Im Kühlschrank brennt noch Licht
mit Sophie Lüpfert, Beate Laaß und Detlef Nier
Musik: Thomas Wand

Ein Spätshop in Dresden. Drei Ureinwohner von Hertas Getränke-Oase gucken auf die Straße und wundern sich: Denn draußen auf der Straße ist Demo-Kampftag. Selbsternannte Abendlandretter werden begleitet von vier Gegendemos, Klimaaktivisten marschieren gegen Klimaleugner, Impfgegner fordern das Kaiserreich zurück (aber ohne Impfzwang), Gendergegner prallen auf Genderbefürworter*innen, Attila Hildmann kocht nicht nur vor Wut, sondern auch vegane Nudeln und ein Traktorencorso hupt gegen Pestizidverbote, Polizisten halten die Stellung, ein Außenreporter von Pieschen-TV verliert den Überblick. Doch ob Chemtrail-Warner, Aluhut-Träger oder Staatsschützer: Durst haben sie alle! Und so wird der Späti zum Nebenkriegsschauplatz - Weltrettung zwischen Büchsenbier und Bockwurst. Nach dem gefeierten Programm HÜTTENKÄSE ist IM KÜHLSCHRANK BRENNT NOCH LICHT das nächste Kabarettstück aus der Feder von Philipp Schaller und Michael Frowin, der auch Regie führt.

Veranstaltung entfällt. Umbuchung auf 17 Uhr Vorstellung möglich. Tel.: 0351-4925555

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Leise flehen meine Glieder
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis
Leise flehen meine Glieder
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


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Regie: Matthias Nagatis

Verkauf coronabedingt gesperrt. Informationen folgen.
Leise flehen meine Glieder
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"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis

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KANZLERAMT PFORTE D – LIVE! - Wir müssen reden!
Lothar Bölck & Michael Frowin
KANZLERAMT PFORTE D – LIVE!
Wir müssen reden!

Was für ein Coup! Nachdem Lothar Bölck als Pförtner im Kanzleramt und Michael Frowin als Kanzlerchauffeur das TV-Publikum 10 Jahre begeistert haben, ist es dem Berliner Kabarett-Theater Distel gelungen, das erfolgreichste Satire-Format des MDR an den Ort zu holen, wo es hingehört: Auf die Hauptstadtbühne. Aber nicht nur dort setzen Bölck & Frowin Ihren Erfolg fort, sondern auch in der Herkuleskeule: Live und in Farbe - und topaktuell!

Bölck & Frowin gehören als Solisten in die erste Liga der Polit-Kabarettisten. Beide waren in den besten Ensembles der Republik engagiert (Distel, Pfeffermühle, Zwickmühle, Kom(m)ödchen, Herkuleskeule u.a.). Sie spielen, schreiben, inszenieren, leiten Theater … Und wer die beiden kennt, weiß: Da geht satirisch die Post ab. Sie sind scharf, sie sind schnell – und vor allem: Sie sind komisch. Mit spielerischer Leichtigkeit und größter Lust streiten sie sich, dass die Pointen-Fetzen fliegen.

KANZLERAMT PFORTE D – Die Bühnenshow ist immer neu. Und im Anschluss an die Vorstellung bieten wir die Möglichkeit zur Diskussion. So üben wir Demokratie. Denn: Wir müssen reden!

90 Minuten Pralles Kabarett (mit Pause) – und im Anschluss ein Gespräch mit den Künstlern beim Feierabendbier. Besser geht’s nicht.

Regie: Hans Holzbecher

Verkauf coronabedingt gesperrt. Informationen folgen.
Philipp Schaller - Sie mich auch!
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


