Freitag, 25.09.2020
um 19:00 Uhr

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
16816 Neuruppin




Benjamin Quaderer liest aus seinem Buch "Für immer die Alpen". Moderiert von Anja Kretschmer.

Das Europäische Festival der Reiseliteratur NEBEN DER SPUR gehört zu den bedeutendsten Literaturfestivals in Deutschland und findet in diesem Jahr zum 7. Mal statt. Seit 2010 kommt die erste Garde europäischer Schriftsteller in den Geburtsort Fontanes, um aus ihren Romanen und Erzählungen zu lesen. Sie erweitern unseren Blick auf die Welt und lassen uns „den großen Zusammenhang der Dinge nie vergessen“. (Theodor Fontane: Der Stechlin)

Mit Michael Roes, Tom Kummer (CH), Jens Mühling, Peter Schneider, Olivia Wenzel, Gerwin van der Werf (NL) u. a.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

25.10.2020
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
In 80 Bildern um die Welt

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.rem-mannheim.de 

Mannheim

25.10.2020
11:00 Uhr
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

25.10.2020
Contra Corona

Über 30 Künstler und Designerinnen sind der Einladung der Glashütte Gernheim gefolgt und zeigen in der neuen Sonderausstellung "Contra Corona", dass auch in Zeiten einer Pandemie die Arbeit mit Glas in vielfältigen Ausprägungen fortlebt. Die Glashütte Gernheim möchte mit der Galerieausstellung die Kunstschaffenden unterstützen, die die jahrtausendealten Techniken der manuellen Fertigung von mundgeblasenem Hohlglas praktizieren und dadurch erhalten.

10:00 bis 18:00 Uhr

Petershagen

25.10.2020
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

25.10.2020
Aufbruch in die Moderne - Familie Viegener und die Fotografie

Die Schau im Bessemer-Stahlwerk zeigt eine Auswahl von 60 Schwarz-Weiß Fotografien aus dem Nachlass des Fotoateliers Viegener in Hamm. Sie repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.


Am 1. April 1925 wurde im westfälischen Hamm das Fotoatelier Viegener gegründet. Etwa zeitgleich begann in der Fotografie die Epoche der Moderne. Zu dieser Zeit hatte sich das junge Medium neben den "alten" Künsten bereits etabliert. Die Ausstellung zeigt die Veränderungen, die in der Fotografie in den folgenden Jahrzehnten stattgefunden haben. Die ausgestellten Bilder repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.

10:00 - 18:00 Uhr

Hattingen

25.10.2020
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

25.10.2020
Jörg Brüggemann: Wie lange noch

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 

Mannheim

25.10.2020
11:00 Uhr
Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

25.10.2020
JOHN FRANZEN

JOHN FRANZEN - LINES AND REFLECTIONS

Vernissage: Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr

Ausstellungsdauer: 04.09.-06.11.2020

 


Der Saisonstart der Frankfurter Galerien findet dieses Jahr vom 4. bis 6. September 2020 erneut parallel zur The Frankfurt Art Experience statt. Schlieder Contemporary zeigt eine Einzelausstellung des in Maastricht lebenden Künstlers John Franzen (*1981).

 


Leben als Motiv - John Franzen schafft abstrakte, minimalistische Kunstwerke durch das Einwirken existenzieller Kräfte und Energien. Der Künstler sieht sich als Medium des pulsierenden Universums und versucht, durch Zeichnen, Atmung, Zerstörung und seine reine Existenz dem Ursprung der Schöpfung näher zu kommen.

 

Die Ausstellung zeigt drei Werkgruppen des Künstlers. In den Werken seiner Serie "Creation is Destruction" werden die Reflektionen des Künstlers und des Betrachters auf verspiegelten Stahlplatten zum Kunstwerk und einzigem Motiv, denn er sieht nur sich selbst. Dieses Bild zerstört Franzen durch Axthiebe - die Zerstörung wirkt hier als Schöpfungsakt gegen den inneren Narzissmus in Form des eigenen glorifizierten Spiegelbildes.

 


Die feinen Zeichnungen der "Each Line one Breath" Serie entstehen in einer meditativen Arbeitsweise - der Künstler fokussiert sich auf sein Inneres und füllt die ursprüngliche Leere des Papiers mit Linien. Mit jedem Ausatmen zeichnet John Franzen eine Linie und schafft so durch die repetitive Arbeitsweise ein Manifest seines persönlichen Gemütszustandes auf dem Papier. Eine Weiterentwicklung der Werkserie stellt "One Line" dar - hier steht eine einzige Linie im Fokus, die als Maximierung seiner bisherigen Arbeitsweise zu sehen ist. Sie birgt das intrinsische Potential, sich in jede Form zu entwickeln. 

 


Öffnungszeiten zum Saisonstart:

Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr Vernissage

Samstag/Sonntag, 05.09.2020 11-18 Uhr u.n.V.

 


Öffnungszeiten 06.09.-06.11.2020

Montag-Sonntag nach Vereinbarung unter: art@schliedercontemporary.com oder +49 69 680 91188

 


Schlieder Contemporary

Beethovenstraße 29

60325 Frankfurt 

www.schliedercontemporary.com

Mo-So nach telefonischer Vereinbarung

Frankfurt

25.10.2020
11:00 Uhr
Leningradski feminism 1979

1979 veröffentlichten einige Frauen in Leningrad
die erste illegale feministische Zeitschrift der Sowjetunion.
Sie schreiben über den sowjetischen Alltag,
die Situation von Alleinerziehenden, Gewalt
in Geburtskliniken, Frauen in Gefängnissen. Ein
Skandal. Die Autorinnen werden des Landes verwiesen
oder kommen ins Lager.
Westliche Feministinnen übersetzen die Zeitschrift
in viele Sprachen. Die Ausstellung präsentiert die
Texte, erklärt die Zusammenhänge, in Videointerviews
erzählen die Autorinnen selbst.

Kurator_innen: Olessja Bessmeltsewa (St. Petersburg),
Philipp Venghaus (Leipzig).
Ausstellungskooperation: Leipziger Leibniz-Institut für
Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
und Zhaba (deutsch-russische Kulturwerkstatt) und
Forschungs- und Informationszentrum Memorial/
Benjamin-Joffe-Stiftung (St. Petersburg).

Gefördert durch das Auswärtige Amt
Ausstellungseröffnung

Sonntag 13. September 2020 | 12.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Ausstellung 13. September – 13. Dezember 2020

12-17 Uhr

Wiesbaden

25.10.2020
Die Rose ist ohne Warum

Im Leben wie in der Kunst sind Blumen nie banal, vermitteln sie doch versteckte symbolische Botschaften: Sie künden von der Fülle des Lebens, sind Ausdruck von Zuneigung, Verbundenheit und Anziehung. In der Kunst transportieren Blumenbilder zudem das Danach, die Vorahnung des Verfalls, das Welken, den Tod. Das Ende der Blütenpracht ist ihrer Schönheit bereits eingeschrieben.

Die Studierenden der Abschlussklasse von Ute Mahler und Göran Gnaudschun an der Ostkreuzschule für Fotografie nähern sich dem nur scheinbar einfachen oder gefälligen Thema aus unterschiedlichen Richtungen: von hochartifiziellen Fotografien kostbarer Blüten über Dokumentationen von Wildwuchs am Wegesrand bis hin zu Betrachtungen über die Versuche von Menschen, sich ihr Umfeld mittels Blumen und Pflanzen wohnlich zu machen.

Auf Schloss Neuhardenberg, wo seit dem 18. Jahrhundert Botanik und Kunst gleichermaßen geschätzt sind, werden Arbeiten von Felix Lampe, Lena Ures, Hannah Krist, Jonathan Scotti, Jaakov Pronin, Alicja Khatchikian, Mathilde Tijen Hansen, Max Korndörfer, Pascal Reif, Sofiane Vergnet, Sara Toussaint und Michelle Martins Carvalho gezeigt.

Die Ostkreuzschule für Fotografie, 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet, gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Dokumentarische, journalistische oder künstlerische Fotografie werden in ihren Unterschieden und Wechselwirkungen vermittelt, begleitet von Fotografen der Agentur Ostkreuz.

Ausstellung
12. 9. bis 6. 12.2020
Foyer Großer Saal
Eröffnung: Sa, 12. 9.2020, 14 Uhr

Eintritt frei

12.9. bis 25.10.2020: Di bis So 10-18 Uhr 26.10. bis 6.12.2020: Mi bis So 11-16 Uhr

Neuhardenberg

25.10.2020
Picasso/Miró

Münster feiert Picasso und Miró
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens widmet sich das Picasso-Museum in Münster im Herbst 2020 der außergewöhnlichen Beziehung zwischen Pablo Picasso und Joan Miró. Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Keramiken zeichnet die große Jubiläumsausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ (19.9.2020-10.1.2021) die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden spanischen Künstler nach und stellt ihre Werke in einen spannungsreichen Dialog.

Durch exemplarisch ausgewählte Arbeiten geht die Ausstellung dem Einfluss nach, den der Surrealismus auf Picassos und Mirós Schaffen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig betont die Präsentation ihre individuellen künstlerischen Handschriften. Ihr unterschiedliches Bilddenken wird durch die Gegenüberstellung ihrer keramischen und grafischen Arbeiten für den Besucher erfahrbar: So war Picassos Werk durch häufige Richtungs- und Stilwechsel gekennzeichnet und Miró blieb in seiner Bildsprache eher konstant und gradlinig. Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit. So führte er einmal aus: „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig und ausgedacht. Während man daran arbeitet, verändert es sich im gleichen Maße wie die Gedanken.“

Darüber hinaus beleuchtet die Schau, wie beide Spanier schöpferisch mit der Kunstgeschichte in Gestalt von Variationen nach alten Meistern umgingen. Beide Großen der spanischen Kunst eint jedoch der Umstand, dass sie zeitlebens nie den Schritt in die völlige Abstraktion vollzogen.

Di - So von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Freitag 10-19 Uhr

Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

25.10.2020
Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000) gehört zu den Begründern der Klang- und Medienkunst im 20. Jahrhundert. Der als Sohn deutscher Einwanderer in Los Angeles geborene Künstler konstruierte seit Ende der 1960er-Jahre komplexe audio-kinetische Installationen, in denen er sich mit den spezifischen Eigenschaften von Klang und Sprache auseinandersetzte.

In seinen komplizierten mechanischen und technologischen Skulpturen, die er selber oft Maschinen nannte, erforschte er auf der Grundlage seiner Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und der Verhaltensforschung akustische Phänomene und die Funktionsweisen der Wahrnehmung. Als singulärer Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft erweiterte der seit 1980 in Hamburg lebende Künstler seine zunächst noch an automatische Musikinstrumente erinnernden Skulpturen und Objekte im Laufe der Zeit zu interaktiven Klanginstallationen, die zuletzt auch Zeichnungen und Projektionen mit einbezogen.

Mi-Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

25.10.2020
Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

25.10.2020
Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen

Die Herkunft von Museumsobjekten rückt immer stärker in den Fokus der Museumsarbeit. In vielen (Kunst-)Museen ist die Provenienzforschung etabliert. Die Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem und anderweitig unrechtmäßig erworbenem Kulturgut ist zu einer Kernaufgabe der Museen in Deutschland geworden. Im Mittelpunkt der Provenienzforschung steht die Beschäftigung mit dem Holocaust. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren weitere Unrechtskontexte, die mit gewaltsamem und unrechtmäßigem Entzug von Kulturgütern verknüpft sind.
Dazu zählt die Aufarbeitung von Kunstraub in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR.


Sehr vielschichtig ist der Umgang mit Kulturgut aus dem kolonialen Unrechtskontext. Es gelangte in großem Umfang in europäische Museen. Dieses Feld betrifft neben ethnologischen auch archäologische, naturkundliche und heimatgeschichtliche Museen. Gefahr für das Weltkulturerbe stellen auch Kriege und bewaffnete Konflikte dar. Hier sind Kriegsverluste und Beutekunst zu nennen. Illegale Ausfuhr oder Einfuhr stellen einen Verstoß gegen Kulturgutschutzgesetze des Herkunftslandes dar. Besonderes Feingefühl bedarf der Umgang mit menschlichen Überresten (Human Remains). Alle diese Bereiche werden in unserer Ausstellung vorgestellt.

Durch die gemeinsam von LWL und LVR initiierte Wanderausstellung soll auch die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Es werden Museen unterschiedlicher Gattungen und Größenordnungen in NRW einbezogen.

Im Burgsaal der Wewelsburg

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Die Geschichte der Dinge“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Büren-Wewelsburg

25.10.2020
Heinz Peter Knes

Fotografische Arbeit präsentiert Recherchen und Arbeiten aus unterschiedlichen Projekten des Künstlers Heinz Peter Knes (*1969, Gemünden am Main) und setzt diese in ein neues und gegenwärtiges Verhältnis. Durch die Betrachtung von geschichtlichem Material veranschaulicht Knes das Produzieren, Zeigen und Lesen von Bildern und ihre Effekte auf das kollektive Bildgedächtnis. „Arbeit“ im Sinne eines marxistischen Begriffs oder einer schöpferischen Auseinandersetzung ist darüber hinaus auch inhaltlicher Gegenstand. In Fotografische Arbeit stehen sich historisches Material und gegenwärtige Analyse gegenüber.
 
