Freitag, 25.09.2020
um 20:00 Uhr

Die Stachelschweine - Kabarett im Europa-Center
Tauentzienstraße 9-12
10789 Berlin




„Überall ist besser als nichts“ reloaded. im Berliner Kabarett "Die Stachelschweine
Texte von Frank Lüdecke, Künstlerischer Leiter, und Sören Sieg.

Corona hat alles durcheinandergebracht. Plötzlich verschwinden 1,9 Milliarden Euro auf den Philippinen, obwohl sie nie existiert haben!?
Die „sparsamen Vier“ sind plötzlich fünf? Was ist das? Ein Fall für die „Drei Fragezeichen“? Wieso halten plötzlich laut ZDF-Politbarometer 64 Prozent der Deutschen Markus Söder für einen geeigneten Kanzlerkandidaten? 64 Prozent?! So viele gucken doch gar nicht ZDF! Liegt das wirklich alles an Corona?

Die brandneue Fassung von „Überall ist besser als nichts“ geht den Dingen satirisch auf den Grund.

Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss. Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek?

„Überall ist besser als nichts“ ist ein Kaleidoskop des täglichen (Corona-)Wahnsinns: Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen. Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA „Zum lustigen Tannenzapfen“ gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen…

Es spielen:
Jenny Bins, Mirja Henking und Steven Klopp
Regie: Marcus Kaloff, Musik: Sören Sieg, Texte: Frank Lüdecke und Sören Sieg

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

21.10.2020
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
PETER PAUL RUBENS

Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der führenden Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus gelangten innovative Arbeiten und Bildideen nach Nord- und Mitteleuropa. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Die große Sonderausstellung im Diözesanmuseums Paderborn zeigt unter dem Titel „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld stehen Peter Paul Rubens und der flämische Barock, seine Skulptur und Malerei, im Zentrum der Schau. So noch nie gezeigte Skizzen und Modelli von der Hand des Meisters und seiner Kollegen dokumentieren die schöpferische Kraft und die genialen Bildfindungen des einflussreichen Barockkünstlers.

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich Konzepten und Wahrnehmungsweisen des Barock in der zeitgenössischen Kunst. Hier stehen Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck mit ausgewählten Werken im Mittelpunkt.

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „CREDO“, „CARITAS“, den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

10:00 Uhr bis 18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20:00 Uhr

Paderborn

21.10.2020
In 80 Bildern um die Welt

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.rem-mannheim.de 

Mannheim

21.10.2020
11:00 Uhr
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

21.10.2020
Contra Corona

Über 30 Künstler und Designerinnen sind der Einladung der Glashütte Gernheim gefolgt und zeigen in der neuen Sonderausstellung "Contra Corona", dass auch in Zeiten einer Pandemie die Arbeit mit Glas in vielfältigen Ausprägungen fortlebt. Die Glashütte Gernheim möchte mit der Galerieausstellung die Kunstschaffenden unterstützen, die die jahrtausendealten Techniken der manuellen Fertigung von mundgeblasenem Hohlglas praktizieren und dadurch erhalten.

10:00 bis 18:00 Uhr

Petershagen

21.10.2020
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

21.10.2020
Aufbruch in die Moderne - Familie Viegener und die Fotografie

Die Schau im Bessemer-Stahlwerk zeigt eine Auswahl von 60 Schwarz-Weiß Fotografien aus dem Nachlass des Fotoateliers Viegener in Hamm. Sie repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.


Am 1. April 1925 wurde im westfälischen Hamm das Fotoatelier Viegener gegründet. Etwa zeitgleich begann in der Fotografie die Epoche der Moderne. Zu dieser Zeit hatte sich das junge Medium neben den "alten" Künsten bereits etabliert. Die Ausstellung zeigt die Veränderungen, die in der Fotografie in den folgenden Jahrzehnten stattgefunden haben. Die ausgestellten Bilder repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.

10:00 - 18:00 Uhr

Hattingen

21.10.2020
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

21.10.2020
Jörg Brüggemann: Wie lange noch

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 

Mannheim

21.10.2020
11:00 Uhr
Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

21.10.2020
JOHN FRANZEN

JOHN FRANZEN - LINES AND REFLECTIONS

Vernissage: Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr

Ausstellungsdauer: 04.09.-06.11.2020

 


Der Saisonstart der Frankfurter Galerien findet dieses Jahr vom 4. bis 6. September 2020 erneut parallel zur The Frankfurt Art Experience statt. Schlieder Contemporary zeigt eine Einzelausstellung des in Maastricht lebenden Künstlers John Franzen (*1981).

 


Leben als Motiv - John Franzen schafft abstrakte, minimalistische Kunstwerke durch das Einwirken existenzieller Kräfte und Energien. Der Künstler sieht sich als Medium des pulsierenden Universums und versucht, durch Zeichnen, Atmung, Zerstörung und seine reine Existenz dem Ursprung der Schöpfung näher zu kommen.

 

Die Ausstellung zeigt drei Werkgruppen des Künstlers. In den Werken seiner Serie "Creation is Destruction" werden die Reflektionen des Künstlers und des Betrachters auf verspiegelten Stahlplatten zum Kunstwerk und einzigem Motiv, denn er sieht nur sich selbst. Dieses Bild zerstört Franzen durch Axthiebe - die Zerstörung wirkt hier als Schöpfungsakt gegen den inneren Narzissmus in Form des eigenen glorifizierten Spiegelbildes.

 


Die feinen Zeichnungen der "Each Line one Breath" Serie entstehen in einer meditativen Arbeitsweise - der Künstler fokussiert sich auf sein Inneres und füllt die ursprüngliche Leere des Papiers mit Linien. Mit jedem Ausatmen zeichnet John Franzen eine Linie und schafft so durch die repetitive Arbeitsweise ein Manifest seines persönlichen Gemütszustandes auf dem Papier. Eine Weiterentwicklung der Werkserie stellt "One Line" dar - hier steht eine einzige Linie im Fokus, die als Maximierung seiner bisherigen Arbeitsweise zu sehen ist. Sie birgt das intrinsische Potential, sich in jede Form zu entwickeln. 

 


Öffnungszeiten zum Saisonstart:

Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr Vernissage

Samstag/Sonntag, 05.09.2020 11-18 Uhr u.n.V.

 


Öffnungszeiten 06.09.-06.11.2020

Montag-Sonntag nach Vereinbarung unter: art@schliedercontemporary.com oder +49 69 680 91188

 


Schlieder Contemporary

Beethovenstraße 29

60325 Frankfurt 

www.schliedercontemporary.com

Mo-So nach telefonischer Vereinbarung

Frankfurt

21.10.2020
11:00 Uhr
Leningradski feminism 1979

1979 veröffentlichten einige Frauen in Leningrad
die erste illegale feministische Zeitschrift der Sowjetunion.
Sie schreiben über den sowjetischen Alltag,
die Situation von Alleinerziehenden, Gewalt
in Geburtskliniken, Frauen in Gefängnissen. Ein
Skandal. Die Autorinnen werden des Landes verwiesen
oder kommen ins Lager.
Westliche Feministinnen übersetzen die Zeitschrift
in viele Sprachen. Die Ausstellung präsentiert die
Texte, erklärt die Zusammenhänge, in Videointerviews
erzählen die Autorinnen selbst.

Kurator_innen: Olessja Bessmeltsewa (St. Petersburg),
Philipp Venghaus (Leipzig).
Ausstellungskooperation: Leipziger Leibniz-Institut für
Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
und Zhaba (deutsch-russische Kulturwerkstatt) und
Forschungs- und Informationszentrum Memorial/
Benjamin-Joffe-Stiftung (St. Petersburg).

Gefördert durch das Auswärtige Amt
Ausstellungseröffnung

Sonntag 13. September 2020 | 12.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Ausstellung 13. September – 13. Dezember 2020

12-17 Uhr

Wiesbaden

21.10.2020
Die Rose ist ohne Warum

Im Leben wie in der Kunst sind Blumen nie banal, vermitteln sie doch versteckte symbolische Botschaften: Sie künden von der Fülle des Lebens, sind Ausdruck von Zuneigung, Verbundenheit und Anziehung. In der Kunst transportieren Blumenbilder zudem das Danach, die Vorahnung des Verfalls, das Welken, den Tod. Das Ende der Blütenpracht ist ihrer Schönheit bereits eingeschrieben.

Die Studierenden der Abschlussklasse von Ute Mahler und Göran Gnaudschun an der Ostkreuzschule für Fotografie nähern sich dem nur scheinbar einfachen oder gefälligen Thema aus unterschiedlichen Richtungen: von hochartifiziellen Fotografien kostbarer Blüten über Dokumentationen von Wildwuchs am Wegesrand bis hin zu Betrachtungen über die Versuche von Menschen, sich ihr Umfeld mittels Blumen und Pflanzen wohnlich zu machen.

Auf Schloss Neuhardenberg, wo seit dem 18. Jahrhundert Botanik und Kunst gleichermaßen geschätzt sind, werden Arbeiten von Felix Lampe, Lena Ures, Hannah Krist, Jonathan Scotti, Jaakov Pronin, Alicja Khatchikian, Mathilde Tijen Hansen, Max Korndörfer, Pascal Reif, Sofiane Vergnet, Sara Toussaint und Michelle Martins Carvalho gezeigt.

Die Ostkreuzschule für Fotografie, 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet, gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Dokumentarische, journalistische oder künstlerische Fotografie werden in ihren Unterschieden und Wechselwirkungen vermittelt, begleitet von Fotografen der Agentur Ostkreuz.

Ausstellung
12. 9. bis 6. 12.2020
Foyer Großer Saal
Eröffnung: Sa, 12. 9.2020, 14 Uhr

Eintritt frei

12.9. bis 25.10.2020: Di bis So 10-18 Uhr 26.10. bis 6.12.2020: Mi bis So 11-16 Uhr

Neuhardenberg

21.10.2020
Picasso/Miró

Münster feiert Picasso und Miró
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens widmet sich das Picasso-Museum in Münster im Herbst 2020 der außergewöhnlichen Beziehung zwischen Pablo Picasso und Joan Miró. Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Keramiken zeichnet die große Jubiläumsausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ (19.9.2020-10.1.2021) die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden spanischen Künstler nach und stellt ihre Werke in einen spannungsreichen Dialog.

