Sonntag, 15.12.2019
um 18:30 Uhr

Parkgelände First Stage
3 Minuten Fußweg
22767 Hamburg




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Der Parkplatz befindet sich in der Grotjahnstraße. Die genaue Anfahrtsskizze finden Sie auf Ihrem print@home Ticket.

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

29.01.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

29.01.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

29.01.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

29.01.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

29.01.2020
Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

29.01.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

29.01.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

29.01.2020
11:00 Uhr
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)

Eintritt 4€ / 2€

 

Mi bis So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

29.01.2020
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

29.01.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

29.01.2020
Rituals of Care. Performancereihe

Zu Beginn des Programms 2020 zeigt der Gropius Bau eine Performancereihe, die sich mit Themen besonderer aktueller Dringlichkeit, wie Land und dem Anthropozän, Gewalt und Reparatur auseinandersetzt. Die Reihe Rituals of Care knüpft an die Geschichte des Ausstellungshauses, den Ort und die physischen Eigenschaften des Gebäudes an, das noch heute durch sichtbare Reparaturen ganz bewusst die Spuren der Kriegsschäden zeigt.

Mit Jelili Atiku, boychild mit Josh Johnson und Total Freedom, Pan Daijing, Cevdet Erek, Marcelo Evelin, Bill Fontana, Maria Hassabi, Mette Ingvartsen mit Will Guthrie, Baba Murah und Candomblé Berlin, Antonija Livingstone und Nadia Lauro mit Mich Cota, Kennis Hawkins, Stephen Thompson und anderen

Die Performancereihe vereint experimentelle Choreografie, Heilungspraktiken, Klanginstallationen und gemeinschaftliches Zusammenkommen. Die interdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit den grundlegenden Bedingungen, wie wir gemeinsam handeln und mit unserer Umwelt, der physischen wie auch spirituellen Welt und anderen Lebewesen umgehen können. Mit einer Reihe von körperlichen Techniken, queeren Re-Interpretationen und indigenen Perspektiven zeigen die Performances radikale Maßnahmen der Fürsorge und Reparatur.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal und Noémie Solomon

CONNECT, BTS ist eine internationale Initiative, die in Zusammenarbeit mit Kurator*innen aus fünf Metropolen entwickelt wurde – London, Berlin, Buenos Aires, Seoul und New York. Ziel des Projekts ist es, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden, die ihre gegenwärtige Situation, ihre Einstellungen und Möglichkeiten neu bewerten. Zentrale Motive von CONNECT, BTS beziehen sich teilweise auf die Philosophie von BTS, die sich unter anderem um Diversität, Liebe und Fürsorge für die Peripherie dreht. Durch die Zusammenarbeit mit 22 zeitgenössischen Künstler*innen schafft BTS die Möglichkeit für eine fruchtbare und gleichberechtigte Begegnung zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Popmusik. Dieses Projekt unterstützt die zeitgenössische Kunst in ihrer Praxis und möchte eine Grundlage für neue Synergien schaffen.

Genaue Zeiten bitte gropiusbau.de entnehmen.

Berlin

29.01.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

29.01.2020
WEITERHIN (Internationalising!)

Zehn Künstler*innen aus sieben Ländern haben im Rahmen des Kunstprojekts Internationalising! entschieden, sich gemeinsam den Themen Liebe, Flucht und Grenzüberschreitung zu widmen. Für die zweite Ausstellung des Projekts werden die Kunstschaffenden nicht nur Einzelbeiträge mit eigenständigen im Prozess entstandenen Positionen oder gemeinsam erarbeiteten Synergien, von Performance über Installation, Malerei zu Plastik, Video und Text zeigen, sondern gemeinsam das partizipative Turmbauprojekt „polyphonia“ entwickeln. Bei „ployphonia“ arbeiten die Künstler*innen sowie die Besucher*innen an dem gemeinsamen Ziel, einen Turm bis zum Himmel zu bauen. Beim spielerischen Versuch, das Unmögliche in die Realität zu überführen, soll Raum für die Überwindung der Grenzen des eigenen Handelns geschaffen werden.

Die zweiteilige Ausstellungsserie wird von der Initiatorin des Projekts Marie Lienhard kuratiert.

Für das grafische Gesamtkonzept sowie die fotografische Dokumentation konnte der Stuttgarter Fotograf und Grafiker Sven Weber gewonnen werden. Zur Ausstellung erscheint ein Online-Katalog.

Vernissage WEITERHIN
Fr 17.01.2020 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.01.2020–13.03.2019

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34 Mo–Fr von 10:00–17:00 Uhr besucht werden, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Mo bis Fr von 10:00 bis 17 Uhr, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Fasnet hoch 4

Überlingen feiert 2020 sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Seit mehr als 500 Jahren leistet die Narretei ihren Beitrag zur Stadtgeschichte. Im Rahmen der Ausstellung mit vier Themenbereichen präsentieren die Mitglieder des Viererbundes – die Narrenzünfte von Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil – die Urform der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Die schwäbisch-alemannische Fasnet hat viele Künstler von regionaler wie nationaler Bedeutung inspiriert. Im größten Ausstellungsbereich werden unter anderem Werke von Viktor Mezger, Werner Gürtner, Barbara Michel-Jägerhuber und Siegfried Lauterwasser, aber auch solche von Otto Dix und anderen überregional berühmten Künstlern zu sehen sein.

Lustig geht es im Bereich „Geschichtle“ zu: Hier werden Anekdoten und  kleine Geschichten aus dem Viererbund präsentiert, wie z. B. die hänselefreie Zone in Elzach und die weißen Hänsele in Sipplingen.

Zur Fasnet gehören Besenwirtschaften. In Überlingen gab es den inzwischen legendären „Besen“ der Familie Gäng. Er wird in der Ausstellung weitgehend original nachgebildet und macht beispielhaft den Charme und die Einzigartigkeit von Besenwirtschaften erlebbar.

Im vierten Bereich präsentieren die vier Narrenzünfte aus Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil ihre Stadt und die Besonderheiten ihrer Fasnet.

Di bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa, So, Fei von 11 bis 17 Uhr, Mo (außer an Feiertagen) geschlossen

Überlingen

29.01.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

29.01.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

29.01.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

29.01.2020
DAUERKARTE inklusive Varieté-Abend* und Specials** - 32. Internationale Kulturbörse
Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) findet 2020 bereits zum 32. Mal statt. Diese große internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene.
Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 400 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.
Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.

Für Inhaber einer Dauerkarte sind alle Veranstaltungen im Rahmen der IKF inklusive (Specials, Varietéabend). Für die Abendveranstaltungen (Trygve Wakenshaw, Poetry Slam, Vocal Night, Varieté-Abend) werden vor Ort gesonderte Karten ausgegeben. Diese sind am jeweiligen Veranstaltungstag ab 10.00 Uhr an der INFORMATION erhältlich; solange der Vorrat reicht. Die Karten gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.

Internationale Kulturbörse vom 26. - 29. Januar 2020
Messe Freiburg
Neuer Messplatz 1
79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 26.01.2020 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 27.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 28.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 29.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr

Mannheim

29.01.2020
01:10 Uhr
Lisa Eckhart - Die Vorteile des Lasters

Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.

Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.

Darum gilt es, die Sünden neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen? Wie wird man zum Ketzer einer säkularisierten Welt?

Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau.

Seien Sie träge und zeigen Sie Ihrem Partner, wer in der Beziehung die Windeln anhat.

Seien Sie jähzornig und beschimpfen Sie Werner Herzog.

Seien Sie wollüstig und beschränken Sie sich nicht auf die zwei, drei Abgründe Ihres Körpers.

Seien Sie eitel und entreißen Sie Ihre Schönheit dem trüben Auge des Betrachters.

Seien Sie geizig und teilen Sie nicht länger brüderlich wie Kain den Schädel seines Bruders.

Seien Sie maßlos in allem, nur niemals in der Mittelmäßigkeit.

www.lisaeckhart.com

Husbands and Wives

Husbands and Wives von Woody Allen



Christian Brey Regie

Anette Hachmann Bühne und Kostüme



Schauspiel Frankfurt



Trotz hoher Scheidungsraten steht die Ehe im Zeichen der Globalisierung hoch im Kurs. Sie scheint in instabilen Lebensverhältnissen immer noch ein sicherer Hafen auf Zeit zu sein. Woody Allens Drehbuch aus dem Jahr 1992 ist also nach wie vor aktuell: Zwei Paare treffen sich, aber aus dem gemütlichen Abend wird eine große Offenbarung. Zwei von ihnen wollen sich nach vielen Ehejahren für eine Weile trennen, um nicht im öden Ehedasein zu versauern. Doch aus dem Abenteuer wird das Ende aller Sicherheiten. Und was als Klischee zwischen den Geschlechtern in einer emanzipierten Welt längst überwunden schien, tritt erneut zutage: Die »Ehemänner« begegnen jüngeren Frauen und die »Ehefrauen« ihren Gefühlen zwischen Schuld und Eifersucht. Mit feinsinnigem Humor und komödiantischen Szenen befragt Allen unsere Muster des Paarlebens, in die er sich selbst mit verschiedenen Adoptivtöchtern skrupellos verstrickte.



