Mittwoch, 26.05.2021
um 20:00 Uhr






Was passiert, wenn eine optimistische Physiklehrerin und ein depressiver Musiker sich in einer buddhistischen Sekte in der Sowjetunion kennenlernen und am 1. April heiraten?

Der Aprilscherz hält 40 Jahre, schenkt Liza Kos und ihren Geschwistern das Leben und endet mit einer Scheidung am Valentinstag. Wirklich wahr!

Sie waren auf der Suche nach Gott, fanden aber das Christentum. 

Als Kind ist Liza Kos deshalb sehr gläubig und fest entschlossen, Mutter Gottes zu werden, doch der Plan geht nicht auf: Jesus ist schon geboren und hat schon eine Mutter. Also muss sie doch zu Schule gehen. 

Als Teenager zieht sie mit ihren Eltern nach Deutschland und versucht sich zu integrieren, doch was ist überhaupt Deutsch? 
Liza probiert mal ein Kopftuch, mal ein Tanzmariechen-Kostüm an.

Sie lernt Türkisch und Deutsch und fühlt sich viele Döner und Bratwürste später wie eine Multi-Kulti WG, in der eine Russin, eine Türkin und eine Deutsche zusammenleben, die sich nicht nur unterscheiden und streiten, sondern sich gegenseitig bereichern und ergänzen. 

Zusammenhalt ist nämlich wichtig, wenn man nur einen Körper teilt.

Das neue Solo-Programm ist musikalisch, pointiert und vielseitig.
Liza Kos spricht, singt, spielt Gitarre, mehrere Rollen und mit Klischees.

Die Presse schreibt begeistert:
„Ihre herausragenden stimmlichen Fähigkeiten bilden das Gerüst für Ihre Texte, die immer mit einem Augenzwinkern die Alltagsprobleme zwischen den Kulturen aufs Korn nehmen.“

„Ihr Wortwitz ist clever, leichtfüßig und punktgenau eingesetzt, ihr Gespür für bewusst verzögerte und überraschende Pointen exzellent.“ General Anzeiger


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Matthias Reuter – "Karrierefreies Wohnen"

Veranstaltung wurde auf den 29.10.21 verschoben

Musikkabarett – Köln-Premiere

Wenn alles ständig eskaliert, ist es das Beste, man pausiert. Wo Medien, Politik und Mitmenschen zunehmend hysterischer werden, setzt Matthias Reuter auf Ruhe. Und Humor. Aber für beides braucht man Zeit. Und so beantwortet er die uralte schwedische Möbelverkäuferfrage „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ mit dem Satz „Ich wohne. Um noch was vom Leben mitzukriegen.“ Je nach Nachbarschaft ist das ja auch Event genug. Karrierefreies Wohnen ist darum der Versuch, im vierten Stock am Boden zu bleiben, während gleichzeitig vor der Tür der ganz normale Wahnsinn patrouilliert: weltreisende Viren, wahlkämpfende Wichtigtuer, falsche Dachdecker und Polizisten, Plauderkassen im Supermarkt und Saugroboter mit Kosenamen. Und ständig die bange Frage: Ist Kabarett überhaupt noch systemrelevant? Reuter ist da optimistisch, denn der Mann von der Reinigung hat ihn neulich gefragt, wann er endlich mal wieder seine Hemden und den Anzug vorbeibringt. Immerhin! Und so macht sich Matthias Reuter erneut auf den Weg in die Kleinkunsttheater der Republik, um Klavier zu spielen, Geschichten zu lesen, Menschen zu unterhalten und seinen Anzug zu verschmutzen.

Denn das geht wirklich nur auf der Bühne.

 

Matthias Reuter ist Autor und Musikkabarettist aus dem Ruhrgebiet. Er kann seit 2010 davon leben (sagt das Finanzamt). Bis 2070 muss er davon leben (sagt sein Rentenbescheid) Für seine Auftritte hat Reuter einige Kabarettpreise bekommen, zuletzt den Dresdner Satirepreis 2019, aber auch den Jurypreis von „Tegtmeiers Erben“ im Jahr 2011. Die CDs zu seinen Programmen sind im Kölner WortArt-Verlag erschienen. Das Kurzgeschichtenbuch „Rentnerfischen im Hallenbad“ erschien 2019 im Berliner Satyr-Verlag. 

 

Pressezitate:

Am Klavier läuft Reuter zur Hochform auf. Romantisch, poppig, jazzig, rockig und fingerfertig bringt er den Steinway in Rage mit seinem NRW-Abi-Blues oder dem in Ruhrpott-Russisch gebellten Song, der ungeahnte Einblicke in eine Weltverschwörung russischer Hacker eröffnet, deren anonymes Haupt “die Doris” im Callcenter von O2 ist. (…) Lieber Humor und eine große Klappe, als einen Kleinen Waffenschein. Ja, warum nicht? (Badische Zeitung, 30.01.2020)

 

„Wer Roski mag, wird Reuter lieben.“ (Bonner Generalanzeiger, März 2016)

 

Löschmeister Josef Jackels & seine guten Bekannten - „Löschen, Retten, Keller Leerpumpen“

verlegt auf den 12.11.2021

 

Löschmeister Josef Jackels ist der Chef der Freiwilligen Feuerwehr in einem beschaulichen Dörfchen in der rheinischen Provinz. Der Mann hat schon alles erlebt: Abgebrannte Gartenhäuschen, wild gewordene Bienenvölker, Falschparker am „Tag der offenen Tür“. Wenn er das Wort ergreift, dann schlackern selbst altgediente Feuerwehr-Experten mit den Ohren.

Sein Fachwissen hält sich zwar in Grenzen. Auch an seiner Nervosität muss er dringend noch arbeiten. Aber all das macht er durch seine Einsatzfreude wieder wett. Löschmeister Jackels ist eine Seele von Mensch – fleißig, ehrlich und absolut enthusiastisch. Im Ballungsgebiet Brüggelchen, Uetterath, Süsterseel genießt er größtes Ansehen.

Alles könnte so schön sein, wenn die Feuerwehr nicht massive Nachwuchssorgen hätte. Doch Josef Jackels hat einen Plan. Eine groß angelegte Informations- und Unterhaltungsschau namens „Löschen, Retten, Keller leerpumpen“ soll das Personalproblem lösen. Die Landbevölkerung ist begeistert und macht sich mit vereinten Kräften ans Werk. Mit einer nie dagewesenen Mischung aus Musik, Heimatkunde, Tanz und Brandschutzregeln will man den Nachwuchs gleich in Scharen anlocken. Der Erfolg ist vorprogrammiert!

Erleben Sie Löschmeister Jackels in allen Feuerwehr- und Lebenslagen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt rheinischer Klein-Dörfer. Und lernen Sie auch unbedingt Josefs sympathischen Bekanntenkreis kennen: Feuerwehr-Hilfspraktikant Richard Borowka, Gebrauchtwagenhändler Heribert Oellers und Hobby-Rockstar Manni Mertens.

„Umwerfend komisch“ – Rheinische Post

„Eine wunderbare Mixtur aus Gesellschaftssatire und Figuren-Comedy.“ – Aachener Zeitung

Marc Breuer, der Mann hinter Löschmeister Jackels, steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarett- und Comedybühnen. (z.B. Quatsch Comedy Club, WDR Mitternachtsspitzen, Nightwash on tour, Senftöpfchen Theater Köln). Früher spielte er beim legendären Rurtal Trio, mittlerweile ist er solo unterwegs. Nach „Omma, Prinz Charles und ich“ und „Ich hab´ die Ruhe weg“ legt er nun sein drittes Solo vor und schlüpft dazu in die Rolle des Löschmeisters ohne Furcht und Tadel.