Durch exemplarisch ausgewählte Arbeiten geht die Ausstellung dem Einfluss nach, den der Surrealismus auf Picassos und Mirós Schaffen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig betont die Präsentation ihre individuellen künstlerischen Handschriften. Ihr unterschiedliches Bilddenken wird durch die Gegenüberstellung ihrer keramischen und grafischen Arbeiten für den Besucher erfahrbar: So war Picassos Werk durch häufige Richtungs- und Stilwechsel gekennzeichnet und Miró blieb in seiner Bildsprache eher konstant und gradlinig. Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit. So führte er einmal aus: „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig und ausgedacht. Während man daran arbeitet, verändert es sich im gleichen Maße wie die Gedanken.“

Darüber hinaus beleuchtet die Schau, wie beide Spanier schöpferisch mit der Kunstgeschichte in Gestalt von Variationen nach alten Meistern umgingen. Beide Großen der spanischen Kunst eint jedoch der Umstand, dass sie zeitlebens nie den Schritt in die völlige Abstraktion vollzogen.

Di - So von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Freitag 10-19 Uhr

Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

21.10.2020
Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000) gehört zu den Begründern der Klang- und Medienkunst im 20. Jahrhundert. Der als Sohn deutscher Einwanderer in Los Angeles geborene Künstler konstruierte seit Ende der 1960er-Jahre komplexe audio-kinetische Installationen, in denen er sich mit den spezifischen Eigenschaften von Klang und Sprache auseinandersetzte.

In seinen komplizierten mechanischen und technologischen Skulpturen, die er selber oft Maschinen nannte, erforschte er auf der Grundlage seiner Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und der Verhaltensforschung akustische Phänomene und die Funktionsweisen der Wahrnehmung. Als singulärer Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft erweiterte der seit 1980 in Hamburg lebende Künstler seine zunächst noch an automatische Musikinstrumente erinnernden Skulpturen und Objekte im Laufe der Zeit zu interaktiven Klanginstallationen, die zuletzt auch Zeichnungen und Projektionen mit einbezogen.

Mi-Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

21.10.2020
Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

21.10.2020
Heinz Peter Knes

Fotografische Arbeit präsentiert Recherchen und Arbeiten aus unterschiedlichen Projekten des Künstlers Heinz Peter Knes (*1969, Gemünden am Main) und setzt diese in ein neues und gegenwärtiges Verhältnis. Durch die Betrachtung von geschichtlichem Material veranschaulicht Knes das Produzieren, Zeigen und Lesen von Bildern und ihre Effekte auf das kollektive Bildgedächtnis. „Arbeit“ im Sinne eines marxistischen Begriffs oder einer schöpferischen Auseinandersetzung ist darüber hinaus auch inhaltlicher Gegenstand. In Fotografische Arbeit stehen sich historisches Material und gegenwärtige Analyse gegenüber.
 
Fotografische Arbeit ist Heinz Peter Knes’ erste institutionelle Ausstellung in Europa.
 
Kuratiert von Melissa Canbaz

Mi bis So 14 - 18 Uhr

Bremen

21.10.2020
Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen

Die Herkunft von Museumsobjekten rückt immer stärker in den Fokus der Museumsarbeit. In vielen (Kunst-)Museen ist die Provenienzforschung etabliert. Die Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem und anderweitig unrechtmäßig erworbenem Kulturgut ist zu einer Kernaufgabe der Museen in Deutschland geworden. Im Mittelpunkt der Provenienzforschung steht die Beschäftigung mit dem Holocaust. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren weitere Unrechtskontexte, die mit gewaltsamem und unrechtmäßigem Entzug von Kulturgütern verknüpft sind.
Dazu zählt die Aufarbeitung von Kunstraub in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR.


Sehr vielschichtig ist der Umgang mit Kulturgut aus dem kolonialen Unrechtskontext. Es gelangte in großem Umfang in europäische Museen. Dieses Feld betrifft neben ethnologischen auch archäologische, naturkundliche und heimatgeschichtliche Museen. Gefahr für das Weltkulturerbe stellen auch Kriege und bewaffnete Konflikte dar. Hier sind Kriegsverluste und Beutekunst zu nennen. Illegale Ausfuhr oder Einfuhr stellen einen Verstoß gegen Kulturgutschutzgesetze des Herkunftslandes dar. Besonderes Feingefühl bedarf der Umgang mit menschlichen Überresten (Human Remains). Alle diese Bereiche werden in unserer Ausstellung vorgestellt.

Durch die gemeinsam von LWL und LVR initiierte Wanderausstellung soll auch die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Es werden Museen unterschiedlicher Gattungen und Größenordnungen in NRW einbezogen.

Im Burgsaal der Wewelsburg

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Die Geschichte der Dinge“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Büren-Wewelsburg

21.10.2020
Jan Bajtlik

Jan Bajtlik. Linien - Rhythmen - Labyrinthe

Die Ausstellung von Jan Bajtlik zeigt die Faszination des Künstlers für die Ursprünge der visuellen Gegenwartskultur, die er in der europäischen Antike, in der Erfindung der Schrift und in der fernöstlichen Kalligraphie und Landschaftsmalerei aufspürt.

Charakteristisch für Jan Bajtliks Schaffen sind der Verzicht auf eine deutliche Abgrenzung von Vorderund-Hintergrund und das daraus resultierende Spiel mit dem Auge des Betrachters. Bajtliks Schwarz-Weiß-Gemälde zeugen von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, pulsierende Rhythmen zu schaffen, die zwar unterschiedlich dicht komponiert sind, aber immer den Blick des Betrachters fesseln und aufs Detail lenken.  Die gezeigten Arbeiten stammen größtenteils aus vier Werkgruppen: dem Zyklus „Griechische Labyrinthe” (2016-2017), raffinierten Zeichnungen, die im Buch „Ariadnes Faden“ publiziert wurden, einer Serie von Studien zur Ikonographie der griechischen Antike (2017), dem Zyklus „Jardin Particulier I” (2018), der den fließenden Übergang zwischen der Gegenständlichkeit des Stilllebens und der Abstraktion veranschaulicht, sowie neuesten, erstmals öffentlich ausgestellten Arbeiten.

Jan Bajtlik ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Illustration, Grafikdesign, Malerei und Zeichnung arbeitet. Er absolvierte die Fakultät für Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (2013). Seit 2016 arbeitet er u.a. für Hermès Paris an Entwürfen für Seidentücher, Modeaccessoires, Emaille-Schmuck, Schaufensterdekoratonen und Hermès Home: Keramik, Stoffe, Tapeten, Strandbekleidung. Seine Projekte repräsenteren verschiedene Designansätze, Stile und Techniken. Er illustrierte u.a. für die New York Times, das Time Magazine, Courrier Internatonal und Google. Jan Bajtlik entwirft auch Grafiken für Swatch-Uhren. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen internatonalen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Bologna Ragazzi Award 2015. Das von ihm illustrierte Buch „Unser Auto“ war laut New York Times das beste illustrierte Kinderbuch 2018. Er arbeitet mit der Galerie Szydłowski in Warschau zusammen. www.janbajtlik.com

Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Szydłowski, Warschau

 

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 17.00 Uhr

Fabuli und Fabula

Humor und Sensibilität sowie die Kombination verschiedener Techniken und Materialien zeichnen die Bilder der Künstlerin Ines Ziegler aus.

"Ich bin Weibsbild, Mutter, Künstlerin, Geliebte, wohne und arbeite in Bad Cannstatt." Seit einigen Jahren hat sich zudem das Katzenmotiv als treuer Begleiter in ihr künstlerisches Schaffen eingeschlichen. Die daraus entstandenen Bilderserien lassen nicht nur die Künstlerin beim Erschaffen dieser, sondern auch die Betrachtenden, den Alltagsstress vergessen. Ines Ziegler ist Autodidaktin, fühlt sich jedoch der Malerei verschrieben, seitdem sie denken kann.

Ausstellunsgdauer
04.10.2020–20.12.2020

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34
Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr besucht werden.

Die Vernissage findet am 03.10. um 17:30 Uhr an unserem Tag der offenen Tür statt.

Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr

Stuttgart

21.10.2020
PUNKTLANDUNG. Malerei, Grafik, Collage, Mixed Media, Relief, Objekt, Plastik, Installation

Christine Bauer; Nicole Bellaire; Christa Dihlmann; Elke Hennen; Jutta Hieret; Karin Hirschle; Sigrid Jordan; Iris Kamlah; Gloria Keller; Sylvia Kiefer; Lilo Maisch; Brigitte Nowatzke-Kraft; Anne-Bärbel Ottenschläger; Dorothea Rogulja-Wagner; Rosemarie Vollmer.

„Komm’ auf den Punkt!“

Dieser Aufforderung folgten die Bildenden Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe voller Begeisterung und Ideenreichtum. Das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem außergewöhnlichen Ausstellungstitel PUNKTLANDUNG zeigt nun das Künstlerinnenforum mit einer jurierten Auswahl ganz besonderer Arbeiten. Entstanden ist eine Werkschau, die sich durch eine Vielzahl an eigenwilligen Umsetzungen und Techniken auszeichnet, lässt doch der Begriff PUNKTLANDUNG diverse inhaltliche Assoziationen zu: verschiedene Aspekte, Gedanken und Statements auf einen Nenner bringen, mit Argumenten Treffer erzielen oder Standpunkte zuspitzen. Fragen stellen sich: Wie kann im Kunstschaffen die punktgenaue Umsetzung mit bildnerischen Mitteln erreicht werden? Wie kann ein Leitgedanke, eine klare Positionierung oder Fokussierung in den Werkformen zum Beispiel der Plastik, der Installation, der Malerei, der Druckgrafik, des Reliefs oder der Collage konzentriert zum Ausdruck kommen?
Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur inhaltliche Auseinandersetzungen mit dem komplexen Thema. Der PUNKT, die Punktform selbst, wird in fantasievollen Varianten nach rein formalen Aspekten durchgespielt. Ob auf Papier oder Leinwand, als Objekt, Plastik oder Installation, die künstlerischen Sichtweisen kreisen immer wieder um Pünktchen, Punkte, Tupfen, Flecken, Scheiben oder sogar Spiegelpunkte in vielfältiger Materialität und Farbgebung.