SIE MICH AUCH!
Best of Philipp Schaller


Der neue Künstlerische Leiter der Herkuleskeule Philipp Schaller gehört seit vielen Jahren zu den meistgespielten Kabarettautoren des Landes. Nicht nur die Keule, sondern u.a. auch die Berliner Distel, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Michael Frowin, Ellen Schaller und viele andere Kabarettisten spielen allabendlich seine bitter-bösen Texte. Seit nunmehr sieben Jahren steht Schaller selbst auf der Bühne und erarbeitet sich seitdem eine wachsende Fangemeinde.
Er stellt lieber Fragen als die Zuschauer mit Moral zu nerven. Er schimpft nicht auf die da oben, er nimmt sich selbst ins Visier: Rücksichtslos und hochnotkomisch!
In seinem ersten Best-Of-Programm haut Philipp Schaller die ihm wichtigsten Texte raus, zeitlose und ganz aktuelle, gespielt und gelesen, von albern bis abgrundtief schwarz, hinterlistig bis makaber – nicht immer lustig, aber durchweg komisch.
Philipp Schaller spielt keine Figuren, er findet sein Material in sich selbst und macht sich so zum Spiegel unserer absurden Sehnsüchte, Eitelkeiten, Feigheiten und Doppelmoral. Er setzt sich bewusst zwischen alle Stühle, für ihn ist es der produktivste Ort, um in einer gespaltenen Gesellschaft noch zu Kompromissen zu finden. Die Ironie ist für ihn das Fortbewegungsmittel zwischen den ideologischen Schützengräben von rechts und links, Klimaaktivisten und Klimaleugnern, Gendersternchen und alten weißen Männern. Nur beim Thema Frieden oder Krieg, da gibt es keinen Platz zwischen den Stühlen - ein Thema, das Schallers Programme seit vielen Jahren begleitet.

Die Premiere dieses Programms wurde wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Theaterschließung mehrfach verschoben. Philipp Schaller hat deshalb sein Programm nochmal komplett überarbeitet und freut sich, es endlich zeigen zu können.

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Leise flehen meine Glieder
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis

Verkauf coronabedingt gesperrt. Informationen folgen.
Arnulf Rating (Gastspiel) - Zirkus Berlin
Arnulf Rating - neues Programm
Zirkus Berlin
Eine neue Zeit ist angebrochen und zieht uns in ihren Bann. Berlin ist wieder das Zentrum. Hier spielt die Musik. Party ist angesagt. Es ist der Algorithmus, wo jeder mit muss. Die Stimmung steigt. Die Mieten auch. In den Clubs und an der Börse geht es rund. Wir machen durch bis morgen früh. Das Geld ist doch da! Es wird einfach nachgedruckt. Und gefeiert bis zum Abwinken.
Das Karussell dreht sich. Zirkus Berlin. Es sind goldene Zwanziger Jahre. Der Mann mit dem Koks ist auch wieder dabei. Es geht heiß her. Und wir stehen erst am Beginn. Natürlich machen wir uns manchmal Sorgen wegen der Zukunft und auch ein paar Gedanken. Aber wir wissen schließlich: Geschichte wiederholt sich nicht. Es sei denn als Farce.
Sollen wir etwas ändern? Wir reden erst mal darüber. In den Talkshows, den Manegen der Mietmäuler. Mit den Moderatorinnen als Dompteusen der gemischten Raubtiergruppen. Der Löwe brüllt, das Publikum ist fasziniert oder gelangweilt - aber es bleibt dran.
Arnulf Rating nimmt uns mit auf seinem Parforceritt durch die Manege. Brillant und mit Tempo geht es durch das pralle Leben. Er kennt sich aus. Schließlich lebt er seit Jahren mittendrin. Der letzte der legendären 3 Tornados, der auf der Bühne überlebt hat. Er weiß, woher der Wind weht. Sein Maßstab ist der gleiche wie damals bei den 3 Tornados. Unterhaltung mit Haltung. Gerade, wenn es stürmisch wird. Der Anspruch bleibt: die Menschen oben mit erweitertem Bewusstsein und unten mit nasser Hose aus dem Theater zu entlassen.

Die Karten vom 20.04.2020 (ursprüngliches Programm: TORNADO) behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin am 28.03.2021 (neues Programm: Zirkus Berlin).
Philipp Schaller - Sie mich auch!
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


