Freitag, 22.01.2021

Stadtmuseum Simeonstift Trier
Simeonstiftplatz 1
54290 Trier





Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

08.03.2021
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

08.03.2021
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

08.03.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

08.03.2021
Museum Zeughaus

Mannheim

08.03.2021
01:10 Uhr
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

08.03.2021
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

"Visible light" /"sichtbares Licht" Gemälde von MARIA LUISA ENGELS in Wiesbaden

65 Arbeiten der spanischen Künstlerin Maria Luisa Engels können ab dem 07.12.2020 in die geräumige und schöne "Villa Justitia" (Wiesbaden) besichtigt werden. Parallel können Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung hier besichtigen.

Die Arbeiten sind zwischen 2010 und 2020 entstanden, haben verschiedenen Größen und zeigen unterschiedlichen Techniken.

Maria Luisa Engels wurde in Oviedo (Spanien), geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendjahre. 1992 zieht Maria Luisa zunächst nach Maastricht (Niederlande) und danach nach Dortmund. Seit 1998 wohnt sie bei Frankfurt am Main. Ihre Leidenschaft zur Malerei beginnt, als sie noch Studentin ist und ihre Mutter ihr die ersten Malutensilien schenkt.

1989 entdeckt Maria Luisa die Ölmalerei für sich und hat sich seitdem autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt (Aquarell, Acryl und Strukturpaste). Seit 2011 erfolgt die regelmäßige Beschäftigung als Künstlerin.

Maria Luisa Engels experimentiert gerne mit unterschiedlichen Materialien, wobei bis jetzt Acryl auf Leinwand ihr bevorzugtes Medium ist. Ihr Stil ist realistisch-koloristisch mit großer Detailtiefe, die Farben sind intensiv und kräftig. Die Themen sind vielseitig: Natur- und Stadtlandschaften, Menschen und Tiere. Die Themeninhalte sind inspiriert von Reisen, die sie rund um die Welt unternimmt, von Südamerika bis Japan.

Trotz der derzeitigen Einschränkungen können die Werke nach Voranmeldung (unter 0151 72333446) vom 7. Dezember bis zum 16. März 2021 besichtigt werden.


Die Vernissage findet am 16.01.2021 von 15:30-17:00 statt.

Die Werk können vorher besichtigt und käuflich erworben werden.

Besuchen Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung mit Bildkatalog.


Villa Justitia:

Uhlandstrasse 4,

65189 Wiesbaden ,

Tel. (0611) 450 2312.

Email: bcp@villa-justitia.com)

Wiesbaden

08.03.2021
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

Vorerst ab 22.12.20 digital zu sehen.

Die Ausstellung „Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text – Bild – Kuriositäten“, deren Eröffnung mehrfach verschoben wurde, steht und hängt völlig fertig, nur das Licht ist noch aus. Am 22. Dezember, haben wir sie, da nicht anders möglich, digital eröffnet. So wird, wenn das Haus weiter geschlossen bleiben muss, auf der Homepage und auf dem youtube-Kanal des Gleimhauses immer mal wieder ein Kurzfilm/Video über die Ausstellung veröffentlicht. Da ein Besuch auch im Februar nicht möglich sein wird, haben wir mit unseren Führungen und Veranstaltungen ins digitale Format gewechselt.

Wer kennt sie nicht, die phantasievollen Geschichten des Mannes, der oft als ‚Lügenbaron‘ bezeichnet wird. Der Geburtstag der historischen Persönlichkeit Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797) hat sich unlängst zum 300. Mal gejährt. Aus diesem Münchhausen ist eine literarische Figur geworden. Gleims Zeitgenossen, Rudolf Erich Raspe und Gottfried August Bürger, haben die Münchhausen-Geschichten berühmt gemacht und den Startschuss dafür gesetzt, dass der Tausendsassa Münchhausen in der ganzen Welt bekannt wurde.

Unsere in Kooperation mit der Münchhausen-Bibliothek Zürich entstandene Ausstellung widmet sich Münchhausen auf vielfältige Weise. Überblicksweise wird die Gesamtheit der Phänomene vorgestellt, die mit „Münchhausen“ zu tun haben, etwa in der Medizin und Philosophie oder auch als Motiv bei Zigarrenbauchbinden, Schlüsselanhängern, Zinnfiguren etc. Im Mittelpunkt stehen jedoch Raspe und Bürger und vor allem die literarischen Geschichten und ihre Illustrationen.

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

08.03.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

08.03.2021
Crawlers

»CRAWLERS« ist ein anonymes Kollektiv sozialer Bots, die Daten von BenutzerInnen sammeln und ein unheimliches paralleles soziales Netzwerk aus verzerrten Wahrheiten und gestohlenen persönlichen Informationen aufbauen.

Die Bots agieren in den sozialen Netzen unter versteckten Accounts und verhalten sich wie Menschen: Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln. Aus diesen Daten heraus werden für die gecrawlten Profile der echten Menschen neue verfremdete Accounts auf einer Spiegel-Website generiert. Die Freundinnen und Freunde der Bot-Gruppe erhalten eine Einladung, das eigene virtuelle Alter Ego online zu untersuchen. Die Spiegelprofile wirken realitätsnah, aber verzerrt – nichts ist korrekt, alles wurde transformiert und verfälscht. Es ist eine digitale Parallelwelt, ein dunkler, illegaler Ort mit unheimlichen Parallelen.

Das Konzept der Arbeit befasst sich mit dem allgegenwärtigen Verhalten von Undercover-Bots. Alexander Schubert sensibilisiert für die permanenten und allgegenwärtigen Praktiken automatisierten Datendiebstahls im Netz und reflektiert die Einwirkung technischer AkteurInnen auf unsere digitalen Identitäten. Um die personenbezogenen Informationen der Profile zu verändern und zu erweitern, werden aktuelle Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Sogenannte Deep-Learning-Modelle sind in der Lage, Halbwahrheiten und scheinbar kohärente Alternativwelten zu erzeugen.

Das Werk »CRAWLERS« läuft kontinuierlich auf mehreren Servern und kann online besucht werden. Die Spiegelprofile und die nachverfolgbaren Aktivitäten der Bots werden im Rahmen einer Installation im ZKM präsentiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Das intelligente Museum« statt und wird gefördert im Programm »Kultur Digital« der Kulturstiftung des Bundes.

 

Mehr zu »Crawlers«: https://zkm.de/de/ausstellung/2021/01/crawlers

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

08.03.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

08.03.2021
Ein Woodstock der Ideen

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys im Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann Heilbronn dem Jahrhundertkünstler ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Dabei steht Joseph Beuys nicht nur als herausragende Künstlerpersönlichkeit, sondern vornehmlich auch als politische Person im Fokus sowie seine besondere und spezielle Verbindung zum deutschen Südwesten. So bezog Joseph Beuys den Filz für seine Objekte in Giengen an der Brenz und in Wangen im Allgäu wurde seine berühmte Honigpumpe für die documenta 6 hergestellt. Die Beziehung des Künstlers zum deutschen Süden wird insbesondere auch durch die erstmalige Auswertung des Joseph Beuys-Archivs des Autors, Verlegers und Publizisten Rainer Rappmann mit Briefen, Ton-, Bild- und Filmdokumenten in Zusammenhang mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg (INKA) intensiv beleuchtet.

Das vor 50 Jahren gegründete INKA galt in den 1970er- und 80er-Jahren als ein wichtiges Zentrum des geistig-politischen Aufbruchs in Deutschland. Hier trat Joseph Beuys jährlich auf und arbeitete im Sinne seiner Idee der „Sozialen Plastik“. Sein erweiterter Kunstbegriff ist auch besonders geeignet, um das 75-jährige Jubiläum der ersten freien Kommunalwahlen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen und mithin in einem umfangreichen Begleitprogramm aktuelle Fragen zur Relevanz der Demokratie mit einer jungen Generation wie etwa Fridays for Future oder Future2 zu diskutieren.