Überraschend, hintersinnig und augenzwinkernd präsentieren sich hier individuell interpretierte Volltreffer von 15 Künstlerinnen - Inhalt, Material und technische Versiertheit auf den Punkt gebracht!

Startpunkt: Freitag, 09.10.2020, 16.00 bis 20.00 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

Schlusspunkt: Sonntag, 01.11.2020, 14.00 bis 18.00 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

Mi-Fr von 17 bis 19 Uhr, Sa und So von 14 bis 16 Uhr Fr, 9.10 von 16 bis 20 Uhr So, 1.11. von 14 bis 18 Uhr

Karlsruhe

21.10.2020
Bücherflohmarkt in der Bibliothek

Zum Verkauf stehen Bücher, DVDs, CDs, Spiele und Zeitschriften zu Schnäppchenpreisen
Eintritt frei
Veranstalter: Bibliothek Lilienthal

Mo., Di., Do.: 10 – 12:30 Uhr / 15 – 18 Uhr Mi. geschlossen Fr. 10 -12:30 Uhr

Lilienthal

21.10.2020
Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

Der 1900 in Hanau geborene Martin Schunck hatte eine besondere Beziehung zu Trier: Neben seiner Jugend und Schulzeit verbrachte er hier auch seinen Ruhestand – und legte in seiner Wohnung eine beeindruckende Kunstsammlung an.

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

21.10.2020
Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

Die Neugründung der Trierer Universität 1970 wird immer wieder als besonderes Ereignis für die Entwicklung Triers nach 1945 hervorgehoben. 2013 zeichnete der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten den Campus der Universität Trier als einen von 100 besonderen Orten aus. Was aber macht diese Universität zu einem besonderen Ort? Wie ist ihr Verhältnis zur ersten Trierer Universität (1473-1798)? Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in eine Institution, die sich als stark geisteswissenschaftlich ausgerichtete Universität einen Namen machte, dies stets als neue Herausforderung erlebt, sich in der Region verwurzelt und in der Welt zuhause sieht. Anlässlich des 50. Jahrestags der Neugründung zum Wintersemester 1970 beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift die bewegte Geschichte der Universität Trier.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

21.10.2020
Chopin / Konieczny

Auch ein Großereignis wie der 18. Internationale Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb musste aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verlegt werden. Für das Polnische Institut Düsseldorf bleibt der Oktober jedoch ein Musikmonat, in dem Fryderyk Chopin vor ungewöhnlicher Kulisse erklingen wird.

Die deutsch-polnisch-englische Premiere des Musikfilms „Chopin / Konieczny. Auf den Spuren Fryderyk Chopins am Niederrhein“, eines Projekts des Polnischen Instituts Düsseldorf, fand online auf dem YouTube-Kanal und auf der Facebookseite des Instituts am Jahrestag des Todes des polnischen Komponisten, dem 17.10.2020 um 18.00 Uhr statt:

Chopin-Konieczny. Auf den Spuren Fryderyk Chopins am Niederrhein

In dem Musikfilm „Chopin / Konieczny“ erzählt der Opernsänger Łukasz Konieczny über die Beziehung des polnischen Komponisten zum Rheinland und zu Deutschland. Dazu präsentiert der Bass-Sänger zusammen mit dem Pianisten Sebastian Breuing seine Interpretation ausgewählter Lieder, die Chopin zu Gedichten romantischer polnischer Lyriker komponiert hat: „Mir aus den Blicken“ von Adam Mickiewicz, „Polens Grabgesang“ von Wincenty Pol sowie „Bacchanal“ und „Die Heimkehr“ zu Texten von Stefan Witwicki. Die Säle des Düsseldorfer Schlosses Benrath dienten dem Filmkonzert als Kulisse. Der Film wurde zudem an weiteren Drehorten in der Düsseldorfer Altstadt und im Medienhafen, dem modernen Stadtteil Düsseldorfs aber auch in Köln, produziert.

Fryderyk Chopin kam im Mai 1834 ins Rheinland nach Aachen, Düsseldorf und Köln. Der junge Pianist und Komponist war Gast des Niederrheinischen Musikfests in Aachen, wo er ein Solokonzert gab. Dieses Festival war eines der wichtigsten Musikereignisse der damaligen Zeit in Europa und zog die größten Musikstars ins Rheinland. Nach dem Festival lud Felix Mendelssohn-Bartholdy, der mit Chopin befreundet war, den polnischen Musiker für einige Tage nach Düsseldorf ein. Hier lernte er einflussreiche Künstler der berühmten Düsseldorfer Malerschule kennen, darunter Wilhelm von Schadow. In seinen Briefen berichtete Mendelssohn über den Besuch Chopins in Düsseldorf, den er voller Begeisterung „den Paganini des Klaviers“ nannte.

Seine nächste Reise nach Deutschland führte den polnischen Künstler 1835 nach Dresden und Leipzig, wo Chopin den späteren Düsseldorfer Musikdirektor und Komponisten Robert Schumann traf. Es war Robert Schumann, der die berühmten Worte über Chopin schrieb: „Hut ab, Ihr Herrn, ein Genie.“ Und Clara Schumann war - nach eigenen Aussagen Chopins - eine der größten Interpretinnen seiner Musik.

In Paris, wo Fryderyk Chopin von 1830 bis zu seinem Tod am 17.10.1849 lebte, traf er sich oft mit dem in Düsseldorf geborenen Heinrich Heine. Sie sahen sich privat bei Chopin zu Hause oder in den Pariser Salons, zu denen sie als gern gesehene Künstler häufig eingeladen wurden.

Der Bass-Opernsänger Łukasz Konieczny wurde in Lodz, Polen geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikakademie Breslau. 2011 – 2019 gehörte er dem festen Ensemble der Deutschen Oper am Rhein an. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Opernrollen (Bayerische Staatsoper München, Théâtre du Capitole Toulouse, Semperoper Dresden). Zu Koniecznys Repertoire gehören auch die Basspartien in wichtigen Konzertwerken. In der Spielzeit 2019/20 ist er u.a. als Fafner „Rheingold“ und „Siegfried“ an der Deutschen Oper am Rhein sowie als Sparafucile „Rigoletto“, Skoluba in Moniuszkos „Gespensterschloss“ und Faust und Inquisitor im Prokofievs „Feuerigen Engel“ an der Nationaloper Warschau zu sehen. Detaillierte Informationen www.lukaszkonieczny.eu

„Chopin / Konieczny. Auf den Spuren von Fryderyk Chopin am Niederrhein“, Regie Filip Jacobson. Drehbuch und Produktion: Lidia Helena Jansen, Polnisches Institut Düsseldorf. Online-Format auf YouTube in Deutsch mit polnischen und englischen Untertiteln, Dauer: 18 Minuten

Online-Projekt

Düsseldorf

21.10.2020
Tickets
Museum Zeughaus

Mannheim

21.10.2020
01:10 Uhr
Blues Session

 


Mi., 21.10.2020, Beginn: 20.30 Uhr, Saal des Kulturzentrum Schlachthof

 

 

Blues Session

Offene Bühne

 


Inzwischen überregional bekannt, kommen die unterschiedlichsten Musiker zusammen, um auf der open stage ihr Können zu zeigen. Ob einzeln oder als Band, neue Leute sind immer willkommen. Die Backline steht, Instrumente müssen mitgebracht werden.
Leitung und Ansprechpartner am Abend: Sina Giessler und Bernd Riehl.

 


Für mehr Infos und als Ansprechpartner für Bands:

http://blues-session-kassel.de/

 

 

 

Der Eintritt ist frei!

 


Die aktuelle Situation macht es für uns erforderlich, Sie vor Ihrem Veranstaltungsbesuch um eine Anmeldung zu bitten. Reservieren Sie sich und Ihren Begleitpersonen daher im Vorfeld Sitzplätze für die Teilnahme an einer Veranstaltung. Dies ist bis 12.00 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag möglich. Unter der Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und der räumlichen Gegebenheiten können sowohl für Einzelpersonen, für zwei Personen als auch für Gruppen von maximal 10 Personen personalisierte Sitzplätze reserviert werden. Die Anmeldung erfolgt online mit Angabe des Veranstaltungstitels, des Datums und der Uhrzeit der Veranstaltung (bitte auch in der Betreffzeile nennen) sowie Ihrer Kontaktdaten und der Anzahl der Personen unter: programm@schlachthof-kassel.de . Anmeldungen über Social-Media oder per Telefon werden nicht angenommen. Nach Bestätigung durch das Kulturzentrum Schlachthof ist die Anmeldung bindend.

Weitere Informationen zu den Hygieneregeln und angepassten Abläufen in unserem Haus finden Sie auf unserer Website www.schlachthof-kassel.de unter „Aktuelles“.