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Best of Philipp Schaller


Der neue Künstlerische Leiter der Herkuleskeule Philipp Schaller gehört seit vielen Jahren zu den meistgespielten Kabarettautoren des Landes. Nicht nur die Keule, sondern u.a. auch die Berliner Distel, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Michael Frowin, Ellen Schaller und viele andere Kabarettisten spielen allabendlich seine bitter-bösen Texte. Seit nunmehr sieben Jahren steht Schaller selbst auf der Bühne und erarbeitet sich seitdem eine wachsende Fangemeinde.
Er stellt lieber Fragen als die Zuschauer mit Moral zu nerven. Er schimpft nicht auf die da oben, er nimmt sich selbst ins Visier: Rücksichtslos und hochnotkomisch!
In seinem ersten Best-Of-Programm haut Philipp Schaller die ihm wichtigsten Texte raus, zeitlose und ganz aktuelle, gespielt und gelesen, von albern bis abgrundtief schwarz, hinterlistig bis makaber – nicht immer lustig, aber durchweg komisch.
Philipp Schaller spielt keine Figuren, er findet sein Material in sich selbst und macht sich so zum Spiegel unserer absurden Sehnsüchte, Eitelkeiten, Feigheiten und Doppelmoral. Er setzt sich bewusst zwischen alle Stühle, für ihn ist es der produktivste Ort, um in einer gespaltenen Gesellschaft noch zu Kompromissen zu finden. Die Ironie ist für ihn das Fortbewegungsmittel zwischen den ideologischen Schützengräben von rechts und links, Klimaaktivisten und Klimaleugnern, Gendersternchen und alten weißen Männern. Nur beim Thema Frieden oder Krieg, da gibt es keinen Platz zwischen den Stühlen - ein Thema, das Schallers Programme seit vielen Jahren begleitet.

Die Premiere dieses Programms wurde wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Theaterschließung mehrfach verschoben. Philipp Schaller hat deshalb sein Programm nochmal komplett überarbeitet und freut sich, es endlich zeigen zu können.

Veranstaltung entfällt. Umbuchungen auf den 09.04.2021 möglich. Tel.: 0351-4925555
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Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


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Best of Philipp Schaller


Der neue Künstlerische Leiter der Herkuleskeule Philipp Schaller gehört seit vielen Jahren zu den meistgespielten Kabarettautoren des Landes. Nicht nur die Keule, sondern u.a. auch die Berliner Distel, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Michael Frowin, Ellen Schaller und viele andere Kabarettisten spielen allabendlich seine bitter-bösen Texte. Seit nunmehr sieben Jahren steht Schaller selbst auf der Bühne und erarbeitet sich seitdem eine wachsende Fangemeinde.
Er stellt lieber Fragen als die Zuschauer mit Moral zu nerven. Er schimpft nicht auf die da oben, er nimmt sich selbst ins Visier: Rücksichtslos und hochnotkomisch!
In seinem ersten Best-Of-Programm haut Philipp Schaller die ihm wichtigsten Texte raus, zeitlose und ganz aktuelle, gespielt und gelesen, von albern bis abgrundtief schwarz, hinterlistig bis makaber – nicht immer lustig, aber durchweg komisch.
Philipp Schaller spielt keine Figuren, er findet sein Material in sich selbst und macht sich so zum Spiegel unserer absurden Sehnsüchte, Eitelkeiten, Feigheiten und Doppelmoral. Er setzt sich bewusst zwischen alle Stühle, für ihn ist es der produktivste Ort, um in einer gespaltenen Gesellschaft noch zu Kompromissen zu finden. Die Ironie ist für ihn das Fortbewegungsmittel zwischen den ideologischen Schützengräben von rechts und links, Klimaaktivisten und Klimaleugnern, Gendersternchen und alten weißen Männern. Nur beim Thema Frieden oder Krieg, da gibt es keinen Platz zwischen den Stühlen - ein Thema, das Schallers Programme seit vielen Jahren begleitet.

Die Premiere dieses Programms wurde wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Theaterschließung mehrfach verschoben. Philipp Schaller hat deshalb sein Programm nochmal komplett überarbeitet und freut sich, es endlich zeigen zu können.
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Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis
Lisa Fitz - Flüsterwitz
Den Flüsterwitz erzählt man hinter vorgehaltener Hand. Er könnte Menschen in Hörweite beleidigen, sensible Damenohren kränken oder so wahr sein, dass er Machthabern gefährlich wird. Eigentlich ist der Flüsterwitz ein politischer Witz. Wenn man mit einem autoritären System haderte oder Repressalien befürchtete, erzählte man sich Flüsterwitze. Sind wir in unserer demokratischen Diktatur der Parteien so weit? Wer nicht in die politische Stromlinienform passt, wird gern für verrückt erklärt oder mit subtilen Methoden mundtot gemacht.