Auch Joseph Beuys‘ Engagement bei den „Grünen“ steht für seine Verflechtungen zum süddeutschen Raum. Als die Partei „Die Grünen“ im Januar 1980 in Karlsruhe gegründet wurde, war der Künstler als Teilnehmer des Gründungsparteitages vor Ort. Auch wenn Joseph Beuys seine eigenen politischen Vorstellungen bei den „Grünen“ nicht durchsetzen konnte, so blieb er jedoch bis zu seinem Tod Mitglied der Partei. Ab 1980 gestaltete er Wahlplakate für die Partei, die in die Produktion seiner Editionen einflossen, die auch in der Ausstellung präsentiert werden. Als Ausdruck seiner Idee der Demokratisierung von Kunst nehmen zudem auch seine vielfältigen und zahlreichen Multiples einen wesentlichen Raum in der Ausstellung ein.

: Zu den Ausstellungen erscheint eine umfassende gemeinsame Begleitpublikation mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Stefanie Dathe, Marc Gundel, Rita E. Täuber, Rhea Thönges-Stringaris Rainer Rappmann, Sabine Heilig, Wolfgang Zumdick, Lukas Beckmann, Barbara Martin, Rainer Willert sowie Kirsten Claudia Voigt, 320 Seiten, 28 €.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann

Di bis Fr von 11 - 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

08.03.2021
Jahreskarte Center for Literature - Jahreskarte ermäßigt
Mit der Jahreskarte des Burg Hülshoff - Center for Literature haben Sie die Möglichkeit, alle Veranstaltungen des Center for Literature zu besuchen. Die Jahreskarte ist nach Kaufdatum ein Jahr gültig.


Alle Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.burg-huelshoff.de

Die Jahreskarte gilt für eine Person und ist nicht übertragbar. Ab Kaufdatum ist sie ein Jahr gültig. Wenden Sie sich nach Kauf der Jahreskarte bitte an presse@burg-huelshoff.de da wir Ihnen zusätzlich postalisch eine gestaltete Jahreskarte zukommen lassen. Sollten Sie die Jahreskarte verschenken wollen, wird in dieser auch der Name der Person eingetragen, für die die Karte gelten soll.


Disclaimer:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Havixbeck

08.03.2021
12:00 Uhr
Tickets
ab 49,00 €
Jahreskarte Center for Literature
Mit der Jahreskarte des Burg Hülshoff - Center for Literature haben Sie die Möglichkeit, alle Veranstaltungen des Center for Literature zu besuchen. Die Jahreskarte ist nach Kaufdatum ein Jahr gültig.


Alle Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.burg-huelshoff.de

Die Jahreskarte gilt für eine Person und ist nicht übertragbar. Ab Kaufdatum ist sie ein Jahr gültig. Wenden Sie sich nach Kauf der Jahreskarte bitte an presse@burg-huelshoff.de da wir Ihnen zusätzlich postalisch eine gestaltete Jahreskarte zukommen lassen. Sollten Sie die Jahreskarte verschenken wollen, wird in dieser auch der Name der Person eingetragen, für die die Karte gelten soll.


Disclaimer:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Havixbeck

08.03.2021
12:00 Uhr
Tickets
ab 109,00 €
Frankfurt am Main: Fortlaufende Kurse in Hatha Yoga und Modern Dance mit Jörg Wenzel

Wir werden an Technik, Stil und Philosophie des Modern Dance und Zeitgenössischen Tanz arbeiten. Der Tanz Unterricht bei Tanz Yoga Frankfurt in Frankfurt am Main beeinhaltet Elemente aus dem Modernen Tanz, Zeitgenössischen Tanz, Contemporary Dance, Jazz Dance, Jazz Tanz sowie dem Klassischen Ballett, Tanzimprovisation und Dehnübungen.

Die Yoga Stunden sind in ihrer Asana Praxis energiegeladen und körperlich herausfordernd - sowie durch das Studium der Philosophie, der Atemübungen, Meditation und singen - unheimlich betörend und entspannend.
Der Yoga Unterricht wird mit Musik aus den verschiedensten Musikrichtungen begleitet und untermalt.
https://tanz-yoga-frankfurt.de/

Frankfurt

08.03.2021
18:00 Uhr
Tickets
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

08.03.2021
Muriel Zoe . Anemochorie

Offene Gesten des Geheimnisvollen. Neue Malerei von Muriel Zoe

Die Figuren in Muriel Zoes aktueller Malerei sind in mysteriöse Handlungen verwickelt. Sie greifen förmlich etwas aus der Luft, halten undefinierbare Gegenstände in den Händen, winken einem unsichtbaren Gegenüber zu oder deuten auf etwas, das sich dem visuellen Zugriff entzieht. Die unkenntlichen, verschwommenen, wie von Farbschleiern verdeckten Gesichtszüge der Agierenden lenken den Blick auf deren Körperhaltung: An die Stelle mimischer Details rückt der gestische Ausdruck, der in Zoes gemalten Bewegtbildern im Fluss bleibt und keine eingleisige Lesart zulässt. Die Hamburger Künstlerin (*1969, aufgewachsen in Norddeutschland und Südindien), die sich mit Druckgrafik und Malerei ebenso einen Namen gemacht hat wie als Musikerin, ist in ihren Bildern aus der jüngeren Zeit den Tiefendimensionen des Alltäglichen auf der Spur. Die Gesten ihrer Sujetsentspringen  konkreten, oft ganz beiläufigen Aktivitäten des Lebens, die in den Kompositionen geheimnisvolle Ambiguität entfalten. Als Ausgangsmaterialien dienen Zoe eigene Skizzen ebenso wie private und gefundene Fotografien, Zeitungsausschnitte, Erinnerungen und Screenshots. Intuitiv ausgewählte Bildfragmente werden von ihr aus dem jeweiligen Ursprungskontext herausgelöst, um vielfältige Bedeutungsebenen freizusetzen.

Die Künstlerin baut ihre Malerei in einem vielschichtigen Verfahren auf, in dessen Verlauf das jeweilige Motiv überlagert, verwischt, transformiert und zunehmend abstrahiert wird. Die Verwendung stark verdünnter Acryl- und Ölfarbe wurde durch die von Zoe langjährig druckgrafisch eingesetzte Lithografie-Tusche inspiriert. Durch die flüssige Konsistenz der Farbe wird die spezifische Transparenz und Fluidität erzeugt, die auf der Bildfläche unterliegende Strukturen wie durch einen Farbdunst hindurchschimmern und die Prozesshaftigkeit ihrer Malerei sichtbar werden lässt. Die lakonischen Titel der weitgehend 2019/2020 entstandenen Arbeiten sind gezielt offengehalten: Discovery, Gardening, Weaver, Winkender, Zubereitung, Zuschauerin. Sie haben lediglich Hinweis-Charakter, bieten eine lose Rahmung für eigene Einstiege der Betrachterin, des Betrachters in Zoes rätselhafte Aktionsräume.

Das gilt auch für die Arbeit Anemochorie, die auf das Phänomen der Windausbreitung von Blütenpflanzen Bezug nimmt und als Leitmotiv der gegenwärtigen Ausstellung in der Galerie Holthoff fungiert. Ausgehend von einer Fotovorlage, in der eine Frau eine Pflanze auseinanderzupft, damit sich die Flugsamen in der Luft verteilen können, zeigt das gemalte Bild eine objektlose

Pantomime des konzentrierten Emporhaltens. In einem weiteren Bild, Handsign (2020), basierend auf einer fotografischen Repräsentation von Gebärdensprache, ist das Handzeichen der dargestellten Figur vielfältig interpretierbar und verdeutlicht die zentrale Rolle, die Gesten als Instrumente der Kommunikation und des Verhaltens in unserer Welt und Wirklichkeit einnehmen.

Muriel Zoe entwickelt in ihrer Malerei eine gleichermaßen dynamische wie filigrane Choreographie der Handbewegungen und Handlungen, die sich als Chiffren des menschlichen Daseins von der individuellen zur kollektiven Expression erweitern. „Jedes Bild hat eine eigene Geschichte“, sagt die Künstlerin. Diese Geschichten aber bleiben bis auf Weiteres vielsträngig, ohne Auflösung oder Konklusion, in der Schwebe. 