 

 

Kassel

21.10.2020
20:30 Uhr
Buchpremiere: Stolpersteine in der Neustadt

Seit 2004 sind in Bremen über 720 Stolpersteine verlegt worden; davon nahezu 100 in der Neustadt. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NS-Opfer, indem er vor ihrem letzten, meist selbst gewählten, Wohnort Stolpersteine – Gedenktafeln aus Messing – in den Bürgersteig einlässt. Der Initiativkreis Stolpersteine Bremen hat die Biografien der verfolgten Personen in mehreren Bänden, nach Stadt- und Ortsteilen geordnet, veröffentlicht. Die Bände enthalten neben dem lokalen Schwerpunkt auch unterschiedliche grundlegende Darstellungen zu Bremen in der NS-Zeit. Jetzt ist der Band 6: Neustadt erschienen. Er enthält neben den biografischen Abrissen u.a. Beiträge zu Spuren der NS-Zeit in der Neustadt, zum Isenbergheim in der Kornstraße und zu den Judenhäusern im verschwundenen Warnkengang. Über den Stadtteil hinaus führen die Beiträge über die Verfolgung der Bremer Zeugen Jehovas, der Geschichte des jüdischen Produktenhandels, der Geschehnisse in der Novemberpogromnacht 1938 und deren juristische Aufarbeitung während der NS-Zeit und in der frühen Nachkriegszeit. Dem Buch liegt ein Stadtplan mit Markierung der Verlegeorte bei und ermöglicht eine persönliche Spurensuche.

Neben einer kurzen Vorstellung des Buches und einem Grußwort der Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon, wird der Chor der Hochschule Bremen, "Intonation", Lieder von verfolgten Komponisten unter der Leitung von Julio Fernandez präsentieren.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Anmeldung erforderlich: online oder telefonisch unter 0421-500 333, Mo-Fr 15-18 Uhr.

Bremen

21.10.2020
19:30 Uhr
The Michael Jackson Tribute Live Experience - Remember the Time
REMEMBER THE TIME
The Michael Jackson Tribute Live Experience

Choreographie: Michael Jackson-Choreograph La Velle Smith Jr.

Noch einmal die größten Hits von Michael Jackson und den Jackson Five in einer spektakulären und beeindruckenden Bühnenshow live erleben.

Michael Jackson führte ein sehr aufregendes und einzigartiges Leben. Mit dutzenden Hits, Auszeichnungen und ausverkauften Arenen ging er als King of Pop in die Musikgeschichte ein.

Noch heute, nach seinem zehnten Todestag haben seine Hits auf der ganzen Welt Kultstatus und machen so die Legende unsterblich. Unzählige Live-Shows lassen die Musik des King of Pop weiterhin leben. So auch die zweistündige The Michael Jackson Tribute Live Experience mit großer Live Band, TänzerInnen, Chor und dem überragenden Solisten – Sascha Pazdera, welcher als der weltbeste Live-Tribute-Michael-Jackson-Interpret gilt. Bekannt wurde er unter anderem durch „Wetten, dass ...?“ oder dem ZDF-Fernsehgarten. So wurde er auch vielfach ausgezeichnet und 2017 zum Künstler des Jahres gekürt.

The Michael Jackson Tribute Live Experience ist die einzige und originale Show in Deutschland, die unter der choreographischen Leitung von La Velle Smith Jr. (Jacksons Choreograph für Thriller & Ghost) mit entwickelt wurde.

Mit viel Tanz, Emotionen und einer spielstarken Band dürfen sich die Fans auf die Hits des King of Pop freuen.

Einlass ab 19:00 Uhr
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 13:45 Uhr bis 15:45 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

21.10.2020
13:45 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Stadtwerke Hemer HerbstLichtgarten 2020
Herzlich Willkommen !

Wegen erhöhter Zahl von Corona-Neuerkrankungen im Märkischen Kreis reduzieren wir die Besucherzahl auf 1.000 Anwesende im gesamten Park.
Es wird ab sofort KEINE Abendkasse angeboten. Bitte sichern sie Ihre Tickets im Vorverkauf, solange der Vorrat reicht!
Bitte beachten Sie, dass beim Stadtwerke Hemer Herbstlichtgarten im gesamten Sauerlandpark eine Maskenpflicht gilt.

XXL-Karteninhaber müssen sich im Vorverkauf kein Ticket kaufen, sondern erhalten Zugang zum Lichtgarten mit ihrer Dauerkarte über die bekannten Drehkreuze des Sauerlandparks.

Folgende Regeln sind aufgrund der Corona-Schutzverordnung während des Stadtwerke Hemer HerbstLichtgartens zu beachten:


Vor Ihrer Anreise

Erkältungs-Symptome
Sollten Sie akute Symptome einer Erkältung in sich tragen, verschieben Sie bitte ihren Besuch bis Sie wieder gesund sind. Der Lichtgarten hat vom 3. bis 25. Oktober geöffnet. Es bleibt also genug Zeit.

Ticketkauf:
Um Schlangen an den Kassenautomaten oder im Ticketshop zu vermeiden, kaufen Sie bitte Ihre Eintrittskarten für den Stadtwerke Hemer HerbstLichtgarten vorab über unseren Ticketshop oder unsere Homepage:
http://www.sauerlandpark-hemer.de
shop.sauerlandpark-hemer.de
Die Tickets sind nur für den von Ihnen im Kalender ausgewählten Tag gültig.



Nach Ihrer Ankunft am Parkgelände

Parken
Alle an normalen Parktagen geöffneten Parkplätze stehen auch während des Stadtwerke Hemer – HerbstLichtgartens zur Verfügung. Der Sauerlandpark erhebt keine Parkgebühren. Bis zum Betreten des Parkgeländes ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, dies gilt insbesondere auch an den Eingängen des Sauerlandparks. Damit schützen Sie sich selbst und unsere Mitarbeiter.


Eingangstore
An allen Veranstaltungstagen stehen Ihnen die Zugangstore am Kreisverkehr (Ostenschlahstraße), also am Haupteingang des Parks, am Eingang ´Flora` gegenüber des großen Parkplatzes, auf der Ebene ´Flora` und am Parkplatz Deilinghofen zur Verfügung.
Ausschließlich Besitzer der Dauerkarten XXL, die den Zugang zum Lichtgarten inklusiv haben, nutzen bitte die Drehkreuze. Besitzer von Lichtgarten-Tageskarten lassen Ihre Tickets direkt an den Toren durch unser Security-Personal scannen.
Auch hierdurch wollen wir Warteschlangen vermeiden und den Zugang zum Park schnell ermöglichen. Bitte tragen Sie in den Wartebereichen unbedingt eine Mund-Nasen-Bedeckung, die Sie dann, nach Betreten des Parks, abnehmen können. Damit schützen Sie sich selbst und unsere Mitarbeiter.





Im Park

Empfohlener Rundweg
Um den Stadtwerke Hemer HerbstLichtgarten vollumfänglich genießen zu können, haben wir einen Rundweg ausgearbeitet, der Sie automatisch an allen Lichtkunstwerken vorbeiführt. Sie verpassen nichts. Die genaue Streckenführung können Sie über unsere Homepage downloaden: sauerlandpark-hemer.de. Außerdem erhalten Sie eine gedruckte Parkkarte mit der genauen Wegführung und weiteren Informationen an allen Eingängen.


Weitere Informationen zur Wegeführung
Bitte nutzen Sie bergauf die im empfohlenen Rundweg skizzierten Zick-Zack-Wege, auf Ihrem Weg bergab die Treppen. Ausgenommen davon sind selbstverständlich Gäste mit Rollatoren, Kinderwagen oder Gehbehinderungen. Sie dürfen selbstverständlich auch die Zick-Zack-Wege bergab nutzen. Aufgrund dessen kann es auf den Zick-Zack-Wegen zu Gegenverkehr kommen. Da Sie deshalb gegebenenfalls die Mindestabstände nicht einhalten können, besteht auf den Zick-Zack-Wegen Maskenpflicht.

Gastronomie
Gastrostände und unsere Selbstbedienungsgastronomie ´Flora` sind an allen Veranstaltungstagen geöffnet. Auch hier gilt eine Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden und in Warteschlagen. Bitte halten Sie sich an die Abstandsmarkierungen. Unsere Gastronomie bietet ausschließlich einen ´To-Go-Verkauf` an. Der Verzehr der gekauften Speisen ist nur unterwegs im Park oder auf den separierten Sitzplätzen, zum Beispiel in den Themengärten, erlaubt.

Toilettenbesuch
Alle Toilettenanlagen im Umfeld des HerbstLichgartens sind geöffnet und werden in engen Intervallen gereinigt. Beim Betreten der Toiletten gilt eine Maskenpflicht und ein Abstandsgebot. Aufgrund der Größe der Anlagen sind maximal zwei Personen gleichzeitig in den Räumen erlaubt. Am Sportlerheim an der Skateanlage ist nur eine Person pro Räumlichkeit erlaubt.

Hemer

21.10.2020
16:00 Uhr
Tickets
ab 8,20 €
Cradle to Cradle - Nachhaltige Produktion im Kreislauf
Für die vielbeschworene Versöhnung von Ökonomie und Ökologie könnte eine Produktionsweise entscheidend sein, deren Materialien nach dem Ablauf einer definierten Nutzungszeit zurückgewonnen werden können und erhalten bleiben.
Cradle to Cradle ist mehr als Recycling oder schadstoffarme Produktion, mit der die Gesellschaft ihren ökologischen Fußabdruck verringern kann. Weniger schädlich ist eben nicht nützlich, sondern nur etwas weniger schlecht.

Das Ziel ist es, Materialien nicht nur ein bisschen nachhaltiger zu machen, sondern zu Nährstoffen für die Bio- oder Technosphäre umzuwandeln. Menschliche Aktivität wird so für alle Lebewesen nützlich.

Der Unternehmer und Umweltforscher Prof. Dr. Michael Braungart ist Professor an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Instituts für Umweltforschung.

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Aufgrund der Abstandsregelungen gemäß der Corona-Verordnungen sind jeweils 2 Sitzplätze nebeneinander mit Abstand von 1,5 m zu den Sitznachbarn verfügbar. Falls Sie die Veranstaltung zu zweit oder mit mehreren Personen besuchen möchten, wählen Sie bitte zunächst einen freien Platz (roter Punkt) und dann die Auswahl "2er Karte" Ihrer jeweiligen Preiskategorie.

