Mittwoch, 17.01.2018

Donnerstag, 18.01.2018

Kunst & Kultur
Wasser. Gesichter. Geschichten. // unitedOFFproductions
18.01.2018 in Braunschweig

Wasser - Über Ländergrenzen hinweg verbindet es Menschen und macht globale Abhängigkeitsverhältnisse deutlich. Bereits im Jahr 2030 sollen 40% der Menschheit in Regionen leben, die von Wasserverschmutzung und Wasserknappheit geprägt sind. Gleichzeitig hält der hohe Verbrauch der kostbaren Ressource weltweit unvermindert an. Menschen fliehen nicht nur vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Aussichtslosigkeit, sondern immer öfter auch, weil ihnen die elementarsten natürlichen Lebensgrundlagen fehlen. „Wasser. Gesichter. Geschichten.“ ist die aktuelle Produktion von uOFFp in Zusammenarbeit mit jungen, geflüchteten Menschen aus Syrien, Simbabwe und dem Kongo. In einer Verdichtung aus Musik, Performance, Theater und dokumentarischer Recherche präsentiert die Gruppe einen künstlerischen Diskurs über die „Faszination Wasser“ und Fragen globaler Verteilungsgerechtigkeit. Die Schauspieler und Musiker des internationalen Teams verbinden Fakten und Erzählungen aus verschiedenen geografischen Regionen und kulturellen Kontexten, aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Sehnsucht und Realität. Sie werfen den Blick in die Zukunft: auf ihre eigenen, sehr persönlichen Perspektiven wie auch auf imaginäre globale Szenarien. Subjektive Erfahrungsberichte treffen auf Expertenberichte, theoretisches Wissen auf gefühltes Wissen, Medienbilder auf die realen Biografien und Migrationsgeschichten der einzelnen Akteure.



 



Eine Produktion von unitedOFFproductions mit jungen, geflüchteten Menschen aus Syrien, Simbabwe und dem Kongo | Spieler: Abdulrahim Aljouja, Boubacar Barry, Barzan Hussein, Eneko Sanz, Carsten Wilhelm | im Video: Jasmina Barckhausen, Unathi Davis, Prof. Dr. Andreas Haarstrick, Stefanie Hess, Yahouza Issifouldee | Idee, Regie: Dieter Krockauer | Interviews, Recherche: Dieter Krockauer, Eneko Sanz | Dramaturgie: Graciela González de la Fuente, Dieter Krockauer | Bühne: Graciela González de la Fuente | Produktionsleitung, Organisation: Eneko Sanz





Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz und die Braunschweigische Stiftung



 



(Foto: unitedOFFproductions)



 



Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 5 Euro





 





 


andere
Bei Verlobung: Mord! - Dinner Krimi für Freunde der guten Gesellschaft
18.01.2018 in Braunschweig

Ein schottischer DinnerKrimi für die Freunde der guten Gesellschaft
von Pia Thimon

Der Gatte ist verstorben, das einzige Kind als junges Mädchen verschwunden, der Humor wird
zunehmend schwärzer, die Hausangestellten ständig dreister und die Beruhigungsmittel müssen auch
immer höher dosiert werden. Der adelige Alltag von Lady Daphne Coolridge auf Coolroy Castle ist alles
andere als ermutigend. Still und bekümmert gedenkt Sie am 18. Geburtstag ihrer vermissten Tochter
Felicity – als diese plötzlich vor der Schlosstür steht! Und sie bringt auch gleich ihren Verlobten Andrew
S. Morton, den Sohn eines bedeutenden Lords mit. Das Glück Lady Coolridges scheint perfekt, Sie lädt
alle Freunde des Hauses und den gesamten schottischen Hoch- und Landadel zu einem großen Fest.
Der Schritt zurück in ein schillerndes Adelsleben ist gemacht und die Hausherrin freut sich über ihre
Gäste und die gelungene Feier.

Doch auch Scotland Yard interessiert sich für die Vorgänge auf Coolroy Castle – und das, wie die
Verlobungsgäste recht schnell feststellen müssen, zu recht: Fragliche familiäre Verstrickungen, dubiose
Drogengeschäfte und dann auch noch ein Mord! Was als vergnügliche Feier begann wird zum
Schauplatz eines kaltblütigen Verbrechens. Major Blunt und seine Tante Miss Mumble haben nun alle
Hände voll zu tun, die seltsamen Geschehnisse aufzuklären.

Da die beiden Kriminalisten dabei selten einer Meinung sind und alle Anwesenden auf die eine oder
andere Art in den Fall verwickelt scheinen, ist die Mithilfe der Gäste dringend gefragt. Diese können
die Ermittlungen tatkräftig unterstützen, entscheidende Hinweise zu Protokoll geben oder auch von
ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen und den Tathergang unbehelligt verfolgen.

Einlass: 19:00 Uhr