Donnerstag, 23.05.2019
um 20:00 Uhr



Indie-Punkrock


Do., 23.05.2019; Beginn: 20.00 Uhr

 

Hi! Spencer (D)

Indie-Punkrock

Raus und weiter Tour 2019

Präsentiert von: Kulturnews, Tonspion, Laut gegen Nazis, LEISE/laut, Heartcore Mag

 

Knapp ein Jahr nach der letzten Single geht es für Hi! Spencer jetzt in großen Schritten Rich-tung neues Album.

Mit „Wo immer du bist“ veröffentlicht die Indie-Punk-Band einen neuen Song und verrät: Das neue Album „Nicht raus, aber weiter“ erscheint am 15.02.2019 auf dem Label Uncle M.

Mit dem ersten Song aus der Platte gibt die Band die Marschrichtung vor: ein euphorischer Refrain, eine Gitarren-gewordene Umarmung für jedes Indierock-Herz, dazwischen Momente des Durchatmens.

Schlagzeug und Saiten preschen ohne Umwege los und besiegeln was die Chorus-Zeilen ver-sprechen:

„Wo immer du bist, ich werde da sein. Halt dich daran fest. Bin wie ein Leuchtturm, der den Weg weist, solange du mich lässt.“

Das Video ist ein Mixtape aus Bandvideos der Albumproduktion und Tourleben – greifbar und nah.

Mit seiner orkanartigen Stimme liefert Frontmann Sven den Soundtrack für einen goldenen Herbst – schwelgerisch und stürmisch gibt er einen Ausblick auf das, was Freund*innen deutschsprachiger Gitarrenmusik am Hi! Spencer-Horizont erwartet.

Im Hi! Spencer-Kosmos schwingt etwas mit, was größer ist als die Summe der Teile.

Das Geheimnis ist vielleicht das Zusammenspiel der Themen, vielleicht ist es aber auch diese un-verschämte Eingängigkeit.

Deutschsprachiger Indie-Punkrock mit Mut zur großen Geste, dem Herz auf der Zunge und Schweiß in den Augen.

 

Bandgründung 2012, Debütalbum 2015 und mehrere Ohrwurm-Singles: Die Spotify-Klicks haben für Hi! Spencer die Millionen-Marke längst hinter sich gelassen, der Hi! Spencer-Sound sorgt regelmäßig für strahlende Gesichter in diversen Radio-Redaktionen sowie auf Clubshows und Festivals.

Mit dem Album im Gepäck geht es im Frühjahr 2019 auf erste Headliner-Tour.

 

www.hispencer.de

www.facebook.com/hispencerhi

www.instagram.com/hispencer.musik

 

VvK & ermäßigt: 10,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

25.05.2020
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Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

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Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

25.05.2020
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In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

25.05.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

25.05.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
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Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
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Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
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Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
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die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
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12-17 h

Wiesbaden

25.05.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

25.05.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

25.05.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

25.05.2020
WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um »humanitär« zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es?

Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele »Gewaltfreier Interventionen«. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen »Dritten Partei«, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee (»Shanti Sena«), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen.

 

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: Zum Einen wird die »Gewaltfreie Intervention« in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätze »Ziviler Konfliktbearbeitung«.

 

 

Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, eine inhaltliche Einführung bietet Dr. Christine Schweitzer, Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung, zum Thema »Gewaltfrei in Konflikte eingreifen - Menschen schützen, Konflikte nachhaltig bearbeiten«.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. März 2020 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

Di bis Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa + So von 11:00 bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Osnabrück

25.05.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

25.05.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

25.05.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

25.05.2020
Julius von Bismarck

„Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen wir in seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr. In der Ausstellung wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die „Psychoanalyse des Feuers“ bildgewaltig dargestellt.

Bonn

25.05.2020
Lee Mingwei

Im Mittelpunkt von Lee Mingweis künstlerischer Praxis stehen Rituale des Schenkens und Beschenktwerdens. Bis 12. Juli 2020 zeigt der Gropius Bau eine Einzelausstellung des Künstlers, die seine Performances und Installationen der letzten drei Jahrzehnte präsentiert und Kunst als transformatives Geschenk untersucht.

In Lee Mingweis Arbeiten werden immaterielle Gaben wie Lieder, Gespräche und Raum für Kontemplation verschenkt und empfangen. Ansatzpunkt seiner Projekte sind häufig persönliche Begegnungen, auf deren Basis der Künstler Installationen entwickelt. Lees Auseinandersetzung mit Erfahrungen, in denen Zeit verschenkt wird, bedingt seine Faszination für das Gastgeben. Im Herbst 2019 hat der Künstler daher Open Calls veröffentlicht, um Berliner*innen als Gastgeber*innen in seine kommende Ausstellung einzubinden. Im Rahmen des Projekts "The Living Room" sind diese Gastgeber*innen eingeladen, ihre persönlichen Sammlungen auszustellen, während sie in "The Mending Project" mitgebrachte Textilien von Besucher*innen ausbessern und mit diesen ins Gespräch kommen. Diese Prozesse begründen einen gemeinsamen Erfahrungsraum, der gegenseitigen Austausch sowie heilende und fürsorgliche Rituale erlaubt.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

Performances in der Ausstellung
Sonic Blossom, täglich von 14:00 bis 18:00
Our Labyrinth, täglich von 11:00 bis 15:00

Mehr entdecken
Neben einem Interview mit dem Künstler finden Sie zwei neue Arbeiten und digitale Aktivierungen der Ausstellung auf gropiusbau.de.

 

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

25.05.2020
Überlingen legendär!

Über Generationen mündlich überliefert, schmücken Überlinger Sagen und Legenden Ereignisse und Gerüchte der Vergangenheit aus. Mal spöttisch, mal derb, mal fromm spiegeln sie die Geschichte der Stadt und die Mentalität ihrer Bürger.

Erzählungen, die von Fridiburgs wunderbarer Heilung durch Gallus bis zu Ludwig Uhlands verhindertem Bad im See reichen, begleiten die Besucher*innen in fünf Erlebnisräumen durch die Überlinger Geschichte. Stationen sind die alemannische Frühzeit, das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit, der 30jährige Krieg sowie das Kur- und Seebad seit dem 19. Jahrhundert.