Zum Kauf einer Live-Stream Karte klicken Sie bitte auf das farbige Quadrat in der unteren linken Ecke des Saalplans, um die gewünschte Anzahl an Karten auszuwählen.

Die Online-Veranstaltungen sind für Mitglieder des DAI Freundeskreises kostenfrei: Sie erhalten einen Zugangslink bis 6 Stunden vor Veranstaltung per E-Mail. Sollten Sie DAI Mitglied sein und Ihre E-Mail Adresse noch nicht hinterlegt haben, senden Sie uns bitte eine kurze Mail mit Ihrer Mitgliedsnummer an info@dai-heidelberg.de zur Aufnahme in unseren Verteiler.

Mit dem Kauf eines Solidaritätsticket können Sie uns, das DAI Heidelberg, in der Krise unterstützen. Sie spenden hiermit ein halbes Ticket zum Normalpreis und helfen uns, trotz der derzeitigen Beschränkungen weiterhin ein tolles Programm für Sie zu gestalten.

Wir bitten Sie, das DAI nur mit Mund-Nasen-Schutz zu betreten (den Sie an Ihrem Platz gerne abnehmen dürfen) und genügend Abstand zu halten. Wir sorgen verlässlich für die Einhaltung aller weiteren Regeln.
Bitte besuchen Sie uns nur, wenn Sie sich gesund fühlen und keinerlei Symptomatiken des Covid19 Virus zeigen.

Ermäßigung für: Studierende, Schüler, Schwerbehinderte (gegen Vorlage eines entsprechenden Dokuments beim Einlass) und Inhaber des Heidelberg-Passes.
BIENVENUE TROTZ PANDEMIE: WHERE THE WILD WORDS ARE. - - POETRY SLAM
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!
Eintrittskarte Tour M (Deutsch) – Unterirdisch in die Freiheit - Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour M und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt (keine hohen Absätze, keine Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw.). Der Führungsweg ist nicht barrierefrei.
• Ein Teil der Führung findet im Freien statt.
• Wir empfehlen die Mitnahme warmer Kleidung, da die Innentemperatur auf einem Teil der Tour ganzjährig nur ca. 10°C beträgt.

• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels selbstgegrabener Fluchttunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt »lief« im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1982. Insgesamt gab es mehr als 70 tatsächlich begonnene Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit. Es gab spektakuläre Erfolge, Verrat und bitteres Scheitern. Bald entwickelte sich ein regelrechtes »Katz-und-Maus-Spiel« zwischen Tunnelbauern und der DDR-Staatssicherheit, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchthelfer und Fluchtwilligen.
In der zweistündigen Tour begeben wir uns an einen zentralen Schauplatz des Geschehens: die Bernauer Straße, ein Brennpunkt des Mauerbaus und Schwerpunkt im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen von Fluchttunneln in großer Tiefenlage.

Nach einer Einführung in die Thematik besuchen wir zuerst oberirdisch authentische Orte von spektakulären Fluchttunnelprojekten. Dann geht es in den Untergrund: In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei berichten wir anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben als auch über die beiden erfolgreichsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer: »Tunnel 29« und »Tunnel 57«.
Als neues Highlight ist seit November 2019 - acht Meter unter der Oberfläche - ein originaler Fluchttunnel von 1970/71 zu sehen. Dieser wird durch einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel erschlossen, der vom Berliner Unterwelten e.V. in anderthalbjähriger Bauzeit in Eigenregie erstellt wurde. Es handelt sich um den einzigen echten Fluchttunnel, der heute noch zu besichtigen ist.

Die Führung dauert ca. 120 Minuten.

Treffpunkt: vor dem Haus Brunnenstraße 143 (auf Höhe U-Bhf Bernauer Straße), 10115 Berlin

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
Anja Lechner & Björn Meyer
Bordun in Motion – was für ein großartiger Name für ein Klangexperiment. Bordun, das ist der tiefe Brummton, der in der Musik der Renaissance oder auch der Folklore Musikstücke fundiert. Um zu erklären, was es mit dem Titel des Abends auf sich hat, muss man ein wenig ausholen: Die Cellistin Anja Lechner und der Bassist Björn Meyer kennen sich seit Jahren – vom gegenseitigen Hören oder über ihre gemeinsame Beziehung zum Label ECM. Sie sind beide bekannt dafür, gerne ungewöhnliche Kollaborationen einzugehen – Anja Lechner etwa mit dem Bandoneonisten Dino Saluzzi, Björn Meyer mit dem Oud-Spieler Anouar Brahem. Zum ersten Mal zusammen musiziert aber haben Lechner und Meyer erst zu Beginn dieses Jahres. Dann kam Corona. Und dann kam ein Projekt des ehemaligen Jazzmusikers Don Li, der in Bern den Club „Orbital Garden“ betreibt, einen sehr besonderen Ort, der sich als Musiklabor begreift und alle möglichen, Raum und Zeit überwindenden sonischen Versuchsreihen ermöglicht. Die Experimente wurden in den letzten Monaten ins Netz verlegt. Herausgekommen ist dabei „Drown the Virus“ (www.drownthevirus.com). „A tonic response“ heißt das Projekt im Untertitel – Brummen gegen die Pandemie quasi. Verschiedene Musiker wurden dazu angeregt, einstündige Drones (bzw. Beats, die sich unter die Drones legen lassen) zu produzieren. Das Ergebnis: schlicht faszinierend, ein ganzes Archiv unterschiedlicher Tieftonereignisse. Die Tracks haben etwas Sphärisches, Meditatives, Kontemplatives. Man weiß gar nicht, wie diese Wirkung zustande kommt – es muss etwas mit der urwüchsigen Vertrautheit zu tun haben, die so ein Bordunklang in einem hervorruft. Festivalleiter Rainer Kern stieß jedenfalls seinerzeit auf diese Website und war begeistert. Und er hat Anja Lechner kurzerhand eingeladen. Die wiederum meinte, sie wolle unbedingt zusammen mit Björn Meyer zum Festival kommen – und ausloten, in welche Tiefen ihre Instrumente gemeinsam vordringen können: Bordun in Motion. Eine Premiere bei Enjoy Jazz!

Einlass 19:30 Uhr
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 7 Uhr bis 9 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

21.10.2020
07:00 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

21.10.2020
16:30 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Ticket Tour 1 (English) – Dark Worlds - Experience WW2 bombing raids through the eyes of civilians
This tour takes place in English!
DIESE TOUR FINDET IN ENGLISCHER SPRACHE STATT!

Important:
You can book as many tickets as there are available still. F.e., if you can book only one ticket, there is only one left at all. Please don´t try to book seperately, if you need more tickets than the number of tickets you can choose in the shop. That will not work! At the moment, tours takes place with a reduced number of participants so the capacity is strictly limited and the tours sell out quickly.

This entrance ticket is valid for one person only for Tour 1 and only on the specified date and time.
This ticket is to be presented at the entrance at the beginning of the tour.
No exchange or return. Refunds will only be made if the tour is cancelled by us. A payout, also of partial amounts, as well as taking part in another tour than the booked one is not possible.

Reduced rate only for school students, trainees, students, State Volunteer Service providers, disabled people, welfare recipients, and unemployed people (each with appropriate proof).
No discount for retirees. Verification of reduced rate entitlement must be presented at the entrance unprompted.

Important information and eligibility requirements:
Please continue the order process only if you accept these eligibility requirements.

• Participants must be over 7 years of age.
• Sturdy footwear is required for participation (no sandals or flip flops!). The tour is not barrier free.
• Maintain a distance of at least 1.5 meters to other people in the waiting area and during the tour!
• Wearing a face mask is mandatory! No entry without a mask!

Due to the current situation, the tour takes place with a reduced number of participants.

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Content of the tour:

Every day, hundreds of people walk past a green door in the Gesundbrunnen underground railway station, unaware that, behind it, lies a subterranean labyrinth full of history just waiting to be experienced.

Berlin was the nerve centre of the Third Reich and therefore one of the main targets for allied bombing during WW II. On this tour, our expert guides will lead you in exploring one of the few remaining bunkers, as it was left after the war. There you will learn more about the life of the average Berlin citizen during the air raids that destroyed up to 80% of the city centre. Travelling through the twisting passages and rooms, you will also see countless artefacts from the war that have been buried for decades. Additionally, by looking into the development of the city´s subway and sewerage systems as well its former pneumatic post, we will provide you with an insight into the 160-year-old underground history of Berlin.

The duration of the tour is approx. 90 minutes

Venue: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (south entrance of the Gesundbrunnen underground station, entrance hall)
Philosophisches Café
Philosophisches Café – Bernd Ladwig
Gerechtigkeit für Tiere
Gast: Bernd Ladwig

Wir haben viele Gründe, über das Verhältnis von Tier und Mensch nachzudenken: Die industrielle Tierhaltung trägt erheblich zum Klimawandel bei; der Antibiotikaeinsatz im Tierstall erhöht die Gefahr für Resistenzen; auf Wildtiermärkten können gefährliche Viren auf den Menschen überspringen. Schon allein aus Eigeninteresse sollte der Mensch überdenken, wie er es mit den anderen Bewohnern dieses Planeten hält.

Nehmen wir in Blick, welch ärmliches Leben Nutztiere in Mastbetrieben oder Versuchstiere in Laboren fristen oder wie viele Tiere wir züchten, nur um sie hernach zu töten und zu verspeisen, stellt sich aber auch die Frage, was wir den Tieren um ihretwillen schulden. Der Philosoph Bernd Ladwig, Professor für politische Theorie und Philosophie an der Freien Universität Berlin, verlangt – unter anderem in seinem neuen Buch »Politische Philosophie der Tierrechte« (Suhrkamp) – nicht weniger als »Gerechtigkeit für Tiere«: Ihm reichen artgerechte Haltung und schonungsvolle Tiertransporte nicht. Vielmehr gehe es darum, Tiere als Teil unserer politischen Gemeinschaft zu sehen. Was das konkret heißt mit Blick auf den Kater zuhause, die Giraffe im Zoo, die Maus im Labor oder den Truthahn im Sandwich, besprechen wir im Philosophischen Café. Und fragen: Vermenschlichen wir in Zukunft das Tier, oder haben wir uns in der Vergangenheit verbiestert?