Belinda Grace Gardner

Cornelia Grabowski - Zeitsprung

Die in Lilienthal lebende Künstlerin Cornelia Grabowski fasziniert es, mit dem Stift oder den Händen zu modellieren, zu zeichnen oder zu malen. Die Ausstellung zeigt Malereien, Zeichnungen und Skulpturen sowohl aus früheren Jahren wie auch neuere Werke. Eintritt frei

Lilienthal

08.03.2021
USCHI LÜDEMANN. Gemaltes Licht in sphärischen Bildern

Während einer stillen, konzentrierten Betrachtung halten die Gemälde Uschi Lüdemanns zwei Wege des Sehens bereit, ohne einen der beiden Wege ausdrücklich hervorzuheben.
Der erste Weg nimmt seinen Ausgang bei den elementaren Grundlagen der sogenannten „absoluten Malerei“. Reine Malerei, die sich auf sich selbst bezieht – auf Farbe und Farbträger, auf Werkmittel und technische Verfahren des Farbauftrags. Neben diesen Kriterien sind noch Gestus und Impetus wichtig, also die Art der Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene künstlerische Haltung. Wie zum Beispiel die Farbe auf die Leinwand oder das Papier gelangt und ob dies in einer analytischen oder eher abstrakt-expressiven Weise geschieht. Bei Lüdemann ist es genau die malerische Geste, die farbintensiv zum zweiten Weg führt und mögliche Sichtweisen außerhalb einer absoluten Malerei nicht nur zulässt, sondern geradezu aufruft. ... (Text: Joachim Schwitzler, gekürzt)

Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Webseite.
Kurzfristige Änderungen aufgrund der jeweiligen Coronaverordnung sind möglich.

nach Terminabsprache für Einzelpersonen Mo bis Fr 15.00 – 19.00 Uhr. ab 10.03. Mi-Fr 17.00 – 19.00 Uhr; Sa, So 14.00 – 16.00 Uhr

Karlsruhe

08.03.2021
Bilder deiner großen Liebe - ONLINE - Nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf
Mit Franziska Roth als Isa
Regie: Maike Bouschen

Ein Mädchen steht im Hof einer Anstalt. Das Tor geht auf, das Mädchen huscht hinaus und beginnt seine Reise durch Wälder, Felder, Dörfer und an der Autobahn entlang.
Das Mädchen heißt Isa. Sie berichtet aus ihrem Leben und von ihren Träumen und Ängsten. Ob sie die Wahrheit erzählt oder ob ihre Geschichten über ihre Reise durch ein manchmal verzaubertes, manchmal aber auch ödes Land, über die Menschen, die sie dabei trifft, frei erfunden sind, bleibt ein Rätsel. Isas Erzählung ist auch die große Frage nach dem Sinn und dem Inhalt des Lebens. Vielleicht ist sie eine Außenseiterin, die nur vom Rand aus über die Gesellschaft berichten kann. Unter Umständen hat Isa aber auch eine ganze Welt im Kopf. Wahrscheinlich ist sie der stärkste einsame Engel, den je ein Autor erdacht hat:
„Der Abgrund zerrt an mir. Aber ich bin stärker.“

Isa tauchte zum ersten Mal 2010 in Wolfgang Herrndorfs wundervollem Roman TSCHICK auf. Aber als kleine Episode, die die beiden Hauptfiguren Tschick und Maik irritiert und fasziniert, war Isa doch zu schillernd und beeindruckend. Bis 2013, als Wolfgang Herrndorf unheilbar an einem Gehirntumor erkrankt Suizid beging, arbeitete er an BILDER DEINER GROSSEN LIEBE, um Isa mehr Raum für ihre Geschichte zu geben.
2014 erschien der flirrende, philosophische Text als Buch und fand bald danach den Weg auf die deutschen Bühnen

Maike Bouschen hat das literarische Roadmovie für das Landestheater Schwaben inszeniert.
Isa wird gespielt von Franziska Roth.
Musik: Lutz Gallmeister

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kulturamt unter Tel. 089-66 555 316 oder tickets@unterhaching.de
Gilgamesch - on Demand
Der Pilotfilm zu einer mehrteiligen Serie „Gilgamesch - Krieg der Wirklichkeit” verhandelt die Vereinnahmung von Geschichte(n) durch Ideologien. Auf Basis des antiken „Gilgamesch”-Epos entfaltet die Künstler*innen-Gruppe Unkoordinierte Bewegung eine satirische Neudichtung im Stil einer fantastischen und surreal-grellen Comic- und Puppenwelt.
Im Zuge des Aufstiegs der AfD in Ostdeutschland und der wachsenden Dominanz rechter Diskurse in Europa wurde die „Gilgamesch”-Erzählung für die Künstler*innen zum Reflektionspunkt für die Gegenwart: Sie reisten mit Kamera, Tonband und dem Epos im Gepäck nach Hoyerswerda in die Lausitz und führten dort zahlreiche Interviews. Vom Bürgermeister eines vom Tagebau bedrohten Dorfes, einer Archäologin, einem AFD-Politiker, bis hin zum örtlichen Fleischer sprachen sie vorbehaltlos über die Situation vor Ort, die sich als komplexe politische und wirtschaftliche Krise zeigte: zwischen DDR-Erbe und kapitalistischer Ich-Behauptung, zwischen unbelebten städtischen Zentren und vom Tagebau zerstörten Landstrichen sind Gemeinschaft und Selbstbilder massiv erodiert. In diese Situation stoßen Verschwörungstheorien und Fremdenhass.
Das „Gilgamesch”-Epos beginnt - so die Analogie - mit der Krise des Systems der Stadt Uruk. Die Menschen flehen die Götter an, der Übermacht des Königs Gilgamesch etwas entgegenzusetzen, der sein Volk brutal unterdrückt. Die Götter schaffen daraufhin den Tier-Menschen Enkidu. Enkidu ist stark, aber neu in der Welt der Menschen. Er kämpft gegen Gilgamesch, glaubt jedoch in ihm einen Bruder gefunden zu haben, der ihm die Augen öffnet für den wahren Feind des Volkes: den Walddämon Humbaba. So ziehen beide schließlich gemeinsam in den Kampf gegen Humbaba und begegnen dabei sich selbst und ihren ureigensten Ängsten.
Die satirische Neudichtung des „Gilgamesch”-Epos durch die Gruppe Unkoordinierte Bewegung beginnt auch mit einem göttlichen Eingriff in die Krise: Das als Fernseh-Star gescheiterte Schwein „Schweini“ (ehemals “Schweinis vegane Kochshow”) siecht vor der Glotze vor sich hin, als ihm „Miss Democracy" erscheint und verkündet, dass er der Auserwählte ist, der die Menschen vor der Diktatur und der Klimakatastrophe retten müsse. Seine Mission begänne dort, wo es am schlimmsten ist: Auf Facebook? Bei YouTube? Instagram? Nein. In Hoyerswerda…

Idee und Konzept: Unkoordinierte Bewegung und Yael / Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Autoren: Matthias Mühlschlegel und Jannis Klasing / Produktion: Stückliesel, Unkoordinierte Bewegung und Yael / Spiel: Magda-Lena Schlott und Mirjam Schollmeyer / Puppenbau: Magda-Lena Schlott / Szenenbild: Katherine Sultan / Szenenbau: Wayne Wolfram / Szenenbildassistent: Kristina Lanis / Kostüm: Anne Sophie Domenz / Storyboard: Magda-Lena Schlott / Sound-Design: Felix Schmidt / Kamera: Nuno Martini / Kameraassistent: Christian Passeri / Schnitt: Elisa Romswinkel / Effekte: Holger Bueck und Elisa Romswinkel / Regie-Assistent: Sebastian Thieme / Stimmen: Magda-Lena Schlott und Tobias Schülke / Ton-Mitschnitt: Alex Acevedo, Jordi Braut / Musik: Helge Ebinger, Stefan Bölsche, Sebastian Thieme, Alex Acevedo und Florian Wulff / Pressearbeit: Stückliesel / Filmstudio: Die Klappkatze

WORLD OF POO
Regie und Skript: Tobias Schülke / Co-Writer: Matthias Mühlschlegel / Storyboard: Michael Ross und Magda Lena Schlott / Illustration: Michael Ross / Animation: Holger Bueck / Stimmen: Tobias Schülke / Musik: Alex Acevedo, Helge Ebinger / Sounddesign: Felix Schmidt

NACHDREH
Konzeption Dreh: Jonas Spriesterbach

Gefördert durch:
Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung und DfdK Hamburg – Produzieren unter Coronabedingungen

Foto: Unkoordinierte Bewegung
IRISH SPRING 2021
IRISH SPRING 2021
Zum 20. Mal: Das große Frühlingsfestival irischer Musikkultur.