Rund 80 Exponate – Kunstwerke, Goldschmiedearbeiten, Waffen, Kleidung, Bücher, Alltagsgegenstände, Fotos und Film – stammen aus den Beständen der Stadt Überlingen sowie öffentlichen und privaten Sammlungen.

1.4. bis 22.4. und 19.10. bis 31.10.2020: Di bis Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr, So, Fei von 10 bis 15 Uhr. Geschlossen Mo sowie 14.4. und 22. bis 24.10.2020 23.4. bis 18.10.2020: Di bis So, Fei von 10 bis 19 Uhr. Geschlossen Mo sowie 2.6.2020 1.11. bis 12.12.2020: Di-Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr. Geschlossen Mo, So, Fei

Überlingen

25.05.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So + Feiertage von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

25.05.2020
Kombi Ticket : KATJA WERKER & JON FLEMMING OLSEN
KOMBI TICKET für zwei Konzerte.

1. KONZERT
Fr. | 15.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Jahresringe«
Eine musikalische Wiederkehr.
KATJA WERKER

Im März 2018 gastierte Katja Werker letztmalig innerhalb dieser Konzertreihe in der Dreikönigskirche, einige
Wochen später erklärte sie ihren Rückzug aus dem Musikbusiness.
Zu viele negative Erfahrungen hatten sich angestaut, dazu die immerwährende Diskrepanz zwischen
dem eigenen Anspruch, Musik und Texte mit Inhalt, mit Tiefgang, ehrlich und persönlich zu erschaffen, Musik also als wirkliche Kunst- und Ausdrucksform zu begreifen, und dem Zwang, Musik auch als Business zu verstehen, als Arbeit, als Geschäft und nötigen Gelderwerb, und all das ohne große Plattenfirma und Künstleragentur.
Ich hab die Begründung für den Rückzug gut verstanden, zugleich aber auch sehr bedauert, da ich Katja Werker seit vielen Jahren schon als ganz besondere, wirklich einzigartige Künstlerin kenne und schätze, die es wie nur wenige andere vermag, mit scheinbar einfachen Worten das Richtige zu sagen, Gefühle ehrlich und persönlich auszudrücken und sie in Musik zu kleiden, die immer eher zurückhaltend und unaufdringlich erklingt, dafür aber eben wirklich und nachdrücklich zu Herzen geht.
Und nun? Kommt sie wieder!
Warum der Wandel? Das erklärt sie selbst:

"Für mich persönlich ging es in den vergangen Monaten hauptsächlich darum, dass ich mich selbst wieder
im Spiegel erkenne. Das ich sagen kann: Ja, das ist mein Leben, meine Entscheidung, meine Zeit, mein Weg. Und diesem Leben öffne ich mich jetzt. Denn ich habe nur das eine."

Katja nutzte ihre Zeit, um für sich selbst eine neue Mitte zu finden, vieles auszuprobieren, Standpunkte zu überdenken und, wenn nötig, Konsequenzen zu ziehen. Anderthalb Jahre war sie unterwegs auf einer Reise
zu sich selbst, nur begleitet von ihrem kleinen Hund, ihrer Gitarre und einer Tasche voller Habseligkeiten.
Am Ende dieser Reise hatte Katja neue Songs komponiert und ist 600 km entfernt von ihrem bisherigen
Wohnort ans andere Ende der Republik gezogen:
"Es ist so, daß ich als Künstlerin am produktivsten bin, wenn ich mich in für mich stürmischen Zeiten befinde. Dann kommt diese konzentrierte Essenz heraus, die man mit keiner Routine und Bequemlichkeit erreicht."

Im Mai wird Katja Werker 50 Jahre alt und veröffentlicht aus diesem Anlaß ihre neue EP »Jahresringe« - und im Oktober jährt sich zum 20. Mal das Erscheinen ihres damals vielbeachteten Debütalbums »Contact myself«. Diesen Geburtstag würdigt sie gemeinsam mit Günter Pauler und seinem weltweit renommierten audiophilen Studio und Plattenlabel »Stockfisch Records«, in dem sie die schönsten Songs dieses Albums im High-End-Studio-Ambiente noch einmal neu aufnimmt. Life im Studio.
Das fertige Album wird im Oktober 2020 erscheinen.
"Ich hätte nie gedacht, dass mein Schaffen noch einmal solche Fahrt aufnimmt. Ich bin sehr froh darüber und
unendlich dankbar, dass mir jetzt so viele Leute die Türen öffnen. Konzertveranstalter, Plattenlabel ... Es ist ein Wunder für mich und ich weiß das wirklich zu schätzen.
Noch vor 2 Jahren schienen mir fast alle Türen verschlossen. Das hat sich nun geändert ..."

_____________________________________________

2. KONZERT
Sonntag | 24.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Von ganz allein«
Solo. Aber nicht allein.
Lieder und balladen zum Zuhören.
JON FLEMMING OLSEN

»Der Singer/Songwriter verzaubert seine Zuhörer mit leiser Nachdenklichkeit und träumerischen Bildern, eingehüllt in sanfte Harmonien und zarte Melodien. Olsens Stärke liegt in der Ruhe.«
Wolfenbütteler Zeitung

»Ein grandioser Musiker, der einen feinfühligen Mix aus eingehenden Melodien, tiefgründigen Texten und unaufdringlicher Unterhaltung bot.«
Gifhorner Rundschau

Ich bin mir sicher: Der Mann ist eine Entdeckung!
Dabei kennt ihn fast jeder, oder besser: glaubt ihn zu kennen, meint damit aber nur seine Kunstfigur, den "Ingo" aus der Kultserie »Dittsche - Das wirklich wahre Leben«.
Aber so, wie man seinen Freund und Serienpartner Olli Dittrich nicht mit Dittsche verwechseln darf, so auch nicht Jon Flemming Olsen mit dem Wirt Ingo.