Moderation: Barbara Bleisch

Mit freundlicher Unterstützung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum
Eintrittskarte Tour M (Deutsch) – Unterirdisch in die Freiheit - Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour M und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt (keine hohen Absätze, keine Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw.). Der Führungsweg ist nicht barrierefrei.
• Ein Teil der Führung findet im Freien statt.
• Wir empfehlen die Mitnahme warmer Kleidung, da die Innentemperatur auf einem Teil der Tour ganzjährig nur ca. 10°C beträgt.

• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels selbstgegrabener Fluchttunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt »lief« im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1982. Insgesamt gab es mehr als 70 tatsächlich begonnene Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit. Es gab spektakuläre Erfolge, Verrat und bitteres Scheitern. Bald entwickelte sich ein regelrechtes »Katz-und-Maus-Spiel« zwischen Tunnelbauern und der DDR-Staatssicherheit, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchthelfer und Fluchtwilligen.
In der zweistündigen Tour begeben wir uns an einen zentralen Schauplatz des Geschehens: die Bernauer Straße, ein Brennpunkt des Mauerbaus und Schwerpunkt im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen von Fluchttunneln in großer Tiefenlage.

Nach einer Einführung in die Thematik besuchen wir zuerst oberirdisch authentische Orte von spektakulären Fluchttunnelprojekten. Dann geht es in den Untergrund: In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei berichten wir anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben als auch über die beiden erfolgreichsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer: »Tunnel 29« und »Tunnel 57«.
Als neues Highlight ist seit November 2019 - acht Meter unter der Oberfläche - ein originaler Fluchttunnel von 1970/71 zu sehen. Dieser wird durch einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel erschlossen, der vom Berliner Unterwelten e.V. in anderthalbjähriger Bauzeit in Eigenregie erstellt wurde. Es handelt sich um den einzigen echten Fluchttunnel, der heute noch zu besichtigen ist.

Die Führung dauert ca. 120 Minuten.

Treffpunkt: vor dem Haus Brunnenstraße 143 (auf Höhe U-Bhf Bernauer Straße), 10115 Berlin
NEW GROWTH
19.10. - 22.10.2020, 20 Uhr

NEW GROWTH
Tanzperformance von Nasheeka Nedsreal

Eine neue Nachricht! Bewerbungsgespräch, Casting, erstes Date, zweites Date! Wie werde ich meine Haare tragen? Wie viel Zeit ist noch? Relaxen? Für wen, wer soll relaxen? Einatmen, ausatmen, in den Spiegel schauen, Bestandsaufnahme. Vorfreude?

Kultur und Kontrolle. Das Aussehen spielt eine Rolle, die Haare, von Frauen, von Schwarzen Frauen. Die Tänzerin und Performerin Nasheeka Nedsreal bringt mit New Growth das vielsträngige, vielknotige Machtgeflecht auf die Bühne. Im Haupthaar verfängt sich eine Vielfalt von kulturellen und politischen Kämpfen, eine widersprüchliche Verknotung von Schönheitsidealen und rassistischen Wahrnehmungen, von Neid, Angst, Stolz, von Mode und geerbten Techniken, von industrieller Standardisierung und politischen Codierungen, von Selbstbildern, Fremdzuschreibungen, von Phantasien und eigenständigem Wachstum. Lässt sich dieses Geflecht detanglen?

Von Kindheit an wird an den Haaren rumgemacht – und damit Erwartungen an uns gerichtet, wer wir sind und sein sollen. Es ist ein intimes Lernen der Normen und der Codes. Durchzogen von Macht und Gewalt. Wer dir in die Haare fasst, hat Macht. Wer ist es? Du selbst? Ist Empowerment auch Styling? Aber wie? Let it fro?

New Growth ist die erste Soloperformance der Tänzerin und Performerin Nasheeka Nedsreal am Ballhaus Naunynstraße.

Konzept und Choreografie: Nasheeka Nedsreal


Eine Produktion von Kulturspünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH im Rahmen des Festivals Postcolonial Poly Perspectives, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Kein Nacheinlass

Keine Tickets mehr verfügbar, ggf. noch Restkarten an der Abendkasse
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) (2020) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
Murzarella - Music-Puppet-Show
Murzarella verlegt vom 13.05.2020 aus dem spezial Club in den Pavillon. Erworbene Tickets müssen im Vorfeld im Pavillon gegen Platzkarten eingetauscht werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://pavillon-hannover.de/infos-zu-corona/

Murzarella ist Sängerin und Bauchrednerin, sie lässt ihre Puppen nicht tanzen, sondern: singen! In drei verschiedenen Stimmen. Auf exzellentem Niveau.
„Wie macht sie das bloß, kommt ihre Stimme wirklich nicht vom Band?“, fragt sich das Publikum. Kanalratte Kalle, gebürtiger Ruhrpottler, weiß als Bühnentechniker natürlich Bescheid: „Neeee, dat kommt aus ´m Bauch von den Schneckchen, hömma!“ Auch der putzige Kakadu Dudu hat es faustdick in seinen Nackenfedern. Er lässt keine Gelegenheit aus, Murzarella in peinliche Situationen zu bringen und zwitschert von ihren Problemzonen … während Managerin und Buchhalterin Frau Adelheid schon vor dem Auftritt einen gezwitschert hat und sich beschwipst selbstverliebt in Szene setzt.

Endlich mal im Rampenlicht stehen!
Die selbstbewussten Puppen genießen ihren Auftritt. Doch auch Murzarellas Welt ist die Bühne und so gibt die unglaublich vielseitige Profisängerin im Apollo ordentlich Gas als Rockröhre, Popdiva und Chansonette. Ihre Puppen treiben sie zwar an den Rand des Wahnsinns, doch sie lässt sich ihre Show live im spezial Club nicht stehlen. Und spätestens, wenn dann alle Stars zusammen ein Lied singen, ob gefiedert, mit Schalke-Schal und angeknabbertem Ohr oder in Abendrobe – dann haben sich alle wieder lieb.


https://www.spezialclub.de/

Hannover

21.10.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 24,50 €
Eintrittskarte Tour 3 (Deutsch) – Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg - Der Ost-West-Konflikt im Untergrund
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 3 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Die Führung veranschaulicht vor allem die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund. Wir zeigen unseren Besuchern den »Atomschutzbunker« Blochplatz, eine reaktivierte Schutzanlage aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. 1940 im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« als »Bunker A« des U-Bahnhofs Gesundbrunnen hergerichtet, sollten hier rund 2.000 Menschen Schutz finden. Jedoch waren die Luftschutzräume mit Verschärfung der Bombenangriffe oft dreifach überbelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das unterirdische Labyrinth über drei Jahrzehnte im Dornröschenschlaf, bis 1981-83 die Reaktivierung erfolgte. Im »Ernstfall« sollten hier nun 1.318 Personen maximal 48 Stunden lang den Atomschlag überleben.

Verschiedene Themenräume machen den Spannungsfaden zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Hochphase des Kalten Krieges deutlich. Berlin entwickelte sich zu einem Hotspot der Spionage und erlebte durch den Mauerbau 1961 eine dramatische Teilung, die auch unter der Stadt ihre Spuren hinterließ. »Geisterbahnhöfe« entstanden, auf denen die Züge nicht mehr hielten. Die Verkehrstunnel wurden gegen Fluchtversuche gesichert. In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und sogar neue Schutzanlagen errichtet. Der Rundgang führt die Schrecken und die Auswirkung eines möglichen Atomkrieges auf anschauliche Weise vor Augen.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Badstraße / Ecke Böttgerstraße, 13357 Berlin
Max Weber und die Liebe - Henning Ziebritzki und Matthias Bormuth
Programmänderung: Henning Ziebritzki musste leider absagen. Zu Gast im Gespräch mit Matthias Bormuth wird der Philosophen und Schriftsteller Manfred Geier.

"Denn nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann. Max Weber"

Vor hundert Jahren starb Max Weber, der die Moderne als eine wissenschaftlich entzauberte Zeit beschrieb. Gleichwohl interessierte er sich selbst im Gespräch mit Wissenschaftlern, Philosophen, Künstlern und Bohemiens für moderne Wege der Erlösung. Sein Verständnis des Intellektuellen, geprägt von Georg Lukács´ Kierkegaard-Lektüren, ließ Weber Parallelen zwischen religiösen und erotischen Formen des ekstatischen Lebens wahrnehmen. Er war im Sinne Tolstois ein Suchender, der sich im soziologischen und persönlichen Schreiben Klarheit über die geistige Situation zu geben suchte.
Zum Auftakt der neuen Reihe spricht ihr Moderator, der Ideenhistoriker Matthias Bormuth, mit dem Philosophen und Schriftsteller Manfred Geier, der mit seinem jüngsten Buch „Die Liebe der Philosophen“ (Rowohlt 2020) von Sokrates bis Michel Foucault in elf Fallgeschichten einen Bogen über 2400 Jahre schlägt. Diese Vignetten zu Theorie und Praxis des erotischen Lebens bilden den Rahmen, in dem Max Webers größere Kasuistik zur Diskussion steht, wie sie Bormuth selbst in der biographischen Skizze „Wir modernen Menschen – Über Max Weber“ (Wallstein 2020) gerade vorlegte. Man kann bei den zwölf Diskursen im Sinne Ludwig Wittgensteins von „Familienähnlichkeiten“ sprechen, die bis in die entzauberte Moderne zeigen, welche Energien das Schreiben seit den Zeiten des Sokrates aus dem dämonischen Eros ziehen kann.

