Montag, 08.02.2021
um 19:30 Uhr

First Stage
Thedestraße 15
22767 Hamburg



Mitreißende Musik, berührende Szenen sowie unwiderstehlicher Humor machen „Den kleinen Horrorladen“ zum Kultmusical – besonders für Liebhaber des schwarzen Humors. Uraufgeführt 1982 in New York, zählt das Stück zu den in Deutschland am häufigsten aufgeführten Musicals ohne festen Spielort. Vorlage für die Bühneninterpretation war der Film „Kleiner Laden voller Schrecken“ von Roger Cormann (1960), doch vor allem die Verfilmung von Frank Oz mit Rick Moranis in der Hauptrolle (1986), sorgte für eine wachsende Fangemeinde.

Die wilde Story: Der schüchterne Seymour liebt Audrey, die sich jedoch für den coolen Zahnarzt Orin entschieden hat – soweit so normal. Doch die fleischfressende Pflanze, die Seymour bei einem ominösen Chinesen ersteht und Audrey II tauft, ist alles andere als normal. Das mysteriöse Gewächs macht aus dem traurigen Blumenladen, in dem Seymour und Audrey arbeiten, eine Goldgrube und beschert Seymour Ruhm und Erfolg. Natürlich hat die glückliche Wendung ihren Preis: Blut. Damit versorgt, wächst und gedeiht Audrey II rasant – bis auf eine fast bühnenbeherrschende Größe von rund zwei Metern. Allerdings wächst auch ihr Appetit und mit ein paar Tropfen ist es bei der täglichen ´Fütterung` bald nicht mehr getan. Orin, Seymours Rivale und zudem sadistisch veranlagt, wäre doch das ideale Futter, schlägt Audrey II vor – ja sprechen kann die Pflanze auch. Und so nimmt die Handlung ihren mörderischen Lauf…

Im First Stage übernimmt Joshua Edelsbacher die Rolle des Seymour. Insgesamt bringen 10 Darsteller, allesamt Profis und bekannt aus den größten Musicalproduktionen Deutschlands, den schaurig-schönen Schrecken auf die Bühne. Hinter der Bühne gibt erneut das Erfolgskreativteam von „Fame“ und „Carrie“ den Ton an: Felix Löwy (Regie) und Phil Kempster (Choreografie). In der corona-konformen Fassung wird 75 Minuten durchgespielt, Getränke und Snacks werden am Platz serviert.

Musik von Alan Menken
Buch & Gesangstexte von Howard Ashman
Nach dem Film von Roger Corman, Drehbuch Charles Griffith
Deutsche Textfassung von Michael Kunze

Showlänge ca. 75 Min. ohne Pause

Die Veranstaltung wurde auf einen noch unbekannten Termin verlegt.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

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Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

07.03.2021
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

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07.03.2021
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»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
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ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
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Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

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Wiesbaden

07.03.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

07.03.2021
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

07.03.2021
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

"Visible light" /"sichtbares Licht" Gemälde von MARIA LUISA ENGELS in Wiesbaden

65 Arbeiten der spanischen Künstlerin Maria Luisa Engels können ab dem 07.12.2020 in die geräumige und schöne "Villa Justitia" (Wiesbaden) besichtigt werden. Parallel können Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung hier besichtigen.

Die Arbeiten sind zwischen 2010 und 2020 entstanden, haben verschiedenen Größen und zeigen unterschiedlichen Techniken.

Maria Luisa Engels wurde in Oviedo (Spanien), geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendjahre. 1992 zieht Maria Luisa zunächst nach Maastricht (Niederlande) und danach nach Dortmund. Seit 1998 wohnt sie bei Frankfurt am Main. Ihre Leidenschaft zur Malerei beginnt, als sie noch Studentin ist und ihre Mutter ihr die ersten Malutensilien schenkt.

1989 entdeckt Maria Luisa die Ölmalerei für sich und hat sich seitdem autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt (Aquarell, Acryl und Strukturpaste). Seit 2011 erfolgt die regelmäßige Beschäftigung als Künstlerin.

Maria Luisa Engels experimentiert gerne mit unterschiedlichen Materialien, wobei bis jetzt Acryl auf Leinwand ihr bevorzugtes Medium ist. Ihr Stil ist realistisch-koloristisch mit großer Detailtiefe, die Farben sind intensiv und kräftig. Die Themen sind vielseitig: Natur- und Stadtlandschaften, Menschen und Tiere. Die Themeninhalte sind inspiriert von Reisen, die sie rund um die Welt unternimmt, von Südamerika bis Japan.

Trotz der derzeitigen Einschränkungen können die Werke nach Voranmeldung (unter 0151 72333446) vom 7. Dezember bis zum 16. März 2021 besichtigt werden.


Die Vernissage findet am 16.01.2021 von 15:30-17:00 statt.

Die Werk können vorher besichtigt und käuflich erworben werden.

Besuchen Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung mit Bildkatalog.


Villa Justitia:

Uhlandstrasse 4,

65189 Wiesbaden ,

Tel. (0611) 450 2312.

Email: bcp@villa-justitia.com)

Wiesbaden

07.03.2021
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

Vorerst ab 22.12.20 digital zu sehen.

Die Ausstellung „Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text – Bild – Kuriositäten“, deren Eröffnung mehrfach verschoben wurde, steht und hängt völlig fertig, nur das Licht ist noch aus. Am 22. Dezember, haben wir sie, da nicht anders möglich, digital eröffnet. So wird, wenn das Haus weiter geschlossen bleiben muss, auf der Homepage und auf dem youtube-Kanal des Gleimhauses immer mal wieder ein Kurzfilm/Video über die Ausstellung veröffentlicht. Da ein Besuch auch im Februar nicht möglich sein wird, haben wir mit unseren Führungen und Veranstaltungen ins digitale Format gewechselt.

Wer kennt sie nicht, die phantasievollen Geschichten des Mannes, der oft als ‚Lügenbaron‘ bezeichnet wird. Der Geburtstag der historischen Persönlichkeit Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797) hat sich unlängst zum 300. Mal gejährt. Aus diesem Münchhausen ist eine literarische Figur geworden. Gleims Zeitgenossen, Rudolf Erich Raspe und Gottfried August Bürger, haben die Münchhausen-Geschichten berühmt gemacht und den Startschuss dafür gesetzt, dass der Tausendsassa Münchhausen in der ganzen Welt bekannt wurde.

Unsere in Kooperation mit der Münchhausen-Bibliothek Zürich entstandene Ausstellung widmet sich Münchhausen auf vielfältige Weise. Überblicksweise wird die Gesamtheit der Phänomene vorgestellt, die mit „Münchhausen“ zu tun haben, etwa in der Medizin und Philosophie oder auch als Motiv bei Zigarrenbauchbinden, Schlüsselanhängern, Zinnfiguren etc. Im Mittelpunkt stehen jedoch Raspe und Bürger und vor allem die literarischen Geschichten und ihre Illustrationen.

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

07.03.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

07.03.2021
Crawlers

»CRAWLERS« ist ein anonymes Kollektiv sozialer Bots, die Daten von BenutzerInnen sammeln und ein unheimliches paralleles soziales Netzwerk aus verzerrten Wahrheiten und gestohlenen persönlichen Informationen aufbauen.

Die Bots agieren in den sozialen Netzen unter versteckten Accounts und verhalten sich wie Menschen: Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln. Aus diesen Daten heraus werden für die gecrawlten Profile der echten Menschen neue verfremdete Accounts auf einer Spiegel-Website generiert. Die Freundinnen und Freunde der Bot-Gruppe erhalten eine Einladung, das eigene virtuelle Alter Ego online zu untersuchen. Die Spiegelprofile wirken realitätsnah, aber verzerrt – nichts ist korrekt, alles wurde transformiert und verfälscht. Es ist eine digitale Parallelwelt, ein dunkler, illegaler Ort mit unheimlichen Parallelen.

Das Konzept der Arbeit befasst sich mit dem allgegenwärtigen Verhalten von Undercover-Bots. Alexander Schubert sensibilisiert für die permanenten und allgegenwärtigen Praktiken automatisierten Datendiebstahls im Netz und reflektiert die Einwirkung technischer AkteurInnen auf unsere digitalen Identitäten. Um die personenbezogenen Informationen der Profile zu verändern und zu erweitern, werden aktuelle Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Sogenannte Deep-Learning-Modelle sind in der Lage, Halbwahrheiten und scheinbar kohärente Alternativwelten zu erzeugen.

Das Werk »CRAWLERS« läuft kontinuierlich auf mehreren Servern und kann online besucht werden. Die Spiegelprofile und die nachverfolgbaren Aktivitäten der Bots werden im Rahmen einer Installation im ZKM präsentiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Das intelligente Museum« statt und wird gefördert im Programm »Kultur Digital« der Kulturstiftung des Bundes.

 

Mehr zu »Crawlers«: https://zkm.de/de/ausstellung/2021/01/crawlers

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

07.03.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

07.03.2021
Ein Woodstock der Ideen

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys im Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann Heilbronn dem Jahrhundertkünstler ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Dabei steht Joseph Beuys nicht nur als herausragende Künstlerpersönlichkeit, sondern vornehmlich auch als politische Person im Fokus sowie seine besondere und spezielle Verbindung zum deutschen Südwesten. So bezog Joseph Beuys den Filz für seine Objekte in Giengen an der Brenz und in Wangen im Allgäu wurde seine berühmte Honigpumpe für die documenta 6 hergestellt. Die Beziehung des Künstlers zum deutschen Süden wird insbesondere auch durch die erstmalige Auswertung des Joseph Beuys-Archivs des Autors, Verlegers und Publizisten Rainer Rappmann mit Briefen, Ton-, Bild- und Filmdokumenten in Zusammenhang mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg (INKA) intensiv beleuchtet.

Das vor 50 Jahren gegründete INKA galt in den 1970er- und 80er-Jahren als ein wichtiges Zentrum des geistig-politischen Aufbruchs in Deutschland. Hier trat Joseph Beuys jährlich auf und arbeitete im Sinne seiner Idee der „Sozialen Plastik“. Sein erweiterter Kunstbegriff ist auch besonders geeignet, um das 75-jährige Jubiläum der ersten freien Kommunalwahlen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen und mithin in einem umfangreichen Begleitprogramm aktuelle Fragen zur Relevanz der Demokratie mit einer jungen Generation wie etwa Fridays for Future oder Future2 zu diskutieren.