Fotografische Arbeit ist Heinz Peter Knes’ erste institutionelle Ausstellung in Europa.
 
Kuratiert von Melissa Canbaz

Mi bis So 14 - 18 Uhr

Bremen

25.10.2020
Jan Bajtlik

Jan Bajtlik. Linien - Rhythmen - Labyrinthe

Die Ausstellung von Jan Bajtlik zeigt die Faszination des Künstlers für die Ursprünge der visuellen Gegenwartskultur, die er in der europäischen Antike, in der Erfindung der Schrift und in der fernöstlichen Kalligraphie und Landschaftsmalerei aufspürt.

Charakteristisch für Jan Bajtliks Schaffen sind der Verzicht auf eine deutliche Abgrenzung von Vorderund-Hintergrund und das daraus resultierende Spiel mit dem Auge des Betrachters. Bajtliks Schwarz-Weiß-Gemälde zeugen von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, pulsierende Rhythmen zu schaffen, die zwar unterschiedlich dicht komponiert sind, aber immer den Blick des Betrachters fesseln und aufs Detail lenken.  Die gezeigten Arbeiten stammen größtenteils aus vier Werkgruppen: dem Zyklus „Griechische Labyrinthe” (2016-2017), raffinierten Zeichnungen, die im Buch „Ariadnes Faden“ publiziert wurden, einer Serie von Studien zur Ikonographie der griechischen Antike (2017), dem Zyklus „Jardin Particulier I” (2018), der den fließenden Übergang zwischen der Gegenständlichkeit des Stilllebens und der Abstraktion veranschaulicht, sowie neuesten, erstmals öffentlich ausgestellten Arbeiten.

Jan Bajtlik ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Illustration, Grafikdesign, Malerei und Zeichnung arbeitet. Er absolvierte die Fakultät für Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (2013). Seit 2016 arbeitet er u.a. für Hermès Paris an Entwürfen für Seidentücher, Modeaccessoires, Emaille-Schmuck, Schaufensterdekoratonen und Hermès Home: Keramik, Stoffe, Tapeten, Strandbekleidung. Seine Projekte repräsenteren verschiedene Designansätze, Stile und Techniken. Er illustrierte u.a. für die New York Times, das Time Magazine, Courrier Internatonal und Google. Jan Bajtlik entwirft auch Grafiken für Swatch-Uhren. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen internatonalen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Bologna Ragazzi Award 2015. Das von ihm illustrierte Buch „Unser Auto“ war laut New York Times das beste illustrierte Kinderbuch 2018. Er arbeitet mit der Galerie Szydłowski in Warschau zusammen. www.janbajtlik.com

Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Szydłowski, Warschau

 

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 17.00 Uhr

Fabuli und Fabula

Humor und Sensibilität sowie die Kombination verschiedener Techniken und Materialien zeichnen die Bilder der Künstlerin Ines Ziegler aus.

"Ich bin Weibsbild, Mutter, Künstlerin, Geliebte, wohne und arbeite in Bad Cannstatt." Seit einigen Jahren hat sich zudem das Katzenmotiv als treuer Begleiter in ihr künstlerisches Schaffen eingeschlichen. Die daraus entstandenen Bilderserien lassen nicht nur die Künstlerin beim Erschaffen dieser, sondern auch die Betrachtenden, den Alltagsstress vergessen. Ines Ziegler ist Autodidaktin, fühlt sich jedoch der Malerei verschrieben, seitdem sie denken kann.

Ausstellunsgdauer
04.10.2020–20.12.2020

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34
Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr besucht werden.

Die Vernissage findet am 03.10. um 17:30 Uhr an unserem Tag der offenen Tür statt.

Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr

Stuttgart

25.10.2020
PUNKTLANDUNG. Malerei, Grafik, Collage, Mixed Media, Relief, Objekt, Plastik, Installation

Christine Bauer; Nicole Bellaire; Christa Dihlmann; Elke Hennen; Jutta Hieret; Karin Hirschle; Sigrid Jordan; Iris Kamlah; Gloria Keller; Sylvia Kiefer; Lilo Maisch; Brigitte Nowatzke-Kraft; Anne-Bärbel Ottenschläger; Dorothea Rogulja-Wagner; Rosemarie Vollmer.

„Komm’ auf den Punkt!“

Dieser Aufforderung folgten die Bildenden Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe voller Begeisterung und Ideenreichtum. Das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem außergewöhnlichen Ausstellungstitel PUNKTLANDUNG zeigt nun das Künstlerinnenforum mit einer jurierten Auswahl ganz besonderer Arbeiten. Entstanden ist eine Werkschau, die sich durch eine Vielzahl an eigenwilligen Umsetzungen und Techniken auszeichnet, lässt doch der Begriff PUNKTLANDUNG diverse inhaltliche Assoziationen zu: verschiedene Aspekte, Gedanken und Statements auf einen Nenner bringen, mit Argumenten Treffer erzielen oder Standpunkte zuspitzen. Fragen stellen sich: Wie kann im Kunstschaffen die punktgenaue Umsetzung mit bildnerischen Mitteln erreicht werden? Wie kann ein Leitgedanke, eine klare Positionierung oder Fokussierung in den Werkformen zum Beispiel der Plastik, der Installation, der Malerei, der Druckgrafik, des Reliefs oder der Collage konzentriert zum Ausdruck kommen?
Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur inhaltliche Auseinandersetzungen mit dem komplexen Thema. Der PUNKT, die Punktform selbst, wird in fantasievollen Varianten nach rein formalen Aspekten durchgespielt. Ob auf Papier oder Leinwand, als Objekt, Plastik oder Installation, die künstlerischen Sichtweisen kreisen immer wieder um Pünktchen, Punkte, Tupfen, Flecken, Scheiben oder sogar Spiegelpunkte in vielfältiger Materialität und Farbgebung.

Überraschend, hintersinnig und augenzwinkernd präsentieren sich hier individuell interpretierte Volltreffer von 15 Künstlerinnen - Inhalt, Material und technische Versiertheit auf den Punkt gebracht!

Startpunkt: Freitag, 09.10.2020, 16.00 bis 20.00 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

Schlusspunkt: Sonntag, 01.11.2020, 14.00 bis 18.00 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

Mi-Fr von 17 bis 19 Uhr, Sa und So von 14 bis 16 Uhr Fr, 9.10 von 16 bis 20 Uhr So, 1.11. von 14 bis 18 Uhr

Karlsruhe

25.10.2020
Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

Der 1900 in Hanau geborene Martin Schunck hatte eine besondere Beziehung zu Trier: Neben seiner Jugend und Schulzeit verbrachte er hier auch seinen Ruhestand – und legte in seiner Wohnung eine beeindruckende Kunstsammlung an.

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

25.10.2020
Chopin / Konieczny

Auch ein Großereignis wie der 18. Internationale Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb musste aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verlegt werden. Für das Polnische Institut Düsseldorf bleibt der Oktober jedoch ein Musikmonat, in dem Fryderyk Chopin vor ungewöhnlicher Kulisse erklingen wird.

Die deutsch-polnisch-englische Premiere des Musikfilms „Chopin / Konieczny. Auf den Spuren Fryderyk Chopins am Niederrhein“, eines Projekts des Polnischen Instituts Düsseldorf, fand online auf dem YouTube-Kanal und auf der Facebookseite des Instituts am Jahrestag des Todes des polnischen Komponisten, dem 17.10.2020 um 18.00 Uhr statt:

Chopin-Konieczny. Auf den Spuren Fryderyk Chopins am Niederrhein

In dem Musikfilm „Chopin / Konieczny“ erzählt der Opernsänger Łukasz Konieczny über die Beziehung des polnischen Komponisten zum Rheinland und zu Deutschland. Dazu präsentiert der Bass-Sänger zusammen mit dem Pianisten Sebastian Breuing seine Interpretation ausgewählter Lieder, die Chopin zu Gedichten romantischer polnischer Lyriker komponiert hat: „Mir aus den Blicken“ von Adam Mickiewicz, „Polens Grabgesang“ von Wincenty Pol sowie „Bacchanal“ und „Die Heimkehr“ zu Texten von Stefan Witwicki. Die Säle des Düsseldorfer Schlosses Benrath dienten dem Filmkonzert als Kulisse. Der Film wurde zudem an weiteren Drehorten in der Düsseldorfer Altstadt und im Medienhafen, dem modernen Stadtteil Düsseldorfs aber auch in Köln, produziert.

Fryderyk Chopin kam im Mai 1834 ins Rheinland nach Aachen, Düsseldorf und Köln. Der junge Pianist und Komponist war Gast des Niederrheinischen Musikfests in Aachen, wo er ein Solokonzert gab. Dieses Festival war eines der wichtigsten Musikereignisse der damaligen Zeit in Europa und zog die größten Musikstars ins Rheinland. Nach dem Festival lud Felix Mendelssohn-Bartholdy, der mit Chopin befreundet war, den polnischen Musiker für einige Tage nach Düsseldorf ein. Hier lernte er einflussreiche Künstler der berühmten Düsseldorfer Malerschule kennen, darunter Wilhelm von Schadow. In seinen Briefen berichtete Mendelssohn über den Besuch Chopins in Düsseldorf, den er voller Begeisterung „den Paganini des Klaviers“ nannte.

Seine nächste Reise nach Deutschland führte den polnischen Künstler 1835 nach Dresden und Leipzig, wo Chopin den späteren Düsseldorfer Musikdirektor und Komponisten Robert Schumann traf. Es war Robert Schumann, der die berühmten Worte über Chopin schrieb: „Hut ab, Ihr Herrn, ein Genie.“ Und Clara Schumann war - nach eigenen Aussagen Chopins - eine der größten Interpretinnen seiner Musik.

In Paris, wo Fryderyk Chopin von 1830 bis zu seinem Tod am 17.10.1849 lebte, traf er sich oft mit dem in Düsseldorf geborenen Heinrich Heine. Sie sahen sich privat bei Chopin zu Hause oder in den Pariser Salons, zu denen sie als gern gesehene Künstler häufig eingeladen wurden.

Der Bass-Opernsänger Łukasz Konieczny wurde in Lodz, Polen geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikakademie Breslau. 2011 – 2019 gehörte er dem festen Ensemble der Deutschen Oper am Rhein an. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Opernrollen (Bayerische Staatsoper München, Théâtre du Capitole Toulouse, Semperoper Dresden). Zu Koniecznys Repertoire gehören auch die Basspartien in wichtigen Konzertwerken. In der Spielzeit 2019/20 ist er u.a. als Fafner „Rheingold“ und „Siegfried“ an der Deutschen Oper am Rhein sowie als Sparafucile „Rigoletto“, Skoluba in Moniuszkos „Gespensterschloss“ und Faust und Inquisitor im Prokofievs „Feuerigen Engel“ an der Nationaloper Warschau zu sehen. Detaillierte Informationen www.lukaszkonieczny.eu

„Chopin / Konieczny. Auf den Spuren von Fryderyk Chopin am Niederrhein“, Regie Filip Jacobson. Drehbuch und Produktion: Lidia Helena Jansen, Polnisches Institut Düsseldorf. Online-Format auf YouTube in Deutsch mit polnischen und englischen Untertiteln, Dauer: 18 Minuten

Online-Projekt

Düsseldorf

25.10.2020
Tickets
Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

Die Neugründung der Trierer Universität 1970 wird immer wieder als besonderes Ereignis für die Entwicklung Triers nach 1945 hervorgehoben. 2013 zeichnete der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten den Campus der Universität Trier als einen von 100 besonderen Orten aus. Was aber macht diese Universität zu einem besonderen Ort? Wie ist ihr Verhältnis zur ersten Trierer Universität (1473-1798)? Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in eine Institution, die sich als stark geisteswissenschaftlich ausgerichtete Universität einen Namen machte, dies stets als neue Herausforderung erlebt, sich in der Region verwurzelt und in der Welt zuhause sieht. Anlässlich des 50. Jahrestags der Neugründung zum Wintersemester 1970 beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift die bewegte Geschichte der Universität Trier.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

25.10.2020
Streaming Abo live aus dem Kulturwerk: S. da Vina, N. Tausendschön, Zu Zweit, Brodowy & Momsen, K. Freudenschuss und E. Grosche
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.

Ein kabarettistischer Heimatabend mit Matthias Brodowy und Werner Momsen wartet am 6. November auf die Gäste des Kulturwerks. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere echte Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker. Aber beide sind bekennende Nordlichter und bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite des Nordens ganz nah. Und sonst? …Och! Zwei Nordlichter sprechen sich aus.

Die Sängerin und Pianistin Katie Freudenschuss kommt am 13. November ins Nienburger Kulturwerk. Inspiriert von einem Tagebuch, das auf mysteriöse Art und Weise in ihren Besitz geriet, kreiert sie in „Einfach Compli-Katie“ einen ebenso poetischen wie satirischen Abend über Liebe und Frauengold, Melania Trump, Kalenderweisheiten und Political Awareness.

