Donnerstag, 14.11.2019
um 19:30 Uhr

F40 Berlin
Fidicinstraße 40
10965 Berlin




19.30-20.15 Uhr | Studio:
Unmute Dance Company
TRAPPED
Angesiedelt im Grenzbereich zwischen Tanz, Gespräch, Klangkunst und bildender Kunst zeigt die südafrikanische Tanzgruppe Unmute zwei autobiografische Soli. Die beiden Stücke überlagern sich, beziehen sich aufeinander und treten miteinander in Dialog. 21 QUESTIONS beschäftigt sich mit seltsamen Fragen und stereotypen Zuschreibungen zum Thema Behinderung, während BLOODBATH über die abergläubisch motivierten Ermordungen von Personen mit Albinismus erzählt.

+

21-22.10 Uhr | Große Bühne:
BewegGrund, Danza Mobile, tanzbar_bremen
ICH WAR EINMAL. NUN BIN ICH.
Drei Tanzstücken über das Erinnern, eigens entwickelt für das NO LIMITS Festival in einer einmaligen Zusammenarbeit von drei inklusiven Tanzcompagnien aus der Schweiz, aus Spanien und Deutschland. Persönliche Werdegänge, Erfahrungen, Erinnerungs-Schnipsel werden Teil der eigenen Körperlichkeit, verdichten sich zu bewegten Bildern, lösen Assoziationen aus. Denn “in allen Köpfen schwirrt die Erinnerung” (Neele Buchholz) – was genau aber macht sie mit uns, oder lässt sie uns machen? | Foto: Leon Buchholz

2 Veranstaltungen: 19.30-20.15 Studio | 21-22.10 Gr. Bühne

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

15.12.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

15.12.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

15.12.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

15.12.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

15.12.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

15.12.2019
11:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

15.12.2019
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

15.12.2019
09:00 Uhr
Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

15.12.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

15.12.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

15.12.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

15.12.2019
12:00 Uhr
Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

15.12.2019
Wunderkammer Olbricht

Die Wunderkammer Olbricht ist permanent im me Collectors Room Berlin zu sehen. Die Auswahl und Qualität ihrer Objekte ist weltweit einzigartig. Mit ihren über 300 Exponaten aus Renaissance und Barock gehört sie zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.

Wunderkammern entstanden erstmals während Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden.
Sie erzählen uns heute viel über die Weltanschauung wie auch den Wissensstand ihrer Zeit.

Unsere Wunderkammer erweckt diese Tradition in zwei Ausstellungsräumen zu neuem Leben und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Vergangenheit. Heutige Besucher werden, wie ihre Vorfahren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert, von den kostbaren Kuriositäten ins Staunen versetzt.
Sei es durch das Horn des sagenumwobenen Einhorns, das heute vom Kenner als Stoßzahn des Narwales entlarvt wird, einen lichtdurchfluteten Bernsteinspiegel, den Kokosnuss-Pokal aus dem Besitz Alexander von Humboldts, einen präparierten Riesenturako, oder durch Kabinettmöbel, die nur dem neugierigsten Betrachter ihre Geheimnisse offenbaren.

Berlin

15.12.2019
01:20 Uhr
Überblicksführung: Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden.
  
Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s/w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts sowie farbfotografische Studien.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner ist ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

15.12.2019
15:00 Uhr
BLICK AUF HEUTE

Sonderausstellung vom 1. Dezember 2019 - 16. Februar 2020.

Dienstag 10 – 13 Uhr, Dienstag – Freitag 14 – 17 Uhr Samstag / Sonntag 11 – 18 Uhr

Hofheim am Taunus

15.12.2019
Reclaim Context

100 Jahre nach seiner Gründung gehen vom Bauhaus noch immer Impulse aus, beziehen sich Designer und Künstler auf Entwürfe und Haltungen dieser ersten deutschen Gestaltungshochschule.

An verschiedenen Orten in Weimar, dem Geburtsort des Bauhauses, haben zu Beginn des Jubi­läumsjahres 100 Akteure aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Performance und Musik eigene Projekte entwickelt, die alle in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit dem Bauhaus stehen.Die Projektgruppe Bauhaus Studio 100 unter Leitung von CananYilmaz, HP Großmann, Wolfgang Sattler und Stefan Kraus hat daraus eine Serie von sieben Ausstellungen kuratiert, die im Lauf des Jahres 2019 zu sehen sind.

Die siebte und letzte Station ist das HfG-Archiv. Hier wird eine Auswahl aus sämtlichen Arbeiten gezeigt. Rund 50 Gestalter werden dort im „Studio HfG“ ihre Arbeiten präsentieren, darunter sowohl Designobjekte als auch Kunstwerke sowie Arbeiten, die die Trennung zwischen Kunst und Design überwinden.

Di von 11.00 Uhr bis 17:00 Uhr,Do 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ulm

15.12.2019
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

15.12.2019
Atmosphären

Die drei Künstlerinnen Carolin Israel, Xenia Fumbarev und Julia Schewalie erschaffen mit ihrer Kunst unterschiedliche Atmosphären, die uns in ihren Bann ziehen. Sie wecken vergessene Erinnerungen, Gefühle und Stärken in uns. Sie lösen uns von dem Rationalen und geben uns einen Raum für das Immaterielle – wir müssen es nur zulassen.

Die farbenstarken Bildwelten der Künstlerin Carolin Israel (*1990, Chemnitz) üben eine große Anziehungskraft aus. In ihren abstrakten Farbathmosphären und Kompositionen sind gegenständliche, realistische Fragmente gestreut und interagieren miteinander und spielen mit dem immerwährenden Zwiespalt zwischen Mythos und Logos, Fühlen und Denken. Diese Klarheit in der Unklarheit macht die Faszination ihrer Arbeiten aus, die so eine eigene Aura entwickeln.

Ein Gegen -wie Ruhepol bilden die Werke der Künstlerin Xenia Fumbarev (*1986, Kiew, Ukraine). Sie arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Malerei. Fassadenbilder werden auf Betonplatten im Siebdruckverfahren hergestellt. Diese Fotos enthalten mehrere visuelle Elemente: Schatten, die auf die Fassaden geworfen werden, oder Texturen der Wände selbst. Zarte Motive treffen auf Rohstoffe, flüchtige Momente auf monolithischen Beton. Fumbarevs Werke strahlen dadurch eine Art „Geistigkeit“ aus. In der mythologischen Vorstellung und in vielen Volksglauben wird durch den Schatten das innere seelische Wesen des Menschen und der Atmosphäre sichtbar gemacht.

Für die Künstlerin Julia Schewalie (*1988 Pawlodar, Kasachstan, SU) ist insbesondere die Reflexion von Licht auf farbneutralen Oberflächen von Interesse. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Materialien und Stoffen wie u.a. Nylon, Schellack oder verkohltem Holz und sortiert, (de)konstruiert, ordnet und komponiert damit ihre Bildkonstellationen und hebt durch diesen kreativen Verarbeitungsprozess die Materialien in die Sphären der Kunst. Die Lichtspiegelungen und Reflexionen in ihren Arbeiten beziehen stets den Raum mit ein, dadurch verändern sich die Werke ununterbrochen und kennen keinen festen Zustand. Als Betrachter ist man fasziniert vom diesem Wechselspiel der Wahrnehmung.

 

So strahlen die Werke dieser drei Künstlerinnen eine besondere Atmosphäre aus und erzeugen einen Raum der Kontemplation, Energie und Emotion, den es zu entdecken gilt.

Di bis Fr 11 - 19 Uhr; Sa 13 - 17 Uhr; u.n.V.

München

15.12.2019
Ansichten vom Ich - Selbstporträts V

Zum fünften Mal in ihrer Geschichte zeigt die Galerie KK eine Ausstellung mit Selbstporträts - neue Arbeiten von Bettina Moras, Andreas Leißner, Volker Stelzmann und Volker Troche, darunter aber auch ältere Werke von Dietmar Gross, Bernhard Heisig oder Torsten Holtz, die längere Zeit nicht zu sehen waren. Es sind Moment- und Bestandsaufnahmen bestimmter Lebensabschnitte, oft ungeschönt und schonungslos. Egal, wie sich die jeweilige Künstlerin / der jeweilige Künstler dem eigenen, gelebten Gesicht nähert, ob liebevoll, eitel, kritisch, spöttisch oder gar forschend, stets scheint ein unsichtbarer Spiegel "das Gesicht hinter dem Gesicht" zum Vorschein zu bringen. Diese Neugier auf das malerisch zu ertastende Innere der Persönlichkeit zieht den Betrachter immer wieder erneut in den Bann.  

Di bis Fr 11:00 bis 18:30 Uhr, Sa 10:00 bis 14:00 Uhr

Essen

15.12.2019
1915–2015 Armenische Architektur und Genozid

Welche Auswirkungen hat der Genozid auf das kulturelle Erbe der Armenier in der Türkei? Diese Frage ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft »1915–2015. Armenische Architektur und Genozid«. Als Fingerabdruck des armenischen Lebens steht dabei die Architektur im Mittelpunkt. Fotos von Familien, Arbeitsstätten, Häusern und Stadtvierteln vermitteln Eindrücke vom Leben der Armenier vor 1915. Damals gab es ca. 5.000 armenische Schulen, Kirchen und Klöster – das Leben in weiten Teilen der Türkei war multiethnisch, und armenische Architektur prägte ganze Straßen- und Ortsbilder.