Der Schauspieler und Regisseur Christian Brey arbeitete für die Late-Night-Show von Harald Schmidt, mit diesem auch am Staatstheater Stuttgart und inszeniert seit zehn Jahren vorwiegend Komödien. In Zeiten der #MeToo-Debatte, die auch an Allen nicht spurlos vorbeigegangen ist, hat Brey einen Theaterabend ohne erhobenen Zeigefinger geschaffen und den Filmstoff mit einer eigenen Theaterfassung grandios beschleunigt – getreu Allens Resümee: »Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit Problemen fertig zu werden, die man allein niemals gehabt hätte.«


Ludwigsburg

29.01.2020
20:00 Uhr
Formvollendete Landschaften

Lesung & Gespräch mit Nancy Hünger Autorin, Erfurt | Wulf Kirsten Autor, Weimar | Kathrin Schmidt Autorin, Berlin | Moderation Michael Braun Literaturkritiker, Heidelberg

Ein nicht geringer Teil der Lyrik, die in der DDR seit den 1960er Jahren geschrieben wurde, zeichnet sich aus durch eine im Westen unüblich gewordene Formzugewandtheit. Insbesondere die Mitglieder der sogenannten sächsischen Dichterschule waren in dieser Hinsicht stilbildend. Sie entstand im Umfeld des Leipziger Literaturinstituts vor allem unter dem Einfluss des Lyrikers Georg Maurer. Zum Kern der Gruppe zählten DichterInnen wie Sarah Kirsch, Volker Braun oder Karl Mickel.

Neben dieser Hinwendung zur regelstrengen Form, in der sich ein subversives Potential entfalten konnte, lebte in der Dichterschule die Tradition des Natur- und Landschaftsgedichts fort. Auch hier war Georg Maurer – neben dem Dichter Johannes Bobrowski – durch seine theoretischen Ein- lassungen zum Thema Naturlyrik ein wichtigster Impulsgeber.

Um die Frage, wie diese beiden ineinander verschränkten Traditionslinien auch nach dem Fall der Mauer fortbestehen, soll es gehen. Eingeladen sind LyrikerInnen aus drei Generationen: der vielleicht bedeutendste „Landschafter“ Wulf Kirsten (geboren 1934 in Klipphausen), die formstrenge Kathrin Schmidt (geboren 1958 in Gotha) und die lange nach der Wende bekannt gewordene Nancy Hünger (geboren 1981 in Weimar).

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

Eintritt: 6/4 €

Ich bin ein guter Vater

von Jörg Menke-Peitzmeyer

mit Jörg Schur;  Regie: Sebastian Seidel

Rechte: Theaterverlag Hofmann-Paul, Berlin

Ein Vater kommt in ein Klassenzimmer, um seinem Sohn die vergessene Sporttasche zu bringen. Doch sein Sohn Alexander ist nicht zu finden. Versteckt er sich? Decken ihn seine Mitschüler? Der Vater bietet ihnen Geld an, er brüllt herum, er versucht es auf die Mitleidstour. Doch Alexander bleibt verschwunden. Vielleicht ist er selbst daran schuld? Weil er zu wenig Zeit für seinen Sohn hat? Weil sein neuer Job ihn zu einem Wochenendvater macht? Auf der Suche nach Antworten offenbart sich der Vater mehr und mehr als ein überfordertes, von schlechtem Gewissen wie von beinahe gewalttätigen Ausbrüchen gezeichnetes Nervenbündel.

Ein Klassenzimmerstück der zweiten Generation. Es wurde gefördert mit einem Stipendium des deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises 2008.

Augsburg

29.01.2020
19:30 Uhr
22. Liliencron-Dozentur: Abschlussgespräch

Abgeschlossen wird die Liliencron-Dozentur mit einem öffentlichen Gespräch, das unter dem Titel »Lyrik und bildende Kunst« steht. Als Gesprächspartner hat sich Marion Poschmann zwei Kollegen ausgewählt, die beide im lyrischen wie bildkünstlerischen Bereich tätig sind: die Berlinerin Charlotte Warsen und den Kieler Arne Rautenberg.

Eintritt frei | Anmeldung erbeten unter T 0431 / 579 68 40

Veranstalter: Literaturhaus S-H / Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der CAU Kiel

Mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis Literaturhaus S-H

Kiel

29.01.2020
19:00 Uhr
Stefan Schenkl liest aus seinem Roman "Der Apfel stammt nicht weit vom Baum"

Der einstige Immobilienmogul Don Waldo und ein früherer Schwergewichtsboxweltmeister eröffnen zusammen mit ihren Töchtern ohne Vorkenntnisse in ihrem neuen Metier ein Büro für Ahnenforschung. Gleich ihr erster Auftrag hat es aber bereits in sich, da der Kunde bestreitet, von den Affen abzustammen, und für seine Behauptung einen Beweis erhalten möchte- sofort muß sich das Quartett zu sehr weit zurückreichenden Nachforschungen in einen wie verwunschenen Ort an der Gegendonau begeben und unvorstellbare Erkenntnisse zur menschlichen Urgeschichte ausgraben, was die Neulinge im Ahnenforschungsgeschäft mit gewaltigen Bedrohungen konfrontiert…

Mit seinem dreizehnten Buch präsentiert der ,Magier der Worte' Stefan Schenkl ein gruselig-phantastisches Abenteuer mit faszinierenden Charakteren und eindringlichen Ortsschilderungen...

Langen

29.01.2020
19:00 Uhr
eLife

In sozialen Netzwerken trifft man häufig auf sogenannte Influencer. Diese haben gerne mal vier Millionen Fans auf Youtube oder 12 Millionen Follower auf Instagram. Sie verbreiten Meinungen, bewerben Produkte oder geben gesundheitliche Ratschläge einschließlich Tipps für sportliche Betätigungen. Diplom Wirtschaftsinformatiker Daniel Figueras legt in seinem Vortrag auf unterhaltsame Weise dar, wer sich hinter den Influencern verbirgt und welche Methoden sie anwenden. Dabei setzt er sich auch mit der Vertrauenswürdigkeit und dem Einfluss dieser Meinungsführer auseinander.

Referent: Daniel Figueras, Diplom-Wirtschaftsinformatiker

Eintritt frei | Anmeldung erbeten unter Tel. 0711 . 35 12 23 37 oder stadtbuecherei@esslingen.de

Esslingen

29.01.2020
18:00 Uhr
Heilt Freiheit?

Mit Katrin Lange, Axel Kelm und Gesprächsgästen. Katrin Lange berichtet von den Erfahrungen, die sie als Psychologin zwischen 2001 und 2005 in Triest und im albanischen Spital in Vlora nach der Öffnung der psychiatrischen Kliniken gemacht hat. Axel Kelm hat sich als Sozial- und Heilpädagoge in über dreißigjähriger Berufserfahrung immer wieder mit den Strukturen und den Behandlungsformen in der Psychiatrie auseinandergesetzt.

1977 schloss in Triest offiziell die erste psychiatrische Anstalt in Italien.
Für die bisherigen „Anstaltsinsassen" begann ein neues Leben in Freiheit. Für die Versorgung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen mussten neue Antworten im Alltag und in Krisenzeiten in der Gemeinde gefunden werden.

Eintritt frei

Bremen

29.01.2020
17:00 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

29.01.2020
25. Festival der Kleinkunst: TINO BOMELINO - "Man muss die Dinge nur zu Ende"
Man muss die Dinge nur zu Ende

Tino Bomelinos Eigenschaften: fröhlich, neugierig, freundlich, flink, lieb, depressiv, verschmust, lustig.
Verträglich mit Männern und Frauen? - JA¹
Inhalt des Soloprogramms:
Stand-Up, Musik, Loop-Station, conditio humana, Duplos, Comics, lustige Tiere, - hier ist für jeden was
dabei.
Gründe, die für mich sprechen:
Ich bin sehr reinlich, habe mir viel Mühe gegeben und werde alle Probleme des Menschseins in 2 mal 45
Minuten besprechen und lösen².
✓ Schnelle Lieferung
✓ Inkl. 40-teiliger Werkzeug-Box
✘ keine Witze über Angela Merkel
Unser Angebot der Woche: 5 Euro Gutschein²
Bisherige Kunden:
Martina E., Neuötting: ★★★★★ „Funktioniert einwandfrei. Tolles Gerät!“
Friedrich S., Marbach: ★☆☆☆☆ „An dem Tag is mir meine Festplatte runtergefallen. ALLE DATEN
WEG!!!“
Jürgen Y., Obdachlos : ★♬⚫★♬ „Mein Name kam vor!“
Friedrich S., Marbach: ☆☆☆☆☆ „Ich bin‘s nochmal. Kennt jemand ein gutes Programm, mit dem man
Festplatten reparieren kann?“
Personen, die Tino Bomelino gesehen haben, haben auch gesehen:
Wetter, ihr eigenes Spiegelbild, wie sich jemand vordrängelt (unmöglich!), ein süßes Tierchen im
Internet, ein Schild, auf dem das Apostroph falsch gesetzt wurde, u.v.m...
¹ Verträglichkeit mit Kindern wird noch getestet.
² Nach Verfügbarkeit
³ Fußnote 2 hab ich mit Absicht 2 Mal verteilt. Ich kann machen, was ich will.
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The BEST of Black Gospel - 20 years of Gospel- Jubiläumstour
"The BEST of Black Gospel"

20 Jahre auf Tournee, über 1 Million begeisterte Konzertbesucher und weit über 1500 Konzerte in Europa, das sind Zahlen der Superlative und unterstreichen den grandiosen Erfolg dieses Chores.