Jon Flemming Olsen kann vieles. Bei Wikipedia kann man lesen, dass er Musiker ist, Grafikdesigner, Schauspieler, Autor, Fernsehmoderator. Er gründete die Countryband »Texas Lightning«, bei der auch Olli Dittrich dabei war und spielte mit ihr 2006 beim »Eurovision Song Contest«.
Er gestaltete Plattencover für Udo Lindenberg, Phillip Boa, Stefan Gwildis, Seelig, Max Raabe, Annett Louisan und andere, für einige dieser grafischer Arbeiten wurde er mit Gold- und Platinauszeichnungen geehrt.
Und er schreibt wunderbare Songs, die bisher eher unter dem Radar einer breiten Öffentlichkeit verblieben sind. Was meiner Meinung nach eher für sie (und für ihn) spricht.

Aber lassen wir ihn lieber selbst zu Wort kommen, auf seine homepage schreibt Jon Flemming Olsen über sich:
"Er ist ein Slowstarter, Frau Olsen, sagte die Hebamme zu meiner Mutter, als ich nach sechs Stunden immer noch nicht heraus kommen wollte. Zu dieser eher nachdenklich stimmenden Einschätzung setzte die Fachkraft dann nach meiner Geburt allerdings noch ein hoffnungsvolles Gegengewicht: Er ist eine richtige kleine Persönlichkeit.
In meiner Kindheit fiel ich durch Hang zum Klassenclowntum, starke musische aber nur mäßige mathematische Begabung auf. Mit zehn Jahren entdeckte ich im Plattenschrank meiner Eltern eine LP, die meinem Leben die entscheidende Richtung gab: »Revolver« von den Beatles.
Wann immer es ging, legte ich fortan den Longplayer auf, hielt ein Ohr an den Lautsprecher und studierte
dabei jedes Detail des Covers. Wer diese Platte kennt, weiß, dass es sich um ein sowohl akustisches als
auch ein optisches Meisterwerk handelt. Ich bin daher bis heute dankbar, dass mir an Stelle dieses Tonträgers nicht zum Beispiel »The Singing Postman« von Allan Smethurst in die Hände gefallen ist ..."

Über seine Arbeitsweise als Liedermacher schreibt er:
"Im März dieses Jahres fuhr ich für ein paar Tage nach Amsterdam. In meiner kleinen AirBnB-Klause
angekommen schaute ich auf Schneematsch, die dunkelgraue Amstel und sich leise wiegende Hausboote.
Ich blieb den ganzen Tag am Fenster sitzen und am Abend war das erste Lied fertig. Die orangenen Lichter
der Hafenindustrie leuchteten zu mir herüber und sagten: "Das ist gut. Mach mal weiter ..."
So blieb ich die nächsten neun Tagen sitzen, zerkaute diverse Bleistifte, kritzelte zwei Notizblöcke voll und
fuhr am Ende mit sechs neuen Liedern nach Hause ..."

Wie es weitergeht kann man auf seiner homepage lesen.
Wie klug, warm und vertraut es klingt, wenn Jon Flemming Olsen seine Lieder singt und spielt, das können Sie heute abend sehen und hören. Solo und von ganz allein.
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

25.05.2020
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Ulm

25.05.2020
Schwarz auf Weiß

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen„, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm.

Unter den zahlreichen geborgenen Gegenständen aus Stein, Knochen, Geweih und Keramik fällt eine Fundgruppe besonders auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größe aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Auf einer Seite sind sie randlich mit geradlinigen oder zu Dreiecken angeordneten strahlenförmigen Mustern verziert. Diese waren ursprünglich mit einer schwarzen Paste ausgefüllt, so dass die Muster deutlich zur Geltung kamen. Neben fertigen Exemplaren, oft mit Gebrauchsspuren, liegen jede Menge Rohlinge und unvollendete Stücke vor. Offenbar wurden diese Scheiben nur in diesem Dorf hergestellt und benutzt.

Sie stellen die archäologische Forschung bis heute vor ein Rätsel: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rund 200 Scheiben und geht – auch mit Hilfe der experimentellen Archäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Ulm

25.05.2020
Naturgewalten in alten Bibeln

Seit dem 7. Mai kann unsere neue Kabinettausstellung »Naturgewalten in alten Bibeln« entweder in der Historischen Bibliothek oder ganz bequem von zuhause oder von unterwegs aus online besucht werden.
Überschwemmungen, Erdbeben, Feuersbrünste, Heuschreckenschwärme – die Bibel ist voller Geschichten von Naturkatastrophen, die als Strafe und Gericht Gottes aufgefasst wurden. Ausgehend von Bibelzitaten werden in der Ausstellung Illustrationen aus fünf Jahrhunderten gezeigt, die kulturgeschichtlich interpretiert auf zeitgenössische Ereignisse Bezug nehmen. Dabei kommen auch aktuelle Plagen wie die Heuschreckenplage in Afrika oder Corona zur Sprache.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

10-17 Uhr

Halle

25.05.2020
Mit Tatkraft und Gottvertrauen

Das barocke Gebäudeensemble der Stiftungen ist historisch einzigartig und baulich imposant. Eine Freiluftausstellung setzt es in einer künstlerischen Intervention in Szene. Monumentale Fotografien auf Transparenten führen an den zentralen Sichtachsen des Lindenhofs und der historischen Gebäude vor Augen, mit welcher Kraft sich die Stiftungen in den letzten 30 Jahren entwickeln konnten. Sie können dabei sein, wenn wir die Erinnerungen an eine Zeit wecken, in der Manche zweifelten, ob ein Wiederaufbau machbar ist und in der Viele den Mut hatten, anzupacken.

40 Fotomotive lassen rund um den Historischen Lindenhof Details der Vergangenheit entdecken. 7 monumentale Fahnen wurden mit spezieller Technik an einzelnen Gebäuden und über Durchgängen mit zum Teil 5 Metern Höhe angebracht. Nicht nur die Anbringung ist Maßarbeit. Das spezielle Material der Transparente lässt alle Details der Fotos aus den Jahren um 1990 erkennen. Insgesamt wurden in der Ausstellung 305 m² dieses besonders leichten und wetterfesten (UV-beständigen und reißfesten) - Stoff verarbeitet.