Anny Hartmann - „NoLobby is perfect!”

Verlegt vom 24.04.2020

Anny Hartmann – die pazifistische Schnellfeuerwaffe des politischen Kabaretts – präsentiert ihr neues Programm „No Lobby is perfect.“

 Als Diplom Volkswirtin besitzt sie das Handwerkszeug wirtschaftliche und politische Winkelzüge zu durchblicken. Diese bereitet Anny Hartmann amüsant, schnell, bissig und leicht nachvollziehbar auf. Oder wie es eine Zuschauerin formulierte: „Sie haben uns das erklärt, als ob wir Vier-Jährige wären, ohne dass wir uns dabei wie Vier-Jährige gefühlt haben.“

Wer Anny Hartmann live sieht, kann sich ein paar Semester VWL-Studium ersparen. Und wer sie nicht gesehen hat, hat was verpasst.

Anny Hartmann ist schnörkellos und unangepasst, besitzt einen scharfen Verstand und eine ebenso scharfe Zunge, sie ist inspirierend aktivistisch und erfreulich konstruktiv.

Es erwartet Sie ein gelungener Abend voll Humor, Scharfsinnigkeit und Schlagfertigkeit!

Anny Hartmann regt mit ihren Beiträge zum Nachdenken an und dennoch gibt es viel lachen. So muss Kabarett sein – eben UnterHALTUNG.

Oder wie Volker Pispers es formuliert:

"Anny Hartmann hat verstanden, dass man, um Unterhaltung zu machen, nicht nur Humor braucht, sondern vor allem eine Haltung. Außerdem besitzt sie als Diplomvolkswirtin auch noch Hirn. Sie vereint in Ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor, Hirn. Das sollten Sie sich angucken."

Also: nichts wie hin!

 

 

HEINZ GRÖNING - „Der perfekte Mann“

Abgesagt

Komplett in den Wahnsinn treibt er seine Frau durch seine bloße Anwesenheit - Heinz Gröning alias der unglaubliche Heinzzzzzzz. Denn er weiß: „Ein Mann, der sich selbst überwunden hat ist stark. Ein Mann der es mit seiner Frau aufnimmt - der lügt. „Der PERFEKTE MANN“ ist Beziehung für Fortgeschrittene. Ein romantischer Abend über Rosen, Rotwein und Rrrrrrrrr.

Der Komiker mit dem abgeschlossenen Medizin Studium kehrt zurück zu den Wurzeln unserer Existenz. Was macht gemeinsames Lachen mit einem Paar ? Lustig und beherzt erläutert er urkomische Fakten zur Wirkung des Humors. In diesem Programm untersucht er gründlich, was die grossen Dichter, Denker und Philosophen zu diesen Thema gedichtet, gedacht und philosophiert haben. Er setzt das Ergebnis in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang und kommt so voller Niveau und sehr intelligent unseren kleinen, alltäglichen Verrücktheiten auf die Schliche. Neue unerwartete Lösungswege wollen gegangen werden, die vielleicht der Auftakt zu einem persönlichen Happy End sein können.

Miteinander Lachen, vor allem über sich selbst, ist in jeder Beziehung der Schlüssel zur Lösung der meisten Probleme.

Denn eine gemeinsame Nacht dauert, wenn es hoch kommt, oft nur ne halbe Stunde. Und dann ist vom Rest des Lebens noch verdammt viel Zeit übrig… 

HEINZ GRÖNING, der Unglaubliche Heinz - Comedian, Musiker, Wortakrobat und Lyrik-Liebhaber ist neben seinem aktuellen Programm „JAMMERN GILT NICHT“ noch mit den Programmen „Voll auf die Glocke“, "Nr. Heinz Hits- Scheißdrauf, eigentlich bin ich Liedermacher" und „Verschollen im Weihnachtsstollen“ unterwegs.

Iris Lamouyette – „Tastenturbulenzen - Nicht ohne meine Handschuhe“

Iris Lamouyette hat 88 intime Freunde, davon sind 52 weiß und 36 schwarz. Doch am Abend berührt sie diese „Nicht ohne meine Handschuhe!“ und begleitet sich dabei ausschließlich selbst.  Expressive Ausflüge in die Unterwelt des Lebens.

Turbulent geht es zur Sache:  Mit Ironie und Witz werden auch die eigenen  Abgründe unter die Lupe und auseinander genommen. Da wird manches Pfund zu viel augenzwinkernd kommentiert und die eigene Eitelkeit auf die Schippe genommen.

Ob am Klavier oder am Akkordeon: In dieser Nacht wird mancher Lebens-Ausrutscher mit einem spritzigen Lauf über die geliebten schwarz-weißen Freunde kommentiert.

Außerdem mit im Handgepäck der Lamouyette: eine Loopstation und eine Stimme, die sich in jeder Tonlage hören lassen kann.

Egal ob  kleiner Keller oder  große Halle – Iris Lamouyette schafft intime Nähe zu ihrem Publikum. Und, man muss heutzutage vielleicht dazu sagen: Das alles ist live! Ob es auch zum Anfassen ist, darüber wird noch zu reden sein.

Kommen Sie vorbei! Wir freuen auf uns Sie!

Auszug aus Pressestimmen:

„Kokett, verrucht, das stilvolle Niveau einer Marlene Dietrich gepaart mit der verführerischen Sogkraft einer Anita Berber ... …wirkt dennoch keinesfalls aus der Zeit gefallen…..skurile Themen wie die Corona Krise und Fridays for Future….ohne den behandschuhten Finger zu bierernster Gesellschaftskritik zu erheben...

...Lamouyette hat sich zur Grand Dame des Chansons gemausert, Stimmgewaltig, charmant, ein wenig skuril, sowie das große Künstler nun mal sind….bietet damit „ganz großes Kino, auf dem bisherigen Höhepunkt einer langen, musikalischen Kariere“ Kölner Stadtanzeiger 08.10.2020

Birgit Süß - „Das Graue vom Himmel“

Köln-Premiere

Das neue Programm von und mit Birgit Süss -  die sich wieder wortreich durch den Unsinn des Lebens buddelt.

Inzwischen in der Lebenshälfte angelangt,  in der man nicht nur zusehends, sondern auch zunehmend älter wird und man von grauen Haaren an ganz unvermuteten Körperstellen überrascht wird, kommt sie aus dem Staunen nicht mehr heraus: Weil – früher war doch alles schöner. Aber isses jetzt besser?

Wo die Liberta auf den Autobahnen herrscht statt gemächliches Schlendern im Alltag und ausgerechnet der Achtsamkeitskurs einen zur Raserei bringt.

„Das Graue vom Himmel“ - ein melancholisch - komödiantischer Abend zwischen Herzschmerz und VeggieDay – und der Erkenntnis, dass der Apfel vom Baum der Erkenntnis vielleicht auch nur ein faules Ei war.

Und natürlich:

Es wird gesungen. Noch mehr Chansons.

Noch schöneres Liedgut.

Über ältere Damen, die sich treiben lassen.

Über die Liebe an guten Tagen.

Und übers Liegenbleiben an trüben Tagen. Übers Weiterziehen.

Manchmal mit dabei : Klaus Ratzek an Tuba & Kontrabass

„Birgit Süß macht anspruchsvolle Comedy  (…..) Manchmal morbid, manchmal wild, immer aber unterhaltsam und natürlich (…..) Bitterböse, schonungslos, hemmungslos und hochkomisch, mit viel Selbstironie und Koketterie mit der eigenen Vergänglichkeit und den eigenen Unzulänglichkeiten hat Birgit Süß eine breite Palette mit viel Tiefgang zu bieten.“

( Augsburger Allgemeine Zeitung )

Benjamin Eisenberg - POINTEN AUS STAHL & Aphorismen auf Satin

Benjamin Eisenberg holt in seinem neuen Programm „Pointen aus Stahl & Aphorismen auf Satin“ wieder zum kabarettistischen Rundumschlag aus.