Einen Eindruck von deren Verschwinden durch Zerstörung, Umbau und Verfall vor dem Hintergrund des Genozids vermitteln exemplarisch die einzelnen Stationen der Ausstellung, die sich an ein breites Publikum ohne historische Spezialkenntnis richtet. Auf 22 Tafeln vermittelt die Ausstellung einen Überblick über Verlust und Zerstörung des armenischen Architekturerbes. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt und eine möglichst breite Palette an Beispielen präsentiert.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, um 19:30 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Birgit Strangmann, führt Sie Dr. Raffi Kantian, der Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, in die Ausstellung ein.

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Osnabrück

15.12.2019
Projekt3drei 2019: POLE POSITION. Fotografie

Vernissage am Samstag, 07.12.2019 um 19 Uhr
Einführung: Simone Maria Dietz, M.A. 

Finissage am Sonntag, 22.12.2019 von 17 bis 19 Uhr
Adventskaffee. Die Künstlerinnen werden anwesend sein.

Wie jedes Jahr seit der Gründung von projekt3drei im Jahr 2014 gaben die Künstlerinnen von projekt3drei ein Thema vor, zu dem Fotografinnen und Fotografen bis zu drei Arbeiten einreichen konnten. Und wie immer waren freie Assoziationen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.
POLE POSITION, das Thema 2019, lud ein zum freien Spiel mit Wörtern, Gedanken, Geschichten, Farben, Formen... Was sagen die Suchmaschinen, die Wörterbücher, was sagt die Phantasie, was sagt das Gefühl?
Die ausgesuchten Arbeiten werden, eingebunden in eine Installation, in drei parallel laufenden Beamer-Projektionen zu sehen sein.

projekt3drei | Projektstruktur 2019
Birgit Spahlinger: Projektleitung, künstlerische Konzeption, digitale Umsetzung.Katrin Eschenberg: Projektleitung, künstlerische Konzeption, technische Umsetzung.
Astrid Hansen: Beratung

 

Mi bis So von 17.00 bis 19.00 Uhr

Karlsruhe

15.12.2019
Den niedersächsischen Regionen verbunden:

Im Vorfeld zur neuen Abteilung „Herrschaft und Landschaft – Macht und Teilhabe“, die ab Herbst 2020 im Residenzmuseum zu sehen sein wird, thematisiert die Wanderausstellung bedeutende Akteure niedersächsischer Kulturförderung: Die Historischen Landschaften, deren Ursprünge bis in das Mittelalter zurückreichen und die heute bundesweit einzig noch in Niedersachsen existieren, sowie die Landschaftsverbände, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als regionale Organisationen der Kultur- und Identitätspflege bestehen.

Anhand informativ gestalteter Schautafeln und eines interaktiven Medientisches werden die Geschichte und heutige Bedeutung dieser Akteure veranschaulicht. Neben historischen Fakten sowie Angaben zu Mitgliedsstrukturen und Förderschwerpunkten werden ausgewählte Beispiele unterschiedlichster Förderprojekte der vergangenen Jahre gezeigt. Damit wird nicht nur deutlich, dass die Landschaften und Landschaftsverbände als Kulturförderer aktiv sind, sondern zudem über ihr vielfältiges Engagement in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Soziales wesentlich zur heutigen soziokulturellen Gestalt Niedersachsens beitragen.

Ziel ist es, über die Wanderausstellung niedersachsenweit ein Bewusstsein für diese tragende Rolle der Landschaften und Landschaftsverbände im gesellschafts- und kulturpolitischen sowie regionalen Bereich zu schaffen.

Sondereintritt (nur Ausstellungsbesuch): 5,00 EUR / erm. 4,00 EUR

Di bis So 11:00 bis 17:00 Uhr, montags geschlossen

Celle

15.12.2019
Leon de Bruijne - MODUS

LEON DE BRUIJNE – MODUS

14.12.2019 – 23.02.2020
Eröffnung: Freitag, 13.12.2019
18 Uhr: Kerstboomkanon, Friedrichsplatz (Seite Staatstheater)
19 Uhr: Ausstellungseröffnung im Kasseler Kunstverein

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag & feiertags 11 – 18 Uhr
24., 25. und 31.12.19 geschlossen
26.12.19 und 01.01.20 geöffnet
 
Mit MODUS richtet der Kasseler Kunstverein die erste institutionelle Einzelausstellung des niederländischen Künstlers Leon de Bruijne in Deutschland aus. Zum ersten Mal sind mehrere seiner großformatigen Installationen zusammen in einer Ausstellung zu sehen und ermöglichen dem Publikum einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers.
 
Die Ausstellung eröffnet am 13.12.2019 um 18 Uhr mit dem Projekt “Kerstboomkanon – „Weihnachsbaumkanone“, das Leon de Bruijne zusammen mit dem Künstler Willem van Doorn entwickelt hat. Dabei lässt eine luftdruckbetriebene Kanone Weihnachtsbäume über den Friedrichsplatz fliegen.
 
Die Eröffnung in den Räumen des Kasseler Kunstvereins findet im Anschluss um 19 Uhr statt.

MODUS
Alles ist in Bewegung. Und alles sollte sich bewegen. Schnell oder langsam. Ob mit Dramatik, Ernst oder Humor. In „Modus“ ziehen die kinetischen Installationen des Künstlers Leon de Bruijne durch ihre Bewegung die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Ob es sich um einen fliegenden Weihnachtsbaum (Kerstboomkanon, 2017), langsam geschliffene Stühle (Quick Sand, 2015) oder in Kreisel verwandelte Straßenlaternen (Dutch Delight, 2019) handelt, wir warten auf diese Bewegung in de Bruijnes Arbeiten. Der langsame und absurde Vandalismus seiner Arbeiten schafft eine poetische Atmosphäre, in der das Publikum eine Verbindung zwischen Kunst, Technologie und Alltagsgegenständen findet.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition.

Leon de Bruijne (*1992), lebt und arbeitet in Amsterdam

http://leondebruijne.nl/

Die Ausstellung wird gefördert von
Kulturamt der Stadt Kassel
Mondriaan Fund
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Botschaft des Königsreichs der Niederlande
Gerhard-Fieseler-Stiftung
AMBION GmbH
Kassel Marketing

Dienstag – Sonntag & feiertags 11 – 18 Uhr 24., 25. und 31.12.19 geschlossen 26.12.19 und 01.01.20 geöffnet

Kassel

15.12.2019
Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

15.12.2019
11:00 Uhr
COMPAGNIA BUFFO präsentiert: "Weihnachtsfeier"

So., 15.12.2019 & Mo., 16.12.2019; Beginn: 20.00 Uhr; Eintritt: Hutkasse! Nach Wertschätzung! Platzreservierung: 0171 -4756584

 

COMPAGNIA BUFFO  präsentiert:

"Weihnachtsfeier"

Die skurile Weihnachtsfeier mit Willi Lieverscheidt und Kascha B.
 

Wir befinden uns im Altenheim Kulturzentrum Schlachthof Kassel - Ein Ort der Stille und Besinnung.

Herr Bachmann, der etwas tüddelige und knorrige Insasse dieser Einrichtung und Frau Pieper, die stets um das Beste bemühte Ehrenamtliche, haben sich

bereiterklärt, die Gestaltung der diesjährigen Weihnachtsfeier zu übernehmen und in Szene zu setzen. Bachmann und Pieper meinen es ernst.

Sie bringen Weihnachtsgeschichten von namhaften Autor/innen (Noll, Gernhardt, Ball, Paulus, Heidenreich, Janosch, Knorr...)auf die Bühne, in denen sich die Harmonien und Disharmonien der Weihnachtszeit widerspiegeln. Dabei ziehen sich die Weihnachtsgeschichten nie in die Idylle verklärten Weihnachtszaubers zurück, und deswegen machen sie Lust auf Weihnachten, denn sie suchen immer nach dem Kern der Wahrheit: Der Glaube an eine wahrlich wunderbare Nacht.

 

Mit den Mitteln des Jahrmarkttheaters werden die Weihnachtsszenen umgesetzt: Opera Buffa, Kaspertheater, Tanztheater, Schattentheater, Masken, Comedy, musikalische Sonderheiten.