Die Freiluftausstellung ist nicht nur bei einem Spaziergang bei schönem Wetter ein Erlebnis, sondern auch ganz bequem von zuhause oder unterwegs aus online besuchbar.

Halle

25.05.2020
Solidaritätsticket - Burghof Lörrach (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“
„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
IR_REAL - jung + gegenständlich

Es ist IR_REAL: derzeit ist alles anders als geplant. Dennoch feiert der Bodenseekreis das 10-jährige Jubiläum seines Förderpreises für junge und gegenständliche Kunst. Ab 20. Mai zeigen im Roten Haus Meersburg 32 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich, was sie Spannendes in Malerei und Zeichnung geschaffen haben. Mit traumwandlerischer Sicherheit fokussieren sie sich dabei auf ein wichtiges Thema: Im Mittelpunkt steht das Mensch-Sein mit all seinen Facetten. Gerade in Zeiten globaler Krisen erscheint das Nachdenken über das Wesentliche sinnvoll. Das Publikum darf wie immer seinen Favoriten küren. Wählen Sie mit – in der Ausstellung oder online unter: www.galerie-bodenseekreis.de. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags 11 - 17 Uhr

Meersburg

25.05.2020
#seidabei-SoliTicket Altes Wasserwerk - Danke für deine Unterstützung!
Liebe Gäste des SAK Altes Wasserwerk,

Aufgrund der Corona-Pandemie ist unser Haus in Lörrach aktuell geschlossen und die Durchführung von Veranstaltungen und Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unmöglich. Eine Öffnung ist trotz Lockerung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Selbst wenn gewisse Angebote schrittweise wieder starten können, wird es noch länger dauern, bis das kulturelle Leben mit Konzerten, Theater, Tanz, Kunst und all seiner Vielfalt vollumfänglich zurückkehren wird.

Aktuell brechen die Einnahmen aus Kulturveranstaltungen, Vermietungen, Jugend- und Kinderangeboten und der Gastronomie weg. Gegenwärtig stehen wir vor einer gewaltigen Herausforderung, deren Auswirkungen massiv zu spüren sind.

In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – das SAK Altes Wasserwerk sowie der Burghof – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.

Mit diesem Ticket für eine fiktive Veranstaltung spendet ihr für das SAK Altes Wasserwerk. Es findet keine Veranstaltung statt - bleibt also bitte zuhause. Das #seidabei-SoliTicket ist ein wertvoller Zuspruch, dem wir mit einem Benefizkonzert in 2021 danken werden!

Wir bedanken uns für eure Unterstützung!
Bleibt gesund.
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

25.05.2020
20 Jahre Klazz Brothers & Cuba Percussion
Klassiker, Philosoph und großer Revolutionär der Musikgeschichte

Ludwig van Beethoven vereint diese Pole in seinem Schaffen und inspiriert damit unzählige Musikergenerationen. Darunter auch Klazz Brothers & Cuba Percussion, die sich die Erforschung des Grenzbereichs zwischen klassischer europäischer Musiktradition, dem Jazz in all seinen Spielarten sowie dem rhythmischen und melodischen Reichtum kubanischer Musik verschrieben haben.
Revolutionär, Politiker und sozialistischer Diktator
Fidel Castro, Außenseiter und Freund der Armen, begeisterte Menschenmassen nicht nur in Kuba mit seinem teils erbarmungslosen Kampf gegen Unterdrückung. Er polarisierte wie wenige in der Welt. Einerseits als Vorbild für Freiheit und Gerechtigkeit und andererseits spätestens nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch als Sinnbild für Unterdrückung und Eigensinn erfuhr er dennoch weltweite Bewunderung.

Mit BEETHOVEN MEETS CUBA entstehen 2020 zum 250- jährigen Geburtstag von L.v. Beethovens komplett neue Arrangements, die auf hauptsächlich musikalische Weise Verbindungen und Gegensätze dieser zwei vielleicht doch nicht so gegensätzlichen Persönlichkeiten sowie den verschiedenen Kulturen entstehen lassen.

Klazz Brothers, die „Meister des Classical Crossover“, verkauften mehr als 500.000 Alben weltweit und erhielten für "Classic meets Cuba", "Jazz meets Cuba" und "Mozart meets Cuba" in den letzten Jahren zwei Klassik ECHOs, zwei Jazz Awards und eine Grammy-Nominierung. Ihre Musik ist in Hollywood Blockbustern wie „Collateral“ mit Tom Cruise oder „Hitch - the Date Doctor“ mit Will Smith zu hören.
Mit weiteren Programmen wie „Symphonic Salsa“ mit großem Symphonieorchester, „Messias Superstar“ mit großem Chor, Big Band und Solisten, etlichen Trio Programmen oder mit unterschiedlichsten Gästen wie James Morrison, Roby Lakatos, Maria Markesini, Lou Bega u.a. begeistern sie weltweit ein stetig wachsendes Publikum.
Bach beflügelt
Liebe Freundinnen und Freunde des Freiburger Barockorchesters,
liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

inzwischen sind alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens durch das Corona-Virus von starken Einschränkungen betroffen. Für viele Unternehmen wird dies zu einer existenziellen Frage. Die freie Musik- und Kulturszene, und damit auch das Freiburger Barockorchester, trifft es besonders hart, da bis auf Weiteres alle Konzerte abgesagt werden müssen.

Dies gilt zunächst für die Abonnement-, Sonder- und Familienkonzerte der Matthäuspassion am 9. und 10. April 2020 im Konzerthaus Freiburg. Ob die Konzerte im Mai, Vier Mozarts und Bach beflügelt, werden stattfinden können, lässt sich momentan noch nicht vorhersagen, ist aber leider unwahrscheinlich. Wir bedauern zutiefst, dass wir Sie im April nicht zu unseren Konzerten begrüßen können.