Medien, Politik, Wirtschaft, Demokratiefeinde oder ganz banale Alltagsidioten – der Bottroper Polit-Kabarettist versetzt allen einen Hieb, die es verdient haben, und die Vollbehämmerten bekommen gerne noch einen Nachschlag.

Dabei hält Eisenberg jedoch die Waage zwischen subtilen Spitzen und hammerharten Gags. Seine Analyse des Zeitgeschehens ist kritisch, aber trotzdem witzig. Natürlich befinden sich auch wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinem satirischen Werkzeugkasten, wenn er die Regierung in die Zange nimmt.

Doch sind nicht bloß Militäreinsätze, Steuerhinterziehung, digitale Spionage oder die jüngsten politischen Affären die Themen, welche vom Blondschopf aus dem Ruhrgebiet bearbeitet werden, sondern auch gesellschaftliche Trends oder unverschämtes Verhalten unserer Mitmenschen.

Harte Zeiten fordern den Eisenberg. Harte Zeiten erfordern: Pointen aus Stahl.

Und wem das alles zu hochgestochen klingt, der darf sich einfach auf einen heiteren Abend freuen, an dem unsere fiesen Feindbilder gnadenlos verlacht werden.

Die Presse lobt:

„Ein smarter scharfzüngiger Bursche in der Nachfolge eines Dieter Hildebrandt.“ (Die Welt)

„Eisenberg ist die gelungene Symbiose aus klassischem Kabarett und Comedy und schlicht eine erfrischende Abwechslung.“ (Badische Zeitung)

„[...] nach dem Motto ‚Witz mit Grips‘ – politisches Kabarett wie es sein soll.“ (Neue Westfälische)

Das Publikum meint:

„Eisenberg trifft die politischen Themen messerscharf und hat eine brilliante Art und Weise, diese humorvoll an den Mann zu bringen.“ (Ein Zuschauer aus Duisburg)

„Er hat mich positiv überrascht und zum Lachen und Nachdenken gebracht.“ (Eine Zuschauerin aus Hattingen)

Holger Paetz – „Liebes Klima, gute Besserung!“

Alle reden vom Klima. Aber nur einer kennt sich aus.

Wir wissen es: Das CO2 muss schrumpfen! Und zwar das im Hirn.

Es verqualmt uns sonst die gute Laune. Aber bloß keine Panik! Früher waren die Temperaturen viel höher. Sonst hätte es nie Dinosaurier gegeben. Seid zu-versichtlich! Fieber klingt auch wieder ab. Die Erde wird sich selbst heilen.

Und der Wandel hat auch angenehme Seiten. Warme Winter am Mittelmeer. Steigende Hochwassergefahr durch mehr Verdunstung? Die Tiefdruckgebiete holen sich mehr Wasser aus dem Meerwasser? Ja und? Wir können schon im Februar in Italien baden gehen. Und Passau dann halt im Spätsommer. Wenn, dann ist die Überbevölkerung schuld. Und wir über-bevölkern nicht!

Im Gegenteil. Deutschland verhält sich vorbildlich. Mit eineinhalb Stück Kind pro deutsche Frau im Kreißsaal. Sollen erst mal die anderen.

Eins ist klar: Greta muss weg. Am besten in ein geschlossenes Sanatorium. Dass man sie endlich zum Schweigen bringt. Zu ihrem eigenen Schutz. Sie hat schließlich Asbach. Oder Asberg? Egal, irgendwas mit As. Sie nervt. Wie kann man nur immer alles mies machen!

Wir haben klimatisch schon viel geleistet. Wir schufen ein deutsches Klima-Gesetz. Es wird Wirkung haben. Und wenn es eine komatöse ist. Frau Merkel hat sich total engagiert. Unvergesslich: Ihr roter Anorak vor dem weißen Eis-berg. Unsere Klimakanzlerin! Abgekürzt: Klimbim. Lasst Euch nicht beirren! Es gibt ein Leben jenseits des Klimas. Holger Paetz zeigt uns den Weg.

PRESSESTIMMEN:

"Nein, Paetz ist kein lieber Mensch. Ein aufrechter Moralist vielmehr, einer, der Widersprüchen die Maske vom Gesicht zieht und den Menschen so aufmerksam zugetan ist, wie sie es fordern und verdienen."

(Süddeutsche Zeitung)

„Paetz ist kein Mann für platte Gags. Seine kühl-ironischen Betrachtungen bringen einen im ersten Moment zum Lachen, im nächsten macht man sich der traurigen Wahrheit, die dahintersteckt bewusst.“

(Nürnberger Zeitung)

„Blitzgescheit und anspruchsvoll treibt er seinen tiefschwarzen Humor auf die Spitze.“ (Observer Wien)

„Holger Paetz ist bösartig komisch, sensibel und lyrisch. Er ist ein Verbalakro-bat, ein Profinörgler, der sich gern in Rage redet, ein anarchischer Geist im klassischen Sinne des Kabaretts“

(Mittelbayerische Zeitung)

"Paetz ist ein durchgeknallter Unterhalter, intelligent, schlagfertig und mit obs-kurem Sprachwitz, der einen zu Lachtränen amüsiert und die Garantie für Muskelkater im Bauch am nächsten Tag ist."

(Schwäbische Zeitung)

"Ein reichhaltiges Arsenal an klugen Wortspielen, treffsicheren Pointen und schwarzem Humor."

(Frankfurter Allgemeine)

Brigitte Fulgraff – „Alles muss raus – die Zugaben“

Vor-Premiere

„Alles muss raus – die Zugaben“? Ja, Sie lesen richtig: Dieser Abend macht keine Kompromisse. Hier wird gesagt, was gesagt werden muss. Hier wird geschmettert, was die Tonleiter hergibt.

Und all das von solch wuchtiger Qualität, dass es quasi nur Zugaben sind: Jeder Song ein Treffer, jedes Lied ein Hit, jedes Chanson ein Bonbon. Das Leben ist zu kurz für herkömmliche Kleinkunst. Das Pflichtprogramm ist abgehakt, jetzt wird nur noch Kür gelaufen! Dafür haben sich zwei Künstler zusammengefunden und ein außergewöhnliches Musikkabarett aus der  Taufe gehoben.
Frau Fulgraff ist die Naturgewalt mit Gold in der Kehle und musikalischem Feingefühl in den Fingerspitzen: Ihr Gesang entfaltet sich von „Amabile“ bis „Furioso“, ihr Spiel an Geige und Akkordeon ist fröhlich, forsch, frech und frei.

Pianist Lutz Langheineken wollte eigentlich Rennfahrer werden. Seinen Sinn für Tempo, Turbo und Waghalsigkeit lässt er nun an den Tasten aus.  Gemeinsam präsentieren sie nur die schmissigsten Schlager, die lustigsten Couplets, die prallsten Lieder, die ausgelassensten Kompositionen – kurz: die leckersten Stücke von der Unterhaltungstorte.

„Alles muss raus – die Zugaben“ ist ein zeitgemäßes Programm, zertifiziert als klimafreundlich, emissionsfrei, neurosetolerant und natürlich kompromisslos.

Ein Abend, der Sie ohne Reue nach Hause entlässt. Es sei denn, Sie bleiben noch: Singen Sie mit, schmettern Sie mit! Es kommen noch Zugaben.