In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart und dem Hospitalhof/Evangelisches Bildungszentrum.
TSV Steinbach Haiger - SC Freiburg II
Das Abenteuer geht weiter! Nach der beispiellosen Erfolgsgeschichte des TSV Steinbach Haiger, die mehrere Aufstiege in Folge beinhaltet, hat sich der Verein in der Regionalliga Südwest etabliert. Mit der Unterstützung ihrer Fans wollen die Spieler in der Saison 2020/2021 ganz oben angreifen. Packende Spiele sind garantiert!

Wo liegt eigentlich Steinbach? Vor wenigen Jahren haben sich mit Sicherheit viele Fußballfans genau diese Frage gestellt. Nachdem der Verein ganz Fußballdeutschland beeindruckt hat, wissen nun alle, wo der Ort liegt. Hier wird ein mitreißender und erfolgreicher Fußball gespielt – überzeugen Sie sich selbst.

Der TSV Steinbach Haiger wurde 1921 gegründet. Nachdem zunächst Faustballspiel im Mittelpunkt stand, widmete sich der Verein später dem Fußball. Hier machte der TSV besonders in den letzten Jahren auf sich aufmerksam, denn die Fußballer aus Steinbach schafften es, aus der Kreisliga B bis in die Regionalliga zu marschieren – und das in nur sieben Jahren. Dieses Fußballmärchen lässt die Herzen aller Amateurspieler und Fußballromantiker höherschlagen. Nichts scheint unmöglich für den TSV Steinbach Haiger und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Fans und Spieler jedem Spiel entgegenfiebern.

Erleben Sie eine der erfolgreichsten Mannschaften des deutschen Fußballs live und genießen Sie beste sportliche Unterhaltung. Hier werden Träume wahr!

Einlass: 90 Minuten vor Spielbeginn.

Alle Tickets sind vergriffen - Es gibt keine Tageskasse!
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) (2020) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)
record play stop rewind

record play stop rewind

Begebt Euch mit uns in die komplexe Welt einer Tonträgerin. Was, bitteschön, ist eine Tonträgerin? Eine Tonträgerin ist eine Archivarin von Stimme-Ton-Geräusch-Musik-Dokumenten der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte. Sie erstellt Aufnahmen und interpretiert diese ad hoc neu, mittels einer geheimnisvollen Technik: sie macht in der Bewegung des Tonbandes die gespeicherte Zeit hörbar. Unsere Protagonistin geht der Frage nach, was berührt durch erneute Berührung, was bewegt durch erneute Bewegung. Was soll und darf bleiben?

 
Mit Maida Kasarian und Pascal Momboisse

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat München

 

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9:00 Uhr

Eintritt: 10,00 €
Halle 2
Tickets: recordplay@email.com / 0177/5730561
Ab 12 Jahren

München

21.10.2020
09:00 Uhr
Ornamentwerkstatt

In der Ornamentwerkstatt werden wir Kunst und Mathematik spielerisch und kreativ verbinden.
Seit mehreren tausenden Jahren werden in vielen Kulturen mit Ornamenten ganze Räume, aber auch Kleidung und sogar Haut verziert. Aber was steckt mathematisch hinter den geometrischen Mustern und haben sie auch eine Bedeutung? Kreiert aus verschiedenen Materialien und mit Hilfe von Lasercutter, Tablet und Ton eigene Ornamente. Präsentiert eure Kunstwerke im Museum und nehmt sie mit nach Hause.
Alter: 11 bis 16 Jahre
Dauer: 3 Tage, jeweils 10 bis 16 Uhr
Kosten: kostenfrei (inklusive Mittagessen)

Anmeldung beim zentralen Besucherservice der Museen Dresden unter +49-351-4887272

Dresden

21.10.2020
10:00 Uhr
Streaming Abo live aus dem Kulturwerk: S. da Vina, N. Tausendschön, Zu Zweit, Brodowy & Momsen, K. Freudenschuss und E. Grosche
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.

Ein kabarettistischer Heimatabend mit Matthias Brodowy und Werner Momsen wartet am 6. November auf die Gäste des Kulturwerks. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere echte Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker. Aber beide sind bekennende Nordlichter und bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite des Nordens ganz nah. Und sonst? …Och! Zwei Nordlichter sprechen sich aus.

Die Sängerin und Pianistin Katie Freudenschuss kommt am 13. November ins Nienburger Kulturwerk. Inspiriert von einem Tagebuch, das auf mysteriöse Art und Weise in ihren Besitz geriet, kreiert sie in „Einfach Compli-Katie“ einen ebenso poetischen wie satirischen Abend über Liebe und Frauengold, Melania Trump, Kalenderweisheiten und Political Awareness.

Zum Abschluss des Herbst-Abos steht am 28. November Erwin Grosche auf dem Programm. In seinem Warmduscherreport Vol. 3 packt er noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vierzig Jahren Kabarettgeschichte aus. Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
Herbst-Farben-Spiel

Anmeldung unter service@museen-dresden.de oder 0351 488 7272

Im Malraum könnt ihr euch beim Ausdrucksmalen kreativ ausprobieren. Bei uns gibt es kein Richtig oder Falsch, ihr malt, was ihr wollt – im Stehen, auf große Papierbögen und mit vielen bunten Farben.
6 bis 16 Jahre, 1,5 h
Kosten: 3 Euro pro Kind (Veranstaltungsgebühr)
Hortgruppen können sich für den 21. und 28. Oktober von 10 bis 12 Uhr bei uns anmelden.

Dresden

21.10.2020
14:00 Uhr
Malerei und Plastik von 1900 bis zur Gegenwart

Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

Dresden

21.10.2020
11:00 Uhr
DAS HAUS VERLIERT NIX

Premiere Samstag 10. Oktober 2020 | 20:30 Uhr
Vorstellungen bis 14. November | Mittwoch bis Samstag jeweils 20:30 Uhr

In 50 Jahren Theater hat sich eine Menge angesammelt. Requisiten, Textbücher, Kulissenteile, Kostüme, Geräte und Instrumente. Jedes Teil ist ein Stück dieses Theaters, alles hat irgendwo mitgespielt, etwas bedeutet, etwas erzählt. Aber ohne Theater bedeuten all diese Dinge nichts. Und nun, da die Schauspieler das Theater sich selbst überlassen haben, fordern die Dinge ihr Eigenleben, beanspruchen sie das Theater für sich. Sie wollen nicht mehr Requisiten sein, die man achtlos zur Seite räumt. Sie schwingen sich auf als Protagonisten und entern die Bühne. Ein Kartenspiel erinnert sich, ein Globus begibt sich auf Weltreise, im Aquarium zieht ein Gewitter auf, ein Bumerang macht sich auf den Heimweg und ein Revolver und eine Blumenvase stürzen sich in eine wilde amour fou. Der Küchenwecker denkt über die Endlichkeit nach und ein Feuerlöscher wartet auf den ersten Schnee.
Aus den Dingen wird eine Welt, die in Bildern erzählt.

mit Sophie Wendt, Helmut Dauner
Konzept, Regie Lorenz Seib
Ausstattung Katharina Schmidt, Claudia Karpfinger, Lorenz Seib, Michele Lorenzini
Licht Ramona Lehnert
Assistenz Miriam Boppel

Sa 10. Oktober (Premiere)
Mi 14., Do 15., Fr. 16., Sa 17.
Mi 21., Do 22., Fr. 23., Sa 24.
Mi 28., Do 29., Fr. 30., Sa 31. Oktober

Mi 04., Do 05., Fr. 06., Sa 07. November
Mi 11., Do 12., Fr. 13., Sa 14. November

jeweils 20:30 Uhr

Reservierung Tel. 089 34 58 90 oder tams@tamstheater.de
Karten auch bei
München Ticket

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

München

21.10.2020
20:30 Uhr
Tickets
Das letzte Band

"Das letzte Band"                 

von Samuel Beckett

Theaterdirektor Markus Dentler spielt das berühmte Solo des Nobelpreisträgers Samuel Beckett. Für die Inszenierung hat er sich echte Dentler Power geholt: Bühnen- und Kostümbild machen Timo Dentler + Okarina Peter und die Regie führt Ivan Dentler.

Krapp, ein einsamer alter Schriftsteller, lauscht den Tonbändern, auf denen er alljährlich seine Erlebnisse des vergangenen Jahres aufgezeichnet hat, und kommentiert diese Aufzeichnungen immer von neuem. Schon seit über dreißig Jahren führt Krapp dieses "Gespräch" mit seinem ihm immer fremder gewordenen Tonband-Ich. Verächtlich lacht er über die Selbsteinschätzung des einstigen Krapp, und immer wieder spult er das an seinem 39. Geburtstag aufgenommene Band zurück, um einen glücklichen Augenblick zu rekapitulieren, eine Liebesbeziehung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

"Ich will Poesie in das Drama bringen, eine Poesie, die das Nichts durchschritten hat und in einem neuen Raum einen neuen Anfang findet ... Ich konnte nicht die Antworten geben, die man erhofft hat. Es gibt keine Patentlösungen." (Samuel Beckett)

Regie: Ivan Dentler

Öffentliche Haupt- und Generalprobe am DI + MI den 20. + 21. OKtober um 18 Uhr (Karten für die Proben 10 €)

Termine: Premiere am 22. Oktober 2020

OKT: DO + FR + SA 22./23./24 + 30./31. um 20 Uhr

NOV: FR + SA am 6., 7. / 13., 14. / 20., 21. / 27., 28. um 20 Uhr

Kartenpreis: 25 €, ermäßigt 18 €, Schüler und Studenten 12 €

Kartenvorverkauf und Reservierung:

Im Theater Die Komödianten: 0431 / 55 34 01

bei Konzertkasse Streiber, 0431 / 91416

online: www.komoedianten.com

theater@komoediantentheater.de

Portrait II und Intervention

Von allen Genres der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Es reflektiert nicht nur die Befindlichkeit der abgebildeten Person, sondern auch die des portraitierenden Künstlers sowie die jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Nach der großen Portrait-Ausstellung, die 2016 fotografische Serien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Schloss Neuhardenberg präsentierte, konzentriert sich die aktuelle Ausstellung nun auf zehn jüngere Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick und Tobias Zielony.