Zum Abschluss des Herbst-Abos steht am 28. November Erwin Grosche auf dem Programm. In seinem Warmduscherreport Vol. 3 packt er noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vierzig Jahren Kabarettgeschichte aus. Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
Mord in Aussicht // Bürgerhaus Biebrich

WhatsApp des Todes

(Wiesbaden, Mitte) „Rkk##?$%&…“ lautete die tödliche WhatsApp an Schorsch Walters. Den Hausmeister im Kommissariat. Gefunden wird er in der Biotonne. Von einer Neonröhre durchbohrt. Diese mangelnde Kompetenz, Neonröhren umweltgerecht zu entsorgen, verstört alle Beteiligten. "Rkk##?$%&…" auch die Kantinenwirtin des Hessischen Landtages schaut, während sie eine vegane Suppe rührt, auf ihr Smartphone.

Sie wird durch ein Sieb gepreßt, aufgefunden. Matschke hockt mit Kopfschmerzen im Büro. Sein Smartphone vibriert. Matschke wischt auf dem Display herum. Wird er gevierteilt auf einem Fensterbrett entdeckt? Oder kopflos gefaltet in seinem Dienstwagen? Düdelidüüü. Sirrsirrsirr.

Ein mobiles Verbrechen ohne Tarif… So könnte es sein. Und auch ganz anders. Sicher ist allein: Zwei Kommissare und jede Menge Verdächtige. – Keiner weiß, wer der Täter ist. Nicht einmal die Schauspieler. Denn erst am Abend entscheidet (verdeckt) durch ein Los, wer der Mörder ist. Dann wird improvisiert. Alles entsteht aus dem Augenblick oder aus den Vorgaben der Zuschauer.

Es spielt das Ensemble à la Minute. Melodien und Geräusche live von Geige, Gitarre oder Keyboard. Und natürlich jede Menge spannende improvisierte Filmmusik.

 

Ticketpreise: Unterstützer-Karten 25,00€ | Otto-Normalverdiener 21,00€ |
Ermäßigte Karten 12,00€

Kommen Sie als "Kleingruppe" ins Theater! AKTUELL, wegen Corona 5+1:
5 Tickets buchen und Sie bekommen die 6. Karte umsonst. Dann sitzen Sie neben Ihren Freunden in einer Gruppe!

Tickets an allen bekannten VVK-Stellen | online unter www.kuenstlerhaus43.de | Hotline rund um die Uhr 0180 6050400 (14 ct/ min.)
Abendkassenzuschlag 2 €

 

MOMENTUM

Meinrad Hofmann hat sein Ziel verloren. Die Anforderung, die seine Arbeit als Parteivorsitzender und Präsident eines westlichen Staates mit sich bringt, wird ihm zuviel. Eine Depression bahnt sich an oder ist vielleicht auch schon in vollem Gang. Die Fünfzig-Jahr-Feier der Partei soll das Blatt wenden, aber nicht er, sondern seine Frau Ebba soll eine Rede halten. Aber auch ihr sind die Ideale abhandengekommen, der Glaube daran das Richtige zu tun, wenn sie ihren Mann unterstützt. Zweifel brechen sich Bahn, ob alles wofür sie jahrzehntelang gemeinsam gekämpft haben nur eine Wahnvorstellung war. Und wo bleibt eigentlich Ebbas eigenes Leben, ihre Wünsche und Träume?

 

Ein brutaler, schonungsloser Blick hinter die Kulissen der Macht und ein sehr persönlicher Blick auf die Menschen, die diese Macht haben, mit all ihren Ängsten, Unsicherheiten und Zweifeln.

Nach GIFT. EINE EHEGESCHICHTE (2015/16) ist es das zweite Werk Lot Vekemans, das am WBT aufgeführt wird. Die Stücke der niederländischen Dramatikerin sind in 15 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet worden. Die Uraufführung war im Oktober 2018 am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne | Jörg Preckel
Kostüme | Jörg Preckel, Linda Scaramella-Hedwig

Mitwirkende | Florian Bender [Ekram Lindner] | Rosana Cleve [Das ungeboren Kind] | Markus Hennes [Dieter Seeger] | Ivana Langmajer [Ebba Hofmann] | Jürgen Lorenzen [Meinrad Hofmann]

Münster

25.10.2020
18:00 Uhr
Teresa Bergman: Apart - Musikband

Teresa Bergman: Apart


„Phantastische Stimme, phantastische Songs. Einfach so. Bläst sie einen um.“ (FAZ) - TERESA BERGMAN, die Sängerin aus Neuseeland und Wahlberlinerin schlägt mit ihrer Band musikalische Brücken zwischen Folk, Funk und Jazz.

 

Sonntag, 25. Oktober 2020 - 18:00 Uhr

Ihr typischer „Bergman-Groove“, ihr Mut zu stilistischen Kontrasten sowie ihr Bühnen-Mix aus Spaß und Intimität machen Teresas Konzerte zu magischen wie mitreißenden Erlebnissen.
Aufgewachsen in Wellington, kam Teresa Bergman 2009 nach Europa. Nach zehn Jahren auf den Bühnen dieser Welt, veröffentlichte die Sängerin und Komponistin ein intensives Pop-Soul-Album mit Jazz- und Folk-Elementen. APART ist ein anspruchsvolles Trennungs-Album mit experimentellen Vocal-Arrangements, kunstfertigen Gitarren-Riffs und einer ausgefeilten Soundästhetik. Im Mittelpunkt steht Teresas wichtigstes Instrument - ihre grandiose, unglaublich wandlungsfähige Stimme. Der Sender Deutschlandfunk Kultur bezeichnete die Sängerin als „das größte Talent, das wir im vergangenen Jahr entdeckt haben.“ Ihre Auftritte sind stets energiegeladene Ereignisse, die die Vorschusslorbeeren der Presse mehr als rechtfertigen.
Teresa Bergman: Groovy, hinreißend, apart.

Preiskategorien: 23,-€

kleiner Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

 
Mitwirkende:

Teresa Bergman, Gesang & Gitarre
Matt Paull, Piano & Backing Vocals
Tobias Kabiersch, Bass & Backing Vocals
Pier Ciaccio, Drums & Backing Vocals

Coesfeld

25.10.2020
18:00 Uhr
Meisterschüler-Meister

Im Beethoven-Jahr 2020 stellt der Neuhardenberger Meisterkurs von Jan Vogler und seinen Dozentenkollegen seinen „angestammten“ Termin im Sommer der Arbeit von Jan Vogler und Martin Stadtfeld mit ihren Schülern für die Erarbeitung eines speziellen Programms mit Kompositionen des Jubilars zur Verfügung (S. 56). Der neue Termin im hoffentlich goldenen Oktober wird der Konzentration und Ruhe der Neuhardenberger Workshop-Tage sicher keinen Abbruch tun. Bereits zum sechsten Mal treffen sich der Meistercellist und sein bewährtes Team aus der Geigerin Mira Wang und dem Pianisten Antti Siirala zur gemeinsamen Arbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern. Hier geht es sowohl um die Verfeinerung von Technik und Klang als auch um die Erarbeitung eines Konzertprogramms, mit dem sich die Meisterklasse am 25. Oktober dem Publikum präsentiert – ein regelmäßig gefeiertes Ereignis, das vermutlich wieder allen Beteiligten und Zuhörern zu Herzen gehen wird. Wie in jedem Jahr werden einige bekannte und einige neue Gesichter unter den Eleven sein; wie in jedem Jahr wird man Entwicklungen sowohl in den Einzelbegabungen als auch im Ensemblespiel erkennen können – ein Vorzug kontinuierlicher Arbeit. Eine weitere Kontinuität ist die Kooperation mit dem Moritzburg Festival, das Jan Vogler seit 2001 mit großem Erfolg leitet und das der Stiftung in der Vorbereitungsphase helfend zur Seite steht.

Workshop und Konzert
19. bis 25.10.2020

Leitung und Solist
Jan Vogler, Violoncello
Dozenten
Mira Wang, Violine
Antti Siirala, Klavier

Abschlusskonzert
der Dozenten und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops
So, 25. 10.2020, 17 Uhr, Schinkel-Kirche

Eintritt
Preisgruppe I: € 30,- / ermäßigt und NHB-Card € 24,-
Preisgruppe II: € 25,- / ermäßigt und NHB-Card € 18,-

präsentiert vom tip Berlin

Neuhardenberg

25.10.2020
17:00 Uhr
Kantinengespräche im „Tellheim“

Kantinengespräche in der Theaterkantine „Tellheim“ im Großen Haus


An mehreren Wochenenden der Spielzeit, immer sonntags um halb vier, lädt das Schauspiel zum Gespräch an den Kantinentisch. Expert*innen antworten auf Fragen und diskutieren mit dem Publikum zu Themen ausgewählter Stücke der Spielzeit. Am 25.10. macht Ines Geipel den Auftakt und spricht mit Cottbuser Bürger*innen am Kantinentisch zu verschiedenen Themen aus ihrem Buch „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“.

Der Eintritt ist frei.

Cottbus

25.10.2020
15:30 Uhr
Gestalten der Wahrheit

Kuratorenführung

Einführung und Gang durch die Sonderausstellung „IRR-REAL" im Krankenhausmuseum mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung Julia Diekmann.

Verbindliche Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl notwendig.

5€ / 2,50€ zzgl. Eintritt

Bremen

25.10.2020
15:00 Uhr
„Drinking the Wind“

„Drinking the Wind“ Dem Wind folgen: Nomaden – damals und heute

Vernissage am Do. 22.10.20 um 19:00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten:
Fr./Sa. 17:00 – 20:00 Uhr
So. 15:00 – 19:00 Uhr

Die Ausstellung zeitgenössischer Künstler aus Kirgisistan stellt Fragen zu den dringlichsten Themen unserer Zeit, wie etwa der Klimaveränderung, Ökologie, Selbstheilungskraft der Erde, Ressourcen und der achtsame Umgang mit ihnen, Völkerwanderungen, sowie die Definition von “Heimat“.

Ein Großteil der Gesellschaft sieht sich als digitale Nomaden, die mithilfe von Technologie die Weiten des globalen Wissens und Denkens erforschen und so mit Menschen interagieren, in einer Weise, die noch vor einem Jahrzehnt unvorstellbar war. Die Migration von Menschen hat sich ebenfalls beschleunigt - “Heimat" ist also für viele vorübergehend, da sich aktuell die Menschen ständig auf der ganzen Welt bewegen.

 

Wir leben in Zeiten eines enormen Umbruchs: Landkarten, Handel, Finanzwesen, moderne Kommunikationskanäle – all das sind Medien, zwar nicht mehr physisch greifbar, aber überall verfügbar sind...und, nur einen Tastenklick entfernt! Diese neuen Freiheiten sind manchmal fast überwältigend.

Im Gegenzug: Nachhaltigkeit und materielle Sparsamkeit werden gerade zu neuen Leitmotiven erhoben. Damit dies nicht nur flüchtiger Zeitgeist bleibt, können wir vielleicht Wichtiges von den Nomaden Zentralasiens lernen - einem noch wenig bekannten Gebiet der Welt - um uns zu veranlassen, Themen, wie regionale Kultur, Politik und soziale Komplexe aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten, und, um darüber zu sprechen. 

Ihre Welt der Dinge ist begrenzt – und die wenigen Objekte werden über Generationen immer wiederverwendet. Alles ist eingefügt in einen ständigen Kreislauf –  ein permanentes Nullsummen-Spiel! Für den „zivilisierten Verbraucher“ ist das so gewiß nicht nachlebbar; dennoch, im besten Fall ist es Gedankenanstoß zu einer neuen Bescheidenheit und Nachhaltigkeit.

Die Ausstellung “Drinking the Wind” ist das Ergebnis des Projekts Urban Nomad, das aus der Zusammenarbeit zwischen B’ Art Contemporary (Kyrgyzstan) und dem Kulturreferat München hervorging.

Die Künstler*innen aus Kirgisistan - Zhanybek Sultanbekov, Ak Zhibek, und Serzhan Bashirov - waren "Stipendiat*innen" des Internationalen Künstlerhaus "Villa Waldberta" von März bis Mai 2020.

Sie präsentierten auch «Nomadic Carpet», einen Wollteppich, der in einem gemeinsamen Filz-Workshop mit deutschen und kirgisischen Künstlern, in Handarbeit und mit Wolle von einheimischen Schafen gefertigt wurde. Die gemeinsame Arbeit an einem nomadischen Teppich ist ein Symbol für die Einheit und Harmonie zwischen verschiedenen Völkern. Menschen, die sich ursprünglich nicht kannten, kommen zusammen, um ein gemeinsames Werk, das zugleich ganz unterschiedliche Facetten zeigt - zu erschaffen. Auch, diese Gemeinschaftsarbeit ist ein Highlight der Ausstellung "Drinking the Wind".

Teilnehmer: Ak Zhibek, Andrea Kreipe, Michael Gretschmann, Serzhan Bashirov, Philip Gretschmann, Pia Gretschmann, Isabel Fink, Nicolas Walther, Angelika Walther, Shaarbek Amankul, Ilka Niederfeld,  Zhanybek Sultanbekov, Julia Prummer, Nurdoolot kyzy Cholponay.