 

https://www.compagnia-buffo.de

Kassel

15.12.2019
20:00 Uhr
SETanztheater

Was haben Amy Winehouse und Franz Schubert gemeinsam?
Der größte „Songschreiber“ der Romantik ist zweifellos Franz Schubert (1797-1828) mit weit über 600 Liedkompositionen. Er hat seine Zeit und die nachfolgenden Generationen maßgeblich mit seinen Arbeiten geprägt. Es gibt darüber hinaus bemerkenswerte Parallelen zu modernen Musiker*innen, die, ausgestattet mit einer hochbegabten künstlerischen Seele, die zeitgenössische Musikgeschichte bereichert haben. Sensible Musiker*innen wie Jim Morrison und seine Band „The Doors“, Amy Winehouse, Janis Joplin oder Kurt Cobain mit „Nirvana“ thematisierten nicht nur den Tod in ihrem eigenen Werk, sondern lebten auch stets an dessen Grenze. Es verbindet sie alle auf erschreckende Weise eines: Der frühe Tod. Auffallend viele Pop- und Rock-Künstler*innen starben im jungen Alter von nur 27 Jahren. Sie alle wurden somit Mitglieder des sogenannten tragischen „Klub 27“. Auch Franz Schubert wurde nur wenige Jahre älter.

Der neue abendfüllende Tanztheaterabend von Sebastian Eilers beschäftigt sich mit der meisterlichen romantischen Musik von Franz Schubert. Für sein choreografisches Musiktheater verbindet er diese mit Songs von Amy Winehouse, The Doors, u. a., um so eine fiktive tänzerische und musikalische Begegnung zwischen den Generationen zu kreieren.

„Der Tod und das Mädchen“ flirten im Raum zwischen Realität und Fiktion miteinander und begegnen sich. Das Mädchen mit seiner zarten Künstlerseele und seiner sensiblen, großen Wahrnehmungsgabe spiegelt sich im Tod, der sich als Figur manifestiert, und erlebt sich an der Grenze zwischen Diesseits und Jenseits. Die Faszination der Jugend und die tiefe und berührende Traurigkeit wird in der Figur des Todes sichtbar. Ein Duett der besonderen Art – denn ist der Tod nicht immer Teil unserer Realität und mit uns in Bewegung, ebenso wie unsere enormen Widerstände und Verdrängungen?

Durch die Stimme und in seiner Rolle als Erzähler kommentiert der Countertenor Johannes Reichert die Begegnung der Tänzerin und des Tänzers und wird von Pianist Wolfgang Eckert live am Flügel begleitet.

Die Frage „Wer oder was ist der Tod?“ lässt sich auch heute noch nicht mit empirischem Wissen beantworten und ist daher auf die Thematisierung und Auseinandersetzung durch die Philosophie und die Kunst angewiesen. Der „Flirt“ zwischen Künstler*in und Tod hat spätestens seit dem Mittelalter zahlreiche Visionen hervorgebracht. Das SETanztheater greift das Motiv passend zum Trauermonat November auf, um es neu zu verhandeln und auf poetisch-künstlerische Art in einen aktuellen gesellschaftlichen Kontext zu bringen. Und fast nebenbei, aber als plausible Folgerung, entsteht hier die Möglichkeit der Begegnung von Generationen über die Musik.

Regie/Choreografie: Sebastian Eilers und Ensemble
Bühne: Jörg Brombacher
Dramaturgie/Produktionsassistenz: Miriam Sapio
Klavier/Arrangements: Wolfgang Eckert
Countertenor: Johannes Reichert
Mit: Melissa Gutierrez
Lucien Zumofen
Ensemble aus Studierenden des ACT-Center Nürnberg und Bürger*innen der Metropolregion Nürnberg

Nürnberg

15.12.2019
20:00 Uhr
Lysistrata 50

Bei der 50.Vorstellung der „Lysistrata“ von Aristophanes, bei dem es eigentlich darum geht, was Frauen für Wege finden, den durch Männer verursachten Krieg zu beenden, stellen die Schauspielerinnen fest, dass die Inszenierung voll mit Männerfantasien angereichert ist. Plötzlich wird ihnen klar, dass der Regisseur wohl hauptsächlich seine wilden Fantasien ausgelebt hat. Und nicht nur das! Allen wurden große Versprechungen gemacht- in gemütliche Atmosphäre. Jede denkt natürlich, dass nur sie ein Date mit dem Regisseur hatte. Doch das hatten ALLE. Und so begeben sich die Frauen auf Konfrontationskurs. Weibliche Waffen und Intelligenz wollen das Stück und die Männerwelt verändern.

Eine Produktion des „Münchner Ensemble“

_________________
20:00 Uhr

Eintritt: 18,00 €
Ermäßigt: 16,00 €
Tickets: weller@muenchner-ensemble.de
Halle 1

München

15.12.2019
20:00 Uhr
Beethoven bei uns

Das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 startet am 14. und 15. Dezember 2019 mit Wucht und bringt den radikalen Erneuerer der Musik zurück zu seinen Wurzeln – den Hauskonzerten. In privaten Wohnzimmern, in Ladenlokalen, Vereinsräumen und Foyers, in Clubs und Kirchen und auch in der Schwartzschen Villa: Die Dirigentin und Pianistin Chrysanthie Emmanouilidou und die Sopranistin Yvonne Motzkus präsentieren in einem Liederabend u. a. Beethovens Liederzyklus „An die ferne Geliebte“, aber auch andere Werke über die Süße und den Schmerz der Sehnsucht von Franz Schubert und Hanns Eisler.

Yvonne Motzkus – Gesang & Chrysanthie Emmanouilidou – Klavier

Schwartzsche Villa, Großer Salon

Veranstalterin: Chrysanthie Emmanouilidou

Eintritt frei, Spende erbeten!

Infos und Reservierung unter https://bit.ly/2nOcGA1

www.chrysanthie-emmanouilidou.com

www.beethovenbeiuns.de

Berlin

15.12.2019
19:30 Uhr
Spellbound Contemporary Ballet

Künstlerischer Leiter: Mauro Astolfi
Geschäftsführende Direktorin: Valentina Marini

Eine Koproduktion von Théâtres de la Ville de Luxembourg, Spellbound Contemporary Ballet und Orchestre de Chambre de Luxembourg

Uraufführung in den Théâtres de la Ville de Luxembourg am 25. September 2019

Vivaldi Project – Vier Jahreszeiten (Arbeitstitel)
Choreographie: Jean-Guillaume Weis
Musik: Max Richter nach den »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi
Lichtdesign: Marco Policastro
Bühne & Kostüme: Mélanie Planchard

Vivaldi Project – TBA (Arbeitstitel)
Choreographie: Mauro Astolfi
Musik: Antonio Vivaldi
Lichtdesign: Marco Policastro
Bühne & Kostüme: Mélanie Planchard


Spellbound begeistert durch seine Ausdruckskraft, die technische Brillanz seiner Tänzer und Tänzerinnen sowie durch Choreographien voller Poesie und Bildkraft.


Max Richter sagte in einem Interview über seine Bearbeitung von Vivaldis Jahreszeiten: »Nun, wie wahrscheinlich die meisten Leute habe ich Vivaldi als Kind gehört, es war eines der ersten Werke Kunstmusik, das ich kennenlernte. Ich fand es damals wunderschön... Mit diesem Projekt versuche ich, diese Schönheit von damals für mich zurückzugewinnen. So kann ich die Jahreszeiten auf eine frische Weise hören – und vielleicht hat es diesen Effekt auch für andere Leute.« Und genau dies ist bei seiner Vier Jahreszeiten-Choreographie auch der Ansatz von Jean-Guillaume Weis. Er geht davon aus, dass der Zuhörer bei bekannten Werken manchmal gefangen in seinem ersten Eindruck ist, der sich ins Gedächtnis eingeprägt hat. Dennoch entwickelt sich durch mehrfaches und wiederholtes Hören dieser Werke ein Appetit auf Überraschung, ein Wunsch nach Frische. »In diesem Sinne möchte ich mit dem Tanz eine neue, unerwartete und ebenso plausible Interpretation erwecken, um die tiefere und komplexere Natur des Menschen über die Jahreszeiten zu offenbaren. Die überraschenden und unerwarteten Schichten der Komposition sind eine Herausforderung, die ich mit dem Team von Tänzern und Künstlern bei diesem Projekt ansprechen möchte.«

Weihnachtsoratorium PLUS

Johann Sebastian Bach (1685 –1750)

Weihnachtsoratorium PLUS

"Jauchzet, frohlocket" Kantate I aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248.1

"Gelobet seist du, Jesu Christ" Kantate BWV 91

"Fallt mit Danken" Kantate IV aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248.4

"Christen, ätzet diesen Tag" Kantate BWV 63



Elisabeth Scholl / Sopran

Katharina Magiera / Alt

Georg Poplutz / Tenor (Foto)

Stephan Bootz / Bass



Bachchor Mainz

Bachorchester Mainz

Ralf Otto Leitung



In den Wochen der Adventszeit, die früher vom Martinstag an bis zu Weihnachten als „kleine Fastenzeit“ begangen wurde, erklang außer liturgischen Gesängen keine Musik in der Kirche. Dann aber, mit dem 1. Weihnachtsfeiertag,

sind die Klänge von Pauken und Trompeten, majestätischen Chören und rauschhaften Engelsgesängen gewissermaßen entfesselt. Mit diesem Tag beginnt auch die Erzählung des Weihnachtsoratoriums von Bach, die auf die folgenden

Sonntage bis Epiphanias in sechs Teile dividiert ist. Vier im festlichen Ton unvergleichliche Teile daraus sind für das Konzert ausgewählt. Weder im majestätischen Jubelton noch in der kompositorischen Anlage stehen die beiden Kantaten zum 1. Weihnachtsfeiertag dem Weihnachtsoratorium nach. Ganz im Gegenteil: Im Eingangschor zu Kantate BWV 91, Gelobet seist Du, Jesu Christ, zum Beispiel lässt Bach vier Chöre miteinander konzertieren. In der Kantate BWV 63, Christen ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine, verleihen gleich vier Trompeten und Pauken der Weihnachtsfreude ihren jubilierenden Ausdruck. Auch an eine Version für Kinder von Bachs Weihnachtsoratorium ist zu diesem Anlass gedacht. (So, 15. 12. 2019, 16 Uhr) (Text: Dr. Norbert Bolín)



Kostenfreier Einführungsvortrag um 18.30 Uhrim Chorsaal der Christuskirche.