Auch Joseph Beuys‘ Engagement bei den „Grünen“ steht für seine Verflechtungen zum süddeutschen Raum. Als die Partei „Die Grünen“ im Januar 1980 in Karlsruhe gegründet wurde, war der Künstler als Teilnehmer des Gründungsparteitages vor Ort. Auch wenn Joseph Beuys seine eigenen politischen Vorstellungen bei den „Grünen“ nicht durchsetzen konnte, so blieb er jedoch bis zu seinem Tod Mitglied der Partei. Ab 1980 gestaltete er Wahlplakate für die Partei, die in die Produktion seiner Editionen einflossen, die auch in der Ausstellung präsentiert werden. Als Ausdruck seiner Idee der Demokratisierung von Kunst nehmen zudem auch seine vielfältigen und zahlreichen Multiples einen wesentlichen Raum in der Ausstellung ein.

: Zu den Ausstellungen erscheint eine umfassende gemeinsame Begleitpublikation mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Stefanie Dathe, Marc Gundel, Rita E. Täuber, Rhea Thönges-Stringaris Rainer Rappmann, Sabine Heilig, Wolfgang Zumdick, Lukas Beckmann, Barbara Martin, Rainer Willert sowie Kirsten Claudia Voigt, 320 Seiten, 28 €.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann

Di bis Fr von 11 - 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

07.03.2021
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

07.03.2021
Muriel Zoe . Anemochorie

Offene Gesten des Geheimnisvollen. Neue Malerei von Muriel Zoe

Die Figuren in Muriel Zoes aktueller Malerei sind in mysteriöse Handlungen verwickelt. Sie greifen förmlich etwas aus der Luft, halten undefinierbare Gegenstände in den Händen, winken einem unsichtbaren Gegenüber zu oder deuten auf etwas, das sich dem visuellen Zugriff entzieht. Die unkenntlichen, verschwommenen, wie von Farbschleiern verdeckten Gesichtszüge der Agierenden lenken den Blick auf deren Körperhaltung: An die Stelle mimischer Details rückt der gestische Ausdruck, der in Zoes gemalten Bewegtbildern im Fluss bleibt und keine eingleisige Lesart zulässt. Die Hamburger Künstlerin (*1969, aufgewachsen in Norddeutschland und Südindien), die sich mit Druckgrafik und Malerei ebenso einen Namen gemacht hat wie als Musikerin, ist in ihren Bildern aus der jüngeren Zeit den Tiefendimensionen des Alltäglichen auf der Spur. Die Gesten ihrer Sujetsentspringen  konkreten, oft ganz beiläufigen Aktivitäten des Lebens, die in den Kompositionen geheimnisvolle Ambiguität entfalten. Als Ausgangsmaterialien dienen Zoe eigene Skizzen ebenso wie private und gefundene Fotografien, Zeitungsausschnitte, Erinnerungen und Screenshots. Intuitiv ausgewählte Bildfragmente werden von ihr aus dem jeweiligen Ursprungskontext herausgelöst, um vielfältige Bedeutungsebenen freizusetzen.

Die Künstlerin baut ihre Malerei in einem vielschichtigen Verfahren auf, in dessen Verlauf das jeweilige Motiv überlagert, verwischt, transformiert und zunehmend abstrahiert wird. Die Verwendung stark verdünnter Acryl- und Ölfarbe wurde durch die von Zoe langjährig druckgrafisch eingesetzte Lithografie-Tusche inspiriert. Durch die flüssige Konsistenz der Farbe wird die spezifische Transparenz und Fluidität erzeugt, die auf der Bildfläche unterliegende Strukturen wie durch einen Farbdunst hindurchschimmern und die Prozesshaftigkeit ihrer Malerei sichtbar werden lässt. Die lakonischen Titel der weitgehend 2019/2020 entstandenen Arbeiten sind gezielt offengehalten: Discovery, Gardening, Weaver, Winkender, Zubereitung, Zuschauerin. Sie haben lediglich Hinweis-Charakter, bieten eine lose Rahmung für eigene Einstiege der Betrachterin, des Betrachters in Zoes rätselhafte Aktionsräume.

Das gilt auch für die Arbeit Anemochorie, die auf das Phänomen der Windausbreitung von Blütenpflanzen Bezug nimmt und als Leitmotiv der gegenwärtigen Ausstellung in der Galerie Holthoff fungiert. Ausgehend von einer Fotovorlage, in der eine Frau eine Pflanze auseinanderzupft, damit sich die Flugsamen in der Luft verteilen können, zeigt das gemalte Bild eine objektlose

Pantomime des konzentrierten Emporhaltens. In einem weiteren Bild, Handsign (2020), basierend auf einer fotografischen Repräsentation von Gebärdensprache, ist das Handzeichen der dargestellten Figur vielfältig interpretierbar und verdeutlicht die zentrale Rolle, die Gesten als Instrumente der Kommunikation und des Verhaltens in unserer Welt und Wirklichkeit einnehmen.

Muriel Zoe entwickelt in ihrer Malerei eine gleichermaßen dynamische wie filigrane Choreographie der Handbewegungen und Handlungen, die sich als Chiffren des menschlichen Daseins von der individuellen zur kollektiven Expression erweitern. „Jedes Bild hat eine eigene Geschichte“, sagt die Künstlerin. Diese Geschichten aber bleiben bis auf Weiteres vielsträngig, ohne Auflösung oder Konklusion, in der Schwebe. 

Belinda Grace Gardner

Cornelia Grabowski - Zeitsprung

Die in Lilienthal lebende Künstlerin Cornelia Grabowski fasziniert es, mit dem Stift oder den Händen zu modellieren, zu zeichnen oder zu malen. Die Ausstellung zeigt Malereien, Zeichnungen und Skulpturen sowohl aus früheren Jahren wie auch neuere Werke. Eintritt frei

Lilienthal

07.03.2021
USCHI LÜDEMANN. Gemaltes Licht in sphärischen Bildern

Während einer stillen, konzentrierten Betrachtung halten die Gemälde Uschi Lüdemanns zwei Wege des Sehens bereit, ohne einen der beiden Wege ausdrücklich hervorzuheben.
Der erste Weg nimmt seinen Ausgang bei den elementaren Grundlagen der sogenannten „absoluten Malerei“. Reine Malerei, die sich auf sich selbst bezieht – auf Farbe und Farbträger, auf Werkmittel und technische Verfahren des Farbauftrags. Neben diesen Kriterien sind noch Gestus und Impetus wichtig, also die Art der Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene künstlerische Haltung. Wie zum Beispiel die Farbe auf die Leinwand oder das Papier gelangt und ob dies in einer analytischen oder eher abstrakt-expressiven Weise geschieht. Bei Lüdemann ist es genau die malerische Geste, die farbintensiv zum zweiten Weg führt und mögliche Sichtweisen außerhalb einer absoluten Malerei nicht nur zulässt, sondern geradezu aufruft. ... (Text: Joachim Schwitzler, gekürzt)

Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Webseite.
Kurzfristige Änderungen aufgrund der jeweiligen Coronaverordnung sind möglich.

nach Terminabsprache für Einzelpersonen Mo bis Fr 15.00 – 19.00 Uhr. ab 10.03. Mi-Fr 17.00 – 19.00 Uhr; Sa, So 14.00 – 16.00 Uhr

Karlsruhe

07.03.2021
Bilder deiner großen Liebe - ONLINE - Nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf
Mit Franziska Roth als Isa
Regie: Maike Bouschen

Ein Mädchen steht im Hof einer Anstalt. Das Tor geht auf, das Mädchen huscht hinaus und beginnt seine Reise durch Wälder, Felder, Dörfer und an der Autobahn entlang.
Das Mädchen heißt Isa. Sie berichtet aus ihrem Leben und von ihren Träumen und Ängsten. Ob sie die Wahrheit erzählt oder ob ihre Geschichten über ihre Reise durch ein manchmal verzaubertes, manchmal aber auch ödes Land, über die Menschen, die sie dabei trifft, frei erfunden sind, bleibt ein Rätsel. Isas Erzählung ist auch die große Frage nach dem Sinn und dem Inhalt des Lebens. Vielleicht ist sie eine Außenseiterin, die nur vom Rand aus über die Gesellschaft berichten kann. Unter Umständen hat Isa aber auch eine ganze Welt im Kopf. Wahrscheinlich ist sie der stärkste einsame Engel, den je ein Autor erdacht hat:
„Der Abgrund zerrt an mir. Aber ich bin stärker.“

Isa tauchte zum ersten Mal 2010 in Wolfgang Herrndorfs wundervollem Roman TSCHICK auf. Aber als kleine Episode, die die beiden Hauptfiguren Tschick und Maik irritiert und fasziniert, war Isa doch zu schillernd und beeindruckend. Bis 2013, als Wolfgang Herrndorf unheilbar an einem Gehirntumor erkrankt Suizid beging, arbeitete er an BILDER DEINER GROSSEN LIEBE, um Isa mehr Raum für ihre Geschichte zu geben.
2014 erschien der flirrende, philosophische Text als Buch und fand bald danach den Weg auf die deutschen Bühnen

Maike Bouschen hat das literarische Roadmovie für das Landestheater Schwaben inszeniert.
Isa wird gespielt von Franziska Roth.
Musik: Lutz Gallmeister

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kulturamt unter Tel. 089-66 555 316 oder tickets@unterhaching.de
Online-Theater-Workshop: Auf die Bühne, fertig, los!
Spielfreudiger Impro-Theater Workshop
für Erwachsene/Jugendliche ab 14 Jahren


Der Theaterworkshop ,,Auf die Bühne, fertig, los!" am Samstag den 6. März und Sonntag den 7. März findet aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie online via Zoom statt.

Kein Text, keine Vorgaben, Impro-Theater ist ganz leicht und macht riesigen Spaß! Die Theaterpädagogin Florence Herrmann vom Theater BAAL gibt in diesem Intensivworkshop Einblicke in die Kunst der Improvisation. Die Teilnehmerzahl wurde aufgrund der Verlegung ins Internet auf 6 Personen begrenzt, so dass sich alle gleichzeitig auf dem Bildschirm sehen können und eine Interaktion gut möglich ist. Herrmann hat bewusst für die Internet-Variable Theaterübungen ausgesucht, bei dem immer alle Teilnehmenden gefragt sind. Mit Übungen wie der ,,1-Wort Geschichte" oder auch dem Tabu-Spiel führt sie am ersten Tag an die Form der Improvisation heran. Am zweiten Tag baut sie auf den erlernten Grundlagen auf und vertieft diese mit typischen Impro-Übungen. Der Workshop findet jeweils von 14 bis 18 Uhr statt. Die TeilnehmerInnen bekommen per E-Mail einen persönlichen Link zum ,,Zoom-Workshop".