Weiherer - Im Prinzip aus Protest

Köln-Premiere

Hier ist er wieder. Weiherer, der „niederbayerische Brutalpoet“ (Süddeutsche Zeitung), hat in den letzten Jahren für ordentlich Wirbel gesorgt: Mit seiner viel beachteten Postleitzahlen-Aktion („25541“) verhalf er einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein zu ungeahnter Berühmtheit, mit seiner Band „Weiherer und die Dobrindts“ heizte er der bayerischen Musikszene und dem ehemaligen Bundesverkehrsminister gehörig ein. Vier Jahre mussten sich Freund und Feind seit seinem letzten Werk gedulden, jetzt erschien mit „Im Prinzip aus Protest“ sein bereits achtes Album.

Von Anfang an auf Du und Du mit dem Publikum, präsentiert Weiherer eine Art unvorbereitete Plauderei mit Toneinlage. Ein kritisch spähender Geschichtenerzähler, der es mit seiner genialen und mehrfach preisgekrönten Mischung aus Liedermacherei und Kabarett wie kaum ein Zweiter beherrscht, bei seinen Zuhörern eine schmunzelnde Nachdenklichkeit zu erzeugen. Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Mit Gitarre, Mundharmonika und seinem unvergleichlich niederbayerischen Mundwerk geizt Weiherer dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt.

Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst und seine saukomischen Alltagsgeschichten sind längst Kult. Der ungezügelte Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Vorgetragen mit einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert.

Jedem alternativ geprägten Geist dürfte das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dumm-dreiste Stammtisch-Politiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende Touchscreen-Wischerei und für echte Kommunikation. Oder von der selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen. Und in bester Liedermacher-Tradition beherrscht Weiherer auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt.

Der Weiherer ist einer, der gern hinter Fassaden schaut, um die Ecke denkt. Ihn interessiert das große Ganze, das Hinschauen und Hinlangen, auch wenn´s mal weh tut. Als Zuhörer sitzt man mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Ein faszinierender Sturschädel!

Helene Bockhorst - "Die Bekenntnisse der Hochstaplerin Helene Bockhorst"

Köln-Premiere

Sie ist wieder da. Und sie redet schon wieder über Sex. Helene Bockhorst, das Schlampen-Unikat mit Literaturstipendium, steht wieder auf der Bühne, um so zu tun, als hätte sie was zu sagen. Oder tut sie bloß so, als würde sie so tun?

Mit ihrem ersten Soloprogramm war Helene Bockhorst überraschend erfolgreich. Überraschend deswegen, weil man sich eine Comedienne eigentlich anders vorstellt – nicht so schüchtern und nicht ganz so kaputt in der Birne. Und sind ein Hang zum Exhibitionismus und eine Vorliebe für schillernde Hosen wirklich genug, um sich langfristig einen Platz auf der Bühne zu verdienen? Alle sagen, erst dann, wenn ein Künstler sein zweites Programm präsentiert, wird klar, ob er etwas kann.

Helene Bockhorst ist sich also ganz sicher, dass sie jetzt auffliegen wird.

Jetzt wird herauskommen: Alle anderen haben das Hochstaplersyndrom, nur sie nicht, sie hat wirklich nichts drauf. Und wenn man sowieso erwischt wird, dann kann man genauso gut die Karten auf den Tisch legen und beichten, wie man sich die ganze Zeit durchs Leben gemogelt hat.

Wie lange vor einem Umzug muss ich anfangen, mich mit kräftigen Männern anzufreunden?

Welche Äußerungen sind angemessen, um die Wartezeit zu überbrücken, während jemand ein Kondom anzieht? Warum funktioniert der Benjamin-Franklin-Effekt nicht mit Leuten, mit denen ich geschlafen habe? Und bin ich etwa die Einzige, die Angst hat, dass Straßenbahnen nur so tun, als ob sie Schienen bräuchten? Mit Fragen wie diesen schlägt sich Helene Bockhorst herum - und das tut sie so ehrlich wie nie zuvor und in aller Öffentlichkeit.

Dieser Seelenstriptease ist furchtbar, lustig und befreiend zugleich. Denn eigentlich sind wir doch alle Hochstapler. Wir sagen, dass wir uns für Literatur interessieren, lesen aber heimlich “Vom Milliardär gekauft und gezüchtigt”. Wir sagen “setz dich doch zu mir” und denken: “OMG bitte, setz dich auf keinen Fall zu mir!” Wir sagen “Schatz, ich liebe dich immer noch!” und meinen: “Ich habe das mal durchgerechnet, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten.” Wir alle haben diese Gedanken im Kopf, die wir nicht aussprechen, und wenn man nicht darüber redet, dann ist man ganz alleine.

Ein Comedy-Programm über den Scharlatan in jedem Einzelnen von uns, Sexualität, Meerestiere und die Angst, nicht genug zu sein.

Eva Eiselt – Wenn Schubladen denken könnten

In der Regel machen wir es uns im Leben ja ziemlich kommod. Alles hat gefälligst an seinem Platz zu sein: Schlüssel? Auf der Ablage! Ladekabel? Irgendwo. Lesebrille? Nie gesehen. Auto? Bestimmt in der Garage. Oder abgeschafft. Partner? Bestimmt in der Garage. Oder abgeschafft. Kinder? Am nerven! Die eigene Position? Im Abseits!

Das Leben ist eine riesengroße Schrankwand und seien wir ehrlich: Wer in Schubladen denkt, hat schnell ein Brett vor dem Kopf. Und wieso auch nicht? Wenn alle immer und überall auf ihre Smartphones starren, ist Holz zumindest haptisch eine Erweiterung des Horizonts. Eva Eiselt findet: Es ist Zeit für den Tag der offenen Schublade und krempelt unseren handelsüblichen Laden einfach mal auf links. Ausmisten, Durchlüften und die Dinge des Lebens in die Freiheit entlassen.

Ein Genie beherrscht das Chaos und wenn das nur ein bisschen wahr sein sollte, so ist Eva wahrlich ein Universalgenie. Frau Eiselt muss niemanden vermöbeln, um sich gegen Einschrankungen zu wehren, auf den Tisch zu hauen und sich selber zwischen allen Stühlen den roten Teppich auszurollen. Da mutiert eine scheinbar unterbelichtete Jessica zur Philosophin, ausgerechnet Rentner Udo wird zum Gender-Experten und eine Frau aus dem Badischen entdeckt wirrtuelle Möglichkeiten.

Eine Zuschauerin meint: „Das neue Programm von Eva Eiselt hat mich und meinen Mann total begeistert. Obwohl der ja sonst keine Frauen mag. Und selbst wenn wir unsere Vorurteile schon nicht loswerden können, dann kann man sie ja wenigstens mal hübsch sortieren.“

Eva und ihr wilder Mix aus Kabarett, Theater und kreativem Wahnsinn sind eine Klasse für sich. Ein Abend mit Eva Eiselt ist wie Kurzurlaub und hat auf holidaycheck 98% Weiterempfehlungen. Ihre Themen sind von zentraler Lage, ihre Ausstattung hochwertig, absolut empfehlenswert.

„Auf einer Skala von 1 bis 10 ist Eva eine glatte 11!“ (Martin Zingsheim)

Eva Eiselt hat mit ihrem neuen Programm "Wenn Schubladen denken könnten" einen der beiden  Hauptpreise der Sankt Ingberter Pfanne gewonnen. Zudem hat sie beim Zuschauer-Online-Voting den zweiten Platz belegt. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit einem der renommiertesten Kabarettpreise.

 

Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:

Als "Mutter von drei Kindern, wenn man den Vater mitrechnet", ist sie sehr flexibel. Sie hat während des Lockdowns nicht gejammert, sondern ihre Bühnenpräsenz optimiert und an die Coronalage bestens angepasst. Ihre Spiel- und Formulier-Künste summieren sich zur grandiosen Kabarett-Kunst: Witzig, originell, frech, herzhaft und hintersinnig. Sie hat das beste Rezept für eine intelligente mitreißende Gesellschaftssatire. Deshalb hat Eva Eiselt den Hauptpreis der Jury 2020 100% verdient!