Mit:
NIALL HANNA & STEPHAN LOGHRAN - Fresh Irish Songs and Music
DAVID MUNNELLY BAND feat. ANNE BRENNAN - Powerhouse Folk
CONNLA - Modern Folk from Northern Ireland
ANETA DORTOVÁ - Step Tanz
Festival Finale Session


Das wohl wichtigste Frühlings-Folk-Festival des Landes wird mit einem Highlight-Programm zum zwanzigjährigen Bestehen als bewährtes Hausmittel den Winter-Blues vertreiben!
Mittlerweile „jour fixe“ für unzählige Irish Folk-Fans, hat sich das Festival mit seinem Anspruch, hohes Niveau mit bester Unterhaltung zu verbinden, konsequent in die Ohren und Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer gespielt. Geboten wird ein Strauß bunter musikalischer Frühlingsboten zwischen Tradition und Moderne, zwischen Melancholie und überbordender tanzender Lebenslust.

Zwei der drei Gruppen kommen aus dem vom Brexit geplagten Nordirland:
Der traditionelle Sänger NIALL HANNA, begleitet von STEPHAN LOGHRAN, präsentiert gefühlvolle eigene Stücke.
CONNLA, mittlerweile weltweit unterwegs, fasziniert mit modernem Folk-Sound auf akustischen Instrumenten wie irischem Dudelsack, keltischer Harfe, Trommel, Flöten und intensivem Gesang.
Dritter im Bunde ist Akkordeon-Kraftwerk DAVID MUNNELLY mit seinem Trio aus dem westirischen County Mayo mit tanzbaren Jigs, Reels und Hornpipes, sowie der magischen Stimme von ANNE BRENNAN.
Und immer wieder bieten perkussive Steptanz-Einlagen der Tänzerin ANETA DORTOVÁ visuelle Highlights und zum Schluss hält es beim großen Finale mit allen Künstlern kaum jemanden mehr auf den Sitzen.


NIALL HANNA & STEPHAN LOGHRAN - Fresh Irish Songs and Music
In einer irischen Folk Session wird es ganz still, wenn nach wilden Jigs und Reels ein Sänger eine Ballade anstimmt und nur noch die Emotion der Stimme dominiert. Sänger und Gitarrist Niall Hanna aus dem nordirischen County Tyrone kommt aus einer Sängerfamilie und ist irischer Meister im traditionellen Gesang. Wenn er die Stimme erhebt hört man die berühmte Stecknadel fallen. Wie oft typisch in Irland lernte er die Musik von Kindesbeinen an durch Zuhören und Mitmachen, Comhaltas- und Armagh Piper´s Club-Ausbildungen folgten. Warm, gefühlvoll, berührend und mit den typischen Melodieverzierungen seiner Heimat Ulster, interpretiert er Traditionals und eigene Kompositionen. Kein Wunder also, dass ihn das irische Radio kürzlich als aufsteigenden Künstler des Jahres nominierte. Neben a-capella Stücken im Sean Nos Stil begleitet er sich auf der Gitarre. Für Irish Spring gesellt sich der nordirische Multi-Instrumentalist und Sänger Stephen Loughran zu ihm, ein bekannter und beliebter Künstler der Belfaster Musikszene.


DAVID MUNNELLY BAND feat. ANNE BRENNAN - Powerhouse Folk
Für das Irish Spring Jubiläumsprogramm ist dieses All Star Team in jedem Fall angemessen. Munnelly, das Akkordeon-Kraftwerk aus Mayo, ist einer der bedeutendsten Akkordeonspieler seiner Generation und spielte mit Legenden wie De Dannan und den Chieftains. Wenn er loslegt, geraten Melodie, Drive und Rhythmus irischer Jigs, Reels oder Hornpipes ungefiltert und direkt ins Ohr und ins Herz der Zuschauer. Seine eigenen Stücke schauen weit über den traditionellen Tellerrand hinaus und zeigen ein musikalisches Genie.
Munnelly wird von Gitarrist und „Master of Rhythm“ Shane McGowan begleitet. Ihm ist nichts fremd zwischen Folk, Rock und Jazz, seit er mit fünf Jahren zum ersten Mal vor Publikum auftrat. Shane kommt aus dem rauen Sligo, wo die wilde Seite des Irish Folk noch an jeder Ecke präsent ist und dennoch die Ohren offen für neue musikalische Abenteuer sind.
Als dritter Solist brilliert das "Supertalent" Joseph McNulty aus Sligo an der Geige: Ein junger Vollblut-Musiker, der tief eingetaucht ist in die alte irische Kultur und Sprache, die er fließend spricht.
Sein kraftvolles Spiel brachte ihm bereits unzählige Meisterschaftstitel ein.

Sängerin Anne Brennan sog die Klänge ihrer musikbegeisterten Heimat Connemara von Kind an auf. Paul Brady, Declan O’Rourke oder Johnny McEvoy, die Liste der Künstler die Anne als Sängerin auf die Bühne holten ist mittlerweile lang und hochkarätig. Mit Sharon Shannon war sie auf der CD „Live at Dolans“ 11 Wochen Nummer 1 in Irland und landesweit auf Tour. Mittlerweile wird ihre Musik über TV bis in die USA vertrieben und die großen Kollegen reißen sich darum, mit ihr im Duett zu singen.


CONNLA - Modern Folk from Northern Ireland
Vor einigen Jahren waren sie eine überraschende Entdeckung des Irish Spring Festivals. Nun kehren sie als gefeierte Stars des zeitgenössischen Irish/Celtic Folk zurück.
Ihr Terminkalender ist atemberaubend, ihre Tourneen führen nicht nur durch Länder sonder über Kontinente. CONNLA aus Armagh und Derry in Nordirland gelten als eine der aufregendsten neuen Bands im Irish Folk Crossover.
Sie sind kreative und mutige Abenteurer auf dem Weg in die Zukunft des Irish Folk, den sie auf ihrem eigenen Weg durch die Musikstile der Welt nie aus den Augen verlieren. Die Arrangements alter und neuer Titel sowie ihre frischen Eigenkompositionen sind gleichzeitig voll junger Energie und klingen doch nach langer Erfahrung. Schon die Besetzung ist anspruchsvoll:
Die fragile Keltische Harfe von Emer Mallon paart sich elegant mit dem wuchtigen Sound des irischen Dudelsacks ihres Bruders Conor.
Die akustische Gitarre von Paul Starrett überwindet die enge Akkordbegleitung mit komplexen innovativen Strukturen, auf denen sich Ciaran Carlins Flöten schwirrend und frühlingshaft leicht entfalten.
Und sozusagen als Sahnehäubchen ziert Sängerin Ciara McCafferty mit ihrem leicht rockig-intensiven Timbre den Sound von Connla.