Die Gospelsensation „The BEST of Black Gospel“ aus den USA kommt mit ihrer "20 years of Gospel" auch dieses Jahr wieder nach Deutschland!

The BEST of Black Gospel vereint eine Auswahl der besten Gospelsänger und Sängerinnen der USA. Das Programm der Ausnahmekünstler bietet die bekanntesten und schönsten Gospelsongs in einem zweistündigen Programm mit instrumentaler Begleitung. Im Repertoire des Chores sind überaus bekannte Titel wie: “Oh Happy Day”, “Joshua fit the Battle”, “Down by the Riverside”, “Walk in Jerusalem”, "Amazing Grace", "Go Down Moses", "Oh How I Love Jesus", "Agnus Dei", "This Little Light Of Mine".

Die Mitglieder dieses Chores entstammen dem breitgefächerten musikalischen Schmelztiegel der afroamerikanischen Gospelszene. Jeder Sänger und jede Sängerin von The BEST of Black Gospel hat die traditionellen Gospellieder bereits von Kindesbeinen an in den Gottesdiensten der “African-American churches” aufgesogen und verinnerlicht. Das musikalisch gewachseneTalent haben sie später an verschiedenen Hochschulen und Musikakademien verfeinert.


Die Sänger waren weltweit als Solisten mit Chören, wie zum Beispiel den Harlem-, Golden- oder Glory Gospel Singers auf Tournee. Einige Mitglieder von The BEST of Black Gospel haben bereits mit international erfolgreichen Künstlern wie Diana Ross, Lionel Richie und Stevie Wonder zusammengearbeitet, waren mit ihnen auf Tournee, oder haben auf deren Alben mitgewirkt. Andere Miglieder des Chores haben aufgrund ihres außergewöhnlichen Talentes in Musicals wie "Sister Act" oder im Gospelmusical "Amacing Grace" Hauptrollen übernommen können.

Seit 1999 geht der Chor für jeweils 2 Monate auf Europatournee; er avanciert seit dem zum gefragtesten Gospelchor in Deutschland und Europa. Ihr Erfolg basiert auf Ihrer künstlerischen Bodenständigkeit und der Nähe zum Publikum, welches regelmäßig in die Konzerte mit eingebunden wird!

Bei der gesanglichen Qualität und musikalischen Hingabe dieses Chores ist jedes Konzert ein Ausnahmekonzert, bei dem die "Gute Nachricht" immer im Vordergrund steht - ´Gänsehautfeeling´ ist garantiert.

THE BEST of Black Gospel ist regelmäßig in den großen Fernsehproduktionen von ARD, ZDF und Sat1 zu Gast. Hier eine kleine Auswahl:
"José Carreras Gala"
"Gottschalks großer Bibeltest"
" Deutscher Filmpreis"
"Adventsfest der Volksmusik"
"Willkommen bei Carmen Nebel"
"Ein Herz für Kinder"

Weitere Informationen zum Chor finden sie unter:
http://www.bestofblackgospel.de

Einlass: 19:00 Uhr

Karten sind noch an den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich

Bayreuth

29.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 29,00 €
SCHWANENSEE
RUSSISCHES KLASSISCHES STAATSBALLETT - SCHWANENSEE

Musik von P.I. Tschaikowsky
Klassisches Ballett in 2 Akten

Die russische Ballettkunst in Vollendung!

Schon seit 130 Jahren gehört das romantische Märchen vom Prinzen Siegfried und Prinzessin Odette zu den populärsten und beliebtesten Ballettwerken weltweit.
Die im Jahre 1875 entstandene Inszenierung wurde sofort zu einem einzigartigen Teil der Weltkultur und zur Visitenkarte des russischen Balletts. Sie hat den ganzen Reichtum des romantischen Balletts des 19. Jahrhunderts in sich aufgenommen und in vieler Hinsicht die Entwicklung des modernen Balletttheaters bestimmt. Als Vorlage für das Libretto von der Liebe des jungen Prinzen und dem schönen Schwanenmädchen dienten zahlreiche Volksmärchen, in denen die verzauberte Prinzessin nur durch die Liebe eines Jünglings erlöst werden kann.

In seiner fantasievollen Inszenierung erfüllt das „Russische Klassische Staatsballett“ unter der Leitung von Konstantin IVANOV die alte Legende mit neuen glänzenden Farben. Bei aller im besten Sinne konservativen Grundhaltung zum klassischen Ballett ist die Aufführung modern – dank dem innovativen Bühnenbild und den perfekt entworfenen Kostümen. Meisterhaft werden die Sprache des klassischen Tanzes mit seiner Geschmeidigkeit und die Ausdrucksformen des modernen Tanzes zusammengeführt. Auf diese Weise zeigt Konstantin Iwanow, der Leiter und Choreograph des Ensembles, wie die traditionelle und über viele Jahre bewährte Kunst auch für den modernen Zuschauer erfrischend und spannend sein kann.

Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!

Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 18:00 Uhr

Schorndorf

29.01.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 39,50 €
BEST OF HARLEM GOSPEL - LIVE 2019/2020
REV. GREGORY M. KELLY &
The BEST OF HARLEM GOSPEL
Musik und Gesang im Auftrag des Herrn
Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht davon träumt, einmal im Leben in New York gewesen zu sein. Für all diejenigen, die diesen Traum bisher noch nicht verwirklichen konnten, bringt Veranstalter RGV EVENT GmbH einen Teil von New York einfach nach Deutschland – und zwar den wichtigsten: den Gospel aus Harlem.
Genau deshalb ist dieser Gospel-Chor mit keiner anderen Gospel-Formation vergleichbar.
Denn bei Konzerten von REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL spielt die
Religion eine genauso wichtige Rolle wie im Leben des Großteils der Bevölkerung Harlems.
Hier ist Gospel keine reine musikalische Show-Einlage, sondern Bestandteil einer Messe, die aus vollem Herzen und mit grandiosen Stimmen gefeiert und zelebriert wird.
Aus dem Publikum wird eine zusammenhängende Gemeinde, in der jeder – ganz gleich, ob jung oder alt, katholisch oder evangelisch, konfessionslos oder noch ungläubig – willkommen ist. Denn das, was alle Gäste trotzdem miteinander verbindet, sind die Liebe zur Musik und die Bereitschaft, sich auf diese einzulassen, sie zu hören, zu spüren und mit allen Sinnen zu erleben.
Unter der Leitung von Grammy-Preisträger Reverend Gregory M. Kelly, der bereits mit Musikgrößen wie Stevie Wonder und Diana Ross zusammengearbeitet hat und bereits mit einem Grammy ausgezeichnet wurde, hat sich also ein Chor firmiert, dessen Namen der einzelnen Sänger sich wie das Who is Who der aktiven US-Gospel-Szene lesen. So gehören zu REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL auch die weiteren Hochkaräter:
Reverend Dr. Charles R. Lyles, Timothy Riley, Steven McCaster, Dorrey Lin Lyles, Dominique
Smith, Segdrick Marsh, Briana Young und Tiffany Mosley.
Insgesamt neun Stimmen, mit denen die unbeschreibliche Atmosphäre, wie sie in jeder Gospelkirche in Harlem herrscht, im kommenden Winter endlich auch nach Deutschland transportiert wird. Denn: Harlem - das Viertel im New Yorker Stadtteil Manhattan – ist noch immer berühmt für die Blütezeit afroamerikanischer Kultur in den zwanziger Jahren, die unter dem Namen „Harlem Renaissance“ bekannt ist und Legenden wie Louis Armstrong und Duke Ellington in genau dieses Viertel zog. Und auch heute noch zeigt Harlem stolz seine afroamerikanischen Wurzeln, seine lebhafte Kultur, seinen festen Glauben und seinen
musikalischen Rhythmus.
Kein Wunder also, dass bei dem Chor pure Lebensfreude, Energie und Dynamik durch die Stuhlreihen schwappen und sowohl für ausgelassene Stimmung als auch bei den zurückhaltenderen Stücken für echte Gänsehautmomente sorgen. Denn nichts anderes ist die in Harlem gelebte Religion: Musik und Gesang im Auftrag des Herrn.
Das Repertoire der Künstler umfasst dabei sowohl traditionelle als auch zur Vorweihnachtszeit gehörende Gospels – angefangen bei den berühmten und allseits beliebten Gospelklassikern, die von “Oh happy day“ und “Amen“ über “Whole world in his hands“ bis hin zu “Go, tell it on the mountain“ reichen – wird darüber hinaus aber auch unbekanntere Stücke präsentieren.
Kurz: In seinem etwa zweistündigen Programm bietet REV. GREGORY M. KELLY & the BEST OF HARLEM GOSPEL alles, was Gospel-Musik so einzigartig, so mitreißend und so bewegend macht.
Neugierig geworden?
Dann verbringen Sie einen Abend im multikulturellen New Yorker Stadtteil Harlem und mischen Sie sich unter die Gemeinde. Werden Sie ein Teil davon und spüren Sie selbst die bewegende Wirkung von Gospel-Musik.