Den Wettbewerbsbeitrag der Künstlerin kann man ab Minute 14 unter folgendem Link sehen:

https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=91972

 

Köln

24.04.2021
20:00 Uhr
Tickets
KATSONG – „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“

Kabarett 

Die drei Kabarettistinnen Melanie Haupt, Fabienne Hollwege und Judith Jakob, die schon seit 2015 mit ihrem Stück „Frauen an der Steuer - Wenn Frauen auf dem Umsatz abdrehen...“ den Menschen in Deutschland, ja sogar in der Schweiz und Luxemburg die Absurditäten des deutschen Steuersystems näher bringen, widmen sich nun dem Gesundheitssystem!

DIE STORY

Big Pharma hat Sorgen. Das Patent für sein verkaufsstärkstes Medikament läuft bald aus. Jetzt braucht er dingend irgendein neues Mittelchen, das er auf den Markt schmeißen kann, um wenigstens ein Jahr lang Mondpreise abzugreifen – so nennt man die Phantasiepreise der Industrie. Um möglichst viel Gewinn zu machen, recycelt er einfach einen alten Wirkstoff. Die Wirksamkeit wird schnell mit gefälschten Studien bestätigt und dann muss nur noch eine große Werbekampagne her, die das Ganze an den Kunden, Verzeihung, Patienten bringt. Schließlich steckt Big Pharma wesentlich mehr Geld in die Werbung als in die Forschung. Medikamente sollen ja vor allem gekauft werden. Um an die Kunden, Verzeihung, Patienten ranzukommen, braucht Big Pharma

Mittelsmänner und -frauen, Verzeihung, Ärzte*Innen, die mit entsprechenden Beraterhonoraren das neue Medikament fleißig verschreiben.

Und in den Krankenhäusern? Herrscht – nicht erst seit Corona – das reinste Chaos. Denn in Krisen wie diesen zeigt sich wieder, wie sinnvoll es ist, am Personal zu sparen!

Außerdem hat Big Pharma Zeitdruck, denn es steht ein Treffen der Pharmiglienoberhäupter an. Sie wollen das aufblühende Geschäft mit Opioiden in Deutschland unter sich aufteilen. Und da scheint jedes „Mittel“ recht…

Die drei Kabarettistinnen führen den Zuschauer durch die Geschichte der Medizin. Vom Hippokratischen Eid bis zur App vom Arzt. Informativ, unterhaltsam und musikalisch -  denn natürlich heißt das Motto auch an diesem Abend: Man kann nicht gleichzeitig Angst haben und singen. Und da das Gesundheitssystem noch viel, viel beängstigender ist, als das Steuersystem, muss auch viel, viel mehr gesungen werden…

Aydin Isik – „ehrlich gesagt…“

Kabarettistische Reinigung des schlechten Gewissens

...hat die Wahrheit kein gutes Ansehen. Wer sie ausspricht, wird in der Türkei aus neun Dörfern gejagt. In China braucht der Wahrheitsliebende ein schnelles Pferd. Nur von der Wahrheit können Franzosen verletzt werden – und in Dänemark ist sie immer obdachlos. In Washington spricht niemand mehr die Wahrheit – und wenn doch, dann nennt man das „Fake News“. 

So ganz richtig können unsere Altvorderen also nicht gelegen haben, als sie uns beibrachten: „Egal was passiert, sei immer ehrlich!" Denn eines hat uns die Evolution schon bewiesen: Wer die Wahrheit sagt, bekommt Probleme! 

Wenn Walter Ulbricht 1961 statt „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu richten“ gesagt hätte „Ja, in zwei Monaten steht die Mauer!“, wäre der 3. Weltkrieg vielleicht nicht mehr zu vermeiden gewesen.

Wenn Bill Clinton im Januar 1998 öffentlich geprahlt hätte „Oh ja, wir hatten Oralverkehr und was für einen!“,  statt die Affäre zu Monica Lewinski zu dementieren, wäre er wohl die restlichen drei Jahre nicht mehr im Amt geblieben.

Vielleicht hat die Lüge und nicht die Wahrheit den Homa Sapiens so weit gebracht.

Wer weiss?

„Ehrlich gesagt …“ heißt das neue Bühnenprogramm von Aydin Isik (Hessischer Kabarettpreis 2018). Nachdem er sich im vorigen Programm auf die Spuren des Messias begeben hatte, folgt er nun der Wahrheit. Der ganzen Wahrheit.Und nichts als der Wahrheit. Dieser Pfad führt ihn zu der Erkenntnis: „Wahrlich, ich sage euch: Lasst es!“ 

Tagespolitisch, historisch, gesellschaftskritisch, absurd!

BERND LAFRENZ - Der Widerspenstigen Zähmung

Köln-Premiere

Endlich: Ein neuer Shakespeare nach Lafrenz-Art!

Lucentio, der in Padua studiert, verliebt sich in die schöne, zarte Bianca und möchte sie heiraten. Ihr Vater Baptista Minola will aber zuerst seine älteste Tochter Katharina unter die Haube bringen. Die hat jedoch Haare auf den Zähnen und ihren eigenen Willen, so dass  alle Interessenten vor der kratzbürstigen Katharina zurückschrecken. Nur der unerschrockene Teufelskerl Petruchio aus Verona will es wagen und zähmt die Widerspenstige mit einer Charmeoffensive.
Der exzellente Multi-Mime Bernd Lafrenz ist einmal mehr der virtuose Verwandlungskünstler im Geschwindigkeitsrausch, der sein Publikum mit Raffinessen fesselt. Gleich einem Chamäleon  schlüpft er von eben noch großer Robe im Handumdrehen in eine zerschlissene Hochzeitskleidung und schockiert als Petruchio die Hochzeitsgesellschaft! Blitzschnell wechselt er Outfit und Grimassen, schlüpft in 10 Männer- und Frauenrollen (und noch mehr Kostüme), markiert seine Charaktere mit winzigen Gesten, improvisiert, arrangiert, animiert, greift tief in die Trickkiste und erwischt immer neue Kniffe…bis zum furiosen Stierkampf mit Happy End.
Lafrenz und Aboualiten rücken Shakespereare´s Komödie phantasievoll und damit gewinnbringend zu Leibe und verleihen dieser Commedia dell’arte noch mehr Witz, Esprit und Schwung.
DABEI SEIN ODER NICHT DABEI SEIN … das ist hier keine Frage!
Ladies und Gentlemen, das dürfen Sie nicht verpassen!

Madeleine Sauveur - „Lassen Sie mich durch – ich bin Oma!“

verlegt vom 01.05.2020

Köln-Premiere
Madeleine Sauveur, Komödiantin mit vielen Gesichtern und Musikkabarettistin mit imposanter Gesangsstimme, hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Zeit jenseits der 60 aussieht:
Da werden Träume verwirklicht, für die vorher nie Zeit war! Endlich in Borneo eine Orang-Utan- Station aufbauen, mit Installateur Kowalski im Bad eine Fußbodenheizung installieren, endlich sich mit einer Donald Trump Maske ins Auto setzen, sich blitzen lassen und fröhlich in die Kamera winken – und immer noch genug auf dem Konto, um Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen.
Sie hat ihr Leben als berufstätige Mutter gelebt – jetzt kommt sie selbst dran. Frei schweben im Hier und Jetzt, lautet ihr Motto, und sie hat sich fest vorgenommen, zum ersten Mal im Leben nur an sich zu denken.
Doch dann kommt der Anruf, der alles verändern sollte: „Hallo Mama! Du bist jetzt Oma! Wir bringen Dir die Kleine morgen um 7.00 vorbei. Freust Du dich?“ – und schon sind alle Pläne Makulatur. Dafür stellt sie sich drei Fragen, auf die sie unbedingt eine Antwort finden muss:
Warum kommt man im Leben nicht dazu, seine Träume zu verwirklichen?
Welche Art von Oma will ich sein – Oma classic oder Oma light?
Und wie um alles in der Welt kann es sein, dass man nachts um drei völlig übermüdet ein lebendiges Megaphon mit Verdauungsproblemen stundenlang auf dem Arm trägt – und dabei vor Stolz und Glück aus dem Lächeln nicht mehr rauskommt?
„Lassen Sie mich durch – ich bin Oma!“ ist ein Programm für Menschen ab 30, die sich trauen und Freude daran haben, jetzt schon an die Zukunft zu denken: Intelligent, komisch, unterhaltsam, warmherzig - und dank Kapellmeister Clemens Maria Kitschen, der in hohen und tiefen Tönen auf diversen Instrumenten brilliert, musikalisch auf höchstem Niveau!
Komma zur Oma!