Eintritt

Frei

Veranstalter
Veranstalter: B’ Art Contemporary

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

München

25.10.2020
15:00 Uhr
Spielen und Spiele gestern und heute

im Haus der Geschichte
 

Für alle Spiele-Fans! Bei der Führung lernen Familien die Geschichten rund um beliebte und berühmte Spiele und Spielsachen aus dem Südwesten kennen. Wie kam Margarete Steiff auf die Idee für ihr erstes Stofftier? Was spielten Kinder zur Zeit des Kaiserreichs oder in der Nachkriegszeit?

Die Führung ist für Kinder, Eltern und Großeltern. Eine telefonische Anmeldung unter 0711/212-3989 ist erforderlich. Treffpunkt ist im Foyer. Die Führung kostet 5 € für Erwachsene und 1 € für Kinder (inkl. Eintritt).

 

Stuttgart

25.10.2020
14:30 Uhr
Poetry Slam–Workshop mit Bas Böttcher (Berlin)

(begrenzte Personenzahl) Anmeldung bis 25. September 2020.

Teilnahmegebühr: 10€

12.00 - 16.30 Uhr

Halberstadt

25.10.2020
12:00 Uhr
Kostprobe: GOTT

Dramaturgin Tanja Weidner plaudert mit Regisseur Meinhard Zanger und dem Ensemble über Regieidee und Probenarbeit und bietet mit kurzen Szenen erste Einblicke in das Stück.

Der Eintritt ist frei!

Münster

25.10.2020
11:00 Uhr
„Ex Oriente lux!“: NIDA und der Osten des Römischen Reiches

NIDA (Frankfurt-Heddernheim), Zentrum des Limesgebietes nördlich des Mains, antiker Hauptort des Verwaltungsbezirks Civitas Taunensium: um 200 n. Chr. eine römische (Klein-)Stadt mit - geschätzt - etwa 6000 Einwohnern. Wie auch regionale Zentren heute war Nida ein Anziehungspunkt für Menschen aus vielen Teilen der Welt.

Frankfurt

25.10.2020
11:00 Uhr
LiteraTour Nord / Roman Ehrlich: „Malé“

Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert, Pauschaltouristen haben sich neue Ziele gesucht, und der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen. Gleichzeitig ist die heruntergekommene Hauptstadt Malé zum Ziel all jener geworden, die nach einer Alternative zum Leben in den gentrifizierten Städten des Westens suchen. Und so wird die Insel für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteiger, Abenteurer und Utopisten, zu einem Ort zwischen Euphorie und Albtraum, in dem neue Formen der Solidarität erprobt werden und Menschen unauffindbar verschwinden. Mit Malé fängt Roman Ehrlich die komplexe Stimmungslage unserer Zeit ein und verwebt die Geschichten rund um die Sehnsüchte und das Scheitern seiner Figuren zu einem Abbild all der Widersprüche, die das Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausmachen.

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher Das kalte Jahr (2013), Urwaldgäste (2014), Das Theater des Krieges (2017) und Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens (2017) erschienen, für die  der Autor verschiedene Literaturpreise erhielt.

Moderation: Silke Behl

Veranstaltet in Kooperation mit der Buchhandlung CvO-Unibuch.
Kartenvorbestellung nur noch beim Literaturhaus möglich!

Eintritt
12,- € / ermäßigt 8,- €
Teilnahme nur möglich nach Kartenreservierung unter
literaturhaus(at)stadt-oldenburg.de

Veranstaltungsort
Kulturzentrum PFL
Peterstraße 3
26121 Oldenburg

Oldenburg

25.10.2020
11:00 Uhr
Aktionstag zur EU Code Week

Dieses Jahr laden SAP Mitarbeitende zu verschiedenen spannenden Online-Workshops für Kinder und Jugendliche in einer einzigartigen, offenen und experimentellen Virtual Reality-Umgebung auf Mozilla Hubs ein. Auch online mit dabei sind die Hochschule der Wirtschaft für Management, die Universitätsmedizin Mannheim sowie das DKFZ. Mitmachen lässt sich ganz einfach online über die Website von „Meet and Code“ (https://meet-and-code.org) oder die des TECHNOSEUM (https://www.technoseum.de).

Kostenfrei

Mannheim

25.10.2020
09:00 Uhr
Aktionstag zur EU Code Week

Der Aktionstag im TECHNOSEUM bildet den Höhepunkt der EU-Code-Week-Aktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar. In Kooperation mit renommierten Bildungs- und Forschungsinstitutionen gibt es von Roboter-Fußball und Robo-Cup bis zu Sprachspielen am Computer viel zu entdecken. Es werden zwei verschiedene Workshops angeboten: Kinder und Jugendliche von 10-14 Jahre entdecken um 11 und 13 Uhr für jeweils eine Stunde im Workshop “Calliope mini zum Ausprobieren“ die Welt der Computer. Alle anderen können sich ab 9:30 Uhr stündlich im Workshop “Ozobots steuern, aber wie“ von den kleinen Robotern begeistern lassen. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 5 Personen beschränkt.

Es müssen die im Oktober geltenden Corona-Regelungen beachtet werden, d.h. insbesondere Abstand, Hygienevorschriften und Alltagsmaske (AHA).

Eintritt frei

Mannheim

25.10.2020
09:00 Uhr
Schwanensee - Das online Stream Event - „Schwanensee“ Eröffnung der Spielsaison
Moscow Classic Ballet
Schwanensee – den Ballettklassiker per Online-Stream erleben

*Diese Veranstaltung findet ausschließlich online statt*

Mit sinnlicher Anmut gleiten die Schwäne über das Parkett – so kraftvoll und doch fast schwerelos. Sanft verlieren sich ihre Bewegungen im Rhythmus der Musik. Und irgendwann spielen Raum und Zeit keine Rolle mehr. Wir werden eins mit dem Stück.

So viel gefühlvolle Ästhetik gelingt nur wenigen Ballettaufführungen. Einer aber gelingt sie jedes Mal – Schwanensee. Der Ballett-Klassiker kommt nie aus der Mode. Seit seiner Uraufführung am 20. Februar 1877 im berühmten Bolshoi Theater in Moskau zieht die dramatische Musikgeschichte in ihren Bann. Nicht ohne Grund gehört das Tanzmärchen des russischen Erfolgskomponisten Peter Iljitsch Tschaikowsky längst zu den bedeutendsten Werken der nationalen und internationalen Musik- und Theaterszene.

Und auch heute noch, mehr als ein Jahrhundert nach der Erstaufführung in Moskau, weiß Schwanensee immer noch zu verzaubern wie am ersten Tag. Die emotional herausragenden Musikstücke von P.I. Tchaikovsky in Kombination mit den raffinierten Tänzen von Marius Pepita und Lev Ivanov sind zeitlos geworden. Unabhängig von Raum und Zeit bringen sie die feinen Nuancen der menschlichen Gefühlswelt zum Ausdruck. Selbstverständlich zeigt das musikalisch-tänzerische Meisterwerk auch im Hier und Jetzt, im Jahr 2020, seine magische Wirkung.

Doch dieses Jahr gibt es eine kleine Besonderheit: Ausnahmsweise kommen nicht Sie zu Schwanensee, Schwanensee kommt zu Ihnen. Direkt bei Ihnen zu Hause spielt sich die Romanze ab. Der Grund: Die jahrhundertelange Tradition darf nicht unterbrechen. Der beliebteste Ballett-Klassiker muss weiterleben – wenn auch in unseren eigenen vier Wänden. Der Aufführungsort mag dieses Jahr vielleicht ein anderer sein, das Stück aber bleibt stets dasselbe.

Unser diesjähriger Treffpunkt ist ein virtueller Theatersaal. Online im World Wide Web per Livestream findet das Tanzmärchen 2020 statt. Eine Besonderheit: Schwanensee in dieser Form hat es so bisher nicht gegeben. So wird es höchste Zeit, die klassische Ballettaufführung einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben und zunehmend in die digitale Welt einzuführen. Treffen wir uns am 25. Oktober oder am 12. Dezember 2020 online zu einer aufregenden neuen Inszenierung von Tchaikovskys Geniestreich. Egal, wo Sie sich gerade befinden – das virtuelle Spektakel bekommen Sie in der gesamten Republik zu sehen. Denn so wie Schwanensee die Zeit überwindet, so überwindet es auch den Raum.

Schwanensee – eine Hommage an die Liebe

Im Mittelpunkt des Ballett-Klassikers steht die Romanze zwischen Prinz Siegfried und der verwunschenen Schwanenprinzessin Odette. Die Umstände ihrer Liebesgeschichte sind außergewöhnlich. Wegen eines Fluchs des bösen Magiers Rotbars ist Odette fortan im Körper eines Schwans gefangen. Nur eines kann den Fluch brechen – bedingungslose Liebe. Und hier kommt der Prinz Siegfried ins Spiel. Mit allen Mitteln versucht die Schwanenprinzessin sein Herz für sich zu gewinnen – mit Erfolg. Siegfried verliebt sich in Odette und bereitet ihrer Gefangenschaft ein Ende.
ABBA DINNER - The Tribute Dinnershow
ABBA DINNER - THE TRIBUTE DINNERSHOW

Die größten ABBA-Hits live & hautnah!

In unserer ABBA-Tributeshow erleben Sie ABBA so privat wie nie zuvor und feiern eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte in den schönsten Schlössern und Hotels Deutschlands. Live und unplugged präsentiert die originalgetreue Tributeband ABBA ROYAL unsterbliche ABBA-Hits – garniert von einem erlesenen 4-Gänge-Menü.
Willkommen bei ABBA zu Hause!

Sie sind eingeladen als Musiker, Freund der Band oder Star der 70er Jahre zum Dinner zu Hause bei „Agnetha“, „Björn“, „Benny“ und „Anni-Frid“.

Der beste ABBA-Look der Gäste wird prämiert!

Mit verblüffend authentischen Stimmen stellen die Musikerinnen und Musiker Welthits wie „Dancing Queen“, „Super Trouper“, „Waterloo“ und viele andere unvergessene Hits vor. Erleben Sie den Grand Prix Eurovision de la Chanson 1974 noch einmal – live!

Eine Reise zurück zum Grand Prix 1974

Emotional wird es dann nach dem Hauptgang des Menüs beim Finale des Eurovision Song Contests: Die Dinnergäste hören weitere Songs aus dem Wettbewerb, tanzen oder schwelgen bei sanfteren Klängen in Erinnerungen. Natürlich dürfen Disco-Kugel, Plateauschuhe und Schlaghosen bei dieser First Class Dinnershow nicht fehlen – das perfekte Geschenk für jeden ABBA-Fan!

Mit der authentischen Tributeband ABBA ROYAL

Das hochprofessionelle Ensemble von ABBA ROYAL präsentiert ein mitreißendes ABBA-Erlebnis zum Greifen nah – exklusiv mit einem erstklassigen 4-Gänge-Menü.

Verkauf nur noch telefonisch über 0201201201
Eintrittskarte Tour M (Deutsch) – Unterirdisch in die Freiheit - Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour M und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt (keine hohen Absätze, keine Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw.). Der Führungsweg ist nicht barrierefrei.
• Ein Teil der Führung findet im Freien statt.
• Wir empfehlen die Mitnahme warmer Kleidung, da die Innentemperatur auf einem Teil der Tour ganzjährig nur ca. 10°C beträgt.

• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels selbstgegrabener Fluchttunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt »lief« im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1982. Insgesamt gab es mehr als 70 tatsächlich begonnene Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit. Es gab spektakuläre Erfolge, Verrat und bitteres Scheitern. Bald entwickelte sich ein regelrechtes »Katz-und-Maus-Spiel« zwischen Tunnelbauern und der DDR-Staatssicherheit, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchthelfer und Fluchtwilligen.
In der zweistündigen Tour begeben wir uns an einen zentralen Schauplatz des Geschehens: die Bernauer Straße, ein Brennpunkt des Mauerbaus und Schwerpunkt im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen von Fluchttunneln in großer Tiefenlage.

Nach einer Einführung in die Thematik besuchen wir zuerst oberirdisch authentische Orte von spektakulären Fluchttunnelprojekten. Dann geht es in den Untergrund: In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei berichten wir anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben als auch über die beiden erfolgreichsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer: »Tunnel 29« und »Tunnel 57«.
Als neues Highlight ist seit November 2019 - acht Meter unter der Oberfläche - ein originaler Fluchttunnel von 1970/71 zu sehen. Dieser wird durch einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel erschlossen, der vom Berliner Unterwelten e.V. in anderthalbjähriger Bauzeit in Eigenregie erstellt wurde. Es handelt sich um den einzigen echten Fluchttunnel, der heute noch zu besichtigen ist.

Die Führung dauert ca. 120 Minuten.

Treffpunkt: vor dem Haus Brunnenstraße 143 (auf Höhe U-Bhf Bernauer Straße), 10115 Berlin
Eintrittskarte Tour M (Deutsch) – Unterirdisch in die Freiheit - Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour M und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt (keine hohen Absätze, keine Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw.). Der Führungsweg ist nicht barrierefrei.
• Ein Teil der Führung findet im Freien statt.
• Wir empfehlen die Mitnahme warmer Kleidung, da die Innentemperatur auf einem Teil der Tour ganzjährig nur ca. 10°C beträgt.

• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels selbstgegrabener Fluchttunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt »lief« im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1982. Insgesamt gab es mehr als 70 tatsächlich begonnene Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit. Es gab spektakuläre Erfolge, Verrat und bitteres Scheitern. Bald entwickelte sich ein regelrechtes »Katz-und-Maus-Spiel« zwischen Tunnelbauern und der DDR-Staatssicherheit, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchthelfer und Fluchtwilligen.
In der zweistündigen Tour begeben wir uns an einen zentralen Schauplatz des Geschehens: die Bernauer Straße, ein Brennpunkt des Mauerbaus und Schwerpunkt im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen von Fluchttunneln in großer Tiefenlage.

Nach einer Einführung in die Thematik besuchen wir zuerst oberirdisch authentische Orte von spektakulären Fluchttunnelprojekten. Dann geht es in den Untergrund: In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei berichten wir anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben als auch über die beiden erfolgreichsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer: »Tunnel 29« und »Tunnel 57«.
Als neues Highlight ist seit November 2019 - acht Meter unter der Oberfläche - ein originaler Fluchttunnel von 1970/71 zu sehen. Dieser wird durch einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel erschlossen, der vom Berliner Unterwelten e.V. in anderthalbjähriger Bauzeit in Eigenregie erstellt wurde. Es handelt sich um den einzigen echten Fluchttunnel, der heute noch zu besichtigen ist.

Die Führung dauert ca. 120 Minuten.

Treffpunkt: vor dem Haus Brunnenstraße 143 (auf Höhe U-Bhf Bernauer Straße), 10115 Berlin
Thomas Fuchs - Verteidigung des Menschen
Massive Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung der Lebenswelt und der Reduzierung des Geistes auf neuronale Prozesse lässt den Menschen immer mehr als ein Produkt aus Daten und Algorithmen erscheinen.
Ist die Gesellschaft schon so weit, dass sie ihr humanistisches Weltenbild verliert? Muss der Mensch erst aktiv werden, um gegen seine immer fortschreitende Selbstverdinglichung anzukämpfen?

Der Philosoph Thomas Fuchs setzt dieser Bewegung eine Verteidigung auf der Ebene der Verkörperung entgegen: Die Leiblichkeit, Lebendigkeit und verkörperte Freiheit sind die Basis einer freien, selbstbestimmten Existenz. Er plädiert für die Rückbesinnung des Menschen auf seine Autonomie und Freiheit.

Thomas Fuchs ist seit 2010 Karl-Jaspers-Professor für philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg sowie Koordinator des Marsilius-Projekts „Verkörperung als Paradigma einer evolutionären Kulturanthropologie“.

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Aufgrund der Abstandsregelungen gemäß der Corona-Verordnungen sind jeweils 2 Sitzplätze nebeneinander mit Abstand von 1,5 m zu den Sitznachbarn verfügbar. Falls Sie die Veranstaltung zu zweit oder mit mehreren Personen besuchen möchten, wählen Sie bitte zunächst einen freien Platz (roter Punkt) und dann die Auswahl "2er Karte" Ihrer jeweiligen Preiskategorie.

Zum Kauf einer Live-Stream Karte klicken Sie bitte auf das farbige Quadrat in der unteren linken Ecke des Saalplans, um die gewünschte Anzahl an Karten auszuwählen.

Die Online-Veranstaltungen sind für Mitglieder des DAI Freundeskreises kostenfrei: Sie erhalten einen Zugangslink bis 6 Stunden vor Veranstaltung per E-Mail. Sollten Sie DAI Mitglied sein und Ihre E-Mail Adresse noch nicht hinterlegt haben, senden Sie uns bitte eine kurze Mail mit Ihrer Mitgliedsnummer an info@dai-heidelberg.de zur Aufnahme in unseren Verteiler.

Mit dem Kauf eines Solidaritätsticket können Sie uns, das DAI Heidelberg, in der Krise unterstützen. Sie spenden hiermit ein halbes Ticket zum Normalpreis und helfen uns, trotz der derzeitigen Beschränkungen weiterhin ein tolles Programm für Sie zu gestalten.

Wir bitten Sie, das DAI nur mit Mund-Nasen-Schutz zu betreten (den Sie an Ihrem Platz gerne abnehmen dürfen) und genügend Abstand zu halten. Wir sorgen verlässlich für die Einhaltung aller weiteren Regeln.
Bitte besuchen Sie uns nur, wenn Sie sich gesund fühlen und keinerlei Symptomatiken des Covid19 Virus zeigen.

Ermäßigung für: Studierende, Schüler, Schwerbehinderte (gegen Vorlage eines entsprechenden Dokuments beim Einlass) und Inhaber des Heidelberg-Passes.
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 14:15 Uhr bis 16:15 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

25.10.2020
14:15 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Theater DIE ECKIGEN - „Lysistratas Frieden“ nach Aristophanes
Der Olymp ist die Heimstatt der griechischen Götter. Endliche Menschen mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten haben hier nichts zu suchen. Doch was in den Augen der Götter kleinlich ist, bleibt für Menschen lebensnotwendig. Der Krieg der Menschen unterhält die Götter oder vielleicht nervt er sie auch. Deswegen fliegt der Weinbauer Trygaios mit einem Mistkäfer hinauf auf den Olymp, um den Frieden auf die Erde zu holen. So ungefähr erzählt die Komödie des Aristophanes die Geschichte, deren sich in diesem Jahr DIE ECKIGEN des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund angenommen haben.
Und natürlich erzählen Sie sie anders. Zuallererst trifft Trygaios auf dem Olymp Lysistrata (eine andere Figur des Aristophanes), die auch den Frieden auf Erden will. Sie leitet eine feministische Initiative, welche den Männern Sex verwehrt, solange Krieg ist. Wer kennt einen besseren Grund für Frieden als gelingende Liebe?
Doch auch die Götter sind bei den ECKIGEN anders. Sie sind genervt von den ewigen Streitereien der Menschen und bieten ihnen die Segnungen der Digitalisierung, damit endlich Ruhe und Frieden auf Erden herrschen. Natürlich sehen das unsere menschlichen Helden irgendwie anders und was ist ein Mistkäfer (Bug) Anderes, als ein Fehler im System.
In dieser Produktion der ECKIGEN unter der Leitung von Gerd Franz Triebenecker trifft antike Komödie auf Science Fiction, digitaler Ersatz auf leibhaftiges Theaterspiel, Pathos auf Trash, die ganz großen Fragen auf unsere ganz kleinen Antworten. Vor allem aber treffen verschiedene Weisen des künstlerischen Ringens aufeinander. Existentieller Tanz ist ein Gegenentwurf zu den Fantasien der Digitalisierung, der Einspruch der einzigartigen menschlichen Leiblichkeit gegen ihre technische Ersetzbarkeit. Gleichzeitig werden mit Videoeinspielungen so manche Ideen des technischen Fortschritts und der menschlichen Solidarität ins Komische getrieben. Denn eine Komödie soll es auch noch sein. Es ist eine gemeinsame Produktion unterschiedlichster ästhetischer Sprachen, die um das Produzieren des Menschen an sich ringen.
Vieles ist anders in diesem Jahr. Diese Produktion ist unter den Geboten des Abstands und der Hygiene entstanden. Ist Digitalisierung in dieser Situation Verlust oder Gewinn? Für diese Fragen und das Ringen um leibhaftiges Theater haben die ECKIGEN sich künstlerische Partner gesucht, mit denen zusammen ein ganz eigenwilliger Theaterabend entstanden ist. Unter der Leitung von Stephan Hahn tanzen die ungarischen Profitänzer*innen Viktoria Kohalmi und György Jelinek, produziert der Mediengestalter Christian Klettes Trickfilme, zeigt die Malerin Juliane Ebner Bilder menschlicher Verletztheit und lässt Matthias Pech die Jakobi Orgel erklingen.
Eine Geschichte von den letzten großen Fragen, denen wir uns stellen müssen, wenn wir darüber nachdenken, was macht den fehlerhaften Menschen in der Zukunft aus? Und wo bleibt der prometheische Funke, der Selbstverantwortung des Menschen und seiner Technik?


„Lysistratas Frieden“ umfasst eine Installation der derzeitigen Ausstellung von Juliane Ebner zur Zerbrechlichkeit des menschlichen Seins in apokalyptischen historischen Momenten mit Reflektionen zum theatralen Ausdruck dieses Seins. In diese fügt sich eine Videoinstallation die unter der Leitung der Tanztherapeutin Judith Tiedtke, mit Unterstützung von Gina Leonie Flick, sich ähnlichen Fragen stellen musste. Am 10.11.20 wird diese Produktion eine eigene Premiere haben.
Ermöglicht wurde diese Produktion durch den Fond Soziokultur und unterstützt vom Land Mecklenburg/Vorpommern, der Hansestadt Stralsund und dem Landkreis Vorpommern Rügen.
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) (2020) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)
GAUTHIER DANCE
GAUTHIER DANCE - "Lieben Sie Gershwin?"
Saal 2 - bestuhlt, nummerierte Sitzgruppen
Veranstaltung findet unter Einhaltung der CoronaVO statt.

Der Tanz und George Gershwin – das ist nichts weniger als eine große Liebesgeschichte. Davon zeugen nicht nur Filmklassiker aus Hollywoods goldener Ära, mit Stars wie Fred Astaire, Ginger Rogers oder Gene Kelly. Es ist vor allem die Musik Gershwins selbst, die erst in der Kombination mit Bewegung und Tanz ganz bei sich zu sein scheint. Und so war es wohl nur eine Frage der Zeit, bevor sich auch Marco Goecke diesem unnachahmlichen Wanderer zwischen Jazz und Klassik, zwischen „E- und U-Musik“ zuwandte. Der musikalische Reichtum, aus dem er schöpfen konnte, ist immens und reicht von Hits wie Summertime, Someone To Watch Over Me oder The Man I Love über populäre Musical-Songs zu Gershwins Orchesterwerken wie dem Klavierkonzert in F-Dur. Die Qual der Wahl war im Übrigen auch bei der Auswahl der Interpretinnen angesagt. Jazz-Ikonen wie Sarah Vaughan haben Gershwins Songs legendäre Alben gewidmet, Janis Joplin hat sich von Summertime zu einer spektakulären, herben Blues-Version inspirieren lassen. Ihre Stimmen werden diese Produktion begleiten.

Dass Marco Goecke und der ultimativ tanzbare Komponist trotzdem erst jetzt zusammenkommen, hat einen Grund. Denn Gershwin hat „für die Füße komponiert“, wie Fred Astaire einmal sagte. Der Künstler, der in seiner Arbeit den Fokus konsequent auf die Arme und den Oberkörper der Tänzerinnen und Tänzer legt und mit diesem vibrierenden Stil berühmt wurde, hat diesmal so ganz neue Facetten des Choregraphierens erkunden. Und musste sich darüber hinaus einer weiteren Herausforderung stellen: dem Proben und Kreieren unter Corona-Bedingungen. Die Company und ihr Chef sind freudig gespannt – und zuversichtlich! Denn obwohl Vorhersagen in diesen unsicheren Zeiten schwierig sind – für diese Prognose zögert Eric Gauthier keine Sekunde. „Ich bin mir sicher: Am Ende des Stücks werden die Zuschauer nicht nur die Frage „Lieben Sie Gershwin?“ mit einem klaren Ja beantworten – sondern auch: „Lieben Sie Marco Goeckes Gershwin?“.



Künstlerische Leitung Gauthier Dance / Choreograph: Eric Gauthier
Company Coach: Egon Madsen
Bühne & Kostüme: Michaela Springer
Lichtdesign: Udo Haberland
Dramaturgie: Nadja Kadel
Produktionsleitung: Alexandra Brenk, ab der Spielzeit 2020/21 Lisa Beck, Inga Kunz
Künstlerisches Betriebsbüro: Lisa Beck, Inga Kunz
Ballettmeister: Cesar Locsin, Luis Eduardo Sayago

Tanz: Bruna Andrade, Louiza Avraam, Nora Brown, Anneleen Dedroog, Alessio Marchini, Barbara Melo Freire, Luca Pannacci, Garazi Perez Oloriz, Mark Sampson, Jonathan dos Santos, Sidney Elizabeth Turtschi, Theophilus Veselý

Gasttänzer*in: Andrew Cummings, Izabela Szylinska

"Lieben Sie Gershwin?"
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
KÖRPERWELTEN IN HEIDELBERG WIEDER REGULÄR GEÖFFNET

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Ticket Tour 1 (English) – Dark Worlds - Experience WW2 bombing raids through the eyes of civilians
This tour takes place in English!
DIESE TOUR FINDET IN ENGLISCHER SPRACHE STATT!

Important:
You can book as many tickets as there are available still. F.e., if you can book only one ticket, there is only one left at all. Please don´t try to book seperately, if you need more tickets than the number of tickets you can choose in the shop. That will not work! At the moment, tours takes place with a reduced number of participants so the capacity is strictly limited and the tours sell out quickly.