Nun lebt ja der Spaßmacher von Respektlosigkeit, aber die Luft wird dünn, weil Spott eben das beste Mittel ist, an den Stühlen der Obrigkeit zu sägen. Dafür tobt der Infokrieg im Netz,politisch inkorrekt, unsauber, paranoid. Mainstream gegen Fake News, Trolls, aber auch echte Raritäten, die man im Fernsehen nie hört. „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist“, hat der bayrische Komiker Karl Valentin gesagt. Das mulmige Gefühl wächst, dass man sich nicht mehr ganz frei äußern kann. „Des derfst ja net laut sagen“, hört man oft. Lautsagen ist aber wichtig – ma muaß reden mitanand, Gemunkel aus dem Dunkeln ins Licht heben, so geht Diskussionskultur. In Bayern, bei den Katholiken, bei den Moslems, bei der Auto-Lobby und deren Helfershelfern. In Facebook und Twitter jedoch verschwinden systemkritische Bemerkungen auf mysteriöse Weise, Accounts werden gesperrt oder gelöscht. Political Correctness wird zu Meinungsdiktatur, Gesinnungspolizei bevormundet die Bürger, die kontern mit Panikmache. Empörialismus entgeistert die Republik.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst, heißt es so schön.
Philipp Schaller - Sie mich auch!
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Best of Philipp Schaller


Der neue Künstlerische Leiter der Herkuleskeule Philipp Schaller gehört seit vielen Jahren zu den meistgespielten Kabarettautoren des Landes. Nicht nur die Keule, sondern u.a. auch die Berliner Distel, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Michael Frowin, Ellen Schaller und viele andere Kabarettisten spielen allabendlich seine bitter-bösen Texte. Seit nunmehr sieben Jahren steht Schaller selbst auf der Bühne und erarbeitet sich seitdem eine wachsende Fangemeinde.
Er stellt lieber Fragen als die Zuschauer mit Moral zu nerven. Er schimpft nicht auf die da oben, er nimmt sich selbst ins Visier: Rücksichtslos und hochnotkomisch!
In seinem ersten Best-Of-Programm haut Philipp Schaller die ihm wichtigsten Texte raus, zeitlose und ganz aktuelle, gespielt und gelesen, von albern bis abgrundtief schwarz, hinterlistig bis makaber – nicht immer lustig, aber durchweg komisch.
Philipp Schaller spielt keine Figuren, er findet sein Material in sich selbst und macht sich so zum Spiegel unserer absurden Sehnsüchte, Eitelkeiten, Feigheiten und Doppelmoral. Er setzt sich bewusst zwischen alle Stühle, für ihn ist es der produktivste Ort, um in einer gespaltenen Gesellschaft noch zu Kompromissen zu finden. Die Ironie ist für ihn das Fortbewegungsmittel zwischen den ideologischen Schützengräben von rechts und links, Klimaaktivisten und Klimaleugnern, Gendersternchen und alten weißen Männern. Nur beim Thema Frieden oder Krieg, da gibt es keinen Platz zwischen den Stühlen - ein Thema, das Schallers Programme seit vielen Jahren begleitet.

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Der neue Künstlerische Leiter der Herkuleskeule Philipp Schaller gehört seit vielen Jahren zu den meistgespielten Kabarettautoren des Landes. Nicht nur die Keule, sondern u.a. auch die Berliner Distel, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Michael Frowin, Ellen Schaller und viele andere Kabarettisten spielen allabendlich seine bitter-bösen Texte. Seit nunmehr sieben Jahren steht Schaller selbst auf der Bühne und erarbeitet sich seitdem eine wachsende Fangemeinde.
Er stellt lieber Fragen als die Zuschauer mit Moral zu nerven. Er schimpft nicht auf die da oben, er nimmt sich selbst ins Visier: Rücksichtslos und hochnotkomisch!
In seinem ersten Best-Of-Programm haut Philipp Schaller die ihm wichtigsten Texte raus, zeitlose und ganz aktuelle, gespielt und gelesen, von albern bis abgrundtief schwarz, hinterlistig bis makaber – nicht immer lustig, aber durchweg komisch.
Philipp Schaller spielt keine Figuren, er findet sein Material in sich selbst und macht sich so zum Spiegel unserer absurden Sehnsüchte, Eitelkeiten, Feigheiten und Doppelmoral. Er setzt sich bewusst zwischen alle Stühle, für ihn ist es der produktivste Ort, um in einer gespaltenen Gesellschaft noch zu Kompromissen zu finden. Die Ironie ist für ihn das Fortbewegungsmittel zwischen den ideologischen Schützengräben von rechts und links, Klimaaktivisten und Klimaleugnern, Gendersternchen und alten weißen Männern. Nur beim Thema Frieden oder Krieg, da gibt es keinen Platz zwischen den Stühlen - ein Thema, das Schallers Programme seit vielen Jahren begleitet.