 


DEUTSCHE KAMMERAKADEMIE

Im Weihnachtskonzert treten barocke, klassische und zeitgenössische Musik in einen fantasievollen Dialog. So kennt jeder das freudige Händel-Stück „The Arrival of the Queen of Sheba“ aus dem Oratorium „Salomon“ (1749). Doch die Abfahrt der biblischen Königin von Saba kleidete bislang keiner in Töne. Das holte der britische Komponist Alec Roth in einem zauberhaft-exotischen Klangstück mit solistischer Oboe und Englischhorn nach, das 1999 in London seine Premiere erlebte. Den Thomaskantor Johann Sebastian Bach ehrt wiederum die schottisch-amerikanische Komponistin Thea Musgrave in ihrem raffinierten „Largo in Homage to B.A.C.H“ (2013). Darin spürt sie der „Essenz von Bach“ nach, erklärt sie. Neben Mozarts luftiger A-Dur-Sinfonie KV 201 oder Bachs erstem „Brandenburgischen Konzert“ setzt das Programm ganz auf die Oboe als Soloinstrument. Eine spannende Entdeckung ist das Konzert für Oboe d’amore des in Stockholm wirkenden Barockkomponisten Johan Helmich Roman, der auch als „schwedischer Händel“ bezeichnet wurde.

Neuss

15.12.2019
18:00 Uhr
Der gute Geist von Brünninghausen

Caroline von Romberg ist der gute Geist von Brünninghausen. Nachdem ihr Ehe­mann Gisbert zwischen 1818 und 1822 den englischen Garten hatte anlegen las­sen, tat sie den Schwur, dieses wunderbare Fleckchen Erde nie mehr zu verlassen. Als Schlossgespenst ging sie jahrzehntelang in den Gebäuden von Brünninghausen um. Doch nach der Zerstörung des Haupthauses und dem zunehmenden Verfall der Wirt­schafts­gebäude sucht sie nach einer neuen Bleibe. So gerät sie auch in die Pflanzenschauhäuser am anderen Ende des Parks, wo sie auf Parkleiter Dr. Patrick Knopf trifft, der eine Besuchergruppe durch die verschiedenen Erdteile und Klimazonen unter Glas führt. Caroline von Romberg weiß viel zu erzählen – fast 250 Jahre aus eigener An­schauung! Sie kennt die Anekdoten vom tollen Bomberg, zitiert Alexander von Hum­boldt oder Georg Forster. Wahrheit und Fiktion geraten bisweilen durcheinander auf dieser außergewöhnlichen Entdeckerreise zwischen Kakteen und Palmen, zwischen Amazonas und Schondelle, zwischen Literatur und Naturwissenschaft – sachkundig, hintergründig und humorvoll.

Caroline von Romberg wird von Caroline Keufen gespielt. Sie lebt als Schauspiele­rin in Wuppertal. Im Rombergpark ist sie seit 10 Jahren regelmäßig zu Gast mit dem literarischen Spaziergang „Der Berg ist hier“. Dr. Patrick Knopf ist seit 2014 Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark.


Dortmund

15.12.2019
18:00 Uhr
ensemble KONTRASTE Dichtercafé

Text John Steinbeck Von Mäusen und Menschen
Musik Aaron Copland Klavierquartett
Charles Ives Violinsonate Nr. 4 „Children’s Day at the Camp meeting“ u.a.

Lesung und Textauswahl: Pius Maria Cüppers

Das Dichtercafé des ensemble KONTRASTE – eine klingende Bibliothek der Dichter, der Essayisten und Denker, der Spaßvögel und der Reisenden. Wort und Musik verschmelzen zu einem suggestiven Raum, einer kleinen Oase wachen Träumens.

John Steinbeck, Urgestein amerikanischer Literatur, erzählt in seiner Novelle die Geschichte zweier Wanderarbeiter, die von einem besseren Leben auf einer eigenen Farm träumen – präzise und schonungslos entlarvt Steinbeck den „American Dream“ als Illusion.
„Amerikamische“ Musik begleitet die Lesung. Aaron Coplands Klavierquartett lässt Seelenzustände hörbar werden, in Charles Ives Children's Day at the Camp Meeting klingen Kindheitserinnerungen an.

Nürnberg

15.12.2019
16:30 Uhr
Ausgebucht! Beethoven Bei Uns! - Moonlight. In freezing winter night.

Es bringt den radikalen Erneuerer der Musik zurück zu seinen Wurzeln – den Hauskonzerten. In privaten Wohnzimmern, in Ladenlokalen, Vereinsräumen und Foyers, in Clubs und Kirchen in ganz Deutschland feiern zahlreiche Konzerte, Lesungen, Vorträge und Performances das Genie des Mannes aus Bonn. Natürlich sind auch wir mit dabei: Beethoven bei uns in der Villa Elisabeth!
Mond, Mondschein, Mondnacht... Heilige Nacht! Mystisch, elegisch und in weihnachtlicher Vorfreude wird im "Haus", der Villa Elisabeth, wöchentliche Proben- und oft auch Aufführungsstätte der Sing-Akademie zu Berlin, musiziert: Von Beethovens Mondscheinsonate über Debussys "Clair de Lune" und "Trois Chansons de Bilitis" bis zu Benjamin Brittens Weihnachtsreigen "A Ceremony of Carols".

Mario Häring, Preisträger des Leeds International Piano Competition 2018, Josefine Göhmann, Sopranistin an namenhaften Opernhäusern wie der Opéra National de Lyon, Théâtre des Champs-Élysées Paris, der Semperoper Dresden u.a. und der Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin unter Leitung von Friederike Stahmer bringen die Villa zum Klingen. Über Epochen, Stile, Genres hinaus: "Wir musizieren gemeinsam. Für uns. Für Euch!"

Mit Werken Beethovens, der mit seinem Schaffen die Brücke von der Wiener Klassik in die Romantik schlug. Sie sind Kompositionen Debussys gegenüber gestellt, der ebenfalls bahnbrechend wirkte, von der Romantik bis in die Moderne.

Programm:
Benjamin Britten: „Hodie Christus natus est!“
Ludwig van Beethoven: „La Marmotte“  Lied op. 52 Nr. 7
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll  „Mondscheinsonate“, 1. Satz
Claude Debussy: Trois Chansons de Bilitis für Sopran und Klavier
Claude Debussy: „Clair de Lune“  für Piano solo
Claude Debussy: Lieder für Sopran und Klavier:
    „Fêtes Galantes 1er receuil"
    „En sourdine“
    „Fantoches“
    „Clair de Lune“
Claude Debussy: „The snow is dancing“ (aus Children‘s Corner) für Piano Solo
Claude Debussy: „Noël des enfants qui n’ont plus de maison“
Benjamin Britten: A Ceremony of Carols

Mario Häring, Klavier
Josefine Göhmann, Sopran
Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin
Leitung: Friederike Stahmer

Eintritt frei!
Um Anmeldung/ Platzreservierung wird gebeten, unter 
Beethoven bei uns.

Veranstalter: Beethoven bei uns. Beethoven Jubiläums Gesellschaft gGmbH in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth

Druckversion als PDF
ICS-Datei für elektronischen Kalender

Berlin

15.12.2019
16:00 Uhr
Tickets
Zimtstern und Flügel

Kurz vor Weihnachten hat die Zimtsternbäckerin Fräulein Wicklein alle Hände voll zu tun, die vielen Extrawünsche zu erfüllen. „Soll dieses Gerenne etwa Weihnachten sein?“, fragt sie sich zwischen Mehltüten und Pappkartons. Erst als der Engel FluFlu vom Himmel fällt und kurzerhand die Backstube auf den Kopf stellt, kommt bei ihr wieder Weihnachtsfreude auf. Ein poetisches Materialtheaterstück zum Einstimmen auf Weihnachten.