Einlass: 19:00 Uhr
David Wagner
David Wagner
liest aus seinem neuen Buch »Der vergessliche Riese«

Immer wieder erzählt der Vater seine Liebesgeschichten. Er benötigt Betreuung und wird sein Haus verlassen müssen, denn immer wieder vergisst er, was kurz zuvor geschah. Die Familie erlebt einen Rollenwechsel: Der Vater ist wieder Kind geworden.

David Wagner nimmt sich in »Der vergessliche Riese« (Rowohlt) eines Themas an, das immer mehr Menschen betrifft. Er zeigt einen Vater, der nur noch in der Gegenwart lebt und dessen Persönlichkeit langsam schwindet, und der doch in all seinen liebenswerten Eigenheiten und verbleibenden Erinnerungen unverwechselbar bleibt. Die Geduld und Zärtlichkeit, die der Erzähler bei seinen Besuchen beim Vater und zahlreichen gemeinsamen Autofahrten zu Orten der Vergangenheit aufbringt, berühren tief. Ohne Hadern und Wut begegnet er der fortschreitenden Demenz und der Vater ist glücklich, obwohl er weiß, was mit ihm geschieht.

David Wagner, 1971 geboren, debütierte mit dem Roman »Meine nachtblaue Hose«. Es folgten weitere Publikationen, wie der Roman »Vier Äpfel«, der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. 2013 wurde ihm für sein Buch »Leben« der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen, 2014 erhielt er den Kranichsteiner Literaturpreis und war zudem erster Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern.

Moderation: Katrin Schumacher

Kulturpartner NDR Kultur

Einlass: 18:30 Uhr
Tageskarte MITTWOCH inklusive Specials** - 32. Internationale Kulturbörse
Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) findet 2020 bereits zum 32. Mal statt. Diese große internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene.
Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 400 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.
Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.

Für Inhaber einer Tageskarte sind alle Veranstaltungen im Rahmen der IKF am jeweiligen Tag inklusive (Specials, Varietéabend). Für die Abendveranstaltung (Varietéabend) werden vor Ort gesonderte Karten ausgegeben. Diese sind ab 10.00 Uhr an der INFORMATION erhältlich; solange der Vorrat reicht. Die Karten gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.

Internationale Kulturbörse vom 26. - 29. Januar 2020
Messe Freiburg
Neuer Messplatz 1
79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 26.01.2020 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 27.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 28.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 29.01.2020 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
One Love - One God - Interreligiöser Preacher-Slam
Eine gute Predigt ist wie ein Gedicht. Sie bewegt und verzaubert. Sie erweitert den Horizont. Und sie verbindet Himmel und Erde. Doch kaum einer Predigt gelingt es, die Differenzen zwischen den Religionen aufzuheben. Vielleicht, weil Predigten zu selten als Gedicht daherkommen: Manchmal wird ermahnt, wenn es gut läuft auch ermutigt. Zuweilen wird abgekanzelt, nicht selten auch aufgehetzt. Und viel zu oft langweilen Predigten zu Tode. Dabei könnten sie eine entscheidende Rolle bei der Verständigung der Religionen spielen.
Die Einheit der Religionen ist Sehnsucht und Herausforderung zugleich. Sollte es nicht ein Gott für alle sein, wie es auch nur eine Liebe gibt? „One God“ bezieht sich dabei sowohl auf die jeweilige Vorstellung von Gott, insbesondere in den monotheistischen Traditionen, als auch die religiöse Vielfalt hinter dem gemeinsamen Konzept. „One Love“ beinhaltet sowohl die Spannung der Verschiedenheiten als auch die Möglichkeit, diesen Spannungen produktiv, kreativ und wohlwollend zu begegnen.
Die Sehnsucht hat ihren natürlichen Ort im Gedicht. Und so soll an diesem Abend die Predigt als Gedicht in einem Gedicht- und Predigtwettstreit im Mittelpunkt stehen. Da wird der Poetry-Slam zum Preacher-Slam, eine wohlwollende Herausforderung an die Protagonist(inn)en und die Besucher(inn)en: die eigene Liebe zum eigenen Gott zu zeigen und die andere Liebe zum anderen Gott wahrzunehmen. Und sich dabei zu begegnen. Mal ganz anders. Ohne Langeweile und ohne Abkanzeln.


Slammer*innen: Walter Rothschild, Rabbiner, Sami El-Ali, Künstler, Rebekka Weinmann, ev. Pfarrerin; Feyza-Yasmin Ayhan, Künstlerin; Anna Esther, Kunsthistorikerin; Eric Haußmann, ev. Pfarrer; Shahnam Izadpanah, Autor

Rahmenprogramm: Jalda Rebling, jüdische Kantorin, Julia Ley, Journalistin; Nabila Abdel Aziz, Journalistin und Jean Samara, Musiker

Moderation: Gülcan Çetin (´Datteltäter´) und Simon Klaas, Urania-Programmbeirat
VC Wiesbaden - Allianz MTV Stuttgart
Auch in der Saison 2019/2020 spielt die Damenmannschaft des VC Wiesbaden in der Volleyball-Bundesliga. Seit ihrem Aufstieg 2004/2005 stellt das Team aus der hessischen Landeshauptstadt Jahr für Jahr sein Können in der höchsten Spielklasse unter Beweis.

Der VC Wiesbaden will ganz oben mitspielen. Dazu benötigt das Team die tatkräftige Unterstützung seiner Fans. Wenn die Mannschaft ihre Gegner an die Wand spielt und die Fans auf den Rängen für Gänsehautatmosphäre sorgen, verwandelt sich die moderne Halle am Platz der deutschen Einheit in eine Hochburg des Volleyballs.

1984 wurde der VC Wiesbaden gegründet. Direkt nach der Gründung spielte der Verein in der Bundesliga, nach dem Abstieg in die zweite Liga und vierzehn Jahren Tristesse ging es 2004 wieder zurück in die höchste Spielklasse. Während der Hochs und Tiefs konnte sich das Team stets auf die treuen Fans verlassen. Die ambitionierten Damen haben eine sehr große Fangemeinde, was mit Sicherheit auf ihr sportliches und öffentliches Engagement in Wiesbaden zurückzuführen ist. In der Heimspielstätte des VC Wiesbaden finden über 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz. Die Fans erwartet beste sportliche Unterhaltung und Volleyball der Extraklasse.

Lassen Sie sich die Heimspiele des VC Wiesbaden auf keinen Fall entgehen. Hier sind beste Unterhaltung und eine tolle Atmosphäre garantiert. Erleben Sie mit Tickets von Reservix ein unvergessliches Sportevent in Wiesbaden!
Schutzzone - Nora Bossong
Lesung und Gespräch

„Dabei habe er seine Sehnsucht nach Kriegen nie ganz aufgegeben, sagte Milan und fügte hinzu, er wünsche natürlich keine Kriege, nur wünsche er sich an die Orte, an denen diese Kriege ja dennoch stattfänden, er halte es einfach schwer aus, hier am Schreibtisch die Berichte und Zahlen zu lesen und doch kaum etwas anderes tun zu können, als sie abzunicken und weiterzureichen.“ Nora Bossong

Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Bei einem Empfang begegnet sie Milan wieder, in dessen Familie sie nach der Trennung ihrer Eltern im Frühjahr 94 einige Monate gelebt hat. Die Erinnerungen an diese Zeit, aber auch Milans unentschiedene Haltung zwischen gesuchter Nähe und schroffer Zurückweisung überrumpeln und faszinieren sie zugleich. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden. Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, schreibt Lyrik, Romane und Essays, für die sie unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschienen im Hanser Verlag ihr Gedichtband „Kreuzzug mit Hund“ (2018).

In Zusammenarbeit mit der „Amahoro | Baden-Württemberg und Burundi Partnerschaft“ und dem Staatsministerium…

Eintritt: 10,-/8,-/5,- €
Best of Outdoor
Best of Outdoor
Filmlänge: 105 Minuten

Sensationeller Sport, außergewöhnliche Abenteuer und bildgewaltige Eindrücke von den
schönsten Plätzen für Outdoor-Sport: das ist die Kurzfilmreihe „Best-of-Outdoor“. Wir waren
wieder auf den europäischen Kurzfilmfestivals unterwegs und haben aktuelle Filmproduktionen
gesichtet. Die interessantesten sieben Filme haben wir für die Tournee zusammengestellt.
Die Sportarten: Kajak, Bergsteigen, Downhill-Skateboard, Bike-Trial, Ski und Base-Jumping
Die Drehorte: Island, Nepal, Georgien, Spanien und die Alpen.

