Montag, 23.07.2018

Ausstellung
Vom Himmel durch die Welt zu Hölle | Ausstellung von Georg Jenisch
23.07.2018 in München

Es gleicht einem Parforceritt, wie Mephistopheles den Faust von einer Welt in die andere schleppt, um ihn auf seine dämonische Seite zu ziehen. Er lässt Faust nach dem Höchsten und Tiefsten greifen und stürzt ihn in das Rauschen der Zeit.



Furios schichtet Goethe in seinen beiden Faust-Dramen die unterschiedlichsten Kulturkreise und Philosophien übereinander. Mittelalterliche Mystik und Katholizismus treten sich ebenso wie Aberglaube und die Sagenwelt der Antike gegenüber. Faust, der von unstillbarem Wissensdurst und Idealen getriebene Gelehrte, verstrickt und verliert  sich in diesen zunehmend entgrenzten Wirklichkeiten.



Dieses Panoptikum von kleinen und großen Welten stellt der in Berlin lebende Künstler Georg Jenisch in den Mittelpunkt seines umfangreichen Bilderzyklus „Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“. Jenisch, der vom Figurentheater kommt und für die Münchner Künstlerhaus Stiftung bereits etliche Figurentheater-Produktionen schuf, folgt mit Gemälden, Zeichnungen und Scherenschnitten sämtlichen Szenen von Faust I und II.



Dabei gelingt es ihm, den für die Theaterdramaturgie notwendigen zeitlichen Ablauf aufzubrechen. Ein dichtes Nebeneinander von Techniken und Stilen, das den unerschöpflichen Kosmos "Faust" phantasievoll und bildgewaltig zu ergründen versucht.



Vernissage:

Mittwoch, 04.07.2018, 19 Uhr



Ausstellungsdauer: 05.07. -  29.07.2018




Besichtigung nach vorheriger Anmeldung unter 089 5991 8414.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Dienstag, 24.07.2018

Show ab 16,25 €
YAMATO - The Drummers of Japan
24.07.2018 in München

Der Taiko-do: Quelle der Kraft, Kreativität und Perfektion Es ist der Beat der Trommeln, der das Leben der Mitglieder von Yamato The Drummers of Japan in allen Bereichen bestimmt. Sie spüren, in vollkommenem Einklang untereinander, jeden Atemzug, jeden Herzschlag des anderen. Diese Einheit ist es, die ihrem Spiel die absolute Perfektion verleiht, seine atemberaubende Geschwindigkeit und Präzision. Solcherlei Kraft und Harmonie erreichen die Taiko-Trommler durch ihren besonderen Lebensstil, den Taiko-do: Gemeinsam essen, gemeinsam trainieren, gemeinsam proben, zur gleichen Zeit schlafen gehen und aufstehen der Taiko-do, Weg der Taiko, prägt die Gemeinschaft von Yamato The Drummers of Japan und ist Ausdruck der völligen Hingabe an ihre Kunst. In diesem starken Kollektiv entwickeln die Trommler ihre Fertigkeiten stets weiter. Ständig erschaffen sie mit grenzenloser Kreativität neue Rhythmen und Klangmuster. Auf über 40 Trommeln und zahlreichen anderen traditionellen japanischen Instrumenten, wie etwa der dreisaitigen Shamisen oder der kleinen bronzenen Chappa-Zimbel, übersetzen sie die Visionen des Gründers und Künstlerischen Leiters Masa Ogawa in immer neue Bühnenproduktionen. Selbst ihre Trommelstäbe stellen die Musiker selbst her. Nur so entsteht die nahezu magische Verbindung zwischen ihnen und ihren Instrumenten, wird das Donnern der Trommeln eins mit dem Pulsieren ihrer Herzen. Tief in den Zuschauern hallt es wider und schafft, was Yamato The Drummers of Japan so einzigartig macht: eine vibrierende Zwiesprache mit dem Publikum, einen Dialog ohne Worte. Vielleicht erscheint es als Perkussion, aber tatsächlich ist es das Leben selbst, das in der Brust dieser Trommler widerhallt, urteilte die renommierte El Mundo aus Madrid über Yamato The Drummers of Japan. Mit Chousensha beweisen Yamato The Drummers of Japan einmal mehr, wie einnehmend der nimmermüde Schlag ihrer Trommeln ist.
Ausstellung
Vom Himmel durch die Welt zu Hölle | Ausstellung von Georg Jenisch
24.07.2018 in München

Es gleicht einem Parforceritt, wie Mephistopheles den Faust von einer Welt in die andere schleppt, um ihn auf seine dämonische Seite zu ziehen. Er lässt Faust nach dem Höchsten und Tiefsten greifen und stürzt ihn in das Rauschen der Zeit.