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Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker - DOD - Das Leben ist das Ende
Gerd Dudenhöffer
Ehrenpreisträger des Landes Rheinland-Pfalz
zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015

Das neue Programm:
DOD
Das Leben ist das Ende
Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker

Friedhofsglocken. Sonor. Düster. Plötzlich kaltweißes Licht. Heinz Becker kommt nach Hause, von der Beerdigung in die Küche. In seinem schwarzen Anzug; 5 Callas in der Hand: "Die hann ich vergesst, ins Grab zu schmeißen." Stattdessen liegen die nun auf dem Küchentisch. Was will man machen!?

"Willsche noch´n Bier?" Obligat-liebenswerte Frage – im früheren Leben.
Ab jetzt muss er selbst entscheiden. Vertraute Routine? Weggebrochen. Nichts ist mehr, wie´s war. Sein Alltag – kollabiert. Dazu diese Trauer. Kummervolle Nachdenklichkeit. Diese unbeholfene Ratlosigkeit. Und langsam beginnt er zu sinnieren, zu reflektieren, zu verarbeiten ...

Seit über 30 Jahren spielt Gerd Dudenhöffer, das sensibilisiert-gespitzte Ohr unmittelbar auf bürgerliche Befindlichkeiten ausgerichtet, seine realsatirische, grotesk-authentische Kunstfigur als personifizierte Karikatur des bornierten, universellen Menschen wie du und ich, den Otto Normalverbraucher, den er pointiert entlarvt, mit perfektem Timing, sparsam gesetzter Mimik, bar jeder political correctness, immer natürlich mit herzhaftem, oft unfreiwilligem, weil ´Heinz-typischem´ Witz.

DOD – das 18. Programm, theatralisches "Kabarett noir", stringent inszeniert, schwarz-weiß, hell-dunkel, geschickt die Balance wahrend zwischen Tragik und Komik. Tragikomisch eben. Denn Heinz ist Heinz. ´Todsicher´.

Hier keine Tickets verfügbar
Leise flehen meine Glieder
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"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis
Leise flehen meine Glieder
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Buchung der Tickets auf dem Saalplan zwar systembedingt Plätze auswählen müssen - durch die Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes entsprechen diese ausgewählten Plätze aber nicht den endgültigen Plätzen. Am Vorstellungsabend werden Sie von unseren Mitarbeitern platziert. Wer zusammengehört, wird auch zusammensitzen.


"Leise flehen meine Glieder"
Ein längst schon Kult gewordenes Programm

Zwerchfellerschütternd und berührend zugleich gestehen drei Rentner, dass die Zukunft hinter ihnen liegt. Die Freiheit bestand immer aus Zwängen, das Glück hinterließ immer Wunden, der Kampf um die Liebe war Krampf, der Sex war strapaziös, die Ehe ein Missverständnis. Das Schönste war immer das Schlimmste. Ob es in zwanzig Jahren Rente erst ab 80 und dafür Arbeitslosigkeit ab 40 gibt, Benzinpreise teurer und Fernsehprogramme billiger werden – in ihrem Alter kann man sich nur noch nützlich machen, indem man das geforderte „sozialverträgliche Frühableben“ fordert. Bis sie ihre Kraft spüren: Wir sind 20 Millionen... Mal skurril komisch, mal leise melancholisch blicken in diesem mit Kritiker- und Zuschauerelogen bedachten Kabarettprogramm, das Wolfgang Schaller in Zusammenarbeit mit Peter Ensikat schrieb, Brigitte Heinrich, Michael Rümmler und Frank Weiland, begleitet von der Jens-Wagner-Band, auf aktuelle Probleme unserer Gesellschaft.