Der Vorverkauf ist schon beendet. Tickets sind aber noch an der Abendkasse erhältlich.ältlich.
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Mirna Funk - Zwischen Du und Ich
Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Montag 08.03.21 / 19.30 h
Saaltickets 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Mirna Funk: Zwischen Du und Ich
Moderation: Traudl Bünger (Kulturvermittlerin)

… Ich kenne die Leere, Ich kenne die Schwere, Ich tanze, ich tanze … (Hannah Arendt)
Nike ist 35 und lebt in Ostberlin, wo sie als Jüdin aufgewachsen ist. Vor ihrem Haus liegt der Stolperstein ihrer Urgroßmutter. Festgefahren im Leben, von traumatischen Erinnerungen heimgesucht und mit dem dringenden Bedürfnis nach einer Veränderung beschließt sie spontan, eine Stelle in Tel Aviv anzunehmen. Dort begegnet sie dem Journalisten Noam. Nike und Noam verlieben sich ineinander, doch Noams brutaler Onkel Asher will Nike um jeden Preis wieder aus Noams Leben vertreiben. Mirna Funks zweiter Roman „Zwischen Du und Ich“ (dtv) erzählt von Liebe und Verletzungen, von Gewalt, schmerzhaften Erinnerungen, Familienzugehörigkeiten und der großen Bandbreite und Komplexität menschlicher Bruchstellen. Ihr Debüt „Winternähe“ (S. Fischer) wurde 2015 mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk arbeitet als freie Journalistin für verschiedene deutsche und israelische Publikationen. In der „Vogue“ erscheint monatlich ihre Kolumne „Jüdisch heute“. Das Gespräch mit der Autorin führt die Kulturvermittlerin Traudl Bünger.

Foto: © Amira Fritz
KÖRPERWELTEN Salzburg - Am Puls der Zeit
Ab sofort haben Interessierte wieder die Gelegenheit, die Ausstellung „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ im Messezentrum Salzburg (Halle 4) zu besuchen. Und nicht nur das: Die Ausstellungszeit, die ursprünglich bis 7. März ging, wird bis zum 25. April 2021 verlängert.
In allen Ausstellungsbereichen ist das Tragen einer FFP2-Maske für Besucher ab 14 Jahren verpflichtend. Kinder ab 6 Jahren (und unter 14 Jahren) müssen stattdessen einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen.

Ausgenommen sind in beiden Fällen Personen, denen das Tragen einer FFP2-Maske bzw. eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. Hier ist auf Nachfrage ein entsprechender Nachweis vorzulegen (z.B. ärztliche Bestätigung).

Nähere Infos finden Sie unter
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ--Mechanische-Schutzvorrichtung-(MNS).html

Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der geschlossen ist, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden: Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit umgewandelt. Flex- und Geschenktickets, die einen Besuch der Ausstellung zu jedem beliebigen Zeitpunkt ermöglichen, sind weiterhin buchbar.


In „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ zeigt die Ausstellungsmacherin Dr. Angelina Whalley den menschlichen Körper in vielen Facetten, veranschaulicht seine Verwundbarkeit und sein Potenzial angesichts der Herausforderungen, denen er sich im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht. „Die Ausstellung soll den Besucher einladen, die dauerhafte Reizüberflutung des modernen Lebens und ihre langfristigen Auswirkungen auf Körper und Geist kritisch zu hinterfragen. Ich möchte den Besucher anregen, sich seiner Verantwortung für seine eigene Gesundheit bewusst zu werden“, sagt Dr. Angelina Whalley. Über Erläuterungen zur Ernährung, Bewegung oder Stärkung des Immunsystems hinaus wird sie in der Ausstellung aufzeigen, wie ein gesundes langes Leben im 21. Jahrhundert gelingen kann.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige
Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in Salzburg zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Um Einlass und Besucherführung zu optimieren, ist beim Ticketkauf die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist zeitlich unbegrenzt. Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der nicht geöffnet werden konnte, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit
umgewandelt.

Salzburg

08.03.2021
09:00 Uhr
Tickets
ab 19,00 €
SUIT YOUR BODY - Hörspielfassung Onlinestream
„Ich bin oft in Räumen unterwegs, wo von “Übergewicht” gesprochen wird, wo ich frage: Von welchem “Über-” reden wir? “über erwünscht”, “über moralisch gut”, “über-...äh”? Warum ist dieses “Über” erforderlich?“ Natalie Rosenke

In SUIT YOUR BODY hinterfragen Frauen und Fiktion (FuF) gesellschaftliche Schönheitsnormen. Auf Basis eines Interviews mit Natalie Rosenke, einer Expertin für das Thema Gewichtsdiskriminierung, kreieren sie ein Theater-Feature zum Hören, in dem alle Körper erwünscht sind.

Ein Frauen*chor leitet uns vorbei an Echokammern des Körperhasses in den Resonanzraum des eigenen Körpers. Die Stimmen bilden einen Gemeinschaftskörper, der atmet, spricht und sich geräuschvoll äußert. Der Fragen stellt, Antworten sucht und von ungewöhnlichen Perspektiven erzählt, die selbstverständlich sein könnten. Ein befreiter Chorkörper, der miteinander klingt, aus vollem Halse singt und sich Worte wie “dick” zurückerobert. Ein unfassbar schöner Kollektivkörper, der am Ende mit seinem Publikum verschmelzen will.

Hier wird der Wettstreit der Körper aufgehoben und ein neuer Blick geübt. Im interessierten und wohlwollenden Zuhören entdecken wir vieles, was wir oft schmerzlich vermissen und finden eine Schönheit, die uns von der Last des Mangels befreit. Mit einer Ode an die Vielfalt im Ohr schweben wir schließlich mit Leichtigkeit auseinander.

MIT Natalie Rosenke (Interview) / Projektchor der IPU: Daniela Acosta / Anna Beckha / Azemine Qorraj / Lea Stein / Kathrin Vogt / Frieda Völk / Maria Weisse / Maria Zwißler KONZEPT Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG/DRAMATURGIE Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Paula Reissig / Alisa Tretau Raum Klaas Hübner / Anja Kerschkewicz / Felina Levits / Paula Reissig CHOR/KOORDINATION/TEXTARBEIT Eva Kessler CHOR/STIMMBILDUNG/EINSTUDIERUNG Eva Späth MUSIKALISCHE LEITUNG/SOUNDDESIGN Panagiotis Iliopoulos INTERVIEWLEITUNG Anja Kerschkewicz / Alisa Tretau TONSCHNITT Florian Hohnhorst / Panagiotis Iliopoulos / Paula Reissig TONEINRICHTUNG/RAUM Florian Hohnhorst / Marcus Thomas STUDIOAUFNAHMEN Martin Lutz / Marcus Thomas TECHNIK/LICHTDESIGN Jones Seitz MITARBEIT LICHT Anja Kerschkewicz PRODUKTIONSLEITUNG/PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Florian Hohnhorst GRAFIK Kevin Visdeloup GEFÖRDERT VON Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa / Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (BPKB) IN KOOPERATION International Psychoanalytic University Berlin (IPU)

Das feministische Kollektiv FRAUEN UND FIKTION (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) forscht seit 2014 in recherchebasierten Performances zu Geschlechterrollen und Fragen nach Gleichberechtigung. Die Forderung nach Gleichberechtigung und damit das in Frage stellen gängiger medialer und gesellschaftlicher Narrative ist Teil ihrer Praxis, die als ästhetische Erfahrung für das Publikum produktiv wird. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

NATALIE ROSENKE ist Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Antidiskriminierungspolitik, Fat Rights und der Wandel des Körper-Diskurses. Sie setzt dabei häufig auf politische Aktionskunst, um Gewichtsdiskriminierung greifbar zu machen und zum Thema ins Gespräch zu kommen.

Link: https://td.berlin/streaming Ganztäglich on demand. Passwort: suit_your_body_642_#4

Berlin

08.03.2021
10:00 Uhr
Tickets
ab 5,50 €
Des Kaisers neue Kleider - Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Ab 6 Jahren

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der neue Kleider so sehr liebte, dass er all sein Geld dafür ausgab. Er kümmerte sich nicht mehr ums Regieren und setzte keinen Fuß mehr vor die Tür – außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde seines Tages wählte er stets das passende Gewand. Wenn man sonst über einen Herrscher sagte, er sei gerade in einer wichtigen Besprechung, so sagte man über ihn nur »Der Kaiser ist in der Anprobe!«

Aber als der Kaiser eines Tages neue Kleider in Auftrag gibt, gerät er an einen Betrüger, der ihm »Kleider« verkauft, die herrlich seien. Doch keiner aus seinem Hofstaat traut sich, den Schwindel aufzudecken. Am Ende steht der Kaiser völlig ohne da. Wie konnte es nur soweit kommen?

»Des Kaisers neue Kleider« ist die dritte gemeinsame Arbeit von Kay Dietrich (Regie) und Franziska Keune (Ausstattung) am ATZE Musiktheater. Mit wenigen Mitteln und starken musikalischen Akzenten entsteht eine vergnügliche Inszenierung, die die Fantasie beflügelt.