Ticketkauf bis: 01.03.21 (mindestens 2, maximal 6 Teilnehmende)
Nähere Infos und Anmeldung: KulTourBüro Lahr, Altes Rathaus, Kaiserstraße 1, Telefon: 07821 - 950210 oder kultour@lahr.de
Leitung: Florence Herrmann, Theaterpädagogin von Theater Eurodistrikt Baden Alsace (BAAL). Nähere Infos über die Workshopleiterin, das Theater und seine Theaterpädagogik siehe unter
http://www.baalnovo.com
Teilnahmegebühr: 15 Euro für beide Tage

Lahr

07.03.2021
14:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
SUPER ABBA - A Tribute to ABBA
ABBA ist retro, ABBA ist kultig, ABBA ist super!
ABBA verbindet Generationen – weltweit kennen die Menschen ihre Songs: In einem bis ins Detail musikalisch choreographiertem Live-Konzert bringt „SUPER ABBA – A Tribute to ABBA“ die un¬ver¬gessenen Songs von Agnetha, Anni-Frid, Björn und Benny auf die Bühne – ein Hochgenuss für Jung und Alt!
Zusammen mit ihrem Mentor und Manager Stig Anderson entschlossen sich die begnadeten Musiker und Soundtüftler Benny Andersson und Björn Ulvaeus 1972 nach bereits beachtlichen Erfolgen in ihrem Heimatland Schweden ihre Ehefrauen, die ebenfalls erfolgreichen Sängerinnen Anni-Frid Lyngstad und Agnetha Fältskog, mit ins Boot zu holen und landeten mit „People need Love“ und „Ring, Ring“ auf Anhieb Super-Hits.

Mehr als 40 Jahre ist es jetzt her, dass die Ausnahmekarriere von ABBA einen ganz besonderen Höhepunkt erlebte: Am 6. April 1974, gewannen die schwedischen Popkünstler mit „Waterloo“ den 19. „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ in Brighton und legten so den Grundstein für eine bis heute nahezu unerreichte Weltkarriere. Zwar waren die vier Künstler auch bereits in den Vorjahren höchst erfolgreich. Doch ohne den Grand-Prix-Sieg von Brighton wäre ABBA wohl nicht zum Mythos geworden. Und ohne den Mythos ABBA könnten Sie sich heute nicht an „SUPER ABBA – A Tribute to ABBA“ erfreuen.

„SUPER ABBA – A Tribute to ABBA“ lässt jetzt den Glamour-Pop und die Ohrwürmer aus der Glitzerwelt, die unvergesslichen Superhits auf der Konzertbühne wieder aufleben.

Wochenlang wurde im Tonstudio am unverwechselbaren ABBA-Klang gearbeitet und die Vorgaben des Originals im Sinne Ihrer Vorbilder für die Besetzung von „SUPER ABBA – A Tribute to ABBA“ interpretiert. Mit Superhits wie „Waterloo“, „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” lässt „Super ABBA – A Tribute to ABBA“ die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen.

Keine Frage, auch 2020 gilt: ABBA ist retro, ABBA ist zeitlos, ABBA ist hochaktuell!

„SUPER ABBA – A Tribute to ABBA“ ist nicht nur ein eindrucksvolles Revival, sondern auch ein wahrhaft „SUPER“ Konzerterlebnis.
Aus der Zuckerfabrik - Dorothee Elmiger
Nachholtermin
Preis des Wirtschaftsclubs
Laudatio: Insa Wilke
Moderation: Péter Horváth

„Aus der Zuckerfabrik“ trägt bewusst keine Gattungsbezeichnung, sondern ist vielmehr ein „Protokoll einer kreisenden, unordentlichen Recherche zu den Gräben, auf die der Kapitalismus so dringend angewiesen ist, und zu einigen (historischen) Versuchen, diese Gräben mit einem oder beiden Füßen zu überwinden“, so die Autorin Dorothee Elmiger über ihr Buch. Sie landete mit ihrem Text nicht nur prompt auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020, sondern erhält zudem den Preis des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus Stuttgart 2020. "My skills never end" steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt: Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Zugleich ist „Aus der Zuckerfabrik“ auch ein Text über Genuss und Lust, die in den Reflexionen Dorothee Elmigers indes ihre Harmlosigkeit verlieren: „Wie begehre ich, wen oder was begehre ich und auf wessen Kosten? Ist meine Lust, ist mein Hunger zerstörerisch?“ fragt Elmiger im Gespräch mit dem Carl Hanser Verlag. Geboren 1985, lebt und arbeitet Elmiger in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman „Einladung an die Waghalsigen“, 2014 folgte der Roman „Schlafgänger“. Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus Stuttgart

Livestreamticket: 5,- €
Ticket Virtuelle Tour 1 (Deutsch) - Dunkle Welten - Virtuelle Tour mit 360°-Aufnahmen, live begleitet über »Zoom«
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für die Virtuelle Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Inhalt der Tour:

In einer »Zoom«-Konferenz führen unsere Referent*innen durch die unterirdische
Luftschutzanlage »Bunker B« im U-Bahnhof Gesundbrunnen.
Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken umfunktioniert. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen befinden sich auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner*innen. Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf«. 1998 wurde sie vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt und zugänglich gemacht.
In der virtuellen Tour erläutert ein Guide live mit Hilfe von 360°-Aufnahmen den Aufbau der Anlage und behandelt Themen wie Luftschutz, Munitionsfunde und Zwangsarbeit. Zusätzlich steht er für Fragen der Teilnehmer*innen bereit.

Die Führung dauert ca. 55 Minuten. Im Anschluß gibt es eine Fragerunde mit dem Guide.

Technische Voraussetzungen

internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) mit Kamera und Mikrofon
stabile Internetverbindung
kompatiblen Browser (Chrome, Firefox, Opera, Edge) oder
die Installation der »Zoom«-Anwendung (ein Account ist nicht nötig)

https://zoom.us/j/97652685858?pwd=dk9xK1N2RWl4YTdFODFlU2lMV3UxQT09 Meeting-ID: 976 5268 5858 Kenncode: 247667

Berlin

07.03.2021
16:00 Uhr
Tickets
ab 10,00 €
Meeresgeflüster - ein Kinder|Musik|Theater - Video on demand 15:00-19:00
Cinematisches Musiktheater für Kinder (ab 8 Jahre) und Erwachsene

Claude Debussys impressionistisches Meisterwerk »La Mer« (Das Meer), für vierhändiges Klavier gesetzt vom Komponisten, interpretiert vom international renommierten Duo Jost Costa, umspielt von den assoziativen Bildwelten der Videokünstlerin Katharina Wibmer, auf die Bühne gezaubert von Meinhardt & Krauss.

»Das Meer« ist bewundernswert: blau wie ein Walzer; grau wie eine unbrauchbare Blechplatte." (Claude Debussy).

»Meeresgeflüster« ist ein Kinderkonzert, das ins Meer gefallen ist. Zwei Pianisten auf Tauchgang erkunden die Tiefen und Weiten der See. Die Inszenierung wirkt auf mehreren Ebenen: Durch die Musik hindurch folgen wir der unendlichen Bewegung des Meeres. Großformatige Videoprojektionen spielen mit den Musizierenden und erzählen Geschichten, in denen die Bedrohung und Vergänglichkeit unserer Umwelt aufscheinen. Gleichzeitig entfaltet das Zusammenspiel beider Ebenen eine dynamische, suggestive Kraft, die uns in eine tiefere Deutung der Musik von Debussy eintauchen lässt.

Am 19. Februar zeigen wir »Meeresgeflüster« als Live-Stream aus dem Robert-Bosch-Saal des TREFFPUNKT Rotebühlplatz. (Sie erhalten am Tag der Vorstellung die Einwahldaten zu einem ZOOM-Meeting, in dem wir Sie begrüßen. Dort erhalten Sie den Link zum Stream. Anschließend treffen sich alle, die wollen, zu einem Nachgespräch wieder bei ZOOM.)

Am 27. und 28. Februar bieten wir die Inszenierung als Video-on-Demand, jeweils von 15-19 Uhr. Den Link zum Stream erhalten Sie zeitnah vor dem Start an die angegebene Mailadresse.
KÖRPERWELTEN Salzburg - Am Puls der Zeit
Ab sofort haben Interessierte wieder die Gelegenheit, die Ausstellung „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ im Messezentrum Salzburg (Halle 4) zu besuchen. Und nicht nur das: Die Ausstellungszeit, die ursprünglich bis 7. März ging, wird bis zum 25. April 2021 verlängert.
In allen Ausstellungsbereichen ist das Tragen einer FFP2-Maske für Besucher ab 14 Jahren verpflichtend. Kinder ab 6 Jahren (und unter 14 Jahren) müssen stattdessen einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen.

Ausgenommen sind in beiden Fällen Personen, denen das Tragen einer FFP2-Maske bzw. eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. Hier ist auf Nachfrage ein entsprechender Nachweis vorzulegen (z.B. ärztliche Bestätigung).

Nähere Infos finden Sie unter
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ--Mechanische-Schutzvorrichtung-(MNS).html

Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der geschlossen ist, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden: Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit umgewandelt. Flex- und Geschenktickets, die einen Besuch der Ausstellung zu jedem beliebigen Zeitpunkt ermöglichen, sind weiterhin buchbar.


In „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ zeigt die Ausstellungsmacherin Dr. Angelina Whalley den menschlichen Körper in vielen Facetten, veranschaulicht seine Verwundbarkeit und sein Potenzial angesichts der Herausforderungen, denen er sich im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht. „Die Ausstellung soll den Besucher einladen, die dauerhafte Reizüberflutung des modernen Lebens und ihre langfristigen Auswirkungen auf Körper und Geist kritisch zu hinterfragen. Ich möchte den Besucher anregen, sich seiner Verantwortung für seine eigene Gesundheit bewusst zu werden“, sagt Dr. Angelina Whalley. Über Erläuterungen zur Ernährung, Bewegung oder Stärkung des Immunsystems hinaus wird sie in der Ausstellung aufzeigen, wie ein gesundes langes Leben im 21. Jahrhundert gelingen kann.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige
Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in Salzburg zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Um Einlass und Besucherführung zu optimieren, ist beim Ticketkauf die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist zeitlich unbegrenzt. Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der nicht geöffnet werden konnte, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit
umgewandelt.