Regie: Matthias Nagatis
Dr. Eckart von Hirschhausen: Endlich!
Nach Glück, Liebe und Wundern widmet sich der Doktor der Nation dem größten Thema unserer Zeit: der Zeit! Was macht die Zeit mit uns, was machen wir mit unserer Zeit. Warum tickt die berühmte biologische Uhr, und wie zieht man sie wieder auf?

Alle wollen alt werden – aber keiner will alt sein. Von Botox bis Hirnjogging, von Anti-Aging-Cremes bis Ernährungswahn – Dr. Eckart von Hirschhausen bürstet die Erfolgsversprechen unserer Zeit humorvoll gegen den Strich. Leben Verheiratete länger oder kommt es ihnen nur so vor? Hirschhausen trennt wissenschaftlich fundiert den Unsinn von dem, was das Leben tatsächlich lebenswert macht. Die Lebenserwartung ist gestiegen, aber auch die Erwartung ans Leben, an die Medizin, an die ewige Jugend. Wussten Sie, dass die meisten Menschen mit 60 zufriedener sind, als mit 16? Im Neandertal fanden bei einer Lebenserwartung von 30 Jahren die Pubertät und Midlife-Krise gleichzeitig statt. Und heute? Nur wir haben das Problem zwischen Schülerausweis und Seniorenpass: Wofür bekomme ich jetzt bitte Ermäßigung?

„Endlich!“ bietet viele unerwartete Aha-Erlebnisse, erstaunliche Fakten, eine Prise Zauberei und Musik mit dem genialen Christoph Reuter am Klavier. Alles interaktiv, witzig und hintersinnig zugleich. Wenn das Leben endlich ist, wann fangen wir endlich an zu leben? Dr. Eckart von Hirschhausen feiert mit diesem siebten Solo-Programm auch 30 Jahre Erfahrung und Erfolg: „Jeder Abend ist einzigartig. Auf der Bühne bin ich in meinem Element, Live-Auftritte sind mein Lebenselixier. Das spüren und genießen die Zuschauer. Seien Sie dabei! So jung kommen wir nicht mehr zusammen! “

Foto: Tim Ilskens
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Sichtbehinderungen sind aufgrund von TV-Aufnahmen möglich. Mit Betreten des Veranstaltungsortes treten Sie für im Rahmen der Veranstaltung entstandene TV-Aufnahmen und Fotos sämtliche Bild- und Tonrechte an den Veranstalter und den MDR ab.

http://www.humorzone.de * Einlass 18:30 Uhr

Dresden

10.03.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 36,90 €
Mathias Tretter - "Sittenstrolch"
"Mathias Tretter beschäftigt sich konsequent mit den relevanten Themen unserer immer undurchschaubarer werdenden Welt. ... Als scharfsinniger, politisch-philosophischer Sprachanalytiker weiß er dabei stets mit hohem intellektuellen Anspruch bestens zu unterhalten."

So begründete die Jury die Verleihung des Deutschen Kabarett-Preises 2017. Nichts weniger darf man auch von seinem neuen Programm erwarten. Worum es geht? Das weiß noch keiner. Auch er selbst nicht. Aber es wird gut.

Das schreibt die Presse:

"Tretter schafft es, über Transhumanismus, die Post-Post-Moderne, das Retro-Phänomen Windowing und den Fluch der Unsterblichkeit bei gleichbleibend hohem intellektuellen Anspruch in einem derart unverschämt locker-nonchalanten Duktus und Habitus zu reden und zu spielen, dass man in Gedanken noch kein halbes Mal abschweift." (Süddeutsche Zeitung, Thomas Becker)

"Polemisch, selbstironisch, intelligent, eloquent, unterhaltsam, niveauvoll. Tretter gehört zur allerersten Riege junger politischer Kabarettisten, zu jenen, die nicht in den Fußstapfen eines Granden wie Dieter Hildebrandt versinken würden. Großartig." (Göttinger Tageblatt)

"Tretter geht immer. Garantiert!" (Bonner General-Anzeiger)

Foto: Dominic Reichenbach
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Sichtbehinderungen sind aufgrund von TV-Aufnahmen möglich. Mit Betreten des Veranstaltungsortes treten Sie für im Rahmen der Veranstaltung entstandene TV-Aufnahmen und Fotos sämtliche Bild- und Tonrechte an den Veranstalter und den MDR ab.

http://www.humorzone.de * Einlass: 20:00 Uhr

Dresden

10.03.2021
20:30 Uhr
Tickets
ab 25,90 €
Martin Zingsheim: "Aber bitte mit ohne"
Heutzutage ist Verzicht der wahre Luxus. Echte Teilzeit-Asketen verzichten eigentlich auf alles: Fleisch, Laktose, Religion und vor allem eine eigene Meinung. Einfach loslassen. Auch Martin Zingsheim hat sich frei gemacht. Ein Mann. Ein Mikro. Keine Pyrotechnik. Denn alles was Du hast, hat irgendwann Dich. Und Relevanz braucht keine Requisiten.