This entrance ticket is valid for one person only for Tour 1 and only on the specified date and time.
This ticket is to be presented at the entrance at the beginning of the tour.
No exchange or return. Refunds will only be made if the tour is cancelled by us. A payout, also of partial amounts, as well as taking part in another tour than the booked one is not possible.

Reduced rate only for school students, trainees, students, State Volunteer Service providers, disabled people, welfare recipients, and unemployed people (each with appropriate proof).
No discount for retirees. Verification of reduced rate entitlement must be presented at the entrance unprompted.

Important information and eligibility requirements:
Please continue the order process only if you accept these eligibility requirements.

• Participants must be over 7 years of age.
• Sturdy footwear is required for participation (no sandals or flip flops!). The tour is not barrier free.
• Maintain a distance of at least 1.5 meters to other people in the waiting area and during the tour!
• Wearing a face mask is mandatory! No entry without a mask!

Due to the current situation, the tour takes place with a reduced number of participants.

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Content of the tour:

Every day, hundreds of people walk past a green door in the Gesundbrunnen underground railway station, unaware that, behind it, lies a subterranean labyrinth full of history just waiting to be experienced.

Berlin was the nerve centre of the Third Reich and therefore one of the main targets for allied bombing during WW II. On this tour, our expert guides will lead you in exploring one of the few remaining bunkers, as it was left after the war. There you will learn more about the life of the average Berlin citizen during the air raids that destroyed up to 80% of the city centre. Travelling through the twisting passages and rooms, you will also see countless artefacts from the war that have been buried for decades. Additionally, by looking into the development of the city´s subway and sewerage systems as well its former pneumatic post, we will provide you with an insight into the 160-year-old underground history of Berlin.

The duration of the tour is approx. 90 minutes

Venue: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (south entrance of the Gesundbrunnen underground station, entrance hall)
Zucchini Sistaz - Falsche Wimpern - Echte Musik
Dreistimmig singend, mit Netzstrümpfen und falschen Wimpern begeistern die drei frechen Damen und katapultieren ihr Publikum in die goldene Swing-Ära. Ihr musikalischer Fundus speist sich aus der Unterhaltungsmusik der 20er bis 50er Jahre, schillert und kokettiert dabei allzu gerne mit Zitaten und Attitüden der gesamten Popularmusikgeschichte.

Gut im Strumpf stehend begleiten die Zucchini Sistaz ihre nahezu akrobatischen Darbietungen an Kontrabass, Gitarre, Posaune und Flügelhorn. Mit Frische, Verve und einer großen Leidenschaft für ihr Publikum wetteifern die drei Ladies im Zeichen der guten Unterhaltung - wobei eine ordentliche Prise Situationskomik nicht fehlen darf.

Die gemüsikalische Wahlfamilie aus Münster gründete sich 2009 und besteht aus:

Sinje Schnittker, oder auch „Schnittchen Schnittker“, ist singendes Multitalent an Trompete, Posaune und sonstigem Klimbim und sorgt für die besonderen Klangfarben eines jeden Liedes.
Jule Balandat, die singende Kontrabassistin und Fachfrau für Zirzensik und Conférence, führt charmant und mitreißend durch das Programm und beweist, dass Bassist*innen sehr wohl in der ersten Reihe stehen können.
Tina Werzinger begeistert als singende Gitarristin und hinreißende Unterhalterin. Die waschechte Fränkin ist verbal als selbige nicht zu enttarnen, lernte klassische Gitarre und studierte schlagfertige Kommunikation.

Im mittlerweile vierten Konzertprogramm des gemüsikalischen Trios aus der Swing-Metropole Münster darf das Publikum hingerissen dem Gesamtkunstwerk erliegen und erleben, wie aus nur drei Damen eine ganze Big Band werden kann!

Mitglieder der Kulturgemeinschaft erhalten ermäßigten Eintritt bei Buchung über das Kulturbüro.

Foto: Peter Wattendorff

Einlass: 19 Uhr

Karten sind nur noch bei den örtlichen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich, Infos unter: 0 52 73 / 392 223
Emil Brandqvist Trio - Entering The Woods
Das Warten hat ein Ende: Album Nr. 5 des Emil Brandqvist Trios „Entering The Woods“ ist fertig. Die Formation gehört sicher zu den wenigen Piano Trios weltweit, die sich im Lauf der letzten Jahre durch die beständige Weiterentwicklung ihres eigenständigen und wiedererkennbaren Bandsounds eine Kontinente umspannende Zuhörerschaft erspielt haben. Mehr als zehn Millionen Streams für die Single „I Miss You“ haben sie in die vorderste Reihe katapultiert, in Nordamerika sind es die ganz zuhörerstarken Playlisten auf denen sie auftauchen, in Japan sind sie auf unzähligen Compilations als Paradebeispiel für skandinavischen Jazz verkoppelt, und in Deutschland erreichte ihr letztes Album die No.3 der Jazzcharts. ECHO Nominierungen und das Erscheinen auf der Longlist der Deutschen Schallplattenkritik waren weitere Indizien für ihre große Akzeptanz und zuletzt begeisterten sie nicht nur auf vollen Clubtourneen sondern auch auf großen deutschen Jazz- und Klassikfestivals wie Movimentos Wolfsburg, Palatia Jazz / Rheinland Pfalz, Elbjazz Hamburg, dem Beethovenfest in Bonn oder Jazz Baltica an der Ostsee. Anlässlich eines Auftritts im Kulturmagazin „Aspekte“ im ZDF kündigte man sie als „die schönsten Blume des Piano Trio Genres“ an.

Das Geheimnis dieses Trios liegt dabei in der raren Gabe, einen ganz eigenen Sound entwickelt zu haben, der geprägt wird durch die filigranen Klangmalereien von Namensgeber Emil Brandqvist am Schlagzeug und den mal sensibel dahingetupften, mal rasant rollenden Neo-Klassizismen des finnischen Pianisten Tuomas A. Turunen. Die stoisch treibende Kraft im Kontrabass-Spiel von Max Thornberg verleiht dem Trio dabei einen unverwechselbaren Körper. Wie gewohnt zeichnet für die meisten Kompositionen Emil Brandqvist verantwortlich, aber es ist schon gute Tradition, dass der in Südfrankreich lebende Tuomas A. Turunen auch kompositorisch mitwirkt.

Getupfte Schlagzeugakzente und üppige Pianoharmonien, die Noten perlen geradezu über dem ebenso voluminösen wie dezenten Bass, Klänge, die einen zum Träumen und Bildern nachspüren einladen. Dem Emil Brandqvist Trio gelingt es, das Piano Trio Genre immer wieder mit überraschenden Wendungen zu erweitern: vertrackte Rhythmen gehören dabei ebenso zum Instrumentarium wie ein kompromissloses Schlagzeugspiel und atmosphärische Harmonien. Das Ergebnis klingt wie eine Mischung aus dem Tanz der Schmetterlinge und einer verrückt gewordenen Spieluhr, die sich in immer neuen Drehungen voran bewegt.

Einlass 18.30 Uhr
Eintrittskarte Tour 3 (Deutsch) – Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg - Der Ost-West-Konflikt im Untergrund
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 3 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Die Führung veranschaulicht vor allem die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund. Wir zeigen unseren Besuchern den »Atomschutzbunker« Blochplatz, eine reaktivierte Schutzanlage aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. 1940 im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« als »Bunker A« des U-Bahnhofs Gesundbrunnen hergerichtet, sollten hier rund 2.000 Menschen Schutz finden. Jedoch waren die Luftschutzräume mit Verschärfung der Bombenangriffe oft dreifach überbelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das unterirdische Labyrinth über drei Jahrzehnte im Dornröschenschlaf, bis 1981-83 die Reaktivierung erfolgte. Im »Ernstfall« sollten hier nun 1.318 Personen maximal 48 Stunden lang den Atomschlag überleben.

Verschiedene Themenräume machen den Spannungsfaden zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Hochphase des Kalten Krieges deutlich. Berlin entwickelte sich zu einem Hotspot der Spionage und erlebte durch den Mauerbau 1961 eine dramatische Teilung, die auch unter der Stadt ihre Spuren hinterließ. »Geisterbahnhöfe« entstanden, auf denen die Züge nicht mehr hielten. Die Verkehrstunnel wurden gegen Fluchtversuche gesichert. In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und sogar neue Schutzanlagen errichtet. Der Rundgang führt die Schrecken und die Auswirkung eines möglichen Atomkrieges auf anschauliche Weise vor Augen.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Badstraße / Ecke Böttgerstraße, 13357 Berlin

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
Würzburger Chorsinfonik - Georg Friedrich Händel: Semele
Einmal pro Saison widmet sich der Monteverdichor Würzburg der barocken Pracht des deutschen Komponisten und Wahlengländers Georg Friedrich Händel. Im eigens zu diesem Anlass zusammengestellten Barockorchester finden sich Spezialisten, die sich auf die Musizierkunst dieser Zeit verstehen.

Der barocke Mensch möchte glauben, dass sein Leben vorherbestimmt ist und er auf diese Vorbestimmung Einfluss nehmen kann. Zahlreiche Werke erzählen davon in unterschiedlichen Varianten. Immer scheitert der Mensch gegenüber der göttlichen Macht. So auch „Semele“ in Händels gleichnamigem Oratorium. Sie liebt den Göttervater Zeus, möchte unsterblich an seiner Seite wandeln. Als sie ihn herausfordert, sich ihr zu offenbaren, verbrennt sie in den flammenden Strahlen des Gottes. Aus ihrer Asche entsteigt Dionysos, der Gott des Rausches und der Ekstase. So endet das eigentliche Drama der Semele doch noch glücklich.„Semele“ ist mehr Oper als Oratorium mit seinem hymnischen Chorgesang, den kurzen Rezitativen und ausdrucksstarken Arien, um ein Kaleidoskop menschlicher Empfindungen zu entfalten. Händels Fähigkeit der differenzierten Personencharakteristik erstrahlt in lerchenähnlichem Trällergesang, im Freudenjubel, in traumversunkenen Melodiegirlanden sowie in gänzlich entrücktem Gesang.

Begleitet von der Würzburger Hofmusik auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Matthias Beckert versprechen die hochkarätigen Solisten Anna Nesyba, Margriet Buchberger (Sopran), Joël Vuik (Countertenor), Katharina Guglhör (Alt), Oliver Kringel sowie Johannes Weinhuber und Florian Hartmann (Bass) prunkvolle Barockmusik in festlichem Ambiente.

###Hinweise zu Infektionsschutz-Maßnahmen###

- Bei bestätigter COVID-19-Infektion, Vorliegen von Symptomen jeglicher Schwere (Atemwegssymptomatik, Geschmacks- oder Geruchsstörungen) oder wissentlichem Kontakt zu einer bestätigt an COVID-19-erkrankten Person in den letzten 14 Tagen darf die Veranstaltung nicht besucht werden.
- Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen beschränkt.
- Es ist ausnahmslos ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Besuchern einzuhalten.
- Im Konzertsaal werden die Schutzmaßnahmen durch gesperrte Stühle und Stuhlreihen sowie durch ständiges Querlüften umgesetzt.
- Einlass ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet. Am Sitzplatz darf der Mundschutz abgelegt werden.
- Auf angemessene Händehygiene ist zu achten. Desinfektionsmittel sowie geeignete Möglichkeiten zum Händewaschen werden zur Verfügung gestellt.
- Um die Abstandsregeln innerhalb des Konzertsaals einzuhalten, ist der Platzeinweisung durch die Mitarbeiter des MonteverdiChors zu folgen.
- Das Hygienekonzept wird den rechtlichen Anforderungen nach stetig angepasst.
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) (2020) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)
Romeo und Julia
Aufgrund der Auflagen zur Eindämmung der Ausbreitung des Covid-19 Virus haben wir in der neuen Spielzeit leider nur ein eingeschränktes Platzangebot und geänderte Saalpläne. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir daher nicht alle Karten- und Sitzplatzwünsche berücksichtigen können.
Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage (www.theateraalen.de) über aktuell geltende Vorschriften und Veranstaltungsänderungen.


ROMEO UND JULIA
VON WILLIAM SHAKESPEARE

BETEILIGTE
MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Julia Sylvester, Diana Wolf, Arwid Klaws, Raina Hebel, Elena Wirth, Roman Proskurin, Brian-Michael Fischer, einer Ballettklasse der Musikschule Aalen und einem Team von Keraamika

MUSIK Akkordeon Percussion (Bernd Brunk und Alfred Ruth)

REGIE UND DRAMATURGIE Tina Brüggemann

COREGIE UND RAUMKONZEPTION Tonio Kleinknecht

AUSSTATTUNG Annette Wolf

ÜBERSETZUNG Marie-Louise Brüggemann

CHOREOGRAPHIEN DER SCHÜLER*INNENGRUPPEN Raina Hebel, Elena Wirth (Musikschule Aalen), Roman Proskurin (Keraamika)

In Verona sind die Familien Capulet und Montague seit Generationen verfeindet. Meist geht man sich aus dem Weg – und wo nicht, wird die kleinste hitzige Geste zum Anlass für die Konfrontation. Da schleicht sich Romeo, ein junger Montague, auf einen Maskenball der Capulets, um nach einer unglücklichen Liebesaffäre auf andere Gedanken zu kommen. Und begegnet Julia für einen kurzen Moment. Aber der genügt, um sich unsterblich ineinander zu verlieben. Die beiden versuchen das Unmögliche: Sie heiraten heimlich am nächsten Tag und wollen es Kraft ihrer Liebe mit der hasserfüllten Weltordnung ihrer Familien aufnehmen. Doch als Mercutio durch einen Capulet im Kampf getötet wird, rächt Romeo den Mord an seinem Freund und bringt den Mörder um. Romeo wird daraufhin aus Verona verbannt. So bleibt den Liebenden eine einzige, viel zu kurze Nacht ...