Salzburg

07.03.2021
10:00 Uhr
Tickets
ab 21,00 €
Gilgamesch - Filmpremiere
Der Pilotfilm zu einer mehrteiligen Serie „Gilgamesch - Krieg der Wirklichkeit” verhandelt die Vereinnahmung von Geschichte(n) durch Ideologien. Auf Basis des antiken „Gilgamesch”-Epos entfaltet die Künstler*innen-Gruppe Unkoordinierte Bewegung eine satirische Neudichtung im Stil einer fantastischen und surreal-grellen Comic- und Puppenwelt.
Im Zuge des Aufstiegs der AfD in Ostdeutschland und der wachsenden Dominanz rechter Diskurse in Europa wurde die „Gilgamesch”-Erzählung für die Künstler*innen zum Reflektionspunkt für die Gegenwart: Sie reisten mit Kamera, Tonband und dem Epos im Gepäck nach Hoyerswerda in die Lausitz und führten dort zahlreiche Interviews. Vom Bürgermeister eines vom Tagebau bedrohten Dorfes, einer Archäologin, einem AFD-Politiker, bis hin zum örtlichen Fleischer sprachen sie vorbehaltlos über die Situation vor Ort, die sich als komplexe politische und wirtschaftliche Krise zeigte: zwischen DDR-Erbe und kapitalistischer Ich-Behauptung, zwischen unbelebten städtischen Zentren und vom Tagebau zerstörten Landstrichen sind Gemeinschaft und Selbstbilder massiv erodiert. In diese Situation stoßen Verschwörungstheorien und Fremdenhass.
Das „Gilgamesch”-Epos beginnt - so die Analogie - mit der Krise des Systems der Stadt Uruk. Die Menschen flehen die Götter an, der Übermacht des Königs Gilgamesch etwas entgegenzusetzen, der sein Volk brutal unterdrückt. Die Götter schaffen daraufhin den Tier-Menschen Enkidu. Enkidu ist stark, aber neu in der Welt der Menschen. Er kämpft gegen Gilgamesch, glaubt jedoch in ihm einen Bruder gefunden zu haben, der ihm die Augen öffnet für den wahren Feind des Volkes: den Walddämon Humbaba. So ziehen beide schließlich gemeinsam in den Kampf gegen Humbaba und begegnen dabei sich selbst und ihren ureigensten Ängsten.
Die satirische Neudichtung des „Gilgamesch”-Epos durch die Gruppe Unkoordinierte Bewegung beginnt auch mit einem göttlichen Eingriff in die Krise: Das als Fernseh-Star gescheiterte Schwein „Schweini“ (ehemals “Schweinis vegane Kochshow”) siecht vor der Glotze vor sich hin, als ihm „Miss Democracy" erscheint und verkündet, dass er der Auserwählte ist, der die Menschen vor der Diktatur und der Klimakatastrophe retten müsse. Seine Mission begänne dort, wo es am schlimmsten ist: Auf Facebook? Bei YouTube? Instagram? Nein. In Hoyerswerda…

Idee und Konzept: Unkoordinierte Bewegung und Yael / Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Autoren: Matthias Mühlschlegel und Jannis Klasing / Produktion: Stückliesel, Unkoordinierte Bewegung und Yael / Spiel: Magda-Lena Schlott und Mirjam Schollmeyer / Puppenbau: Magda-Lena Schlott / Szenenbild: Katherine Sultan / Szenenbau: Wayne Wolfram / Szenenbildassistent: Kristina Lanis / Kostüm: Anne Sophie Domenz / Storyboard: Magda-Lena Schlott / Sound-Design: Felix Schmidt / Kamera: Nuno Martini / Kameraassistent: Christian Passeri / Schnitt: Elisa Romswinkel / Effekte: Holger Bueck und Elisa Romswinkel / Regie-Assistent: Sebastian Thieme / Stimmen: Magda-Lena Schlott und Tobias Schülke / Ton-Mitschnitt: Alex Acevedo, Jordi Braut / Musik: Helge Ebinger, Stefan Bölsche, Sebastian Thieme, Alex Acevedo und Florian Wulff / Pressearbeit: Stückliesel / Filmstudio: Die Klappkatze

WORLD OF POO
Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Writer: Matthias Mühlschlegel / Storyboard: Michael Ross und Magda Lena Schlott / Illustration: Michael Ross / Animation: Holger Bueck / Stimmen: Tobias Schülke / Musik: Alex Acevedo, Helge Ebinger / Sounddesign: Felix Schmidt

NACHDREH
Konzeption Dreh: Jonas Spriesterbach

Gefördert durch:
Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung und DfdK Hamburg – Produzieren unter Coronabedingungen

Foto: Unkoordinierte Bewegung
HARTMANNMUELLER - "NO FUN"
+++English down below+++

Herzlich willkommen in der Traumwelt von HARTMANNMUELLER. Sie befinden sich inmitten einer Gemeinschaft aus Närr*innen und Clowns. Wundern Sie sich, warum Sie direkt angesprochen werden? Die Antwort ist einfach: Wir wollen Ihnen nahe sein. Denn wir brauchen Sie für diese Reise in die sehr persönliche Gefühlswelt von „NO FUN“. Klingt das absurd? Ist es auch. Wir tanzen den allerletzten Tanz. Welch ein Dilemma! Hört sich das dramatisch an? Ist es auch. Denn ja, die Zeiten sind hart und auch wir versuchen einen Weg für uns zu finden. Eine Bitte: Gehen Sie mit uns auf diese Reise. Nehmen Sie sich Ihren Freiraum. Denn darum geht es, sich frei zu fühlen. Also, Närr*innen dieser Welt, vereinigt Euch!

Die Arbeiten von HARTMANNMUELLER sind gekennzeichnet durch die Suche nach neuen Ausdrucksformen, die von filmischen und popkulturellen Ästhetiken beeinflusst sind. In den vergangenen sechs Jahren entstanden sieben Bühnenproduktionen zwischen Tanz, Performance und bildender Kunst, die sich durch Humor und Ernsthaftigkeit zugleich auszeichnen. HARTMANNMUELLER wurde 2011 von Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller gegründet, die sich während des Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennenlernten. 2021–2023 erhalten HARTMANNMUELLER erstmals die Spitzenförderung des Landes NRW, mit der sie eine neue künstlerische Phase beginnen: Hartmann und Mueller verlassen in „NO FUN“ die für ihre Arbeiten bisher übliche Doppelfunktion als Choreografen und Darsteller und arbeiten erstmals ausschließlich als Choreografen.

Dauer: ca. 70 Min.


Hello and welcome to HARTMANNMUELLER’s dream world. You are right amongst a community of jesters* and clowns*. Do you wonder why you are being addressed directly? The answer is simple: We would like to be close to you. Because we need you for this voyage into that very personal emotional experience that is “NO FUN”. Does that sound absurd? Well, it is. We dance the very last dance. What a dilemma! Does this sound dramatic? Well, it is. Because, yes, times are hard, and we, too, attempt to find a path for ourselves. One request: Please accompany us on this journey. Take your own space. Because this is all about feeling free. So, jesters* of the world, unite!

HARTMANNMUELLER’s works are characterised by their search for new forms of expression that draw their influences from film and pop culture aesthetics. Over the course of the last six years, they came up with seven stage productions situated between dance, performance and the visual arts that were all equally marked by humour as well as seriousness. HARTMANNMUELLER was founded by Simon Hartmann and Daniel Ernesto Mueller in 2011, the two having met during their studies at the Folkwang University of the Arts in Essen. For the 2021 -2023 period, HARTMANNMUELLER are recipients of the Support Grant for Excellence of the State of North Rhine-Westphalia for the first time, and they will enter a new artistic phase with it: Hartmann and Mueller leave their double functions as both choreographers and performers, so typical for their works up to now, in “NO FUN”, working exclusively as choreographers for the first time.
SUIT YOUR BODY - Hörspielfassung Onlinestream
„Ich bin oft in Räumen unterwegs, wo von “Übergewicht” gesprochen wird, wo ich frage: Von welchem “Über-” reden wir? “über erwünscht”, “über moralisch gut”, “über-...äh”? Warum ist dieses “Über” erforderlich?“ Natalie Rosenke

In SUIT YOUR BODY hinterfragen Frauen und Fiktion (FuF) gesellschaftliche Schönheitsnormen. Auf Basis eines Interviews mit Natalie Rosenke, einer Expertin für das Thema Gewichtsdiskriminierung, kreieren sie ein Theater-Feature zum Hören, in dem alle Körper erwünscht sind.

Ein Frauen*chor leitet uns vorbei an Echokammern des Körperhasses in den Resonanzraum des eigenen Körpers. Die Stimmen bilden einen Gemeinschaftskörper, der atmet, spricht und sich geräuschvoll äußert. Der Fragen stellt, Antworten sucht und von ungewöhnlichen Perspektiven erzählt, die selbstverständlich sein könnten. Ein befreiter Chorkörper, der miteinander klingt, aus vollem Halse singt und sich Worte wie “dick” zurückerobert. Ein unfassbar schöner Kollektivkörper, der am Ende mit seinem Publikum verschmelzen will.

Hier wird der Wettstreit der Körper aufgehoben und ein neuer Blick geübt. Im interessierten und wohlwollenden Zuhören entdecken wir vieles, was wir oft schmerzlich vermissen und finden eine Schönheit, die uns von der Last des Mangels befreit. Mit einer Ode an die Vielfalt im Ohr schweben wir schließlich mit Leichtigkeit auseinander.