Eiskajakfilm/Island 31 Minuten
Der Film erzählt das unglaubliche Vorhaben eines Kajakteams die Wasserfälle im Norden Islands
im Winter zu befahren. Mit dabei Extremkajak-Weltmeister Sam Sutton. Am bekannten Goðafoss
gelingt dem Quartett u.a. die Erstbefahrung des 14 Meter hohen Hauptfalls im Winter. Gezeigt
werden waghalsige Befahrungen in bizarr winterlicher Eislandschaft. Ein gelungener Film von
Produzent und Kajaklegende Olaf Obsommer mit wunderbaren Eindrücken aus dem
Schlaraffenland für Outdoor-Sportler.

Where the trail begins/Österreich 9 Minuten
Mit dem Rad die Berge runter, wo es zu Fuß schon brenzlig wird. Der Film widmet sich der
Sportart Bike-Trial und den MTB-Sportlern Thomas Holzknecht und Stephan Wolf. Ihr Anspruch:
Erstbefahrungen ohne abzusteigen.

Loved by all – The story of Apa Sherpa/Nepal 14 Minuten
Der Film ist eine Biographie Apa Sherpas, der nach dem frühen Tod des Vaters als Lastenträger
am Everest arbeiten musste und 21 mal den Everest bestieg. Nun kämpft Apa mit seiner Stiftung
für eine bessere Ausbildung junger Nepalesen. „Ohne Bildung haben wir keine Wahl“, so Apa.
Der Film zeigt auch die freundlichen und sehr religiösen Menschen der Region und beleuchtet den
touristischen Wahnsinn am Everest mit seinen oft tödlichen Gefahren für die Sherpa.

Last Exit/Alpen 7 Minuten
Maximilian Werndl ist Basejumper. Von ursprünglich 10 Freunden sind in wenigen Jahren bereits
6 tödlich verunglückt. Zu Wort kommen Mutter und Partnerin, die in ständiger Sorge vor einem
Unglück leben müssen. Der Film begleitet Maximilian auf seinem neuen Weg aus der Sucht.
Preis des Deutschen Alpenverein für den besten Alpinfilm 2017.

Gaumarjos/Georgien 7 Minuten
Die Freeriderinnen Linda Rauch, Sabine Schipflinger und Melissa Presslaber machen sich mit
Filmemacher Rainer Simon auf den Weg nach Georgien. Sie wollen in dieser ihnen unbekannten
Bergwelt tolle Touren gehen und geile Lines fahren. Der charmante Film mit ausgefallener
Kameraführung und Schnitt ist eine Hommage an die Bergwelt Georgiens und seine freundlichen
Menschen. Und macht Lust selbst hinzufahren.

Gnarlicante/Spanien 6 Minuten
Die beiden Downhill-Skateboarderinnen haben sich bei ihrer halsbrecherischen Fahrt in den
andalusischen Bergen von einem folgenden Auto filmen lassen. Der kurze Clip begeisterte im
Internet. Das Filmfestival St. Anton wurde auf den Film aufmerksam, hat die Sportlerinnen
interviewt und einen Film daraus gemacht.

Eis & Palmen/Alpen 32 Minuten
Mit Rad und Ski von Bayern über die Westalpen nach Nizza. Das ist das ambitionierte Projekt der
Freeski-Athlethen Jochen Mese und Max Kroneck. 1.850 km und 35.000 Hohenmeter bezwingen
die beiden auf Ihrem Weg ans Meer in 42 Tagen. Die schönsten Berge entlang der Route
befahren Sie mit Skiern, die sie auf ihrem Weg am Fahrradrahmen befestigt haben. Ein
verrücktes, an die Grenzen der physischen Leistungsfähigkeit gehendes Projekt.
Publikumspreis Filmfestival St. Anton 2018.
Henni Nachtsheim & Rick Kavanian
Die etwas andere „Lesung“…… oder: was ist überhaupt ein Dollbohrer?

Dollbohrer [hessisch: Dollbohrer; bayerisch: Dollbohrer] hieß früher ein Werkzeug das beim Dächer-Bau benötigt wurde. Heute steht es vor allem für Menschen, die offensichtlich schwer einen an der Waffel haben. Womit wir auch schon bei den beiden Comedians Henni Nachtsheim (der einen Hälfte von Badesalz) und Rick Kavanian wären, die sich diesen Begriff ja nicht umsonst auf ihre gemeinsame Fahne geschrieben haben!

In ihrem neuen Programm widmen sie sich diesmal den wahren Helden unserer Zeit! Denn während man römische Gladiatoren, texanische Cowboys oder fliegende Gestalten in bunten Latex-Anzügen in der Literatur oder auch in Filmen nach wie vor und im hohen Maße glorifiziert, spielen Helden wie Sanitär-Facharbeiter, Schleusenwärter, Putzfrauen oder Sprechstunde-Hilfen in der großen Arena der Beachtung keinerlei Rolle.

Dies zu ändern ist das Anliegen des neuen „Dollbohrer!“-Programms.

Hilfreicher Weise hat man den Beiden, wie schon beim ersten Programm, erneut über geheime Quellen bislang unbekannte Geschichten zukommen lassen, die uns einen ganz neuen Blick auf das Thema „Helden“ ermöglichen! In denen es eben um all jene geht, die es endlich mal verdient haben, Anerkennung zu erfahren! Ob es die Putzfrau ist, die beim Reinigen des Beichtstuhls plötzlich einem Auftragskiller die Beichte abnehmen muss, das kleine Team eines lokalen Fernsehsenders die sich ehrenvoll um gute Quoten bemühen oder ob es die Hauptdarsteller einer hessischen Pornofilm-Produktion sind, die alles Andere als einen leichten Job haben!

Sie alle sind Helden unserer Zeit und werden jetzt endlich dank des neuen „Dollbohrer!“-Programms angemessen geadelt!

Was erwartet die Zuschauer?
Mit Worten eigentlich nicht zu beschreiben – man muss es gesehen und erlebt haben. Wer aber ein Fan von Badesalz und Rick Kavanian ist, weiß, dass es eine besondere Form der Unterhaltung wird. Eine Lesung ja…aber auf keinen Fall eine staubtrockene Lesung! Eher eine Show mit einem Mix aus feinster Comedy, guter Musik, natürlich auch Lesung (aber nicht an Tischen!), gemeinsamer Blödelei, Hessisch-bayerischer Freundschaft, und Komik, die auch gerne mal im Wahnsinn enden kann. Dafür kennen und schätzen sich die beiden einfach zu lange. Und natürlich haben sie auch diesmal ihren großartigen musikalischen Generaldirektor, den Pianisten Martin Johnson, dabei, der diese das Ganze mit seinem virtuosen Spiel abrundet!

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 4020720
DON QUIJOTE / DONKEY SHOT / DONE QUICHE HOT - DON CONQUISTA / DON E. COYOTE
In ihrer neuen Arbeit umkreisen Showcase Beat Le Mot Miguel de Cervantes’ berühmte Geschichte vom “Ritter von der traurigen Gestalt“: “Als sie ihre Rüstung fertig gestellt und mit allen möglichen Hilfsmitteln, die ihnen gerade zur Hand waren, notdürftig an ihrem Leib befestigt hatten, bestiegen sie mit Mühe ihr Pferd und ritten in die Mittagshitze hinaus. Sie zogen den ganzen Tag herum, ohne dass sie auf etwas stießen, das der Erzählung würdig war, worüber sie fast verzweifelten, denn sie wünschten nur Gelegenheit, um sogleich an irgendwem die Tapferkeit ihres starken Armes erproben zu können. Aber alles, was hierin erforscht werden konnte und was in den Jahrbüchern von La Mancha geschrieben steht, ist, dass sie den ganzen Tag herumirrten, ohne auch nur ein einziges Abenteuer zu finden, und dass am Abend ihr Pferd und sie vor Hunger beinah gestorben waren.”

The new work by Showcase Beat Le Mot revolves around Miguel de Cervantes’s famous story of the “Knight of the Woeful Countenance”: “Accordingly their armour being secured and attached to their bodies with any and all aids that happened to be at hand, they climbed onto their horse and rode out into the midday heat. That whole day did they travel, without encountering anything worth mentioning: a circumstance that grieved him sorely, for he had expected to find some object on which he could try the prowess of his valiant arm. But all that can be averred of the matter, in consequence of what was found recorded in the annals of La Mancha, is, that having travelled the whole day without coming across a single adventure, his horse and he, about twilight, found themselves excessively wearied and half dead with hunger.”

Start: HAU2, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin
Die Vermessung der Welt - Die Badische Landesbühne Bruchsal
MI\29.01.20\19:30
DO\30.01.20\19:30
Bahnhof Fischbach
Die Vermessung der Welt
nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann
Arne Retzlaff Regie
Dirk Engler (Rowohlt-Theaterverlag) Bühnenfassung
Die Badische Landesbühne Bruchsal

Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich Gauß sind zwei Wissenschaftler, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch vereint sie ein Leben lang dasselbe Ziel: die Vermessung der Welt. Während sich der Empiriker Humboldt durch Urwald und Steppe kämpft, in Erdlöcher kriecht, die höchsten Berge besteigt und unzählige Selbstversuche macht, beweist der Analytiker Gauß die Krümmung des Raums von seinem Schreibtisch aus. 1828 folgt Gauß, wenn auch widerwillig, einer Einladung Humboldts nach Berlin zum Naturforscherkongress. Und so kommt es, dass sich die beiden mittlerweile gealterten Geistesgrößen erstmals begegnen und darüber debattieren, wer von beiden seinem Lebensziel näher gekommen sei.
Mit viel Humor, Ironie und erzählerischer Fiktion beschreibt Daniel Kehlmann in seinem Roman das Leben dieser Genies zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Die Badische Landesbühne hat Alexander von Humboldts 250. Geburtstag zum Anlass genommen, um Die Vermessung der Welt, einen der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit, auf die Bühne zu bringen. Dafür haben sich Regisseur Arne Retzlaff und Ausstatterin Ella Späte so einiges ausgedacht. Die Inszenierung verspricht durch Projektionen, Puppenspiel und Mittel des Schwarzen Theaters ein wahres Theaterfeuerwerk. Ein poetischer, spannender und witziger Theaterabend!