Am Grab ihrer Kinder reichen sich zwei verfeindete Familien die Hand zur Versöhnung. Mit dieser Utopie beendet Shakespeare die berühmteste Liebestragödie aller Zeiten. Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario in einer Welt, in der jahrelange Bürgerkriege toben, Menschen aufgrund ihrer Herkunft verfolgt und getötet werden und Hass stets neuen Hass gebiert?

Liebe war vielleicht niemals gleichzeitig so blind und so visionär wie im Fall von Romeo und Julia. Einerseits ist diese Liebe nicht in der Lage, ihren tragischen Ausgang vorauszusehen, den Tod zweier junger Menschen. Andererseits deckt sie auf, dass der tief empfundene Hass, den (fast) alle empfinden, nicht hinterfragt wird und niemand seine Wurzeln kennt. Ob es nicht doch ein Prinzip Romeo und Julia gibt, dass die Welt befrieden könnte? Die Welt, in der wir heute leben, in der weiterhin Tropfen geschmolzenen Hasses die Seelen vergiften und immer neues Unheil stiften? Shakespeare beschreibt uns schrankenlose Hingabe und grenzenlosen Hass als unvermeidliche Konsequenz menschlichen Zusammenlebens. Und macht es uns so zur Aufgabe, einen Ausweg aus der negativen Spirale zu suchen.

Eine Koproduktion des Theaters der Stadt Aalen, der Musikschule Aalen und dem House of Dance Keraamika

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 11:45 Uhr bis 13:30 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

25.10.2020
11:45 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Hallenbad Langen - Tagesticket - Zeitfenster von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Eintrittskarten für das Hallenbad Langen können mit Klick auf das gewünschte Datum im Kalender und das passende Zeitfenster erworben werden. Aktuelle Informationen über den Badebetrieb, Öffnungszeiten, die AGB, das Entgeltverzeichnis und die Badeordnung gibt es auf der Seite http://www.langen.de/baeder.html und über den Twitter-Account der Langener Bäder (https://twitter.com/BaederLangen). Bitte informieren Sie sich dort kurz vor der Anreise zum Bad über Neuigkeiten und Einschränkungen.

Die aufgeführten Preise enthalten alle Vorverkaufs- und Systemgebühren.

Der Normalpreis von 3,80 Euro beinhaltet: 3 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (30 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr. Der Preis für Begünstigte von 2,70 Euro beinhaltet: 2 Euro Eintritt plus 10 Prozent Vorverkaufsgebühr (20 Cent) plus 50 Cent Systemgebühr.

Jahreskartenbesitzer bezahlen lediglich 50 Cent Systemgebühr.

Alle, die das Online-Ticketsystem nicht über die Webseite http://www.langen.de/hallenbad.html aufrufen, zahlen zusätzlich eine Servicegebühr des Systemanbieters in Höhe von 2 Euro. Bereits erworbene Dauerkarten wie Zehner- oder Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Eine Bezahlung der Tickets mit Bargeld oder EC-Karte an der Kasse ist nicht möglich. Das tägliche Kontingent ist stark begrenzt.

Kein Einlass außerhalb des gebuchten Zeitfensters möglich.

Langen

25.10.2020
09:00 Uhr
Tickets
ab 3,80 €
Antigone - von Sophokles
Das Theater aus dem Kulturkammergut spielt das Stück von Sophokles in der Kofferfabrik zum zweiten Mal in diesem Jahr als "ANTIGONE - gespielt und erzählt von ihr selbst" in einer coronabedingten Neubearbeitung. Neu ist, daß Esther Sambale nun als einzige Schauspielerin auf der Bühne steht. Die Musik stammt wieder von Heinrich Filsner. Wir können uns auf einen außergewöhnlichen Theaterabend freuen.
Die Dauer des Stückes beträgt ca. 45 Minuten. Bitte beachten Sie, daß die Besucherzahl im Zuschauerraum begrenzt ist, und Abstände zwischen den Sitzgruppen eingehalten werden müssen. Eintrittskarten können nur im Vorverkauf erworben werden.

Es ist eine Geschichte von Freiheit. Eine Geschichte der Selbstbestimmung der Frau. Ziviler Ungehorsam gegen Unterdrückung und Machtwillkür! Nach der Abdankung des Königs Ödipus sollen seine zwei Söhne, Eteokles und Polyneikes, Theben im Wechsel regieren. Als Eteokles sich weigert, seinem Bruder den Thron zu überlassen, versammelt Polyneikes eine Armee um sich und greift Theben an. Beide Brüder fallen, ihr Onkel Kreon übernimmt die Herrschaft und veranlasst eine feierliche Bestattung für Eteokles, dem Verteidiger Thebens. Polyneikes aber, der auf sein Recht beharrend die Stadt angriff, gilt als Verräter und ihm wird das Begräbnis verweigert. Beider Schwester Antigone kann und will dieses Verbot nicht akzeptieren. Sich auf die „ungeschriebenen und wankenlosen Satzungen der Götter“ berufend, beerdigt sie trotz Androhung der Todesstrafe ihren zum Staatsfeind erklärten Bruder. Damit stellt sie ihre Überzeugung über die staatlichen Gesetze Kreons, weshalb sie hingerichtet werden soll. Seine Machtposition behauptend lässt sich Kreon nicht umstimmen, nicht einmal von seinem Sohn Haimon, der mit Antigone verlobt ist und die Stimme des Volkes ins Feld führt. In Tyrannenart verschärft Kreon gar die Vollstreckung des Todesurteils und lässt Antigone lebendig begraben. Dürfen Prinzipien über den Gesetzen stehen? Kann Recht zu Unrecht werden und was ist Pflicht? Wann gilt es gehorsam zu sein, wann muss Widerstand geleistet werden? Es beginnt eine gnadenlose Auseinandersetzung, die, wie vom blinden Seher Teiresias prophezeit, im Unheil zu enden droht. Es ist eines der bekanntesten und besten Dramen der gesamten Weltliteratur! Das TKKG zeigt es in einer hochaktuellen Inszenierung.

Einlass 19:00 Uhr
Mazeppa

Aufführung in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mazeppa wirbt um Maria. Sie ist von dem wesentlich älteren Mann fasziniert und muss sich für ihn oder gegen ihn entscheiden. Mazeppa plant unterdessen eine Verschwörung, die alles und jeden um ihn herum in den Abgrund reißen kann. Tschaikowski beschreibt den Untergang einer Welt, Krieg und Umbruch, die Angst der Menschen in Krisenzeiten, die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten derer, die den unbedingten Willen zur Macht haben. Einfühlsam beleuchtet er die Gefühle der einzelnen Figuren, die Bewegung der Massen – und schafft eine Erzählung von bestechender Aktualität.

Cottbus

25.10.2020
19:30 Uhr
Nur ein Wimpernschlag ...

Mit NUR EIN WIMPERNSCHLAG widmet sich der Choreograf Oliver Preiß dem Wesentlichen unserer Existenz: den ureigensten menschlichen Empfindungen. In Zeiten der Vereinzelung gilt es, einen Ausdruck zu finden für all das, was uns Menschen tief drinnen bewegt. In sinnlichen, starken Bildern fügen sich viele einzelne Situationen zu einem großen Ganzen und sprechen ohne Worte aus, wonach sich alle sehnen: dem Miteinander.

Cottbus

25.10.2020
19:30 Uhr
Portrait II und Intervention

Von allen Genres der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Es reflektiert nicht nur die Befindlichkeit der abgebildeten Person, sondern auch die des portraitierenden Künstlers sowie die jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Nach der großen Portrait-Ausstellung, die 2016 fotografische Serien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Schloss Neuhardenberg präsentierte, konzentriert sich die aktuelle Ausstellung nun auf zehn jüngere Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick und Tobias Zielony.

Die Bandbreite ihrer künstlerischen Strategien ist groß: Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung über dokumentarisch anmutende Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung, die zuvor im Kunstverein Oldenburg und im Kunstraum Düsseldorf gezeigt wurde, von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

In Korrespondenz zur Ausstellung Portrait II wird im Neuhardenberger Schloss eine temporäre künstlerische Intervention gezeigt, die gemeinsam mit C/O Berlin entwickelt wurde. Hier präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg mit den Serien Kasernen / Waldungen / Pferde von Laurenz Berges, Bernhard Fuchs und Jitka Hanzlová drei weitere Positionen künstlerischer Fotografie.

Ausstellungen
Portrait II
12. 9. bis 6. 12.2020, Ausstellungshalle

Intervention
12. 9. bis 6. 12.2020, Schloss Neuhardenberg
Besichtigung Sa und So 12-18 Uhr, ab 31.10. bis 6.12., Sa und So 12-16 Uhr

Eröffnung mit Künstlergespräch (beide Ausstellungen) Sa, 12. 9.2020, 16 Uhr

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von rbbKultur, Tagesspiegel und tip Berlin

Neuhardenberg

25.10.2020
Polen in meinen Augen Die Heimreise

Ausstellungsbesichtigung und individuelle Gespräche mit
dem Kurator Jürgen Schmidt am Eröffnungstag der neuen
Sonderausstellung
Eintritt 4 Euro / ermäßigt 3 Euro

Dresden

25.10.2020
15:00 Uhr
Figuren Constanze Deutsch – Zeichnungen Skulpturen – Klaus-Michael Stephan

Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

Dresden

25.10.2020
11:00 Uhr
Zauber des Barock - Oliver Lakota, Fritz Spengler & Pavel Svoboda (Orgel)
Der Passauer Countertenor Fritz Spengler, Solotrompeter Oliver Lakota und Bachpreisträger Pavel Svoboda treten im Rahmen der Meisterkonzerte zu dritt in der Klosterkirche Fürstenzell auf. Als einer der ersten Auftritte nach dem kulturellen Lockdown präsentieren die drei Musiker viele Highlights der Barockzeit, wie z.B. das berühmte Concerto in D-Dur von Tartini, die Toccata und Fuge in d-moll von Bach, die Prélude aus dem Te Deum von Charpentier, die Arien „Lascia ch’io pianga“ oder „Ombra mai fu“ von Georg Friedrich Händel, Werke von Telemann und Johann Sebastian Bach u.v.a.

Fritz Spengler (Countertenor) war bereits an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland zu Gast, wie z. B. in Italien, Österreich, Tschechien. Bisher arbeitete er unter anderem mit folgenden Dirigenten: Caspar Richter, Michi Gaigg, Wouter Padberg, Lancelot Fuhry, Jochen Hochstenbach, Roman Brogli-Sacher. Zu Regisseuren, unter denen er spielte, zählen beispielsweise: Manuel Schmitt, Christian von Götz, Jasmina Hadziahmetovic, Sam Brown. Beim „Internationalen Lions Gesangswettbewerb: Gut Immling“ wurde er 2009 als bester Nachwuchskünstler ausgezeichnet. Im Wettbewerb „Concorso Internationale Arte Musicale e Talento“ in Vicenza 2010 erhielt er zwei Auszeichnungen: „All´Artista piu giovane“ und den „Premio Comitato l´onore Villa Cordellina“. Von 2015 - 18 war er Ensemblemitglied am Theater Trier, wo er unter andern Partien wie Idamante (Idomeneo), Knusper Hexe (Hänsel & Gretel), Oberon (A Midsummer Nigth’s Dream), Nicklausse / La Muse (Les contes d’Hoffmann) und andere übernahm. Im Mai 2017 erschien sein Debütalbum „German Arias“, das für den Preis der Deutschen Schallplattenkritiker nominiert wurde.

Pavel Svoboda (Orgel) erhielt eine Ausbildung von 1995 bis 2003 an der Musikschule der Stadt Dobruška und danach bis 2009 am Staatlichen Konservatorium in Pardubice bei Václav Rabas. 2008 belegte er einen Kurs an der Akademie der musischen Künste in Prag bei Jaroslav Tůma und an der Universität der Künste in Berlin bei Leo van Doeselaar. Svoboda nahm teil an Meisterkursen von Martin Sander, Susan Landale, Reitze Smits, Kamila Klugarová und Petr Rajnoha. 2004 erhielt er beim Internationalen Orgelwettbewerb Opava einen 1. Preis und einen Preis der Stiftung "Tschechischer Musikfond". 2007 bekam Svoboda beim Internationalen Orgelwettbewerb Brno den 1. Preis und Titul Laureat. 2008 erhielt er den 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb "Petr Eben“, 2016 den 2. Preis beim Bach-Wettbewerb Leipzig. Er ist Organist und Cembalist im Ensemble Barocco sempre giovane mit denen er schon hunderte Konzerte gegeben hat (auch bei den Festival Prager Frühling). Er nimmt für den Rundfunk auf und ist als Dramaturg und Mitveranstalter verschiedener klassischer Musikfestivals tätig.