Die Bandbreite ihrer künstlerischen Strategien ist groß: Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung über dokumentarisch anmutende Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung, die zuvor im Kunstverein Oldenburg und im Kunstraum Düsseldorf gezeigt wurde, von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

In Korrespondenz zur Ausstellung Portrait II wird im Neuhardenberger Schloss eine temporäre künstlerische Intervention gezeigt, die gemeinsam mit C/O Berlin entwickelt wurde. Hier präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg mit den Serien Kasernen / Waldungen / Pferde von Laurenz Berges, Bernhard Fuchs und Jitka Hanzlová drei weitere Positionen künstlerischer Fotografie.

Ausstellungen
Portrait II
12. 9. bis 6. 12.2020, Ausstellungshalle

Intervention
12. 9. bis 6. 12.2020, Schloss Neuhardenberg
Besichtigung Sa und So 12-18 Uhr, ab 31.10. bis 6.12., Sa und So 12-16 Uhr

Eröffnung mit Künstlergespräch (beide Ausstellungen) Sa, 12. 9.2020, 16 Uhr

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von rbbKultur, Tagesspiegel und tip Berlin

Neuhardenberg

21.10.2020
Märchen im Grand-Hotel

Libretto von ALFRED GRÜNWALD und FRITZ LÖHNER-BEDA | nach ALFRED SAVOIR | Musik von PAUL ABRAHAM | semiszenische Aufführung

Ein elegantes Hotel an der Côte d’Azur, in dem sich internationales Publikum tummelt und europäische Adelige bei Jazzbandmusik Heiratspläne schmieden – vom emsigen Personal bestens versorgt mit Cocktails. Auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Doch nichts ist wie es scheint. Der schüchterne Kellner Albert, der eigentlich Hotelerbe ist, verliebt sich Hals über Kopf in die aus ihrem Land vertriebene, mittellose spanische Prinzessin Isabella, die wiederum einem österreichischen Prinzen versprochen ist. Material genug für einen echten Hollywoodfilm – folgt man den Argumenten von Marylou, Tochter des vor dem Bankrott stehenden amerikanischen Filmproduzenten Makintosh. Die selbstbestimmte, moderne Frau hat sich in den Kopf gesetzt, die Firma ihres Vaters vor dem Ruin zu retten, platzt mitten ins Geschehen und wirbelt mit ihrem Unverständnis für die längst überholten Werte der alten Welt die fragile Ordnung der feinen Gesellschaft durcheinander. Das Grand-Hotel steht Kopf: wer schnappt sich wen, und wie wird der Film ausgehen?
Getragen durch Paul Abrahams vielseitige Musik – von Walzer bis Foxtrott, von Tango bis Jazz – entsteht ein lustvolles Verwirrspiel à la Hollywood. Der Witz der Handlung, wie auch die Partitur, sonnen sich noch im Abglanz der untergegangenen Weimarer Republik. Von Berliner Bühnen verbannt, bringen Abraham und seine Librettisten diese parodistische Liebeserkärung an die Absurditäten der Operette 1934 bereits im Exil auf die Bühne.

Schauspieltraining

Das Schauspieltraining eignet sich für alle, die Lust auf Theaterspielen haben und sich ausprobieren wollen auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Auch für die Bühne des Lebens ist das Wissen um Rollen und Improvisation hervorragend geeignet und verhilft zu mehr Flexibilität und Spaß!
Verschiedene Dozentinnen vermitteln hierfür eine große Vielfalt an Bühnenbasics und Klassischen Schauspieltechniken.


Inhalte sind:
Bühnenpräsenz, Rollenarbeit, Szenisches Arbeiten, Improvisation, Stimme und Sprache, Bewegung und nicht zuletzt: Emotionen und Wahrhaftigkeit auf dem Weg zur glaubhaften Bühnenfigur.

Jede Wocheneinheit ist in sich abgeschlossen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dauer: 1,5 h pro Training

Infos und Anmeldung unter 0821-34 94 666 und seminar@sensemble.de

Augsburg

21.10.2020
20:00 Uhr
Eiszeit-Safari

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.eiszeitsafari.de

www.rem-mannheim.de 

 

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

 

Mannheim

21.10.2020
11:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

21.10.2020
14:00 Uhr
Rosemie Warth - sonst nix....

Rosemie - 
Clownin, 
Komikerin, 
oder Verzauberin? 
Für sie gibt es keine Schublade! 
Rosemie ist Rosemie und als Frau der ganz besonderen Art, trifft sie voll in die Herzen der Zuschauer. 
Die ausgebildete Tänzerin und leidenschaftliche Sängerin präsentiert sich ihrem Publikum als herrliche verklemmte Schwäbin, die mit ihrer Mischung aus Begriffsstutzigkeit, schlauer Selbstironie und berührender Lebensphilosophie uns in die ach so menschlichen Missgeschicke führt und uns zugleich mit ihrem Charme und ihrer Herzenswärme umarmt. 
Mit ihrem Solo Abend, einer Abenteuer-Reise durch das Leben, bei der sie mutig, poetisch und spielerisch erforscht, was alles in uns steckt und darauf wartet, gelebt zu werden, präsentiert sie dem Publikum auf unscheinbare Weise ihre "wahren Talente". 
Ein mitreißender, berührender Abend, in dem mit großer Spielfreude geflirtet, getanzt und musiziert wird. Ein Abend der zum Nachdenken einlädt, aber vor allem einzigartig wahrhaftig und unfassbar komisch ist. 

Und das schreibt Trottoir: 
"Clown-Porträt: Rosemie Warth - Können und Komik 

Portrait einer Clownin Langsam schiebt sich Ton für Ton ein Alphorn durch den Bühnenvorhang ins Rampenlicht. Am Ende erscheint mit geblähten Backen die Komikerin Rosemie Warth. Alphorn und Hornbrille verbindet sie zart klingend. Die Waffen der kleinen Frau sind ein strenger Haarknoten und schwarze Landfrauenschuhe. Große Musikinstrumente und kurze Kleidchen mit sauberen Plisseefalten sind ihr Markenzeichen. Mit überschwenglichem "Juhu" begrüßt Frau Warth das Publikum. In der Figur der Frau Warth bewegt sich Rosemie Warth geschmeidig zwischen Performance, Musik, Tanz, Akrobatik, Comedy und Moderation. 

Eigentlich ist die 1965 in Bad Waldsee geborene Rosemie Warth Tänzerin, hat in New York, Philadelphia und Köln klassischen und modernen Tanz und auch Gesang studiert. Sie sei ins komische Fach hinein geschlittert, scherzt die quirlige Person und schildert ihren Berufseinstieg mit britisch anmutendem Understatement: beim Bruder auf dem Speicher lag eine Tuba und da habe sie sich gedacht, wäre doch schade. Der Zufall war ein Glücksfall. 1989 begann Rosemie Warths komische Karriere als Tuba spielende Clownin beim Clownstrio Extra Nix, das bald in ganz Europa Erfolge feierte und u.a. auf dem Charlie Rivel Memorial in Barcelona mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Seit 1990 ist Rosemie Warth auch mit einem Soloprogramm und als Moderatorin unterwegs, gastiert regelmäßig im GOP Varieté in Hannover, im Starclub in Kassel, im Varieté Pegasus in Bensheim und als "Assistänzerin" beim Heidelberger Zungenschlag. 

Wenn Rosemie Warth als sterbender Schwan im Spitzentanz auf die Bühne schwebt, dann bewährt sich die klassische Ausbildung bei der, wie sie sagt, sehr strengen Tanzlehrerin. Als Frau Warth treibt sie die strenge Schönheit und den unerbittlichen Drill des Klassischen Balletts überspitzt auf die Spitze, kontrastiert Haltung und gekonnte Beinarbeit mit Gesichtsentgleisungen hinter dicken Brillengläsern. Die Gradwanderung zwischen Können und Komik vollzieht sich haarscharf. Kreatives Nichtskönnen ist das Salz ihrer Showeinlagen. Dank eines Mikrophons und zweier Bonbons kann Frau Warth Steppen wie ein Derwisch ohne den Fuß zu bewegen. Frau Warths abstruse erotische Kapriolen zielen auf männliche Varieté Phantasien ab und legen mit erfrischender Naivität verborgene Erwartungen bloß. 

In der Rolle der Moderatorin kommt Rosemie Warth ihre freundlich singende schwäbische Mundart gerade recht. Schwäbisch sprudelt wortgewandt und schlagfertig aus ihr heraus, bildet den bodenständigen Kontrast zur Glitzerwelt des Varieté und läßt den Abstand zur Bühne schrumpfen. Frau Warth temperiert das Publikum. Nicht unscheinbar, aber bescheiden öffnet sie den Künstlern die Bühne als grandiosen Raum, vor dem sie selbst sich mit großem Respekt für das Können der Kollegen verneigt. Sie sei eine große Künstlerliebhaberin und "Konfriseuse", erklärt Frau Warth dem Publikum. Als Bühnenmensch, der mit beiden Beinen in Landfrauenschuhen steht, flicht sie mit ihren kleinen Nummern ein Band der Sympathie um das Programm und kokettiert mit den Attributen des häßlichen Mauerblümchens. 

Aber Vorsicht, wenn nötig reißt sich Frau Warth auch das Tigerfaltenkleidchen vom Leib, präsentiert schwäbische hausgemachte Erotik als Melange aus Latex und Kochwäsch. Dann wird Frau Warth mit ihrer Tuba zum wilden Tier und schmettert den Basslauf von James Browns "I feel good", um am Ende der Show mit beeindruckender Sopranstimme eine ergreifende Abschiedsarie zu singen, die den Reigen von Können und Komik vollendet."

www.rosemie.de

Bonn

21.10.2020
20:00 Uhr
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