BlöZinger - „Vorzüglich BetrACHTungen“

verschoben vom 25.04.2020

Köln-Premiere

Robert Blöchl und Roland Penzinger alias „BlöZinger“ sind eine echte Gefahr. Eine Gefahr für untrainierte Zwerchfelle. Die beiden Kabarettisten hauen sich Ironie und Sarkasmus mit derartiger Wucht und Pointiertheit um die Ohren, dass es nur so kracht. Als Großmeister der Gestik und Mimik benötigen sie nur ein Minimum an Requisiten, um die Zuschauer auf eine irrwitzige Achterbahnfahrt durch verschiedene Handlungs- und Zeitebenen mitzunehmen. Was dabei herauskommt, ist Theaterkabarett in bester österreichischer Tradition: absurd, schräg und wahnsinnig komisch!

Kennen und schätzen gelernt haben sich die beiden Wahlwiener aus Linz während ihrer Clownerie- und Schauspielausbildung. Als Duo „BlöZinger“ sind Blöchl und Penzinger seit 2004 unterwegs: Das erste von mittlerweile sieben Programmen trug den Titel „Beziehungswaise“. Spätestens seit dem Gewinn des österreichischen Kabarettpreises 2013 (für das Programm „ERiCH“) und der St. Ingberter Pfanne 2018 (für das Programm „bis morgen“) spielen die beiden in der Champions League des deutschsprachigen Kabaretts.

In ihrem neuen Programm „Vorzügliche BetrACHTungen“ zeigen Blöchl und Penzinger nun erstmals die besten Szenen aus ihrem OEuvre, über das die Abendzeitung schreibt: „Für die an genialischen Durchgeknallten nicht eben arme Kleinkunst-Szene unserer österreichischen Nachbarn ist diese sensationelle Zwei-Mann-Show ein weiteres Glanzlicht.“

Tilman Lucke & Henning Ruwe – „Frisch gepresst“

Köln-Premiere

„Frisch gepresst“ ist eine dieser Veranstaltungen, gegen deren Besuch wirklich überhaupt gar nichts spricht. Die Satireshow macht keinen Halt vor pfiffigen Wortspielen und ist so aktuell, dass sie aufpassen muss, nicht schon die Nachrichten von übermorgen zu spoilern. Warum „Frisch gepresst“ so gut ist? Das liegt wohl an seinen Gastgebern Tilman Lucke und Henning Ruwe. Sie finden immer die passendsten und unpassendsten Worte zum aktuellen Zeitgeschehen. Vom klassischen Kabarett bis hin zum modernen Stand-up, gewürzt mit musikalischen Einlagen, wird hier alles aufgefahren, um die aktuellen Themen zielsicher zu kommentieren. Seien Sie dabei, wenn die kultige Late-Night-Show aus Berlin in Köln gastiert – manchmal klug, manchmal albern, aber immer mit Haltung.

Die Macher:

Tilman Lucke

Tilman Lucke macht Wortkabarett mit musikalischen Beiträgen. Ihm gelingt eine Kombination aus tagesaktuellem politischem Kabarett, der einen oder anderen gesellschaftskritischen Pointe und einem Schuss Albernheit. Der Wahlberliner Tilman Lucke arbeitet bereits seit 2005 als Kabarettist.

Preise: Publikumspreisträger der Melsunger „Scharfen Barte“ 2011, Erster Förderpreis des „Stuttgarter Troubadour“ 2013, Publikumspreis „Hoyschrecke“ 2018

Henning Ruwe

Henning Ruwe wurde neulich in einem Provinztheater treffend wie folgt beschrieben: „Er schaut so schön schelmisch, als würde er jede Sekunde etwas aushecken." Und er füllt nicht nur mit jugendlicher Unbekümmertheit die Rubrik Junges Kabarett perfekt aus, er ist zudem auch noch ein begnadeter Texter. Hochpolitisch, schonungslos gegen sich und andere und dabei stets sehr menschlich – Henning Ruwe unterhält, was er verspricht. Der Jungkabarettist ist bereits seit fünf Jahren fester Bestandteil der Berliner Distel, hat vermutlich vom Islamisten bis hin zum Papst schon alles gespielt, was die Welt nicht braucht, und ist derzeit mit seinen Duo-Programmen „Wir haben genug“ und „Unfreiwillig komisch“ ein gerngesehener Gast auf deutschen Kleinkunstbühnen. Zudem stärkt er als Solist in seinem Stück „Die netten Jahre sind vorbei" den Humorstandort Deutschland.

Danko Rabrenović – „Solo & Allein“

Der Musiker, Radiomoderator und Autor Danko Rabrenović geht wieder auf Tour.

Diesmal allerdings „Solo & Allein“. Der Ex-Balkanizer macht ein Experiment und verlässt sich dabei auf sein Improvisationstalent und seine Gitarre.

Rabrenović findet als Geschichtenerzähler und Performer eine neue Form, die irgendwo zwischen Konzert, Lesung, Stand Up und Kabarett liegt. Die Form ändert sich, seine Themen bleiben: Sprache, Exil, Identität, Kulturschocks, Heimatgefühle, Nationalismus, Integration, Migrationshintergrund und ähnliche Krankheiten.

Vita

Danko Rabrenović wurde in Zagreb geboren, wuchs in Belgrad auf und lebte als Kind mit seinen Eltern drei Jahre in Peking. Kurz nach Ausbruch des Jugoslawien-Krieges kam er nach Deutschland. Er moderierte von 2005 bis 2016 die Kultsendung „Balkanizer“ auf WDR Funkhaus Europa. Seit Januar 2017 moderiert er beim Nachfolgesender WDR COSMO. Rabrenović ist außerdem Frontmann der Balkan-Ska-Reggae-Punk-Band Trovači und Autor der Bücher „Der Balkanizer- ein Jugo in Deutschland“ und „Herzlich willkommenčić - Heimatgeschichten vom Balkanizer“.

Presse

„Er betrachtet das Leben in Deutschland mit ähnlich wohlwollender Verwunderung (...) wie sein russischer Kollege Wladimir Kaminer. Sei es dem charmanten Akzent geschuldet - Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen.“ (Bonner Generalanzeiger)

„Der Balkanizer erzählt von einem Leben zwischen zwei Heimaten und hält uns charmant den Spiegel vors Gesicht. Russendisko auf balkanesisch – witzig und tiefsinnig.“ (Radio Fritz)

„Der Autor und Musiker Danko Rabrenović hat mit der Geschichte seiner Integration in Deutschland eine Lücke gefüllt.“ (taz)

Mike & Aydin - „UN – Unvereinte Nationen“

Das neue Bühnenprogramm des preisgekrönten Kabarettduo Mike & Aydin (u.a. Melsunger Kabarettpreis, Silberner Paderborner Einohr): Nach dem das Brexit-Opfer (der Brite) und der Problemdeutsche (türkischer Herkunft) mit ihrem ersten Bühnenprogramm "Nord-Süd-Gefälle" die Unterschiede der Nord- und Südeuropäer gnadenlos auseinandergenommen und ihr Programm auch international aufgeführt haben (Schottland, Schweiz, Österreich, Istanbul, Niederbayern), ist nun die Weltpolitik dran.