© Weiß Behlert
„Der Hafen liest“: Kecke Utsichten - „Prinzessin in de Wesseljohren“ von und mit Sandra Keck
Musikalische Lesung Op Platt und Deutsch

Keine Prinzessin bleibt ihr Leben lang 16!

Was machen Prinzessinnen, wenn sie in die Wechseljahre kommen? Zum Beispiel: Schneewittchen, 48, war bereits dreimal verheiratet, hat ´ne „Appelallergie“, lebt jetzt glücklich in einer WG mit 7 kleinen Männern und ist natürlich in Therapie, denn schließlich hat ihre Mutter dreimal versucht, sie um die Ecke zu bringen!

Oder Rotkäppchen: 46, nach mehreren Schönheitsoperationen (zu große Augen, zu großer Mund etc.) und ehrenamtlicher Arbeit im Tierheim, wo sie sich auf große, graue Hunde spezialisiert hatte, sitzt sie allein in der stylischen Eigentumswohnung ihrer verstorbenen Großmutter und fragt sich, warum ihr Prinz mit der übergewichtigen Frau Holle durchgebrannt ist?!

Leichte Parallelen zum Leben der vortragenden Künstlerin(52) sind selbstverständlich frei erfunden.

Die Harburgerin Sandra Keck, Autorin, Musikerin und festes Ensemblemitglied des Hamburger Ohnsorg-Theaters, vielen auch bekannt über ihre Kult Rock-Shows „Rock op Platt“ und der aberwitzigen Wellness-Revue „…aber draußen nur Kännchen!“und als Autorin der Ho¨rfunkreihe „Ho¨r mal ´n beten to“ des NDR, wird an diesem Abend ihr neues Programm vorstellen. Ein Programm mit eigenen, cleveren und komischen Texten, gepaart mit schauspielerischem Können und einer wunderbar wandlungsfähigen Stimme.
Wir finden, das sind schon mal kecke Utsichten für 2020.

Hier keine Tickets verfügbar
Ballet Black
„Ingoma” von Mthuthuzeli November; „Pendulum“ von Martin Lawrance; „CLICK!“ von Sophie Laplane

Das 2001 von Cassa Pancho gegründete Ballet Black hat sich eine herausragende Position unter den freien Compagnien erarbeitet. Eine Vielzahl internationaler Auszeichnungen sowie die Zusammenarbeit mit anerkannten Choreografen unterstreichen das Renommee des ausschließlich aus Tänzerinnen und Tänzern afroamerikanischer und asiatischer Herkunft bestehenden Tanzensembles, das klassisches Ballett mit zeitgenössischen Elementen zu einer kontrastreich dramatischen und einfallsreichen Bewegungserzählung verschmilzt. Von den drei zusammengestellten Auftragswerken für das Ballet Black stammen zwei von Mitgliedern der Compagnie. „Ingoma“, das erste Auftragswerk des Ensemble-Mitglieds Mthuthuzeli November, verbindet Musik und Tanz zu einer kraftvollen Anklage der Ausbeutung und Ausgrenzung Schwarzer in Südafrika, während eine aktualisierte Fassung von Martin Lawrances „Pendulum“ die zeitlose Grazie des klassischen Balletts in die Gegenwart holt. Die dritte Choreografie des Abends, „CLICK!“ stammt ebenfalls von einem Compagnie-Mitglied, Sophie Laplane, und geht mit einem leichten, fantasievollen Bewegungsspiel dem Fingerschnippen, seinem typischen Geräusch und den damit verbundenen Impulsen in der Kommunikation zwischen Menschen nach.

Künstlerische Leitung: Cassa Pancho
Einführung 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Der süsseste Wahnsinn (Suite Surrender)

19.12.2019 - 02.02.2020
Mit: Ulla Wagener, Christopher Krieg, Arzu Ermen, Michaela Klarwein, Beatrice Masala, Wolff von Lindenau, Steffen Wilhelm, Ines Arndt
Florida, 1942: Den „Palm Beach Ladies für die Einheit“ ist es gelungen, die zwei großen Diven des Showgeschäfts für eine Wohltätigkeitsveranstaltung zu gewinnen. Im luxuriösen Palm Beach Hotel werden Leinwandstar Athena Sinclair und Stimmwunder Claudia McFadden bei einem glamourösen Gala-Abend auftreten, um Spenden für die Jungs an der fernen Front einzutreiben. Ist der Krieg auch fern, so wird das Nobelhotel am Nachmittag vor der Show doch zum Schauplatz eines erbarmungslosen Gefechts. Denn die beiden Hollywoodgrößen sind Erzrivalinnen und können einander nicht ausstehen. Hoteldirektor Dunlap muss peinlich darauf achten, dass sie einander um Himmel willen nicht persönlich begegnen. Das gestaltet sich
schwierig, da jede der beiden Egomaninnen wie selbstverständlich die Präsidenten-Suite für sich beansprucht. So wird die Suite zum Schauplatz für jede Menge Verwechslungen, Missverständnisse,
Türenschlagen, Nervenkrisen und um Haaresbreite vereitelte Katastrophen. An verschiedenen, gelegentlich wechselnden Fronten kämpfen dabei die Hotelpagen Francis und Otis, Athenas gutherzige Privatsekretärin Murphy und das geduldige Faktotum Mr. Pippet, ...und draußen laufen die Vorbereitungen total aus dem Ruder. Unbeirrbar jagt mitten im Trubel Klatschkolumnistin Dora del Rio der Story ihres Lebens hinterher und lässt sich davon auch durch ernste Blessuren nicht abbringen.

Öffentliche Probe: Das Wintermärchen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

In der Neuinszenierung von Patricia Benecke („Love Love Love“) entwickelt sich die märchenhafte Geschichte wie eine Erinnerung an eine fast vergessene Familiengeschichte: König Leontes von Sizilien verstößt im Eifersuchtswahn seine Frau und lässt seine neugeborene Tochter auf dem Meer aussetzen. Das Mädchen überlebt, und die Liebe führt es 20 Jahre später wieder nach Sizilien. Kann nun auch Leontes vergeben werden?

In den öffentlichen Proben können die Zuschauer dem Ensemble bei der Probenarbeit zusehen und im Anschluss ragen stellen und Kommentare abgeben.

Bremen

29.01.2020
19:30 Uhr
TROTZ DES GROSSEN ERFOLGS

Das Theater ist in Aufregung: Eine Revue soll auf die Bühne, aber das Ensemble hat so etwas noch nie gemacht. Also suchen die Schauspieler*innen in Kostümen nach Figuren, die sie sein könnten. Sie laden die Konfettikanonen und zünden fast die Bude an. Sie verirren sich in Kulissen, sie erfinden Szenen und Situationen, und nebenbei sich selbst immer wieder neu. Eine große Rede muss es geben – nur wer hält sie? Und was gibt es zu sagen? Wie soll man so einen Abend überhaupt beginnen wenn man nichts hat, außer der Vergangenheit und ein paar Erinnerungen?

Doch mit einem Mal öffnet sich vor ihnen die Unendlichkeit der Zukunft mit all ihren Möglichkeiten und Hoffnungen. Und in diese Zukunft hinein bauen sie ein neues Theater, sagen der Realität den Kampf an, erleiden bittere Niederlagen und feiern die größten Triumphe. Sie wagen alles und treten noch einmal hinaus auf die Bretter.

Gemeinsam erarbeitet das Ensemble einen Theaterabend über die Sehnsucht nach Illusion, über den Wunsch nach Phantastik und Poesie. Sie feiern das Theater als hoffnungsfrohen Raum der Möglichkeiten, in dem alles gedacht und getan werden kann. Das Theater wird selbst zur Utopie.

Die Produktion vereint alle Kräfte der letzten Jahre und Jahrzehnte. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Schauspielern, die an vielen Inszenierungen mitgewirkt haben, sowie Mitgliedern des Theater Apropos, einer inklusiven Theatergruppe, die schon etliche Jahre mit dem TamS Theater eng verbunden ist.