Oliver Lakota (Trompete) wird seit Jahren zu vielen internationalen Musikfestivals eingeladen und gibt Konzerte auf der ganzen Welt. Er war bereits zweimal Gast in der berühmten Carnegie Hall von New York, mehrmals in Japan und Mexiko. Er tritt regelmäßig im Rahmen kirchlicher Konzertreihen auf, wie z.B. in der Kirche Saint Martin in Paris, der Dreikönigskirche in Dresden und im Passauer Dom St. Stephan oder bei den Europäischen Wochen Passau. Zusammen mit dem bekannten Pianisten und Klassikinterpreten Robert Lehrbaumer war er bereits auf Musikfestivals in Paris, Monte Carlo, Tokio, Mexiko und in Italien und Spanien.

Einlass: 16:00 Uhr
Öffentliche Führung Picasso/Miró

Unsere öffentlichen Führungen finden regelmäßig zu festen Terminen am Wochenende und an Feiertagen statt. Eine Stunde lang können Sie die Jubiläumsausstellung "Picasso/Miró - Eine Künstlerfreundschaft" in fachkundiger Begleitung besichtigen und in den Austausch miteinander treten. Die Führungen umfassen derzeit maximal 10 Personen pro Gruppe.

Erstmalig präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster vom 19. September 2020 bis zum 31. Januar 2021 die neue Miró-Sammlung des Museums, die dem Picasso-Museum anlässlich des 20. Geburtstags von den Sparkassen in Westfalen-Lippe als Dauerleihgabe übergeben wurde.

Die Ausstellung widmet sich der außergewöhnlichen Künstlerbeziehung zwischen den beiden berühmten Spaniern Picasso und Miró. Über 100 Exponate dokumentieren die lange und kreative Beziehung zwischen den beiden Ausnahmekünstlern. Die Präsentation zeigt, welchen Einfluss der Surrealismus auf das Schaffen beider Künstler in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig beleuchtet die Schau, wie schöpferisch Picasso und Miró mit ihren Vorbildern, den alten Meistern aus der Kunstgeschichte, umgingen. Die Gegenüberstellung ihrer grafischen Werke erlaubt dabei im Ausstellungskontext ihr unterschiedliches Bilddenken und ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen zu erkunden: Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit.

Eiszeit-Safari

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.eiszeitsafari.de

www.rem-mannheim.de 

 

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

 

Mannheim

25.10.2020
11:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

25.10.2020
14:00 Uhr
"Sound of Cinema" - Die traumhafte Welt der Filmmusik
Aufgrund des jüngsten Beschlusses der Bayerischen Staatsregierung über das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober 2020 wird unser geplantes mit fast 2000 verkauften Tickets nahezu ausverkauftes Konzert am 25.10.2020 leider nicht stattfinden können.
Wir haben daher das Konzert zum geplanten Termin abgesagt und auf den Ersatztermin Sonntag 10. Oktober 2021 um 17h verschoben.
Ein früherer Ersatztermin steht uns leider nicht z.V. Außerdem möchten wir das Konzert möglichst ohne jede Einschränkung bei Zuschauern, Orchester und Chorsängern zur Aufführung bringen und dazu wollen wir einen Termin wählen, an dem das vss möglich ist, also an dem vss. bereits ein wirksamer Impfstoff für den Erreger SARS-Cov-2 existiert. Dies ist hoffentlich bis zum geplanten Ersatztermin zu erwarten.

Die Kunden, die bereits Karten für den ursprünglich 22.3.20 (das war der erste geplante Konzerttermin) erworben und für den 25.10.20 behalten oder bis 31.7.2020 explizit Karten für den 25.10.2020 erworben haben, werden bis 31. Juli 2020 direkt vom Reservix über die Terminverschiebung informiert und auch darüber, dass ...

a) die erworbenen Karten ihre Gültigkeit für den neuen Termin 10.10.21 behalten.

b) Kunden, die ihre Karten bis 31.7.2020 erworben haben, noch bis zum 31.3.2021 entscheiden können, ob Sie die Karten behalten oder stornieren/zurückgeben möchten. Dem Kunden wird im Falle einer Stornierung und Rückgabe der Karten der Netto-Ticketbetrag erstattet, ohne Bearbeitungs-, Vorverkaufs- und Systemgebühren



Falls Sie dazu weitere Fragen haben und Kontakt mit dem Veranstalter aufnehmen möchten, verwenden Sie bitte folgende email-Adresse: info@philharmonischer-chor-nuernberg.de

Falls Sie die für den 22.3.2020 oder 25.10.2020 bereits erworbene Tickets zurückgeben möchten, bitten wir Sie diese entweder im Original einzusenden an:

ADticket | Reservix GmbH
Postfach 101012
60010 Frankfurt am Main

Oder die Tickets zu entwerten (zerrissen und Barcode mit Edding unkenntlich machen) und ein Foto von den entwerteten Tickets per Mail an tickets@reservix.de zu senden.

Die Ticketkosten werden dann auf das Konto von dem die Belastung beim Kauf der Tickets erfolgte erstattet.



Marlene Mild (Sopran)

Kinderchor der Kinder- und Jugendkantorei Nürnberg (Einstud. Matthias Stubenvoll)

Philharmonischer Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Moderation: Rolf-Bernhard Essig

Dirigat: Gocha Mosiashvili & Gordian Teupke

Gesamtleitung: Gordian Teupke

Star Wars, James Bond - 007, Die Tribute von Panem, Fluch der Karibik, der Soldat James Ryan, berühmte Western wie "Spiel mir das Lied vom Tod" oder auch feine, kleine Studio-Filme wie "Die Kinder Monsieur Mathieu", um nur eine kleine Auswahl zu nennen, sind nicht nur als Filme Kassenschlager oder neudeutsch "Blockbuster" geworden, sondern auch deren Musik hat sich in unsere Köpfe und Herzen eingebrannt und uns alle verzaubert.

Die Regisseure dieser Filme sind oft weltbekannt, die Komponisten der einprägsamen Filmmusik dagegen sind den meisten oft weniger geläufig. Vielen sind noch John Williams, Hans Zimmer oder Ennio Morricone ein Begriff, aber kennen Sie etwa Klaus Badelt, Monty Newman, John Barry oder James Howard, um nur einige Vertreter dieses Genres beim Namen zu nennen?

Der Philharmonische Chor Nürnberg, der Kinderchor der Kinder- und Jugendkantorei Nürnberg, Marlene Mild und die Nürnberger Symphoniker werden Sie, unter der Leitung von Gordian Teupke, mit „Sound of Cinema“ in diese traumhafte Welt berühmter Filmmusik entführen!

Auch Gordian Teupkes Assistent Gocha Mosiashvili wird wieder das Dirigat einiger Stücke übernehmen und das spannenden Programm wird erneut moderiert von Autor und Entertainer Rolf-Bernhard Essig, der das Publikum in der Meistersingerhalle bereits bei unserem Romantik-Konzert im Frühjahr 2019 mit seinen fachkundigen und zugleich launig-frischen Kommentaren begeistert hat

Bringen Sie zu dieser nicht so späten Stunde doch auch Ihre Kinder mit und lassen Sie sich gemeinsam mit der ganzen Familie verzaubern von diesem Abend!

(Foto: M. Zirn)
Kinder Halloween Burg Frankenstein 2021
Halloween auf der Burg Frankenstein ist nicht nur was für die Großen! Jeden Sonntag ist auf der Burg Kindertag. Vergnüglicher Grusel statt Horror, viel Spaß und keine Angst – Halloween für Kinder auf der Burg Frankenstein ist ein kindgerechtes Erlebnis, bei dem es jede Menge zu lachen und zu entdecken gibt.

Ticketsvarianten:

- Mit dem Ticket hast du zeitlich unbegrenzten Zugang in alle Bereiche der Burgruine (außer der VIP-Lounge), verschiedenste SB-Stände versorgen dich mit Getränken, großen und kleinen Snacks – aber Vorsicht! Auch dunkle Gestalten, Zombies, Monster & Co. mögen den Geruch einer frisch gebratenen Currywurst.

- Du willst nicht in der Schlange anstehen? Dann nimm die Fastlane. Zusätzlich zum normalen Ticket nimmst Du exklusiv den VIP-Zutritt zum Bus und den Personenkontrollen.

- VIP- Ticket:
Du steigst auf dem Parkplatz in Pfungstadt als erstes in den Bus. Oben angekommen an der Burg nimmt Dich unser Igor in Empfang und führt Euch direkt zum Eingang.
Grusel und Genuss verbinden ist ganz leicht. Wer sich am Halloween-Abend mit einem leckeren Drei-Gänge-Buffet in unserem Panorama-Restaurant verwöhnen möchte, um sich gut gestärkt der Nacht der Nächte zu stellen, ist mit einem VIP-Ticket bestens bedient: Du hast den gesamten Abend über einen reservierten Sitzplatz im Restaurant und startest die Halloween Party Nacht mit unserem Begrüßungsdrink. Unser vielseitiges Buffet verwöhnt dich bis 22 Uhr mit Spezialitäten aus der Burgküche. Das Meat in Great mit den Monster ist hautnah möglich.


Alle Eintrittspreise beinhalten kostenloses Parken unterhalb des Frankensteins in Pfungstadt und einen Bustransfer zur Burg und wieder zum Parkplatz zurück, inklusive MwSt. und zzgl. Vorverkaufsgebühren. Auch die Anreise mit dem ÖPNV wird möglich sein!
Elf Busse werden die ganze Nacht hin und zurück fahren – du musst dir daher um deine Ankunfts- und Abreisezeit keine Gedanken machen. Das Programm auf unseren Showbühnen wird an einem Abend ebenfalls bis zu dreimal wiederholt – du hast also keine Chance dem Burg Frankenstein Halloween Grusel zu entkommen!

Infos zur Anfahrt und anderen Themen unter :
http://www.frankenstein-halloween.de

Shuttleservice: 12:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Mühltal

25.10.2020
14:00 Uhr
Tickets
ab 17,00 €
Help! - A Beatles Tribute
(Die Veranstaltung wurde aufgrund der Verordnung der Landesregierung Baden - Württemberg im Bezug auf das Corona - Virus erneut verschoben! Neuer Termin: 23.04.2022, 20:00 Uhr. )

Help! A Beatles Tribute – Bio

HELP! Die Beatles Cover Band mit der originalgetreuesten Interpretationen von Beatles Songs, die es in der heutigen Musiklandschaft zu hören und bestaunen gibt. HELP! spielen mit einer unvergleichlichen Liebe zum jedem noch so kleinen musikalischen Detail und erreichen dadurch eine geradezu verblüffende Authentizität. HELP! vermittelt den Eindruck als wäre man bei einem Konzert der echten Beatles Live mit dabei. Die Beatles typischen Outfits und der Einsatz
vergleichbarer Instrumente und die dadurch erzielte spezielle Soundqualität machen den gewissen Unterschied in den Live-Shows von HELP!
HELP! spielt regelmäßig in 13 verschiedenen Ländern in ganz Europa, so z.B.. in Deutschland, Österreich, Belgien, Holland, Italien, Spanien und er Schweiz. HELP! wandelt mit ihrer unvergleichlichen Show auch immer wieder auf den Spuren des großen Vorbildes ”The Beatles” selbst, so unter anderem mit der Teilnahme an der berühmten ”International Beatles Week 2015” in Liverpool, England, dort mit mehreren Auftritten im legendären ”Cavern Club”. Help! war auch beim 50 Jahre Jubiläum der Produktion des Beatles-Filmes ”Help!” in Obertauern, Österreich, mit einer besonderen Show an diesem Originalschauplatz mit dabei.
HELP! begeistert, egal ob bei Konzerten in großen Hallen, Theatern und Clubs. Oder bei Musikfestivals, Stadtfesten, in Casinos und bei sonstigen Veranstaltungen aller Art. Das Programm der Show erstreckt sich von Songs der frühen Anfängen der Beatles, bis hin zu deren aufwendigeren Produktionen der späteren Jahre. Help! bietet im Rahmen ihrer atemberaubenden Show alle bekannten Ohrwürmer und Klassiker, wie z.B. ”Can’t buy me love”, ”Yesterday”, ”She loves you”, ”I wanna hold your hand”, ”Here comes the sun”, ”Hey Jude” und viele viele andere Lieder. Gespickt werden die Konzerte darüber hinaus mit Leckerbissen für wahre Beatles Kenner und Fans, nämlich mit vielleicht gar nicht so bekannten Beatles Songs, welche aber oft gerade aus diesem Grund von ihnen geschätzt und geliebt werden.
HELP! Freut sich darauf sie bald als Gast bei einem Auftritt in Ihrer Nähe begrüßen zu dürfen und mit Ihnen zusammen die Musik der Beatles zu zelebrieren, welche die Welt sicher ein Stück weit mitgestaltet haben und bis heute nichts an ihrer Stahlkraft verloren hat.

Einlass ab 19:00 Uhr