In einer Zeit, in der eine unüberlegt geschriebene Twitter-Nachricht eines Präsidenten mit einem undefinierbaren toten Tier auf dem Kopf einen Atomkrieg auslösen kann, diskutieren die beiden selbsternannten Politikwissenschaftler mit Unterhaltungshintergrund über die UN, eine Versammlung von 193 Ländern, die nur noch damit beschäftigt sind, sich gegenseitig zu schaden.

Dabei lassen Mike & Aydin auch Politiker zu Wort kommen, die wir zu unrecht (!) verurteilen: Trump, Putin, Kim Jong-Un, Erdogan und sogar Christian Lindner. Dabei sind sie politisch wieder so unkorrekt, dass jedem Grünen-Politiker beim Zuhören die Luft weg bleibt. Noch nie waren Klischees so lustig!

Ein Kabaretterlebnis mit evtl. Live-Musik!

Rezensionen über Mike & Aydin:

“Keck, politisch unkorrekt und spaßig.” Remscheider General-Anzeiger

“Ein fantastisches, abwechslungsreiches Spiel.” NGZ-Neuss

“Irrsinnig witziges Programm. Comedy Glanzauftritt.” Lokalo24

“Wenn alle soviel Humor hätten wie Aydin Isik und Mike McAlpine, könnte das klappen mit dem erweiterten Europa.” Kölnische Rundschau

Foto Sven Schaaf

Homepage .

 

 

Köln

21.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
Thilo Seibel – „ParOdiesisch!“ - Ein Parodien-Reigen durch das „postfaktische Zeitalter“

Premiere 

Der große Gas- und Zigarren-Philosoph Gerhard Schröder hat einmal gesagt, man müsse „das Richtige tun“. Nur, was ist „das Richtige“? Denn wir leben im „postfaktischen Zeitalter“: Für die einen gelten Fakten vom Fun-Faktor her als etwa so attraktiv wie Frank Walter Steinmeier mit einer Dosis Beruhigungsmittel, manche finden ausschließlich nackte Fakten aufregend, und der Rest sagt: „Postfaktisches Zeitalter interessiert mich nicht. Seit wann ist denn die Post faktisch?“

Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Meinung, was ist Bullshit? Sind wir klimabedingt kurz vor dem Untergang der menschlichen Zivilisation? Oder kann man ohnehin nicht mehr von „Zivilisation“ sprechen, seit es Twitter und Facebook gibt?

Benennen wir Fakten: In seinem neuen Programm „ParOdiesisch!“ bietet Thilo Seibel Lösungs-vorschläge mit mindestens sieben brüllkomisch parodierten Persönlichkeiten. Das Programm ist ein Survival-Training für eine Zeit, in der Meinungen mit Fakten verwechselt werden, und Seibel kann Ihnen zwar nicht das Paradies bescheren, aber wenigstens ein ParOdies.

Ob Thilo Seibel laut Pressestimmen nun „ein Meister des Parodierens“ ist oder „ein komödiantisches Naturtalent, das aus allen Rohren feuert“ und ob er dabei „politisches Kabarett der Extraklasse“ liefert – diese Meinungen der Presse von der Augsburger- über die Rhein-Neckar- und die Dorstener bis hin zur Stuttgarter Zeitung können Sie selbst auf Faktengehalt überprüfen

Thilo Seibel – „ParOdiesisch!“ - Ein Parodien-Reigen durch das „postfaktische Zeitalter“

Premiere 

Der große Gas- und Zigarren-Philosoph Gerhard Schröder hat einmal gesagt, man müsse „das Richtige tun“. Nur, was ist „das Richtige“? Denn wir leben im „postfaktischen Zeitalter“: Für die einen gelten Fakten vom Fun-Faktor her als etwa so attraktiv wie Frank Walter Steinmeier mit einer Dosis Beruhigungsmittel, manche finden ausschließlich nackte Fakten aufregend, und der Rest sagt: „Postfaktisches Zeitalter interessiert mich nicht. Seit wann ist denn die Post faktisch?“

Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Meinung, was ist Bullshit? Sind wir klimabedingt kurz vor dem Untergang der menschlichen Zivilisation? Oder kann man ohnehin nicht mehr von „Zivilisation“ sprechen, seit es Twitter und Facebook gibt?

Benennen wir Fakten: In seinem neuen Programm „ParOdiesisch!“ bietet Thilo Seibel Lösungs-vorschläge mit mindestens sieben brüllkomisch parodierten Persönlichkeiten. Das Programm ist ein Survival-Training für eine Zeit, in der Meinungen mit Fakten verwechselt werden, und Seibel kann Ihnen zwar nicht das Paradies bescheren, aber wenigstens ein ParOdies.

Ob Thilo Seibel laut Pressestimmen nun „ein Meister des Parodierens“ ist oder „ein komödiantisches Naturtalent, das aus allen Rohren feuert“ und ob er dabei „politisches Kabarett der Extraklasse“ liefert – diese Meinungen der Presse von der Augsburger- über die Rhein-Neckar- und die Dorstener bis hin zur Stuttgarter Zeitung können Sie selbst auf Faktengehalt überprüfen

Ill-Young Kim – „Kim kommt!“

Wir schreiben das Jahr 2020. Die USA entfernen sich Schritt für Schritt von Europa und Asien rückt unaufhaltsam näher. Korea kommt! Kpop kommt! Kimchi kommt! Kim kommt auch. Mit seinem ersten Soloprogramm.

Brandaktuell und authentisch sind die Abenteuer des Ill-Young Kim, der in Deutschland unterwegs ist, um neue Abgründe zu erforschen. Viele Lichtjahre entfernt vom Mutterplaneten "Korea" dringt Kim in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch auf der Bühne erlebt hat. Er schöpft aus haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen macht. Dabei wird der waschechte Kölner mit dem nordkoreanischen Diktator verwechselt. Chaos bricht im China-Restaurant aus. Und Hunde hat Kim sowieso zum Fressen gern.

Lässig, charmant präsentiert Ill-Young Kim seine scharf gewürzte Sicht auf die Dinge und entlarvt dabei so manches Vorurteil.

lll-Young Kim ist Schauspieler (u.a. “Tatort”, “Die Friseuse”, “St. Pauli Nacht”, “Ninja Assasin”), Moderator und waschechter Kölner. Seine Eltern stammen aus Südkorea. Kim moderierte in den 90ern auf VIVA Zwei und auf VIVA die Sendung “Electronic Beats”. Er war zudem als Clubmusikproduzent und DJ unterwegs.

Seit Anfang 2010 ist Ill-Young Kim auch als Stand-Up Comedian erfolgreich. Im TV konnte man ihn bereits bei „Bülent Ceylan und seine Freunde“, „Cindy und die jungen Wilden“, „RTL Comedy Grand Prix“, „Quatsch Comedy Club“, „NightWash“, „Standupmigranten“ und den „Comedy Champions“ sehen.

Carmela De Feo ist La Signora – „Allein unter Geiern!“

Verlegt vom 23.04.2020

Seit Jahren ist La Signora in Sachen Unterhaltung auf den morschen Brettern, die die Welt bedeuten, unterwegs. Ob auf einem toten Esel zum Erfolg oder mit einem lahmen Gaul durchs Leben, La Signora ist für jede Situation mit ihrem Friedhofsmodenchic perfekt gekleidet.