Mit Barbara Altmann, Charlotte von Bomhard, Ante Brekalo, Lorenz Claussen,
Burchard Dabinnus, Helmut Dauner, Gabi Geist, Ines Honsel, Javier Kormann,
Catalina Navarro-Kirner, Theresa Peters, Axel Röhrle, Irene Rovan, Lorenz Seib,
Zoltan Sloboda, Anette Spola, Sophie Wendt

Regie Anette Spola und Lorenz Seib
Bühne und Kostüme Claudia Karpfinger und Katharina Schmidt
Dramaturgie Rudolf Vogel und Adrian Hermann
Choreografie Urte Gudian
Musik Max Bauer
Licht
Peter Mentzel
Regieassistenz Jan Struckmeier
Ausstattungsassistenz Theresa Raab

Vorverkauf  ab  7. Januar 2020

Reservierung  089 . 34 58 90 oder tams@tamstheater.de

OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


DAS ABSCHIEDSDINNER


Wie allen modernen Paaren mangelt es auch Pierre und Clotilde, wohlhabender Mittelstand, berufstätig, zwei Kinder, vor allem an einem: Zeit.

Um sich nicht immer wieder mit zwar langjährigen, aber mittlerweile eher lästig und uninteressant gewordenen Freunden treffen zu müssen, greifen beide die Idee ihres Freundes Boris auf: noch einmal groß aufkochen, den besten Wein servieren, von den guten alten Zeiten schwärmen, fertig ist das perfekte „Abschiedsdinner“ für die ahnungslosen Freunde, bei denen man sich danach nie wieder melden wird.

Die ersten Opfer ihrer zeitoptimierenden Maßnahmen sind Bea und Antoine. Aber Antoine kommt nicht nur überraschend allein, er kennt auch selbst die Idee des „Abschiedsdinners“ und bemerkt sehr schnell, dass ihm gerade sein eigenes serviert werden soll.
Während Pierre und Clotilde verzweifelt versuchen, sich aus der peinlichen Situation herauszuwinden, beginnt Antoine, mit allen Mitteln um seine Freundschaft mit Pierre zu kämpfen...

Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière (beide Jahrgang 1971) haben nach ihrem Erstling "Der Vorname" mit "Das Abschiedsdinner" eine leichte, schwebende Komödie voller kluger Pointen und geistreicher Spitzen geschrieben, die aber nie die entscheidende Frage aus den Augen verliert: Was bedeutet uns Freundschaft und wie viel sind wir bereit, in sie zu investieren?

Regie Philipp Moschitz Bühne Sanna Dembowski/Philipp Moschitz Kostüme Sanna Dembowski Licht Hans-Peter Boden

Mit Dieter Fischer, Winfried Frey, Judith Toth


Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 25 Min. (keine Pause)


"Peng, ein Adventskracher! Wahrscheinlich wurde im kuscheligen Anbau-Café (...) noch nie so viel gelacht (...). Irgendwie balancieren Moschitz und sein Trio schwindelfrei zwischen heimischer Brettl-Bühne und pointensattem Boulevard. Und buddeln schließlich unter kracherter Farce die versteckte Seelen-Botschaft hervor. " (Münchner Merkur)

* Ausgezeichnet bei den Privattheatertagen in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu-Preis


Eintrittspreise
€ 23
ermäßigt € 19
juniorermäßigt € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Einlass 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn, freie Platzwahl im Café Metropol


Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. "Das Abschiedsdinner"

Lesekrümel | Grundkurs für Kinder von 2 bis 4 Jahren

Wer kennt den kleinen Bären Krümel? Er ist ein liebenswertes Bärenkind und Bilderbuchheld und nun auch Begleiter unserer Leseförderung für die Kleinsten. Bei jedem Treffen wird zusammen ein Bilderbuch angeschaut, zum Thema gespielt oder gebastelt, werden Lieder gesungen und Fingerspiele kennengelernt. In einer festen Gruppe bekommen Kinder die Möglichkeit, die Kinderbücherei als interessanten und fröhlichen Ort zu erleben. Die Eltern erhalten wertvolle Anregungen, wie sie zu Hause spielerisch die Sprachentwicklung des Kindes fördern können.

Anmeldung erforderlich unter: T 0711 . 35 12 29 77 | Eintritt frei | In Begleitung eines Erwachsenen | max. 10 Teilnehmer | Nähere Informationen: Julia Mortzfeld: julia.mortzfeld@esslingen.de | Zusammenhängende Kurse

Esslingen

29.01.2020
16:15 Uhr
BLB: Der Illegale

Uraufführung

 


Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller aus dem Rheinland, wurde 1928 in Berlin gefeiert: Sein Stück U-Boot S 4 war an der Volksbühne ein großer Erfolg. Weisenborn zog nach Berlin, schrieb Theaterstücke und unter dem Titel Barbaren einen ersten Roman. Sein künstlerisches Schaffen fand mit der Machtergreifung Hitlers 1933 ein jähes Ende: Sein Roman wurde verbrannt, seine Stücke verboten. Weisenborn schrieb unter Pseudonym weiter und schloss sich 1937 einer Widerstandgruppe an, die von der Gestapo den Namen „Rote Kapelle“ bekam. 1942 folgten Verhaftung, Verurteilung und Inhaftierung im Zuchthaus Luckau, wo er 1945, kurz bevor er hingerichtet werden sollte, befreit wurde. Zurück in Berlin schrieb er das Schauspiel Die Illegalen, in das er seine Erfahrungen aus dem Widerstand einfließen ließ. Ob als junger Wilder in der späten Weimarer Republik oder als kompromissloser Autor im Nachkriegsdeutschland: Weisenborn hat immer wieder klar Stellung bezogen. Er verstand es, Poesie und politische Haltung miteinander zu verbinden. Als beständiger Mahner gegen Wiederbewaffnung, Atomkrieg und rechten Ungeist blieb er bis in die sechziger Jahre unbequem für die Herrschenden. Mit der literarischen Revue Der Illegale widmen wir uns einem einstmals vielbeachteten und erfolgreichen Autor, der nach seinem Tod 1969 bald in Vergessenheit geriet. In einer Collage aus seinen Texten, Szenen und Songs wollen wir ihn wiederentdecken und im Kontext seiner Zeit vorstellen. Dabei werden erstaunliche und zum Teil erschreckende Parallelen zur Gegenwart deutlich.  

 

 

Konstantin Wecker  


Als Liedermacher, Sänger und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlern im deutschsprachigen Raum: Er veröffentlichte rund 40 Alben, aber auch Lyrik und Romane. Für Der Illegale hat Wecker Songtexte und Gedichte Weisenborns neu vertont. „Je mehr ich mich mit dem Werk Weisenborns beschäftigt habe, umso begeisterter war ich“, sagte er dazu in einem Interview.

Bruchsal

29.01.2020
19:30 Uhr
Das unmögliche Theater (Teil 2): Tagebuch eines Verrückten

Heute schauen mich alle so komisch an. Habe ich was getan? Oder sind es die anderen? Wir alle kennen die vielen Stimmen der Verunsicherung in unseren Köpfen. Meist ist es die Stimme der Vernunft, die uns zum leise sein bringt. Doch was, wenn die Vernunft aller schon lange ausgesetzt hat? Die chinesische Erzählung „Tagebuch eines Verrückten“ handelt von einem Protagonisten, der mehr und mehr Anzeichen entdeckt, dass seine Umgebung voller Menschenfresser ist. Auch auf ihn haben sie es abgesehen. Aber wenn sie einsehen könnten, dass es nicht richtig ist, Menschen zu fressen, dann wäre es nur ein kleiner Schritt zur gelebten utopischen Gesellschaft. – Im zweiten Teil der Serie DAS UNMÖGLICHE THEATER untersucht Regisseur Marian Joel Küster die vielen Stimmen eines Ichs, die den Wahnsinn der Wirklichkeit zu erkennen und zu durchbrechen versuchen.

Cottbus

29.01.2020
19:00 Uhr
WIR SIND DIE NEUEN

WIR SIND DIE NEUEN



Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff.



Die Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Sie stellen gleich klar, dass sie sich jegliche Ruhestörung verbitten, da sie mitten im Examensstress stecken und auch sonst für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge nicht zur Verfügung stehen. Der Clash der Generationen ist vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind . . . 



Lakonisch-feiner Blick auf einen Generationenkonflikt der ganz besonderen Art. 



Filmregisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als Rundfunkreporter und Nachrichtenredakteur, bevor er sich dem Film widmete. Für seinen ersten Spielfi lm Shoppen erhielt er 2007 den Bayerischen Filmpreis. Sein dritter Film, die Komödie WIR SIND DIE NEUEN, kam 2014 mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen in die deutschen Kinos und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Für das WBT hat Regisseurin Kathrin Sievers die Fassung erstellt. 



