Köln

20.09.2021
18:30 Uhr
Tickets
#seidabei - Unsere "Geistervorstellung" zur Unterstützung des thalhaus Theaters - Spendenticket
Spendenticket - fiktive Vorstellung (es findet keine Vorstellung statt)

Solidaritätstickets für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft Deutschlands - #seidabei

Niemand konnte Anfang des Jahres 2020 auch nur im Geringsten erahnen was nur kurze Zeit nach Jahresanbruch über unsere Gesellschaft hereinbrechen würde - und doch ist der Coronavirus allgegenwärtig und in jedem Aspekt unseres Alltags zu spüren. Doch trotz massiver Einschränkungen wie Ausgangssperren, verschärfter Hygiene Vorschriften und dem Wandel des Arbeitsalltags für jeden einzelnen von uns gilt ein Gebot mehr als je zuvor: Zusammenhalt und Solidarität! Ganz egal ob man nun die Einkäufe für ältere Nachbarn mit erledigt oder zu Hause bleibt um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Doch nicht nur im engeren Umfeld ist unsere Hilfe mehr gefragt denn je. Auch die Kulturbranche benötigt dringend unsere Unterstützung. Ob es nun Theaterhäuser sind, die auf Grund von gesetzlich verordneter Schließungen große Teile ihrer Spielzeiten absagen mussten, oder Spielstätten und Live-Clubs, die einer Welle von Tour-Absagen und Verlegungen gegenüberstehen, alle sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Auch Sportveranstalter, Clubs und Vereine stehen vor ähnlich großen Hürden und mussten bereits zum Teil ganze Saisons und Ligen absagen.

Genau um hier gegensteuern zu können und gemeinsam aus der Krise herauszukommen wurde die Initiative #seidabei ins Leben gerufen. In diesem Rahmen werden Tickets für Geisterkonzerte und andere Veranstaltungen, die so nie stattfinden werden, wie auch Solidaritätstickets angeboten um genau da helfen zu können wo eine ganze Branche vor einer noch nie dagewesen Herausforderung steht. Natürlich wird mit dem Kauf der Tickets nicht nur Dein Lieblingskünstler oder Veranstalter unterstützt, sondern auch der Ticketing Dienstleister ADticket um auch in Zukunft zuverlässig Tickets für Deine Lieblingsveranstaltungen anbieten zu können.
(Quelle Text: mma | AD ticket GmbH)


Achtung, Sie kaufen KEINE Eintrittskarte zu einer Vorstellung sondern unterstützen uns mit dieser Spende !
Gruppe RADAMA 1959-1962

Ende 1959 lösen sich Erwin Eisch und Gretel Stadler von der Künstlergruppe SPUR und gründen gemeinsam mit Max Strack RADAMA. Doch gleich nach ihrer ersten Ausstellung in der Münchner Galerie Malura, der Gedächtnisausstellung Bolus Krim, für einen niemals wirklich existierenden Künstler, kommt es zum „Skandal“. Es gibt kaum ein Presseorgan, das damals nicht berichtet. Auch die Folgeausstellungen Kunst und Wohnraum oder Sakrale Kunst sind mit das Innovativste, was die deutsche Kunst nach 1945 zu bieten hat. Heute ist die Gruppe jedoch einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
Anhand von ca. 40 Kunstwerken, die 2019 als Schenkung des Ehepaars Eisch ins Museum Lothar Fischer gelangten, sowie Werk- und Installationsfotos aus der Zeit, wird das Wirken dieser Gruppe im historischen Kontext der 1960er Jahre in Deutschland neu beleuchtet.

Mi bis Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

20.09.2021
ManufakTOUR

Erleben Sie faszinierende Eindrücke und gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch die Produktionsräume der Manufaktur, in denen das Kulturgut Meissener Porzellan ganz besonders intensiv erfahrbar ist.

 

Mit der „manufakTOUR“ erleben Sie in der realen Manufakturumgebung live die kunsthandwerkliche Entstehung des Porzellans. Vom Kaolin aus dem eigenen Bergwerk, über die Herstellung der Porzellanmasse, die Fertigung des weißen Porzellans, den Modell- und Formenbau, bis hin zum historischen Formenarchiv, die Porzellanmalerei und die Ofenhalle erhalten Sie in den originalen Fertigungsbereichen einen umfangreichen Einblick in die Produktionsabläufe.

 

Gemeinsam mit einem Guide erleben wir Manufakturistinnen und Manufakturisten bei ihrer großartigen Arbeit, berühren Rohstoffe, erfühlen Porzellanmasse und entdecken das Weiße Gold mit allen Sinnen.

 

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit im Museum der Meissen Porzellan- Stiftung ganz individuell Kunstwerke aus drei Jahrhunderten zu bestaunen.

 

Verbringen Sie mit uns auf der „manufakTOUR“ Momente voller spannender Eindrücke und Erlebnisse.

 

Wir empfehlen Ihnen festes Schuhwerk. Die manufakTOUR ist für Menschen mit körperlichen Behinderungen, Rollstuhlfahrern und Kindern unter 6 Jahren nicht geeignet.

 

Die manufakTOUR dauert 2 Stunden und ist auf 10 Personen begrenzt.

Preis: 40 € pro Person inkl. manufakTOUR und Besuch des Museums in der Erlebniswelt Haus MEISSEN