Klein, Hummeltaile und Haarnetz! Tödlicher Gags pflastern ihren Weg, die Leute geiern sich einen ab, aber nach der Show kräht kein Aas mehr nach ihr. Wie allein kann man sein, wenn selbst die Geier nicht mehr über einen kreisen?

Die Rabattmarke des deutschen Kabarett zeigt in ihrem neuen Programm: Allein unter Geiern, dass Schicksal durchaus Spaß machen kann. Wenn das Leben in ruhigen Bahnen verläuft, ist La Signora zur Stelle und stellt die

Weichen auf Chaos. Atheisten werden gläubig und Heilige fallen der Wollust anheim. La Signora ist eine anbetungswürdige Verführerin, aber auch eine verführte Angeberin. Da wo andere sich bemühen abzunehmen, legt La Signora noch einen drauf.

Justitia ist blind, aber die Schicksalsgöttin mit ihren neapolitanischen Hühneraugen hat den Durchblick.

Aber keine Angst, was immer das Leben für einen bereit halten mag, ob Lottogewinn oder Unfall, dank La Signora ist der Unterschied gar nicht so groß. Doch allen Geiern sollte klar sein: Um sich auf eine Henkersmahlzeit zu freuen, braucht man schon eine gute Portion Galgenhumor! Außerdem, wahre Schönheit von innen! Und wenn nicht, dann setzt man sich eben allein unter Geiern ein Haarnetz auf!

La Signora - Nie eingeladen, aber überall dabei.

Rainer Bielfeldt - „ZWEI LEBEN“

“Wir haben zwei Leben. Und das zweite beginnt, wenn uns klar wird: Wir haben nur eins.”

Seit einigen Monaten nutzt Rainer Bielfeldt den Hashtag “#rainersingtwieder”, wenn er in den sozialen Medien Meldungen postet. Wobei das missverständlich ist: Er hat nie aufgehört zu singen. Aber mit seinem 2017 erschienenen Album “Die Erinnerung von morgen” hatte er sich satte elf Jahre Zeit gelassen. “So lange will ich nie wieder Solo-Pause machen”, sagt er heute.

Er sagt es nicht nur – er handelt auch danach. Das Programm “Zwei Leben” (Regie: Edda Schnittgard, “Queen Bee”) startet im Sommer 2019. Veröffentlichung des gleichnamigen Albums inklusive. Wird dieser Zwei-Jahres-Turnus damit ab sofort zur Regel? “Wir werden sehen”, schmunzelt er, “im Moment fühle ich mich wohl damit. Der Weg macht mich glücklich.” Ach ja, das Glück. Scheint als hätte er es gefunden. Davon handelt auch der Album-Titel. Auf den Spruch mit den „zwei Leben“ stieß Bielfeldt beim Surfen im Internet. Wo er herkommt, weiß keiner. Im Netz wird er wahlweise Konfuzius, dem brasilianischen Dichter Mario de Andrade oder dem britischen Schauspieler Tom Hiddleston zugeschrieben. “Vielleicht stammt derSatz aber auch einfach aus einem sehr gut gemachten Glückskeks”, sagt Bielfeldt, “die Erkenntnis darin ist jedenfalls wahr und wahrhaftig.” Und so nimmt uns der Sänger mit auf einen ausgedehnten Streifzug durch die Höhen und Tiefen, die großen Wunder und die kleinen Ernüchterungen und die vielen liebenswerten und manchmal tragikomischen Momente seines zweiten, seines einzigen Lebens: Er besingt die oft nervenzehrende, aber dennoch geliebte Familienbande (“Die Hölle, die mich wärmt”); er feiert in “Viel zu selten allein” die gelegentliche Distanz, die die Liebe atmen lässt (“Wir würden wieder lernen uns zu sehnen und neu erfahren, wie man sich vermisst...”); er lenkt den Blick über den “Horizont” hinaus, der eben nicht “das Ende der Welt” ist, sondern eher der Anfang von etwas Neuem. Das portugiesisch-deutsche Lied „Inesperadamente (Unerwartet)“ widmet er seinem brasilianischen Mann Tiago und dem gemeinsamen, kurvenreichen Weg. Und schließlich gibt er mit “Insel namens Abendland” auch ein Statement ab, das authentisch und zeigefingerfrei daherkommt, aber dennoch unmissverständlichen Bezug nimmt auf das gesellschaftliche Zeitgeschehen und den spürbaren Rechtsruck in diesem Land.

Auch das ist Teil des zweiten, des einzigen Lebens: eine Haltung. Die von Rainer Bielfeldt ist nie destruktiv, und nie macht er es sich zu einfach. Aber für Überraschungen ist er gut: Würden andere Sänger ein Lied mit der Zeile “Pflanz Lavendel auf mein Grab” betiteln, dann sängen sie wahrscheinlich über den Tod.

Bielfeldt hingegen singt übers Leben:

Doch vorher lass uns den Verstand verlieren

im Höhen- und im Tiefenrausch der Welt

und in Venedig auf dem Markusplatz campieren

und unsre Falten zählen, bei keiner Dummheit fehlen,

von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt.

Lavendel ist übermorgen, heute ist Leben.

Zwei Leben. #rainersingtwieder. Famos!

SULAIMAN MASOMI - „kunterbunt & farbenblind“

Premiere

Wissen Sie, warum die Menschen auf den alten Schwarz-Weiß-Fotos immer so ernst guckten? Nein? Nicht schlimm, denn Sulaiman Masomis neues Programm „kunterbunt & farbenblind“ beantwortet diese und andere noch nie gestellte Fragen.

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie man als Ausländer eine Wohnung bekommt, ob man als Künstler mehr Sex hat und warum Farbenblindheit eigentlich eine gute Sache sein kann, dann sind Sie bei ihm gut aufgehoben.

Mit einer kunterbunten Mischung aus Slam Poetry, Musik, Comedy und Kabarett wandelt das preisgekrönte Multitalent Masomi zwischen allen Genres und lässt sich mit seiner stets humoristisch-feinsinnigen Art nicht in irgendeine Schublade packen.

Dabei widmet sich der studierte Literaturwissenschaftler allen Aspekten der menschlichen Psyche und des alltäglichen Zusammenlebens in einer multikulturellen Welt.

Masomi malt Bilder und sein drittes Programm „kunterbunt & farbenblind“ ist sein neuestes Werk, in dem jedes Wort zum Pinselstrich eines facettenreichen Gemäldes wird.

Ein Bild, das Sie staunen und schenkelklopfend lachen lässt, um sich direkt danach daran zu verschlucken.

 Presse:

"Im Gegensatz zu manchen anderen Vertretern seiner Zunft ist Masomi nicht ständig auf Pointenjagd, ebenso wenig reiht er eine Absurdität an die nächste, um auch garantiert lautes Gelächter zu ernten. Er will vielmehr, dass sein Publikum nachdenkt. Über Alltagsrassismus, über alternative Wahrheiten, über das unmerkliche Erodieren der Freiheit im Namen der Sicherheit" (Thomas Kölsch, Bonner General Anzeiger)

„Masomi jongliert mit all jenen Ängsten, Klischees und Vorurteilen, die sich um Migration, um Islam oder Islamismus ranken (…) Seine Botschaft ist glasklar und er gießt sie in Texte, die mal urkomisch, mal schmerzhaft ernst daherkommen. Raffiniert führt er zur zündenden Pointe oder tief hinein ins Absurde spießbürgerlicher Befindlichkeiten. Er beherrscht die feine Ironie ebenso wie den brachialen Kalauer (…) Masomi ist eine Bereicherung fürs Kabarett.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)