Furios schichtet Goethe in seinen beiden Faust-Dramen die unterschiedlichsten Kulturkreise und Philosophien übereinander. Mittelalterliche Mystik und Katholizismus treten sich ebenso wie Aberglaube und die Sagenwelt der Antike gegenüber. Faust, der von unstillbarem Wissensdurst und Idealen getriebene Gelehrte, verstrickt und verliert  sich in diesen zunehmend entgrenzten Wirklichkeiten.



Dieses Panoptikum von kleinen und großen Welten stellt der in Berlin lebende Künstler Georg Jenisch in den Mittelpunkt seines umfangreichen Bilderzyklus „Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“. Jenisch, der vom Figurentheater kommt und für die Münchner Künstlerhaus Stiftung bereits etliche Figurentheater-Produktionen schuf, folgt mit Gemälden, Zeichnungen und Scherenschnitten sämtlichen Szenen von Faust I und II.



Dabei gelingt es ihm, den für die Theaterdramaturgie notwendigen zeitlichen Ablauf aufzubrechen. Ein dichtes Nebeneinander von Techniken und Stilen, das den unerschöpflichen Kosmos "Faust" phantasievoll und bildgewaltig zu ergründen versucht.



Vernissage:

Mittwoch, 04.07.2018, 19 Uhr



Ausstellungsdauer: 05.07. -  29.07.2018




Besichtigung nach vorheriger Anmeldung unter 089 5991 8414.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Konzerte
Biboul Darouiche `Soleil Bantu´ CD-Präsentation `Tribal Moon Jam´
24.07.2018 in München

Ferdinand Kirner (g, voc), Michael Hornek (keys, perc, voc), Isaac Reed (b), Miko Watanabe (dr, perc), Biboul Darouiche (voc, calimba, perc, dr). Der syrisch-kamerunische Multiintrumentalist ist ein Pionier der experimentellen afrikanischen Musik in Deutschland. Mit seinem Projekt `Soleil Bantu´ hat er in den letzten Jahren für Aufsehen in der europäischen Club- und Festivalszene gesorgt. Biboul Darouiche ist damit der Vereinheitlichung entgangen, die die akademische Beschäftigung mit Rhythmen und deren Geheimnissen häufig mit sich bringt. Bis heute hat er sich die ihm eigene Unmittelbarkeit des Ausdrucks bewahrt, aber auch die Vielseitigkeit eines Musikers, den vor allem die Neugier und der Spaß an Entdeckungen antreiben. Gerne bewegt er sich auf immer wieder anderen und neuen Pfaden als denen der traditionellen Folklore. Abschweifend in jazzige, poppige und bluesige Melodien, erzählt Biboul Darouiche Geschichten vom Alltag der Menschen in einer sympathischen Mischung aus allen Sprachen, in denen er zu Hause ist. Manchmal erzählen schon seine Ansagen eine ganze Geschichte voller Weisheit. Biboul Darouiches Musik lebt von diesen Erzählungen. Nicht selten auch inspiriert von den Rhythmen der Nkul, einer der traditionellen Trommeln des Bantu Volkes, die nur selten auf europäischen Bühnen gespielt wird. Jazzliebhaber ist Biboul Darouiche auch als Percussionist von Klaus Doldingers Passport bekannt und aus Projekten mit Künstlern wie Al di Meola, Pee Wee Ellis und Roy Ayers sowie dem Jazz Baltica Ensemble und den Big Bands des WDR, NDR und HR. Eintrittspreis: 22.00 EUR / Mitglieder 11.00 EUR