Regie: Kay Dietrich
Musikalische Leitung: Matthias Witting
Ausstattung: Franziska Keune
Besetzung: Nikolaus Herdieckerhoff, Olivia Meyer Montero, Natascha Petz, Martin Wagner
Produktion: Atze Musiktheater Berlin
Spieldauer: 60 Minuten

Foto: David Ausserhofer

Einlass ins Haus ab 9:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Timon Krause - Comedy in Mind
It’s funny! It’s mindblowing!

Ihr glaubt, Eure persönliche PIN wäre sicher in Eurem Kopf? Niemand könnte einfach so Eure Handynummer erraten? Eure Unterhosenfarbe kennt nur Ihr oder Euer Tinder-Date? Timon Krause beweist das Gegenteil. Er kennt alle Geheimnisse und Daten, die man eigentlich niemals teilen würde.

„Comedy in Mind“ ist das neue Entertainmentprogramm des 25-jährigen Mentalisten Timon Krause. Seine Fähigkeiten im Gedankenlesen und seine Stories zeigen die strange Welt des Showbiz. Ob es eine gute Idee ist, bei Auftritten im KitKat Club Berlin oder bei verschwörerischen Angeboten auf Instagram in die Köpfe der Menschen einzutauchen? „Unbedingt“, findet Timon Krause. Er verblüfft, unterhält und überrascht mit seinen Geschichten, Skills und Tipps zum Gedankenlesen im Alltag. Und findet Dinge heraus, die noch nicht mal Eure besten Freundinnen und Freunde wissen.

„Comedy in Mind“ nimmt die Zuschauer mit auf eine visuelle und unterhaltsame Zeitreise von Timons Weg über fragwürdige Angebote und turbulente Nächte in Las Vegas bis hin zu einem Treffen mit Uri Geller – und einem unerwarteten Finale.

In seinem neuen Live-Programm vereint Timon Krause seine mentalen Fähigkeiten mit der Kunst des Stand-Ups.

Timon Krause wurde in Deutschland geboren und studierte Philosophie in Amsterdam. Seine mentalen Fähigkeiten hat er in Neuseeland erlernt und war mit seinem ersten Programm „MindGames" auf allen Kontinenten unterwegs. Schon mit 16 veröffentlichte er sein erstes Buch zum Thema Gedankenlesen. Sein aktuelles Buch „Du bist Mentalist!“ ist 2018 im Campus Verlag erschienen. 2016 bis 2018 wurde er zum „Best European Mentalist" ernannt und war damit der jüngste Künstler, dem dieser Titel je verliehen wurde. Von Bühnen- bis zu TV-Auftritten ist Krause medial überall unterwegs, sogar das Finale von „Holland´s Got Talent" hat er bestritten und war bereits zu bei Gast bei „Penn & Teller Fool Us“.

http://www.timonkrause.com

Einlass 19.45 h

derzeit keine Buchung möglich, weitere Infos folgen

Stuttgart

08.03.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,50 €

Esslingen am Neckar

08.03.2021
Tickets

Tübingen

08.03.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,40 €
Christian Schwarzwald | POLYGRAPH

14. 3. 2021, 14 bis 19 Uhr soft opening in Anwesenheit des Künstlers 11. 4 2021, 16 Uhr Finissage mit Grußworten und Vortrag Jan-Philipp Frühsorge, Kunsthistoriker

POLYGRAPH bedeutet übersetzt Vielschreiber und bezeichnet einen Lügendetektor, der unterschiedlichste physische Reaktionen misst und graphisch aufzeichnet. Seismographisch spürt auch Christian Schwarzwald Bedeutungen von Handschrift und Schriftbild nach und führt die Betrachterinnen und Betrachter in eine begehbare Bilderwelt, die auf graphischen Formulierungen basiert. Untersucht wird dabei die Nähe und Distanz, die wir notwendigerweise zu Bildern und Sprache brauchen, um überhaupt sehen und verstehen zu können. Christian Schwarzwalds raumgreifende All-over Strukturen, die das KunstHaus temporär verwandeln werden, sind mit jeder Linie ganz gegenwärtig, geradezu haptisch und mit eindringlicher Präsenz zu erfahren. "Wir alle lernen die Welt begreifen und verstehen, indem wir aus-probieren und zeichnen", formuliert der Künstler die Essenz seiner künstlerischen Disziplin.

12-17 Uhr

Potsdam

08.03.2021
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

08.03.2021
14:00 Uhr
Dr. Daniele Ganser - Vortrag: Imperium USA - die skrupellose Weltmacht
Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker und Friedensforscher, spezialisiert auf internationale
Zeitgeschichte seit 1945. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie,
verdeckte Kriegsführung, US-Imperialismus, Ressourcenkämpfe, Energiesysteme und
Wirtschaftspolitik. Dr. Ganser ist Gründer und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research
(SIPER) in Basel. Das SIPER untersucht, ob es möglich wäre, die Energieversorgung zu 100% auf
erneuerbare Energien umzustellen und Konflikte ohne Gewalt zu lösen (www.siper.ch). In seinen
Vorträgen geht es Dr. Ganser hauptsächlich um den Weltfrieden, denn der Frieden ist die Basis einer
gesunden Entwicklung in jedem Land, in jeder Gemeinschaft und eben auch in der Familie.
In vielen Ländern der Welt wüten verbrecherische Kriege. Die USA sind an vielen dieser Kriege
beteiligt. Die USA sind mit 10 Flugzeugträgern derzeit das mächtigste Land der Welt und sind damit
das aktuelle Imperium. Zusammen mit Russland, China, Frankreich und Großbritannien haben die USA
einen ständigen Sitz im UNO Sicherheitsrat in New York und sind Vetomacht. Die UNO Charta verbietet
Kriege seit 1945! Nur Selbstverteidigung oder ein Krieg mit UN-Mandat sind nach der UNO-Definition
„erlaubt“. Warum aber wird dieses Gewaltverbot ständig ignoriert? Warum dreht sich die
Gewaltspirale immer weiter? Wie können wir selber Kriegslügen erkennen? Die Vorträge von Dr.
Ganser werfen auch einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Machtpolitik.
Daniele Ganser wurde am 29. August 1972 in Lugano in der Schweiz geboren. Von 1979 bis 1991
besuchte er die Rudolf-Steiner-Schule in Basel. 1992 machte er die Matura am Holbein-Gymnasium in
Basel. Danach studierte er an der Universität Basel, der Universiteit van Amsterdam und der London
School of Economics and Political Science (LSE) Alte und Neue Geschichte, Philosophie und Englisch
mit einem Fokus auf Internationalen Beziehungen. An der Philosophisch-Historischen Fakultät der
Universität Basel erwarb er sein Lizentiat in Geschichte 1998 summa cum laude mit einer Arbeit zur
Kubakrise und seinen Doktortitel in Geschichte 2001 insigni cum laude mit einer Arbeit zu Operation
Gladio und den NATO Geheimarmeen. Von 2001 bis 2003 war er Senior Researcher beim Think Tank
Avenir Suisse in Zürich. Von 2003 bis 2006 war er Senior Researcher am Center for Security Studies
(CSS) der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Er war Mitglied der Expertengruppe
zur zivilen Friedensförderung und Stärkung der Menschenrechte im Schweizer Außenministerium EDA
und unterrichtete Zeitgeschichte an den Universitäten Luzern und Zürich. Von 2006 bis 2011
unterrichtete er an der Universität Basel am Historischen Seminar und am Institut für Soziologie im
Nachdiplomstudium Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung. Von 2012 bis 2017 unterrichtete er an
der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen.
Daniele Ganser ist Träger des Deutschen IQ-Preises 2015, vergeben von Mensa in Deutschland e.V.,
dem Verein für hochbegabte Menschen (www.mensa.de). Sein Buch zu den NATO-Geheimarmeen
erschien 2008 auf Deutsch und wurde in 10 Sprachen übersetzt. Sein Buch "Europa im Erdölrausch"
erschien 2012 und schildert den globalen Kampf ums Erdöl. Sein neustes Buch "Illegale Kriege" kam
2016 auf den Markt und zeigt, wie die NATO-Staaten und das US-Imperium die UNO sabotieren und
das Kriegsverbot missachten. Die TOP-20 seiner Vorträge und Interviews haben auf YouTube mehr als
7 Millionen Views.
Daniele Ganser hat eine Tochter und einen Sohn und lebt mit seiner Familie in der Schweiz.