MIT Natalie Rosenke (Interview) / Projektchor der IPU: Daniela Acosta / Anna Beckha / Azemine Qorraj / Lea Stein / Kathrin Vogt / Frieda Völk / Maria Weisse / Maria Zwißler KONZEPT Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG/DRAMATURGIE Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Paula Reissig / Alisa Tretau Raum Klaas Hübner / Anja Kerschkewicz / Felina Levits / Paula Reissig CHOR/KOORDINATION/TEXTARBEIT Eva Kessler CHOR/STIMMBILDUNG/EINSTUDIERUNG Eva Späth MUSIKALISCHE LEITUNG/SOUNDDESIGN Panagiotis Iliopoulos INTERVIEWLEITUNG Anja Kerschkewicz / Alisa Tretau TONSCHNITT Florian Hohnhorst / Panagiotis Iliopoulos / Paula Reissig TONEINRICHTUNG/RAUM Florian Hohnhorst / Marcus Thomas STUDIOAUFNAHMEN Martin Lutz / Marcus Thomas TECHNIK/LICHTDESIGN Jones Seitz MITARBEIT LICHT Anja Kerschkewicz PRODUKTIONSLEITUNG/PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Florian Hohnhorst GRAFIK Kevin Visdeloup GEFÖRDERT VON Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa / Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (BPKB) IN KOOPERATION International Psychoanalytic University Berlin (IPU)

Das feministische Kollektiv FRAUEN UND FIKTION (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) forscht seit 2014 in recherchebasierten Performances zu Geschlechterrollen und Fragen nach Gleichberechtigung. Die Forderung nach Gleichberechtigung und damit das in Frage stellen gängiger medialer und gesellschaftlicher Narrative ist Teil ihrer Praxis, die als ästhetische Erfahrung für das Publikum produktiv wird. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

NATALIE ROSENKE ist Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Antidiskriminierungspolitik, Fat Rights und der Wandel des Körper-Diskurses. Sie setzt dabei häufig auf politische Aktionskunst, um Gewichtsdiskriminierung greifbar zu machen und zum Thema ins Gespräch zu kommen.

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: suit_your_body_274_#3

Berlin

07.03.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 5,50 €
Gilgamesch - on Demand
Der Pilotfilm zu einer mehrteiligen Serie „Gilgamesch - Krieg der Wirklichkeit” verhandelt die Vereinnahmung von Geschichte(n) durch Ideologien. Auf Basis des antiken „Gilgamesch”-Epos entfaltet die Künstler*innen-Gruppe Unkoordinierte Bewegung eine satirische Neudichtung im Stil einer fantastischen und surreal-grellen Comic- und Puppenwelt.
Im Zuge des Aufstiegs der AfD in Ostdeutschland und der wachsenden Dominanz rechter Diskurse in Europa wurde die „Gilgamesch”-Erzählung für die Künstler*innen zum Reflektionspunkt für die Gegenwart: Sie reisten mit Kamera, Tonband und dem Epos im Gepäck nach Hoyerswerda in die Lausitz und führten dort zahlreiche Interviews. Vom Bürgermeister eines vom Tagebau bedrohten Dorfes, einer Archäologin, einem AFD-Politiker, bis hin zum örtlichen Fleischer sprachen sie vorbehaltlos über die Situation vor Ort, die sich als komplexe politische und wirtschaftliche Krise zeigte: zwischen DDR-Erbe und kapitalistischer Ich-Behauptung, zwischen unbelebten städtischen Zentren und vom Tagebau zerstörten Landstrichen sind Gemeinschaft und Selbstbilder massiv erodiert. In diese Situation stoßen Verschwörungstheorien und Fremdenhass.
Das „Gilgamesch”-Epos beginnt - so die Analogie - mit der Krise des Systems der Stadt Uruk. Die Menschen flehen die Götter an, der Übermacht des Königs Gilgamesch etwas entgegenzusetzen, der sein Volk brutal unterdrückt. Die Götter schaffen daraufhin den Tier-Menschen Enkidu. Enkidu ist stark, aber neu in der Welt der Menschen. Er kämpft gegen Gilgamesch, glaubt jedoch in ihm einen Bruder gefunden zu haben, der ihm die Augen öffnet für den wahren Feind des Volkes: den Walddämon Humbaba. So ziehen beide schließlich gemeinsam in den Kampf gegen Humbaba und begegnen dabei sich selbst und ihren ureigensten Ängsten.
Die satirische Neudichtung des „Gilgamesch”-Epos durch die Gruppe Unkoordinierte Bewegung beginnt auch mit einem göttlichen Eingriff in die Krise: Das als Fernseh-Star gescheiterte Schwein „Schweini“ (ehemals “Schweinis vegane Kochshow”) siecht vor der Glotze vor sich hin, als ihm „Miss Democracy" erscheint und verkündet, dass er der Auserwählte ist, der die Menschen vor der Diktatur und der Klimakatastrophe retten müsse. Seine Mission begänne dort, wo es am schlimmsten ist: Auf Facebook? Bei YouTube? Instagram? Nein. In Hoyerswerda…

Idee und Konzept: Unkoordinierte Bewegung und Yael / Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Autoren: Matthias Mühlschlegel und Jannis Klasing / Produktion: Stückliesel, Unkoordinierte Bewegung und Yael / Spiel: Magda-Lena Schlott und Mirjam Schollmeyer / Puppenbau: Magda-Lena Schlott / Szenenbild: Katherine Sultan / Szenenbau: Wayne Wolfram / Szenenbildassistent: Kristina Lanis / Kostüm: Anne Sophie Domenz / Storyboard: Magda-Lena Schlott / Sound-Design: Felix Schmidt / Kamera: Nuno Martini / Kameraassistent: Christian Passeri / Schnitt: Elisa Romswinkel / Effekte: Holger Bueck und Elisa Romswinkel / Regie-Assistent: Sebastian Thieme / Stimmen: Magda-Lena Schlott und Tobias Schülke / Ton-Mitschnitt: Alex Acevedo, Jordi Braut / Musik: Helge Ebinger, Stefan Bölsche, Sebastian Thieme, Alex Acevedo und Florian Wulff / Pressearbeit: Stückliesel / Filmstudio: Die Klappkatze

WORLD OF POO
Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Writer: Matthias Mühlschlegel / Storyboard: Michael Ross und Magda Lena Schlott / Illustration: Michael Ross / Animation: Holger Bueck / Stimmen: Tobias Schülke / Musik: Alex Acevedo, Helge Ebinger / Sounddesign: Felix Schmidt

NACHDREH
Konzeption Dreh: Jonas Spriesterbach

Gefördert durch:
Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung und DfdK Hamburg – Produzieren unter Coronabedingungen

Foto: Unkoordinierte Bewegung
Flughafen Tempelhof - Der Mythos Tempelhof
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der nationalsozialistischen Ideologie und diente im Zweiten Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter. Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht. Während der deutschen Teilung blieb er für viele Menschen das Tor zur freien Welt.

Auf unseren Rundgängen führen wir Sie in ca. 2 Stunden zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes mit einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Bitte haben Sie Verständnis, das es bei einer zu geringen Auslastung (unter 4 Personen) Führungen abgesagt oder verschoben werden können. Aufgrund der baulichen Barrieren des denkmalgeschützten Gebäudes können wir leider keine behindertengerechten Führungen anbieten. Das Fotografieren ist während der Führungen in den zu besichtigenden Räumen gestattet.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 / COVID-19 findet die Mythos Tempelhof Führung aktuell in einer etwas veränderten Form statt. Wir werden vor allem durch großflächige Bereiche mit Ihnen laufen und die Gruppengröße möglichst klein halten. Luftschutzräume können aktuell noch nicht während der Führungen begangen werden, sobald sich das ändert, wird aber auch ein Luftschutzraum wieder Bestandteil der Führung sein.
Zur Teilnahme an der Führung ist ein Mund- und Nasenschutz notwendig.
Des Weiteren sind die Abstandsregelungen auch während der Führung einzuhalten.
Unsere Guides werden hierzu eine Einweisung am Beginn der Führung geben, welche einzuhalten ist.
Vor allem aber freuen wir uns, dass wir Ihnen dieses wunderbare Gebäude mit all seiner Geschichte wieder näher bringen können.

Bei Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an buchung@berlinkompakt.net.

Tickets an der Kasse vorzeigen

ausverkauft
Flughafen Tempelhof - Der Mythos Tempelhof
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der nationalsozialistischen Ideologie und diente im Zweiten Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter. Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht. Während der deutschen Teilung blieb er für viele Menschen das Tor zur freien Welt.

Auf unseren Rundgängen führen wir Sie in ca. 2 Stunden zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes mit einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Bitte haben Sie Verständnis, das es bei einer zu geringen Auslastung (unter 4 Personen) Führungen abgesagt oder verschoben werden können. Aufgrund der baulichen Barrieren des denkmalgeschützten Gebäudes können wir leider keine behindertengerechten Führungen anbieten. Das Fotografieren ist während der Führungen in den zu besichtigenden Räumen gestattet.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 / COVID-19 findet die Mythos Tempelhof Führung aktuell in einer etwas veränderten Form statt. Wir werden vor allem durch großflächige Bereiche mit Ihnen laufen und die Gruppengröße möglichst klein halten. Luftschutzräume können aktuell noch nicht während der Führungen begangen werden, sobald sich das ändert, wird aber auch ein Luftschutzraum wieder Bestandteil der Führung sein.
Zur Teilnahme an der Führung ist ein Mund- und Nasenschutz notwendig.
Des Weiteren sind die Abstandsregelungen auch während der Führung einzuhalten.
Unsere Guides werden hierzu eine Einweisung am Beginn der Führung geben, welche einzuhalten ist.
Vor allem aber freuen wir uns, dass wir Ihnen dieses wunderbare Gebäude mit all seiner Geschichte wieder näher bringen können.

Bei Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an buchung@berlinkompakt.net.

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ausverkauft
Cesária Évora Orchestra

»Hommage à Cesária Évora«

Lucibela, Lura, Nancy Vieira, Teofilo Chantre, Elida Almeida Gesang

Cesária Évora Orchestra
Humberto Ramos Klavier
Daya Neves Gitarre
Zé Antonio Cavaquinho
Zé Paris Bass
Nir Paris Schlagzeug
Vincent Raymond Trompete
Alban Chapelle Saxophon

 

Sie war die Grande Dame der Musikwelt auf den kapverdischen Inseln, dem sogenannten Morna, und ein Weltstar: Cesária Évora veröffentlichte mehr als zehn Studio-Alben, gewann zahlreiche Preise wie den Grammy und den Preis der deutschen Schallplattenkritik und konzertierte auf der ganzen Welt. Zum Tod der auch als »barfüßige Diva« bekannten Sängerin 2011 ordnete die kapverdische Regierung eine zweitägige Staatstrauer an. Im darauffolgenden Jahr strömten Tausende zu einer Reihe von Gedenkkonzerten in Toulouse, Lissabon, Amsterdam und Paris, um der Botschafterin der kapverdischen Musik die letzte Ehre zu erweisen.