Judith Weidmann (teatertejater) und Elena Raquet (transit-theater-berlin)

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalterin: Elena Raquet (transit-theater-berlin/flausenbühne berlin)

Eintritt: 6 €

Karten/Infos: 030 29 77 89 55 oder 0178 776 46 38, e.raquet@snafu.de

Berlin-Steglitz

15.12.2019
16:00 Uhr
Piano Podium

In den Welten von klassischer und Jazz fühlt sich der in Den Haag lebende Pianist und Komponist Roman Rofalski gleichermaßen zu Hause. In seinen Solo-Programmen beleuchtet er die Schnittmengen dieser Stilistiken auf erfrischende Art und Weise. Seine Interpretationen von Stücken Kapustins, Ravels, Rzewskis und Eigenkompositionen sind bei Sony classical auf CD erschienen.

Eintritt frei

Bremen

15.12.2019
16:00 Uhr
Sing mit!

Ludwigsburger Chöre singen gemeinsam mit dem Publikum



Sinfonieorchester Ludwigsburg

Siegfried Bauer Gesamtleitung



Wie kann man die Weihnachtsbotschaft von Menschlichkeit und Frieden spürbar machen? Wie ein lautstarkes Manifest für ein harmonisches Miteinander auf die Bühne bringen, wie ein helles Licht ins Dunkel zaubern? Beim traditionellen Advents- und Weihnachtsliedersingen führt Siegfried Bauer alle Mitwirkenden im Saal und auf der Bühne zu einem musikalischen Ganzen zusammen. Denn nicht nur zu Hause unterm Baum oder ums Klavier lassen die hoffnungsfrohen Melodien die Menschen näher zusammenrücken; auch im bisher stets ausverkauften Forum am Schlosspark werden Konzertbesucher zu einer Gemeinschaft von Singenden und fühlen die verbindende Energie der ebenso feierlichen wie beschwingten Lieder.



Nach der Devise »Jeder kann singen« sind alle eingeladen, den Spaß am Singen alter und neuer Advents- und Weihnachtslieder zu erfahren und mit tausendstimmigem Gloria ein kollektives Weihnachtswunder anzustimmen. »Macht hoch die Tür«, »Fröhliche Weihnacht überall« oder »O du fröhliche« – es sind die seit Generationen gesungenen Lieder, die Weihnachten ausmachen und ein Lächeln auf die Gesichter zaubern. Denn Singen macht glücklich: Schon nach wenigen Noten setzt das Prickeln ein, das der gemeinsame Rhythmus auslöst und himmlische Gefühle in der Vorweihnachtszeit garantiert.


Ludwigsburg

15.12.2019
16:00 Uhr
Flucht und Zuflucht

im Haus der Geschichte

Die Geschichte von Geflüchteten, von versperrten Fluchtwegen und Orten der Zuflucht reicht weit zurück. Die Führung erzählt u.a. von Menschen, die aus dem Südwesten im 19. Jh. vor politischer Verfolgung fliehen mussten und von anderen, die im heutigen Baden-Württemberg eine neue Heimat fanden.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte

Kosten: 5 € (zzgl. Eintritt)

Stuttgart

15.12.2019
14:30 Uhr
SINGEN DEUTSCH oder DEIN LIED

Eine experimentell-unterhaltsame Performance mit Musik und Texten, basierend auf Vertonungen neuer deutscher Kunst-, Volkslieder und Schlagertexte von Menschen um uns herum. Der Sänger, Komponist und Autor von Hörspielen Oliver Augst trifft auf den französischen Plattentellervirtuosen und Sammler von feinen Herrenschuhen Alexandre Bellenger und den Improvisationskünstler und Klangkunst-Festivalmacher Arnaud Rivière.

Mittels einer offenen Ausschreibung wurden Menschen jeglicher Herkunft aufgefordert, ihre Texte einzureichen, die nun exklusiv für diese Musik-Performance vertont werden.
Mit SCHREIB DEIN LIED! soll unser Verhältnis zur deutschen Sprache in all ihren kulturellen und sozialen Ausformungen im Fokus stehen. Unsere Sprache wird geprägt von allen, die sie sich aneignen und sich ihrer bedienen. Sie ist so divers wie unsere Gesellschaft und erst in all ihren Formen die Sprache des „Volkes“. Diese heterogenen Ausformungen sollen zurückgeholt werden in das Lied, in den Kanon des kulturellen Austauschs zwischen Menschen, die hier leben.

Oliver Augst: Vocals, Komposition
Alexandre Bellenger: Turntables
Arnaud Rivière: Schlagwerk, Electronics
Charlotte Arens: Dramaturgie, Produktionsleitung

Produktion/Konzeption von textXTND, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Eintritt 10€ /erm. 7€

Frankfurt am Main

15.12.2019
11:00 Uhr
OHRENBÄR – Es weihnachtet sehr

OHRENBÄR-Autorin Frauke Angel liest aus ihrer Radiogeschichte „Engel“. Den Engel probt Kira nicht nur im Krippenspiel. Wenn es nach ihrer Oma geht, sollte sie überhaupt viel engelsgleicher sein und sich mehr in Dankbarkeit üben. Sie hält ihre Enkelin für maßlos und egoistisch, was man schon an Kiras Wunschzettel sehen kann. Doch beim Ausflug auf den Weihnachtsmarkt dreht Kira den Spieß um. Soll Oma mal beweisen, dass sie ein Engel und Nächstenliebe nicht nur ein leeres Wort ist! Was dabei herauskommt, ist ein Weihnachtsgeschenk, das niemand auf dem Zettel hatte. Für weihnachtliche Stimmung während der Lesung sorgt Tilman Ehrhorn am Saxophon.

Frauke Angel – Autorenlesung & Tilman Ehrhorn – Saxophon

Schwartzsche Villa, Großer Salon

Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg, Redaktion OHRENBÄR

Eintritt: 3 € (2 €)

Karten/Infos: 030 97 99 33 42 51, ohrenbaer@rbb-online.de

www.ohrenbaer.de

Berlin

15.12.2019
11:00 Uhr
Stein, Geweih und Metall in der Vorgeschichte – Geschichte der gegenseitigen Abhängigkeit und Formgebung

Frankfurt am Main

15.12.2019
11:00 Uhr
Führung/Vortrag im Stadtmuseum Simeonstift Trier

Regelmäßige Veranstaltungen im Stadtmuseum Simeonstift

Jeden Dienstag Abend um 19:00 Uhr, jeden Sonntag um 11:30 Uhr und an diversen anderen Tagen findet im Trierer Stadtmuseum Simeonstift eine Führung statt – entweder zu einem besonderen Aspekt der Dauerausstellung oder wir laden zu einem Vortrag oder einer Stadtführung ein, die sich der Stadtgeschichte widmet.

Trier

15.12.2019
19:00 Uhr
Die Ladenhüter

Weihnachten rückt immer näher. Kasper wird unruhig, weil der Weihnachtsmann immer noch nicht da war und das Kaspertheater in seinen großen Sack gesteckt hat. Dabei sollte es doch das tollste Geschenk überhaupt sein! Irgendwas stimmt da nicht. Dabei ist alles so schön vorbereitet und sogar Oma kann ihren Text. Kroko murrt zwar, weil es in den Keller muss - aber wer will schon ein Krokodil? Also, was läuft da? Muss man Kasper und Familie doch ein bisschen aufpeppen? Teufel hätte da so eine Idee...   Die Inszenierung spielt mit dem Mittel des "Spiels im Spiel", was für die kleinsten Besucher noch etwas schwierig zu verstehen ist. Deshalb empfehlen wir einen Besuch für Kinder ab 6 Jahren.  

Ein Gastspiel von der Compagnie Les Voisins mit Eva und Paul Schmidtchen  

für alle ab 6 Jahren / Dauer: ca. 60 Min.  

www.jungebuehne.ludwigsburg.de
Eintritt
5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind für Schulklassen


Tel. Kartenreservierung: 07141 9103245 oder Email: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

Ludwigsburg

15.12.2019
09:30 Uhr
KAFKA

Koproduktion movingtheatre.de, Kreuzgangspiele Feuchtwangen & FWT



Franz Kafka, so die Ansicht einiger Biographen, hat in seinen Werken den Albtraum der Moderne vorweg genommen: die hinter dem Rücken jedes Einzelnen sich vollziehende Enteignung des Lebens. Das Theaterprojekt von Achim Conrad und Thomas Hupfer führt die Zuschauer auf verschlungenen Wegen durch das Theaterhaus des Freien Werkstatt Theaters und verbindet dabei Texte Kafkas zu Stationen einer Handlung, die die Lebensgeschichte des Autors reflektiert, ohne jedoch seine Biographie entfalten zu wollen. Es zielt vielmehr auf eine Dramatisierung seines Innenlebens, seiner künstlerischen Welt, die ihm Halt gibt und ihn zugleich schmerzhaft von der Außenwelt trennt.



Den Handlungsrahmen bildet ein Kapitel aus Kafkas Romanfragment „Der Verschollene“ (postum zunächst veröffentlicht als „Amerika“), in dem das „Naturtheater von Oklahoma“ ins Spiel kommt: ein Ort großer Verheißungen, der den Aufbruch in ein neues, selbstbestimmtes Leben verspricht. Auch K. – das Namenskürzel verweist auf den Romanprotagonisten Karl Roßmann wie auf Kafka selbst – begibt sich vor die Tore des Theaters und begehrt Aufnahme, die ihm als einzigem Bewerber gewährt wird. Doch das neue Lebensumfeld funktioniert, wie auch das frühere, nach Gesetzmäßigkeiten, die sich K. nicht erschließen.