Wenn Überflussgesellschaften Verzicht üben, ist das Leben voller Widersprüche. Zweitägige Fernreisen treten Viele nur noch in fair gehandelten Öko-Klamotten an und transportieren Wasser in Plastikflaschen dafür mit dem Elektrofahrrad. Martin findet in „aber bitte mit ohne“ gleich eine ganze Menge Wahnsinn, auf den man sofort verzichten könnte: Kundenrezensionen, Terrorismus-Experten, Tierfreunde, Hobbypsychologen, Online-Petitionen und glutenfreie Sprühsahne. Nur auf eines sollten Sie niemals verzichten: nämlich ins Theater zu gehen!

Martin Zingsheim, mit Auszeichnungen überhäufter Comedian aus Köln, präsentiert sein brandneues Stand-up-Programm, in dem er wie kein Zweiter sprachlich brillante Komik und rasante Gags mit kritischer Tiefenschärfe zu verbinden weiß. Zingsheim ist wie Philosophie, nur mit Witzen statt mit Fußnoten. Dadurch wird’s auch deutlich lustiger.

Foto: Tomas Rodriguez
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Sichtbehinderungen sind aufgrund von TV-Aufnahmen möglich. Mit Betreten des Veranstaltungsortes treten Sie für im Rahmen der Veranstaltung entstandene TV-Aufnahmen und Fotos sämtliche Bild- und Tonrechte an den Veranstalter und den MDR ab.

http://www.humorzone.de * Einlass: 20:30 Uhr

Dresden

12.03.2021
21:00 Uhr
Tickets
ab 21,50 €
Christine Prayon: Abschiedstour
Sie möchten wissen, was Sie für Ihr Geld hier bekommen? Natürlich, gerne. (Lesedauer: 9 Sekunden)

christine prayon wird kein kabarett im landläufigen sinne machen sie interessiert sich nicht mehr für die pure kritik am bestehenden wenn nicht gleichzeitig über alternativen und utopien geredet wird auch findet sie dass es an der zeit ist die welt zu retten das kann sie aber nicht alleine was sie übrigens auch nicht kann und noch viel weniger will ist am klavier sitzen und über sogenannte frauenthemen singen dafür ist sie ganz und gar die falsche falls sie das erwarten werden sie bitter enttäuscht also erwarten sie lieber nichts denn ihre sehgewohnheiten werden sowieso unterlaufen werden ach ja und birte schneider steht heute abend übrigens auch nicht auf der bühne wer ist das überhaupt.

Jetzt wissen Sie schon mal, was Sie nicht bekommen. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber Christine Prayon möchte Ihnen noch was persönlich sagen:

Geliebtes Publikum! Mit „Abschiedstour“ setze ich auf die ganz großen Gefühle, nachdem ich mit meinem ersten Programm „Die Diplom-Animatöse“ jahrelang auf die ganz kleinen Gefühle gesetzt habe (Weil ich oft danach gefragt werde: Ein kleines Gefühl ist zum Beispiel so mittelviel Sympathie einem ganz guten Bekannten gegenüber). Wenn Ihnen Gefühle wichtig sind, Sie zur Entspannung aber auch gerne mal etwas denken, sollten Sie sich unbedingt dieses Programm ansehen. Es wird mein letztes sein. Sichern Sie sich also schnell noch Karten.

Vielleicht löst das Wort „Abschiedstour“ bei Ihnen Verwunderung, Trauer oder gar Panik aus. Das macht nichts. Genau so ist es von mir und meinem Management beabsichtigt. Ein Abschied steigert den Marktwert dieses Kabarettprodukts durch die emotionale Aufladung nochmal um ein Vielfaches. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Abschied es geht:

Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Eine Frau stellt ab Mitte 40 eine ästhetische Provokation dar und zieht sich, wenn sie ihr Publikum wirklich liebt, besser unaufgefordert aus der Öffentlichkeit zurück.