Nach dem Tod der Sängerin gründeten einige ihrer musikalischen Weggefährten das Cesária Évora Orchestra, um ihre Musik am Leben zu erhalten. 2014 trat das Ensemble erstmals beim kapverdischen »Gamboa Festival« in Praia mit einem Tribut-Programm auf und tourt seitdem durch die ganze Welt, um das Vermächtnis der »Queen of Morna« weiterzutragen. Gesungen werden die Songs von aufstrebenden Stars der nachfolgenden Generation, die sich durch die Fusion von Morna und modernen Einflüssen internationale Anerkennung sichern konnten.

Ludwigsburg

07.03.2021
19:00 Uhr
ABGESAGT: Das Haus in dem die Töne wohnen

Leider muss die Veranstaltung abgesagt werden.
Die Tickets werden erstattet.

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Orgel Frauenkirchenorganist Samuel Kummer
Orgelassistenz Irena Budryte-Kummer
Moderation Alexander Huth

Entdeckt die Welt der Musik in der Frauenkirche und staunt über die Vielseitigkeit eines einzigen Instruments, die so unterschiedlich klingen kann wie ein ganzes Orchester.
Dass klassische Musik auch für Kinder und Jugendliche eine Bereicherung ist, vermitteln zahlreiche Angebote, die eigens für die Frauenkirche konzipiert wurden. Im Hauptraum und in der Unterkirche entdecken die jungen Besucher*innen unmittelbar und begeisternd, wie Musik entsteht, wirkt und Freude macht. Dank speziell zugeschnittener Formate wie dem Musikalischen Klassenzimmer, Familienaufführungen sowie Gesprächs- und Werkstattkonzerten sind die Zuhörer*innen im Vor-, Grund- und Sekundarschulalter nicht nur passives Publikum, sondern aktiv eingebunden. Neu im Musikjahr 2021 ist das Format »Raumklänge – Klangräume«, das geschickt die Botschaft und Klangvielfalt der Frauenkirche miteinander verbindet.

Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren

Dresden

07.03.2021
15:30 Uhr
HOMEWALK - EINE REISE NACH WOHNANIEN

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf und dem KJT Dortmund in Kooperation mit dem Freien Werkstatt Theater. Ermöglicht durch das RELOAD STIPENDIUM der Kulturstiftung des Bundes

Zwei Kinder befinden sich in ihrem jeweiligen Zuhause. Sie kennen sich oder werden sich jetzt kennenlernen. Gemeinsam begeben sie sich am Telefon auf eine Expedition durch Wohnanien. Zur Seite steht ihnen ein*e erfahrene*r Reiseleiter*in, die/der schon viele Länder bereist hat – doch in Wohnanien war sie noch nie.

Es beginnt eine Reise, bei der alle drei zwar Expert*innen ihrer Umgebung und doch in der Begegnung mit dem Unbekannten aufeinander angewiesen sind. Und ehe sie sich versehen, ist auch ihre eigene Wohnung nicht mehr das, was sie dachten…

Es werden Karten gezeichnet und Verstecke aufgesucht, Proviantschränke geplündert und schöne Aussichten bewundert. Es wird kalt, eng, gefährlich und herrlich zugleich. Es erklingen seltsame Tiergeräusche, oder ist das nur das andere Kind in der Leitung?

„Homewalk“ ist ein Telefon-Audiowalk, der neue Orte und Pfade durch die Landschaften der eigenen und die Wohnungen der Mitspieler*innen erschafft. Live moderiert und mittels gesprochenem Wort, Sounds und Musik werden drei Wohnungen zu einer Gesamtlandschaft: Wohnanien. Dabei befragt „Homewalk“ spielerisch die Bedingungen unseres Wohnens, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und setzt uns ins Verhältnis zueinander – und zu der Welt da draußen.

Konzept pulk fiktion | Text und Dramaturgie Hannah Biedermann, Clara Minckwitz, Norman Grotegut | Performance Norman Grotegut/Clara Minckwitz | Sounddesign und Technik Nicolas Schneider | Produktionsleitung Esther Schneider | Rechte beim Theater

Die Teilnehmer*innen brauchen ein Internetfähiges Smartphone, außerdem ein Headset oder Kopfhörer.
Der HOMEWALK ist ein Telefonat mit einem/r Performer*in und einem/r weiteren Teilnehmer*in.

Zauberzeit - WunderWeltWeit - ONLINE-SHOW
Die nagelneue Live-Online-Zaubershow von Dr. Alexander Mabros.
Magisch, interaktiv, lustig und höchst unterhaltsam. Erleben Sie Zauberei und magisches Entertainment wie Sie es noch nie gesehen haben. Live und ganz nah dran. Ihre private Zaubervorstellung in Ihrem Wohnzimmer.

Close-up-Magie oder Tischzauberei - keine andere Form der Zauberkunst ist so hautnah und unverfälscht für die Gäste erlebbar. Geheime Falltüren? Kameratricks? Eingeweihte Zuschauer? Fehlanzeige! Das, was Alexander Mabros Ihnen wenige Zentimeter vor Ihren eigenen Augen zeigt, ist Zauberkunst in Perfektion. Zum Greifen nah und dennoch völlig unbegreiflich. Alexander Mabros nimmt in seiner Online-Zaubershow gemeinsam mit den anderen Gästen Platz am virtuellen Tisch. Ganz bewusst kommt dieses Programm ohne Bühne oder Kameraschnitte aus. Ganz ohne digitale Tricks interagiert Alexander Mabros vielmehr direkt mit den Zuschauern über die Webcam. In Windeseile verzaubert er so mit Charme und Witz. Und selbstverständlich zaubern Sie bei dieser Show mit! Vorab erhalten Sie einen Download-Link und können sich einige Zauberutensilien zuhause bereitlegen um so bei der Show live mitzuzaubern.

Die Show findet online via "Zoom" statt.
Sie erhalten vorab dazu alle Infos per Email. Sie können via PC, Tablet oder auch via Handy teilnehmen. Für ein tolles interaktives Erlebnis empfehlen wir die Verwendung einer Webcam, damit Alexander Mabros mit Ihnen auch interagieren kann - schließlich sitzen Sie ja in der ersten Reihe! :-)

Die Show dauert ca. 70 min ohne Pause.

Buchen Sie zur Show unsere exklusive "Wundertüte"

Sie möchten das magische Erlebnis perfekt machen? Dann buchen Sie zur Show unsere exklusive goldene "Wundertüte". Vor der Show erhalten Sie die per Post nach Hause - persönlich gepackt von Dr. Alexander Mabros. Darin finden sich magische Requisiten, die das Mitzaubern bei der Show noch schöner und überraschender machen. Außerdem gibt es auch noch eine kleine Überraschung!

Die Informationen zum Login via Zoom erhalten Sie per Email bis 24 Stunden vor der Veranstaltung.

Restkarten event. unter 06735/941551
Eine Frau braucht einen Plan
Komödie zum Internationalen Frauentag
MIT Erika Döhmen und N.N.
REGIE und PRODUZENT: Thomas Ney

Zwei Frauen im besten Alter, seit Jahren bestens befreundet, treffen sich wie üblich im zwei-Wochen-Rhythmus zum gemütlichen Plauderabend. Doch diesmal ist alles anders. Die eine eröffnet der anderen, sterben zu wollen. Nein, kein Selbstmord, vielmehr wolle sie sich auf ihren Futon legen und „ausatmen“, denn ihr Leben habe sich erfüllt. Selbstredend ist die beste Freundin zutiefst schockiert und versucht ihr diesen tödlichen Plan auszureden. Anscheinend vergeblich. In tiefer Trauer entschließt sie sich zum letzten Liebesdienst, der freundschaftlichen Sterbebegleitung. Ahnt sie in diesem Moment schon, dass die beste Freundin einen Plan verfolgt, dessen Ziel keinesfalls der Tod ist? Wie auch immer – beide Frauen verstricken sich in einer gefährlichen Komödie, in der ihnen das eigene Spiel zunehmend entgleitet.

Dauer: 2 Stunde inkl. Pause

THOMAS NEY


PRESSESTIMMEN
"Die Autorin Susanne Feiner hat ein intelligentes Stück über eine Frauengeneration von heute geschrieben und gibt mit der Geschichte ihren Spielfiguren viele Möglichkeiten zu Heiterkeit und Tragik oder zu ernsthafter Philosophie und witziger Slapstick." (kultur-cottbus.de)



HINWEIS: Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen steht nur ein eng begrenztes Platzangebot zur Verfügung. Wenn Sie zusammensitzen möchten, reservieren Sie bitte Ihre Karten in einer gemeinsamen Bestellung. Wir können Sie dann auf nebeneinanderliegenden Sitzen ohne Sicherheitsabstand platzieren. Am Veranstaltungstag werden die Plätze nach Reihenfolge des Eintreffens vergeben (First come first serve). Für unsere Abonnenten haben wir die besten Plätze reserviert.
Bitte achten Sie auf die vorgeschriebenen Abstandsregelungen auch außerhalb des Zuschauerraumes. Grundsätzlich bitten wir Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die nach Einnahme des Sitzplatzes während der Vorstellung abgenommen werden darf.


Ticket-Ermäßigungen:
• Gruppen ab 10 Vollzahlern erhalten 1 Freikarte
• Kulturkreismitglieder erhalten Sonderkonditionen
• Rollstuhlfahrer mit B-Schein erhalten 1 Freikarte für die Begleitperson
• Lehrer und Begleitpersonen von Schülergruppen erhalten Freikarten
• nur buchbar unter info@kk-uelzen.de oder Touristinfo 0581-800 6172

zzgl. 2,-€ / Ticket an der Tageskasse (außer Kulturkreis-Mitglieder)
Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben
Theaterfassung von Kurt Wilhelm

Neuinseznierung der Lindauer Marionettenoper. Das Stück wurde aus dem Marionettentheater der Stadt Bad Tölz geliehen und komplett restauriert! Einmal mehr ein Meisterstück von der Truppe die von Bernhard Leismüller angeführt wird!

