Freitag, 14.12.2018

Kinderveranstaltung ab 22,00 €
Pippi plündert den Weihnachtsbaum - nach Astrid Lindgren
14.12.2018 in Osterode am Harz

Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie

Pippi plündert den Weihnachtsbaum
von Astrid Lindgren

Für die Bühne bearbeitet von Tristan Berger und Marco Böß

"Pippi Langstrumpf will heute Abend in der Villa Kunterbunt den Weihnachtsbaum plündern. Alle Kinder der Stadt sind herzlich willkommen. Zieht warme Kleider an!"

Dieses Plakat hat Pippi selbst geschrieben. Gemeinsam mit Thomas und Annika sowie einer Menge Goldstücke aus Pippis Koffer ziehen die drei los, um für das Fest einzukaufen: 18 Kilo Bonbons reichen hoffentlich! Schnell noch einen großen Schluck Medusin, für alle Fälle. Und einen Schaufensterpuppenarm kann man ganz sicher auch gebrauchen. Dann ab nach Hause.

Aber halt! Wer weint denn da? Pelle und Inga steht ein trauriges Weihnachten bevor.
Doch Pippi weiß immer Rat!

Am Abend kommen alle Kinder in einem langen Zug zur Villa Kunterbunt. Aber die Villa ist ganz dunkel, nicht eine einzige Kerze leuchtet. Vielleicht ist das Plünderfest erst morgen?
Plötzlich entdeckt die Kinderschar einen Zettel, auf dem steht: „Folkt der Spuhr und est sih auf“. Und tatsächlich – da liegen Bonbons im Schnee – lauter bunte Bonbons! Die Bonbonspur führt die Kinder zu einem wunderschönen, von vielen Kerzen hell erleuchteten Weihnachtsbaum.

Es ist ein großartiges Fest, bei dem große Mengen sehr gesunder Torten in glückliche Kindermägen wandern. Bonbons und Kakao, Geschenke und Lebkuchen, Eisbahnrutschen und Liedersingen: Pippis Weihnachtsbaumplünderfest hat alles, was sich Kinderherzen für den schönsten Tag im Jahr wünschen.
Und ganz zum Schluss erlebt auch Pippi noch eine Weihnachtsüberraschung!


In dieser Neuinszenierung plündern Pippi Langstrumpf und das THEATER auf Tour den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und begeistern damit alle Pippi-Fans, und solche, die es noch werden wollen. Pippis Charme ist einfach unwiderstehlich und die Inszenierung überzeugt mit viel Witz und den weltberühmten Pippi-Liedern.

Einlass ab 15.00 Uhr
Sonstige Events ab 16,50 €
DISASTER – Ein Theater-Game über Game-Theater
14.12.2018 in Berlin

Eigentlich ist alles wie immer: Wie auch in früheren Adventures des Berliner Game-Theater-Kollektivs machina eX erkunden die Spieler*innen interaktive Räume, lösen Rätsel und navigieren sich gemeinsam durch eine Geschichte. Nur jetzt stimmt irgendetwas nicht. Das Spiel ist kaputt. Das Spiel ist unfertig. Die Game-Designerin ist verzweifelt. Das hier sollte ihr ganz großer Wurf werden. Immersiv, partizipativ, narrativ, subversiv – ein ludo-hermeneutisches Erdbeben! Aber wie sie es auch dreht und wendet: Das Spiel ist ein Desaster. In ihrer neuen Arbeit lenken machina eX den Blick hinter die eigenen Kulissen und laden das Publikum dazu ein, Teil des Entstehungsprozesses eines Spiels zu werden. Es werden Fragen nach Macht und Kontrolle aufgeworfen, die über den ästhetischen Diskurs hinausgehen. Wie gehen wir mit Regelsystemen um? Und wie können wir uns mit anderen auf Regeln einigen?
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Actually everything is just as it always was: Just as in the early adventures of the Berlin game theatre collective machina eX, the players explore interactive spaces, solve puzzles and navigate through history together. Only now something isn’t quite right. The game is broken. The game is unfinished. The game designer is distraught. This was supposed to be her big shot. Immersive, participatory, narrative, subversive – a ludo-hermeneutic earthquake! But however she spins it and turns it: The game is a disaster. In their new work machina eX take a look behind the scenes, inviting the audience to become part of the development process of a game. Questions are posed about power and control that go well beyond aesthetic discourse. How do we deal with control systems? And how can we come to an agreement with others about rules?

Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
Kinderveranstaltung ab 15,00 €
Musikforum Niedersachsen e.V. - Cherubino mischt sich ein oder Die verflixte Sache mit der Liebe
14.12.2018 in Goslar

„Cherubino mischt sich ein“ oder „Die verflixte Sache mit der Liebe“
von Johann Casimir Eule und Bettina Lell mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, nach der Oper „Le nozze di Figaro“ in einer Bearbeitung von Askan Geisler

für Zuschauer von 6 - 99 Jahren

Cherubino ist frustriert: Seitdem sein Freund Figaro mit dieser Susanna zusammen ist, ist er ständig mit Händchenhalten und Knutschen beschäftigt. Wer soll dieses Liebesgequatsche nur aushalten! Wie gut, dass Cherubino ein wenig zaubern kann. Um das junge Glück zu stören, verzaubert er den Grafen Almaviva, der sich daraufhin in Susanna verliebt. Natürlich platzt Figaro vor Eifersucht, und auch Rosina, die Frau des Grafen, ist mit diesem Liebeszauber gar nicht einverstanden. Ehe er sich versieht, steckt Cherubino mittendrin im Chaos zwischen zwei Freundespaaren. Doch als sich am Ende alle wieder vertragen, hat Cherubino selbst ein wenig Lust auf die Liebe bekommen.

Bettina Lell und Johann Casimir Eule haben Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ in eine große Oper für kleine Leute verwandelt. Dabei entpuppen sich die Irrungen und Wirrungen von Mozarts zeitloser Opera buffa als eine witzige Komödie über Freundschaft und Liebe, Eifersucht und Erwachsenwerden. Mozarts Musik wirkt dabei so jugendlich, als wäre sie nicht älter als die Zuschauer der einstündigen Kinderoper. Das Ensemble besteht aus fünf Opernsängerinnen und -sängern und wird von einem Kapellmeister am Klavier begleitet.

Der gemeinnützige Verein Musikforum Niedersachsen e.V. hat in den vergangenen 15 Jahren (u.a. auch im Odeon-Theater) seine Opern vor mehr als 22.000 Kindern in Niedersachsen gespielt. Dabei wirkten und wirken stets gestandene OpernsängerInnen und -sängern und Musiker mit, um geraden Kindern einen unvergesslichen ersten Kontakt mit Oper und klassischer Musik zu vermitteln um wie in diesem Fall gemeinsam mit dem Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage e.V. einen Beitrag zur kulturellen Bildung zu leisten. Durch unkonventionelle, kindgemäße Inszenierungen und vertrauten Aufführungsorten, sollen Schwellenängste abgebaut und so jungen Menschen der Zugang zur klassischen Musik geöffnet werden.