Freitag, 18.09.2020
um 20:00 Uhr

Magdeburger Zwickmühle
Leiterstraße 2a
39104 Magdeburg




Seit 1996 sieht es die Magdeburger Zwickmühle unter ihrem Gründer Hans-Günther Pölitz als ihre Aufgabe an, das politische Geschehen mit ihren Programmen auf ihre ganz eigene politisch-satirische Art und Weise zu kommentieren. Neben dem festen Ensemble mit Marion Bach und Hans-Günther Pölitz sind auch renommierte Gast-Kabarettisten auf der Bühne zu erleben.

Das Grandiose an politischem Kabarett ist, dass die Künstler nie einen Mangel an Zündstoff für ihre Programme zu beklagen haben. Wo gesellschaftliche Missstände herrschen, hat politisches Kabarett Hochkonjunktur! Ob es nun die scharfzüngigen Polit-Analysen sind oder die glänzenden Musikparodien – die Magdeburger Zwickmühle brilliert seit Jahren mit politisch-satirischem Kabarett der Extraklasse. Die zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Cabinet-Preis 1999 oder der Leipziger Löwenzahn 2001 wie auch der Schweizer Kabarettpreis Cornichon 2003, unterstreichen diese Exzellenz nachhaltig!

Sie möchten politisches Kabarett der Extraklasse erleben? Dann sind Sie in der Magdeburger Zwickmühle bestens aufgehoben. Sichern Sie sich jetzt Tickets!

Einlass 18.30 Uhr

Karten bitte noch direkt vor Ort erfragen: Tel 0391 541 4426

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Augen auf und durch
Eine politisch-satirische Collage von und mit Hans-Günther Pölitz

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.
Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.
Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Einlass 18.30 Uhr

Karten bitte noch direkt vor Ort erfragen: Tel 0391 541 4426