Veranstalter der o.a. Vorträge:
NEMA Entertainment GmbH, c/o Peter Aßmann und Dirk Wächter
Alfred-Hess-Straße 18A, D-99094 Erfurt, Telefon: +49 361 -2 26 01 46, Fax: +49 361 -2 25 19 68,
http://www.nema-entertainment.de, info@nema-entertainment.de
Anfragen für Presseakkreditierungen nur über:
Dirk Wächter, http://www.dederon.de, info@dederon.de

Einlass ab 18:30 Uhr

Erfurt

08.03.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
"Circus-Hero" Unterstützer-Ticket
Werde ein „Circus Hero“! Hilf den Tieren der Pony-Welt.
Jetzt Unterstützer-Ticket kaufen!


Wir alle kennen sie, die vermeintlich großen Helden dieser Welt. Seien es Comicfiguren, Filmstars oder Politiker. Ob sie dann immer wahre Helden sind, sei dahingestellt.

Die echten Helden des Lebens agieren im Verborgenen ohne große Bühne. Eine solche Heldin ist Ann-Katrin Bossert. Die 27-jährige junge Frau ist seit ihrer Kindheit eine große Tierfreundin. Angefangen hat es mit ein paar Ponys, die sie dann bereits als Vierzehnjährige in der Manege des Landauer Weihnachtscircus vorführte. Die Tiere und der Circus haben sie nicht mehr losgelassen. Zuhause im Pirmasenser Ortsteil Niedersimten tummeln sich inzwischen rund 40 Tiere auf der Wiese, die Hunde und Katzen der Familie mal nicht mit eingerechnet. Ponys, Pferde, Ziegen, Schafe, Esel, Mini-Schweine, zwei Kühe und sogar ein Lama – es ist ein richtiger kleiner Zoo über all die Jahre geworden. Etliche ihrer Tiere leben hier wie auf einem Gnaden-Hof. Ann-Katrin Bossert hat Pferde vor dem Einschläfern und damit dem Abdecker oder zum Beispiel ihre beiden Kühe vor dem Schlachter gerettet und in der „Pony-Welt“ aufgenommen. Die „Pony-Welt“ ist inzwischen ihr Lebensmittelpunkt. Der kleine Sport- und Freizeitpark sorgt seit einiger Zeit für ihren Lebensunterhalt. Das Angebot umfasst neben dem reinen Vergnügen auf dem Gelände auch Reitunterricht für Kinder, geführtes Reiten auf Ponys, Kinderferienwochen und die Ausrichtung individueller Kindergeburtstage. Im Winter gehört immer das Engagement im Landauer Weihnachtscircus dazu. Die Einnahmen von dort sichern das Überleben in der kalten Jahreszeit. Denn Futter oder einen Tierarzt brauchen die Tiere auch im Winter.

So weit, so gut. Wenn da nicht in diesem Jahr „Corona“ gekommen wäre. Viele der üblichen Aktivitäten fielen ab März erst dem Lockdown und dann den erlassenen Beschränkungen zum Opfer. Und nun musste auch der Landauer Weihnachtscircus wegen der Pandemie abgesagt werden.

Viele Menschen würden in dieser Situation verzweifeln. Ann-Katrin Bossert aber kämpft. Sie tut dies schon das ganze Jahr. Wegen der geringen Einnahmen musste sie alle Arbeiten beim Pflegen und Füttern der Tiere alleine stemmen. Geld für einen Arbeiter, der beim anstrengenden Misten oder anderen schweren Arbeiten hilft, ist nicht in der Kasse. Und nun droht das große Loch wegen des Einnahmeausfalls beim Landauer Weihnachtscircus.

Hilfe tut also Not! Helft unserer tapferen Heldin! Werdet auch ein „Circus Hero“!

„Unterstützer-Tickets“ gibt’s für kleine Helden zum Taschengeld-Preis von 10,- Euro und für große und spendablere Helden für 25,- oder 50,- Euro. Der Erlös geht zu einhundert Prozent direkt an Ann-Katrin Bossert und ihre Tiere. Mal eine etwas andere Benefiz-Aktion. Ein Ticket ohne Veranstaltung, aber dafür mit nachhaltiger Unterstützung.

Vielen Dank für Eure Hilfe. Und auf ein Wiedersehen in der „Pony-Welt“ und Weihnachten 2021 hoffentlich auch wieder im Landauer Weihnachtscircus!
INGMAR STADELMANN - Verschissmus
„Der Meister des bösen Wortes“ (Neue Westfälische Zeitung) ist zurück! Mit seiner neuen hemmungslosen Stand-up-Comedyshow Verschissmus macht der in Sachsen-Anhalt geborene Ingmar Stadelmann konsequent da weiter, wo sein letztes Programm „Fressefreiheit“ aufgehört hat: Er verbindet seine explosionsartigen, oft politisch nicht korrekten Pointen mit Momenten des Innehaltens.Getreu seinem Motto „Lachen First, Gedanken Second!“ kommt man erst aus dem Lachen nicht heraus und dann aus dem Denken. „Verschissmus ist mein konsequentestes Programm, weil ich mittlerweile den Eindruck habe: Auf deutschen Bühnen geht es wieder um etwas! Quasi Lachen für die Demokratie.Ich versuche, bei meinem Publikum das eine oder andere gedankliche Fenster zu öffnen. Im besten Sinne erlachen wir uns zusammen eine Horizonterweiterung und haben Spaß dabei!“ Verschissmus ist nicht nur ein Wortspiel und ein Rechtschreibfehler, der Stadelmann als kleiner Ossi-Schüler aus Salzwedel zu seinem ersten großen Lacher verholfen hat, sondern mittlerweile für ihn auch Teil der Gesellschaft: „Wer verschissen hat, fällt in Ungnade. Und dieses in Ungnade fallen ist etwas, was nicht nur dem Osten systematisch passiert. Es herrscht eine Form von Verschissmus in ganz Deutschland!“ Wer zu Ingmar Stadelmann geht, kriegt mehr als ein reines Gagfeuerwerk. Immer wieder hält er uns den Spiegel eigener Klischees vor Augen und platziert gekonnt auch ruhige Töne, die dem Zuschauer eine Gänsehaut bescheren. Dabei wechselt er minütlich das Tempo seiner Show und versteht es, mit seinen Publikumsinteraktionen zu begeistern.Genüsslich seziert Stadelmann, der mittlerweile 20 Jahre in Berlin lebt, die politische Landschaft. Er versucht, aus Meinungsfreiheit keine Einbahnstraße zu machen, und räumt die linke Spur frei, weil die rechte schon blockiert ist. Und er erklärt, warum Hass die Emotion der Unterlegenen ist. Das alles, wie immer, gnadenlos lustig. Begleiten Sie Ingmar Stadelmann auf seinem humoristischen Husarenritt und bekämpfen Sie mit ihm den Verschissmus – undzwar am besten mit Applaus und befreitem Lachen: „Ich jage Pointen ohne Gnade und schicke die Leute am Ende mit 2-3 schlauen Gedanken nach Hause! Die Show ist 100% Stadelmann ohne Schnickschnack.“

Foto @Robert Maschke

Einlass 19:15 Uhr
Simply The Best- Die Tina Turner Story - Gesungen und gespielt von Coco Fletcher
„Simply The Best“ schildert mit viel Live-Musik und beeindruckenden Szenen zwei Stunden lang das bewegte Leben der Ausnahmekünstlerin: Von Anfangserfolgen, der harten Zeit mit einem drogensüchtigen und gewalttätigen Ehemann, dem Scheitern einer großen Liebe und schließlich, nach der Trennung, Tinas Neuanfang und raketenartiger Aufstieg in den 80ern bis hin zur Filmmusik von „James Bond 007-Goldeneye“ Mitte der 90er. Anna Mae Bullock, geboren am 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee (USA), aufgewachsen in Nutbush, wurde als Tina Turner zum Weltstar und zur Legende. Ab 1958 an der Seite ihres späteren Ehemanns Ike Turner. 1984 startete sie ein überragendes Comeback als Solo-Künstlerin. 2009 ging die Sängerin mit dem unverwechselbaren Timbre das letzte Mal auf Welttournee. Diese Tour war der großartige Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere: Die „Tina Turner Story“ ist eine Hommage an die Ausnahmekünstlerin, die ein halbes Jahrhundert Rock-Geschichte geprägt hat – mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern, unzähligen Nummer 1-Hits und Chartplatzierungen wie „Simply The Best“, „Private Dancer“ oder „We Don´t Need Another Hero“.

