Samstag, 01.02.2020
um 20:00 Uhr





Michael Feindler ist nicht laut. Ihn als leise zu bezeichnen, wäre aber ebenso falsch. Dafür hallt das, was er auf der Bühne sagt, zu lange nach. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an dem er sie schärft. Reime und Rhythmen sind dabei kein Selbstzweck, sondern bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde.
In seinem neuen Bühnenprogramm setzt sich Michael Feindler auf den Boden zwischen alle Stühle und testet, wie bequem es dort ist. Frei nach dem Motto „Bevor wir Gräben zuschütten, sollten wir sie durchwandern“, betrachtet er allerhand Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun. Am Ende steht die Erkenntnis: Es kann uns nicht egal sein, ob eine Medaille zwei Seiten hat – selbst dann nicht, wenn wir nur die glänzende sehen.
„Jede gesellschaftliche Umwälzung braucht einen Revolutionsdichter. Den Dichter haben wir jetzt. Fehlt nur noch die Revolution.“ Max Uthoff

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Michael Feindler - mit „Artgerechte Spaltung“
Michael Feindler ist nicht laut. Ihn als leise zu bezeichnen, wäre aber ebenso falsch. Dafür hallt das, was er auf der Bühne sagt, zu lange nach. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an dem er sie schärft. Reime und Rhythmen sind dabei kein Selbstzweck, sondern bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde.
In seinem neuen Bühnenprogramm setzt sich Michael Feindler auf den Boden zwischen alle Stühle und testet, wie bequem es dort ist. Frei nach dem Motto „Bevor wir Gräben zuschütten, sollten wir sie durchwandern“, betrachtet er allerhand Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun. Am Ende steht die Erkenntnis: Es kann uns nicht egal sein, ob eine Medaille zwei Seiten hat – selbst dann nicht, wenn wir nur die glänzende sehen.

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr

Stuttgart

04.04.2020
20:00 Uhr
Kabarett im 3er Pack
die Nordkurve präsentiert eine Mixed-Show mit Auszügen aus den jeweiligen Programmen

Michael Feindler

Ihr Standort wird berechnet
Michael Feindler gilt als Feingeist des politischen Kabaretts. Dabei handelt es sich bei seinen Darbietungen auf der Bühne in erster Linie um eine Verzweiflungstat. Worte, die auf den ersten Blick wie poetische Ergüsse wirken, sind für Feindler vor allem ein Versuch, mit Hilfe sprachlicher Verdichtungen eine auseinanderbrechende Welt zusammenzuhalten. Das klingt deprimierender als es ist, denn Feindlers Stimme liegt angenehm im Ohr, ob er nun dichtet, singt oder politische Schärfe durchblitzen lässt. Wer ihm zuhört, mag zwar gedanklich ab und zu straucheln, wird jedoch immer optimistisch bleiben, im Fall des Falles weich zu landen.
So auch in seinem neuen Bühnenprogramm, in dem Feindler den Versuch einer Standortbestimmung unternimmt - nicht bloß für sich selbst. Zwischen Klimakollaps, Demokratiekrisen und unübersichtlichen Datenströmen will er Wege für politische Visionen freischaufeln. Das scheint anmaßend, ist aber auf keinen Fall langweilig. Denn zwischen geschmeidig gereimten Worten lauern Wendungen und Erkenntnisse, die trotz des Programmtitels eines gewiss nicht sind: berechenbar.



Mika Blauensteiner
Miss Verständnis - Ihr könnt mich gernhaben

„Mika Blauensteiner ist der neue Stern am deutschsprachigen Kabarett- und Comedy-Himmel“ schrieb Luis Steinkellner in seinem online-blog.

„Mit Herzlichkeit, einnehmenden Wesen und wachem Verstand massiert sie in ihrem ersten Soloprogramm "Miss Verständnis" die Lachmuskeln ihres Publikums.“
Mika Blauensteiner ist darin Miss Verständnis. Ihr könnt sie gernhaben - aus gutem Grund! Hier können Sie lernen, sich selbst bei Laune zu halten! In ihrem Soloprogramm „Miss Verständnis“ erzählt Multitalent Mika Blauensteiner eigentlich ganz alltägliche Geschichten. Das allerdings mit soviel Witz, Chuzpé und Klugheit, dass man sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten kann. Ein brillante Komikerin!

Eine Frau und ein Leben, das nur mit Verständnis und einer gehörigen Portion Humor zu bewältigen ist.

David Kebekus
“Aha? Egal.”

„Hey! Ich bin David. Ich mache stand-up Comedy und Kabarett. Wenn ich nicht auf der Bühne stehe, schreibe ich für andere Formate oder mache Regie unter anderem bei “heute show”, “pussy terror tv” oder “neo magazin royale”.
Und: „Manchmal mache ich aber auch einfach nix. Ist auch schön! Sollten wir alle mehr machen.“
So stellt sich der Comedian vor und ob auch nach Corona noch gilt, wir sollten alle mehr nix machen, werden wir an dem Abend klären.
Artgerechte Spaltung
Michael Feindler ist nicht laut. Ihn als leise zu bezeichnen, wäre aber ebenso falsch. Dafür hallt das, was er auf der Bühne sagt, zu lange nach. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an der er sie schärft. Reime und Rhythmen sind dabei kein Selbstzweck, sondern bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde. In seinem Bühnenprogramm setzt sich Michael Feindler auf den Boden zwischen alle Stühle und testet, wie bequem es dort ist. Frei nach dem Motto „Bevor wir Gräben zuschütten, sollten wir sie durchwandern“, betrachtet er allerhand Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun. Am Ende steht die Erkenntnis: Es kann uns nicht egal sein, ob eine Medaille zwei Seiten hat – selbst dann nicht, wenn wir nur die glänzende sehen. Regie: Josephine Kremberg

Einlass: 19:00 Uhr

Neustadt an der Weinstraße

05.06.2020
20:00 Uhr