Sie können Ihre Konzertkarte für bereits abgesagte Konzerte in einen Gutscheincode umwandeln. Für Einzelkartenkäufer besteht überdies die Möglichkeit, die Rückerstattung des Kaufbetrags zu beantragen. Das Formular finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.barockorchester.de. Gerne würden wir Sie jedoch bitten, wenn möglich aus Solidarität von einer Erstattung Ihrer Konzertkarte abzusehen, denn die Musikerinnen und Musiker des FBOs müssen mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen, die ihre Existenz akut bedrohen. Deshalb sind wir als Ensemble auf die Hilfe der Öffentlichkeit und unseres Publikums angewiesen.

Auf unserer Homepage informieren wir Sie über weitere Möglichkeiten, das Freiburger Barockorchester in dieser Krise zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen in dieser unsicheren Zeit alles Gute und vor allem Gesundheit, sowie weiterhin viel Freude an klassischer Musik.

Ihr
Hans-Georg Kaiser
Freiburger Barockorchester

Einführung 19:15 Uhr

Veranstaltung wurde abgesagt

Stuttgart

25.05.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 17,00 €
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
KÖRPERWELTEN IN HEIDELBERG AB 11. MAI WIEDER REGULÄR GEÖFFNET

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Gerd Dudenhöffer - ABGESAGT

Ersatzlose Absage Köstritzer Spiegelzelt 2020

Liebe Freunde des Köstritzer Spiegelzeltes,

mit dem Köstritzer Spiegelzelt beginnt seit 16 Jahren der Frühling in Weimar.

Über 300.000 Gäste haben gemeinsam mit über 2.000 Künstlerinnen und Künstlern seit der Gründung das Festival zu etwas Einzigartigem in der Thüringer Kulturlandschaft gemacht.

Wir haben bis jetzt gehofft, auch in diesem Jahr mit Ihnen/Euch den Mai und Juni auf dem Beethovenplatz verbringen zu können.

Doch das Corona-Virus macht uns allen einen Strich durch die Rechnung!

Wir müssen aus Gründen der Sicherheit für Sie, unser Publikum, und unsere Künstler das komplette Festival 2020 ersatzlos absagen.

Das Köstritzer Spiegelzelt ist das einzige vollkommen privat finanzierte Festival in Weimar, erhält also keine staatliche Kulturförderung, daher ist diese Situation existenzbedrohend.

JETZT BRAUCHEN WIR IHRE/EURE HILFE UND SOLIDARITÄT!

NUR wenn SIE, unser Publikum, auf die Rückerstattung für bereits erworbene Eintrittskarten ganz oder zum Teil verzichten, KANN es im nächsten Jahr wieder ein Köstritzer Spiegelzelt Festival geben! Wir brauchen IHRE SOLIDARITÄT und DANKEN an dieser Stelle herzlich für IHRE UNTERSTÜTZUNG.

Solidarität/Ticketrückgabe:

Bitte nutzen Sie für eine Rückabwicklung der gekauften Eintrittskarten ausschließlich das Formular, auf dem Sie auch weitere Informationen für die Rückabwicklung finden. Dieses Formular steht ab sofort auf der Festivalhomepage https://www.koestritzer-spiegelzelt.de/ zum Download zur Verfügung. Die Rückgabe der Tickets kann aus technischen Gründen erst ab dem 1. Mai 2020 beginnen.

DANKESCHÖN

Wenn SIE uns helfen, das Überleben des Köstritzer Spiegelzeltes zu sichern, möchten wir uns bei ihnen mit einem großen Sonder-Konzert auf dem Beethovenplatz bedanken, sobald wieder Normalität in unser Leben eingekehrt ist.

Gemeinsam wollen wir dann das Leben und die Kunst feiern!

Wir drücken unseren Gästen und dem Festival die Daumen.

Bleiben Sie gesund!

Gedichte lesen mit … Ulrike Draesner

Die Schriftstellerin und Dichterin Ulrike Draesner gibt Auskunft zu ihrem liebsten Lyrikline-Gedicht: Selbstgespräche sind nur Meeresrauschen von Elke Erb. Link zum Text und der Originalaufnahme: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/selbstgespraeche-sind-nur-meeresrauschen-28

Mit freundlicher Unterstützung von Elke Erb und lyrikline.org

 
Spenden statt Ticket. Mit einer Spende an Literaturbrücke Berlin e.V. unterstützen Sie das Online-Programm und die Arbeit des gemeinnützigen Hauses für Poesie. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: buchhaltung@literaturwerkstatt.org. Vielen Dank!

25.05.2020
19:30 Uhr
Bei Vollmond spricht man nicht

Gastspiel vom Theater Anna Rampe Berlin mit Anna Wagner-Fregin und Daniel Wagner  

Wie oft hat die Prinzessin das von ihrem Vater schon gehört: „Kind, mit vollem Mund spricht man nicht.“ Doch Prinzessin Lora hört lieber das, was sie hören möchte. Und überhaupt, all die Anweisungen „tu dies nicht, tu das nicht“ gehen ihr mächtig auf die Nerven. Lora möchte Abenteuer erleben und die Welt außerhalb der Schloss­mauern entdecken. Leider ist ihr Vater viel zu beschäftigt, um mit zu bekommen, was seine Tochter wirklich braucht. Er denkt nur ans Regieren, aber ohne an sein Volk zu denken und schon gar nicht an die Bedürfnisse seiner Tochter. Und deshalb merkt er auch nicht, dass sich Lora auf die Reise macht, um des Königs Reich zu erkunden. Sie erlebt so einige Abenteuer! Es beginnt eine aufregende Reise durch ein Märchenland mit Zwergen, einer Hexe, dem Riesenkind Mariese und allerlei freundlichen und weniger freundlichen Geschöpfen. Die Prinzessin lernt auch einen Prinzen kennen und am Ende der Vater seine Tochter.