Inszenierung | Kathrin Sievers

Kostüm | Annette Wolf



Mit | Rosana Cleve | Heiko Grosche | Lena Gudrian | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen |



Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | keine Pause



WBT_SAAL



„In seinem Film 'Wir sind die Neuen' spielt Ralf Westhoff mit den Klischees, indem er sie bewusst ins Gegenteil verkehrt. Und Kathrin Sievers setzt mit Ihrer Bühnenadaption im Borchert-Theater noch mal eins drauf" [Westfälische Nachrichten]


Münster

29.01.2020
18:00 Uhr
Im weißen Rössl

Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg) von Hans Müller und Erik Charell | Musik von Ralph Benatzky | Texte der Gesänge von Robert Gilbert | Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Im Hotelrestaurant „Weißes Rössl“ am Wolfgangsee steht nicht nur das Glück vor der Tür, sondern auch die Urlaubssaison. Wirtin Josepha Vogelhuber hat alle Hände voll zu tun, den Betrieb am Laufen zu halten. Zu allem Überfluss hat ihr Oberkellner Leopold ein Auge auf sie geworfen und macht ihr bei jeder Gelegenheit den Hof. Das stört nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern bereitet ihr auch deshalb Verdruss, weil sie einen anderen liebt: den langjährigen Stammgast Dr. Siedler, dessen Ankunft sie jeden Moment erwartet. Doch zunächst betreten der Berliner Fabrikant Wilhelm Giesecke und seine Tochter das Hotel – und von nun an überstürzen sich die Ereignisse.

Die Operette „Im weißen Rössl“ steht ganz oben in der Publikumsgunst wegen ihres Witzes, ihres Charmes, der liebevoll-ironischen Blicke auf Alpen-Urlaubsidyllen und der mitreißenden Musik mit Ohrwürmern wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“.

Cottbus

29.01.2020
19:30 Uhr
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

29.01.2020
Die Schatzinsel

‚Die Schatzinsel‘ von Robert Louis Stevenson erschien 1883 und ist einer der bekanntesten Abenteuerromane der Weltliteratur, wurde in praktisch alle Sprachen der Welt übersetzt und ist einer der am häufigsten verfilmten Romane überhaupt. Der Kampf des jungen Jim Hawkins ums Überleben zwischen Piraten und Verbrechern, die lebendige und atmosphärische Beschreibung des Piratenlebens, der Charaktere und Schauplätze sowie der Humor von Stevenson begeistern und faszinieren Leser und Zuschauer bis heute.

Jim Hawkins, Sohn des Besitzers des Gasthauses ‚Admiral Benbow‘, kommt durch die Verkettung einiger haarsträubender Umstände an eine Schatzkarte die zu der Insel führen soll, auf der der berüchtigte Captain Flint seinen Schatz vergraben hat.

Mit seinem väterlichen Freund, dem Arzt Doktor Livesey, und dem Gutsherrn John Trelawney, beschließt er mit dem Schiff ‚Hispaniola‘ eine Expedition zu der Schatzinsel zu unternehmen. Der sehr geschwätzige Trelawney erweist sich im Vorfeld jedoch als etwas zu redselig. So bekommen auch einige ehemalige Crewmitglieder von Captain Flint Wind vom Ziel der Expedition und mischen sich unter die Crew. Allen voran heuern sie den charmanten aber hinterlistigen Schiffskoch Long John Silver an, ein Bösewicht wie er im Buche steht. In einem Apfelfass versteckt belauscht Jim, wie die Verschwörer eine Meuterei planen, um den Schatz für sich einzustreichen.

Auf der Insel entbrennt bald ein Kampf zwischen den Piraten und Jims Gefährten. Es scheint, als würden die Piraten gewinnen. Doch sie hatten nicht mit Ben Gunn gerechnet, der vor Jahren von Flint auf der Insel ausgesetzt wurde, und der nun dem Geschehen eine überraschende Wendung gibt...

Jim Hawkins blickt viele Jahre später auf das große Abenteuer seiner Jugend zurück: die Reise zu Flints Schatzinsel. Während er das Erlebte niederschreibt, werden seine Erinnerungen lebendig: Wie er als Junge Dr. Livesey, dem Squire Trelawney, John Silver und all den anderen Charakteren begegnete und mit ihnen oder gegen sie darum kämpfte, das Richtige zu tun. Andreas Lachnits Bühnenbearbeitung erzählt die legendäre Geschichte im Wechsel zwischen narrativer Erinnerung und szenischer Darstellung auf der Studiobühne des JTB für Zuschauer ab 8 Jahren.


Zum Autor:
Robert Louis Balfour Stevenson war einer der herausragendsten Schottischen Schriftsteller und Poeten des viktorianischen Zeitalters. Obwohl er nur 44 Jahre alt wurde hinterließ er ein sehr umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Seine bekanntesten Werke sind der Jugendbuchklassiker 'Die Schatzinsel' und der Roman 'Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde'. Viele seiner Romane sind noch immer sehr populär und haben zahlreichen Filmen als Vorlage gedient.

Bonn

29.01.2020
18:30 Uhr
BLB: Die Vermessung der Welt

Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich Gauß sind zwei der bedeutendsten deutschen Gelehrten im beginnenden 19. Jahrhundert. Zwei Wissenschaftler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten; und doch vereinte sie ein Leben lang ein und dasselbe Ziel: die Vermessung der Welt. Während sich der Empiriker Humboldt zusammen mit Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpfte, den Orinoko befuhr, in Erdlöcher kroch, die höchsten Berge bestieg und unzählige Selbstversuche machte, bewies der Analytiker Gauß die Krümmung des Raumes von seinem Schreibtisch aus. 1828 lädt Humboldt den Mathematiker zum Naturforscherkongress nach Berlin ein. Gauß, ein mürrischer Eigenbrötler und Misanthrop, hat jedoch keine große Lust, seine Heimatstadt zu verlassen. Da Humboldt aber hartnäckig bleibt, steigt er schließlich doch, wenn auch höchst widerwillig, in die Kutsche. Begleitet wird er von seinem Sohn Eugen, den Gauß für einen völlig beschränkten Nichtsnutz hält. Und so kommt es, dass sich die beiden mittlerweile gealterten Geistesgrößen zum ersten Mal begegnen. Während sie darüber debattieren, wer von beiden seinem Lebensziel näher gekommen sei und was wahre Wissenschaft ausmache, verteilt Eugen Flugblätter in der großen Stadt. Er träumt von einem freien Deutschland und wird prompt verhaftet. Mit hintergründigem Humor zeichnet Kehlmann in Die Vermessung der Welt das Bild zweier bedeutender Männer mitsamt ihren Sehnsüchten und Schwächen – und schildert phantasievoll ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Wir zeigen den philosophischen Abenteuerroman und Weltbestseller anlässlich des 250. Geburtstags des herausragenden Universalgenies Alexander von Humboldt (1769-1859).

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren. An der Universität Wien studierte er Philosophie und Germanistik. 1997 erschien mit Beerholms Vorstellung sein erster Roman. Kehlmann schreibt Essays und Rezensionen für verschiedene Magazine und Zeitungen und hatte Poetikdozenturen in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne. Er wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. mit dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis, ausgezeichnet. 2018 wurden ihm der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Frank-Schirrmacher- Preis verliehen. Mit Die Vermessung der Welt hat er einen der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit vorgelegt.

Gegebenenfalls mit Einführung 30 Minuten vor Beginn.

Offenburg

29.01.2020
20:00 Uhr
Schauspieltraining

Das wöchentliche Schauspieltraining eignet sich für alle, die Lust auf Theaterspielen haben, sich auf der Bühne ausprobieren oder für die Bühne des Lebens proben wollen.
Die Dozentinnen vermitteln eine große Vielfalt an Theatertechniken und Methoden. Es freuen sich auf Sie: Daniela Nering, Helga Schuster, Sarah Hieber und Kerstin Becke

Jede Wocheneinheit ist in sich abgeschlossen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wann:
1. Block, mittwochs, 20.00-21:30 vom 02. Oktober 2019  bis 29. Januar 2020.
2. Block, mittwochs, 20.00-21.30 vom 05. Februar  2020  bis 24. Juni 2020

Kein Training in den Schulferien.

Kosten: 75,-/55,- €* pro 5er-Karte. Die 5er-Karte ist nur innerhalb eines Blockes gültig. Auf Wunsch einmaliges Schnuppertraining à 15 € möglich (keine Ermäßigung, bitte  passend mitbringen). Umtausch oder Rücknahme bereits erworbener Karten nicht möglich. Einstieg jederzeit möglich.

* Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studierende bis 27 Jahre und für Schwerbehinderte

Infos und Anmeldung unter 0821-34 94 666 und seminar@sensemble.de

Augsburg

29.01.2020
20:00 Uhr
Abenteuer Archiv

Jeden letzten Mittwoch im Monat um 13.00 und 14.00 Uhr präsentieren die Kustodin der Eberhard-Schlotter-Stiftung, Dietrun Otten sowie ihre Mitarbeiter Reinhold Tautorat und Karl Thun eine kleine Auswahl an Bildern aus dem Depot. Bei ihrer Arbeit mit den Gemälden und Grafiken des Künstlers entdecken sie immer wieder Besonderheiten, die sie in kurzen Führungen dem Publikum nahebringen möchten.

Die neuen Themen:
Januar – März: Verzerrungen
April – Juni: Licht – Notwendigkeit oder Übel?
Juli – September: Flächen im Bild
Oktober – Dezember: Fälle für den Restaurator

Anmeldung unter 05141/12 4555 oder -56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse). Bitte am Haupteingang klingeln, da das Neue Rathaus mittwochs um 13.00 Uhr für Personenverkehr schließt. Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im vierten Stock, Raum 401.

Celle

29.01.2020
14:00 Uhr