Ist das Kabarett tot? Möglich. Wenn Politiker sich als Clowns versuchen, rennen die Clowns in die Politik.
Oder reden wir hier von einem Abschied im ganz großen Stil? Vom Ende des Kapitalismus? Möglich. - - - REINGELEGT!! Natürlich nicht möglich. Der Kapitalismus ist das Hinterletzte, aber er ist alternativlos. Ende der Diskussion.

Also welcher Abschied nun? Wie gesagt – es spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie sind jetzt neugierig.

Christine Prayon, auch bekannt als Birte Schneider aus der heute show, ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Dieter-Hildebrandt-Preis.

Foto: Elena Zaucke

http://www.agentour.org * Einlass: 20:30 Uhr

Dresden

26.03.2021
21:00 Uhr
Tickets
ab 25,20 €
BlöZinger: "ERiCH"
Robert Blöchl und Roland Penzinger, zusammengenommen „BlöZinger“, sind eine echte Gefahr. Eine Gefahr für untrainierte Zwerchfelle und eingerostete Gehirnwindungen. In ihrem Programm „ERiCH“ thematisieren sie Absurdes, Typisches und Untypisches aus dem Mikro-Biotop Familie.

Es muss erst Familienoberhaupt ERiCH versterben, bevor die beiden entfremdeten Brüder nach zwanzig Jahren sich – und auch den Rest der Familie – wieder treffen. Der extrovertierte Lebenskünstler Simon (Penzinger) und der biedere Spießer Jakob (Blöchl) könnten unterschiedlicher kaum sein.

Natürlich gibt es nach so langer Zeit bereits auf der Anfahrt im imaginären Auto, das größtenteils von Kaugummis zusammengehalten wird, einiges zu besprechen: Warum Tante Hertha ihren Gemahl zum Schweigen verdonnert hat, Onkel Alfons auf Bewährung ist und Tante Trude am Sozial-Tourette-Syndrom leidet – irgendetwas stimmt mit dieser Familie einfach nicht …

Blöchl und Penzinger hauen sich Ironie und Sarkasmus mit derartiger Wucht und Pointiertheit um die Ohren, dass es nur so kracht. Die kabarettistische Familiensaga verlangt dem Zuschauer einiges ab. Belohnt wird er mit bester, oder besser – urkomischer – Unterhaltung und insgesamt zwölf (!) verschiedenen, schauspielerisch perfekt ausgefeilten Figuren. Denn Blöchl und Penzinger sind Großmeister der Gestik und Mimik, sie benötigen nur ein Minimum an Requisiten. Trotzdem wird es dem Zuschauer nicht allzu schwer gemacht, sich den Rest selbst auszumalen. In einer irrwitzigen Frequenz werden Lachmuskeln beansprucht, Klartext gesprochen, Rollen gewechselt – das Ganze natürlich gewürzt mit einer ordentlichen Prise österreichischem „Schmäh“.

Kennen und schätzen gelernt haben sich die beiden Wahlwiener aus Linz während ihrer Clownerie- und Schauspielausbildung. Als Duo „BlöZinger“ treten Robert Blöchl und Roland Penzinger seit 2004 auf. Für ihre genialen Theaterkabarett-Programme wurden sie mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2019 ausgezeichnet und haben bereits zwei Mal (2013 und 2017) den Österreichischen Kabarettpreis verliehen bekommen, die renommierteste Kleinkunst-Auszeichnung der Alpenrepublik. 2018 folgte noch der Hauptpreis des saarländischen Kabarettwettbewerbs „St. Ingberter Pfanne“.

Fotos: Otto Reiter
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Sichtbehinderungen sind aufgrund von TV-Aufnahmen möglich. Mit Betreten des Veranstaltungsortes treten Sie für im Rahmen der Veranstaltung entstandene TV-Aufnahmen und Fotos sämtliche Bild- und Tonrechte an den Veranstalter und den MDR ab.

http://www.humorzone.de * Einlass: 20:30 Uhr

Dresden

13.03.2021
21:00 Uhr
Tickets
ab 27,00 €