Schauspiel in 5 Bildern
Komödie nach einer Erzählung, Motiven und Gedichten von Franz von Kobell
Spieldauer: 120 Min. inklusive Pause

PRODUKTIONSTEAM
Puppenköpfe: Hermann Lutz
Bühnenbild: Oskar Paul
Puppenbau, Kostüm und Bühnenbild Restauration: Bernhard Leismüller
Regie: Bernhard Leismüller

Geschichte:

Franz von Kobell´s Geschichte vom Brandner Kaspar, veröffentlicht 1871 in den "Fliegenden Blättern" ist ein Klassiker bairischer Erzählkunst und Sprache. Mehrere Dramatiker haben den Stoff für die Bühne bearbeitet, am erfolgreichsten Kobell´s Großneffe Kurt Wilhelm mit der "Brandner Kaspar und das ewig Leben".


Handlung:

Der "Boandlkramer" hat einen neuen Auftrag: Er soll den Brandner Kaspar im 72. Lebensjahr abholen und ins Jenseits begleiten. Doch der Brandner fühlt sich noch "gesund wie ein Fisch im Wasser" und überlistet den Tod. Mit Kirschgeist macht er ihn betrunken und betrügt ihn dann im Kartenspiel - der Gewinn: weitere 18 Lebensjahre. Als er an seinem 75. Geburtstag ein großes Fest gibt, ziehen schwarze Unheilswolken auf. Denn Brandners heißgeliebte Enkelin Marei ist verzweifelt: Sie liebt den Wilderer Florian, der an diesem Tag unbedingt eine Gams schießen will. Als sie erfährt, dass ihn der eifersüchtige Jäger Simmerl verfolgt, will sie Florian warnen und stürzt selbst in den Bergen ab. Mit 24 Jahren kommt Marei in den bayerischen Himmel, ein Himmel voller Weißwürste, Kartenspiel, ewiger Freuden - und ohne Preußen. Dem Brandner dagegen freut das Leben nicht mehr: Als der "Boandlkramer" ihm anbietet, das Paradies für eine Stunde probeweise zu zeigen, fährt er mit. Er ist überwältigt von der Schönheit im Himmel und will dableiben. Aber erst muss das Hohe Gericht über seine schweren Sünden urteilen.

ABGESAGT!!!
Christian Schwarzwald | POLYGRAPH

14. 3. 2021, 14 bis 19 Uhr soft opening in Anwesenheit des Künstlers 11. 4 2021, 16 Uhr Finissage mit Grußworten und Vortrag Jan-Philipp Frühsorge, Kunsthistoriker

POLYGRAPH bedeutet übersetzt Vielschreiber und bezeichnet einen Lügendetektor, der unterschiedlichste physische Reaktionen misst und graphisch aufzeichnet. Seismographisch spürt auch Christian Schwarzwald Bedeutungen von Handschrift und Schriftbild nach und führt die Betrachterinnen und Betrachter in eine begehbare Bilderwelt, die auf graphischen Formulierungen basiert. Untersucht wird dabei die Nähe und Distanz, die wir notwendigerweise zu Bildern und Sprache brauchen, um überhaupt sehen und verstehen zu können. Christian Schwarzwalds raumgreifende All-over Strukturen, die das KunstHaus temporär verwandeln werden, sind mit jeder Linie ganz gegenwärtig, geradezu haptisch und mit eindringlicher Präsenz zu erfahren. "Wir alle lernen die Welt begreifen und verstehen, indem wir aus-probieren und zeichnen", formuliert der Künstler die Essenz seiner künstlerischen Disziplin.

12-17 Uhr

Potsdam

07.03.2021
MUNDOLOGIA: Per Anhalter nach Feuerland Zusatztermin
Joshi Nichell ist gerade einmal 18 Jahre alt – gerade alt genug, um alleine die Welt entdecken zu dürfen, als er das Abiturzeugnis in den Händen hält. Und genau darin sieht er eine großartige Chance! Er träumt davon, Südamerika bzw. sogar Feuerland per Anhalter zu erreichen. Ohne Flieger, ohne großes Geld. Und dann reist er los!

Ganz bewusst schließt Joshi die Tür des Komforts, um zu schauen, was sich für neue Türen öffnen. Und er darf immer wieder staunen: Eine Tür nach der anderen öffnet sich. Voll Vertrauen reist er fast zwei Jahre – 21 Monate – mit 681 Fahrzeugen durch die Welt. Mit sieben Segelbooten überquert er in sieben Monaten den großen Teich und taucht in das Leben und die traumhafte Natur Südamerikas ein. Schon auf seinem „Hinweg“ nach Südamerika begegnet er Menschen und Landschaften, wie er es sich vorher nur erträumen konnte. Doch noch ausgefallener wird es dann auf dem Weg übers Festland bis nach Feuerland! Witzige, wundersame und verrückte Geschichten sammelt Joshi in seinem ohnehin schon 30 Kilogramm schweren Rucksack. Von seinem Mut, dem Träumen, dem Vertrauen, seiner Faszination und der erlebten Nächstenliebe erzählt der heute 22-jährige Buchautor und Naturfotograf humorvoll und voller Lebensenergie bespickt mit professionellen Aufnahmen!

Raus aus der Komfortzone – rein ins Abenteuer! Auf nach Feuerland! Volles Glück voraus!

Diese Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln statt. Was für uns eine Herausforderung ist, bringt für Sie auch Vorteile: Neben Ihnen bzw. Ihnen und Ihrer Begleitung werden links und rechts je zwei Plätze freigehalten. Auch direkt vor Ihnen wird niemand sitzen, es wird nur jede zweite Reihe bestuhlt – viel Platz und freie Sicht auf die Leinwand sind garantiert!

Weitere Informationen und Bilder zu diesem MUNDOLOGIA-Vortrag finden Sie unter
http://www.mundologia.de

Denzlingen

07.03.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 15,30 €
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

07.03.2021
14:00 Uhr
Reinhold Beckmann Duo
Die Veranstaltung wurde verschoben auf den 23.5.2021

Große Freude: Reinhold Beckmann kommt vorbei – im Gepäck sein drittes Album „Haltbar bis Ende“.
Gemeinsam mit seinem Gitarristen Johannes Wennrich präsentiert Beckmann eine Song-Kollektion, die immer wieder überrascht. Ob „Alles schon probiert“, ein lässiges laid-back Stück über die Wechselfälle des Lebens, ob intimer akustischer Folk wie bei „Sei mein Lächeln“, ob das flockig flirtende „Donauwellen“ oder augenzwinkernde Lakonie in „Der Lack ist ab“: Tiefgang und Leichtigkeit gehen Hand in Hand, allenthalben akustische und textliche Feinheiten. Dazwischen zeigt sich Beckmann, der Musiker, auch als charmanter Unterhalter, plaudert locker aus der Hüfte und sorgt dafür, dass alle eine gute Zeit haben.
Reinhold Beckmann punktet mit tief verwurzelter Musikalität, er kann Herz wie feine Ironie, und weiß nicht zuletzt um das Politische im Privaten: Beim familienbiographisch gefärbten Antikriegssong „Vier Brüder“ heißt es Innehalten und tief Durchatmen - beeindruckend! Mit der groovigen „Dirty Dörte“ und dem Mitschnipper „Immer nur die Schweiz“ geht es dann wieder ab in lockerere Sphären.
Reinhold Beckmann ist Singer/Songwriter, Musiker aus Leidenschaft und ein packender Geschichtenerzähler. Wer schon einmal die Gelegenheit hatte, ihn auf der Bühne zu erleben, weiß, dass er abliefert, die Leute mitnimmt und einfach prächtig unterhält.
Was ist die Motivation, wieder auf Tour zu gehen? „Ich liebe es einfach, live zu spielen. Diese enge Verbindung zum Publikum genieße ich sehr. Jeder Abend hat seine eigene Dynamik. Und wenn am Ende alle stehen und mitsingen, haben wir einen guten Job gemacht.“
Ein Grund mehr, sich auf Beckmann live zu freuen!
REINHOLD BECKMANN DUO
Reinhold Beckmann (Gesang, Gitarre)
Johannes Wennrich (Gitarre)
VIDEOS:
https://www.youtube.com/watch?v=0YY5jZVVPtU
(Alles schon probiert)
HOMEPAGE:
http://www.reinholdbeckmann.de/reinhold-beckmann-band/

Das Konzert wird verlegt, aufgrund der bestehenden Corona-Bestimmungen. Die gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Aktuell keine Karten verfügbar!

Hamburg

07.03.2021
17:00 Uhr
Tickets
ab 20,00 €
David Helbock - Solopiano - Playing John Williams
Nach vielen enthusiastischen Kritiken zu seinen zahlreichen CDs und nach Hunderten Konzerten rund um den ganzen Globus, ist der junge österreichische Pianist David Helbock längst auf dem internationalen Parkett der Jazzmusiker angekommen.
Er ist mehrfacher Preisträger des weltgrößten Jazzpiano Solo Wettbewerbs in Montreux (CH) und gewann dort ebenso den Publikumspreis.

Das neue Programm „The Music of John Williams“ ist seine vierte Solo CD nach den Programmen „Emotions“ (2003), „Time" (2007) und „Purple“ (2012).
Seit 2016 ist David Helbock Exklusiv-Künstler beim renommierten Label ACT Music, auf dem bis jetzt zwei CDs mit seinen beiden Trios „David Helbock Trio“ und „Random/Control“,
veröffentlicht wurden. Dieses dritte Album auf ACT wird nun eine Solopiano-CD sein, die im September 2019 erscheinen wird.

Hier setzt sich David Helbock mit der Musik von John Williams, einem der wichtigsten Filmkomponisten überhaupt, der zu fast allen Steven Spielberg Filmen die Musik geschrieben hat, auseinander.
David Helbock schließt so nahtlos an zwei seiner vergangenen Projekte an.
Auf der CD „Purple“ (Traumton - 2012) hat sich der Pianist noch den Kompositionen des Popkünstlers Prince genähert und damals schon sehr erfolgreich Popkultur in seine ganz eigene, kreative Klaviersprache übersetzt und auf der CD „Into the Mystic“ (ACT - 2016) setzte sich David Helbock, dem 2011 der wichtigste Preis des Bundes Österreichs - der „Outstanding Artist Award“ verliehen wurde, in seinem Trio mit den Mythen dieser Welt auseinander.
Schon damals gab es eine Version der Filmmusik von Star Wars zu hören - ein Film der voll mit mythischen und mystischen Querverbindungen ist.