Für alle ab 5 Jahre // Dauer: ca. 50 Min.  

www.jungebuehne.ludwigsburg.de
Eintritt: 5 Euro (Kind) / 7 Euro (Erwachsene) / Kindergartengruppen und Schulklassen: 4 Euro pro Kind

Kartenreservierung: Tel. 071741 / 910 3245 oder Email: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de


 

Ludwigsburg

25.05.2020
09:30 Uhr
Solistenkonzert: Olga Scheps
Olga Scheps / Klavier

Olga Scheps
Seit einigen Jahren begeistert die junge Pianistin Presse und Publikum gleichermaßen: Olga Scheps, als Tochter zweier Pianisten in Moskau geboren, entwickelte früh ein Klavierspiel, das intensive Emotionalität und Ausdrucksstärke mit außergewöhnlichem pianistischen Können vereint. Dieses Talent entdeckte auch Alfred Brendel, der die junge Künstlerin förderte. Sie studierte mit Auszeichnung bei Pavel Gililov in Köln und vertiefte ihre Kenntnisse bei Arie Vardi und Dmitri Baschkirow. Olga Scheps’ Repertoire umfasst neben den großen Werken der Klavierliteratur auch Kompositionen, die selten auf Konzertbühnen gespielt werden, darunter die posthumen Etüden von Frédéric Chopin, Franz Liszts »Malédiction«, »Les Oiseaux exotiques« von Olivier Messiaen, »Lamentate« von Arvo Pärt, das Klavierquintett von Mieczysław Weinberg und Antonín Dvořáks Klavierkonzert. Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielt Olga Scheps mit Künstlern wie Alban Gerhardt, Daniel Hope, Adrian Brendel, Jan Vogler, Nils Mönkemeyer und dem Danish String Quartet zusammen. Sie trifft auf namhafte Dirigenten und geht mit großen Orchestern auf ausgedehnte Konzertreisen vor allem durch Europa und Asien. Die ECHO-Preisträgerin ist Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Den Erfolg ihres Solo-Albums »Vocalise« von 2015 konnte ihr Album »Satie« zum 150. Geburtstag des französischen Komponisten noch übertreffen: Es landete auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Klassik Charts.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 9 a-Moll KV 310
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3
Igor Strawinsky: Trois mouvements de Petrouchka
Alexander Skrjabin: Valse op. 38
Pjotr Tschaikowski (1840-1893): Nussknacker-Suite op. 71a

Veranstaltung wurde abgesagt.
Compagnie Hervé Koubi - Die Nacht der Barbaren oder der Morgen, an dem alles begann (Les Nuits Barbares Ou Les Premiers Matins Du Monde)
Die Nacht der Barbaren oder der Morgen, an dem alles begann (Les Nuits Barbares Ou Les Premiers Matins Du Monde) | Lessingfestival 2020

Fünf Jahre Leben zwischen Frankreich und Algerien inspirierten Hervé Koubi mit seinen Tänzern zu einer Zeitreise zu den vergangenen Kulturen der sogenannten barbarischen Völker rund um das Mittelmeer. Er entdeckt, dass die verschiedenen Kulturen bis in die Gegenwart hinein in uns weiterleben und dass sie die heutigen orientalischen und westlichen Mittelmeerländer stärker verbinden als trennen. Im Lichte der gemeinsamen Geschichte streckt er die Hand nach den gar nicht so fremden Nachbarn aus und glaubt an eine universale Kultur und eine gemeinsame Zukunft.

Erinnerungen und Spuren längst vergangener Generationen scheinen in uns fortzuleben.

Als promovierter Pharmazeut mit algerischen Wurzeln entschied sich Hervé Koubi für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograf. 1999 trat er dem Centre Choréographique National de Nantes bei. 2009 begann die Zusammenarbeit mit Tänzern der Compagnie Beliga Kopé von der Elfenbeinküste. Seit 2010 arbeitet er mit zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso.

Choreografie: Hervé Koubi
Ausstattung: Esteban Cedres, Guillaume Gabriel, Claudine G-Delattre

Fotos: Nathalie Sternalski, Didier Philispart

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt
Denker der Freiheit im Porträt: Michel de Montaigne - Mit Harald Bluhm, Sibylle Lewitscharoff und Rainer Hank
Aufgrund der aktuellen Lage finden die Veranstaltungen des Literaturhaus Frankfurt am Main bis zunächst 31.05.20 nicht statt. Die Veranstaltung zu Michel de Montaigne wird verschoben. Der neue Termin wird so rasch wie möglich bekanntgegeben. Karten behalten ihre Gültigkeit. Karteninhaber werden vom Ticket-Anbieter zum weiteren Prozedere kontaktiert oder können sich an die betreffende Vorverkaufsstelle wenden.

Gastveranstaltung
Montag 25.05.20 / 19.30 h / Eintritt 9 / 6 Euro
Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt: Michel de Montaigne
Mit Harald Bluhm und Sibylle Lewitscharoff
Moderation: Rainer Hank (F.A.Z.)

Eine Gesprächsreihe über Freiheitsdenken: Michel de Montaigne
Die Veranstaltung in der Reihe „Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt“ widmet sich dem ungewöhnlichen Leben und Werk des Philosophen Michel de Montaigne (1533 – 1592). Er war Skeptiker, Humanist, Weingutbesitzer, Liebhaber und Essayist. Geprägt durch die Erfahrung der französischen Religionskriege, zeigte er sich zeitlebens skeptisch gegenüber jedem absoluten Wahrheitsanspruch und entwickelte in seinen „Essais“ eine Toleranz gegenüber der unerschöpflichen Vielfalt menschlicher Lebensformen. Die Berliner Schriftstellerin und Büchnerpreisträgerin Sibylle Lewitscharoff und der Politikwissenschaftler Harald Bluhm, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Halle-Wittenberg, präsentieren Montaigne als liberalen Skeptiker, dessen Ideen unserer Zeit guttun könnten. Der Frankfurter Publizist Rainer Hank (F.A.Z.) kuratiert und moderiert die Reihe.

„Gelebtes Leben“ ist eine Gastveranstaltung der Karl-Hermann-Flach-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Medienpartner ist das Philosophie Magazin.

Foto: Sibylle Lewitscharoff © Jürgen Bauer Suhrkamp Verlag

Die Veranstaltung wird auf einen späteren Termin verschoben.
Michel aus Lönneberga

„Unfug denkt man sich nicht aus, der passiert einfach.“

Seit Astrid Lindgren den kleinen Michel aus Lönneberga 1963 in ihren Geschichten zum Leben erweckte, haben diese Erzählungen um den kleinen Bauernsohn aus Lindgrens Heimat eine ungeheure Verbreitung erfahren. Die Michel-Bücher wurden weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in 53 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erscheinen regelmäßig in neuen Ausgaben und Auflagen.