Inspiriert von der Ausnahmekünstlerin schafft es die gebürtige US-Amerikanerin Dorothea „Coco“ Fletcher, den Weltstar perfekt zu imitieren und gilt weltweit als eine der besten Doppelgängerinnen. Mit der besonderen Klangfarbe in der Stimme und einer energiegeladenen Perfomance bringt sie die große Rock-Diva zurück auf die Bühne und reißt das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Ein Muss für alle Tina-Turner-Fans, die sich während der Show noch einmal auf eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Musikgeschichte der Rock-Ikone begeben können und ihre größten Hits live erleben möchten.

Einlass: 19:00 Uhr
Schwoba Komede - gschwätzt, xonga ond glacht - Das Bronnweiler Weib, Hillus Herzdropfa, Kehrwoch Mafia, Markus Zipperle, Alois und Elsbeth Gscheidle
Die »Schwoba Komede« ist ein loser Zusammenschluss befreundeter schwäbischer Mundartkünstler. Nach einer gemeinsamen CD treten sie nun auch gemeinsam auf die Bühne.

Mit dabei ist: Das Bronnweiler Weib, das ist Friedel Kehrer – eine Frau mit Kultstatus. Sie redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist: Sie liefert schwäbisches Kabarett vom Feinsten, strapaziert die Lachmuskeln der Zuschauer und gibt im Schwabendialekt Weisheiten zum Besten.

Die Kabarettisten Alois und Elsbeth Gscheidle sind seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen und vor den TV-Kameras unterwegs. Sie verkörpern ein schwäbisches Ehepaar vom alten Schlag.

Manche tanzen mit den Beinen, er tanzt mit dr Gosch. Markus Zipperle. Die schnellste Gosch em Schwobaland steht als Mundartscbauspieler auf der Bühne. In seinem tabulosen Programm macht er vor nichts und niemandem halt, hat aber trotzdem immer auch ein schelmisches Gtinsen parat, das dem Publikum zeigt: »ist doch alles nur Spaß!«

Hillu´s Herzdropfa erzählen und zeigen Geschichten und Begebenheiten von dr Albra. Wo´s menschelet, do geits au Medala Diese Medala hat Hillu Stoll unter ihren Mitmenschen gesammelt und aufgeschrieben. Die meistgestellte Frage der Albschwobaist: »Wa widd du?«. Diese Frage kennzeichnet den zuversichtlichen Albschwoba aus.

Schwarzer Anzug, Hut und Krawatte, dazu ein gelbes Hemd - so treten die beiden Musiker Buddy Bosch und Armin Sabol vor ihr Publikum. Wer wissen will, was die Nachbarin im Schilde führt, wer die »Kehrwoch« nicht macht oder welches bekannte Stück ursprünglich aus dem Schwäbischen stammt, der ist hier bei der „Kehrwoch Mafia“ richtig.

Herzlich willkommen zur Selbsthilfegruppe für emanzipationsirritierte Scbwaben Männer: Wulf Wager, Speerspitze der schwäbischen Männerbefreiungsbewegung, verhilft zu einem lachmuskelgestärkten Selbstbewusstsein, das wenigstens bis zur Erreichung der heimischen Türschwelle reichen wird.


KEHRWOCH MAFIA 2.0
Dass Schwäbisch keine Halskrankheit, vielmehr göttliche Musik in den Ohren der Zuhörer sein kann, beweist das Duo KEHRWOCH MAFIA mit jedem Auftritt aufs Neue. Musikalisch auf höchstem Niveau dargebotene Lieder über Freud und Leid der Schwaben wechseln sich ab mit bombigen Gags, die Alteingesessene wie „Reig’schmeckte“ (= Neu-Schwaben) gleichermaßen mitreißen. Ober-Mafioso und Begründer des Duos, Buddy Bosch, hat mit Armin Sabol einen neuen „Partner in Crime“ gefunden, der den stets netten Buddy immer wieder daran erinnern muss, dass die KEHRWOCH MAFIA auch eines sein muss, um den Gangster-Berufsstand im feinen Zwirn gerecht zu werden: böse – im Spaß natürlich. Während Buddy um Konsens bemüht ist, würde Armin am liebsten eines mit dem Publikum machen: „Se verschiaßa. Weil, die wisset z’viel!“ Doch keine Angst, abgefeuert werden nur Musik und gute Gags. Lassen also auch Sie sich begeistern von den Men in Black der schwäbischen Musik-Comedy und genießen Sie die unnachahmliche Show der KEHRWOCH MAFIA 2.0!

Einlass ab 19:00 Uhr
Inka Meyer - Kabarett: Zurück in die Zugluft
„Zurück in die Zugluft“ von Inka Meyer ist eine hochkomische Suche nach dem verlorenen Spaß im Leben und eine heitere Kampfansage gegen die unerträgliche Seichtigkeit des Scheins.

Als Kind war jeder Tag ein Sonntag. Als Student immer Freitag. Und heute ist irgendwie ständig Montag. Was ist passiert? Unser Alltag ist ein Ausnahmezustand, der zur Regel wurde. 60% aller Menschen reden mit ihrem PC, wobei 90% persönliche Beleidigungen sind und 20% in Handgreiflichkeiten enden. Was haben Bill Gates und Karl Marx gemeinsam? Beide sind Erfinder von Systemen, die gut gedacht waren, aber die Menschen in tiefste Verzweiflung gestürzt haben. Und mein Arzt meint auch noch, ich solle mich mehr bewegen. Wieso? Ich laufe dreimal täglich Amok! Was uns bleibt, ist die Flucht. Nur Wohin? Zurück in die Natur? Ich schaffe es ja nicht mal in den eigenen Garten. Neulich habe ich dort einen Riesenkompost entdeckt, sogar auf Stelzen. Dann habe ich gemerkt: „Verdammt! Das ist das Gartentrampolin.“
Deshalb sagen viele Menschen in Deutschland: „Was wir brauchen ist ein Führer!“ Auf Neudeutsch: „Coach“. Zur Selbstfindung. Nur was, wenn mir nicht gefällt, was ich da finde? Mein Chef hat meinen Achtsamkeits-Coach sogar bezahlt. Toll, denn dank meiner Firma weiß ich endlich, dass ich den falschen Job habe. Doch enden meine Bewerbungsgespräche stets mit: „Veni, vidi, violini.“ Übersetzt: „Ich kam, ich sah, ich vergeigte.“ Mal ehrlich: Zu unserem Glück brauchen wir keinen Coach, sondern eine anständige Couch! Ein Platz nur für uns allein. Wo es den gibt? Bei Inka Meyer. Sie ist „die letzte Inka“ des deutschen Kabaretts. Das heißt: Indianerin und Fährtenleserin im Dickicht der Moderne. Die Tochter eines friesischen Orientexperten ist die perfekte Reisebegleitung auf der Suche nach dem verlorenen Spaß. Im Anschluss an ihre Show werden Sie laut ausrufen: „Freunde! Wenn ihr Probleme braucht, ich bin immer für euch da.“
http://www.inkameyer.de

Eine Kooperationsveranstaltung zum Internationalen Frauentag 2021 der Frauenbüros Langen, Dreieich & Egelsbach.

Einlass: 19:00 Uhr

Langen

08.03.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 17,50 €