Keloglan und die 40 Räuber (4+)
Schelmengeschichte mit dem türkischen Till Eulenspiegel

Wer „Peter und der Wolf“ oder „Till Eulenspiegel“ liebt, wird auch von dieser orientalischen Schelmengeschichte begeistert sein. Der naive Bauernjunge Keloglan (türkisch für: glatzköpfiger Junge) lebt mit seiner Mutter in armseligen Verhältnissen. Eines Tages gelingt ihm auf der Jagd ein schöner Fang, den ihm eine Räuberbande gleich wieder abnimmt. Doch Keloglan kann die Räuber überlisten und die leckere Beute nach Hause bringen. Allerdings zieht er sich schon bald den Zorn des Sultans zu und gerät in Gefangenschaft. Auch hier weiß er sich mit Witz zu befreien – und träumt sogar von der Hochzeit mit der schönen Königstochter.

Thomas Sutter hat den im türkischen Kulturkreis enorm erfolgreichen Stoff als musikalische Erzählung für die Zeltbühne angepasst. Sinem Altan stattet das türkische Märchen mit der passenden Musik aus und lässt Carsten Klatte (Zupfinstrumente) und Claudia Renner (bekannt aus „Die kleine Meerjungfrau“) die Schelmengeschichte ebenso lustig, spielfreudig und sehr musikalisch erzählen.

Premiere: 3. Februar 2019. Bühnenfassung: Thomas Sutter. Regie, musikalische Leitung: Sinem Altan. Ausstattung: N.N. Mit: Claudia Renner (Erzählung), Carsten Klatte (Musik). Aufführungsrechte: Drei Raben Verlag. Dauer: ca. 45 Minuten. Aufführungsort: Zeltbühne.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Die Bremer Stadtmusikanten Mitspieltheater - für Kinder ab 4 Jahren
Ein alter Esel, ein müder Hund, eine verbitterte Katze und ein zäher Hahn leisten für den Menschen nicht mehr genug und werden von ihren Herren fortgejagt. Aber die verjagten Tiere treffen sich rein zufällig und beschließen, zusammen zu bleiben. Ihr Wahlspruch lautet: "Was besseres als den Tod finden wir überall". Sie fassen einen Plan und wollen Stadtmusikanten in Bremen werden. Aber es kommt alles anders als geplant, und nachdem sie sehr geschickt die Räuber aus einem Waldhaus vertrieben haben, ziehen sie selbst dort ein. Als ein Räuber zurückkehrt, um die Lage zu erforschen, verpassen die Tiere dem Räuber in genialer Zusammenarbeit einen ordentlichen Denkzettel und keiner der Räuber traut sich jemals mehr zurück. Die Tiere aber leben nun in froher Eintracht und singen für ihr Leben gern.

Das Mitspieltheater ist eine besondere Form des Theaterspielens, bei dem eine erfahrene Schauspielerin ein Märchen erzählt und dabei in die verschiedenen Märchencharaktere und Rollen schlüpft.
Die Kinder erleben beim Mitspieltheater die große Kunst des Schauspielens hautnah mit, nämlich den Rollenwechsel – den der Spieler vor ihren Augen auf der Bühne vollzieht. Dabei dürfen sie dem Märchen nicht nur gespannt zuhören, sondern aktiv mitwirken. Sie können ihre Gedanken und Ideen der Schauspielerin auf der Bühne zurufen, die diese Impulse spontan mit in die Geschichte integriert.


Es spielt: Marion Martinez
No Planet B
Drei Jugendliche von heute stellen sich vor, die Klimakatastrophe ist eingetreten und sie sind Richter am Internationalen Gerichtshof für Kinder. Auf der Anklagebank sitzt Frau Salzmann, die dem Gericht-der-Kinder erklären muss, dass sie durch ihre Lebensweise den Klimawandel nicht zu verantworten hat. Sie war nur ein kleines Rad in einem riesigen Getriebe.
Am Ende der Gerichtsverhandlung werden die Kinder im Saal eine Entscheidung treffen müssen: Ist Frau Salzmann verantwortlich oder nicht? Muss sie schuldig gesprochen werden oder nicht?
Regisseur Yüksel Yolcu und sein Ensemble führen uns in einer multimedialen Inszenierung an die zentralen Fragen unserer Zeit heran. Wann begreifen wir, dass es keinen Plan B für diese Welt gibt? Gelingt es uns, den Klimawandel rechtzeitig zu stoppen? Video-Beiträge von Greta Thunberg und dokumentarische Videos finden in der Inszenierung genauso ihren Platz wie performative und assoziative Elemente. Ein Gedanken-Spielraum entsteht, der Impulse für alle setzt, das Heft des Handelns in die eigenen Hände zu nehmen.
Für diese Inszenierung nach einer Idee und dem Buch von Theaterleiter Thomas Sutter wurde erstmals am ATZE Musiktheater ein Stück mit Kindern und Jugendlichen inszeniert. Denn es sind vor allem Kinder, die mit Sorgen und Ängsten in die Zukunft schauen. Und die nicht verstehen, warum die Erwachsenen sich aus der Verantwortung stehlen.

Ab 10 Jahren, Dauer: ca. 60 Minuten, keine Pause