Michel ist ein Lausbub wie aus dem Bilderbuch, und stark wie ein kleiner Ochse ist er auch. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Klein-Ida, mit der Magd Lina und dem Knecht Alfred auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem kleinen Dorf in Schweden. Mit seinen runden blauen Augen und seinem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – aber nur solange er schläft. Denn Michel hat mehr Unfug im Kopf als jeder andere Junge in ganz Lönneberga, und vermutlich auch mehr als jeder andere Junge in ganz Schweden und auf der ganzen Welt. Und Michel besitzt ein außerordentliches Talent dafür, sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen, obwohl er das nie mit boshafter Absicht tut.

Denn eigentlich ist Michel ein durch und durch liebevoller Junge, der es im Grunde immer gut meint. Immer wieder hat seine Mutter ihn ermahnt, nur ja das Essen aufzuessen. Keinen einzigen Tropfen wollte er von der leckeren Suppe übrig lassen, doch jetzt steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Und sowas passiert Michel eigentlich immer. Doch wenn es drauf ankommt, ist Verlass auf ihn. Kurz vor Weihnachten wird der Knecht Alfred schwer krank, und niemand ist da außer Michel. Also nimmt der mutige Junge die Dinge selbst in die Hand, spannt die Pferde an und bringt Alfred so schnell er kann zum nächsten Arzt…

Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für sein Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben, die ebenso lustig wie spannend und berührend ist. Bernard Niemeyer inszeniert die Geschichte um den wilden Blondschopf für Zuschauer ab 5 Jahren.

Zur Autorin:
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 in Näs im schwedischen Småland geboren. Für ihre mehr als 70 Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über 70 Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugendliteraturpreis. Astrid Lindgren verstarb 2002 in Stockholm.

Bonn

25.05.2020
10:00 Uhr
Otobong Nkanga

Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

25.05.2020
Der kleine Rabe Socke

Seit über zwanzig Jahren lässt ‚Der kleine Rabe Socke‘ Kinderherzen höher schlagen. 1996 entsprang der freche Rabe mit seiner rot-weiß geringelten Socke den Federn von Nele Moost, einer der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen, und der international bekannten Illustratorin Annet Rudolph. Über hundert Bilder-, Schul-, Lehr- und Malbücher sind schon über den kleinen Raben Socke erschienen und in rund zwanzig Sprachen übersetzt worden. Mehrere teilanimierte Kurzfilme aus ‚Unser Sandmännchen‘, eine Trickfilmserie des Fernsehsenders KIKA und zwei Kinofilme entstanden nach den Vorlagen. Das JTB erhielt nun die Erlaubnis, die Abenteuer des quirligen Raben und seinen Freunden auf die Bühne zu bringen.

Der kleine Rabe Socke ist ein Lausbub wie sonst keiner. Er macht, sagt, denkt und fragt all das, was Kinder sich nicht immer zu machen, sagen, denken und fragen trauen. Und auch wenn er oft sehr frech ist, ist er wirklich herzensgut. Rabe Socke ist ehrlich, liebenswert, neugierig und immer offen für alles, was das Leben für ihn bereithält. Eine seiner besten Eigenschaften ist, dass er am liebsten ein ganz toller Freund sein möchte; der beste, wenn es irgendwie geht. Eddi-Bär und Wolle, zwei von Rabe Sockes vielen Freunden, können das bestätigen.

Das Thema Freundschaft und der Umgang mit persönlichen Stärken und Schwächen ist in jeder Geschichte ein wichtiges Thema. Die Geschichten um den kleinen Raben bieten Kindern viele elementare Erfahrungen und ermutigen sie dazu sich mit Dingen auseinanderzusetzen und selbst etwas zu tun. Durch seine Abenteuer vermittelt er Kindern, dass Lernen spannend sein kann, wie die Spielregeln für ein gutes Miteinander lauten und wie offener und ehrlicher Umgang mit anderen funktioniert. Der kleine Rabe Socke verkörpert Werte wie Freundschaft, Abenteuerlust, Lebensfreude, Glaubwürdigkeit und Hilfsbereitschaft.

Jens Heuwinkel inszeniert die Uraufführung von ‚Der kleine Rabe Socke‘ im Kuppelsaal der Thalia Buchhandlung für Zuschauer ab 3 Jahren.

Bonn

25.05.2020
15:00 Uhr
Cellokunst und Cellikatessen

Nach dem großen Erfolg des Auftaktkonzertes das Universitätsorchester Bielefeld in Kooperation mit Kanal-21 am Montag bereits das zweite Livestream-Kammerkonzert aus dem Fernsehstudio an der Meisenstraße.

Unter dem Titel „Cellokunst und Cellikatessen“ bietet das Street and Stage Duo „Cello Doppio“, bestehend aus Sigurd Müller und Rafael Guevara, am 11. Mai um 18 Uhr unter kanal-21.tv/live-stream ein unterhaltsames Konzertprogramm. Zur Aufführung gelangen Originalkompositionen aus Barock und Neobarock sowie Ohrwürmer aus der Welt der „Klassik“.

2018 hat sich das professionelle Celloduo „Cello doppio“ gegründet. Mit dem Untertitel: Street and stage duo gehen die beiden Cellisten Sigurd Müller (Bielefeld) und Rafael Guevara (Hamm) an alle Orte und Plätze, an denen man Musizieren kann: Auf die Straße, in die Gärten, in die Natur, in die Tiefgarage oder auch auf die etablierten Konzertbühnen. Beide Cellisten haben an der Hochschule für Musik Detmold studiert. Cello doppio spielt Originalwerke für zwei Celli und wunderbare Arrangements klassischer und populärer Melodien. Meistens ist die Aufgabenverteilung bei diesem Kleinstensemble eindeutig: Ein Cellist übernimmt die Melodiestimme und der andere Cellist spielt die Begleitung. Die Begleitung mit einem Cello erlaubt sehr viele Varianten: Nur einstimmige Generalbaßlinien in barocker Manier oder auch eine dreistimmige orchestrale Begleitung. Oft ist die Begleitstimme der ausschlaggebende Faktor für ein volles Klangbild.