Achim Conrad und Thomas Hupfer arbeiteten bereits für das Theaterprojekt „Lenz“ zusammen. In der Spielzeit 2017/18 legte Thomas Hupfer mit „Der talentierte Mr. Ripley“ eine zweite Regiearbeit am FWT vor.



Konzeption, Inszenierung, Spiel Achim Conrad und Thomas Hupfer | Ausstattung Heike Engelbert | Stückfassung Thomas Hupfer | Foto Susanne Bergold




SCHWANENSEE

Die schöne Prinzessin Odette muss als Schwan ihr Leben fristen, weil sie nicht die Frau des mächtigen Zauberers Rotbart werden möchte. Trost findet sie bei der Fee Gesine und ihren Schwestern. Nur in der Mittersommernacht darf sie am geheimnisvollen Schwanensee ihre menschliche Gestalt annehmen.

Dort entdeckt sie der junge Prinz Ilja und beide verlieben sich unsterblich in einander.
 
Ohne ihr Geheimnis zu erahnen, lädt der Prinz Odette ein, mit ihm am Abend seinen Geburtstag zu feiern. Vor der versammelten Gesellschaft des Königshofes will er ihr seine ewige Liebe und Treue schwören.

Doch der arglistige Zauberer Rotbart erfährt von dieser heimlichen Verabredung. Gemeinsam mit seiner eifersüchtigen Tochter Odile ersinnt er einen hinterhältigen Plan, um die Erlösung der Prinzessin und das Glück des jungen Paares zu verhindern.

Eine der schönsten und beliebtesten Liebesgeschichten vieler Generationen verbinden die meisten von uns mit der wunderschönen Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Die Handlung für das romantische Märchen um eine verzauberte Prinzessin verfassten die russischen Librettisten Vladimir Petrovic Begicev und Vasily Geltser. Sie ließen sich dabei von einer Reihe klassischer Märchenmotive vieler Länder inspirieren.

Dass diese Sage auch als reines Theaterstück Jung und Alt bezaubern kann, bewies Autor Andreas Ludin bereits 2012 mit seiner Theaterfassung von SCHWANENSEE.

Unterstützt von Felicitas Busch und Mareike Ernst und einem großen Ensemble bringt er sein Stück in diesem Jahr noch einmal auf DIE kleine BÜHNE.

DIE BESTEN PLÄTZCHEN DER WELT

Die besten Plätzchen der Welt

Weihnachtliches Puppenspiel von Rolf Bolt

im Foyer / ab 3 Jahren

Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest der Liebe droht ineinem Fiasko zu enden. Der königliche Backofen hat den Dienst quittiert! Der gefräßige König hat nämlich einfach alle Plätzchen aufgegessen. Das hat den Ofen sehr wütend gemacht. Er streikt – und deshalb können keine neuen Plätzchen für das Weihnachtsfest gebacken werden.Um den Heiligen Abend doch noch irgendwie zu retten, schickt der König zwei Vagabunden los, die den Backofen zurückholen sollen. In den tief verschneiten Bergen finden sie ihn – nach wie vor zornig und kaum zu beruhigen. Wird es den Vagabunden gelingen, dem Backofen das Plätzchen-Backen wieder schmackhaft zu machen?

Rolf Bolt (*1963) studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, wo er das Puppenspiel für sich entdeckte. Seit 2014 realisiert er am Theater Paderborn das weihnachtliche Puppentheater im Foyer.

Paderborn

15.12.2019
15:00 Uhr
Weihnachtskartendruck

Ob mit vorbereiteten oder selbst erstellten Druckmotiven – die individuell gestalteten Weihnachtskarten werden besondere Unikate.

Ohne Anmeldung

Mannheim

15.12.2019
13:30 Uhr
Heilig Abend

Ein Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr
 
mit Sarah Hieber und Johannes Haag
Regie: Sebastian Seidel, Sound/Visuals: Serge Davidov, Rechte: Thomas Sessler Verlag, Wien
Es ist halb elf am 24. Dezember. Eine Frau, ein Mann, ein Verhör.

Auf dem Weg zu ihren Eltern wird Judith, Professorin für Philosophie, verhaftet. Sie weiß angeblich nicht warum. Thomas, der Polizist, weiß alles über sie und behauptet, Judith habe gemeinsam mit ihrem Ex-Mann für Mitternacht einen terroristischen Anschlag geplant.

Doch Judith streitet alles ab und geht zum Gegenangriff über. Sind aber alles nur Worte und Theorien, oder ist Judith tatsächlich zur Gewalt bereit? Was hat das Paar einst in Südamerika gemacht, und was hat es mit dem Bekennerschreiben auf ihrem Computer auf sich? Gibt es tatsächlich eine Bombe und wenn ja, wo befindet sie sich? Die Zeit läuft…

„Was, wenn es nicht das beste System ist? Wenn es eigentlich ein grausames System ist, das die Menschen ausbeutet und seine eigenen Bürger in Angst und Unwissenheit hält?“

Augsburg

15.12.2019
18:00 Uhr
Öffentliche Führung durch das Museum "Hotel Silber"

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer "Hotel Silber"
Gebühr: 4 Euro
Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart

15.12.2019
15:30 Uhr
Forscherwerkstatt

Wechselnde Experimente für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Physik, Chemie oder Technik im Werkraum.

Mannheim

15.12.2019
14:30 Uhr
Galerie Fenster

Eberswalde bekommt eine neue Galerie. Sie zieht im Brandenburgischen Viertel in zwei leerstehende und nunmehr zusammengelegte Wohnungen und will zukünftig zweimonatlich mit einer neuen Ausstellung überraschen. 

 

3. Ausstellung

Sebastian Wells „Anhänger“

24. Oktober - 29. Dezember 2019

Sebastian Wells, jüngstes Mitglied der OSTKREUZ Fotoagentur, hat erstmals für eine Ausstellung seine Fotos von Fußballfans zusammengestellt. 1996 in Königs Wusterhausen geboren, lebt er in Berlin und ist fast überall zu Hause. Seine Bilder entstehen frei und im Auftrag.

 

Do 24. Oktober 2019, 18 Uhr

Vernissage in Anwesenheit von Sebastian Wells. Musik: KRISPIN (Roland Krispin / Christoph Thiel). Bier + Brezeln.

 

Do 7. November 2019 19 Uhr

Kino: Lärm & Wut (F 1987, ab 16 Jahren). Einführung: Florian Beyer

 

So 17. November 2019, 11 Uhr

Kino: Fimpen der Knirps (S 1974, ab 6 Jahren)

 

Do 21. November 2019, 19 Uhr

„Fans“. Ein Gespräch mit Sebastian Wells und weiteren Gästen. / Veröffentlichung des 1. Kataloges der Galerie Fenster!

 

Do 12. Dezember 2019, 19 Uhr

Eberswalde Premiere! SHARED READING - MIT - LESEN - TEILEN. Wir unterhalten uns über Literatur. Mit Carsten Sommerfeldt von der Shared Reading gGmbH i.G.

 

Do 19. Dezember 2019, 19 Uhr

Kino: Fever Pitch - Ballfieber (GB 1997)

 

So 29. Dezember 2019, 15 Uhr

Zielgerade. Abschlußfest zur 3. Ausstellung! Mit Live-Musike!

 

 

Öffnungszeiten: immer sonntags von 13 bis 17 Uhr, zu den Veranstaltungen und nach Vereinbarung / Kontakt: Udo.Muszynski@t-online.de oder janice.fischer@1893-wohnen.de

 

Brandenburger Allee 19, 16227 Eberswalde / Eintritt frei

 

Veranstalter: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG

Programm + Organisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen

 

Eberswalde

15.12.2019
13:00 Uhr
Schnupperführung

Dieser Rundgang lädt dazu ein, sich am Schauen zu erfreuen, sich anregen zu lassen oder ein wenig in Nostalgie zu schwelgen. Wo haben jüngere, wo ältere Menschen ihre Aha-Effekte und werden von Werbung verführt? Interaktive Angebote laden darüber hinaus zum längeren Verweilen ein.

Ohne Anmeldung

Mannheim

15.12.2019
12:30 Uhr
Familie aktiv!

Anlässlich des 50. Jubiläums der bemannten Mondlandung richtet sich der Blick auf unser Sonnensystem: Wie heißen die Planeten? Und wieso kann man auf dem Mond so hoch springen? Die selbstentwickelten Weltraumspiele der Klassen 6b und 6c des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen laden zur „Reise ins Weltall“ ein.

Mannheim

15.12.2019
12:30 Uhr
800 Jahre Dresden. Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart

Öffentliche Führung durch die ständige Ausstellung
Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

Dresden

15.12.2019
11:00 Uhr
DREI MÄNNER IM SCHNEE

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolges!