Filmmusik von Blockbuster wie „Indiana Jones“, „Harry Potter“ über „Der Weisse Hai“ bis hin zu „Schindler´s Liste“ werden auf ihre Essenz reduziert und leuchten am Solopiano in kreativen, jazzigen Arrangements in ganz neuem Glanz.

Einlass 19 Uhr
DORNRÖSCHEN
KLASSISCHES MOSKAUER BALLETT
unter der Leitung von Anna Ivanova

DORNRÖSCHEN

Ballett in 2 Akten
Musik von P. I. Tschaikowsky

Der berühmte russische Komponist P. I. Tschaikowski bezeichnete „Dornröschen“ als sein bestes Balletstück. In der Tat, das Ballett, das er nach dem französischen Märchen „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault geschrieben hatte, wurde zu einem der schönsten Meisterwerke in der Geschichte des klassischen Balletts.

Seit seiner erfolgreichen Uraufführung im Jahr 1890 im glorreichen Mariinsky -Theater in Sankt Petersburg bleibt „Dornröschen“ bis heute eins der populärsten Klassischen Bühnenwerke der Welt. Das in die ausdrucksvolle Sprache des klassischen Tanzes genial übersetztes Märchen erzählt über die schöne Prinzessin Aurora, die durch den Fluch einer bösen Fee in den hundertjährigen Schlaf gefallen war und nur von dem liebevollen Kuss des jungen Prinzen wieder geweckt werden konnte.

Die talentierten Tänzer des Klassischen Moskauer Balletts begeistern das Publikum mit einem Ballettkunst auf höchstem Niveau – sehr klassisch und originalgetreu, aber auch frisch und modern, dank der geschickten choreographischen Umsetzung durch die künstlerische Leiterin und Choreographin des Ensembles Anna Ivanova. Die Tänzerinnen und Tänzer sind Preisträger zahlreicher internationaler Ballettwettbewerbe, alle durften die beste und die anspruchsvollste Ballettausbildung der Welt genießen.
Die unsterbliche Musik, großartige klassische Ballettkunst, opulentes Bühnenbild und prächtige Kostüme versetzen die Zuschauer in eine Zauberwelt, voller Schönheit, Leidenschaft und ewiger Liebe.
Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!

Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 15:00 Uhr

Hamburg

07.03.2021
16:00 Uhr
Tickets
ab 32,50 €
SchwabenNacht Reutlingen
SchwabenNacht Reutlingen
Die Schwabensause präsentiert bei den SchwabenNächten an einem Abend mehrere hochkarätige, schwäbische Künstler aus den Bereichen Comedy und Kabarett. Die schwäbischen Kabarettisten und Comedians geben Einblicke in ihre Bühnenprogramme und zeigen wie vielfältig der schwäbische Dialekt ist und auch sein kann! Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend vor großer Kulisse! Mit dabei: Kächeles, Dohlengässle, Frl. Wommy Wonder, Link Michel und Käthe Kächele!
http://www.schwabensause.de

KÄCHELES
Kächeles - zwei Schwaben die nicht miteinander aber auf gar keinen Fall ohne einander können! Kächeles setzen auf umwerfende Situationskomik, unverfälschten Dialekt und die durchschlagende Wirkung ihrer beiden Figuren. Ihre Szenen und Dialoge sind treffsicher mitten aus dem Leben gegriffen. Dabei zelebrieren Käthe und Karl-Eugen immer wieder aufs Neue den zwischenehelichen Wahnsinn und gewähren einen tiefen Einblick in den Irrgarten einer schwäbischen Ehe.

DOHLENGÄSSLE
Sie waren das Trio infernale der schwäbischen Schwertgoscherei, die »Drei vom Dohlengässle«. Seit 2016 gibt es eine Neuauflage. Lindenhof-Urgestein Gina Maas ist ein ganz eigenes Temperament, und so rastet das ulkige Dialekt-Gefrotzel nun in einem ganz neuen, eigenen Typen-Dreieck ein. Die naive, aber bauernschlaue Hildegard und die spöttisch-durchtriebene Josephe entdecken im Zusammenspiel mit der lebenslustigen Zugezogenen völlig unbekannte Seiten an sich. Das Neue, Unbekannte, es kann so spannend und belebend sein – »wemmr net fremdelet«, wie es Dietlinde Ellsässer als Josephe treffend auf den Punkt bringt. Selten wird sie einem mit so viel Witz und komödiantischer Spielfreude serviert. Jetztgrüßgott! Willkommen zum Kaffeeklatsch!

FRL. WOMMY WONDER
Das Fräulein mit den Gardemaßen steht als Frau ihren Mann mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy, Chanson und Travestie; sie ist gleichermaßen spitzzüngig wie philosophisch und bietet fernab gängiger Mainstream-Comedy kleine Seitenhiebe und Sticheleien. Das Kultfräulein mit dem Herz am rechten Fleck verbreitet dabei eine Fröhlichkeit, die unten im Bauch anfängt und sich bis in die Haarspitzen fortsetzt, und wie! Der Lachmuskelkater-Marathon ist dabei vor allem eines: Unterhaltung mit Haltung für Herz, Hirn und Zwerchfell, und das macht vor allem eines: süchtig.

LINK MICHEL
Link Michel widmet sich den aberwitzigen Absurditäten des Alltags, entlarvt das allgegenwärtig „Menschelnde“ und somit, auf entwaffnend selbstironische Art, nicht zuletzt sich selbst. Saukomisch und mit großem Wortwitz beweist er, dass der Komikfundus an Alltäglichkeiten unerschöpflich ist, und bietet seinem Publikum Identifikationsmöglichkeiten zuhauf. Link Michel ist Unterhaltung für Herz, Hirn und gut trainierte Lachmuskeln.

KÄTHE KÄCHELE
Käthe Kächele plaudert aus dem heimischen Nähkästchen und beschreibt gnadenlos direkt aber mit jeder Menge Augenzwinkern, was Frau Tag ein Tag aus alles anstellen muss, um den etwas trägen Mann in Schwung zu bringen und auch zu halten. Käthe ist ein unverwechselbares, original-schwäbisches Unikum, das an Komik, Bühnenpräsenz, Rededynamik und Charme kaum zu übertreffen ist. Sie zündet ein Pointen-Feuerwerk zu Lasten der Männerwelt, über das aber nicht nur Frauen herzhaft lachen können!

Einlass ab 17.00 Uhr

Reutlingen

07.03.2021
18:00 Uhr
Tickets
ab 29,90 €
Die große Schlager Hitparade 20/21 - das Original - Die große Schlager Hitparade 20/21
- Eine der größten Schlager-Tourneen in Deutschland geht im Herbst 2021 in eine neue Runde! Tausende Fans haben sich bereits jetzt für die kommende Tournee Tickets gesichert. Ein Beweis dafür, dass sich die Veranstaltungsreihe rund um den Schlager inzwischen vom Geheimtipp zum Besuchermagneten entwickelt hat. Nicht umsonst betitelte das bekannte Branchenmagazin „smago!“ diese Konzertproduktion als die erfolgreichste Schlagertournee Deutschlands.
Dieses Mal sind mit dabei: Hein Simons, („Heintje“) Daniela Alfinito, die Schlagerpiloten, und Nr. 1 Schlagerstar aus der Schweiz Vincent Gross!

Moderator und Sänger Sascha Heyna wird auch in diesem Jahr den Schlager mit all seinen Facetten zelebrieren und die Stimmung zum Überkochen bringen. Wir dürfen uns auf einen musikalischen Abend der Extraklasse mit bekannten Hits und schillernden Top-Stars freuen. Der TV-Sender „Deutsches Musik Fernsehen“ besucht mit dieser Hitparade seine Zuschauer direkt vor Ort und feiert gemeinsam mit ihnen und den Stars des deutschen Schlagers.

Romantik und tiefe Gefühle werden bei Chartstürmerin Daniela Alfinito großgeschrieben. Ihr wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt, denn sie ist die Tochter und Nichte des erfolgreichsten Schlager-Duos Europas, den Amigos. Daniela’s Album „Du warst jede Träne wert“ erreichte 2019 auf Anhieb Platz 1 der deutschen Charts. Sie verdrängte damit Udo Lindenberg vom Thron. Das ist die große Schlagersensation des Jahres!

Vor allem Hein Simons berührt das Publikum, wenn er zusammen mit seinem früheren Heintje-ich im Duett seine größten Erfolge, wie „Mama“ oder „Oma so lieb“, interpretiert und dabei für Gänsehaut-Momente sorgt. Zusätzlich interpretiert er die großen Hits aus den 60er und 70er Jahren wie „California blue“, „aber dich gibt’s nur einmal für mich“ und viele Evergreens und Welterfolge. Ein musikalischer Hochgenuss.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Aufsteiger des Jahres: Die Schlagerpiloten. Mit den Titeln ihres Albums „Lass uns fliegen“ liefern die Schlagerpiloten Stefan Peters, Frank Cordes und Kevin Marx melodiösen Schlager, wie Disco Fox- und Schlagerfreunde ihn lieben. Wenn die drei gutaussehenden Männer in Uniform bei ihren Live-Auftritten Träume fliegen lassen, halten auch Anschnallgurte niemanden mehr auf den Sitzen.

Ganz nach seinem Lebensmotto: «Friede, Freude, Party! So mag ich es am liebsten», bestimmt dieses positive Lebensgefühl den lockerleichten Popschlager-Sound von Schlagerstar Vincent Gross. Mit Sonne, Tanz und Liebe macht der 23-Jährige direkt und ohne Umwege gute Laune bei seinen Auftritten. Die Entertainmentqualitäten des neu entdeckten Schlagerstars sind außerordentlich. Wohl auch dafür wurde Vincent Gross bereits mit dem SWR4 Newcomer-Award, dem SWR4 Musikpreis, ausgezeichnet. Im Januar 2019 wurde ihm von Radio Bayern-Plus der Award für den «Schlager des Jahres 2018» verliehen. Mit einem neuen Album im Gepäck bringt der Nachwuchsstar auch die Fans der großen Schlager Hitparade zum Tanzen!

Einlass ab 15:00 Uhr