Die Konzertreihe wird unterstützt durch die Stiftung der Sparkasse Bielefeld, den Stadtverband Laienmusik e.V., die Rudolf-August Oetker-Stiftung und den Förderverein des UOB der Uni Bielefeld e.V. und findet in Kooperation mit Kanal-21 und dem Pianohaus Kemp statt. Spenden zu Gunsten der Musiker werden gern entgegengenommen; während der Ausstrahlung wird zu diesem Zwecke ein PayPal-Link und eine Bankverbindung angegeben.

Alle Konzerte der Reihe im Überblick

Bielefeld

25.05.2020
18:00 Uhr
Hannes und der Bürgermeister 2020 - mit dem Programm „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“
Komede-Scheuer Mäulesmühle und Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

Albin Braig und Karlheinz Hartmann als Hannes und der Bürgermeister mit ihrem neuen Programm: „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“

Hierarchie hin – Hierarchie her: "Hannes und der Bürgermeister" muss es heißen, nicht etwa umgekehrt!
Mag auch der Bürgermeister eines kleinen, bescheidenen Städtchens irgendwo im Schwäbischen – dort, wo die Schwaben noch handfest sind – sich als würdige Amtsperson fühlen, als Vater der Gemeinde sozusagen, dem nichts so sehr am Herzen liegt wie das Wohl und Wehe seiner Bürger, und mag der Hannes auch nur
der Amtsbote sein – wenn’s irgendwo klemmt, erschallt der Ruf durch die Amtsräume: "Dr Hannes soll reikomma!" Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte. Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat´s der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: "Dr Hannes soll reikomma!" Alles in Allem also witzige, spritzige und hintersinnige Sketche mit Albin Braig als Hannes und Karlheinz Hartmann als Bürgermeister. Den musikalischen Teil der Show bestreiten in bewährter Manier die vier Hausund Hofmusikanten von „HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPELLE“: Skrupellos aber liebenswert, traditionsverbunden und (vielleicht gerade deswegen) eigenwillig bringen sie das Rathaus zum Swingen und Grooven - und blasen dem Hannes und seinem Bürgermeister gehörig den Marsch.

Einlass: 19:00 Uhr
Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung

16.9. bis 8.11.2020
Kazuki Nakahara
Preisträgerausstellung, Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung
in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kabinett e.V.
begleitet von einer kleinen Auswahl der Kalligraphien von Shiken Nakahara (Tokio)
Eröffnung und Preisverleihung am 15.9.2020

Mittwoch bis Sonntag 14 - 20 Uhr

Berlin

25.05.2020
biegen und falten

Ina Abuschenko–Matwejewa

Reinhard Haverkamp

Samuel Henne

Ute Köngeter

Schirin Kretschmann

Maren Krusche

Florian Neufeldt

Thomas Röthel

Francisco Rozas

Ute Schendel

Hanns Schimansky

David Semper

Matthias Stuchtey

Gisela von Bruchhausen

Katrin von Lehmann

Albert Weis

 

Eröffnung der Ausstellung im Kunstverein KunstHaus Potsdam e. V.

am Sonntag, 19. April 2020, um 17 Uhr.

Es sprechen:

Dr. Birgit Möckel, Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam

Robert Kudielka, Kunsthistoriker

 

Ausstellungsrundgang und Gespräch mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern am Sonntag, 17. Mai und zur Finissage am Sonntag, 31. Mai um 17 Uhr

mit Dr. Birgit Möckel, Kuratorin

 

Im „biegen und falten“ finden sich ungeahnte Räume von physischer Präsenz. Flächen entfalten sich flügelgleich, expandieren oder verdichten sich, zeigen sich als Raumkontinuum und größtmögliche Konzentration im Miteinander von Innen und Außen. Jede Handlung führt zu einer physischen Veränderung des Raumkontinuums. Materialgebundene Erscheinungsformen werden bis an den Rand der Berechenbarkeit ausgelotet, um ungeahnte Perspektiven und spannungsreiche Richtungswechsel zu vergegenwärtigen. Ein Spiel mit offenem Ausgang aus Papier, Gummi, Eisen und Stahl.

 

Potsdam

25.05.2020
16:00 Uhr
Arnd Zeigler - Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs
In Fußballkreisen ist der Name Arnd Zeigler schon seit Jahren bekannt. Mit seiner Kult-Fußballshow „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ im WDR Fernsehen, zahlreichen Büchern, Liedern und Kolumnen rund um den Fußball schrieb, sang und philosophierte er sich in die Herzen der Fans. Vor allem seine Fernsehshow erfreute sich so großer Beliebtheit, dass sich Zeigler nach dem 10-jährigen Jubiläum entschied, sein Schaffen auch Live auf die Bühne zu bringen.

Nach eigenen Angaben wurde Arnd Zeigler in einem Weidenkörbchen unter der Westkurve des Bremer Weserstadions gefunden und brüllt in diesem seither regelmäßig zu Heimspielen des Vereins über das Feld. So war es ein kurzer Weg für ihn zum offiziellen Stadionsprecher des Clubs. Doch auch außerhalb des Stadions dreht sich in seinem Leben alles um seine große Leidenschaft. Er ist ein Unikat in den deutschen Sportmedien und beschäftigt sich hingebungs- und humorvoll mit den verrückten und absurden Seiten des Fußballs. Die übelsten Fouls, die brisantesten Interviews und unglaubliche Anekdoten und Bilder greift Zeigler auf und zeigt sie der Fußballwelt.

Lassen auch Sie es sich nicht entgehen, diese legendäre Persönlichkeit des deutschen Fußballjournalismus Live zu erleben. Arnd Zeigler entführt Sie auf einzigartige Weise in die Tiefen des Fußballuniversums und zeigt Ihnen die interessantesten Gegebenheiten und lustigsten Situationen.

Einlass: 19:00 Uhr

Vorverkauft gestoppt. Weitere Informationen folgen.