05.12.2019 - 05.01.2020

Mit: Barbara Bach, Volker Conradt, Patrick Dollmann, Christian Fischer,
Manfred Molitorisz, Claudia Plöckl, Detlev Nyga, Ute Stein, Ricarda Klingelhöfer

Regie: Pia Hänggi
 
Der millio­nen­schwere Unternehmer Tobler studiert mit Vorliebe die Menschen und will
wissen, wie die andere Seite lebt – sprich der Ottonor­mal­bürger mit dem knappen Geldbeu­tel. Er nimmt am Preisauss­chreiben seiner eigenen Firma teil und gewinnt prompt den zweiten
Preis, einen Winterurlaub im Grand­ho­tel zu Bruck­beuren in den Alpen. Zum Entset­zen seiner
Familie entschließt er sich die Reise tatsäch­lich anzutreten, nicht als Geheim­rat Tobler, sondern
inkog­nito als einer der „armen Schlucker“ in deren Leben er blicken möchte. So ganz auf sich gestellt ist er jedoch nicht, denn er spannt seinen langjähri­gen Diener Johann ein, der ihn begleiten und dabei einen Reederei-​Millionär mimen soll. Die Scharade scheint perfekt, wäre da nicht Toblers Tochter Hilde­gard, die den verklei­de­ten Millionär im Hotel ankündigt, und durch eine Verwech­slung unfrei­willig den
arbeit­slosen Fritz Hagedorn – Gewin­ner des ersten Preises – ins Zentrum der Aufmerk­samkeit rückt. Geheim­rat Tobler landet stattdessen im unbeheizten Dachz­im­mer und wird vom Personal gleich zu verschiede­nen Gelegen­heit­sar­beiten einges­pannt. So entsteht wiederum eine Freund­schaft mit dem vermeintlichen Millionär Hagedorn. Diener Johann sieht sich verpflichtet Tochter Hilde­gard über die Geschehnisse zu berichten, die ihm aus lauter Sorge mit ihrer Haushäl­terin zusam­men nachreist und mit ihrem Eintr­e­f­fen alles so richtig durcheinan­der­bringt. Millionär Tobler bekommt derweil zu spüren, dass er als armer Schlucker unter den vornehmen Hotel­gästen gar nicht gern gesehen ist – in dieser rasan­ten Komödie um Schein und Sein, in der Erich Kästner meister­haft mit der Oberfläch­lichkeit der Menschen spielt und ihr den Spiegel vorhält.

Clockwork Orange

von Anthony Burgess



Wenn ein Mensch nicht wählen kann, hört er auf, Mensch zu sein.



Alex und seine Droogs versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Sie überfallen beliebig wehrlose Opfer, vergewaltigen Frauen, bekriegen sich mit anderen Gangs. Die Gewalt ist für Alex Spaß und Genuss, das geraubte Geld Nebensache.



In seinem Kultbuch aus dem Jahre 1962 stellt Anthony Burgess eine Lösung zur Disposition, ebenso effektiv wie bedrohlich nah an gegenwärtigen Möglichkeiten: Was spricht dagegen, Gewaltbereitschaft einfach medizinisch zu unterbinden, wenn es machbar ist?



Premiere: 18. Januar 2018



Pressespiegel




"Als Science Fiction-Story wurde der Roman konzipiert, inzwischen hat ihn die Gegenwart eingeholt (...) Gleichwohl verfügt das Theater über ureigene Trümpfe. Charlotte Sprenger spielt sie anhand ihrer fünf jungen Darsteller aus. Sie gehen energiegeladen, mit einem guten Timing und einem Schuss Humor zu Werke, den der Film nicht hat." Kölnische Rundschau, 20.1.18



"Wenn alle fünf Darsteller bei einer stilisierten Vergewaltigungsszene aller Kleidungsstücke entledigt zu einem irritierenden Reigen verschmelzen, liegen Schönheit und Schrecken bei diesen choreographierten Gewaltexzessen dicht beieinander. (...) Während die rigorose Konditionierung im Roman und im Film aus Alex noch ein wehrloses Wesen machten, dem nun das alles widerfährt, was er vorab seinen Opfern antat, wählt die Bühnenfassung von Julia Fischer und Charlotte Sprenger einen anderen, originelleren Weg" Kölner Stadtanzeiger, 27.1.18



"Die ganze Welt ist nur die Zelle einer Irrenanastalt (...) Hier dreht das grotesk kostümierte Männerquintett voll auf. (...) Sie sind brutal und verletzlich, prahlend und anrührend schamvoll, wenn sie im Anschluss an die Vergewaltigung in völliger Naktheit tanzend verschlingen" report-k.de



"(...) Auch die Ärzte in Clockwork Orange attestieren Alex schließlich seine Freiheit, doch Charlotte Sprenger münzt das in eine böse Volte um. Sie lässt Denis Merzbach minutenlang unbeweglich ins Publikum starren: Ecco Homo. Der vermeintlich freie Mensch, der aus eigenem Antrieb handelt, aber nicht einmal mehr zum Selbstmord in der Lage ist, wird zum Spiegel, in den der Zuschauer verunsichert glotzt. Das Theater kommt zum Erliegen - bevor sich der Abend dann im Spiel auflöst. Sehenswert!" Choices, Februar 2018



 



Regie: Charlotte Sprenger

Bühne: Thomas Garvie

Kostüme: Janina Warnk

Dramaturgie: Barbara Kastner



Mit: Markus J. Bachmann, Frank Casali, Liliom Lewald, Denis Merzbach, Madieu Nguyen


WIE IM HIMMEL

 

Nach einem Zusammenbruch beschließt der Stardirigent Daniel, sein Leben zu entschleunigen und sich in die Einsamkeit seines Heimatdorfes zurückzuziehen. Doch sein Ruhm eilt ihm voraus, und so bitten die Dorfbewohner ihn schon bald, die Leitung des Kirchenchors zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern stellt Daniel sich dieser Aufgabe mit zunehmender Begeisterung und bekommt nach und nach wieder Freude daran, seine unendliche Liebe zur Musik an die Menschen weiterzugeben. Neben den ureigenen Stimmen eines jeden Sängers lockt er auch bei jedem lange verschüttete Sehnsüchte hervor.

Während die Chormitglieder zu einer selbstbewussten, starken Gemeinschaft zusammenwachsen, findet Daniel selbst seine Liebe zum Leben und zu den Menschen wieder. Doch das gefällt nicht jedem im Dorf und er gerät zwischen die Fronten.
Als die Einladung zu einem europaweiten Chorwettbewerb eintrifft, ist sich Daniel nicht sicher, ob er dieser Herausforderung gewachsen ist...

"Wie im Himmel" avancierte 2005 zu einem der erfolgreichsten schwedischen Filme aller Zeiten und fand auch in Deutschland ein begeistertes Publikum. Es ist eine Hymne auf die Kraft der Musik und stellt die alte Frage nach dem Sinn unseres Daseins.

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Regie Dominik Wilgenbus und Jochen Schölch Bühne/Licht Hans-Peter Boden und Thomas Flach Kostüme Uschi Haug Ton Alessio Zachariades

Mit Dirk Bender, Vanessa Eckart, Lilly Forgách, Sebastian Griegel, Matthias Grundig, Paul Kaiser, Marc-Philipp Kochendörfer, Patrick Nellessen/Jakob Tögel, Nikola Norgauer, Astrid Polak, Hubert Schedlbauer, Nathalie Schott

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Vorstellungsdauer ca. 2 Std. 20 Min. (inklusive Pause)

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"[Es] gelingt so mit kleinsten Mitteln ein wunderbar berührender Abend. (...) Wenn es so etwas wie eine Auszeichnung für das Weihnachtsstück des Jahres gäbe: 'Wie im Himmel' am Metropoltheater hätte sie verdient." (Süddeutsche Zeitung)
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Eintrittspreise
€ 19 | € 23 | € 27
ermäßigt € 15 | € 19 | € 23
juniorermäßigt € 13 | € 17 | € 21 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion und Veranstalter: GbR Flach u.a. "Wie im Himmel"

Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
(Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr)

Winter- Ausstellungen:
(Laufzeit: 12.10.19 – 19.01.2020)

Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse
Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes

Die Ausstellung zeigt mit rund 70 Meisterwerke von Paul Gauguin, Henri Matisse, André Derain, Edgar Degas, Georges Braque, Auguste Rodin u.a. die französische Moderne vom späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert. Die Arbeiten entstammen der Sammlung des französischen Textilmagnaten Pierre Lévy, die im Musée d'Art moderne de Troyes beheimatet ist. Im Picasso-Museum wird sie erstmalig in Deutschland präsentiert.

parallel dazu:

Wie Gott in Frankreich – Picasso kulinarisch!

Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken.
Eine Studioausstellung über drei Räume.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00 - 20:00 Uhr

Münster

15.12.2019
16:30 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
(Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr)

Winter- Ausstellungen:
(Laufzeit: 12.10.19 – 19.01.2020)

Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse
Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes

Die Ausstellung zeigt mit rund 70 Meisterwerke von Paul Gauguin, Henri Matisse, André Derain, Edgar Degas, Georges Braque, Auguste Rodin u.a. die französische Moderne vom späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert. Die Arbeiten entstammen der Sammlung des französischen Textilmagnaten Pierre Lévy, die im Musée d'Art moderne de Troyes beheimatet ist. Im Picasso-Museum wird sie erstmalig in Deutschland präsentiert.

parallel dazu:

Wie Gott in Frankreich – Picasso kulinarisch!

Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken.
Eine Studioausstellung über drei Räume.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00 - 20:00 Uhr

Münster

15.12.2019
15:00 Uhr
Workshop im Stadtmuseum Hofheim

DU und ICH / Augen-Blicke
Malworkshop für Kinder ab 10 Jahren

Kursleitung: Petra Lorenz, freischaffende Künstlerin

Sonntag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Museumswerkstatt, Burgstraße 11

DU und ICH / Augen-Blicke
Malworkshop für Kinder ab 10 Jahren

Wir sitzen uns gegenüber und schauen uns an.
Unsere Blicke treffen sich: Augen-Blicke.
Was sehen wir, was fühlen wir? Hieraus entsteht ein Bild:
DU und ICH. Acrylfarben, Stifte und Pinsel stehen bereit.
Wir arbeiten auf Leinwänden.

Kosten: 8 Euro inkl. Material

Anmeldung im Stadtmuseum, Telefon 06192/900305, E-Mail: stadtmuseum@hofheim.de

Veranstalter: Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus - Stadtmuseum/Stadtarchiv

Hofheim am Taunus

15.12.2019
14:30 Uhr
Mbiti Winkler Weiß

Vermeintliche Gewissheiten von Form und deren Repräsentation werden in der Ausstellung Habitat in Frage gestellt. Daniel Winkler stellt seine körperhaften Entgrenzungen einem dualistischen Weltsystem entgegen und überführt sie in eine universelle Einheit. Johannes Weiß organisiert in seinen streng geometrischen Werken Zusammengehörigkeit und Trennung neu und verweist subtil auf prekäre Bedingungen in einer zeichenhaften, vernetzten Welt. Kavata Mbiti überführt vertikale Stringenz in emotional aufgeladene Unschärfen, deren Impulse einen sinnlichen, organischen Ursprung offenbaren. Vereint vermitteln alle Werke ihren unbedingten Anspruch neuer, unabhängiger Vereinbarungen, die sich in ihrer Materialität und deren Wahrnehmung manifestieren. Skulptur als Habitat, als Ort des Rückzugs und Aufbruchs gleichermaßen.

Kavata Mbiti, geboren in Nyon, Schweiz. Studium der Bildenden Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Universtität der Künste Berlin. 2002 Ernennung zur Meisterschülerin von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen sowie verschiedene Auszeichnungen. Lebt und arbeitet in Berlin. https://www.kavatambiti.de/

Daniel Winkler, geboren in Kulmbach, Deutschland. Studium der Indologie an der Freien Universität Berlin und der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, Abschluß 2005. Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen. Lebt und arbeitet als Yogalehrer und Bildhauer in Berlin. http://www.shilpashala.com/

Johannes Weiß, geboren in Neunkirchen, Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin. 2006 Ernennung zum Meisterschüler von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen, Preise und Stipendien. http://www.johannesweiss.com

 

Wuppertal

15.12.2019
11:00 Uhr
DER KÖNIG LACHT (DSE)

DER KÖNIG LACHT (IL RE RIDE)

Deutschsprachige Erstaufführung. Deutsch von Aenne Busmann.

Einer alten Legende folgend lebt der "Uccello Grifone" (dt. Vogel Greif) in den Wäldern der nördlichen Länder. Er ist ein erstaunliches Wesen, das durch seine Augen in den Menschen schlüpfen und dessen Seele lesen kann. Der sterbende König ist auf der Suche nach seinem Nachfolger. Er unterzieht beide Söhne einem Test, um herauszufinden, wer der "Richtige" ist. Der Vogel lässt sich aber nur von dem "Richtigen" ansprechen. Die Prinzen gehen auf die Suche nach dem Vogel. Denn der, der mit einer Silberfeder zurückkehrt, zeigt, dass er es schaffe, sich dem Vogel zu nähern und würdig sei, König zu werden. Unterwegs werden die Brüder zu Rivalen . . .

Eine Reflexion über den Menschen, die Macht und die tautologische Natur der Systeme, in denen er sich befindet. Macht sei nur dann gerechtfertigt, wenn der Mensch unfähig zur Brüderlichkeit ist.

DER KÖNIG LACHT geht zurück auf ein uraltes überliefertes italienisches Märchen über den Vogel "Grifone". Die Brüder Grimm übernahmen das Motiv des Ausreißens der Silberfeder in ihrem Märchen Der Vogel Greif (1837), jedoch in einem völlig anderen Zusammenhang. DER KÖNIG LACHT ist ein schwarzes Märchen, das die Neapolitanerin Luisa Guarro selbst schrieb und in Neapel 2017 uraufführte. Die auf dem 2. Internationalen Theaterfestival in Rjasan 2017 eingeladene italienischsprachige Uraufführung wurde zum Triumph. Luisa Guarro inszeniert nun am WBT auch die deutschsprachige Erstaufführung.

Inszenierung, Bühne & Kostüme | Luisa Guarro
Lightdesign | Paco Summonte

Mit | Florian Bender | Johannes Langer | Meinhard Zanger

Münster

15.12.2019
18:00 Uhr
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


BLB: nichts, was uns passiert

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

 

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Eberbach

15.12.2019
19:30 Uhr
Michel aus Lönneberga

„Unfug denkt man sich nicht aus, der passiert einfach.“

Seit Astrid Lindgren den kleinen Michel aus Lönneberga 1963 in ihren Geschichten zum Leben erweckte, haben diese Erzählungen um den kleinen Bauernsohn aus Lindgrens Heimat eine ungeheure Verbreitung erfahren. Die Michel-Bücher wurden weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in 53 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erscheinen regelmäßig in neuen Ausgaben und Auflagen.

Michel ist ein Lausbub wie aus dem Bilderbuch, und stark wie ein kleiner Ochse ist er auch. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Klein-Ida, mit der Magd Lina und dem Knecht Alfred auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem kleinen Dorf in Schweden. Mit seinen runden blauen Augen und seinem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – aber nur solange er schläft. Denn Michel hat mehr Unfug im Kopf als jeder andere Junge in ganz Lönneberga, und vermutlich auch mehr als jeder andere Junge in ganz Schweden und auf der ganzen Welt. Und Michel besitzt ein außerordentliches Talent dafür, sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen, obwohl er das nie mit boshafter Absicht tut.

Denn eigentlich ist Michel ein durch und durch liebevoller Junge, der es im Grunde immer gut meint. Immer wieder hat seine Mutter ihn ermahnt, nur ja das Essen aufzuessen. Keinen einzigen Tropfen wollte er von der leckeren Suppe übrig lassen, doch jetzt steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Und sowas passiert Michel eigentlich immer. Doch wenn es drauf ankommt, ist Verlass auf ihn. Kurz vor Weihnachten wird der Knecht Alfred schwer krank, und niemand ist da außer Michel. Also nimmt der mutige Junge die Dinge selbst in die Hand, spannt die Pferde an und bringt Alfred so schnell er kann zum nächsten Arzt…

Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für sein Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben, die ebenso lustig wie spannend und berührend ist. Bernard Niemeyer inszeniert die Geschichte um den wilden Blondschopf für Zuschauer ab 5 Jahren.

Zur Autorin:
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 in Näs im schwedischen Småland geboren. Für ihre mehr als 70 Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über 70 Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugendliteraturpreis. Astrid Lindgren verstarb 2002 in Stockholm.

Bonn

15.12.2019
10:00 Uhr
Von Valentin Ruths bis Dirk Huisken

Karl Thun führt die Besucherinnen und Besucher zu dem beeindruckenden Wandgemälde des "Heidezimmers" und zur umfangreichen Gemäldesammlung im Dachgeschoss.

Hier erleben die Gäste des Museums einen Spätsommertag im Jahr 1894 mit Eugen Bracht, tauchen in Walter Polzenhagens "Landschaft mit Schäfer und Schnuckenherde" ein und lassen sich von der Ausdruckskraft eines Dirk Huisken beeindrucken.

Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben.

Celle

15.12.2019
11:30 Uhr
BLB: Das Schmuckstück

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt? Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.  

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy  

Die französischen Autoren Barillet und Grédy begannen ihre Zusammenarbeit 1950. Gleich ihr erstes gemeinsames Stück Le Don d’Adèle wurde preisgekrönt. Das Autorenduo bekennt sich zum Unterhaltungstheater nach dem Vorbild der klassischen französischen Komödie und gehört zu den weltweit bekanntesten Dramatikern des Boulevardtheaters. Sie haben über 30 Komödien geschrieben, darunter Die Kaktusblüte, welche die Badische Landesbühne in der Spielzeit 2013.2014 mit großem Erfolg spielte.

Freudenstadt

15.12.2019
20:00 Uhr